Dolores
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Description
Die Haushälterin Dolores soll ihre Arbeitgeberin, der sie dreißig Jahre lang gedient hat, umgebracht haben. Beim Polizeiverhör legt sie schonungslos ihre Lebensbeichte ab – und offenbart ihr düsteres Geheimnis.
Ein psychologisches Meisterwerk – verfilmt mit Oscar-Preisträgerin Kathy Bates.
»Stephen Kings Blick geht über die einfachen Schrecken hinaus.« The New York Times
Book Information
Author Description
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
⭐⭐⭐⭐⭐ 5 Sterne: Ein beklemmendes Psychogramm – intensiv, mutig, brillant.
Mit „Dolores“ beweist Stephen King, dass er kein Blutvergießen und keine Monster braucht, um eine zutiefst verstörende und fesselnde Geschichte zu erzählen. Dieser Roman ist ein Monolog voller Schmerz, Stolz und dunkler Geheimnisse, der den Leser von der ersten Zeile an unerbittlich in seinen Bann zieht. Warum dieses Buch ein absolutes Meisterwerk ist: • Die einzigartige Erzählform: King verzichtet hier komplett auf Kapitel oder Absätze. Das ganze Buch ist ein einziges Geständnis von Dolores Claiborne bei der Polizei. Diese ununterbrochene Erzählweise erzeugt einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann – man hat das Gefühl, mit Dolores im Verhörraum zu sitzen. • Die Charaktertiefe: Dolores ist eine der am besten geschriebenen Frauenfiguren der Literaturgeschichte. Sie ist herb, unnachgiebig und vom Leben gezeichnet, aber ihre Liebe zu ihren Kindern und ihr Überlebenswille machen sie zu einer Heldin der ganz eigenen Art. King fängt ihre Stimme und ihren Dialekt perfekt ein. • Psychologischer Horror statt Grusel: Der Horror in diesem Buch ist realer Natur. Es geht um häusliche Gewalt, soziale Enge und die Opfer, die eine Mutter bringen muss. Die Atmosphäre auf der Insel Little Tall Island ist so dicht und isoliert beschrieben, dass man die salzige Meeresluft förmlich riechen kann. • Thematische Relevanz: Die Geschichte ist auch Jahrzehnte nach ihrem Erscheinen erschreckend aktuell. King verwebt die schicksalhafte Sonnenfinsternis meisterhaft mit den düsteren Ereignissen im Leben der Protagonistin und schafft so Bilder, die man nie wieder vergisst. Fazit: „Dolores“ ist King in Bestform – weit abseits von fiktiven Wesen. Es ist eine hochemotionale Charakterstudie und ein packendes Drama über Schuld und Sühne. Ein absolutes Muss, das zeigt, dass die schlimmsten Ungeheuer oft im eigenen Haus leben.
Als interessierte Leserin von Stephen King war ich sehr gespannt auf sein Buch “Dolores”. Besonders an diesem Buch ist, dass es als ein einziger Monolog der Hauptfigur geführt wird. Anfangs hoffte ich noch auf Kapitel, merkte aber bald, dass das gesamte Buch ohne diese auskommt. Das Lesen war für mich an manchen Stellen etwas anstrengend, da die Schreibweise nicht immer flüssig war - u.a. auch wegen der Abschweifungen in den Sätzen. Dennoch faszinierte mich Kings detaillierte Beschreibungskunst, die selbst unangenehme oder eklige Szenen lebendig und greifbar macht. Ich las das Buch aufmerksam, doch gegen Ende hatte ich das Gefühl, dass sich einige Passagen wiederholten, was mich dazu verleitete, Teile zu überspringen. Dolores gibt ihre Lebensbeichte ab und ihre Geschichte hat durchaus etwas Besonderes. Allerdings hat sie mich nicht umgehauen, manchmal sogar gelangweilt. Für meinen Geschmack fehlte es etwas an Spannung und Dynamik. Insgesamt ist “Dolores” ein interessantes und einzigartiges Buch, das jedoch nicht ganz meine Erwartungen erfüllt hat.
„ So ist es. So musst du dafür bezahlen, dass du ein Luder bist. Und es hat keinen Sinn zu sagen, wenn du kein Luder gewesen wärest, dann würdest du auch nicht bezahlen müssen, denn manchmal macht einen die Welt zum Luder. Wenn draußen alles düster und finster ist und nur du drinnen bist, um ein Licht anzuzünden und darauf aufzupassen, dann musst du ein Luder sein. Aber oh, der Preis! Der grauenhafte Preis!“
Mit „Dolores“ hab ich meinen ersten King gelesen. Wenn ich ehrlich bin, dann bin ich schon fast traurig, dass all seine anderen Bücher nicht wieder in dieser faszinierenden Sichtweise geschrieben sind. Dieses Buch ist ein kleines Meisterwerk, auch wenn das mir so wirklich erst am Ende des Buches klar wurde. Die Charaktere, allen voran Dolores, haben eine solche Tiefe. So, dass man schon fast erahnen kann, was Dolores Claiborne als Nächstes tut. Aber auch nur fast, denn diese Frau ist undurchschaubar. Fast so undurchschaubar wie sie Vera Donovan beschrieben hat. Klar, zum Inhalt muss ich dann wohl doch was sagen: Das meiste der Handlung steht schon im Klappentext, und natürlich nimmt einem das dann schon irgendwie die Spannung. Dafür sind wiederum andere Handlungsstränge so viel spannender. Was macht sie als Nächstes? Dolores zeichnet sich besonders durch ihre besondere Persönlichkeit aus. Sie lässt sich nichts gefallen, und das in den 50er- und 60er Jahren in Amerika. Diese Frau ist entschlossen. Sie lässt sich das Wort eben nicht im Mund verdrehen. Wenn man mal ein paar Zeilen sacken lässt, merkt man erst, wie viel Wahrheit in ihnen steckt. Es gibt echt ein paar kleine Zitate, die nicht spurlos an mir vorbeigingen. Vielleicht ist vieles an dieser Geschichte, die Dolores zu erzählen wagt, nicht besonders. Die einzelnen Szenen sind irgendwie alltäglich, früher wie heute. Doch unter anderem ist es die Kombination aus einfach verstrickten Kleinigkeiten, die dieses Werk erst besonders macht. Leider hab ich erst ab der Hälfte so wirklich verstanden, welche Welt King hier erschaffen hat. Wie dieses Buch einem durch die Schlichtheit, wie etwa des durchgängigen Monologs, fasziniert und beeindruckt, wenn man es einfach lässt. Fast schon unverständlich, aber diese einfache Geschichte, erzählt und durchlebt von Dolores Claiborne, hat 4,5 Sterne mind. verdient. 🌟 Die 5 kann ich aber leider nicht vergeben, weil dieser King mich erst etwas spät in seinen Bann gezogen hat.

#Rezension #Dolores Doooohooooloooriiis! 😬 Irgendwie hatte ich gerade mal wieder Lust auf ein King-Buch. Nachdem ich "Christine" schon cool fand hätte ich auch ein weiteres vom Sub nehmen können... hätte... stattdessen habe ich mir dann nochmals eines gekauft. "Die Haushälterin Dolores soll ihre Arbeitgeberin, der sie dreißig Jahre lang gedient hat, umgebracht haben. Beim Polizeiverhör legt sie schonungslos ihre Lebensbeichte ab – und offenbart ihr düsteres Geheimnis." 🖤 Nördi Note: 2 Das war aus mehreren Gründen kein Buch für einen #Buddyread, denn es war ein Buch ohne Kapitel. Dolores erzählt ihre Geschichte als Monolog. Man merkt zwar, dass es Zwischenfragen gibt, aber das war es dann auch. Ergo sollte das Buch gelesen werden, wenn etwas Zeit vorhanden ist, denn es macht richtig Spaß durch dieses sehr dünne King-Buch zu fliegen. Sehr dünn heißt übrigens ca. 380 Seiten. Für King... Vom Spannungsfaktor fand ich "Christine" deutlich stärker, aber dieses Buch war anders. Trotz des Monologes (oder gerade deswegen) war es spannend. Von Anfang bis zum sehr guten Ende der Geschichte. 🖤 #IchHabeKeineLichterkette #DekoFreiSeit2020 #Bücher #Buchpost #Krimi #Thriller #booklover #Buchtipp #Buchblogger #buchwurm #Nördi #bookstagram

Hat sich gelohnt 💛
✨Neuzugang 2025✨ Das Buch war wirklich gut 😅 nichtsdestotrotz war es extrem schwer zu lesen und da durchzukommen. Deshalb der Punkteabzug. Aus Leserperspektive gab es doch wirklich keinen Grund, es so zu machen, oder? Das wollte ich direkt vorab sagen. Jetzt erst mal zum Inhalt: Haushälterin Dolores wird vorgeworfen, ihre Arbeitgeberin die Treppe runtergestoßen und so getötet zu haben. Bei ihrer Vernehmung legt Dolores eine Lebensbeichte ab. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich das Buch zum ersten Mal aufgeschlagen habe. Da stand „Vorwort“ und ich habe direkt angefangen, dieses zu überspringen 😂😂 als es nach 20 Seiten immer noch nicht vorbei war, beschlichen mich erste Zweifel. Aber ja, das sogenannte Vorwort ist das einzige Kapitel in diesem Buch! Und es gibt auch keine nennenswerten Absätze, es gibt einfach einen nicht besonders kompakten Textbrocken! Ich habe das Buch trotz der Unannehmlichkeiten relativ schnell beendet, weil es inhaltlich sehr gut war. Dolores hatte einiges zu erzählen, es kommen sehr schreckliche Themen zur Sprache (keine Spoiler). Umgang mit besagten Themen und die Konsequenzen waren nach meinem Geschmack! Ich habe vor sehr vielen Jahren „Friedhof der Kuscheltiere“ von ihm gelesen (vielleicht re-read?) und ich fürchte mich immer noch. Herr King beschwört natürlich Bilder beim Lesen wie kein Anderer. Macht gern Eure eigene Erfahrung! 4/5⭐️⭐️⭐️⭐️

Beeindruckendes Werk
Dolores ist ein ungewöhnlicher Roman. Das gesamte Buch ist im Grunde ein einziger Monolog. Dolores Claiborne erzählt der Polizei ihre Lebensgeschichte, nachdem sie unter Mordverdacht an ihrer Arbeitgeberin verhaftet wurde. Von der ersten bis zur letzten Seite spricht nur sie. Keine Perspektivwechsel, keine erklärenden Einschübe, keine Kapitelunterteilungen, nicht einmal Absatztrennungen als wirkliche Pause. Das Buch besteht aus einem einzigen, durchgehenden Erzählstrom. Trotzdem lässt es sich erstaunlich gut lesen. Dolores ist eine beeindruckend starke, aktive Frauenfigur. Sie ist keine hilflose Frau, kein Opfer, das nur erduldet. Sie handelt, sie entscheidet, sie trägt Konsequenzen. Ihre Erzählung ist rau, direkt und ehrlich (?). Das macht den Roman emotional und intensiv. An manchen Stellen wirkt das Erzählen leicht ausschweifend oder etwas langatmig. Doch das passt zur Erzählform: Eine ältere Frau berichtet aus dem Gedächtnis von ihrem Leben. Wer schon einmal Großeltern beim Geschichtenerzählen zugehört hat, weiß, dass Erinnerungen nicht immer geradlinig verlaufen. Besonders spannend ist, dass der Leser, genau wie die Polizei, ausschließlich Dolores’ Version der Ereignisse erhält. Es gibt keinen objektiven Blick von außen. Man muss selbst entscheiden, wie glaubwürdig sie ist und was man von ihrer Geschichte hält. Ein ungewöhnlicher, intensiver Roman mit einer starken Protagonistin und einer mutigen Erzählform. Beeindruckendes Werk !
Die unterhaltsamste Zeugenaussage, die ich je gelesen habe (bislang auch meine Einzigste)
Dolores - Stephen King 384 Seiten Heyne Verlag Zitate: "Ehemänner sterben jeden Tag, Dolores!" "Eine Insel ist nicht gerade der richtige Ort, um irgendjemanden umzubringen, das kann ich Euch versichern." "Am Ende verschwinden immer die leuchtenden Farben aus dem Leben." "Alles was ich tat, habe ich aus Liebe getan - aus der Liebe, die eine leibliche Mutter für ihr Kind empfindet." "Das ist alles was zählt, vermute ich; das und genau zu wissen wer man ist." Inhalt: Das ganze Buch ist eine Zeugenaussage der zu Mord angeklagten Haushälterin Dolores gegenüber Detectiv Andy Basett. Sie wird angeklagt ihre Chefin Vera, der sie 30 Jahre lang Arbeit geleistet hat, ermordet zu haben. Die beiden hatten, sagen wir mal, ein schwieriges Verhältnis, da es sich um zwei Eigenwillige und Eigenständige Frauen handelt. Über die Lektüre legt sie Zeugnis über ihr Leben ab und hat einiges zu erzählen. Auch etwas zu gestehen... Aber was, das müsst ihr selber lesen. Über einen Zeitungsartikel am Ende des Buches, erfahren wir Leser, wie es für Dolores ausgeht. Meinung: Dieses Buch konnte mich tief berühren. Ich mochte Dolores und ihre ungeschönte, direkte Art sofort total gerne. Man klebt an den Seiten, weil man wissen möchte, ob Dolores den Mord begangen hat oder nicht. Ich habe sie gefeiert! Wie gewohnt, lässt King auch wieder eine gehörige Portion Gesellschaftskritik mitschwingen. Ein kleines Örtchen in Nordamerika Anfang der 60er Jahre mit entsprechendem Frauenbild und vorherrschender Männerdominanz. Dolores ist rebellisch für ihre Zeit und macht ihr eigenes Ding, indem sie arbeiten geht und ihr ganz eigenes Geld verdient. Eine absolute Leseempfehlung auch für nicht Horror Leser! Mehr zu meiner Meinung findet ihr auf Youtube im Lesemonat April und im Livestream zusammen mit @gedankenlabor und @ladyofthebooks83 Im Anschluss ans Buch habe ich auch den Film angeschaut. Er weicht schon deutlich vom Buch ab, ist aber dennoch sehenswert. Kennt ihr das Buch oder den Film?
Eines Abends auf dem Polizeirevier
Sitzt Dolores und erzählt zwei Beamten und einer Dame die alles protokolliert, ihre Lebensgeschichte. Warum? Weil die alte Dame starb, für die sie so lange gearbeitet hat. Und dabei kommt so einiges raus... Toll erzählt, so, als wäre Dolores wirklich auf dem Revier und erzählt ihnen was wirklich alles geschah. Keine Kapitel, einfach eine fortlaufende Erzählung die durchweg interessant und spannend war. Sehr cool fand ich den losen Zusammenhang zur vorherigen Geschichte Kings' "Das Spiel" in der bereits ein Brunnen ein oder zweimal kurz erwähnt wird und wir hier nun erfahren, was es mit diesem Bild des Brunnens, den unsere Prota aus Das Spiel sah, auf sich hat. Denn auch bei Dolores spielt sich etwas während der Sonnenfinsternis ab Toll, hat Spaß gemacht.
Ein einziger Monolog, ohne ein einziges Kapitel? Das kann wirklich nur Stephen King.
Nach den ersten 80 Seiten war ich kurz davor abzubrechen und dann hat sich das Blatt komplett gewendet. Ab diesem Punkt gönnt dir das Buch keine Verschnaufpause mehr. Es ist schonungslos rau, ehrlich und überrascht mit einem Twist, der sitzt. Dolores ist eine zynische Frau, die sich in keine Schublade pressen lässt. Man lernt sie kennen, und trotzdem bleibt sie ein Rätsel. Ein Rätsel, gezeichnet vom Leben. Von einem Leben, in das sie gedrängt wurde. Ein Leben, das enttäuscht und bitter zugeschlagen hat und das liest man in jeder Gedankenzeile. Oberflächlich geht es um Gewalt. Doch je tiefer man in Dolores’ Gedanken eintaucht, desto dichter wird der Stoff: Versagen, emotionaler Missbrauch, erdrückende Mutterliebe und vieles mehr (vieles davon zu spoiler-gefährlich, um näher darauf einzugehen). Im Kern erzählt dieses Buch vom Scheitern. Jetzt verstehe ich, warum Dolores zu den komplexesten und beliebtesten Charakteren von Stephen King gehört. Ich will mehr von ihr lesen! (Auch wenn ich ständig die deutsche Synchronstimme von Kathy Bates im Kopf habe.) Es ist kein leichtes Buch. Weder sprachlich noch thematisch. Aber es lohnt sich, sobald man ihm eine echte Chance gibt. Und genau deshalb empfehle ich, es in einem Zug durchzulesen.
Ein toller King, aus seinen glänzende Zeiten und absolut fesselnd....
Nicht nur das Dolores von den ersten Seiten den Polizisten und gefühlt der ganzen Welt geistig überlegen ist, auch mochte ich ihre flapsige und zynische Art. Nie respektlos, sondern einfach offen und ehrlich wird hier ihr Leben in einem fortlaufenden Monolog beschrieben und damit meine ich, dass ihr hier nicht einen Absatz oder gleich gar kein Kapitel findet. Es wird wie das Geständnis hintereinander weg runtergeschrieben und dabei wechselt sie ab und an in die wörtliche Rede, aber auch das ist recht selten. Dabei kommt dieser rustikale Landmädchen- Jagong durch, den ich an den King Büchern so liebe. Und ja auch alte Themen, die King liebt finden sich hier in aller Ausführlichkeit wieder. Dennoch vergisst er nicht die absoluten Ungerechtigkeiten um die Zeit 1960, Frauen gegenüber und andere wichtige soziale Themen. Mit ihrer frechen und offenen Art haut Dolores alles raus und scheut sich vor keinem bösen Blick oder Zurechtweisung. Souverän hat mich das Buch gepackt und wieder in die Lieblingszeit von King geschubst und ich habe so gern darin gelesen. Es liest sich auch absolut flüssig und schnell weg, ganz anders wie ich dachte, weil ich auch so ein großer Freund von kurzen Kapiteln und Absätzen bin. Aber hier hat mich das nicht eine Sekunde gestört und auch diese anfängliche Angst war unbegründet. Ich kann das nicht unbedingt jedem empfehlen, vor allen nicht denjenigen, die King das erste Mal zur Hand nehmen, aber doch den alten Fans, die wieder in das gute alte King Universum abtauchen möchten und darin schwelgen wollen. Neben alten Bekannten, finden wir auch wieder kleine Verweise auf andere Werke und Standorte und genau deswegen lese ich die Bücher so ungemein gerne.

Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Durch den fortwährenden Monolog gespickt mit von Dolores wiedergegeben Gesprächen anderer Figuren hat es sich sehr flüssig gelesen. Manch einer könnte es abschreckend finden, dass es keine Kapitel gibt sondern die Geschichte als kompletter Fließtext geschrieben ist, jedoch hat es mich so nur noch mehr gefesselt. Ich konnte es nur schwer aus der Hand legen, weil man ohne Kapitel gar kein Ende findet, sondern konstant wissen will was noch geschehen ist. Gerade bezüglich der eingeschränkten Sichtweise muss man sich bewusst machen, dass es durchaus sein kann, dass Dolores einen die ganze Zeit, nur phasenweise manipuliert und nichts so ist, wie sie es darstellt. Oder alles hat sich wirklich wie dargestellt ereignet. Aber dieses Zusammenspiel macht es nur noch spannender.
Dolores hat mich komplett abgeholt. Keine Monster, kein Hokuspokus – nur dieser rohe, ehrliche Monolog, der einen richtig reinzieht. Ich frage mich echt, warum ich das Buch früher immer abgebrochen habe. Vielleicht war ich einfach noch nicht bereit dafür, denn jetzt hat’s voll eingeschlagen. Ihre Erzählung wirkt unglaublich intensiv: bodenständig, hart, verletzlich und gleichzeitig stark. King schreibt hier so realistisch und fokussiert, dass man fast vergisst, wie viel Chaos er selbst in der Zeit hatte. Die Verbindung zu Geralds Spiel ist ein richtig starkes Detail – subtil, aber extrem wirkungsvoll. Unterm Strich: ein heftiger, menschlicher King, der lange nachhallt. Kein typischer Horror, aber gerade deshalb so brutal gut.
eine gute Unterhaltung für Zwischendurch
🧺 »𝘚𝘦𝘤𝘩𝘴 𝘒𝘭𝘢𝘮𝘮𝘦𝘳𝘯, 𝘋𝘰𝘭𝘰𝘳𝘦𝘴! 𝘏𝘢𝘣𝘦𝘯 𝘴𝘪𝘦 𝘨𝘦𝘩𝘰̈𝘳𝘵? 𝘚𝘦𝘤𝘩𝘴, 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘷𝘪𝘦𝘳! 𝘐𝘤𝘩 𝘻𝘢̈𝘩𝘭𝘦 𝘴𝘪𝘦, 𝘶𝘯𝘥 𝘮𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘈𝘶𝘨𝘦𝘯 𝘴𝘪𝘯𝘥 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘴𝘰 𝘨𝘶𝘵, 𝘸𝘪𝘦 𝘴𝘪𝘦 𝘧𝘳𝘶̈𝘩𝘦𝘳 𝘦𝘪𝘯𝘮𝘢𝘭 𝘸𝘢𝘳𝘦𝘯!« Die Haushälterin Dolores soll ihre Arbeitgeberin, der sie dreißig Jahre lang gedient hat, umgebracht haben. Beim Polizeiverhör legt sie schonungslos ihre Lebensbeichte ab - und offenbart Ihr düsteres Geheimnis. 💭 Totale Sonnenfinsternis über Maine und damit eine direkte Verknüpfung zu „Das Spiel“. Ein King, vor dem ich ehrlich gesagt zuerst etwas Angst hatte. Ein Buch in Monologform, ohne Kapitel, und das ganze knapp 400 Seiten lang. Aber wir reden hier von King. Ich mochte die Einteilung vom Hier und jetzt, in dem Dolores im Verhör sitzt, nach Wasser bittet oder kurz unterbrochen wird und auch mal beleidigt; und dem Vergangenen, in dem sie schildert, wie sie Vera kennenlernte und was sich danach ereignete. Wie so oft ereignet sich der Horror in alltäglichen Situationen. Häusliche Gewalt, psychische Belastung, und Dolores, die nur einen Ausweg aus dem ganzen sieht. Dolores erzählt gern, und so gibt es hier wieder wenige Stellen, die ausschweifend erzählt sind. Dennoch eine gute Unterhaltung für Zwischendurch. ⭐️⭐️⭐️⭐️

Geiler Schreibstil 🖋
Bei Dolores fand ich die etwas "rotzige" Schreibweise richtig toll. Es ist eine Roman ohne Kapitel (auch das war neu aber richtig gut gemacht), in dem die Beziehung von Dolores zu ihrer Tochter, ihrem Mann und ihrer Arbeitgeberin beschrieben wird. Außerdem kommt es zu Morden, die gelöst werden müssen. Wer war es, hat es sich überhaupt so zugetragen wie am Anfang angenommen?🤔 Ich fand es richtig spannend.
Ehemänner sterben jeden Tag, Dolores!
Eine spannende Ich-Erzählung, die mir sehr gut gefallen hat. Ich kannte bereits die großartige Verfilmung mit Kathy Bates und wollte unbedingt wissen, wie sich das Buch schlägt. Nun, es gibt einige Unterschiede, aber auch der Roman ist auf seine Art genial. Auch wenn man einen Mord nicht gutheißen sollte, ist Joe St. George so ein unsympathischer Widerling, dass man ihm sein Schicksal einfach nur gönnt. Kings Verweise auf seinen Roman Das Spiel und die Kurzgeschichte Mein hübsches Pony sind gelungen und für den Kenner ein zusätzliches Plus. Das Ende kam überraschend, passte aber zu dieser tragischen Geschichte. 5 Sterne
Wow ein Buch aus einem Monolog. Es ist einfach eine fantastische, fesselnde Schreibweise. Ich habe das Buch fast an einem Stück verschlungen, weil es einfach nur faszinierend und spannend ist. Die Story handelt über den Lebensweg von Dolores, den sie uns höchst selbst erzählt. Sie ist ab der ersten Seite sympathisch und versprüht ihren ganz eigenen Charme. Ihre smarte, kühne, witzige Art macht sie aus. Besonders ihren Sinn nach Gerechtigkeit und die Liebe zu ihren Kindern verschafft ihr manches mal ein großes Stück Courage. Bemerkenswert. Das Buch ist einfach ein Meisterwerk, den Leser so zu bannen und zu unterhalten ist phänomenal , wie nur King es schafft. Wirklich ein lesenswertes Meisterwerk, mit - für mich - großartiger Überraschung am Ende.
Einzigartiges Buch
Schon einmal einen Roman ohne Einteilung in Kapitel gelesen? Nein? Ich auch nicht. Bis jetzt. Erst war ich sehr abgeschreckt, weil es so ungewohnt war. Wo sollte ich denn eine Pause machen? Das war echt schwierig, aber es musste sein, denn die Geschichte verlangt danach. Es ist eine berührende Geschichte und greift einige Probleme, mit denen sich Frauen rumschlagen müssen, hart und ehrlich auf. Auch wenn ich, wie gesagt, anfangs schwerer rein kam, konnte ich das Buch doch nicht weglegen. Stepehen King hat wieder alles gegeben und eine Geschichte geschrieben, die ich nicht erwartet hab.
Dolores war ein richtig richtig toller Roman, den ich nicht beiseite legen konnte/wollte. Die Art, wie es erzählt wurde, hat mir sehr gut gefallen. Man war die ganze Zeit am rätseln: Was ist wirklich passiert? Erzählt sie hier nur irgendeinen Blödsinn oder spricht sie die ganze Zeit über die Wahrheit? Mich konnte das Buch an mehreren Stellen überraschen und vor allem mir den Atem stehen lassen. Absolute Empfehlung an alle, die Stephen King gern versuchen möchten, aber nicht diesen Horror gut lesen können. Hört euch auch unbedingt das Hörbuch an, das von Anna Thalbach gelesen wird! Großes Kino für die Ohren!
Ein fantastisches Buch des Meisters
Dolores erzählt uns in einem langen Monolog über ihr Leben. Über ihre Erfahrungen mit ihrem Mann und ihrer Arbeitgeberin. Obwohl ich zunächst skeptisch war, weil es sich hier nur um einen langen Monolog handelte, muss ich sagen, dass mich dieses Buch schnell gefesselt hat. 2 Strandtage und es war durchgelesen. Konnte es kaum aus den Händen legen im auch einmal schwimmen zu gehen. Dies ist definitiv ein gutes Einsteigerbuch für King Neulinge. Aber auch für Leute wie mich - die schon ein paar Erfahrungen mit Stephen King gemacht haben - absolut zu empfehlen
Wahnsinn
King schafft es selbst in einem knapp 300 Seiten Monolog zu fesseln. Man fiebert mit, man weint mit Dolores mit, immer mit dem Hintergrund das es all dies wirklich gibt. Kein Horror, ein Klasse Drama einer starken Frau die sich behauptet und alles für ihre Kinder tut. Kleine nette Verbindung zu anderen Werken. Ich bin begeistert von diesem Buch ❤️.

Kein Gruselfeeling, trotzdem gut
Dolores ist anders als die typischen Horror-Storys von Stephen King. Das Buch hat keine Kapitel und die Geschichte wird in Form eines Monologs der Hauptfigur Dolores erzählt, die in einem Verhör schonungslos ihre ganze Geschichte erzählt. Ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber überraschend spannend und überhaupt nicht langweilig. Dolores ist eine sympathische und sehr mutige Frau. Ihr Charakter ist sehr authentisch dargestellt. Mit viel trockenem Humor bestreitet sie ihr Leben, das von Gewalt geprägt ist, und zeigt, was eine Mutter bereut ist zu tun, um ihre Kinder zu schützen. Eine gelungene Geschichte, die mich zu keiner Zeit gelangweilt oder nicht abgeholt hat.
Packend...
Ich weiß gar nicht, wie ich es anders beschreiben soll... Zuerst tat ich mich schwer mit dem Stil... Keine Kapitel. Alles nur im Monolog von Dolores... Aber die Story ist packend, spannend und ließ mich einfach nicht los. Erstaunlich was diese Frau alles mit gemacht hat... Klare Leseempfehlung🖤
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich kannte den Film (mag ihn sehr!), wollte aber unbedingt auch das Buch lesen. Und was soll ich sagen: Erwartungen übertroffen! Obwohl ich teilweise die Handlung kannte, war ich gefesselt von den ersten Seiten an. Ich war so drin im Leben, im harten Leben, von Dolores, dass ich mich jetzt sogar etwas leer fühle. Unglaublich gutes & intensives Buch!
Wow
Zu Beginn der Story lernen wir Dolores die Haupprotagonistin kennen, sie sitzt in einem Verhör da sie beschuldigt wird ihre Arbeitgeberin bei dieser sie Dreißig Jahrelang gearbeitet hat ermordet haben soll, es folgt ein Bericht über ihr Leben, zu Beginn dachte ich Ohje, allerdings hat sich meine Meinung relativ schnell gewendet, es ist zwar nur die Erzählung aus Sicht von Dolores aber diese hat es wirklich in sich, sie ist sehr spannend und sehr emotional, ich hatte einige Momente als ich dachte wow das kann ja nicht wahr sein , zum Schluss sind sogar fast ein paar Tränchen gekommen.

Ein etwas anderer King wird hier präsentiert. Die gewählte Erzählform war für mich zunächst etwas irritierend, da die komplette Geschichte von unserer Protagonistin Dolores als Monolog erzählt wird. Dolores steht im Verdacht ihre Arbeitgeberin umgebracht zu haben. Diesem Umstand verdanken wir es, dass wir rückblickend ihre Lebens- und Leidensgeschichte erzählt bekommen. Trotz dieses ungewöhnlichen Erzählstils bleibt die story interessant und fesselt mehr und mehr, wobei sie ohne den Horror, für den der Autor sonst bekannt ist, sehr gut auskommt ohne dass ich etwas vermisst hätte. Als Hörbuch gehört war ich zunächst skeptisch, da die Stimme für mich gewöhnungsbedürftig war. Dies legte sich aber sehr schnell und Frau Thalbach hat ihre Sache wirklich gut gemacht.
Der Roman Dolores erzählt die Lebensgeschichte von Dolores Claiborne, die im hohen Alter beschuldigt wird, ihre wohlhabende Arbeitgeberin Vera Donovan ermordet zu haben. In einer langen, persönlichen Schilderung blickt Dolores auf ihr hartes Leben zurück: eine unglückliche Ehe, häusliche Gewalt, Armut und moralisch schwierige Entscheidungen prägen ihren Weg. Während sie ihre Vergangenheit offenlegt, verschwimmen Schuld, Wahrheit und Rechtfertigung zunehmend, und der Leser muss sich selbst ein Bild von Dolores’ Schuld oder Unschuld machen. Stephen King überzeugt in Dolores erneut mit einem sehr guten und authentischen Schreibstil. Die Ich-Erzählung wirkt intensiv und realistisch, fast so, als würde Dolores direkt zum Leser sprechen. Allerdings empfinde ich den Roman stellenweise als zu langatmig, da sich einige Passagen stark in Details verlieren. Besonders erschreckend ist die Darstellung menschlicher Abgründe: wie grausam, egoistisch und manipulativ Menschen sein können, wird schonungslos aufgezeigt. Trotz der Längen bleibt das Buch emotional eindrucksvoll und regt stark zum Nachdenken über Moral, Schuld und Überleben an.
Realismus ohne Übersinnliches - dafür nicht weniger erschreckend
Völlig anders als erwartet aber wirklich gut! Das Buch hat keine Kapitel und besteht aus einem kompletten Monolog aus Sicht der Hausangestellten Dolores, die mittlerweile 65 Jahre ist und ihre Chefin, die Millionärin Vera Donavan umgebracht haben soll, welche leblos auf der Treppe ihrer Villa aufgefunden wurde. Im Rahmen eines Verhörs erzählt Dolores die Geschichte, wie es zu dem Sturz kam aber mehr als das, erzählt sie auch ihre eigene Geschichte, die kurz nach Ende des Krieges beginnt und in den 90ern ihren Abschluss findet. Eine Geschichte, die nicht den von Stephen King bekannten übernatürlichen Horror beinhaltet, sondern von einem Horror der realistischen Art geprägt ist und in die psychischen Abgründe der menschlichen Seele abtaucht ... Durch die ausführliche und bildliche Erzählweise Stephen Kings, ist es dem Leser möglich, sehr tief in das Geschehen und die Zeit einzutauchen. Die Ausdrucksweise Dolores' ist teils sehr derb, was das Ganze aber nochmal authentischer und dabei auch humorvoll wirken lässt. Der Schreibstil hat mir im Ganzen wirklich sehr gut gefallen! Er ist sehr klar, aber nicht anspruchslos, man kommt super schnell durch. Es ist spannend, düster, bedrückend, mutig, elelerregend, herzzerreißend, atmosphärisch ... Eine wirklich gute Geschichte, die vielleicht mit ein, zwei Triggerwarnungen gekennzeichnet werden könnte, aber die meisten Stephen King Leser sind Triggern gegenüber wahrscheinlich grundsätzlich eher unempfindlicher ...
Psychologisch betrachtet absolut genial!
Dolores war tatsächlich mein erstes Buch von Stephen King. Als Kind habe ich seine Filme geliebt. ES und Kinder des Zorns hatte ich (warum auch immer) eines nachts heimlich aufgezeichnet (Videokassette) und immer wieder geschaut 😅 Mit 12 oder so…. Was stimmt mit mir nicht?! 😵💫 Zurück zum Buch…. Es war absolut genial zu lesen. Auch wenn ich mich erst mal daran gewöhnen musste, dass es keine Kapitel gibt. Es hat sich dadurch etwas schwer zu lesen angefühlt. Am Anfang hat es sich deswegen etwas gezogen und das Hauptthema war tatsächlich „scheisse“. Ich konnte sie schon irgendwann riechen und musste würgen! Ab Seite 100 war ich dann aber richtig drin und war so erstaunt von der Handlung bzw. der Wendung und wie sich am Ende alles wie ein Puzzle zusammensetzt. Stark! Stephen King ist ein Phänomen für mich und ich freue mich auf weitere Bücher von ihm! 👏👏👏
Und wiedermal…grandios!!!
Ein Roman in Monologform…spannend, eindringlich und erschreckend menschlich. Jeder, der die Verfilmung kennt, wird merken, wie meisterlich Cathy Bates, Dolores Leben eingehaucht hat. Ich konnte ihre Stimme in meinem Kopf hören, als ich diesen Roman gelesen habe. Für mich, definitiv eines der besten Bücher von Stephen King!
Ich mochte es sehr! Das Buch steht in Verbindung zu "Das Spiel".
Wir werden direkt mit den Tatsachen konfrontiert: Dolores wird von der Polizei verhört. Sie sitzt im Verhörszimmer und soll den Mord an ihrer Arbeitgeberin, die sie über Jahrzehnte gepflegt hat, gestehen. Doch das Geständnis ist nicht so leicht über die Lippen gebracht ohne die Umstände zu erklären, die dazu geführt haben. Die Geschichte wird ausschließlich von Dolores erzählt. Sie erzählt von ihrer schwierigen Ehe, von ihrer Beschäftigung bei Vera Donovan als Hausmädchen und später als ihre Pflegerin. Gerade diese Beziehung ist schwierig, aber auch auf gewisse Weise innig, sodass für Dolores trotz der teilweise unzumutbaren Auseinandersetzungen und Erwartungen eine Kündigung nicht infrage kommt. Dolores merkt schnell, dass nicht nur sie Geheimnisse hat. Und geteilte Geheimnisse verbinden. Mich hat dieses Buch sehr unterhalten. Die Erzählweise war außergewöhnlich und oft humorvoll. Herzrasen und Schreck dürfen bei einem richtigen King natürlich nicht ausbleiben und beides erlebt der Leser hier. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und es ist eines meiner Favoriten aus der mittlerweile langen Liste gelesener King-Werke. 🫡
Insbesondere Kings Spiel mit der Erzählperspektive macht dieses Buch unglaublich interessant!
Ein Geständnis auf 379 Seiten. Dolores Claiborne wird verdächtigt die Frau getötet zu haben, um die sie sich Jahrzehnte lang gekümmert hat. Und das faszinierende an der Geschichte, die King hier verfasst hat: Er lässt Dolores alles aus ihrer Perspektive berichten. Dabei kommen die Police Officer nie mit wörtlicher Rede tatsächlich zu Wort. Das Gesagte beziehungsweise Fragen lassen sich durch Dolores Antworten nachvollziehen, indem sie ihren Monolog durch kurze Antworten unterbricht. In einer unglaublich derben, etwas kratzbürstigen aber auch irgendwie sympathischen Art und Weise legt Dolores hier Zeugnis über ihr Leben ab und warum sie des Mordes verdächtigt wird. Lediglich durch kleine Einschübe, die die Police Officer und die Stenografin betreffen, wird einem immer wieder in Erinnerung gerufen, dass sich die ganze Geschichte eigentlich in einem Verhörraum abspielt. Diese kleinen Sticheleien in Richtung der Männer brachten mich dabei immer wieder zum schmunzeln und zeichneten aber auch Dolores rauen Charakter aus. Doch um den Stand der Gegenwart nachvollziehen zu können, rollt sie ihre Geschichte natürlich in detailreicher King-Manier nach und nach auf, der Verhörraum verschwimmt immer wieder und man wird in den Bann von Dolores Erzählung gezogen. Des Weiteren beschreibt sie die anderen Menschen in ihrem Leben so präzise, dass ein sehr genaues Bild von ihnen entsteht. Bei der ein oder anderen Figur stehen im Fortgang der Handlung Hass und Mitleid sehr nah beieinander. Damit steht das Dilemma, ob Konsequenzen gerechtfertigt sind im Mittelpunkt. Dabei betont sie immer wieder, dass ihr Geständnis der Wahrheit entspricht… Macht euch selbst ein Bild davon, ob Dolores euch überzeugen kann.
Aussergewöhnliches Werk
Nach all den Büchern von Stephen King war das nun etwas ganz neues. Ein Monolog über 370 Seiten 😅 Anfangs fiel es mir etwas schwer, da es keine Kapitel gibt und man deshalb bei Pausen schwer wieder in die Erzählung rein kommt. Andererseits konnte ich aufgrund der Schreibweise und der fesselnden Story kaum das Buch weglegen. Die ersten 60 Seiten sind eher noch zum Schmunzeln, nach und nach wird es jedoch immer tiefgründiger. Auch ohne klassische Horrorszenen, hat mir das Buch durch seine außergewöhnliche Schreibweise und psychologische Spannung sehr gefallen 😊
King geht immer……
Eine etwas andere Geschichte wie gewohnt. Keine Kapitel nur der Monolog von Dolores selbst……eben ihr Geständnis. Wie viele Geheimnisse kann eine bzw können zwei Frauen haben? Wieviel Last kann jede einzelne tragen? Eine überaus tiefsinnige & spannende Story um Dolores, ihre Familie und das alte „Luder“ Vera. Ein flüssiger Schreibstil mit bekannten Ausschweifungen in King Manier, wobei sich diese in dieser Story noch in Grenzen halten. Tolle Setting Beschreibung. Die teils wirren Gedanken & Ängste der Hauptprotagonistin werden hier wunderbar dem Leser nahegebracht. Die Geschichte von und um Dolores ist auch super geeignet für neue Stephen King Leser.

Wow! Ich hab von dem dünnen Büchlein gar nicht viel erwartet und bin echt positiv überrascht. Allein schon, weil es total anders ist als alles, was man sonst so liest. Das Buch hat keine Handlung im eigentlichen Sinn. Es geht um Dolores, die eines Mordes beschuldigt wird und nun ihre Aussage macht. Das ganze Buch besteht tatsächlich nur aus dieser Aussage. Es ist ein einziger Monolog. Dolores berichtet über ihr Leben und die vielen Tiefschläge, die sie erleiden musste. Zeitweise liest sich das Buch wie ein Thriller. Ich fand es unfassbar packend geschrieben. Eine sehr faszinierende Geschichte.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Die Haushälterin Dolores soll ihre Arbeitgeberin, der sie dreißig Jahre lang gedient hat, umgebracht haben. Beim Polizeiverhör legt sie schonungslos ihre Lebensbeichte ab – und offenbart ihr düsteres Geheimnis.
Ein psychologisches Meisterwerk – verfilmt mit Oscar-Preisträgerin Kathy Bates.
»Stephen Kings Blick geht über die einfachen Schrecken hinaus.« The New York Times
Book Information
Author Description
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.
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⭐⭐⭐⭐⭐ 5 Sterne: Ein beklemmendes Psychogramm – intensiv, mutig, brillant.
Mit „Dolores“ beweist Stephen King, dass er kein Blutvergießen und keine Monster braucht, um eine zutiefst verstörende und fesselnde Geschichte zu erzählen. Dieser Roman ist ein Monolog voller Schmerz, Stolz und dunkler Geheimnisse, der den Leser von der ersten Zeile an unerbittlich in seinen Bann zieht. Warum dieses Buch ein absolutes Meisterwerk ist: • Die einzigartige Erzählform: King verzichtet hier komplett auf Kapitel oder Absätze. Das ganze Buch ist ein einziges Geständnis von Dolores Claiborne bei der Polizei. Diese ununterbrochene Erzählweise erzeugt einen Sog, dem man sich nicht entziehen kann – man hat das Gefühl, mit Dolores im Verhörraum zu sitzen. • Die Charaktertiefe: Dolores ist eine der am besten geschriebenen Frauenfiguren der Literaturgeschichte. Sie ist herb, unnachgiebig und vom Leben gezeichnet, aber ihre Liebe zu ihren Kindern und ihr Überlebenswille machen sie zu einer Heldin der ganz eigenen Art. King fängt ihre Stimme und ihren Dialekt perfekt ein. • Psychologischer Horror statt Grusel: Der Horror in diesem Buch ist realer Natur. Es geht um häusliche Gewalt, soziale Enge und die Opfer, die eine Mutter bringen muss. Die Atmosphäre auf der Insel Little Tall Island ist so dicht und isoliert beschrieben, dass man die salzige Meeresluft förmlich riechen kann. • Thematische Relevanz: Die Geschichte ist auch Jahrzehnte nach ihrem Erscheinen erschreckend aktuell. King verwebt die schicksalhafte Sonnenfinsternis meisterhaft mit den düsteren Ereignissen im Leben der Protagonistin und schafft so Bilder, die man nie wieder vergisst. Fazit: „Dolores“ ist King in Bestform – weit abseits von fiktiven Wesen. Es ist eine hochemotionale Charakterstudie und ein packendes Drama über Schuld und Sühne. Ein absolutes Muss, das zeigt, dass die schlimmsten Ungeheuer oft im eigenen Haus leben.
Als interessierte Leserin von Stephen King war ich sehr gespannt auf sein Buch “Dolores”. Besonders an diesem Buch ist, dass es als ein einziger Monolog der Hauptfigur geführt wird. Anfangs hoffte ich noch auf Kapitel, merkte aber bald, dass das gesamte Buch ohne diese auskommt. Das Lesen war für mich an manchen Stellen etwas anstrengend, da die Schreibweise nicht immer flüssig war - u.a. auch wegen der Abschweifungen in den Sätzen. Dennoch faszinierte mich Kings detaillierte Beschreibungskunst, die selbst unangenehme oder eklige Szenen lebendig und greifbar macht. Ich las das Buch aufmerksam, doch gegen Ende hatte ich das Gefühl, dass sich einige Passagen wiederholten, was mich dazu verleitete, Teile zu überspringen. Dolores gibt ihre Lebensbeichte ab und ihre Geschichte hat durchaus etwas Besonderes. Allerdings hat sie mich nicht umgehauen, manchmal sogar gelangweilt. Für meinen Geschmack fehlte es etwas an Spannung und Dynamik. Insgesamt ist “Dolores” ein interessantes und einzigartiges Buch, das jedoch nicht ganz meine Erwartungen erfüllt hat.
„ So ist es. So musst du dafür bezahlen, dass du ein Luder bist. Und es hat keinen Sinn zu sagen, wenn du kein Luder gewesen wärest, dann würdest du auch nicht bezahlen müssen, denn manchmal macht einen die Welt zum Luder. Wenn draußen alles düster und finster ist und nur du drinnen bist, um ein Licht anzuzünden und darauf aufzupassen, dann musst du ein Luder sein. Aber oh, der Preis! Der grauenhafte Preis!“
Mit „Dolores“ hab ich meinen ersten King gelesen. Wenn ich ehrlich bin, dann bin ich schon fast traurig, dass all seine anderen Bücher nicht wieder in dieser faszinierenden Sichtweise geschrieben sind. Dieses Buch ist ein kleines Meisterwerk, auch wenn das mir so wirklich erst am Ende des Buches klar wurde. Die Charaktere, allen voran Dolores, haben eine solche Tiefe. So, dass man schon fast erahnen kann, was Dolores Claiborne als Nächstes tut. Aber auch nur fast, denn diese Frau ist undurchschaubar. Fast so undurchschaubar wie sie Vera Donovan beschrieben hat. Klar, zum Inhalt muss ich dann wohl doch was sagen: Das meiste der Handlung steht schon im Klappentext, und natürlich nimmt einem das dann schon irgendwie die Spannung. Dafür sind wiederum andere Handlungsstränge so viel spannender. Was macht sie als Nächstes? Dolores zeichnet sich besonders durch ihre besondere Persönlichkeit aus. Sie lässt sich nichts gefallen, und das in den 50er- und 60er Jahren in Amerika. Diese Frau ist entschlossen. Sie lässt sich das Wort eben nicht im Mund verdrehen. Wenn man mal ein paar Zeilen sacken lässt, merkt man erst, wie viel Wahrheit in ihnen steckt. Es gibt echt ein paar kleine Zitate, die nicht spurlos an mir vorbeigingen. Vielleicht ist vieles an dieser Geschichte, die Dolores zu erzählen wagt, nicht besonders. Die einzelnen Szenen sind irgendwie alltäglich, früher wie heute. Doch unter anderem ist es die Kombination aus einfach verstrickten Kleinigkeiten, die dieses Werk erst besonders macht. Leider hab ich erst ab der Hälfte so wirklich verstanden, welche Welt King hier erschaffen hat. Wie dieses Buch einem durch die Schlichtheit, wie etwa des durchgängigen Monologs, fasziniert und beeindruckt, wenn man es einfach lässt. Fast schon unverständlich, aber diese einfache Geschichte, erzählt und durchlebt von Dolores Claiborne, hat 4,5 Sterne mind. verdient. 🌟 Die 5 kann ich aber leider nicht vergeben, weil dieser King mich erst etwas spät in seinen Bann gezogen hat.

#Rezension #Dolores Doooohooooloooriiis! 😬 Irgendwie hatte ich gerade mal wieder Lust auf ein King-Buch. Nachdem ich "Christine" schon cool fand hätte ich auch ein weiteres vom Sub nehmen können... hätte... stattdessen habe ich mir dann nochmals eines gekauft. "Die Haushälterin Dolores soll ihre Arbeitgeberin, der sie dreißig Jahre lang gedient hat, umgebracht haben. Beim Polizeiverhör legt sie schonungslos ihre Lebensbeichte ab – und offenbart ihr düsteres Geheimnis." 🖤 Nördi Note: 2 Das war aus mehreren Gründen kein Buch für einen #Buddyread, denn es war ein Buch ohne Kapitel. Dolores erzählt ihre Geschichte als Monolog. Man merkt zwar, dass es Zwischenfragen gibt, aber das war es dann auch. Ergo sollte das Buch gelesen werden, wenn etwas Zeit vorhanden ist, denn es macht richtig Spaß durch dieses sehr dünne King-Buch zu fliegen. Sehr dünn heißt übrigens ca. 380 Seiten. Für King... Vom Spannungsfaktor fand ich "Christine" deutlich stärker, aber dieses Buch war anders. Trotz des Monologes (oder gerade deswegen) war es spannend. Von Anfang bis zum sehr guten Ende der Geschichte. 🖤 #IchHabeKeineLichterkette #DekoFreiSeit2020 #Bücher #Buchpost #Krimi #Thriller #booklover #Buchtipp #Buchblogger #buchwurm #Nördi #bookstagram

Hat sich gelohnt 💛
✨Neuzugang 2025✨ Das Buch war wirklich gut 😅 nichtsdestotrotz war es extrem schwer zu lesen und da durchzukommen. Deshalb der Punkteabzug. Aus Leserperspektive gab es doch wirklich keinen Grund, es so zu machen, oder? Das wollte ich direkt vorab sagen. Jetzt erst mal zum Inhalt: Haushälterin Dolores wird vorgeworfen, ihre Arbeitgeberin die Treppe runtergestoßen und so getötet zu haben. Bei ihrer Vernehmung legt Dolores eine Lebensbeichte ab. Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich das Buch zum ersten Mal aufgeschlagen habe. Da stand „Vorwort“ und ich habe direkt angefangen, dieses zu überspringen 😂😂 als es nach 20 Seiten immer noch nicht vorbei war, beschlichen mich erste Zweifel. Aber ja, das sogenannte Vorwort ist das einzige Kapitel in diesem Buch! Und es gibt auch keine nennenswerten Absätze, es gibt einfach einen nicht besonders kompakten Textbrocken! Ich habe das Buch trotz der Unannehmlichkeiten relativ schnell beendet, weil es inhaltlich sehr gut war. Dolores hatte einiges zu erzählen, es kommen sehr schreckliche Themen zur Sprache (keine Spoiler). Umgang mit besagten Themen und die Konsequenzen waren nach meinem Geschmack! Ich habe vor sehr vielen Jahren „Friedhof der Kuscheltiere“ von ihm gelesen (vielleicht re-read?) und ich fürchte mich immer noch. Herr King beschwört natürlich Bilder beim Lesen wie kein Anderer. Macht gern Eure eigene Erfahrung! 4/5⭐️⭐️⭐️⭐️

Beeindruckendes Werk
Dolores ist ein ungewöhnlicher Roman. Das gesamte Buch ist im Grunde ein einziger Monolog. Dolores Claiborne erzählt der Polizei ihre Lebensgeschichte, nachdem sie unter Mordverdacht an ihrer Arbeitgeberin verhaftet wurde. Von der ersten bis zur letzten Seite spricht nur sie. Keine Perspektivwechsel, keine erklärenden Einschübe, keine Kapitelunterteilungen, nicht einmal Absatztrennungen als wirkliche Pause. Das Buch besteht aus einem einzigen, durchgehenden Erzählstrom. Trotzdem lässt es sich erstaunlich gut lesen. Dolores ist eine beeindruckend starke, aktive Frauenfigur. Sie ist keine hilflose Frau, kein Opfer, das nur erduldet. Sie handelt, sie entscheidet, sie trägt Konsequenzen. Ihre Erzählung ist rau, direkt und ehrlich (?). Das macht den Roman emotional und intensiv. An manchen Stellen wirkt das Erzählen leicht ausschweifend oder etwas langatmig. Doch das passt zur Erzählform: Eine ältere Frau berichtet aus dem Gedächtnis von ihrem Leben. Wer schon einmal Großeltern beim Geschichtenerzählen zugehört hat, weiß, dass Erinnerungen nicht immer geradlinig verlaufen. Besonders spannend ist, dass der Leser, genau wie die Polizei, ausschließlich Dolores’ Version der Ereignisse erhält. Es gibt keinen objektiven Blick von außen. Man muss selbst entscheiden, wie glaubwürdig sie ist und was man von ihrer Geschichte hält. Ein ungewöhnlicher, intensiver Roman mit einer starken Protagonistin und einer mutigen Erzählform. Beeindruckendes Werk !
Die unterhaltsamste Zeugenaussage, die ich je gelesen habe (bislang auch meine Einzigste)
Dolores - Stephen King 384 Seiten Heyne Verlag Zitate: "Ehemänner sterben jeden Tag, Dolores!" "Eine Insel ist nicht gerade der richtige Ort, um irgendjemanden umzubringen, das kann ich Euch versichern." "Am Ende verschwinden immer die leuchtenden Farben aus dem Leben." "Alles was ich tat, habe ich aus Liebe getan - aus der Liebe, die eine leibliche Mutter für ihr Kind empfindet." "Das ist alles was zählt, vermute ich; das und genau zu wissen wer man ist." Inhalt: Das ganze Buch ist eine Zeugenaussage der zu Mord angeklagten Haushälterin Dolores gegenüber Detectiv Andy Basett. Sie wird angeklagt ihre Chefin Vera, der sie 30 Jahre lang Arbeit geleistet hat, ermordet zu haben. Die beiden hatten, sagen wir mal, ein schwieriges Verhältnis, da es sich um zwei Eigenwillige und Eigenständige Frauen handelt. Über die Lektüre legt sie Zeugnis über ihr Leben ab und hat einiges zu erzählen. Auch etwas zu gestehen... Aber was, das müsst ihr selber lesen. Über einen Zeitungsartikel am Ende des Buches, erfahren wir Leser, wie es für Dolores ausgeht. Meinung: Dieses Buch konnte mich tief berühren. Ich mochte Dolores und ihre ungeschönte, direkte Art sofort total gerne. Man klebt an den Seiten, weil man wissen möchte, ob Dolores den Mord begangen hat oder nicht. Ich habe sie gefeiert! Wie gewohnt, lässt King auch wieder eine gehörige Portion Gesellschaftskritik mitschwingen. Ein kleines Örtchen in Nordamerika Anfang der 60er Jahre mit entsprechendem Frauenbild und vorherrschender Männerdominanz. Dolores ist rebellisch für ihre Zeit und macht ihr eigenes Ding, indem sie arbeiten geht und ihr ganz eigenes Geld verdient. Eine absolute Leseempfehlung auch für nicht Horror Leser! Mehr zu meiner Meinung findet ihr auf Youtube im Lesemonat April und im Livestream zusammen mit @gedankenlabor und @ladyofthebooks83 Im Anschluss ans Buch habe ich auch den Film angeschaut. Er weicht schon deutlich vom Buch ab, ist aber dennoch sehenswert. Kennt ihr das Buch oder den Film?
Eines Abends auf dem Polizeirevier
Sitzt Dolores und erzählt zwei Beamten und einer Dame die alles protokolliert, ihre Lebensgeschichte. Warum? Weil die alte Dame starb, für die sie so lange gearbeitet hat. Und dabei kommt so einiges raus... Toll erzählt, so, als wäre Dolores wirklich auf dem Revier und erzählt ihnen was wirklich alles geschah. Keine Kapitel, einfach eine fortlaufende Erzählung die durchweg interessant und spannend war. Sehr cool fand ich den losen Zusammenhang zur vorherigen Geschichte Kings' "Das Spiel" in der bereits ein Brunnen ein oder zweimal kurz erwähnt wird und wir hier nun erfahren, was es mit diesem Bild des Brunnens, den unsere Prota aus Das Spiel sah, auf sich hat. Denn auch bei Dolores spielt sich etwas während der Sonnenfinsternis ab Toll, hat Spaß gemacht.
Ein einziger Monolog, ohne ein einziges Kapitel? Das kann wirklich nur Stephen King.
Nach den ersten 80 Seiten war ich kurz davor abzubrechen und dann hat sich das Blatt komplett gewendet. Ab diesem Punkt gönnt dir das Buch keine Verschnaufpause mehr. Es ist schonungslos rau, ehrlich und überrascht mit einem Twist, der sitzt. Dolores ist eine zynische Frau, die sich in keine Schublade pressen lässt. Man lernt sie kennen, und trotzdem bleibt sie ein Rätsel. Ein Rätsel, gezeichnet vom Leben. Von einem Leben, in das sie gedrängt wurde. Ein Leben, das enttäuscht und bitter zugeschlagen hat und das liest man in jeder Gedankenzeile. Oberflächlich geht es um Gewalt. Doch je tiefer man in Dolores’ Gedanken eintaucht, desto dichter wird der Stoff: Versagen, emotionaler Missbrauch, erdrückende Mutterliebe und vieles mehr (vieles davon zu spoiler-gefährlich, um näher darauf einzugehen). Im Kern erzählt dieses Buch vom Scheitern. Jetzt verstehe ich, warum Dolores zu den komplexesten und beliebtesten Charakteren von Stephen King gehört. Ich will mehr von ihr lesen! (Auch wenn ich ständig die deutsche Synchronstimme von Kathy Bates im Kopf habe.) Es ist kein leichtes Buch. Weder sprachlich noch thematisch. Aber es lohnt sich, sobald man ihm eine echte Chance gibt. Und genau deshalb empfehle ich, es in einem Zug durchzulesen.
Ein toller King, aus seinen glänzende Zeiten und absolut fesselnd....
Nicht nur das Dolores von den ersten Seiten den Polizisten und gefühlt der ganzen Welt geistig überlegen ist, auch mochte ich ihre flapsige und zynische Art. Nie respektlos, sondern einfach offen und ehrlich wird hier ihr Leben in einem fortlaufenden Monolog beschrieben und damit meine ich, dass ihr hier nicht einen Absatz oder gleich gar kein Kapitel findet. Es wird wie das Geständnis hintereinander weg runtergeschrieben und dabei wechselt sie ab und an in die wörtliche Rede, aber auch das ist recht selten. Dabei kommt dieser rustikale Landmädchen- Jagong durch, den ich an den King Büchern so liebe. Und ja auch alte Themen, die King liebt finden sich hier in aller Ausführlichkeit wieder. Dennoch vergisst er nicht die absoluten Ungerechtigkeiten um die Zeit 1960, Frauen gegenüber und andere wichtige soziale Themen. Mit ihrer frechen und offenen Art haut Dolores alles raus und scheut sich vor keinem bösen Blick oder Zurechtweisung. Souverän hat mich das Buch gepackt und wieder in die Lieblingszeit von King geschubst und ich habe so gern darin gelesen. Es liest sich auch absolut flüssig und schnell weg, ganz anders wie ich dachte, weil ich auch so ein großer Freund von kurzen Kapiteln und Absätzen bin. Aber hier hat mich das nicht eine Sekunde gestört und auch diese anfängliche Angst war unbegründet. Ich kann das nicht unbedingt jedem empfehlen, vor allen nicht denjenigen, die King das erste Mal zur Hand nehmen, aber doch den alten Fans, die wieder in das gute alte King Universum abtauchen möchten und darin schwelgen wollen. Neben alten Bekannten, finden wir auch wieder kleine Verweise auf andere Werke und Standorte und genau deswegen lese ich die Bücher so ungemein gerne.

Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Durch den fortwährenden Monolog gespickt mit von Dolores wiedergegeben Gesprächen anderer Figuren hat es sich sehr flüssig gelesen. Manch einer könnte es abschreckend finden, dass es keine Kapitel gibt sondern die Geschichte als kompletter Fließtext geschrieben ist, jedoch hat es mich so nur noch mehr gefesselt. Ich konnte es nur schwer aus der Hand legen, weil man ohne Kapitel gar kein Ende findet, sondern konstant wissen will was noch geschehen ist. Gerade bezüglich der eingeschränkten Sichtweise muss man sich bewusst machen, dass es durchaus sein kann, dass Dolores einen die ganze Zeit, nur phasenweise manipuliert und nichts so ist, wie sie es darstellt. Oder alles hat sich wirklich wie dargestellt ereignet. Aber dieses Zusammenspiel macht es nur noch spannender.
Dolores hat mich komplett abgeholt. Keine Monster, kein Hokuspokus – nur dieser rohe, ehrliche Monolog, der einen richtig reinzieht. Ich frage mich echt, warum ich das Buch früher immer abgebrochen habe. Vielleicht war ich einfach noch nicht bereit dafür, denn jetzt hat’s voll eingeschlagen. Ihre Erzählung wirkt unglaublich intensiv: bodenständig, hart, verletzlich und gleichzeitig stark. King schreibt hier so realistisch und fokussiert, dass man fast vergisst, wie viel Chaos er selbst in der Zeit hatte. Die Verbindung zu Geralds Spiel ist ein richtig starkes Detail – subtil, aber extrem wirkungsvoll. Unterm Strich: ein heftiger, menschlicher King, der lange nachhallt. Kein typischer Horror, aber gerade deshalb so brutal gut.
eine gute Unterhaltung für Zwischendurch
🧺 »𝘚𝘦𝘤𝘩𝘴 𝘒𝘭𝘢𝘮𝘮𝘦𝘳𝘯, 𝘋𝘰𝘭𝘰𝘳𝘦𝘴! 𝘏𝘢𝘣𝘦𝘯 𝘴𝘪𝘦 𝘨𝘦𝘩𝘰̈𝘳𝘵? 𝘚𝘦𝘤𝘩𝘴, 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘷𝘪𝘦𝘳! 𝘐𝘤𝘩 𝘻𝘢̈𝘩𝘭𝘦 𝘴𝘪𝘦, 𝘶𝘯𝘥 𝘮𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘈𝘶𝘨𝘦𝘯 𝘴𝘪𝘯𝘥 𝘪𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘴𝘰 𝘨𝘶𝘵, 𝘸𝘪𝘦 𝘴𝘪𝘦 𝘧𝘳𝘶̈𝘩𝘦𝘳 𝘦𝘪𝘯𝘮𝘢𝘭 𝘸𝘢𝘳𝘦𝘯!« Die Haushälterin Dolores soll ihre Arbeitgeberin, der sie dreißig Jahre lang gedient hat, umgebracht haben. Beim Polizeiverhör legt sie schonungslos ihre Lebensbeichte ab - und offenbart Ihr düsteres Geheimnis. 💭 Totale Sonnenfinsternis über Maine und damit eine direkte Verknüpfung zu „Das Spiel“. Ein King, vor dem ich ehrlich gesagt zuerst etwas Angst hatte. Ein Buch in Monologform, ohne Kapitel, und das ganze knapp 400 Seiten lang. Aber wir reden hier von King. Ich mochte die Einteilung vom Hier und jetzt, in dem Dolores im Verhör sitzt, nach Wasser bittet oder kurz unterbrochen wird und auch mal beleidigt; und dem Vergangenen, in dem sie schildert, wie sie Vera kennenlernte und was sich danach ereignete. Wie so oft ereignet sich der Horror in alltäglichen Situationen. Häusliche Gewalt, psychische Belastung, und Dolores, die nur einen Ausweg aus dem ganzen sieht. Dolores erzählt gern, und so gibt es hier wieder wenige Stellen, die ausschweifend erzählt sind. Dennoch eine gute Unterhaltung für Zwischendurch. ⭐️⭐️⭐️⭐️

Geiler Schreibstil 🖋
Bei Dolores fand ich die etwas "rotzige" Schreibweise richtig toll. Es ist eine Roman ohne Kapitel (auch das war neu aber richtig gut gemacht), in dem die Beziehung von Dolores zu ihrer Tochter, ihrem Mann und ihrer Arbeitgeberin beschrieben wird. Außerdem kommt es zu Morden, die gelöst werden müssen. Wer war es, hat es sich überhaupt so zugetragen wie am Anfang angenommen?🤔 Ich fand es richtig spannend.
Ehemänner sterben jeden Tag, Dolores!
Eine spannende Ich-Erzählung, die mir sehr gut gefallen hat. Ich kannte bereits die großartige Verfilmung mit Kathy Bates und wollte unbedingt wissen, wie sich das Buch schlägt. Nun, es gibt einige Unterschiede, aber auch der Roman ist auf seine Art genial. Auch wenn man einen Mord nicht gutheißen sollte, ist Joe St. George so ein unsympathischer Widerling, dass man ihm sein Schicksal einfach nur gönnt. Kings Verweise auf seinen Roman Das Spiel und die Kurzgeschichte Mein hübsches Pony sind gelungen und für den Kenner ein zusätzliches Plus. Das Ende kam überraschend, passte aber zu dieser tragischen Geschichte. 5 Sterne
Wow ein Buch aus einem Monolog. Es ist einfach eine fantastische, fesselnde Schreibweise. Ich habe das Buch fast an einem Stück verschlungen, weil es einfach nur faszinierend und spannend ist. Die Story handelt über den Lebensweg von Dolores, den sie uns höchst selbst erzählt. Sie ist ab der ersten Seite sympathisch und versprüht ihren ganz eigenen Charme. Ihre smarte, kühne, witzige Art macht sie aus. Besonders ihren Sinn nach Gerechtigkeit und die Liebe zu ihren Kindern verschafft ihr manches mal ein großes Stück Courage. Bemerkenswert. Das Buch ist einfach ein Meisterwerk, den Leser so zu bannen und zu unterhalten ist phänomenal , wie nur King es schafft. Wirklich ein lesenswertes Meisterwerk, mit - für mich - großartiger Überraschung am Ende.
Einzigartiges Buch
Schon einmal einen Roman ohne Einteilung in Kapitel gelesen? Nein? Ich auch nicht. Bis jetzt. Erst war ich sehr abgeschreckt, weil es so ungewohnt war. Wo sollte ich denn eine Pause machen? Das war echt schwierig, aber es musste sein, denn die Geschichte verlangt danach. Es ist eine berührende Geschichte und greift einige Probleme, mit denen sich Frauen rumschlagen müssen, hart und ehrlich auf. Auch wenn ich, wie gesagt, anfangs schwerer rein kam, konnte ich das Buch doch nicht weglegen. Stepehen King hat wieder alles gegeben und eine Geschichte geschrieben, die ich nicht erwartet hab.
Dolores war ein richtig richtig toller Roman, den ich nicht beiseite legen konnte/wollte. Die Art, wie es erzählt wurde, hat mir sehr gut gefallen. Man war die ganze Zeit am rätseln: Was ist wirklich passiert? Erzählt sie hier nur irgendeinen Blödsinn oder spricht sie die ganze Zeit über die Wahrheit? Mich konnte das Buch an mehreren Stellen überraschen und vor allem mir den Atem stehen lassen. Absolute Empfehlung an alle, die Stephen King gern versuchen möchten, aber nicht diesen Horror gut lesen können. Hört euch auch unbedingt das Hörbuch an, das von Anna Thalbach gelesen wird! Großes Kino für die Ohren!
Ein fantastisches Buch des Meisters
Dolores erzählt uns in einem langen Monolog über ihr Leben. Über ihre Erfahrungen mit ihrem Mann und ihrer Arbeitgeberin. Obwohl ich zunächst skeptisch war, weil es sich hier nur um einen langen Monolog handelte, muss ich sagen, dass mich dieses Buch schnell gefesselt hat. 2 Strandtage und es war durchgelesen. Konnte es kaum aus den Händen legen im auch einmal schwimmen zu gehen. Dies ist definitiv ein gutes Einsteigerbuch für King Neulinge. Aber auch für Leute wie mich - die schon ein paar Erfahrungen mit Stephen King gemacht haben - absolut zu empfehlen
Wahnsinn
King schafft es selbst in einem knapp 300 Seiten Monolog zu fesseln. Man fiebert mit, man weint mit Dolores mit, immer mit dem Hintergrund das es all dies wirklich gibt. Kein Horror, ein Klasse Drama einer starken Frau die sich behauptet und alles für ihre Kinder tut. Kleine nette Verbindung zu anderen Werken. Ich bin begeistert von diesem Buch ❤️.

Kein Gruselfeeling, trotzdem gut
Dolores ist anders als die typischen Horror-Storys von Stephen King. Das Buch hat keine Kapitel und die Geschichte wird in Form eines Monologs der Hauptfigur Dolores erzählt, die in einem Verhör schonungslos ihre ganze Geschichte erzählt. Ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber überraschend spannend und überhaupt nicht langweilig. Dolores ist eine sympathische und sehr mutige Frau. Ihr Charakter ist sehr authentisch dargestellt. Mit viel trockenem Humor bestreitet sie ihr Leben, das von Gewalt geprägt ist, und zeigt, was eine Mutter bereut ist zu tun, um ihre Kinder zu schützen. Eine gelungene Geschichte, die mich zu keiner Zeit gelangweilt oder nicht abgeholt hat.
Packend...
Ich weiß gar nicht, wie ich es anders beschreiben soll... Zuerst tat ich mich schwer mit dem Stil... Keine Kapitel. Alles nur im Monolog von Dolores... Aber die Story ist packend, spannend und ließ mich einfach nicht los. Erstaunlich was diese Frau alles mit gemacht hat... Klare Leseempfehlung🖤
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich kannte den Film (mag ihn sehr!), wollte aber unbedingt auch das Buch lesen. Und was soll ich sagen: Erwartungen übertroffen! Obwohl ich teilweise die Handlung kannte, war ich gefesselt von den ersten Seiten an. Ich war so drin im Leben, im harten Leben, von Dolores, dass ich mich jetzt sogar etwas leer fühle. Unglaublich gutes & intensives Buch!
Wow
Zu Beginn der Story lernen wir Dolores die Haupprotagonistin kennen, sie sitzt in einem Verhör da sie beschuldigt wird ihre Arbeitgeberin bei dieser sie Dreißig Jahrelang gearbeitet hat ermordet haben soll, es folgt ein Bericht über ihr Leben, zu Beginn dachte ich Ohje, allerdings hat sich meine Meinung relativ schnell gewendet, es ist zwar nur die Erzählung aus Sicht von Dolores aber diese hat es wirklich in sich, sie ist sehr spannend und sehr emotional, ich hatte einige Momente als ich dachte wow das kann ja nicht wahr sein , zum Schluss sind sogar fast ein paar Tränchen gekommen.

Ein etwas anderer King wird hier präsentiert. Die gewählte Erzählform war für mich zunächst etwas irritierend, da die komplette Geschichte von unserer Protagonistin Dolores als Monolog erzählt wird. Dolores steht im Verdacht ihre Arbeitgeberin umgebracht zu haben. Diesem Umstand verdanken wir es, dass wir rückblickend ihre Lebens- und Leidensgeschichte erzählt bekommen. Trotz dieses ungewöhnlichen Erzählstils bleibt die story interessant und fesselt mehr und mehr, wobei sie ohne den Horror, für den der Autor sonst bekannt ist, sehr gut auskommt ohne dass ich etwas vermisst hätte. Als Hörbuch gehört war ich zunächst skeptisch, da die Stimme für mich gewöhnungsbedürftig war. Dies legte sich aber sehr schnell und Frau Thalbach hat ihre Sache wirklich gut gemacht.
Der Roman Dolores erzählt die Lebensgeschichte von Dolores Claiborne, die im hohen Alter beschuldigt wird, ihre wohlhabende Arbeitgeberin Vera Donovan ermordet zu haben. In einer langen, persönlichen Schilderung blickt Dolores auf ihr hartes Leben zurück: eine unglückliche Ehe, häusliche Gewalt, Armut und moralisch schwierige Entscheidungen prägen ihren Weg. Während sie ihre Vergangenheit offenlegt, verschwimmen Schuld, Wahrheit und Rechtfertigung zunehmend, und der Leser muss sich selbst ein Bild von Dolores’ Schuld oder Unschuld machen. Stephen King überzeugt in Dolores erneut mit einem sehr guten und authentischen Schreibstil. Die Ich-Erzählung wirkt intensiv und realistisch, fast so, als würde Dolores direkt zum Leser sprechen. Allerdings empfinde ich den Roman stellenweise als zu langatmig, da sich einige Passagen stark in Details verlieren. Besonders erschreckend ist die Darstellung menschlicher Abgründe: wie grausam, egoistisch und manipulativ Menschen sein können, wird schonungslos aufgezeigt. Trotz der Längen bleibt das Buch emotional eindrucksvoll und regt stark zum Nachdenken über Moral, Schuld und Überleben an.
Realismus ohne Übersinnliches - dafür nicht weniger erschreckend
Völlig anders als erwartet aber wirklich gut! Das Buch hat keine Kapitel und besteht aus einem kompletten Monolog aus Sicht der Hausangestellten Dolores, die mittlerweile 65 Jahre ist und ihre Chefin, die Millionärin Vera Donavan umgebracht haben soll, welche leblos auf der Treppe ihrer Villa aufgefunden wurde. Im Rahmen eines Verhörs erzählt Dolores die Geschichte, wie es zu dem Sturz kam aber mehr als das, erzählt sie auch ihre eigene Geschichte, die kurz nach Ende des Krieges beginnt und in den 90ern ihren Abschluss findet. Eine Geschichte, die nicht den von Stephen King bekannten übernatürlichen Horror beinhaltet, sondern von einem Horror der realistischen Art geprägt ist und in die psychischen Abgründe der menschlichen Seele abtaucht ... Durch die ausführliche und bildliche Erzählweise Stephen Kings, ist es dem Leser möglich, sehr tief in das Geschehen und die Zeit einzutauchen. Die Ausdrucksweise Dolores' ist teils sehr derb, was das Ganze aber nochmal authentischer und dabei auch humorvoll wirken lässt. Der Schreibstil hat mir im Ganzen wirklich sehr gut gefallen! Er ist sehr klar, aber nicht anspruchslos, man kommt super schnell durch. Es ist spannend, düster, bedrückend, mutig, elelerregend, herzzerreißend, atmosphärisch ... Eine wirklich gute Geschichte, die vielleicht mit ein, zwei Triggerwarnungen gekennzeichnet werden könnte, aber die meisten Stephen King Leser sind Triggern gegenüber wahrscheinlich grundsätzlich eher unempfindlicher ...
Psychologisch betrachtet absolut genial!
Dolores war tatsächlich mein erstes Buch von Stephen King. Als Kind habe ich seine Filme geliebt. ES und Kinder des Zorns hatte ich (warum auch immer) eines nachts heimlich aufgezeichnet (Videokassette) und immer wieder geschaut 😅 Mit 12 oder so…. Was stimmt mit mir nicht?! 😵💫 Zurück zum Buch…. Es war absolut genial zu lesen. Auch wenn ich mich erst mal daran gewöhnen musste, dass es keine Kapitel gibt. Es hat sich dadurch etwas schwer zu lesen angefühlt. Am Anfang hat es sich deswegen etwas gezogen und das Hauptthema war tatsächlich „scheisse“. Ich konnte sie schon irgendwann riechen und musste würgen! Ab Seite 100 war ich dann aber richtig drin und war so erstaunt von der Handlung bzw. der Wendung und wie sich am Ende alles wie ein Puzzle zusammensetzt. Stark! Stephen King ist ein Phänomen für mich und ich freue mich auf weitere Bücher von ihm! 👏👏👏
Und wiedermal…grandios!!!
Ein Roman in Monologform…spannend, eindringlich und erschreckend menschlich. Jeder, der die Verfilmung kennt, wird merken, wie meisterlich Cathy Bates, Dolores Leben eingehaucht hat. Ich konnte ihre Stimme in meinem Kopf hören, als ich diesen Roman gelesen habe. Für mich, definitiv eines der besten Bücher von Stephen King!
Ich mochte es sehr! Das Buch steht in Verbindung zu "Das Spiel".
Wir werden direkt mit den Tatsachen konfrontiert: Dolores wird von der Polizei verhört. Sie sitzt im Verhörszimmer und soll den Mord an ihrer Arbeitgeberin, die sie über Jahrzehnte gepflegt hat, gestehen. Doch das Geständnis ist nicht so leicht über die Lippen gebracht ohne die Umstände zu erklären, die dazu geführt haben. Die Geschichte wird ausschließlich von Dolores erzählt. Sie erzählt von ihrer schwierigen Ehe, von ihrer Beschäftigung bei Vera Donovan als Hausmädchen und später als ihre Pflegerin. Gerade diese Beziehung ist schwierig, aber auch auf gewisse Weise innig, sodass für Dolores trotz der teilweise unzumutbaren Auseinandersetzungen und Erwartungen eine Kündigung nicht infrage kommt. Dolores merkt schnell, dass nicht nur sie Geheimnisse hat. Und geteilte Geheimnisse verbinden. Mich hat dieses Buch sehr unterhalten. Die Erzählweise war außergewöhnlich und oft humorvoll. Herzrasen und Schreck dürfen bei einem richtigen King natürlich nicht ausbleiben und beides erlebt der Leser hier. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und es ist eines meiner Favoriten aus der mittlerweile langen Liste gelesener King-Werke. 🫡
Insbesondere Kings Spiel mit der Erzählperspektive macht dieses Buch unglaublich interessant!
Ein Geständnis auf 379 Seiten. Dolores Claiborne wird verdächtigt die Frau getötet zu haben, um die sie sich Jahrzehnte lang gekümmert hat. Und das faszinierende an der Geschichte, die King hier verfasst hat: Er lässt Dolores alles aus ihrer Perspektive berichten. Dabei kommen die Police Officer nie mit wörtlicher Rede tatsächlich zu Wort. Das Gesagte beziehungsweise Fragen lassen sich durch Dolores Antworten nachvollziehen, indem sie ihren Monolog durch kurze Antworten unterbricht. In einer unglaublich derben, etwas kratzbürstigen aber auch irgendwie sympathischen Art und Weise legt Dolores hier Zeugnis über ihr Leben ab und warum sie des Mordes verdächtigt wird. Lediglich durch kleine Einschübe, die die Police Officer und die Stenografin betreffen, wird einem immer wieder in Erinnerung gerufen, dass sich die ganze Geschichte eigentlich in einem Verhörraum abspielt. Diese kleinen Sticheleien in Richtung der Männer brachten mich dabei immer wieder zum schmunzeln und zeichneten aber auch Dolores rauen Charakter aus. Doch um den Stand der Gegenwart nachvollziehen zu können, rollt sie ihre Geschichte natürlich in detailreicher King-Manier nach und nach auf, der Verhörraum verschwimmt immer wieder und man wird in den Bann von Dolores Erzählung gezogen. Des Weiteren beschreibt sie die anderen Menschen in ihrem Leben so präzise, dass ein sehr genaues Bild von ihnen entsteht. Bei der ein oder anderen Figur stehen im Fortgang der Handlung Hass und Mitleid sehr nah beieinander. Damit steht das Dilemma, ob Konsequenzen gerechtfertigt sind im Mittelpunkt. Dabei betont sie immer wieder, dass ihr Geständnis der Wahrheit entspricht… Macht euch selbst ein Bild davon, ob Dolores euch überzeugen kann.
Aussergewöhnliches Werk
Nach all den Büchern von Stephen King war das nun etwas ganz neues. Ein Monolog über 370 Seiten 😅 Anfangs fiel es mir etwas schwer, da es keine Kapitel gibt und man deshalb bei Pausen schwer wieder in die Erzählung rein kommt. Andererseits konnte ich aufgrund der Schreibweise und der fesselnden Story kaum das Buch weglegen. Die ersten 60 Seiten sind eher noch zum Schmunzeln, nach und nach wird es jedoch immer tiefgründiger. Auch ohne klassische Horrorszenen, hat mir das Buch durch seine außergewöhnliche Schreibweise und psychologische Spannung sehr gefallen 😊
King geht immer……
Eine etwas andere Geschichte wie gewohnt. Keine Kapitel nur der Monolog von Dolores selbst……eben ihr Geständnis. Wie viele Geheimnisse kann eine bzw können zwei Frauen haben? Wieviel Last kann jede einzelne tragen? Eine überaus tiefsinnige & spannende Story um Dolores, ihre Familie und das alte „Luder“ Vera. Ein flüssiger Schreibstil mit bekannten Ausschweifungen in King Manier, wobei sich diese in dieser Story noch in Grenzen halten. Tolle Setting Beschreibung. Die teils wirren Gedanken & Ängste der Hauptprotagonistin werden hier wunderbar dem Leser nahegebracht. Die Geschichte von und um Dolores ist auch super geeignet für neue Stephen King Leser.

Wow! Ich hab von dem dünnen Büchlein gar nicht viel erwartet und bin echt positiv überrascht. Allein schon, weil es total anders ist als alles, was man sonst so liest. Das Buch hat keine Handlung im eigentlichen Sinn. Es geht um Dolores, die eines Mordes beschuldigt wird und nun ihre Aussage macht. Das ganze Buch besteht tatsächlich nur aus dieser Aussage. Es ist ein einziger Monolog. Dolores berichtet über ihr Leben und die vielen Tiefschläge, die sie erleiden musste. Zeitweise liest sich das Buch wie ein Thriller. Ich fand es unfassbar packend geschrieben. Eine sehr faszinierende Geschichte.
























































