The Hollow Places
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Description
Kara freut sich darauf, in dem wirklich sehr kuriosen Kuriositätenkabinett ihres Onkels auszuhelfen. Doch als sie dort eines Tages ein mysteriöses Loch in der Wand entdeckt, nimmt ihr Leben eine dramatische Wendung. Sie beginnt, die Gänge hinter der Wand zu erkunden - zusammen mit Simon, dem exzentrischen Barista aus dem Café. Das Loch erweist sich als Portal in eine wenig einladende parallele Welt, in der tückische Weidenbäume ein Eigenleben führen und unheimliche Gestalten hausen, von denen die meisten nicht gerade wohlgesonnen sind. Wenn man jetzt nur wüsste, wo nochmal der Ausgang war ...
NARNIA-artige Paralleluniversen, übernatürlicher Grusel und schräge Figuren - eine unwiderstehliche Mischung.
Book Information
Author Description
T. Kingfisher ist das Pseudonym der bekannten Schriftstellerin Ursula Vernon. In einem anderen Leben schreibt sie Kinderbücher und abseitige Comics und hat u. a. den Hugo-, Sequoyah- und Ursa-Major-Preis gewonnen sowie diverse Junior-Library-Guild-Auszeichnungen eingeheimst. Als T. Kingfisher schreibt sie Bücher für Erwachsene. Wenn sie nicht gerade schreibt, findet man sie im Garten, wo sie vermutlich gerade Augenkontakt mit Schmetterlingen sucht.
Characteristics
10 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Das Buch ist mir insgesamt zu inkonsequent.
Die Autorin hat sich von Algernon Blackwood "Die Weiden" inspirieren lassen. Das Unheimliche an der Geschichte hat sie nicht losgelassen und deshalb hat sie diese Erfahrung in einem Horror-Roman verarbeitet. Doch für mich hat dieses Buch zu wenig Horror, sondern mehr Weird-Fiction mit netten Charakteren und viel Humor, den ich mochte. Das macht die Geschichte nicht unbedingt zu einem schlechten Buch, aber sie blieb weit hinter meinen Erwartungen zurück. Ich hätte mir mehr Spannung und Schrecken gewünscht, mehr konsequenter Horror. Das Setting mit dem Museum und den Kuriositäten fand ich allerdings mega. Spoiler!!! Manchmal plätscherte das Geschehen nur so dahin, vor allem wenn sie sich in der Parallelwelt aufhielten. Die Suche nach ihrem Ausgang fand ich wenig aufregend. Genauso die Flucht durch das Museum gegen Ende. Der Schluss war mir zu einfach gestrickt und mir fehlten einige Erklärungen, auch wenn das Fehlen zum Nachdenken anregt. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und Carsten Wilhelm liest es super. Das ist mein zweites Buch der Autorin. "Wie man einen Prinzen tötet" fand ich ganz toll, hier bin ich leider enttäuscht. Ich werde aber bestimmt noch einmal zu einem Buch von T. Kingfisher greifen, denn der Schreibstil von ihr gefällt mir gut.
Gut, aber irgendwie anders
Ich tue mir etwas schwer damit dieses Buch von T. Kingfisher zu bewerten. 🤷🏻♀️ Ich mag die Bücher der Autorin, bis jetzt war keines eine Enttäuschung für mich. Hier ist es auch keine Enttäuschung, doch irgendwie fühlt sich das Buch anders an. Ich hatte mit einem Buch wie „Was die Toten bewegt“ gerechtet, doch das ist es nicht. Jedenfalls nicht für mich. T. Kingfisher wurde durch „Die Weiden“ von Algernon Blackwood inspiriert. Ich kenne das Buch nicht und kann nicht beurteilen, ob das nun gut oder schlecht ist und wie viel die Autorin übernommen hat. Ich habe versucht so unvoreingenommen wie möglich an das Buch zugehen, doch so ganz hat es nicht geklappt. In der ersten Hälfte war ich recht unsicher ob mir das Buch nun gefällt oder nicht. Es ist eindeutig der Schreibstil der Autorin, doch was erzählt wird, passte zuerst nicht so recht. Karotte und Simon sind tolle Charaktere, einfach ganz normale Menschen, denen dann einfach etwas nicht normales passiert. Was wieder dafür sorgt, dass es humorige, aber auch sehr skurrile Momente gibt. In manchen Rezessionen steht was von Horror oder dessen fehlen. Für mich ist es kein reiner Horror, eher gruselig-weird. Und wie es typisch für die Autorin ist, lässt sie Spielraum damit die Leser*innen, ihre eigenen Überlegungen anstellen. Am Ende bleibt man eben mit ein paar Ungereimtheiten und Fragen zurück. Ich bin recht zügig durch das Buch, aber dass liegt wohl auch an dem Hörbuch, dass von einem Herrn gesprochen wird, auch wenn die Hauptprota Karotte eine Frau ist. Ob eine Frau besser gewesen wäre, glaube ich nicht. Jetzt wo ich das Buch beendet habe, bin ich immer noch nicht sicher. Doch ich tendiere dazu das Buch als gut zu bezeichnen. Wenn man es liest, sollte man nicht an die anderen Bücher von der Autorin denken. Für mich passt es nämlich nicht in die Reihe ihrer anderen Werke. Irgendwie sticht es hervor, nicht wegen der Qualität, sondern wegen dem Inhalt. Empfehlen kann ich das Buch schon, zumindest an diejenigen, die nichts gegen subtilen Horror und skurrile-weirde Situationen haben. Fans von T. Kingfisher, die „Wie tötet man einen Prinzen“ oder „Dornenhecke“ lieben, könnten hier ihre Schwierigkeiten haben. Sorry, für die eigenartige Rezi, aber das Buch ist es auch und ich will wie immer nicht Spoilern.😅🤷🏻♀️
Hat genau meinen Geschmack getroffen
Wow, einfach grandios. Ich lieb's total. Stories, wie die von Narnia, aus Sliders, Fringe, Akte X, Stranger Things und der dunkle Turm und die Atmosphäre, die dort entsteht, faszinieren mich. Hier fängt es ruhig und gemütlich, wenn auch etwas skurril (was die Exponate des Museums anbelangt 😉), aber durchaus behaglich an, wandelt sich in ein geheimnisvolles Rätsel, das gelöst werden möchte und endet in Angst, Bedrohung und Gefahr. Der Schreibstil ist flüssig und einfach, so dass man mühelos und angenehm durch die Kapitel gleitet, während sich der Spannungsbogen stetig aufbaut. Es hat mir sehr, sehr gut gefallen.
Insgesamt gebe ich The Hollow Place 3,5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐✨. Ein beeindruckendes Buch mit viel Potenzial, das aber leider nicht durchgehend überzeugt hat. Für alle, die gerne in andere Welten eintauchen und dabei eher auf echte Freundschaft statt Romantik setzen wollen, ist es auf jeden Fall eine Empfehlung wert.
Als ich The Hollow Place begonnen habe, habe ich mich sofort in die Geschichte fallen lassen können 📚✨. Die ersten 100 Seiten lasen sich flüssig und ich war neugierig, was mich erwartet. Dennoch muss ich ehrlich sagen, dass mich das Buch zu diesem Zeitpunkt noch nicht komplett gepackt hat 🤔. Es war eher so ein vorsichtiges Interesse, das sich langsam aufgebaut hat. Ab etwa Kapitel 10 hat die Autorin dann für mich richtig an Tempo zugelegt 🚀. Die Handlung wurde zunehmend spannend, und ich konnte endlich ein richtiges Eintauchen in die Welt spüren. Obwohl The Hollow Place ganz klar in die Richtung Mystery und Grusel angelegt ist, fand ich es nicht wirklich gruselig 👻 – das lag für mich vor allem daran, dass die beiden Hauptfiguren so authentisch und sympathisch sind, dass man eher mitfiebert als sich zu fürchten. Karotte und Simon sind für mich absolute Highlights, neben dem charmanten Onkel Earl, der mit seiner Art das Ganze wunderbar ergänzt hat 🧡. Was ich besonders schön fand: Zwischen Karotte und Simon entwickelt sich keine typische Liebesgeschichte 💕. Stattdessen wächst ihre Freundschaft auf eine sehr natürliche und rührende Weise – das hat dem Buch eine Tiefe gegeben, die ich sehr geschätzt habe. In einer Zeit, in der oft jede Geschichte eine Romanze erzählt, war das für mich eine erfrischende Abwechslung. Die Idee hinter The Hollow Place ist wirklich faszinierend 🌌. Die Vorstellung, wie weit die menschliche Fantasie uns führen kann, welche Welten jenseits unserer Erde existieren könnten, beschäftigt mich schon seit Langem. Genau solche Fragen hat das Buch für mich in den Mittelpunkt gestellt – was für mich das Lesen besonders spannend gemacht hat. Die mystische Entwicklung der anderen Welt hat mich oft schweifen lassen und eigene Gedanken angeregt 🌍✨. Auch die Idee, dass ausgestopfte Tiere zum Schutz bereitstehen, fand ich irgendwie zauberhaft und hat überraschend gut zum Gesamtbild gepasst 🦉🦌. Aber dann kam leider der Punkt, an dem die Geschichte für mich an Kraft verlor: Ab circa Seite 250 wurde es zäh und manche Erzählstränge wirkten unlogisch 🤨. Das Tempo zog sich, und die zuvor so spannende Entwicklung ließ nach. Obwohl ich die Grundidee stark finde, hat mich das Ende nicht so begeistern können, wie ich es mir gewünscht hätte. Hier hätte das Buch für mich klarer und knackiger erzählen können, um seine volle Wirkung zu entfalten. Trotz der Schwächen schätze ich die Stärken von The Hollow Place sehr: die tiefgründigen Charaktere, die originelle Welt und die fantasievolle Idee hatten mich wirklich berührt. Für mich ist es ein Buch, das man nicht einfach weglegt, sondern über das man auch nach dem Lesen noch nachdenkt.

🚌🦦🚢🏘️🐈🧱
Wahnsinn! Das Buch hat sich schon Mega angehört, dass es aber so wird, hätte ich niemals gedacht. Es ist sooo viel passiert und ich wäre im Leben nicht darauf gekommen. Der Schreibstil war einzigartig und super fesselnd. Eine wirklich unglaubliche Geschichte, würde ich jedem weiterempfehlen! Ich fand es wirklich unglaublich!

Für mich ist das Buch eher eine Mischung aus Gravity Falls x Auslöschung (Annihilation), als Narnia. Narnia ist mehr Mystisch mit Kreaturen, die wir aus Märchen und Fabeln kennen, die hier vorgestellten Wesen sind aber nichts dergleichen. Da ich das Inspirationsbuch „Die Weiden“ nicht kenne, kann ich dazu nichts sagen. Nun zu diesem Buch. Ich liebe einfach die Dynamik zwischen Kara und Simon. Obwohl eine schaurige, unterschwellig drückende Atmosphäre kreiert wurde, hat das Duo mich immer wieder zum lachen gebracht. Manchmal aber auch zum verzweifeln. (Natürlich geht man in einen schaurigen Gang, der hinter einer Wand auftaucht. Selbstverständlich tut man das, da man ja nicht schlau aus Horrorfilmen wird) Nach einigen Momenten des Nachdenkens musste ich mir auch eingestehen, dass viele Ereignisse und daraus resultierende Handlungen als Außenstehende verwirrend, vielleicht sogar schwachsinnig und dumm wirken, aber aus den Augen der Protagonisten hat sie sich für solch eine fürchterliche lebensbedrohlichen Situation entsprechend verhalten. Für uns – die das große Ganze vielleicht schon erahnen können – ist die Ausgangssituation was ganz anderes. Wir stehen nicht Auge in Auge mit einem Monster. Unser „Aber warum hat sie nicht das und das gemacht“ sollte hier vielleicht doch heruntergeschluckt werden. Kara versucht sich manche paranormalen Ereignisse sehr stumpf zu erklären, wo man erst einmal verwundert die Augenbrauen zusammenzieht und sich denkt „Frau, bist du gerade auf dem Kopf gefallen? Du warst in einer anderen Welt und dann… das?“ Aber dann sollte man sich einfach wieder in den Kopf rufen, das unser Gehirn einfach ein kleiner Schweinehund ist und sich in Stresssituationen die für andere Menschen unlogischen Schlussfolgerung zieht und Verdrängen eine reale Option ist. Das Ende ist mir persönlich etwas zu lasch. Ich hätte etwas mehr Erklärung erhofft oder ein abgerundeten Abschluss. Das Schicksal einiger Menschen bleibt unserer eigenen Fantasie überlassen. Dem bin ich zwiegespalten eingestellt. Nichtsdestotrotz die Lesezeit wert, wer was dunkles und humorvolles sucht. Und kleiner Tipp am Rande: wenn ihr es Nachts lest, schaut ihr die Schatten eures Zimmers ganz anders an. Nimmt diese Information so auf wie ihr wollt.

Besser nicht nachts lesen
Kara ist frisch geschieden, als sie ins Haus ihres Onkels zurückkehrt, das gleichzeitig auch ein Museum für Absurditäten, Tierpräparate und allerlei andere Seltsamkeiten ist. Aber daran hat sie sich noch nie gestört. Doch als sie ein Loch in der Wand reparieren will und dahinter einen Bunker entdeckt, weiß sie nicht mehr was sie glauben soll. Vor allem, weil dessen Ausgang an einen Ort führt, an dem nichts richtig zu sein scheint. Ein Ort voller Leere, Weidenblüten und Wesen am Rande der Realität. Doch an die sollte man besser nicht denken … sonst könnten sie einen hören. Bereit für Narnia auf Crack? Stranger Things-Narnia in den Backrooms? Dann ist “The Hollow Places” genau das Richtige. Es wird absurd und mysteriös und ziemlich creepy und ich habe den Fehler gemacht, das Buch am Abend zu beginnen. Macht nicht den gleichen Fehler! Sonst müsst ihr die ganze Nacht wach bleiben und weiterlesen, so einen Sog hat die Geschichte (und schlafen will man danach auch nicht). T. Kingfisher erschafft eine einmalige Atmosphäre und zieht den Leser in ihren Bann. Manchmal kann man sich unter ihren Beschreibungen nicht so viel vorstellen, aber vermutlich ist genau das der Sinn: Auch die Protagonisten können nicht ganz erfassen, was eigentlich passiert und dieses Mysteriöse, Gefährliche macht einen großen Teil der Spannung aus. Aber es wird auch witzig. Die Protagonistin Kara und ihre Begleitung, Simon, sind ein chaotisches Duo und ihre Schlagabtausche und Karas Gedanken sind sehr unterhaltsam, bei allem Grusel darf man ja auch zwischendurch mal lachen. Wer also eine atmosphärische Geschichte für die Halloween-Saison sucht und bereit ist, sich Hive-Mind-Weiden, Dimensionsreisenden und mörderischen Tierpräparaten entgegenzustellen, der sollte Kara auf ihrer Reise begleiten. Aber nicht vergessen: Was auch immer dich jagt, niemals zu laut denken!

Skurriler Horror auf dem man sich einlassen muss.
In ,,The Hollow Places" verfolgen wir Kara, wie sie nach ihrer Scheidung zurück in ihre Heimatstadt zieht. Da sie eine schwierige Beziehung zu ihrer Mutter hatte, zieht sie in einen Raum im Wonder Museum, welches ihrem Onkel gehört. Da sie oft als Kind dort ist, kennt sie alle kuriosen und seltsamen Exponate wie die ausgestopften Tiere. Als Kara ihren Onkel im Museum vertritt, kommt es dazu, dass ein Tourist eine Wand im Museum kaputt macht. Eigentlich will sie diese nur reparieren. Bis sich hinter der Wand ein Bunker aus Beton befindet, der in eine andere Welt führt. Ja, richtig gelesen. In eine andere Welt. Ich muss zugeben, dass sich die Geschichte des Buches anders gestaltet hat, als ich angenommen habe. Ich weiß auch nicht, ob der deutsche Untertitel wirklich so passend ist. Dieser macht den Eindruck als wäre es ein Jugendbuch. Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen, da ich auch recht gut durchgekommen bin und Kara mir super sympathisch war. Der Horroraspekt war gut gemacht und für mich sehr bildlich bis fast schon eklig dargestellt. Allerdings war die Story doch sehr... anders. Ich fand, dass man sich darauf einlassen muss und nicht zu viel hinterfragen sollte, damit einen die Story gefallen kann. Manches war mir etwas fragwürdig wie manche Entscheidunge. Auch die Erklärungen mit denen Kara versucht, sich die paranormalen Erlebnisse zu erklären, waren für mich nicht ganz schlüssig. Dennoch ein guter, soldier Einzelband, gerade wenn man ein kurzes, schnelllebiges Horrorbuch möchte.
Skurril, düster und voller Liebe
📚 Eine Horrorwelt wartet hinter der nächsten Wand 📚 Eine Scheidung ist scheiße. Das muss Kara am eigenen Leib erfahren. Und da die Grafikdesignerin sich keine eigene Wohnung leisten kann, zieht sie zu ihrem Onkel. Onkel Earl, ein liebevoller, etwas gutgläubiger Mann, besitzt seit Ewigkeiten ein kleines Museum voller Wunder. (Außerdem gehört ihm auch das kleine Café nebenan.) Da Kara es schon in ihrer Kindheit geliebt hat, zwischen den ausgestopften Tieren, den komischen Funden aus aller Welt und allerlei Fantasiewesen umherzulaufen, ist das jetzt der perfekte Ort für sie. Hier kann sie zu sich finden und gleichzeitig ihrem Onkel unter die Arme greifen. Und Simon, der Barista von nebenan, ist nicht nur ständiger Kaffeelieferant, sondern wird zu einem echten Freund. (Die Miete fürs Café wird nämlich in Kaffee an den sehr herzensguten Vermieter gezahlt.) Als Kara, Karotte genannt, das Wundermuseum längere Zeit alleine schmeißen muss, passieren auf einmal komische Dinge. Mit einem Loch in der Wand beginnt das Drama. Denn sowohl Kara als auch Simon wollen wissen, was der komische Gang dahinter zu bedeuten hat. Und das endet im wahrsten Sinne des Wortes in einer anderen Welt. Einem Ort, der voller Weiden, voller Stille und voller Grauen ist. Eine Welt, in der dich Dinge jenseits des Sichtbaren jagen. Und du zurecht Todesangst hast. 🌳🫎🌳🍂 Mein Fazit: Auch wenn es sich manchmal etwas gezogen hat, ist die Geschichte wirklich interessant. Ich hätte zwar kein Problem mit weniger ausschweifenden Dimensionsgedanken gehabt, aber hey. So eine Parallelwelt ist ja was völlig neues. Kann man also schon verstehen. 😉 Was ich besonders mochte, war die Atmosphäre im Museum. Dieser eigentlich gruselige Ort, der aber so voller Liebe und Geborgenheit steckt, dass es in allen Welten keinen besseren und sicheren Platz gibt. Und Prinz ist einfach der Beste!❤️ Spannend und interessant!

Kurioser, spannender Horror.
Dies ist mein erstes Buch der Autorin und definitiv nicht mein letztes. Ich fand es sehr unterhaltsam und auch an manchen Stellen schaurig, wenn ich mir vorstellen müsste an Karas und Simons Stelle zu sein.. Was mir auch gut gefallen hat, ist der trockene Humor, der in der Story mitschwang. Ich mochte dieses flapsige total gerne. Kara und Simon fand ich beide toll, beide hatten ihre Eigenarten und waren deshalb sehr nahbar. Auch das Museumssetting fand ich spannend. Eine Leseempfehlung für diejenigen, die gerne kuriosen Horror mit Humor gespickt lesen möchten.
Mysteriös, spannend, leider nicht ganz rund
Das dritte Buch von T. Kingfisher lässt mich mit gemischten Gedanken und Empfindungen zurück… Richtig gelungen fand ich das Zusammenspiel der beiden Protagonisten - der Sarkasmus in den Dialogen der Beiden hat das Buch lebendiger und die Figuren sympathisch erscheinen lassen. Ansonsten sind die Hintergründe (insbesondere von Simon) und Charaktere recht oberflächlich gehalten - was völlig okay ist für ein Buch aus dem Genré-Mix zwischen Horror/Mystery/Sci-Fi. Während anfangs die Entdeckung der Welt hinter der Wand fast abenteuerlich und aufregend erscheint, wird schnell klar - da stimmt etwas ganz und gar nicht. Die bedrückend-gruselige Stimmung, die unerklärlichen Mysterien der anderen Welt, seltsame, nicht greif-/sichtbare Wesen ~ all das hat mir sehr gefallen! Meinetwegen hätte an der Stelle noch mehr ausgeführt werden, noch mehr passieren können. Die Rückkehr ins Wundermuseum erschien mir doch recht flott, die Zeit in der anderen Welt recht knapp bemessen. Auch, wenn der „Spuk“ damit nicht vorbei war und sich die angespannte Stimmung gewissermaßen fortsetzte, wirkte das alles auf mich nicht mehr ganz so bedrohlich, wie zuvor. Etwas unnötig erschienen mir die mMn häufigen Erwähnungen davon, dass die Hauptcharaktere Alkohol oder Kaffee tranken oder sich Essen bestellten - der Versuch von Alltag? Nervtötend war zudem der Versuch, mittels unnötiger Anrufe des Ex-Mannes, mehr Verbindung zu Kara reinzubringen…das hätte gut ausgespart werden können. Auch, dass Kara des Rätsels Lösung (bzw. zumindest ein elementarer Aspekt dessen) erst derart spät in den Sinn kam, fand ich wenig nachvollziehbar, hatte ich diesen schon recht zeitnah im Kopf. Zudem hätte ich ein offeneres Ende passender für das gesamte Setting gefunden… Alles in allem ist das Buch nicht schlecht, für mich jedoch deutlich hinter seinen Möglichkeiten geblieben und wirkt nicht ganz rund… besonders die unnötigen Versuche, das Gefühl von „Alltag“ und Verbindung zu Kara, bspw. durch lästige Anrufe vom Ex, herzustellen, haben mir zeitweise den Reiz des Mysteriösen und Düsteren genommen. 3/5 ⭐️ für die düsteren, mysteriösen und dadurch spannenderen Ereignisse sowie die angespannte Stimmung in einzelnen Kapiteln des Buches & für die sympathischen, weil sarkastischen Protagonisten und Dialoge.
Wie gerne würde ich dieses Museum besuchen! Ein Lesehighlight!
Als ich das Buch im Buchladen entdeckt und den Klappentext gelesen habe, wusste ich sofort: Das muss mit! Ich liebe Geschichten, in denen es um versteckte Räume geht – diese Frage „Was verbirgt sich dahinter?“ hat mich sofort neugierig gemacht. Das war einer der Hauptgründe, warum ich das Buch gekauft habe. Beim Lesen habe ich es richtig geliebt. Klar, stellenweise hat sich die Handlung etwas gezogen, und ich musste manche Abschnitte sogar zweimal lesen. Aber im Großen und Ganzen hat sich das Buch für mich angefühlt wie ein Zuhause. Besonders die Beschreibungen des Museums – die Atmosphäre, die Details, alles drumherum – waren einfach großartig. Ich habe mich total wohl gefühlt. Würde es dieses Museum wirklich geben, ich würde es sofort besuchen wollen. Vor allem wegen des Onkels, der ein toller Charakter ist, auch wenn er nicht im Mittelpunkt steht. Die beiden Hauptfiguren – vor allem die Protagonistin – waren für mich nicht unbedingt herausragend, aber interessant anders. Vielleicht nicht mein Lieblingscharakter, aber auf eine gewisse Weise erfrischend ungewohnt. Der Schreibstil ist in Ordnung, nichts Außergewöhnliches, aber passend zur Geschichte. Die Handlung rund um den geheimen Gang hinter der Museumswand fand ich unglaublich spannend. Ich hatte beim Kauf nicht erwartet, dass es sich um ein Horrorbuch handelt – umso überraschender war das Leseerlebnis. Trotz kleiner Schwächen zählt es für mich zu meinen Lesehighlights. Ich finde, die Autorin hätte noch viel mehr aus dieser Welt herausholen können. Mit 400 Seiten war das Buch fast zu kurz – 500 oder sogar 600 Seiten hätten der Geschichte gutgetan. Gerade das Horrorelement hätte man noch intensiver ausbauen können. Hier wurde leider ein bisschen Potenzial verschenkt. Trotzdem bleibt es ein wirklich tolles Buch. Eine klare Leseempfehlung!

Das etwas andere Narnia
Das war irgendwie anders wild, aber ich fands fantastisch. Ich konnte das Buch kaum weglegen und einige Stellen haben sich so beklemmend angefühlt wie ich es selten von Büchern kenne. Die Charaktere waren wieder bunt, etwas schrill aber so voller Leben das ich gar nicht anders konnte als sie zu lieben
-skurril -schaurig
The Hollow Places ...ich sortiere noch immer ein paar Gedanken dazu. Protagonistin Kara"Karotte" zieht nach Trennung bei ihrem Onkel ein. Der betreibt ein Kuriositätenkabinett , das " Wundermuseum" . Wie man sich das so vorstellt stehen überall kuriose Dinge rum .Von Schäden,ausgestellten Tieren etc. Recht schnell nimmt die Geschichte an Spannung auf. So hab ich bereits na einigen Stellen im 1/3 Gänsehaut gehabt und überlegt das Licht doch lieber angeschaltet zu lassen 🤣🙈 aber das ist sicherlich unterschiedlich bei jedem. Karas Onkel muss operiert werden So überlässt er ihr die Verantwortung für das Museum. Nachdem Kara eines Abends das Museum abschloß und ihren Rundgang ablief, entdeckte sie, dass im Obergeschoss eine der Wände beschädigt war. Es klafft ein Loch darin. In der Annahme einer der Touristen hätte die Wand beschädigt, bat sie den im Nachbarcafe arbeitenden Simon um Hilfe. Zusammen wollten sie das Loch schließen. Beim Arbeiten am Loch entdeckten Simon& Kara aber , dass dieses Loch anders war. Von einer Seite Gipswand,von der anderen Seite Beton,der als Gips herausrieselte sobald er auf die andere Seite geriet. Die vergrößerten also das Loch um durch zu steigen(natürlich). Was sie dahinter erwartete waren zum einen ein dunkler Gang,bunkerartig, der nicht so schöne Dinge barg(danke,für elektrisches Licht), und den Ein - oder Ausgang in eine Parallelwelt die auf den ersten Blick friedlicher wirkte als sie war. Nach einer nicht geplanten und wirklich unschönen Nacht in einem der anderen Bunker in dieser Welt fanden sie den Weg zurück in die echte Welt. Die Wand wurde verschlossen, Simon & Kara waren erleichtert. Was sie nicht ahnten war ,dass der Horror eben nicht einfach beendet war. In meiner Erzählung habe ich die ersten Erlebnisse in der Parallelwelt nicht erwähnt um niemanden zu spoilern. Sie sind so bildhaft und schaurig dargestellt das ich wirklich Herzklopfen hatte. Die beiden Protagonisten lockern das ganze zwischendurch auf mit ihrer herrlich witzigen Art. Hier gibt es keine Lovestory! Man bekommt eine richtig gute Story bei der man sowohl schmunzelt als sich auch wirklich gruselt! Hätte meine Zeit es zugelassen,hätte ich es sicher in einem Rutsch durchgelesen!
Ich würde auch 10 Sterne vergeben. So startet das Jahr fantastisch 🥳
Mich hat dieses Buch verschlungen. Ich konnte nicht aufhören es zu lesen. Ich liebe die Charaktere, die bizarren Orte, die Horrorelemente (die nicht zu dolle sind,außer der Typ im Wasser...sind es Haare? 🫣), die Thematik, einfach alles. Kara möchte ihrem Onkel helfen das Wundermuseum zu führen. In diesem Sind bizarre Ausstellungsstücke, ausgestopften Tiere und ziemlich viel seltsamer Kram ausgestellt. Irgendwann findet Kara einen Riss in der Wand und natürlich entscheidet sie sich dort hindurch zu gehen. Ab da an wird's wild. Sie und der Barrista Simon finden sich in einer Zwischenwelt,die alles ist,aber nicht wie Narnia, wo ein netter Löwe sie begrüßt. Es ist ein albtraumhafter Ort, der gespickt ist, mit Gefahren und auch leicht ekelhaftem. Mehr möchte ich nicht erzählen. T.Kinfisher hat eine Welt erschaffen, die mich mitgerissen hat. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Welche Monster noch auf sie warten und vor allem war ich auf das wie und warum seeehr gespannt. Absolute Empfehlung,wenn man bizarre Dinge lesen möchte. Hab's wirklich verschlungen und meine Zeit sehr genossen.
Vielleicht sehe ich gewisse Bäume nun etwas anders 🤯
Vorneweg: Das Buch war ziemlich außerhalb meiner gewohnten Genre und ich hab so gar keine Ahnung gehabt worauf ich mich da einlasse, noch habe ich so recht gewusst worum es geht 😅 Ich hab jetzt echt Stunden gewartet mit diesem Beitrag, weil ich nicht so richtig weiß wie ich meine Gedanken in Worte fassen soll 🤷🏻♀️ Nun, der Übersetzungs- und demnach vermutlich auch Schreibstil war für mich sehr gewöhnungsbedürftig und wirkte, auch wenn Witze eingebaut waren, irgendwie dröge und abgehackt. Leider hat das dazu geführt, dass ich nicht wirklich mitgerissen wurde und für mich waren selbst die spannenden Szenen demnach weniger reizvoll. Die Story an sich bzw. die Idee fand ich mega interessant! Ich will -wie immer- nicht spoilern, deswegen verrate ich an dieser Stelle nur das Ersichtliche. Was liegt hinter Wänden? Gibt es Negativräume? Womit sind sie gefüllt? Sind Bäume nett? Wurmlöcher? Parallelwelten? Ist ein kurioses, total vollgestelltes Museum ein geeigneterer Ort für merkwürdige Dinge oder ist das eigentlich egal? 🧐 Bis die Geschichte losging vergingen ca. 100 Seiten und das ist bei einem Buch mit nicht mal 400 Seiten einfach zu viel. Für mich wurde zu viel schwadroniert und zu vielen anderen Kleinigkeiten Beachtung geschenkt, die für mich nicht in ein so kurzes Standalone gepasst haben 🙈 Zwischenzeitlich hätte wirklich ein sehr beklemmendes, vielleicht sogar ängstliches Gefühl aufkommen können, wenn nicht besagter schriftlicher Stil wäre. Ich weiß wirklich nicht was ich von dem Buch halten soll 😅 Vielleicht bin ich so unschlüssig, weil das nicht mein Genre ist? Who knows 🤷🏻♀️ Sicher weiß ich nur, dass ich ganz bestimmt niemals und unter keinen Umständen in Hog Chapel (irgendwie in Amerika) in ein gewisses Museum gehe und versuche dort eine Wand zu öffnen

Was zur Weidenhölle habe ich hier gerade gelesen?!
Das ist wahrscheinlich das gruseligste Buch, was ich jemals gelesen habe, aber I LOVED IT!😆 Die Parallelwelt mit den lebendigen Weiden, Bunkern, Leichen, seltsamen Wesen und veränderten Menschen hat mich nicht losgelassen. Es war absolut unvorhersehbar, es hätte einfach ALLES passieren können (und ist es auch 😵). Ich war süchtig danach weiterzulesen. Aber im ernst, lest es nicht nachts wenn ihr allein zu Hause seid…👀
War cool für zwischendurch…
🎪 Inhalt Kara hilft im seltsamsten Arbeitsplatz überhaupt – dem Kuriositätenkabinett ihres Onkels. Doch eines Tages entdeckt sie dort ein rätselhaftes Loch in der Wand. Dahinter verbirgt sich ein geheimnisvolles Labyrinth, das sie gemeinsam mit Simon, einem exzentrischen Barista, erforscht. Doch die fremde Welt entpuppt sich als alles andere als einladend: eigenwillige Weidenbäume, unheimliche Gestalten und die ständige Gefahr, den Rückweg nicht mehr zu finden… 🌌🌿 ✍️ Meine Meinung 📖 Lesefluss: Ich kam super gut durch – der Stil war flüssig und das Lesen hat mir wirklich Spaß gemacht! 👥 Charaktere: Kara (oder auch liebevoll „Karotte“ 😅) und Simon waren für mich das absolute Highlight. Die beiden sind urkomisch, haben einen tollen Humor und schaffen es, das Gruselige immer wieder aufzulockern. Mega sympathisch! ⚡ Spannung: Sobald das Loch ins Spiel kam, war eine unterschwellige Spannung permanent da. Zum Ende hin hat sie sich nochmal gesteigert. Manche Szenen waren schon gruselig, aber nie so sehr, dass ich Gänsehaut bekommen hätte. 🔚 Ende: Für die Kürze des Buches wirklich gut durchdacht – logisch in Bezug auf das, was vorher passiert ist, und ein runder Abschluss. 😂 🎭 Gesamteindruck: Abstrakt, bizarr und kurios – perfekt für zwischendurch! Wer Lust auf eine schräge Parallelwelt mit einer Mischung aus Horror und Humor hat, wird hier voll auf seine Kosten kommen. 📊 Bewertung: ⭐⭐⭐✨ (3,5/5)
Mysteriös und Cozy zugleich. 🦌✨
Wir begleiten Kara und Simon, ein sarkastisches Dreamteam, durch eine mysteriöse Welt hinter der Wand. Nicht nur dass die Protagonisten und der Schreibstil wirklich super witzig waren, das Museum und auch die Welt der Weiden war schön beschrieben. Irgendwann hatte man mit den Protagonisten richtige „Insider“ und kannte die „Bewohner“ des Museums alle. Und ich kann nicht erklären wieso, aber das Buch gab mir genauso viele Cozy vibes, wie Mystery vibes. Gruselig fande ich es überhaupt nicht, ich hab mich zu jeder Zeit sicher gefühlt und keine Angst um die beiden gehabt. Zwischendurch war das Buch etwas langatmig, trotzdem oft auch ziemlich spannend und alles floss zu einem Spannungshoch am Ende zusammen. Mir hat das Buch wirklich super gefallen und ich würde es auf jeden Fall weiter empfehlen. Auch super im Herbst oder bei düsteren Wetter zu lesen. 📖
Das war skurril 😮😵💫
Was zum Teufel habe ich da gelesen??? 😱😅🙈. Ich habe das Buch in einer Buchhandlung entdeckt, und das Cover und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Ich hab es mir dann abfotografiert und wenig später auf einer anderen Plattform ist es mir wieder vor die Füße gefallen und ich musste es einfach kaufen 😂. Leute, ich sage euch, diese Geschichte ist so anders, so skurril und völlig abgespaced 😵💫☺️. Ich mochte die Charaktere unheimlich gern, sowohl Kara als auch Simon. Und nicht zu vergessen, Onkel Earl, auch wenn dieser nur kurze Auftritte hatte 🥰. Der Schreibstil war unheimlich flüssig, man flog durch die Seiten. Er war so bildhaft, dass ich mir wirklich alles vor meinem inneren Auge ausgemalt habe. Das Buch war anders als alles, was ich bisher gelesen habe aber es hat mich sowas von gefesselt ❤️. Ich bin froh, dass mich das Buch gefunden hat und empfehle es sehr gern weiter an Menschen, die wie ich auch, auf unglaubliche und einzigartige Geschichten stehen 😅😊.
Kara ist Mitte 30 und sucht nach ihrer Scheidung Zuflucht bei ihrem Onkel um nicht wieder zu ihrer Mutter ziehen zu müssen. Ihr Onkel ist stolzer Besitzer des Wundermuseum, ein Ort voll skurriler Gegenstände, Artefakte , Naturwunder und vielen anderen bizarren Objekte. Sie freundet sich schnell mit Simon an, dem Barista der im Café neben an arbeitet. Als ihr Onkel Earl aufgrund einer Verletzung operiert werden muss übernimmt sie zeitweise dass Museum. Eines Tages entdeckt die ein Loch in der Wand und geht mit Simon auf Entdeckungsreise in ein andere Welt... Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten. Die Protagonisten Kara und Simon habe ich schnell ins Herz geschlossen sie sind beide sehr sympathisch . Auch sehr genossen habe ich dass die Charaktere nicht so Blutjung sind. Es ist ein sehr atmosphärischer Roman mit leichtem Gruselfaktor und ganz viel Humor. Die Geschichte hat mich sehr begeistert von der erste bis zur letzten Seite von mir eine ganz klare Leseempfehlung.
Wie cool war das ?! 😃
Dieses Buch hat mich echt umgehauen. Schon der Schreibstil am Anfang war total angenehm und hat mich direkt reingezogen. In eine andere Welt eintauchen mit bösen Kreaturen und hoffen da wieder raus zukommen. Ich dachte erst: Okay, cooles Buch, interessante Story – aber dann wurde es plötzlich richtig düster und so unfassbar spannend, dass ich die ganze Zeit Herzklopfen hatte. Ich hatte permanent das Gefühl, als wäre ich selbst mittendrin, nur eine stille Beobachterin, die jederzeit angegriffen werden könnte.😳 Dieses permanente Ungewisse war wie so eine gruselige Hintergrundmusik, die nie ganz aufhört. Manchmal wurde es kurz ruhiger, aber dann war die Spannung einfach sofort wieder da. Das Buch war fast durchgehend creepy – aber genau auf die gute Art, die einen nicht loslässt. Die Geschichte selbst fand ich mega cool, richtig unterhaltsam und echt mal was anderes. Ich hätte nie gedacht, dass es gruselig wird, muss aber auch erwähnen das ich ein Angsthase bin. 😅
Wir sind nicht in Narnia, sondern in Mittelerde und nun haben wir Gollum gefunden.
Charmanter Grusel, seltsame Tierpräparate und eine Welt, die unwirklicher nicht sein könnte. Tatsächlich habe ich eine etwas andere Geschichte erwartet und gar nicht so sehr an diese Art von Horror gedacht, aber es hat sich sehr gut weg gelesen. Die Charaktere sind charmant. Die Dynamik zwischen den beiden hat mir sehr gut gefallen und ich musste auch ein ums andere Mal lachen. Die Welt hinter der Welt ist gut beschrieben und wirkt echt unwirklich und bedrückend. Da möchte man nicht sein. Das Ende war rasant und echt spannend. Hardcore Horror Fans könnten es vielleicht zu seicht finden, aber für mich genau richtig und schlafen werde ich dennoch können.
Für alle, die Parallelwelten, das Übernatürliche und eine gruselige Stimmung mögen.
Die Kreaturen bleiben oft nur angedeutet, was den Grusel- und Horrorfaktor noch intensiver macht. Das Worldbuilding lebt weniger von detaillierten Erklärungen, sondern vor allem von Atmosphäre, Andeutungen und dem Gefühl, dass etwas Fremdes hinter unserer Realität existiert. Besonders die Dynamik zwischen Kara und Simon sorgt für einige unterhaltsame Szenen und zeigt eine wirklich schöne Freundschaft zwischen den beiden, was mir sehr gefallen hat.

Spannendes, gruseliges und einzigartiges Buch. 🌳
Ich habe das Buch gekauft, weil ich es bei einer Influencerin gesehen habe, die es beworben hat. Der Klappentext hat mich sofort abgeholt und ich dachte ich probiere es mal. Um ehrlich zu sein dachte ich aber nicht dass das Buch tatsächlich so gruslig ist wie es im Endeffekt war. Der Klappentext geht meiner Meinung nach eher so in die Fantasy Richtung. Mir hat das Buch aber sehr gut gefallen und es war unglaublich spannend. Es ließ sich super schnell lesen und ich habe es in wenigen Tagen beendet. Hätte ich mehr Zeit gehabt hätte man es an einem Tag lesen können. Die gruseligen Elemente und die Parallelwelt haben mir sehr gut gefallen und ich mochte auch das alles so mysteriös war. Es hat auch so ganz leichte Stranger Things Vibes, eine meiner Lieblingsserien 🤭. Ich habe den letzten Teil Nachts gelesen und mich echt etwas gegruselt. 🫣 Ich hätte mir nur gewünscht, das die Welt noch mehr ausgeschmückt wird bzw. das Buch hätte auch etwas länger sein können oder ein Mehrteiler. Dann hätte man auch noch mehr aufklären können was mit der Welt zusammenhängt. Trotzdem sehr spannendes und einzigartiges Buch. Ich werde mir jetzt mal die anderen Bücher der Autorin ansehen. ☺️
🦦👻
Das Buch hat mich vom ersten Kapitel schon überzeugen können! So eine skurrile und düstere Geschichte, auf jeden Fall nichts, was man nachts lesen sollte 😂 der Gruselfaktor war schon hoch. Wir treffen auf Kara, die ganz plötzlich von ihrem Mann verlassen wird und somit von ihrem Onkel Earl, der Betreiber des „Wundermuseums“, das Angebot bekommt, dort zu wohnen und ihn dort zu unterstützen. Kara und ihr Begleiter Simon, entdecken einen seltsamen Gang im Museum, der in eine düstere und unheimliche Welt führt. Doch, was sich dort für Gefahren verbergen, konnte sich keiner ausmalen. 👀 Es gab meiner Meinung noch einige Längen, aber trotzdem hat man sich ständig gefragt „Was passiert jetzt als nächstes?“ Man musste irgendwie dennoch die ganze Zeit einfach weiterlesen, weil es einfach so viele Fragen offen waren, die man beantwortet haben wollte. Die Autorin schafft es einfach durch ihren lebendigen Schreibstil, wirklich Angst und Schrecken zu erzeugen und auch, wenn ich manchmal nicht weiterlesen konnte, wollte ich es nicht so wirklich aus des Hand legen 🙈
Enttäuschend
Zunächst möchte ich die Idee in den Vordergrund stellen und die einhergehenden Museen Vibes betonen, die ich sehr mochte und am liebsten über das ganze Buch hätte. Später im Nachwort erfahren wir, wo sich die Autorin Inspiration geholt hat, und das finde ich sehr anregend. Und jetzt leider der Teil, der für mich überhaupt nicht funktioniert hat, und zwar die Charaktere. Kara und Simon sind für mich (für ihre Lebensabschnitte) zu kindisch, zu spekulativ in den Gedankengängen und kaum nachvollziehbar, da sie ständig über Insider kommunizieren. Ab der Hälfte war das Buch faktisch für mich beendet, da sich die Spannung unwiderruflich verliert. Der Ortswechsel holt für mich nicht die gewünschte Wirkung heraus. Der Ausgang war dann ganz ok und hat mich etwas vertröstet. Ich bin sehr enttäuscht, weil ich mehr Horror, mehr Zauberhaftes und mehr Spannung erhofft habe. 2/5 Sterne

„Bete, dass sie hungrig sind“ 🌳🌊🧱🏚️🦦🕳️
„Worte haben keine Bedeutung, bis man sie liest.“ Dieses Buch hat mich doch sehr überrascht, ich habe eine skurrile Fantasy-Geschichte erwartet und eine creepy Horrorstory bekommen. Aber das war so gut, die Autorin schafft es so ein krass beklemmendes Setting zu erschaffen. Die Figuren sind echt creepy. Der Schreibstil bildhaft. Die beiden Protagonisten witzig und liebenswert. Zur Mitte hin hatte es finde ich etwas Länge, daher einen Stern Abzug. Das war nicht mein erstes T.Kingfisher Buch und auch nicht mein Letztes. 👍🏻
„Worte haben keine Bedeutung, bis man sie liest.“
Mit „The hollow places“ hat T. Kingfisher mal wieder eindrucksvoll bewiesen, dass Horror nicht immer offensichtlich und blutrünstig sein muss. Kara, die eigentlich nur „Karotte“ genannt wird, entdeckt ein Loch in der Wand des Wundermuseums ihres Onkels, in welchem sie gerade frisch geschieden eingezogen ist. Hinter dem Loch … nun ja, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen. Inspiriert wurde die Geschichte von „The willows“ von Algernon Blackwood, dem sogar H. P. Lovecraft ein einzigartiges Genie zusprach. T. Kingfishers Geschichte ist zugleich düster und beklemmend, aber an viele Stellen auch gespickt mit Zynismus, der mich zum Lachen brachte und sehr viel Kaffee. Ganz nach meinem Geschmack. Ein ganz klein wenig langatmig fand ich es aber doch. Manche Teile haben ein wahnsinniges, gehetztes Tempo und dann geht es wieder kaum voran, als würde man feststecken. Das hat mir ein wenig die Freude am Weiterlesen genommen. Dafür war die sprachliche Ausarbeitung ein Traum. Sehr bildhaft und an Stellen fast schon poetisch. Dafür liebe ich T. Kingfisher! Und ich bin immer noch fasziniert davon, dass sie unter ihrem richtigen Namen Ursula Vernon eigentlich Kinderbücher schreibt. Große Empfehlung!
Was, wenn du eine Welt entdeckst, die mit unserer Realität rein gar nichts mehr zu tun hat – und sie dich trotzdem nicht mehr loslässt? In The Hollow Places von T. Kingfisher stolpert Kara eher zufällig in eine Parallelwelt, die sich jeder Logik entzieht. Eigentlich wollte sie nur während der Genesung ihres Onkels Earl dessen skurriles Wundermuseum hüten. Stattdessen findet sie sich in einer düsteren, unwirklichen Landschaft wieder – voller Weiden, leerer Weite, seltsamen Inseln, trichterförmigen Löchern und einer bedrückenden Ahnung von überall lauernder Gefahr. Sie und Simon können fliehen. Doch jede Nacht kehren sie in ihren Träumen dorthin zurück. Mit diesem Gefühl von Grauen im Nacken. Mit Bildern von Gräbern unter bleichen Bäumen. Und irgendwann bleibt es nicht mehr bei Träumen – die fremde Welt beginnt, in ihre eigene Realität einzusickern. Was diese Geschichte so besonders macht, ist ihre Sogwirkung. Kingfisher schafft es, eine Atmosphäre zu erzeugen, die gleichzeitig greifbar real und zutiefst verstörend ist. Die Übergänge zwischen Alltäglichkeit und Albtraum sind fließend – und genau das macht den Horror so intensiv. Man spürt förmlich, wie sich die vertraute Welt Stück für Stück verschiebt. Kara ist eine wunderbar zugängliche Protagonistin: verletzlich, trocken-humorig, herrlich selbstironisch. An ihrer Seite steht Simon, der Barista aus dem Café nebenan – warmherzig, loyal und mit genau der richtigen Portion Pragmatismus, um dem Wahnsinn nicht völlig zu verfallen. Die beiden bilden ein sympathisches Duo, das mitten in ein Horrorszenario gerät, das größer ist als sie selbst. Und trotzdem geben sie nicht auf. Der Roman vereint auf gekonnte Weise Humor und Horror, Realität und Fiktion. Zwischen schaurigen Entdeckungen und existenziellen Bedrohungen blitzen immer wieder bissige Dialoge und charmante Alltagsmomente auf. Gerade dieser Kontrast verstärkt das Unheimliche – denn das Grauen wirkt umso stärker, wenn es in eine scheinbar normale Welt einbricht. The Hollow Places ist kein lauter, blutiger Horror. Es ist ein schleichender, atmosphärischer Albtraum, der sich leise in die Gedanken schleicht und dort bleibt. Eine Geschichte, die zeigt, dass das Unfassbare manchmal nur eine dünne Wand von uns entfernt ist – und dass manche Türen besser verschlossen geblieben wären.
Eine Mischung aus merkwürdigem Narnia und Nachts im Museum. 🤣
Das Museum von Karas Onkel Earl würde ich vermutlich nicht betreten, da ich ausgestopfte Tiere nicht mag. Für Kara jedoch ist dieser Ort ein Save Space, den es zu schützen gilt. Die Idee des parallelen Ortes finde ich sehr interessant, wobei die Logik dahinter sowie die Struktur sich bei mir erst später offenbart hat - es musste halt irgendwie Klick machen. Die Geschichte selbst war spannend, wobei manche Teile mir zu schnell gingen und andere zu langwierig. Insgesamt waren es am Ende viele Inhaltr, die die Story neu aufleben lassen haben, wobei sie zum Ende hätte kommen können. Das Gespann von Kara und Simon war super sympathisch und das Beste daran war, dass es keine Romanze gab. Zusammenfassend kann ich sagen, das die Idee hinter dem Buch super interessant war und auch der Schreibstil mit sehr gefallen hat. 😬
Auch mein zweiter Roman der Autorin hat wieder viel Spaß gemacht. Ich mag es einfach, wie alltäglich Ihre Protagonisten sind und dass man das Gefühl hat, diese Geschichte könnte einem auch so passieren. Es wird leicht gruselig und lässt sich perfekt während der nebligen Herbstzeit lesen. Die Auflösung hat mir allerdings etwas zu lange gedauert und wirkte dann etwas überhastet.
Gruselfaktor 1000
Hier geht es um Kara, die nach ihrer Scheidung spontan bei ihrem Onkel unterkommt. Dieser leitet ein Museum voller Kuriositäten. Der Barista von nebenan ist total liebenswert, Simon hilft Kara als die beiden durch Zufall ein Korridorsystem zu einer anderen Welt entdecken. Für mich war nicht klar, dass es sich um ein Horror-Fantasy Buch handelt, aber ich habe mich auf Kara und ihre bedrohlichen Erkenntnisse und ihren Überlebenskampf eingelassen. Ich finde das Ganze lebt von Kara und Simons Humor, denn normalerweise wäre das nicht mein bevorzugtes Genre. Ich konnte es kaum zur Seite legen und hab es in 48 Stunden verschlungen.
Gruselig und Grandios!
Es war seltsam, es war gruselig und es war einfach nur toll! Ich hatte das Buch schon lange auf meiner Liste, aber bin nie dazu gekommen es zu lesen. Nachdem ich es dann bei Thalia gesehen habe, dachte ich das sei ein Zeichen es zu lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Über die Geschichte kann ich nicht viel sagen ohne zu spoilern, aber ich kann sagen, dass dieses Buch einfach ein Erlebnis ist. Manchmal musste ich es Nachts aus der Hand legen, da ich mir nicht sicher war, was im Dunklen des Schlafzimmers eventuell auf mich wartet..
Verschlungen. Ich bin abgetaucht in eine andere Welt.
Ich war von Anfang an gefesselt und komplett an der Story und an dem Ende interessiert. Ich konnte das Buch sehr schwer aus der Hand legen. Der Schreibstil war grandios mit einer guten Mischung aus Humor, Grusel und Spannung. 🧜🏼♀️ Man konnte auch einige Parallelen zu Narnia (der Weg in eine andere Welt) und Nachts im Museum (alles wurde lebendig) erkennen. Marco und Mark haben mich teilweise genervt (was auch gut so war). Ich fand das Ende ein bisschen zu schnell und zu einfach aufgedeckt aber das ist nicht weiter schlimm.

Ich habe viel gelacht, mich gegruselt und war kurz davor, mich zu übergeben. Also ja: war richtig gut!
Kara ist 34 und landet nach ihrer Scheidung im Kuriositätenmuseum ihres Onkels. Dort entdeckt sie einen Riss in der Wand – und gemeinsam mit dem skurrilen Barista Simon (übrigens schwul, was ihre Dynamik herrlich erfrischend macht) stolpert sie in eine Welt, in der sie ganz sicher niemals landen wollte … Der Autorin gelingt es beeindruckend, die Waage zwischen Humor, Fantasy und Horror zu halten… fein austariert, niemals langweilig und mit einem Lesefluss, der einen kaum loslässt. Eine absolute Empfehlung für alle, die in der Halloweenwoche noch nach etwas Skurril Spannendem suchen.
Wow!
Ein verstaubtes, altes Museum mit Kuriositäten aller Art. Das hat einfach meinen Namen geschrien. Das Wunder Museum von Onkel Earl ist genau nach meinem Geschmack. Und auch Kara fühlt sich hier pudelwohl. Muss sie einfach. Nach der Trennung von ihrem Mann, ist das Wunder Museum ihr neuer Zufluchtsort. Sie kenn das Museum aber schon seit ihrer Kindheit und fühlt sich hier geborgen und von so manchem ausgestopften Tier auch beschützt. Doch als Kara plötzlich ein Loch in der Wand des Museums entdeckt, geht für sie und ihrem Freund Simon ein wirklich unglaubliches Abenteuer los. Dieses Buch könnte man kurz und prägnant als Narnia 2.0 meets Nachts im Museum betiteln 😉 . Aber dieser skurrilen Geschichte wäre damit nicht genüge getan. Ich mag ja so abgefahrene Geschichten und abgefahren ist hier Programm! Die Autorin konnte mich aufs neue mit ihrem sehr eigentümlichen, aber besonderem Schreibstil überzeugen. Diese Frau hat einfach Humor und es gab neben sehr groben und direkten Szenen auch sehr viel zu lachen und zu schmunzeln. Ich mag einfach, wie T. Kingfisher ihre Geschichten erzählt, ich liebe ihre Nachworte und ich liebe diese außergewöhnlichen Charaktere, die sie immer erschafft. Kara ist einfach eine Wucht. Ich mochte sie sofort. Und Onkel Earl … come on, den muss man einfach lieben. Er ist so wunderbar schrullig und herzensgut. Und Simon, unser Barista von nebenan, ganz g r o s s e s Kino. Das Buch startet grandios, wird dann zwischendurch etwas, sagen wir strange, um sich dann doch wieder zu einer fantastischen Lektüre zusammenzufinden. Dieses Buch war gruselig, amüsant, mysteriös, urig, seltsam und absolut mitreißend. So wie ich die Geschichten der Autorin kenne. Eine ganz große Leseempfehlung für alle, die skurrile Geschichten mögen.

Kara, die nach ihrer Scheidung knapp bei Kasse und psychisch angeschlagen ist, braucht dringend eine neue Wohnung und ist hellauf begeistert als ihr Onkel Earl ihr anbietet, eine Weile bei ihm zu wohnen und unter die Arme zu greifen, während er sich von einer Knieverletzung erholt. Er ist stolzer Besitzer eines kleinen und seltsamen Museums, dem Gotteslob-Museum für Naturwunder, Kuriositäten und Tierpräparate, in Hog Chapel (North Carolina), in dem Kara bereits viele glückliche Tage als Kind verbracht hat. Und genau hier, in einem kleinen Hinterzimmer, soll sie eine mietfreie Unterkunft bekommen. Ihre erste Tage sind die perfekte Ablenkung von ihrer Trennung, sie katalogisiert Museumsbestände, bedient Kunden und freundet sich mit Simon an, der nebenan ein Café besitzt. Als ihr Onkel sich jedoch einer Knieoperation unterziehen und Kara alleine die Stellung halten muss, ist es mit der Idylle vorbei. Ein eingeschlagenes Loch in der Wand, das sie zunächst auf einen randalierenden Besucher schiebt, führt Simon und Kara in einen unbekannten Bunker, dessen Ausgang in eine parallele Welt führt. Und diese ist dunkler als sie es sich jemals hätten ausdenken können. ➸ "The Hollow Places" hat sich für mich am Anfang angefühlt, wie eine verdrehte Mischung aus "Pans Labyrinth" und einer Lovecraft Geschichte, die zwar nach Horror klingt, aber eher einem Fantasy Roman mit humorvollen und gelegentlichen gruseligen Momenten gleicht. Die Story liest sich schnell und flüssig, die beiden Hauptcharaktere waren mir durch ihre lockere Art auf Anhieb sympathisch (obwohl sie auf mich jünger wirkten als dargestellt) und auch die Atmosphäre der merkwürdig verdrehten Welt auf der anderen Seite war durchaus spannend beschrieben. Jedoch kamen mir manche Stellen recht Unbeholfen vor, so als ob die Autorin kurz den Faden verloren hätte, wodurch die Unbeschwertheit der Erzählung etwas litt. Dennoch mochte "The Hollow Places" als das, was es ist - eine erfrischend kreative, humorvolle und unterhaltsame Fantasy. Wer hier allerdings eine erschreckend gruselige Horrorstory erwartet, wird vielleicht enttäuscht - aber der Aspekt liegt ja auch eindeutig im Auge des Betrachters.

was ein wilder trip - aber gut!!🫣🦦
vorab: ich hab noch nie ein buch von diesem genre gelesen. wobei ich glaube, dass dieses buch ziemlich einzigartig ist. das ganze buch hat sich angefühlt wie ein einziger fiebertraum. wie ein absolut kranker LSD trip. aber auf einigermaßen positiver art und weise! die charaktere empfand ich als absolut sympathisch. sarkastisch, ehrlich, manchmal etwas plump und unnötig - aber alles zusammen glaubhaft. was mir nicht so leicht viel war das world-building. viele eindrücke prasseln auf einen ein: gruselige weiden-welten, post-apokalyptische schutzbunker, otterfiguren, löcher im sand (und in einer wand), eine selbstlose und unerschrockene katze…..und vieles mehr. dennoch war es durchweg spannend und absolut fesselnd! man mochte das buch kaum weglegen, man musste unbedingt wissen, wie es weiter geht! man muss es gelesen haben, um es zu verstehen. aber empfehlen kann ich es alle mal!
Wunderkammern und Parallelwelten: Ein schräges Abenteuer mit Humor
Der Einstieg? Großartig. Spannend, humorvoll, und Kara – frisch geschieden – zieht bei ihrem schrulligen, liebenswerten Onkel ins Kuriositätenmuseum. Die Beschreibungen waren so lebendig, dass ich den muffigen Museumsgeruch fast riechen konnte, und Karas sarkastischer Humor brachte mich oft zum Schmunzeln. Dann taucht noch Simon auf, ein Barista, der in ihr Leben stolpert. Und hey, es ist auch mal erfrischend, dass die Hauptcharaktere hier über 30 (Simon sogar über 40!) sind. Klingt super? Dachte ich auch. Der Anfang war wirklich stark, und ich war total gespannt, was diese Parallelwelt zu bieten hat. Aber dann … ja, dann passierte irgendwie – nichts. Nach einem vielversprechenden Start stockte die Handlung plötzlich. Kara und Simon stolpern durch diese fremde Welt, wühlen und versuchen verzweifelt, wieder herauszukommen. 100 Seiten später waren sie immer noch damit beschäftigt. Ich wollte Spannung, düstere Geheimnisse, schaurige Enthüllungen – und stattdessen bekam ich … langatmige Beschreibungen und Dialoge, die bei mir leider mehr Gähnen als Gänsehaut ausgelöst haben. Dabei hatte diese Welt eigentlich so viel Potenzial! Sie war atmosphärisch, unheimlich, und die Idee hinter allem war wirklich kreativ. Erst später nimmt die Geschichte wieder Fahrt auf, und das Ende? Wow. Skurril, freaky, und ein bisschen so, als hätte man Lovecraft und Monty Python in einen Mixer geworfen. Unterm Strich ist The Hollow Places eine interessante Mischung aus Fantasy, Horror und Humor – mit einem großartigen Anfang und einem verrückten Finale, aber leider einem Durchhänger in der Mitte. Für mich ein solides Buch, aber keines, das ich unbedingt weiterempfehlen würde.

Was war das?! Irgendwie ein Fiebertraum... Das Buch lies sich gut lesen und der Schreibstil war super. Die Charaktere waren sehr humorvoll. Generell war die Geschichte ziemlich skurril und mit einigen Stellen zum Lachen. Teilweise kam kurz Spannung auf , wurde aber schnell wieder gedämpft. *Spoiler* Ich musste beim Lesen an eine Mischung aus Nachts im Museum und dem Film Zombiber denken. Vollkommen absurd. *fertig * Das Buch war unterhaltsam, hat aber eher an einen schlechten Horrorfilm erinnert. Für mich gab es in dem Buch keine Überraschungen, die ich nicht kommen sehen habe.
Humorvoll, bizarr und creepy: starke erwachsene Figuren, queere Repräsentation, extrem fesselnd.
Ich habe das Buch direkt nach „Dornenhecke" von T. Kingfisher angefangen, weil mich ihr Stil einfach so gefesselt hat, dass ich sofort ein weiteres Buch von ihr lesen wollte. Und wieder hat sie mich komplett abgeholt. Schon der Humor, die skurrilen Details und diese leicht gruselige, bizarre Atmosphäre haben mich direkt in die Geschichte gezogen. Besonders schön finde ich, dass die Protagonisten erwachsen sind. Kara mit Mitte dreißig und Simon Anfang vierzig sind so liebevoll gezeichnet, schräge, sympathische Figuren, bei denen sich Freundschaft ganz selbstverständlich anfühlt. Dass sich zwischen ihnen keine Liebesgeschichte entwickelt, hat mich richtig gefreut. Simons queere Identität ist völlig natürlich eingebunden und gibt der Geschichte zusätzlich so ein angenehmes, vertrautes Gefühl. Die Welt hinter den Gängen ist wirklich weird und creepy, genau so, wie ich es mir gewünscht habe, aber gleichzeitig so bizarr anders, dass ich immer wieder überrascht wurde. Trotz der düsteren Momente bleibt das Kuriositätenkabinett durch Karas Blick atmosphärisch und liebevoll. Ich konnte richtig mitfiebern, mitfühlen und besonders schmerzliche Szenen haben mich getroffen. Die letzten sechzig Prozent habe ich praktisch am Stück gelesen, weil es so spannend und unvorhersehbar wurde. Mehrmals musste ich kurz durchatmen, bevor ich weiterlesen konnte, weil es mich echt erwischt hat. Einziger kleiner Kritikpunkt ist das Wort Irrenanstalt, das öfter fällt. Da hätte ich mir eine sensiblere Formulierung gewünscht, weil es nicht ganz zum sonstigen Ton der Geschichte passt. Ansonsten ist „The Hollow Places" für mich eine humorvolle, bizarre, gruselige und charmante Leseerfahrung, die mich noch lange beschäftigt. Ich freue mich jetzt schon darauf, noch mehr von T. Kingfisher zu lesen.

Ich liebe das Museum ich liebe die Henne aber die andere Welt war so kurios und sterilere in ihrem Aufbau das es sich wahrlich fremd angefüllt hat darüber zu lesen und dennoch hab ich das Buch verschlungen ich liebte das Miteinander unter den Protagonisten und das ganze schrullige um das Museum und dem Caffe wirklich gruselig fand ich es nicht obwohl zartere Seelen dabei wirklich auf ihre kosten kommen
Was war das?! 🤔
Ich war kurz versucht, dem Buch 5 Sterne zu geben, aber irgendetwas hält mich davon ab. Allerdings kann ich nicht genau in Worte fassen, was es ist. Es war ein Erlebnis der anderen Art, in diese Geschichte einzutauchen. Es werden von Lesern oft Vergleiche mit Narnia gezogen, doch die hab ich nicht entdecken können. Vermutlich verzichte ich auf den halben Stern, weil ich dadurch etwas anderes erwartet hab. 🤷🏼♀️ Die Geschichte selbst hat eine sehr ausgewogene und angenehme Mischung aus Grusel, Spannung und auch Humor. Ich hab vor allem Simon sehr schnell ins Herz geschlossen. Die Dynamik zwischen der Protagonistin und ihrem Begleiter ist einmalig! Kingfisher hat die Geschichte "Die Weiden" von Algernon Blackwood auf jeden Fall in einem ganz neuem Licht erstrahlen lassen! The Hollow Places war keine Sekunde langweilig, soviel ist sicher. ✨
Characteristics
10 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Kara freut sich darauf, in dem wirklich sehr kuriosen Kuriositätenkabinett ihres Onkels auszuhelfen. Doch als sie dort eines Tages ein mysteriöses Loch in der Wand entdeckt, nimmt ihr Leben eine dramatische Wendung. Sie beginnt, die Gänge hinter der Wand zu erkunden - zusammen mit Simon, dem exzentrischen Barista aus dem Café. Das Loch erweist sich als Portal in eine wenig einladende parallele Welt, in der tückische Weidenbäume ein Eigenleben führen und unheimliche Gestalten hausen, von denen die meisten nicht gerade wohlgesonnen sind. Wenn man jetzt nur wüsste, wo nochmal der Ausgang war ...
NARNIA-artige Paralleluniversen, übernatürlicher Grusel und schräge Figuren - eine unwiderstehliche Mischung.
Book Information
Author Description
T. Kingfisher ist das Pseudonym der bekannten Schriftstellerin Ursula Vernon. In einem anderen Leben schreibt sie Kinderbücher und abseitige Comics und hat u. a. den Hugo-, Sequoyah- und Ursa-Major-Preis gewonnen sowie diverse Junior-Library-Guild-Auszeichnungen eingeheimst. Als T. Kingfisher schreibt sie Bücher für Erwachsene. Wenn sie nicht gerade schreibt, findet man sie im Garten, wo sie vermutlich gerade Augenkontakt mit Schmetterlingen sucht.
Posts
Das Buch ist mir insgesamt zu inkonsequent.
Die Autorin hat sich von Algernon Blackwood "Die Weiden" inspirieren lassen. Das Unheimliche an der Geschichte hat sie nicht losgelassen und deshalb hat sie diese Erfahrung in einem Horror-Roman verarbeitet. Doch für mich hat dieses Buch zu wenig Horror, sondern mehr Weird-Fiction mit netten Charakteren und viel Humor, den ich mochte. Das macht die Geschichte nicht unbedingt zu einem schlechten Buch, aber sie blieb weit hinter meinen Erwartungen zurück. Ich hätte mir mehr Spannung und Schrecken gewünscht, mehr konsequenter Horror. Das Setting mit dem Museum und den Kuriositäten fand ich allerdings mega. Spoiler!!! Manchmal plätscherte das Geschehen nur so dahin, vor allem wenn sie sich in der Parallelwelt aufhielten. Die Suche nach ihrem Ausgang fand ich wenig aufregend. Genauso die Flucht durch das Museum gegen Ende. Der Schluss war mir zu einfach gestrickt und mir fehlten einige Erklärungen, auch wenn das Fehlen zum Nachdenken anregt. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und Carsten Wilhelm liest es super. Das ist mein zweites Buch der Autorin. "Wie man einen Prinzen tötet" fand ich ganz toll, hier bin ich leider enttäuscht. Ich werde aber bestimmt noch einmal zu einem Buch von T. Kingfisher greifen, denn der Schreibstil von ihr gefällt mir gut.
Gut, aber irgendwie anders
Ich tue mir etwas schwer damit dieses Buch von T. Kingfisher zu bewerten. 🤷🏻♀️ Ich mag die Bücher der Autorin, bis jetzt war keines eine Enttäuschung für mich. Hier ist es auch keine Enttäuschung, doch irgendwie fühlt sich das Buch anders an. Ich hatte mit einem Buch wie „Was die Toten bewegt“ gerechtet, doch das ist es nicht. Jedenfalls nicht für mich. T. Kingfisher wurde durch „Die Weiden“ von Algernon Blackwood inspiriert. Ich kenne das Buch nicht und kann nicht beurteilen, ob das nun gut oder schlecht ist und wie viel die Autorin übernommen hat. Ich habe versucht so unvoreingenommen wie möglich an das Buch zugehen, doch so ganz hat es nicht geklappt. In der ersten Hälfte war ich recht unsicher ob mir das Buch nun gefällt oder nicht. Es ist eindeutig der Schreibstil der Autorin, doch was erzählt wird, passte zuerst nicht so recht. Karotte und Simon sind tolle Charaktere, einfach ganz normale Menschen, denen dann einfach etwas nicht normales passiert. Was wieder dafür sorgt, dass es humorige, aber auch sehr skurrile Momente gibt. In manchen Rezessionen steht was von Horror oder dessen fehlen. Für mich ist es kein reiner Horror, eher gruselig-weird. Und wie es typisch für die Autorin ist, lässt sie Spielraum damit die Leser*innen, ihre eigenen Überlegungen anstellen. Am Ende bleibt man eben mit ein paar Ungereimtheiten und Fragen zurück. Ich bin recht zügig durch das Buch, aber dass liegt wohl auch an dem Hörbuch, dass von einem Herrn gesprochen wird, auch wenn die Hauptprota Karotte eine Frau ist. Ob eine Frau besser gewesen wäre, glaube ich nicht. Jetzt wo ich das Buch beendet habe, bin ich immer noch nicht sicher. Doch ich tendiere dazu das Buch als gut zu bezeichnen. Wenn man es liest, sollte man nicht an die anderen Bücher von der Autorin denken. Für mich passt es nämlich nicht in die Reihe ihrer anderen Werke. Irgendwie sticht es hervor, nicht wegen der Qualität, sondern wegen dem Inhalt. Empfehlen kann ich das Buch schon, zumindest an diejenigen, die nichts gegen subtilen Horror und skurrile-weirde Situationen haben. Fans von T. Kingfisher, die „Wie tötet man einen Prinzen“ oder „Dornenhecke“ lieben, könnten hier ihre Schwierigkeiten haben. Sorry, für die eigenartige Rezi, aber das Buch ist es auch und ich will wie immer nicht Spoilern.😅🤷🏻♀️
Hat genau meinen Geschmack getroffen
Wow, einfach grandios. Ich lieb's total. Stories, wie die von Narnia, aus Sliders, Fringe, Akte X, Stranger Things und der dunkle Turm und die Atmosphäre, die dort entsteht, faszinieren mich. Hier fängt es ruhig und gemütlich, wenn auch etwas skurril (was die Exponate des Museums anbelangt 😉), aber durchaus behaglich an, wandelt sich in ein geheimnisvolles Rätsel, das gelöst werden möchte und endet in Angst, Bedrohung und Gefahr. Der Schreibstil ist flüssig und einfach, so dass man mühelos und angenehm durch die Kapitel gleitet, während sich der Spannungsbogen stetig aufbaut. Es hat mir sehr, sehr gut gefallen.
Insgesamt gebe ich The Hollow Place 3,5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐✨. Ein beeindruckendes Buch mit viel Potenzial, das aber leider nicht durchgehend überzeugt hat. Für alle, die gerne in andere Welten eintauchen und dabei eher auf echte Freundschaft statt Romantik setzen wollen, ist es auf jeden Fall eine Empfehlung wert.
Als ich The Hollow Place begonnen habe, habe ich mich sofort in die Geschichte fallen lassen können 📚✨. Die ersten 100 Seiten lasen sich flüssig und ich war neugierig, was mich erwartet. Dennoch muss ich ehrlich sagen, dass mich das Buch zu diesem Zeitpunkt noch nicht komplett gepackt hat 🤔. Es war eher so ein vorsichtiges Interesse, das sich langsam aufgebaut hat. Ab etwa Kapitel 10 hat die Autorin dann für mich richtig an Tempo zugelegt 🚀. Die Handlung wurde zunehmend spannend, und ich konnte endlich ein richtiges Eintauchen in die Welt spüren. Obwohl The Hollow Place ganz klar in die Richtung Mystery und Grusel angelegt ist, fand ich es nicht wirklich gruselig 👻 – das lag für mich vor allem daran, dass die beiden Hauptfiguren so authentisch und sympathisch sind, dass man eher mitfiebert als sich zu fürchten. Karotte und Simon sind für mich absolute Highlights, neben dem charmanten Onkel Earl, der mit seiner Art das Ganze wunderbar ergänzt hat 🧡. Was ich besonders schön fand: Zwischen Karotte und Simon entwickelt sich keine typische Liebesgeschichte 💕. Stattdessen wächst ihre Freundschaft auf eine sehr natürliche und rührende Weise – das hat dem Buch eine Tiefe gegeben, die ich sehr geschätzt habe. In einer Zeit, in der oft jede Geschichte eine Romanze erzählt, war das für mich eine erfrischende Abwechslung. Die Idee hinter The Hollow Place ist wirklich faszinierend 🌌. Die Vorstellung, wie weit die menschliche Fantasie uns führen kann, welche Welten jenseits unserer Erde existieren könnten, beschäftigt mich schon seit Langem. Genau solche Fragen hat das Buch für mich in den Mittelpunkt gestellt – was für mich das Lesen besonders spannend gemacht hat. Die mystische Entwicklung der anderen Welt hat mich oft schweifen lassen und eigene Gedanken angeregt 🌍✨. Auch die Idee, dass ausgestopfte Tiere zum Schutz bereitstehen, fand ich irgendwie zauberhaft und hat überraschend gut zum Gesamtbild gepasst 🦉🦌. Aber dann kam leider der Punkt, an dem die Geschichte für mich an Kraft verlor: Ab circa Seite 250 wurde es zäh und manche Erzählstränge wirkten unlogisch 🤨. Das Tempo zog sich, und die zuvor so spannende Entwicklung ließ nach. Obwohl ich die Grundidee stark finde, hat mich das Ende nicht so begeistern können, wie ich es mir gewünscht hätte. Hier hätte das Buch für mich klarer und knackiger erzählen können, um seine volle Wirkung zu entfalten. Trotz der Schwächen schätze ich die Stärken von The Hollow Place sehr: die tiefgründigen Charaktere, die originelle Welt und die fantasievolle Idee hatten mich wirklich berührt. Für mich ist es ein Buch, das man nicht einfach weglegt, sondern über das man auch nach dem Lesen noch nachdenkt.

🚌🦦🚢🏘️🐈🧱
Wahnsinn! Das Buch hat sich schon Mega angehört, dass es aber so wird, hätte ich niemals gedacht. Es ist sooo viel passiert und ich wäre im Leben nicht darauf gekommen. Der Schreibstil war einzigartig und super fesselnd. Eine wirklich unglaubliche Geschichte, würde ich jedem weiterempfehlen! Ich fand es wirklich unglaublich!

Für mich ist das Buch eher eine Mischung aus Gravity Falls x Auslöschung (Annihilation), als Narnia. Narnia ist mehr Mystisch mit Kreaturen, die wir aus Märchen und Fabeln kennen, die hier vorgestellten Wesen sind aber nichts dergleichen. Da ich das Inspirationsbuch „Die Weiden“ nicht kenne, kann ich dazu nichts sagen. Nun zu diesem Buch. Ich liebe einfach die Dynamik zwischen Kara und Simon. Obwohl eine schaurige, unterschwellig drückende Atmosphäre kreiert wurde, hat das Duo mich immer wieder zum lachen gebracht. Manchmal aber auch zum verzweifeln. (Natürlich geht man in einen schaurigen Gang, der hinter einer Wand auftaucht. Selbstverständlich tut man das, da man ja nicht schlau aus Horrorfilmen wird) Nach einigen Momenten des Nachdenkens musste ich mir auch eingestehen, dass viele Ereignisse und daraus resultierende Handlungen als Außenstehende verwirrend, vielleicht sogar schwachsinnig und dumm wirken, aber aus den Augen der Protagonisten hat sie sich für solch eine fürchterliche lebensbedrohlichen Situation entsprechend verhalten. Für uns – die das große Ganze vielleicht schon erahnen können – ist die Ausgangssituation was ganz anderes. Wir stehen nicht Auge in Auge mit einem Monster. Unser „Aber warum hat sie nicht das und das gemacht“ sollte hier vielleicht doch heruntergeschluckt werden. Kara versucht sich manche paranormalen Ereignisse sehr stumpf zu erklären, wo man erst einmal verwundert die Augenbrauen zusammenzieht und sich denkt „Frau, bist du gerade auf dem Kopf gefallen? Du warst in einer anderen Welt und dann… das?“ Aber dann sollte man sich einfach wieder in den Kopf rufen, das unser Gehirn einfach ein kleiner Schweinehund ist und sich in Stresssituationen die für andere Menschen unlogischen Schlussfolgerung zieht und Verdrängen eine reale Option ist. Das Ende ist mir persönlich etwas zu lasch. Ich hätte etwas mehr Erklärung erhofft oder ein abgerundeten Abschluss. Das Schicksal einiger Menschen bleibt unserer eigenen Fantasie überlassen. Dem bin ich zwiegespalten eingestellt. Nichtsdestotrotz die Lesezeit wert, wer was dunkles und humorvolles sucht. Und kleiner Tipp am Rande: wenn ihr es Nachts lest, schaut ihr die Schatten eures Zimmers ganz anders an. Nimmt diese Information so auf wie ihr wollt.

Besser nicht nachts lesen
Kara ist frisch geschieden, als sie ins Haus ihres Onkels zurückkehrt, das gleichzeitig auch ein Museum für Absurditäten, Tierpräparate und allerlei andere Seltsamkeiten ist. Aber daran hat sie sich noch nie gestört. Doch als sie ein Loch in der Wand reparieren will und dahinter einen Bunker entdeckt, weiß sie nicht mehr was sie glauben soll. Vor allem, weil dessen Ausgang an einen Ort führt, an dem nichts richtig zu sein scheint. Ein Ort voller Leere, Weidenblüten und Wesen am Rande der Realität. Doch an die sollte man besser nicht denken … sonst könnten sie einen hören. Bereit für Narnia auf Crack? Stranger Things-Narnia in den Backrooms? Dann ist “The Hollow Places” genau das Richtige. Es wird absurd und mysteriös und ziemlich creepy und ich habe den Fehler gemacht, das Buch am Abend zu beginnen. Macht nicht den gleichen Fehler! Sonst müsst ihr die ganze Nacht wach bleiben und weiterlesen, so einen Sog hat die Geschichte (und schlafen will man danach auch nicht). T. Kingfisher erschafft eine einmalige Atmosphäre und zieht den Leser in ihren Bann. Manchmal kann man sich unter ihren Beschreibungen nicht so viel vorstellen, aber vermutlich ist genau das der Sinn: Auch die Protagonisten können nicht ganz erfassen, was eigentlich passiert und dieses Mysteriöse, Gefährliche macht einen großen Teil der Spannung aus. Aber es wird auch witzig. Die Protagonistin Kara und ihre Begleitung, Simon, sind ein chaotisches Duo und ihre Schlagabtausche und Karas Gedanken sind sehr unterhaltsam, bei allem Grusel darf man ja auch zwischendurch mal lachen. Wer also eine atmosphärische Geschichte für die Halloween-Saison sucht und bereit ist, sich Hive-Mind-Weiden, Dimensionsreisenden und mörderischen Tierpräparaten entgegenzustellen, der sollte Kara auf ihrer Reise begleiten. Aber nicht vergessen: Was auch immer dich jagt, niemals zu laut denken!

Skurriler Horror auf dem man sich einlassen muss.
In ,,The Hollow Places" verfolgen wir Kara, wie sie nach ihrer Scheidung zurück in ihre Heimatstadt zieht. Da sie eine schwierige Beziehung zu ihrer Mutter hatte, zieht sie in einen Raum im Wonder Museum, welches ihrem Onkel gehört. Da sie oft als Kind dort ist, kennt sie alle kuriosen und seltsamen Exponate wie die ausgestopften Tiere. Als Kara ihren Onkel im Museum vertritt, kommt es dazu, dass ein Tourist eine Wand im Museum kaputt macht. Eigentlich will sie diese nur reparieren. Bis sich hinter der Wand ein Bunker aus Beton befindet, der in eine andere Welt führt. Ja, richtig gelesen. In eine andere Welt. Ich muss zugeben, dass sich die Geschichte des Buches anders gestaltet hat, als ich angenommen habe. Ich weiß auch nicht, ob der deutsche Untertitel wirklich so passend ist. Dieser macht den Eindruck als wäre es ein Jugendbuch. Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen, da ich auch recht gut durchgekommen bin und Kara mir super sympathisch war. Der Horroraspekt war gut gemacht und für mich sehr bildlich bis fast schon eklig dargestellt. Allerdings war die Story doch sehr... anders. Ich fand, dass man sich darauf einlassen muss und nicht zu viel hinterfragen sollte, damit einen die Story gefallen kann. Manches war mir etwas fragwürdig wie manche Entscheidunge. Auch die Erklärungen mit denen Kara versucht, sich die paranormalen Erlebnisse zu erklären, waren für mich nicht ganz schlüssig. Dennoch ein guter, soldier Einzelband, gerade wenn man ein kurzes, schnelllebiges Horrorbuch möchte.
Skurril, düster und voller Liebe
📚 Eine Horrorwelt wartet hinter der nächsten Wand 📚 Eine Scheidung ist scheiße. Das muss Kara am eigenen Leib erfahren. Und da die Grafikdesignerin sich keine eigene Wohnung leisten kann, zieht sie zu ihrem Onkel. Onkel Earl, ein liebevoller, etwas gutgläubiger Mann, besitzt seit Ewigkeiten ein kleines Museum voller Wunder. (Außerdem gehört ihm auch das kleine Café nebenan.) Da Kara es schon in ihrer Kindheit geliebt hat, zwischen den ausgestopften Tieren, den komischen Funden aus aller Welt und allerlei Fantasiewesen umherzulaufen, ist das jetzt der perfekte Ort für sie. Hier kann sie zu sich finden und gleichzeitig ihrem Onkel unter die Arme greifen. Und Simon, der Barista von nebenan, ist nicht nur ständiger Kaffeelieferant, sondern wird zu einem echten Freund. (Die Miete fürs Café wird nämlich in Kaffee an den sehr herzensguten Vermieter gezahlt.) Als Kara, Karotte genannt, das Wundermuseum längere Zeit alleine schmeißen muss, passieren auf einmal komische Dinge. Mit einem Loch in der Wand beginnt das Drama. Denn sowohl Kara als auch Simon wollen wissen, was der komische Gang dahinter zu bedeuten hat. Und das endet im wahrsten Sinne des Wortes in einer anderen Welt. Einem Ort, der voller Weiden, voller Stille und voller Grauen ist. Eine Welt, in der dich Dinge jenseits des Sichtbaren jagen. Und du zurecht Todesangst hast. 🌳🫎🌳🍂 Mein Fazit: Auch wenn es sich manchmal etwas gezogen hat, ist die Geschichte wirklich interessant. Ich hätte zwar kein Problem mit weniger ausschweifenden Dimensionsgedanken gehabt, aber hey. So eine Parallelwelt ist ja was völlig neues. Kann man also schon verstehen. 😉 Was ich besonders mochte, war die Atmosphäre im Museum. Dieser eigentlich gruselige Ort, der aber so voller Liebe und Geborgenheit steckt, dass es in allen Welten keinen besseren und sicheren Platz gibt. Und Prinz ist einfach der Beste!❤️ Spannend und interessant!

Kurioser, spannender Horror.
Dies ist mein erstes Buch der Autorin und definitiv nicht mein letztes. Ich fand es sehr unterhaltsam und auch an manchen Stellen schaurig, wenn ich mir vorstellen müsste an Karas und Simons Stelle zu sein.. Was mir auch gut gefallen hat, ist der trockene Humor, der in der Story mitschwang. Ich mochte dieses flapsige total gerne. Kara und Simon fand ich beide toll, beide hatten ihre Eigenarten und waren deshalb sehr nahbar. Auch das Museumssetting fand ich spannend. Eine Leseempfehlung für diejenigen, die gerne kuriosen Horror mit Humor gespickt lesen möchten.
Mysteriös, spannend, leider nicht ganz rund
Das dritte Buch von T. Kingfisher lässt mich mit gemischten Gedanken und Empfindungen zurück… Richtig gelungen fand ich das Zusammenspiel der beiden Protagonisten - der Sarkasmus in den Dialogen der Beiden hat das Buch lebendiger und die Figuren sympathisch erscheinen lassen. Ansonsten sind die Hintergründe (insbesondere von Simon) und Charaktere recht oberflächlich gehalten - was völlig okay ist für ein Buch aus dem Genré-Mix zwischen Horror/Mystery/Sci-Fi. Während anfangs die Entdeckung der Welt hinter der Wand fast abenteuerlich und aufregend erscheint, wird schnell klar - da stimmt etwas ganz und gar nicht. Die bedrückend-gruselige Stimmung, die unerklärlichen Mysterien der anderen Welt, seltsame, nicht greif-/sichtbare Wesen ~ all das hat mir sehr gefallen! Meinetwegen hätte an der Stelle noch mehr ausgeführt werden, noch mehr passieren können. Die Rückkehr ins Wundermuseum erschien mir doch recht flott, die Zeit in der anderen Welt recht knapp bemessen. Auch, wenn der „Spuk“ damit nicht vorbei war und sich die angespannte Stimmung gewissermaßen fortsetzte, wirkte das alles auf mich nicht mehr ganz so bedrohlich, wie zuvor. Etwas unnötig erschienen mir die mMn häufigen Erwähnungen davon, dass die Hauptcharaktere Alkohol oder Kaffee tranken oder sich Essen bestellten - der Versuch von Alltag? Nervtötend war zudem der Versuch, mittels unnötiger Anrufe des Ex-Mannes, mehr Verbindung zu Kara reinzubringen…das hätte gut ausgespart werden können. Auch, dass Kara des Rätsels Lösung (bzw. zumindest ein elementarer Aspekt dessen) erst derart spät in den Sinn kam, fand ich wenig nachvollziehbar, hatte ich diesen schon recht zeitnah im Kopf. Zudem hätte ich ein offeneres Ende passender für das gesamte Setting gefunden… Alles in allem ist das Buch nicht schlecht, für mich jedoch deutlich hinter seinen Möglichkeiten geblieben und wirkt nicht ganz rund… besonders die unnötigen Versuche, das Gefühl von „Alltag“ und Verbindung zu Kara, bspw. durch lästige Anrufe vom Ex, herzustellen, haben mir zeitweise den Reiz des Mysteriösen und Düsteren genommen. 3/5 ⭐️ für die düsteren, mysteriösen und dadurch spannenderen Ereignisse sowie die angespannte Stimmung in einzelnen Kapiteln des Buches & für die sympathischen, weil sarkastischen Protagonisten und Dialoge.
Wie gerne würde ich dieses Museum besuchen! Ein Lesehighlight!
Als ich das Buch im Buchladen entdeckt und den Klappentext gelesen habe, wusste ich sofort: Das muss mit! Ich liebe Geschichten, in denen es um versteckte Räume geht – diese Frage „Was verbirgt sich dahinter?“ hat mich sofort neugierig gemacht. Das war einer der Hauptgründe, warum ich das Buch gekauft habe. Beim Lesen habe ich es richtig geliebt. Klar, stellenweise hat sich die Handlung etwas gezogen, und ich musste manche Abschnitte sogar zweimal lesen. Aber im Großen und Ganzen hat sich das Buch für mich angefühlt wie ein Zuhause. Besonders die Beschreibungen des Museums – die Atmosphäre, die Details, alles drumherum – waren einfach großartig. Ich habe mich total wohl gefühlt. Würde es dieses Museum wirklich geben, ich würde es sofort besuchen wollen. Vor allem wegen des Onkels, der ein toller Charakter ist, auch wenn er nicht im Mittelpunkt steht. Die beiden Hauptfiguren – vor allem die Protagonistin – waren für mich nicht unbedingt herausragend, aber interessant anders. Vielleicht nicht mein Lieblingscharakter, aber auf eine gewisse Weise erfrischend ungewohnt. Der Schreibstil ist in Ordnung, nichts Außergewöhnliches, aber passend zur Geschichte. Die Handlung rund um den geheimen Gang hinter der Museumswand fand ich unglaublich spannend. Ich hatte beim Kauf nicht erwartet, dass es sich um ein Horrorbuch handelt – umso überraschender war das Leseerlebnis. Trotz kleiner Schwächen zählt es für mich zu meinen Lesehighlights. Ich finde, die Autorin hätte noch viel mehr aus dieser Welt herausholen können. Mit 400 Seiten war das Buch fast zu kurz – 500 oder sogar 600 Seiten hätten der Geschichte gutgetan. Gerade das Horrorelement hätte man noch intensiver ausbauen können. Hier wurde leider ein bisschen Potenzial verschenkt. Trotzdem bleibt es ein wirklich tolles Buch. Eine klare Leseempfehlung!

Das etwas andere Narnia
Das war irgendwie anders wild, aber ich fands fantastisch. Ich konnte das Buch kaum weglegen und einige Stellen haben sich so beklemmend angefühlt wie ich es selten von Büchern kenne. Die Charaktere waren wieder bunt, etwas schrill aber so voller Leben das ich gar nicht anders konnte als sie zu lieben
-skurril -schaurig
The Hollow Places ...ich sortiere noch immer ein paar Gedanken dazu. Protagonistin Kara"Karotte" zieht nach Trennung bei ihrem Onkel ein. Der betreibt ein Kuriositätenkabinett , das " Wundermuseum" . Wie man sich das so vorstellt stehen überall kuriose Dinge rum .Von Schäden,ausgestellten Tieren etc. Recht schnell nimmt die Geschichte an Spannung auf. So hab ich bereits na einigen Stellen im 1/3 Gänsehaut gehabt und überlegt das Licht doch lieber angeschaltet zu lassen 🤣🙈 aber das ist sicherlich unterschiedlich bei jedem. Karas Onkel muss operiert werden So überlässt er ihr die Verantwortung für das Museum. Nachdem Kara eines Abends das Museum abschloß und ihren Rundgang ablief, entdeckte sie, dass im Obergeschoss eine der Wände beschädigt war. Es klafft ein Loch darin. In der Annahme einer der Touristen hätte die Wand beschädigt, bat sie den im Nachbarcafe arbeitenden Simon um Hilfe. Zusammen wollten sie das Loch schließen. Beim Arbeiten am Loch entdeckten Simon& Kara aber , dass dieses Loch anders war. Von einer Seite Gipswand,von der anderen Seite Beton,der als Gips herausrieselte sobald er auf die andere Seite geriet. Die vergrößerten also das Loch um durch zu steigen(natürlich). Was sie dahinter erwartete waren zum einen ein dunkler Gang,bunkerartig, der nicht so schöne Dinge barg(danke,für elektrisches Licht), und den Ein - oder Ausgang in eine Parallelwelt die auf den ersten Blick friedlicher wirkte als sie war. Nach einer nicht geplanten und wirklich unschönen Nacht in einem der anderen Bunker in dieser Welt fanden sie den Weg zurück in die echte Welt. Die Wand wurde verschlossen, Simon & Kara waren erleichtert. Was sie nicht ahnten war ,dass der Horror eben nicht einfach beendet war. In meiner Erzählung habe ich die ersten Erlebnisse in der Parallelwelt nicht erwähnt um niemanden zu spoilern. Sie sind so bildhaft und schaurig dargestellt das ich wirklich Herzklopfen hatte. Die beiden Protagonisten lockern das ganze zwischendurch auf mit ihrer herrlich witzigen Art. Hier gibt es keine Lovestory! Man bekommt eine richtig gute Story bei der man sowohl schmunzelt als sich auch wirklich gruselt! Hätte meine Zeit es zugelassen,hätte ich es sicher in einem Rutsch durchgelesen!
Ich würde auch 10 Sterne vergeben. So startet das Jahr fantastisch 🥳
Mich hat dieses Buch verschlungen. Ich konnte nicht aufhören es zu lesen. Ich liebe die Charaktere, die bizarren Orte, die Horrorelemente (die nicht zu dolle sind,außer der Typ im Wasser...sind es Haare? 🫣), die Thematik, einfach alles. Kara möchte ihrem Onkel helfen das Wundermuseum zu führen. In diesem Sind bizarre Ausstellungsstücke, ausgestopften Tiere und ziemlich viel seltsamer Kram ausgestellt. Irgendwann findet Kara einen Riss in der Wand und natürlich entscheidet sie sich dort hindurch zu gehen. Ab da an wird's wild. Sie und der Barrista Simon finden sich in einer Zwischenwelt,die alles ist,aber nicht wie Narnia, wo ein netter Löwe sie begrüßt. Es ist ein albtraumhafter Ort, der gespickt ist, mit Gefahren und auch leicht ekelhaftem. Mehr möchte ich nicht erzählen. T.Kinfisher hat eine Welt erschaffen, die mich mitgerissen hat. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Welche Monster noch auf sie warten und vor allem war ich auf das wie und warum seeehr gespannt. Absolute Empfehlung,wenn man bizarre Dinge lesen möchte. Hab's wirklich verschlungen und meine Zeit sehr genossen.
Vielleicht sehe ich gewisse Bäume nun etwas anders 🤯
Vorneweg: Das Buch war ziemlich außerhalb meiner gewohnten Genre und ich hab so gar keine Ahnung gehabt worauf ich mich da einlasse, noch habe ich so recht gewusst worum es geht 😅 Ich hab jetzt echt Stunden gewartet mit diesem Beitrag, weil ich nicht so richtig weiß wie ich meine Gedanken in Worte fassen soll 🤷🏻♀️ Nun, der Übersetzungs- und demnach vermutlich auch Schreibstil war für mich sehr gewöhnungsbedürftig und wirkte, auch wenn Witze eingebaut waren, irgendwie dröge und abgehackt. Leider hat das dazu geführt, dass ich nicht wirklich mitgerissen wurde und für mich waren selbst die spannenden Szenen demnach weniger reizvoll. Die Story an sich bzw. die Idee fand ich mega interessant! Ich will -wie immer- nicht spoilern, deswegen verrate ich an dieser Stelle nur das Ersichtliche. Was liegt hinter Wänden? Gibt es Negativräume? Womit sind sie gefüllt? Sind Bäume nett? Wurmlöcher? Parallelwelten? Ist ein kurioses, total vollgestelltes Museum ein geeigneterer Ort für merkwürdige Dinge oder ist das eigentlich egal? 🧐 Bis die Geschichte losging vergingen ca. 100 Seiten und das ist bei einem Buch mit nicht mal 400 Seiten einfach zu viel. Für mich wurde zu viel schwadroniert und zu vielen anderen Kleinigkeiten Beachtung geschenkt, die für mich nicht in ein so kurzes Standalone gepasst haben 🙈 Zwischenzeitlich hätte wirklich ein sehr beklemmendes, vielleicht sogar ängstliches Gefühl aufkommen können, wenn nicht besagter schriftlicher Stil wäre. Ich weiß wirklich nicht was ich von dem Buch halten soll 😅 Vielleicht bin ich so unschlüssig, weil das nicht mein Genre ist? Who knows 🤷🏻♀️ Sicher weiß ich nur, dass ich ganz bestimmt niemals und unter keinen Umständen in Hog Chapel (irgendwie in Amerika) in ein gewisses Museum gehe und versuche dort eine Wand zu öffnen

Was zur Weidenhölle habe ich hier gerade gelesen?!
Das ist wahrscheinlich das gruseligste Buch, was ich jemals gelesen habe, aber I LOVED IT!😆 Die Parallelwelt mit den lebendigen Weiden, Bunkern, Leichen, seltsamen Wesen und veränderten Menschen hat mich nicht losgelassen. Es war absolut unvorhersehbar, es hätte einfach ALLES passieren können (und ist es auch 😵). Ich war süchtig danach weiterzulesen. Aber im ernst, lest es nicht nachts wenn ihr allein zu Hause seid…👀
War cool für zwischendurch…
🎪 Inhalt Kara hilft im seltsamsten Arbeitsplatz überhaupt – dem Kuriositätenkabinett ihres Onkels. Doch eines Tages entdeckt sie dort ein rätselhaftes Loch in der Wand. Dahinter verbirgt sich ein geheimnisvolles Labyrinth, das sie gemeinsam mit Simon, einem exzentrischen Barista, erforscht. Doch die fremde Welt entpuppt sich als alles andere als einladend: eigenwillige Weidenbäume, unheimliche Gestalten und die ständige Gefahr, den Rückweg nicht mehr zu finden… 🌌🌿 ✍️ Meine Meinung 📖 Lesefluss: Ich kam super gut durch – der Stil war flüssig und das Lesen hat mir wirklich Spaß gemacht! 👥 Charaktere: Kara (oder auch liebevoll „Karotte“ 😅) und Simon waren für mich das absolute Highlight. Die beiden sind urkomisch, haben einen tollen Humor und schaffen es, das Gruselige immer wieder aufzulockern. Mega sympathisch! ⚡ Spannung: Sobald das Loch ins Spiel kam, war eine unterschwellige Spannung permanent da. Zum Ende hin hat sie sich nochmal gesteigert. Manche Szenen waren schon gruselig, aber nie so sehr, dass ich Gänsehaut bekommen hätte. 🔚 Ende: Für die Kürze des Buches wirklich gut durchdacht – logisch in Bezug auf das, was vorher passiert ist, und ein runder Abschluss. 😂 🎭 Gesamteindruck: Abstrakt, bizarr und kurios – perfekt für zwischendurch! Wer Lust auf eine schräge Parallelwelt mit einer Mischung aus Horror und Humor hat, wird hier voll auf seine Kosten kommen. 📊 Bewertung: ⭐⭐⭐✨ (3,5/5)
Mysteriös und Cozy zugleich. 🦌✨
Wir begleiten Kara und Simon, ein sarkastisches Dreamteam, durch eine mysteriöse Welt hinter der Wand. Nicht nur dass die Protagonisten und der Schreibstil wirklich super witzig waren, das Museum und auch die Welt der Weiden war schön beschrieben. Irgendwann hatte man mit den Protagonisten richtige „Insider“ und kannte die „Bewohner“ des Museums alle. Und ich kann nicht erklären wieso, aber das Buch gab mir genauso viele Cozy vibes, wie Mystery vibes. Gruselig fande ich es überhaupt nicht, ich hab mich zu jeder Zeit sicher gefühlt und keine Angst um die beiden gehabt. Zwischendurch war das Buch etwas langatmig, trotzdem oft auch ziemlich spannend und alles floss zu einem Spannungshoch am Ende zusammen. Mir hat das Buch wirklich super gefallen und ich würde es auf jeden Fall weiter empfehlen. Auch super im Herbst oder bei düsteren Wetter zu lesen. 📖
Das war skurril 😮😵💫
Was zum Teufel habe ich da gelesen??? 😱😅🙈. Ich habe das Buch in einer Buchhandlung entdeckt, und das Cover und der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Ich hab es mir dann abfotografiert und wenig später auf einer anderen Plattform ist es mir wieder vor die Füße gefallen und ich musste es einfach kaufen 😂. Leute, ich sage euch, diese Geschichte ist so anders, so skurril und völlig abgespaced 😵💫☺️. Ich mochte die Charaktere unheimlich gern, sowohl Kara als auch Simon. Und nicht zu vergessen, Onkel Earl, auch wenn dieser nur kurze Auftritte hatte 🥰. Der Schreibstil war unheimlich flüssig, man flog durch die Seiten. Er war so bildhaft, dass ich mir wirklich alles vor meinem inneren Auge ausgemalt habe. Das Buch war anders als alles, was ich bisher gelesen habe aber es hat mich sowas von gefesselt ❤️. Ich bin froh, dass mich das Buch gefunden hat und empfehle es sehr gern weiter an Menschen, die wie ich auch, auf unglaubliche und einzigartige Geschichten stehen 😅😊.
Kara ist Mitte 30 und sucht nach ihrer Scheidung Zuflucht bei ihrem Onkel um nicht wieder zu ihrer Mutter ziehen zu müssen. Ihr Onkel ist stolzer Besitzer des Wundermuseum, ein Ort voll skurriler Gegenstände, Artefakte , Naturwunder und vielen anderen bizarren Objekte. Sie freundet sich schnell mit Simon an, dem Barista der im Café neben an arbeitet. Als ihr Onkel Earl aufgrund einer Verletzung operiert werden muss übernimmt sie zeitweise dass Museum. Eines Tages entdeckt die ein Loch in der Wand und geht mit Simon auf Entdeckungsreise in ein andere Welt... Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten. Die Protagonisten Kara und Simon habe ich schnell ins Herz geschlossen sie sind beide sehr sympathisch . Auch sehr genossen habe ich dass die Charaktere nicht so Blutjung sind. Es ist ein sehr atmosphärischer Roman mit leichtem Gruselfaktor und ganz viel Humor. Die Geschichte hat mich sehr begeistert von der erste bis zur letzten Seite von mir eine ganz klare Leseempfehlung.
Wie cool war das ?! 😃
Dieses Buch hat mich echt umgehauen. Schon der Schreibstil am Anfang war total angenehm und hat mich direkt reingezogen. In eine andere Welt eintauchen mit bösen Kreaturen und hoffen da wieder raus zukommen. Ich dachte erst: Okay, cooles Buch, interessante Story – aber dann wurde es plötzlich richtig düster und so unfassbar spannend, dass ich die ganze Zeit Herzklopfen hatte. Ich hatte permanent das Gefühl, als wäre ich selbst mittendrin, nur eine stille Beobachterin, die jederzeit angegriffen werden könnte.😳 Dieses permanente Ungewisse war wie so eine gruselige Hintergrundmusik, die nie ganz aufhört. Manchmal wurde es kurz ruhiger, aber dann war die Spannung einfach sofort wieder da. Das Buch war fast durchgehend creepy – aber genau auf die gute Art, die einen nicht loslässt. Die Geschichte selbst fand ich mega cool, richtig unterhaltsam und echt mal was anderes. Ich hätte nie gedacht, dass es gruselig wird, muss aber auch erwähnen das ich ein Angsthase bin. 😅
Wir sind nicht in Narnia, sondern in Mittelerde und nun haben wir Gollum gefunden.
Charmanter Grusel, seltsame Tierpräparate und eine Welt, die unwirklicher nicht sein könnte. Tatsächlich habe ich eine etwas andere Geschichte erwartet und gar nicht so sehr an diese Art von Horror gedacht, aber es hat sich sehr gut weg gelesen. Die Charaktere sind charmant. Die Dynamik zwischen den beiden hat mir sehr gut gefallen und ich musste auch ein ums andere Mal lachen. Die Welt hinter der Welt ist gut beschrieben und wirkt echt unwirklich und bedrückend. Da möchte man nicht sein. Das Ende war rasant und echt spannend. Hardcore Horror Fans könnten es vielleicht zu seicht finden, aber für mich genau richtig und schlafen werde ich dennoch können.
Für alle, die Parallelwelten, das Übernatürliche und eine gruselige Stimmung mögen.
Die Kreaturen bleiben oft nur angedeutet, was den Grusel- und Horrorfaktor noch intensiver macht. Das Worldbuilding lebt weniger von detaillierten Erklärungen, sondern vor allem von Atmosphäre, Andeutungen und dem Gefühl, dass etwas Fremdes hinter unserer Realität existiert. Besonders die Dynamik zwischen Kara und Simon sorgt für einige unterhaltsame Szenen und zeigt eine wirklich schöne Freundschaft zwischen den beiden, was mir sehr gefallen hat.

Spannendes, gruseliges und einzigartiges Buch. 🌳
Ich habe das Buch gekauft, weil ich es bei einer Influencerin gesehen habe, die es beworben hat. Der Klappentext hat mich sofort abgeholt und ich dachte ich probiere es mal. Um ehrlich zu sein dachte ich aber nicht dass das Buch tatsächlich so gruslig ist wie es im Endeffekt war. Der Klappentext geht meiner Meinung nach eher so in die Fantasy Richtung. Mir hat das Buch aber sehr gut gefallen und es war unglaublich spannend. Es ließ sich super schnell lesen und ich habe es in wenigen Tagen beendet. Hätte ich mehr Zeit gehabt hätte man es an einem Tag lesen können. Die gruseligen Elemente und die Parallelwelt haben mir sehr gut gefallen und ich mochte auch das alles so mysteriös war. Es hat auch so ganz leichte Stranger Things Vibes, eine meiner Lieblingsserien 🤭. Ich habe den letzten Teil Nachts gelesen und mich echt etwas gegruselt. 🫣 Ich hätte mir nur gewünscht, das die Welt noch mehr ausgeschmückt wird bzw. das Buch hätte auch etwas länger sein können oder ein Mehrteiler. Dann hätte man auch noch mehr aufklären können was mit der Welt zusammenhängt. Trotzdem sehr spannendes und einzigartiges Buch. Ich werde mir jetzt mal die anderen Bücher der Autorin ansehen. ☺️
🦦👻
Das Buch hat mich vom ersten Kapitel schon überzeugen können! So eine skurrile und düstere Geschichte, auf jeden Fall nichts, was man nachts lesen sollte 😂 der Gruselfaktor war schon hoch. Wir treffen auf Kara, die ganz plötzlich von ihrem Mann verlassen wird und somit von ihrem Onkel Earl, der Betreiber des „Wundermuseums“, das Angebot bekommt, dort zu wohnen und ihn dort zu unterstützen. Kara und ihr Begleiter Simon, entdecken einen seltsamen Gang im Museum, der in eine düstere und unheimliche Welt führt. Doch, was sich dort für Gefahren verbergen, konnte sich keiner ausmalen. 👀 Es gab meiner Meinung noch einige Längen, aber trotzdem hat man sich ständig gefragt „Was passiert jetzt als nächstes?“ Man musste irgendwie dennoch die ganze Zeit einfach weiterlesen, weil es einfach so viele Fragen offen waren, die man beantwortet haben wollte. Die Autorin schafft es einfach durch ihren lebendigen Schreibstil, wirklich Angst und Schrecken zu erzeugen und auch, wenn ich manchmal nicht weiterlesen konnte, wollte ich es nicht so wirklich aus des Hand legen 🙈
Enttäuschend
Zunächst möchte ich die Idee in den Vordergrund stellen und die einhergehenden Museen Vibes betonen, die ich sehr mochte und am liebsten über das ganze Buch hätte. Später im Nachwort erfahren wir, wo sich die Autorin Inspiration geholt hat, und das finde ich sehr anregend. Und jetzt leider der Teil, der für mich überhaupt nicht funktioniert hat, und zwar die Charaktere. Kara und Simon sind für mich (für ihre Lebensabschnitte) zu kindisch, zu spekulativ in den Gedankengängen und kaum nachvollziehbar, da sie ständig über Insider kommunizieren. Ab der Hälfte war das Buch faktisch für mich beendet, da sich die Spannung unwiderruflich verliert. Der Ortswechsel holt für mich nicht die gewünschte Wirkung heraus. Der Ausgang war dann ganz ok und hat mich etwas vertröstet. Ich bin sehr enttäuscht, weil ich mehr Horror, mehr Zauberhaftes und mehr Spannung erhofft habe. 2/5 Sterne

„Bete, dass sie hungrig sind“ 🌳🌊🧱🏚️🦦🕳️
„Worte haben keine Bedeutung, bis man sie liest.“ Dieses Buch hat mich doch sehr überrascht, ich habe eine skurrile Fantasy-Geschichte erwartet und eine creepy Horrorstory bekommen. Aber das war so gut, die Autorin schafft es so ein krass beklemmendes Setting zu erschaffen. Die Figuren sind echt creepy. Der Schreibstil bildhaft. Die beiden Protagonisten witzig und liebenswert. Zur Mitte hin hatte es finde ich etwas Länge, daher einen Stern Abzug. Das war nicht mein erstes T.Kingfisher Buch und auch nicht mein Letztes. 👍🏻
„Worte haben keine Bedeutung, bis man sie liest.“
Mit „The hollow places“ hat T. Kingfisher mal wieder eindrucksvoll bewiesen, dass Horror nicht immer offensichtlich und blutrünstig sein muss. Kara, die eigentlich nur „Karotte“ genannt wird, entdeckt ein Loch in der Wand des Wundermuseums ihres Onkels, in welchem sie gerade frisch geschieden eingezogen ist. Hinter dem Loch … nun ja, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen. Inspiriert wurde die Geschichte von „The willows“ von Algernon Blackwood, dem sogar H. P. Lovecraft ein einzigartiges Genie zusprach. T. Kingfishers Geschichte ist zugleich düster und beklemmend, aber an viele Stellen auch gespickt mit Zynismus, der mich zum Lachen brachte und sehr viel Kaffee. Ganz nach meinem Geschmack. Ein ganz klein wenig langatmig fand ich es aber doch. Manche Teile haben ein wahnsinniges, gehetztes Tempo und dann geht es wieder kaum voran, als würde man feststecken. Das hat mir ein wenig die Freude am Weiterlesen genommen. Dafür war die sprachliche Ausarbeitung ein Traum. Sehr bildhaft und an Stellen fast schon poetisch. Dafür liebe ich T. Kingfisher! Und ich bin immer noch fasziniert davon, dass sie unter ihrem richtigen Namen Ursula Vernon eigentlich Kinderbücher schreibt. Große Empfehlung!
Was, wenn du eine Welt entdeckst, die mit unserer Realität rein gar nichts mehr zu tun hat – und sie dich trotzdem nicht mehr loslässt? In The Hollow Places von T. Kingfisher stolpert Kara eher zufällig in eine Parallelwelt, die sich jeder Logik entzieht. Eigentlich wollte sie nur während der Genesung ihres Onkels Earl dessen skurriles Wundermuseum hüten. Stattdessen findet sie sich in einer düsteren, unwirklichen Landschaft wieder – voller Weiden, leerer Weite, seltsamen Inseln, trichterförmigen Löchern und einer bedrückenden Ahnung von überall lauernder Gefahr. Sie und Simon können fliehen. Doch jede Nacht kehren sie in ihren Träumen dorthin zurück. Mit diesem Gefühl von Grauen im Nacken. Mit Bildern von Gräbern unter bleichen Bäumen. Und irgendwann bleibt es nicht mehr bei Träumen – die fremde Welt beginnt, in ihre eigene Realität einzusickern. Was diese Geschichte so besonders macht, ist ihre Sogwirkung. Kingfisher schafft es, eine Atmosphäre zu erzeugen, die gleichzeitig greifbar real und zutiefst verstörend ist. Die Übergänge zwischen Alltäglichkeit und Albtraum sind fließend – und genau das macht den Horror so intensiv. Man spürt förmlich, wie sich die vertraute Welt Stück für Stück verschiebt. Kara ist eine wunderbar zugängliche Protagonistin: verletzlich, trocken-humorig, herrlich selbstironisch. An ihrer Seite steht Simon, der Barista aus dem Café nebenan – warmherzig, loyal und mit genau der richtigen Portion Pragmatismus, um dem Wahnsinn nicht völlig zu verfallen. Die beiden bilden ein sympathisches Duo, das mitten in ein Horrorszenario gerät, das größer ist als sie selbst. Und trotzdem geben sie nicht auf. Der Roman vereint auf gekonnte Weise Humor und Horror, Realität und Fiktion. Zwischen schaurigen Entdeckungen und existenziellen Bedrohungen blitzen immer wieder bissige Dialoge und charmante Alltagsmomente auf. Gerade dieser Kontrast verstärkt das Unheimliche – denn das Grauen wirkt umso stärker, wenn es in eine scheinbar normale Welt einbricht. The Hollow Places ist kein lauter, blutiger Horror. Es ist ein schleichender, atmosphärischer Albtraum, der sich leise in die Gedanken schleicht und dort bleibt. Eine Geschichte, die zeigt, dass das Unfassbare manchmal nur eine dünne Wand von uns entfernt ist – und dass manche Türen besser verschlossen geblieben wären.
Eine Mischung aus merkwürdigem Narnia und Nachts im Museum. 🤣
Das Museum von Karas Onkel Earl würde ich vermutlich nicht betreten, da ich ausgestopfte Tiere nicht mag. Für Kara jedoch ist dieser Ort ein Save Space, den es zu schützen gilt. Die Idee des parallelen Ortes finde ich sehr interessant, wobei die Logik dahinter sowie die Struktur sich bei mir erst später offenbart hat - es musste halt irgendwie Klick machen. Die Geschichte selbst war spannend, wobei manche Teile mir zu schnell gingen und andere zu langwierig. Insgesamt waren es am Ende viele Inhaltr, die die Story neu aufleben lassen haben, wobei sie zum Ende hätte kommen können. Das Gespann von Kara und Simon war super sympathisch und das Beste daran war, dass es keine Romanze gab. Zusammenfassend kann ich sagen, das die Idee hinter dem Buch super interessant war und auch der Schreibstil mit sehr gefallen hat. 😬
Auch mein zweiter Roman der Autorin hat wieder viel Spaß gemacht. Ich mag es einfach, wie alltäglich Ihre Protagonisten sind und dass man das Gefühl hat, diese Geschichte könnte einem auch so passieren. Es wird leicht gruselig und lässt sich perfekt während der nebligen Herbstzeit lesen. Die Auflösung hat mir allerdings etwas zu lange gedauert und wirkte dann etwas überhastet.
Gruselfaktor 1000
Hier geht es um Kara, die nach ihrer Scheidung spontan bei ihrem Onkel unterkommt. Dieser leitet ein Museum voller Kuriositäten. Der Barista von nebenan ist total liebenswert, Simon hilft Kara als die beiden durch Zufall ein Korridorsystem zu einer anderen Welt entdecken. Für mich war nicht klar, dass es sich um ein Horror-Fantasy Buch handelt, aber ich habe mich auf Kara und ihre bedrohlichen Erkenntnisse und ihren Überlebenskampf eingelassen. Ich finde das Ganze lebt von Kara und Simons Humor, denn normalerweise wäre das nicht mein bevorzugtes Genre. Ich konnte es kaum zur Seite legen und hab es in 48 Stunden verschlungen.
Gruselig und Grandios!
Es war seltsam, es war gruselig und es war einfach nur toll! Ich hatte das Buch schon lange auf meiner Liste, aber bin nie dazu gekommen es zu lesen. Nachdem ich es dann bei Thalia gesehen habe, dachte ich das sei ein Zeichen es zu lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Über die Geschichte kann ich nicht viel sagen ohne zu spoilern, aber ich kann sagen, dass dieses Buch einfach ein Erlebnis ist. Manchmal musste ich es Nachts aus der Hand legen, da ich mir nicht sicher war, was im Dunklen des Schlafzimmers eventuell auf mich wartet..
Verschlungen. Ich bin abgetaucht in eine andere Welt.
Ich war von Anfang an gefesselt und komplett an der Story und an dem Ende interessiert. Ich konnte das Buch sehr schwer aus der Hand legen. Der Schreibstil war grandios mit einer guten Mischung aus Humor, Grusel und Spannung. 🧜🏼♀️ Man konnte auch einige Parallelen zu Narnia (der Weg in eine andere Welt) und Nachts im Museum (alles wurde lebendig) erkennen. Marco und Mark haben mich teilweise genervt (was auch gut so war). Ich fand das Ende ein bisschen zu schnell und zu einfach aufgedeckt aber das ist nicht weiter schlimm.

Ich habe viel gelacht, mich gegruselt und war kurz davor, mich zu übergeben. Also ja: war richtig gut!
Kara ist 34 und landet nach ihrer Scheidung im Kuriositätenmuseum ihres Onkels. Dort entdeckt sie einen Riss in der Wand – und gemeinsam mit dem skurrilen Barista Simon (übrigens schwul, was ihre Dynamik herrlich erfrischend macht) stolpert sie in eine Welt, in der sie ganz sicher niemals landen wollte … Der Autorin gelingt es beeindruckend, die Waage zwischen Humor, Fantasy und Horror zu halten… fein austariert, niemals langweilig und mit einem Lesefluss, der einen kaum loslässt. Eine absolute Empfehlung für alle, die in der Halloweenwoche noch nach etwas Skurril Spannendem suchen.
Wow!
Ein verstaubtes, altes Museum mit Kuriositäten aller Art. Das hat einfach meinen Namen geschrien. Das Wunder Museum von Onkel Earl ist genau nach meinem Geschmack. Und auch Kara fühlt sich hier pudelwohl. Muss sie einfach. Nach der Trennung von ihrem Mann, ist das Wunder Museum ihr neuer Zufluchtsort. Sie kenn das Museum aber schon seit ihrer Kindheit und fühlt sich hier geborgen und von so manchem ausgestopften Tier auch beschützt. Doch als Kara plötzlich ein Loch in der Wand des Museums entdeckt, geht für sie und ihrem Freund Simon ein wirklich unglaubliches Abenteuer los. Dieses Buch könnte man kurz und prägnant als Narnia 2.0 meets Nachts im Museum betiteln 😉 . Aber dieser skurrilen Geschichte wäre damit nicht genüge getan. Ich mag ja so abgefahrene Geschichten und abgefahren ist hier Programm! Die Autorin konnte mich aufs neue mit ihrem sehr eigentümlichen, aber besonderem Schreibstil überzeugen. Diese Frau hat einfach Humor und es gab neben sehr groben und direkten Szenen auch sehr viel zu lachen und zu schmunzeln. Ich mag einfach, wie T. Kingfisher ihre Geschichten erzählt, ich liebe ihre Nachworte und ich liebe diese außergewöhnlichen Charaktere, die sie immer erschafft. Kara ist einfach eine Wucht. Ich mochte sie sofort. Und Onkel Earl … come on, den muss man einfach lieben. Er ist so wunderbar schrullig und herzensgut. Und Simon, unser Barista von nebenan, ganz g r o s s e s Kino. Das Buch startet grandios, wird dann zwischendurch etwas, sagen wir strange, um sich dann doch wieder zu einer fantastischen Lektüre zusammenzufinden. Dieses Buch war gruselig, amüsant, mysteriös, urig, seltsam und absolut mitreißend. So wie ich die Geschichten der Autorin kenne. Eine ganz große Leseempfehlung für alle, die skurrile Geschichten mögen.

Kara, die nach ihrer Scheidung knapp bei Kasse und psychisch angeschlagen ist, braucht dringend eine neue Wohnung und ist hellauf begeistert als ihr Onkel Earl ihr anbietet, eine Weile bei ihm zu wohnen und unter die Arme zu greifen, während er sich von einer Knieverletzung erholt. Er ist stolzer Besitzer eines kleinen und seltsamen Museums, dem Gotteslob-Museum für Naturwunder, Kuriositäten und Tierpräparate, in Hog Chapel (North Carolina), in dem Kara bereits viele glückliche Tage als Kind verbracht hat. Und genau hier, in einem kleinen Hinterzimmer, soll sie eine mietfreie Unterkunft bekommen. Ihre erste Tage sind die perfekte Ablenkung von ihrer Trennung, sie katalogisiert Museumsbestände, bedient Kunden und freundet sich mit Simon an, der nebenan ein Café besitzt. Als ihr Onkel sich jedoch einer Knieoperation unterziehen und Kara alleine die Stellung halten muss, ist es mit der Idylle vorbei. Ein eingeschlagenes Loch in der Wand, das sie zunächst auf einen randalierenden Besucher schiebt, führt Simon und Kara in einen unbekannten Bunker, dessen Ausgang in eine parallele Welt führt. Und diese ist dunkler als sie es sich jemals hätten ausdenken können. ➸ "The Hollow Places" hat sich für mich am Anfang angefühlt, wie eine verdrehte Mischung aus "Pans Labyrinth" und einer Lovecraft Geschichte, die zwar nach Horror klingt, aber eher einem Fantasy Roman mit humorvollen und gelegentlichen gruseligen Momenten gleicht. Die Story liest sich schnell und flüssig, die beiden Hauptcharaktere waren mir durch ihre lockere Art auf Anhieb sympathisch (obwohl sie auf mich jünger wirkten als dargestellt) und auch die Atmosphäre der merkwürdig verdrehten Welt auf der anderen Seite war durchaus spannend beschrieben. Jedoch kamen mir manche Stellen recht Unbeholfen vor, so als ob die Autorin kurz den Faden verloren hätte, wodurch die Unbeschwertheit der Erzählung etwas litt. Dennoch mochte "The Hollow Places" als das, was es ist - eine erfrischend kreative, humorvolle und unterhaltsame Fantasy. Wer hier allerdings eine erschreckend gruselige Horrorstory erwartet, wird vielleicht enttäuscht - aber der Aspekt liegt ja auch eindeutig im Auge des Betrachters.

was ein wilder trip - aber gut!!🫣🦦
vorab: ich hab noch nie ein buch von diesem genre gelesen. wobei ich glaube, dass dieses buch ziemlich einzigartig ist. das ganze buch hat sich angefühlt wie ein einziger fiebertraum. wie ein absolut kranker LSD trip. aber auf einigermaßen positiver art und weise! die charaktere empfand ich als absolut sympathisch. sarkastisch, ehrlich, manchmal etwas plump und unnötig - aber alles zusammen glaubhaft. was mir nicht so leicht viel war das world-building. viele eindrücke prasseln auf einen ein: gruselige weiden-welten, post-apokalyptische schutzbunker, otterfiguren, löcher im sand (und in einer wand), eine selbstlose und unerschrockene katze…..und vieles mehr. dennoch war es durchweg spannend und absolut fesselnd! man mochte das buch kaum weglegen, man musste unbedingt wissen, wie es weiter geht! man muss es gelesen haben, um es zu verstehen. aber empfehlen kann ich es alle mal!
Wunderkammern und Parallelwelten: Ein schräges Abenteuer mit Humor
Der Einstieg? Großartig. Spannend, humorvoll, und Kara – frisch geschieden – zieht bei ihrem schrulligen, liebenswerten Onkel ins Kuriositätenmuseum. Die Beschreibungen waren so lebendig, dass ich den muffigen Museumsgeruch fast riechen konnte, und Karas sarkastischer Humor brachte mich oft zum Schmunzeln. Dann taucht noch Simon auf, ein Barista, der in ihr Leben stolpert. Und hey, es ist auch mal erfrischend, dass die Hauptcharaktere hier über 30 (Simon sogar über 40!) sind. Klingt super? Dachte ich auch. Der Anfang war wirklich stark, und ich war total gespannt, was diese Parallelwelt zu bieten hat. Aber dann … ja, dann passierte irgendwie – nichts. Nach einem vielversprechenden Start stockte die Handlung plötzlich. Kara und Simon stolpern durch diese fremde Welt, wühlen und versuchen verzweifelt, wieder herauszukommen. 100 Seiten später waren sie immer noch damit beschäftigt. Ich wollte Spannung, düstere Geheimnisse, schaurige Enthüllungen – und stattdessen bekam ich … langatmige Beschreibungen und Dialoge, die bei mir leider mehr Gähnen als Gänsehaut ausgelöst haben. Dabei hatte diese Welt eigentlich so viel Potenzial! Sie war atmosphärisch, unheimlich, und die Idee hinter allem war wirklich kreativ. Erst später nimmt die Geschichte wieder Fahrt auf, und das Ende? Wow. Skurril, freaky, und ein bisschen so, als hätte man Lovecraft und Monty Python in einen Mixer geworfen. Unterm Strich ist The Hollow Places eine interessante Mischung aus Fantasy, Horror und Humor – mit einem großartigen Anfang und einem verrückten Finale, aber leider einem Durchhänger in der Mitte. Für mich ein solides Buch, aber keines, das ich unbedingt weiterempfehlen würde.

Was war das?! Irgendwie ein Fiebertraum... Das Buch lies sich gut lesen und der Schreibstil war super. Die Charaktere waren sehr humorvoll. Generell war die Geschichte ziemlich skurril und mit einigen Stellen zum Lachen. Teilweise kam kurz Spannung auf , wurde aber schnell wieder gedämpft. *Spoiler* Ich musste beim Lesen an eine Mischung aus Nachts im Museum und dem Film Zombiber denken. Vollkommen absurd. *fertig * Das Buch war unterhaltsam, hat aber eher an einen schlechten Horrorfilm erinnert. Für mich gab es in dem Buch keine Überraschungen, die ich nicht kommen sehen habe.
Humorvoll, bizarr und creepy: starke erwachsene Figuren, queere Repräsentation, extrem fesselnd.
Ich habe das Buch direkt nach „Dornenhecke" von T. Kingfisher angefangen, weil mich ihr Stil einfach so gefesselt hat, dass ich sofort ein weiteres Buch von ihr lesen wollte. Und wieder hat sie mich komplett abgeholt. Schon der Humor, die skurrilen Details und diese leicht gruselige, bizarre Atmosphäre haben mich direkt in die Geschichte gezogen. Besonders schön finde ich, dass die Protagonisten erwachsen sind. Kara mit Mitte dreißig und Simon Anfang vierzig sind so liebevoll gezeichnet, schräge, sympathische Figuren, bei denen sich Freundschaft ganz selbstverständlich anfühlt. Dass sich zwischen ihnen keine Liebesgeschichte entwickelt, hat mich richtig gefreut. Simons queere Identität ist völlig natürlich eingebunden und gibt der Geschichte zusätzlich so ein angenehmes, vertrautes Gefühl. Die Welt hinter den Gängen ist wirklich weird und creepy, genau so, wie ich es mir gewünscht habe, aber gleichzeitig so bizarr anders, dass ich immer wieder überrascht wurde. Trotz der düsteren Momente bleibt das Kuriositätenkabinett durch Karas Blick atmosphärisch und liebevoll. Ich konnte richtig mitfiebern, mitfühlen und besonders schmerzliche Szenen haben mich getroffen. Die letzten sechzig Prozent habe ich praktisch am Stück gelesen, weil es so spannend und unvorhersehbar wurde. Mehrmals musste ich kurz durchatmen, bevor ich weiterlesen konnte, weil es mich echt erwischt hat. Einziger kleiner Kritikpunkt ist das Wort Irrenanstalt, das öfter fällt. Da hätte ich mir eine sensiblere Formulierung gewünscht, weil es nicht ganz zum sonstigen Ton der Geschichte passt. Ansonsten ist „The Hollow Places" für mich eine humorvolle, bizarre, gruselige und charmante Leseerfahrung, die mich noch lange beschäftigt. Ich freue mich jetzt schon darauf, noch mehr von T. Kingfisher zu lesen.

Ich liebe das Museum ich liebe die Henne aber die andere Welt war so kurios und sterilere in ihrem Aufbau das es sich wahrlich fremd angefüllt hat darüber zu lesen und dennoch hab ich das Buch verschlungen ich liebte das Miteinander unter den Protagonisten und das ganze schrullige um das Museum und dem Caffe wirklich gruselig fand ich es nicht obwohl zartere Seelen dabei wirklich auf ihre kosten kommen
Was war das?! 🤔
Ich war kurz versucht, dem Buch 5 Sterne zu geben, aber irgendetwas hält mich davon ab. Allerdings kann ich nicht genau in Worte fassen, was es ist. Es war ein Erlebnis der anderen Art, in diese Geschichte einzutauchen. Es werden von Lesern oft Vergleiche mit Narnia gezogen, doch die hab ich nicht entdecken können. Vermutlich verzichte ich auf den halben Stern, weil ich dadurch etwas anderes erwartet hab. 🤷🏼♀️ Die Geschichte selbst hat eine sehr ausgewogene und angenehme Mischung aus Grusel, Spannung und auch Humor. Ich hab vor allem Simon sehr schnell ins Herz geschlossen. Die Dynamik zwischen der Protagonistin und ihrem Begleiter ist einmalig! Kingfisher hat die Geschichte "Die Weiden" von Algernon Blackwood auf jeden Fall in einem ganz neuem Licht erstrahlen lassen! The Hollow Places war keine Sekunde langweilig, soviel ist sicher. ✨





















































