Im vierten Band der Serie können sich Roland und seine drei Gefährten in letzter Sekunde von einem Todeszug retten, doch der Ort an dem sie ankommen, scheint ausgestorben. Mit einem neuen Vorwort.
Diesmal geht es in Rolands Vergangenheit. Man erfährt mehr über seine Beweggründe, sich auf die Suche nach dem dunklen Turm zu machen.
Außerdem hat mir gefallen, dass sich die Geschichte kurz mit der von The Stand gekreuzt hat, eins meiner absoluten Lieblingsbücher!
Klare Leseempfehlung!
Aug 8, 2024
5.0
Diesmal geht es in Rolands Vergangenheit. Man erfährt mehr über seine Beweggründe, sich auf die Suche nach dem dunklen Turm zu machen.
Außerdem hat mir gefallen, dass sich die Geschichte kurz mit der von The Stand gekreuzt hat, eins meiner absoluten Lieblingsbücher!
Klare Leseempfehlung!
Die Reise zum dunklen Turm geht weiter ... oder eher zurück in Rolands Vergangenheit!
In Glas steigen wir direkt wieder in den Zug und machen da weiter, wo wir in “tot.” aufgehört haben.
Nach einer rasanten Zugfahrt unterbricht das Ka-tet die Reise zum dunklen Turm, um statt dessen durch seine Erzählung in Rolands Vergangenheit zu reisen.
Roland erzählt von der Vereitelung der Pläne Farsons, seiner ersten (und einzigen?) großen Liebe und letztendlich auch vom Beginn seiner Suche nach dem dunklen Turm.
Es ist der erste Teil der Reihe, in dem ich von Anfang an “voll dabei” war. Und tatsächlich hat mir auch der Blick in Rolands Vergangenheit - wenn gleich leider auch hier wieder einige Längen nicht fehlten - sehr interessante Lesestunden bereitet. Insgesamt bleibt bisher für mich zwar immer noch “Drei” mein Favorit, aber “Glas” kam dem doch sehr nahe.
Ich habe während der Zugfahrt mitgefiebert, beim Schicksal meiner Namensvetterin Susan mitgelitten und auch die ein oder andere Figur echt ins Herz geschlossen.
Nur Roland … den hat mir auch “Glas” noch immer nicht näher gebracht, eher im Gegenteil.
Und an der Stelle komme ich nicht ganz drum herum, eventuell leicht zu spoilern. (Und es wird länger ^^)
__________________________________________________________
Man sagte mir, spätestens “Glas” würde mir Roland näher bringen, weil man nun versteht, warum er geworden ist, wie er geworden ist und er darin auch ganz viel Gefühl beweist und dadurch nicht mehr so … farblos wirkt.
Ja, ich verstehe, warum er ist wie er ist. Absolut.
Aber ich empfinde ihn nachwievor immer noch als kalt und farblos, werde mit ihm nicht warm und … mag ihn einfach nicht.
Und an dieser Stelle hab ich den Versuch für mich auch aufgegeben, ihn mögen zu lernen:
“Ich habe mich für den Turm entschieden. Das musste ich. Soll sie ein gutes und langes Leben mit einem anderen leben - das wird sie, mit der Zeit. Was mich betrifft, ich entscheide mich für den Turm.”
Ja ich weiß, die Reihe heißt der dunkle Turm und dass er für diesen alles und jeden verkauft, ist halt so der Sinn der Reihe und der Wichtigkeit des Turms geschuldet.
Ich bin auch nicht zwingend ein Romantasyfan oder brauche unbedingt immer ein Happy End.
Aber … nein, einfach nein! Das ist mir zu kaltschnäuzig für all die übermächtigen Gefühlsbeschreibungen, die er zuvor noch für Susan übrig gehabt hat.
Erst wird Susans komplettes Leben umgekrempelt (keine Wertigkeit, ob das nun wirklich ihre Prinzipien durcheinander gewürfelt hat, aber ich mag ihn da auch nicht als den Held sehen, der sie erst zutiefst beleidigt und dann ihre Augen für die richtigen Wertvorstellungen öffnet 🙄), dann bringt sie sich für ihn in Gefahr und bringt sogar Menschen um, die sie eigentlich mag.
Und am Ende überlässt er ihr nicht mal die Entscheidung, ob sie ihn nicht vielleicht sogar auf seiner Suche begleiten würde und entscheidet quasi über ihren Kopf hinweg und belässt sie damit in einer Situation, von der er weiß, dass sie gerade alles andere als frei und in Sicherheit ist.
Weiß ich nicht. Fühl ich einfach nicht.
Und ihn fühle ich schon dreimal nicht. Und das liegt sicher nicht am Kingschen Unvermögen, einem Charaktere nahe zu bringen. Ganz im Gegenteil: so viele Nebencharaktere (Sheemie! Olive!) gingen mir auf diesen wenigen Seiten so viel näher, als nun Roland auf inzwischen über 3000 Seiten.
Nachdem er seinem Ka-tet am Ende von Glas dann genau doch diese Entscheidung überlässt (wir erinnern uns, auch bis dahin wurden viele Entscheidungen über ihren Kopf hinweg getroffen …), die ich bei Susan so vermisst habe, weil er nun doch tatsächlich Angst hat sie zu verlieren oder genauso über den Jordan zu schicken wie all die anderen zuvor, die ihm nahestanden (bei Jake wäre es ja dann bereits das zweite Mal …), könnte man meinen, dass ein Umdenken stattgefunden hat.
Aber ich trau dem Braten nicht und arrangiere mich jetzt erst Mal mit dem Gedanken, dass ich einfach einen Protagonisten nicht mag und es auch nicht mehr auf Krampf versuchen werde, die Reihe an sich aber trotzdem genießen kann.
(Wäre nicht das erste Mal - schon Harry Potter ging mir spätestens ab dem Orden des Phönix gehörig auf den Sack. ^^)
Allerdings bin ich jetzt gerade nicht sicher, wie ich weiter mache.
Mit der Reihenfolge nach Erscheinungstermin und daher mit “Wolfsmond”, oder nach chronologischer Reihenfolge - dann wäre wohl zuerst “Wind” dran.
Irgendwelche Gedanken dazu?
Aug 9, 2025
4.0
Die Reise zum dunklen Turm geht weiter ... oder eher zurück in Rolands Vergangenheit!
In Glas steigen wir direkt wieder in den Zug und machen da weiter, wo wir in “tot.” aufgehört haben.
Nach einer rasanten Zugfahrt unterbricht das Ka-tet die Reise zum dunklen Turm, um statt dessen durch seine Erzählung in Rolands Vergangenheit zu reisen.
Roland erzählt von der Vereitelung der Pläne Farsons, seiner ersten (und einzigen?) großen Liebe und letztendlich auch vom Beginn seiner Suche nach dem dunklen Turm.
Es ist der erste Teil der Reihe, in dem ich von Anfang an “voll dabei” war. Und tatsächlich hat mir auch der Blick in Rolands Vergangenheit - wenn gleich leider auch hier wieder einige Längen nicht fehlten - sehr interessante Lesestunden bereitet. Insgesamt bleibt bisher für mich zwar immer noch “Drei” mein Favorit, aber “Glas” kam dem doch sehr nahe.
Ich habe während der Zugfahrt mitgefiebert, beim Schicksal meiner Namensvetterin Susan mitgelitten und auch die ein oder andere Figur echt ins Herz geschlossen.
Nur Roland … den hat mir auch “Glas” noch immer nicht näher gebracht, eher im Gegenteil.
Und an der Stelle komme ich nicht ganz drum herum, eventuell leicht zu spoilern. (Und es wird länger ^^)
__________________________________________________________
Man sagte mir, spätestens “Glas” würde mir Roland näher bringen, weil man nun versteht, warum er geworden ist, wie er geworden ist und er darin auch ganz viel Gefühl beweist und dadurch nicht mehr so … farblos wirkt.
Ja, ich verstehe, warum er ist wie er ist. Absolut.
Aber ich empfinde ihn nachwievor immer noch als kalt und farblos, werde mit ihm nicht warm und … mag ihn einfach nicht.
Und an dieser Stelle hab ich den Versuch für mich auch aufgegeben, ihn mögen zu lernen:
“Ich habe mich für den Turm entschieden. Das musste ich. Soll sie ein gutes und langes Leben mit einem anderen leben - das wird sie, mit der Zeit. Was mich betrifft, ich entscheide mich für den Turm.”
Ja ich weiß, die Reihe heißt der dunkle Turm und dass er für diesen alles und jeden verkauft, ist halt so der Sinn der Reihe und der Wichtigkeit des Turms geschuldet.
Ich bin auch nicht zwingend ein Romantasyfan oder brauche unbedingt immer ein Happy End.
Aber … nein, einfach nein! Das ist mir zu kaltschnäuzig für all die übermächtigen Gefühlsbeschreibungen, die er zuvor noch für Susan übrig gehabt hat.
Erst wird Susans komplettes Leben umgekrempelt (keine Wertigkeit, ob das nun wirklich ihre Prinzipien durcheinander gewürfelt hat, aber ich mag ihn da auch nicht als den Held sehen, der sie erst zutiefst beleidigt und dann ihre Augen für die richtigen Wertvorstellungen öffnet 🙄), dann bringt sie sich für ihn in Gefahr und bringt sogar Menschen um, die sie eigentlich mag.
Und am Ende überlässt er ihr nicht mal die Entscheidung, ob sie ihn nicht vielleicht sogar auf seiner Suche begleiten würde und entscheidet quasi über ihren Kopf hinweg und belässt sie damit in einer Situation, von der er weiß, dass sie gerade alles andere als frei und in Sicherheit ist.
Weiß ich nicht. Fühl ich einfach nicht.
Und ihn fühle ich schon dreimal nicht. Und das liegt sicher nicht am Kingschen Unvermögen, einem Charaktere nahe zu bringen. Ganz im Gegenteil: so viele Nebencharaktere (Sheemie! Olive!) gingen mir auf diesen wenigen Seiten so viel näher, als nun Roland auf inzwischen über 3000 Seiten.
Nachdem er seinem Ka-tet am Ende von Glas dann genau doch diese Entscheidung überlässt (wir erinnern uns, auch bis dahin wurden viele Entscheidungen über ihren Kopf hinweg getroffen …), die ich bei Susan so vermisst habe, weil er nun doch tatsächlich Angst hat sie zu verlieren oder genauso über den Jordan zu schicken wie all die anderen zuvor, die ihm nahestanden (bei Jake wäre es ja dann bereits das zweite Mal …), könnte man meinen, dass ein Umdenken stattgefunden hat.
Aber ich trau dem Braten nicht und arrangiere mich jetzt erst Mal mit dem Gedanken, dass ich einfach einen Protagonisten nicht mag und es auch nicht mehr auf Krampf versuchen werde, die Reihe an sich aber trotzdem genießen kann.
(Wäre nicht das erste Mal - schon Harry Potter ging mir spätestens ab dem Orden des Phönix gehörig auf den Sack. ^^)
Allerdings bin ich jetzt gerade nicht sicher, wie ich weiter mache.
Mit der Reihenfolge nach Erscheinungstermin und daher mit “Wolfsmond”, oder nach chronologischer Reihenfolge - dann wäre wohl zuerst “Wind” dran.
Irgendwelche Gedanken dazu?
Für mich eines der besten Bücher, die King je geschrieben hat, handelt es von der Vergangenheit von revolvermann Roland und davon was ihn dazu bewegt hat sich auf die Suche nach dem dunklen Turm zu machen. Außerdem erfährt man viel über seine früheren Gefährten, Liebschaft, Familie, Heimat.
May 2, 2025
5.0
Super
Für mich eines der besten Bücher, die King je geschrieben hat, handelt es von der Vergangenheit von revolvermann Roland und davon was ihn dazu bewegt hat sich auf die Suche nach dem dunklen Turm zu machen. Außerdem erfährt man viel über seine früheren Gefährten, Liebschaft, Familie, Heimat.
May 2, 2025
3 of 48 reviews
Author
About Stephen King
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.