Dornenhecke
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Description
Book Information
Author Description
T. Kingfisher ist das Pseudonym von Ursula Vernon. Die in North Carolina lebende mehrfach preisgekrönten Autorin und Illustratorin ist vor allem für ihre Kinderbücher bekannt. Sie wurde bereits für den Ursa Major Award und den Eisner Award nominiert und gewann 2015 den Nebula Award für die beste Kurzgeschichte und 2017 den Hugo Award für die beste Novelle. Ihr Debüt-Horrorroman wiederum wurde 2020 mit dem Dragon Award für den besten Horrorroman ausgezeichnet. 2023 erschien von ihr in Deutschland „Wie man einen Prinzen tötet“.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Dornröschen mal anders erzählt.
Da ich ein großes Fan von Märchen bin habe ich die Chance genutzt und diese Version von Dornröschen gelesen und war sehr überrascht. Kingfisher hat einen schönen Schreibstil und schafft es problemlos auf wenigen Seiten eine tolle und fesselnde Geschichte mit tiefgründigen Figuren entstehen zu lassen. Auch geht es hier nicht klassischum die schlafende Schönheit sondern um Krötling, deren Aufgabe es ist das Schloss und die Dornenhecke zu schützen, allerdings aus Gründen die erst nach und nach rauskommen. Die Handlung wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, was dem Leser einen gelungenen Rundumblick gibt und die Ereignisse besser erklärt. Der Spannungsbogen ist nicht sehr hoch aber das braucht er bei der Geschichte auch nicht zu sein um zu fesseln. Fazit: eine sehr gelungene Erzählung von Dornröschen mit starken Figuren und schönen Schreibstil der zu überzeugen weiß und einer Handlung die eigene Wege geht.
Dornröschen auf T. Kingfisher-Art … ich liebe es
Ich weiß nicht wie ich es anderes ausdrücken soll, aber T. Kingfisher hat einfach ein Händchen für Märchenadaptionen. Habe bis jetzt 3 Bücher von ihr gelesen und keines davon hat mich auch nur ansatzweise enttäuscht. Auch hier bei einer Neuinterpretation von Dornröschen hat sie mich überzeugt. Die Geschichte ist düster und cosy zu gleich. Eine Mischung, die durch den Erzählstil sehr märchenhaft rübergebracht wird und atmosphärisch wirkt. Es ist ein Märchen mit allen Stärken und Schwächen, die Märchen eben haben. Charaktertiefe ist nicht wirklich gegen, doch auch ohne kann man Krötling, die Hauptprota, mögen. Da ich das Buch nicht vor Ort hatte, habe ich auf das Hörbuch zurückgegriffen und ich kann es empfehlen. 3:34 Std. verfliegen im nu. Lese- und Hörempfehlung von mir. Einfach eine schöne märchenhafte Unterhaltung für einen Nachmittag.
Ein fantastisches, wenn auch leider sehr kurzes, Retelling von Dornröschen mit etwas abruptem Ende. Ich kenne schon ein paar Bücher der Autorin. Die sind allesamt eher düster, wenn auch nicht direkt gruselig. So ist es auch in diesem Fall, es ist ein eher düsteres Buch, aber nicht gruselig, nur halt auch nicht fröhlich. Es geht vor allem und die Fee Krötling und den Ritter Halim - zwei sehr liebenswerte Figuren. An Halim gefällt mir am besten, dass er nicht diese fragile Männlichkeit besitzt, sondern einfach sagen kann, wenn er etwas nicht machen möchte und auch, warum. So erfrischend, wo doch sonst immer alle MMCs "echte Männer" und unglaublich gefährlich und kriegerisch sein müssen. Krötling war auch ein wundervoller Charakter, sie war so freundlich und versuchte tapfer, ihr Geheimnis zu bewahren und ihre Aufgabe zu erfüllen. Mir gefällt auch, dass beide als eher nicht attraktiv bezeichnet werden. Sonst sind ja nur normalerweise immer alle super hot, daher fand ich es super, dass es auch mal anders geht. Insgesamt hätte ich zum Ende hin eindeutig mehr Action erwartet, es ging dann doch recht zügig und war ziemlich abgehackt. Trotzdem hat mir das Hörbuch, gelesen von Josephine Hochbruck, sehr gut gefallen, weil es nicht die üblichen Klischees bedient und damit sehr gut auskommt und auch zwischen den Zeilen viel zu erzählen hat.
Eine düstere Märchenerzählung, die ganz anders ist als erwartet!
Krötlings Geschichte ist eine wahnsinnige Mischung aus düsterer und niedlicher Atmosphäre. Während die Story voller Märchenelemente mit dunklen Wendungen und Horrorzügen ist, ist ihr Charakter und ihre persönliche Entwicklung im Buch einfach zum Knuddeln! Was sich vielleicht seltsam anhört, ist eine grandiose Mischung! Ich liebe T. Kingfisher für diese unvergesslichen Twists in ihren Büchern, die besonderen, lebendigen Charaktere und dieser Mix, der es mir unmöglich macht ihre Geschichten nicht mögen! Für alle, die sonst mit Neuerzählungen nichts anfangen können: hiermit habt ihr definitiv nicht gerechnet!
T. Kingfisher erzählt die besten Märchen... 🙌
Das kleine Feenwesen Krötling verbringt Jahrhunderte versteckt in einer Dornenhecke, die einen alten Turm verbirgt. Niemand darf erfahren, was vor der Welt versteckt wird, bis ein Ritter, der so gar nicht wie ein Ritter wirkt, hinter die Dornenhecke blickt und Krötling entscheiden muss, ob sie alles für ihre Freiheit riskiert oder ihren Fluch schützt. Hierzu springt die Geschichte sowohl in die Vergangenheit als auch in die Gegenwart und enthüllt das Rätsel der Dornenhecke. Ich hab das Buch soooo geliebt! Märchenhaft auf knapp 130Seiten erzählt, beweist T Kingfisher, dass ihre Geschichten mehr bieten, als das bloße Auge vermuten lässt. Ihre Ideen packen mich in jedem Buch aufs Neue, sodass ich bereits jetzt auf ihr nächstes Buch hinfiebere 🌟
T. Kingfisher schreibt genau die Art von Fantasy, die ich mag. Keine typischen Dreieckslovestories mit perfekten Helden, nein, ihre Protagonisten sind wunderbar unperfekt und darum schließe ich sie immer sofort ins Herz, so wie Krötling, die in dieser etwas anderen Dornröschen Hommage die Rolle der bösen Fee einnimmt. Aber war die wirklich böse?
Neues von T. Kingfisher
Da ich bis jetzt auch alle anderen auf deutsch übersetzten Bücher von ihr gelesen habe, habe ich dieses hier natürlich ohne zu zögern gekauft. Der Schutzumschlag sowie das Buch sind wirklich wunderschön gestaltet und sind ein richtiger Hingucker. Bei Dornenhecke handelt es sich um eine etwas andere Version von Dornröschen, die mir irgendwie gefallen hat. Und mit 130 wirklich sehr schnell gelesen war. Ich tu mich manchmal mit so kurzen Geschichten schwer weil ich es gewohnt bin, langsam in die Welt und deren Bewohner einzusteigen, aber bei Dornenhecke war ich wirklich sofort drin. Das liegt wahrscheinlich auch einfach am Schreibstil der Autorin, ich musste irgendwie oft an 'Wie man einen Prinzen tötet' denken. Ich glaube Krötling und Halim haben mich irgendwie an die Protagonistin und ihre Gefährten erinnert. Und zum Schluss hab ich doch wirklich ein paar kleine Tränchen im Augenwinkel gehabt. Wer mal was ganz anderes aber kurzweiliges haben möchte und vielleicht sowieso gerne neu erzählte Märchen liest wird mit dieser Geschichte bestimmt Happy. Kleiner Tipp, lasst euch einfach durch die Geschichte treiben wie es Krötling in ihrem Fluss tut 💕
Ein Märchen, das leise unter die Haut geht ✨ Dieses Buch war nicht laut. Nicht spektakulär. Nicht schockierend düster, wie ich es sonst von der Autorin gewohnt bin. Und genau das hat es irgendwie… besonders gemacht. 🖤 Denn hier bekommen wir kein klassisches Dornröschen-Retelling. Wir bekommen die Geschichte der „bösen“ Fee – nur dass sie eben gar nicht böse ist. Und genau da hat mich das Buch abgeholt. 🐸 Krötlein (ja, ich liebe sie) ist eine Figur, die mich wirklich überrascht hat. Still. Einsam. Von Schuld zerfressen. Und gleichzeitig so sanft, so vorsichtig, so… menschlich. Über Jahrhunderte sitzt sie da, gefangen in ihrer eigenen Entscheidung, überzeugt davon, dass sie bleiben muss. Dass sie es verdient hat. Und dann kommt dieser Ritter. Halim. Kein strahlender Held. Kein perfekter Retter. Sondern einfach… ein guter Mensch. 🤍 Und was dieses Buch dann macht, ist nichts Lautes. Es schreit nicht. Es dramatisiert nicht. Es zeigt leise, wie jemand, der sich längst aufgegeben hat, wieder sieht, dass das Leben vielleicht doch noch mehr sein kann als Strafe. 💭 Dieses unterschwellige Thema von → Einsamkeit → Schuld → und der Frage, ob man sich selbst vergeben darf …das war für mich das Herz der Geschichte. Und ich hab das gespürt. Aber (und das ist mein großes Aber): 📖 Es ist zu kurz. Gerade das Ende? Das passiert gefühlt im Schnelldurchlauf. Da hätte ich mir mehr Raum gewünscht, mehr Tiefe, mehr Zeit zum Atmen. Auch die emotionale Entwicklung hätte noch stärker wirken können, wenn man ihr einfach… mehr Seiten gegeben hätte. ✨ Trotzdem: – wunderschöne Idee – tolle Perspektive (endlich mal die Fee!) – leise, aber berührende Botschaft Fazit: Das ist kein Buch, das dich umhaut. Aber eines, das dich sanft berührt. Und manchmal ist genau das mehr wert als jeder Plot-Twist. 🫶
„In Gesellschaft kinderfressender Sumpfmonster fühlte sich Krötling ausgesprochen geliebt.“ Stellt euch vor ihr schält eine altbekannte Geschichte ab, zieht ihr zuerst die prächtigen Kleider aus, schält sie dann aus der Haut und aus dem Fleisch und habt nur noch die Knochen vor euch, und das, was die Geschichte im Innersten zusammenhält. So macht es Kingfisher mit altbekannten Märchen und verwandelt sie mit Hexenfingern in etwas düsteres und schönes. Manchmal erkenne ich das Mädchen wie bei „Dornenhecke“ - manchmal nicht. Und obwohl ich kein großer Fan von Märchen bin, genieße ich Kingfishers Novellen und Romane immer sehr. „Dornenhecke“ handelt nicht von der hinter den Dornen schlafenden Prinzessin, nein, sie handelt von ihrer Wächterin: Krötling, die kurz nach ihrer Geburt entführt und durch ein Wechselbalg ausgetauscht wurde. Sie wächst geliebt in den Gewässern des Feenreiches auf und lernt Magie. Als sie in die Welt der Menschen zurückgeschickt wird, erhält sie den Auftrag ein Neugeborenes zu segnen … was kräftig schief geht. So endet Krötling vor der Dornenhecke als Wächterin, bis ein Prinz des Weges kommt. Krötling habe ich wirklich lieb gewonnen auf den noch nicht einmal 130 Seiten der Novelle. Sie ist Herzensgut und nimmt ihre Aufgaben ernst, auch noch nach langer Zeit. Halim, der Ritter, der nicht sonderlich gut in seinem Job ist, aber umso gutmütiger, ist ihr Gegenpart. Den Weg, den die beiden gemeinsam beschritten haben, fand ich wirklich schön. Wenn man der Novelle unter die Seiten schaut, begegnen einem Themen wie Einsamkeit, Pflichtbewusstsein und Liebe in allen erdenklichen Arten. Auch das #foundfamily Thema, das Krötling im Feenreich erlebt, war wunderbar ausgearbeitet. Am liebsten hätte ich mich mit ihr in die Gewässer gestürzt. Das Märchen erhält Von Kingfisher einen düsteren Anstrich, mit schwarzen Tränen und einem Monster im Prinzesinnengewand. Das Morbide war in ihren anderen Roman aber stärker ausgeprägt. Hat es mir etwas ausgemacht? Nein - das findet in ihren anderen Romanen genügend Platz. Für das, was das herrlich gestaltete Buch sein soll - eine düstere Novelle, getragen vom Sprachgefühl der Autorin - fand ich es wirklich sehr unterhaltsam. Die Gestaltung von #thornhedge ist im deutschen sowohl vom Cover als auch vom Innendesign durchdacht und bis ins Detail fortgesetzt. Im gesamten Buch begegnen uns düstere Dornen, mutige Kröten und blitzende Krönchen. Ins deutsche übertragen wurde es von Elena Helfrecht.
Auf eins kann man sich bei T. Kingfisher verlassen: Sie schafft es immer, aus alten Konzepten noch etwas Neues zu drehen. In “Dornenhecke” nimmt sie sich das klassische Märchen Dornröschen vor, eine früher grausame (Dornröschen wurde in älteren Versionen schlafend vergewaltigt) und heute eher langweilige Geschichte. Es geht um Krötling, die die Rolle der “bösen” Fee innehat - allerdings nicht nur, so einfach ist das hier nicht, ich möchte aber natürlich auch nicht spoilern. Krötling bewacht über Jahrhunderte die Burg, die Dornenhecke, das schlafende Mädchen. Dabei switcht sie zwischen ihrer Menschen- und ihrer Krötengestalt. Als eines Tages der muslimische Ritter Halim auftaucht, der sehr viel Interesse an der Hecke zu haben scheint, ändert sich jedoch alles… Kurzweilig, märchenhaft und gelegentlich etwas düster spinnt Kingfisher ihre Story und überrascht damit, bekannten Charakteren neues Leben einzuhauchen. Krötling ist nicht sonderlich mächtig und etwas ungeschickt, aber sehr liebenswert. Ihre Familie samt Erziehung mag etwas “sumpfig” sein, aber auch warmherzig. Halim war mir dagegen etwas zu blass und edelmütig, Prinzessin Fayette zu eindimensional. Trotzdem hat mir diese Neuerzählung sehr gefallen. Irgendwie perfekt für den Herbst und dank der geringen Seitenzahl liest sie sich super auch mal an einem Sonntag weg.
Für mich hat sich dieses Buch wie ein modernes Märchen gelesen. Trotz der wenigen Seiten steckt die Geschichte voller Tiefgang und Herz, und ich habe wirklich jede einzelne Minute mit diesem Buch genossen. Alle Fantasy-Leser sollten diesem Werk unbedingt eine Chance geben, denn es ist ohne Zweifel etwas ganz Besonderes.
Atmosphärisch, humorvoll und überraschend vielfältig. Eine märchenhafte Geschichte mit besonderer Protagonistin.
Die Geschichte fühlt sich an wie ein märchenhafter Spaziergang durch eine Welt, die gleichzeitig wundersam vertraut und vollkommen neu wirkt. Der Schreibstil von T. Kingfisher ist atmosphärisch, warm und voller leiser Magie. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, komplett in dieser märchenhaften Stimmung zu versinken. Die Geschichte wird aus der dritten Person erzählt und passt dadurch perfekt zu diesem märchenartigen Ton. Was mich besonders begeistert hat, ist die Perspektive. Eine Erzählung aus der Sicht einer Figur zu erleben, die sonst als böse Fee in Märchen auftaucht, war ungewohnt und unglaublich spannend. Krötling ist so anders als viele Protagonistinnen, nicht nur äußerlich, sondern auch in ihrer Art zu denken und zu fühlen. Sie hat Tiefe, Humor und eine ruhige Stärke, die ich sofort mochte. Und genau dieser leicht skurrile, charmante Humor zieht sich durch die ganze Geschichte, ohne dass er die Atmosphäre zerstört. Er macht das Buch sogar noch besonderer. Auch die Welt hat mich komplett fasziniert. Sie ist voller kleiner Details, ungewöhnlicher Wesen und besitzt diese märchenhafte Schwere, die einen einhüllt. Besonders schön fand ich zudem, dass ein muslimischer Charakter eine wichtige Rolle spielt. Das hätte ich in einem Setting, das so stark an europäische Märchen erinnert, nicht erwartet, aber genau das hat die Geschichte für mich bereichernder und vielfältiger gemacht. Trotz meiner Begeisterung hat mir am Ende ein kleines Fünkchen gefehlt, um es zu einem richtigen Highlight zu machen. Das Ende ist rund und schön erzählt, aber ich hatte mir einen minimal stärkeren Abschluss erhofft. Trotzdem habe ich jede Seite geliebt und wäre gern noch länger in dieser Welt geblieben. „Dornenhecke“ ist atmosphärisch, berührend, humorvoll und einfach besonders. Und ich weiß jetzt schon, dass ich definitiv mehr von dieser Autorin lesen möchte.

Nicht alle Flüche sollten gebrochen werden 🧚
Die Dornenhecke von T. Kingfisher legt den Fokus des Klassikers Dornröschen zunächst einmal auf eine ganz andere Protagonistin - nämlich Krötling, unsere gute Fee. Krötling wurde als Neugeborenes gegen ein Wechselbalg ausgetauscht und ist so bei ihrer Feenfamilie, den Grünzähnen, gelandet. Dort lebt sie eigentlich ein ganz gutes Leben, bis sie einen Auftrag erhält und deswegen ihre Familie verlassen muss. Sie wird ausgebildet und soll als gute Fee eine Gabe weitergeben...leider spricht sie die Worte nicht genau wie gelernt aus und besiegelt dadurch ihr Schicksal. Sie kann vorerst nicht zurückkehren und fristet ihr Dasein als "Aufpasserin". Mir hat es sehr gut gefallen, dass viele Mythen und Sagen, die um Feen ranken verwendet wurden und auch weitere "Fabelwesen" integriert wurden. Feen werden nicht disneymäßig als überwiegend liebliche, wunderschöne Wesen dargestellt sondern können durchaus grausam oder wie im Fall von Krötlings Familie auch echt unansehnlich daherkommen. Zudem hat mir die Umkehr von Gut und Böse sehr gefallen, ich fand die Idee dahinter echt toll und die Umsetzung ist sehr gelungen! Krötling hat mir total leid getan, man hat ihre Einsamkeit richtig gespürt und mit ihr gefiebert, ob sie am Ende nicht vielleicht doch ihr Happy End bekommt. Ich hätte auch gerne noch weiter über Krötling, ihre Familie und Halim (auch wenn der vor Naivität und Unwissen nur so strotzt 😅) gelesen, mir sind alle selbst in der Kürze der Geschichte ans Herz gewachsen 🥰

Wirklich lesenswert
Ich liebe T.Kingfisher nach "the hollow places" und dieses kleine, aber feine Buch hat einfach alles bestätigt. Es ist so eine gute Dornröschenadaption und soviel mehr. Auf diesen paar Seiten, schafft es die Autorin, dann man eine Beziehung zur Hauptprotagonistin aufbaut. Sie gibt ihr eine wahnsinnige Geschichte, eine so liebenswerte Persönlichkeit, man muss Krötling einfach lieben. Man möchte ihr immerzu sagen, du bist doch toll, du machst das super, sei nicht so gemein zu dir. Die Geschichte ist gewohnt düster, bisschen unheimlich und verquer. Ich habe alles daran geliebt. Das Buch selber ist auch ein absoluter Hingucker und ja 20€ sind viel Geld...aber ich finde bei einem guten Geschichte,sollte man keine kosten-nutzen Rechnung machen. Und die Danksagung hat mir den Rest gegeben. Wie sympathisch möchte man sein. Finde es sehr schade, dass es so wenig Bücher auf deutsch gibt und hoffe es kommen noch soo viel mehr. Absolute Kaufempfehlung
Ein etwas anderes, aber umso schöneres Märchen
Wieder einmal hat mich T. Kingfisher überzeugt und verzaubert. Dornenhecke ist eine Novelle, die das Märchen von Dornröschen mal in einem ganz anderen Licht gestaltet. T. Kingfisher hat einen wunderschönen, zauberhaften Schreibstil, der perfekt zu dem märchenhaften Setting der Geschichte passt. Und ihre Charaktere sind immer wieder wundervoll unvollkommen, aber gerade dadurch umso liebenswürdiger. Obwohl es sich um eine so kurze Novelle handelt, habe ich Krötling mit ihrer sanften Art ins Herz geschlossen und auch Halim ist unglaublich liebenswert. Eine wunderschöne, märchenhafte und kurzweilige Geschichte, die zum Träumen einlädt.
Für alle, die Märchen lieben, aber auch bereit sind, sie mit anderen Augen zu sehen
Thornhedge ist ein stilles, berührendes Märchen, das die klassische Sleeping Beauty-Geschichte auf den Kopf stellt. Im Mittelpunkt steht Krötling, eine schüchterne Fee, die einst einen Schutzzauber sprach – der als Fluch missverstanden wurde. Jahrhunderte später trifft sie auf einen sensiblen Ritter, der die Wahrheit hinter dem Mythos sucht. T. Kingfisher erzählt warm, klug und mit leiser Tiefe von Schuld, Mut und dem wahren Kern alter Legenden.
Was wäre, wenn Dornröschen die Böse gewesen wäre?
Mit dieser Frage beschäftigt sich diese Novelle von Kingfisher, in der wir der unkonventionellen, aber liebenswerten „guten Fee“ Krötling folgen. Ich bin generell ein großer Fan von Kingfishers Schreibstil und habe diese kleine Geschichte mit Spannung verfolgt. Krötling ist mit ihren Fehlern und Schwächen eine tolle, nachvollziehbare Protagonistin und ich habe sie und Halim bis zum Ende angefeuert. Eine sehr schöne Novelle und perfekt für einen Nachmittags-Read :)
Mit diesem fantastischen Buch „Dornenhecke – Nicht alle Flüche sollten gebrochen werden“ hat die Autorin T. Kingfisher einen eigenständigen Roman geschrieben. Dieses Werk orientiert sich an dem Märchen Dornröschen, erzählt aber eine bisher eher unbekannte Version des Märchens. Klappentext: Es war einmal eine Prinzessin, die in einem Turm festsaß. Diese Geschichte handelt nicht von ihr. Kurz nach ihrer Geburt wird Krötling von den Feen entführt. So wächst sie zwar fern von ihrer Familie, doch geliebt und geborgen in den warmen Wassern des Feenlandes auf. Eines Tages wenden sich die Feen mit einer Bitte an sie: Sie soll in die Menschenwelt zurückkehren, um ein Neugeborenes mit einem schützenden Segensspruch zu bedenken. Klingt einfach, oder? Doch bei den Feen ist nichts jemals einfach. Jahrhunderte später nähert sich ein Ritter einer hohen Dornenhecke, deren Stacheln so scharf wie Schwerter und dick wie Unterarme sind. Wie er gehört hat, gibt es hier einen Fluch zu brechen – einen Fluch, den Krötling mit aller Macht aufrechterhalten will … Bisher hatte ich schon ein paar Bücher aus der Feder von Kingfisher gelesen. Diese haben von dem Soldat Alex Easton gehandelt und waren im Bereich Horror und Nervenkitzel einzuordnen. Beide konnten mich auf ihre Art überzeugen und daher war ich sehr auf diese Neuinterpretation von Dornröschen und die Umsetzung hierzu gespannt. Voller Vorfreude habe ich mich an dieses Büchlein gemacht und meine Erwartungen sind nicht enttäuscht worden. Schon die Gestaltung finde ich sehr ansprechend. Dieser Roman ist mit thematisch passenden und ansprechenden Illustrationen versehen, welche den Leser auf den Inhalt einstimmen. Und auch dieses Mal ist der Erzählstil wieder spannend und märchenhaft zugleich. Gekonnt wird hier eine dichte und unterschwellig düstere Atmosphäre erschaffen, welche wirklich richtig gut zu dieser Neuinterpretation von Dornröschen passt. Kingfisher spielt hier gekonnt mit ein paar Klischees der Märchen und setzt sie gut in Szene und verwandelt sie dabei meisterhaft in etwas ganz Anderes. Besonders gefällt mir hier auch der Mix zwischen dem Humor, welcher auf jeder Seite mitschwingt und der Prise Horror, welche gekonnt in der richtigen Dosis beigemischt wurde. Dies führt dazu, dass sich das Buch angenehm lesen lässt und die Seiten fliegen dank des flüssigen Schreibstil nur so dahin. Gelungen finde ich auch die Umsetzung der beiden Zeitstränge. Die Autorin Kingfisher weiß definitiv, wie man die Gegenwart mit der Vergangenheit verknüpft und dabei Bilder beim Leser erzeugt und gleichzeitig eine dichte Handlung erschafft. Beide greifen gelungen ineinander. Dabei bekommt der Leser einen vielseitigen Eindruck in das bisherige Leben der Protagonisten. In dieser Neuinterpretation des Märchens stehen eher die Nebencharaktere im Mittelpunkt. Die Protagonistin ist in „Dornenhecke“ die Fee Krötling, welche es bisher nicht immer leicht hatte. Immer besser lernen wir Krötling kennen, erfahren mehr über ihre Vergangenheit und auch über ihre Familie. Auch über die wichtige Aufgabe von Krötling bekommen wir Stück für Stück immer neue Informationen, sodass sich langsam ein Gesamtbild zusammensetzt. Von Seite zu Seite ist mir Krötling mehr ans Herz gewachsen. Ich mochte ihr gutes Herz und ihr Blick auf die Welt, aber auch wie verantwortungsvoll sie ihre Aufgabe umsetzt. Sie muss alleine diesen dornengeschützten Turm bewachen. So langsam fragt man sich als Leser, was wohl in diesem lauert und wer geschützt werden soll? Der Inhalt des Turmes vor der Außenwelt oder doch eher anders herum? Der männliche Gegenpart ist der Ritter Halim, welcher viel mehr zu bieten hat als eine rittertypische glänzende Rüstung. Auch er hat das Herz am richtigen Fleck und ich fand es sehr interessant, mehr über seine Geschichte zu erfahren, weil er einfach viel mehr zu bieten hat und so manche interessante Facette aufweisen kann. Ich persönlich mochte das Wechselspiel zwischen Krötling und Halim sehr gerne. Es hat mir Spaß gemacht, die Gespräche der beiden zu verfolgen und wie sie sich gegenseitig kennen gelernt haben, nur zu gerne habe ich diese Entwicklung gebannt gelesen. Obwohl dieses Buch nur etwa 130 Seiten stark ist, hat es doch so einige wesentliche Themen zu bieten. Krötling muss sich in einer nicht immer freundlichen Welt behaupten, sie musste ihren Platz in der Welt finden und auch eine Familie ist für sie nicht selbstverständlich. Als ihr dann eine wichtige Aufgabe übertragen wird, meistert sie diese gewissenhaft und ist sich der Konsequenzen bewusst, falls sie versagen sollte. Aber auch Freundschaft und unterschiedliche Herkunft spielen eine wichtige Rolle, wie sie ein Wesen prägen können. In dieser Märchenadaption steckt so viel mehr, als man zunächst vermuten könnte. Das Ende fand ich recht unterhaltsam, wenn auch teilweise etwas überstürzt. Hier hätten mir ein paar Seiten mehr und damit auch ein paar weitere Ausführungen gut gefallen. Mir persönlich war es etwas zu schnell geklärt. Insgesamt konnte mich T. Kingfisher mit „Dornenhecke – Nicht alle Flüche sollten gebrochen werden“ gut unterhalten. Ich fand die Neuinterpretation des Märchens ansprechend. Positiv fand ich sowohl die Charaktere, als auch der humoristische Erzählstil mit der düsteren Atmosphäre. Bloß die Auflösung fand ich etwas zu schnell abgehandelt. Hierfür möchte ich 4 Sterne vergeben und ich bin schon auf das nächste Werk aus der Feder von Kingfisher gespannt.

Kurze Geschichte gut erzählt
🥀In Dornenhecke geht es um Krötling, die kurz nach ihrer Geburt von Feen entführt und im Feenreich großgezogen wird. Dort hat sie ein einfaches, aber gutes Leben, bis sie eine Aufgabe bekommt, die alles verändert. Sie soll einem Neugeborenen in der Menschenwelt einen Segenszauber schenken. Eigentlich kein Problem – bis etwas schiefgeht. Statt kurz zu bleiben, findet sich Krötling am königlichen Hof wieder, wo sie auf die Prinzessin aufpassen soll. Doch das Mädchen ist ganz anders, als man es von einem Märchen erwarten würde. Als ein Unglück geschieht, bleibt Krötling allein zurück, in einer Burg, die langsam von einer Dornenhecke umgeben wird. Jahre später taucht der Ritter Hamid auf, und damit beginnt für sie ein neuer Abschnitt. 🥀Der Anfang hat mich erst etwas verwirrt, weil die Geschichte ungewohnt erzählt wird. Mit der Zeit hat sie mich aber immer mehr gepackt. Krötling ist keine typische Heldin, sie ist ruhig, ehrlich und tut einfach, was getan werden muss. Ihre Art hat mich oft zum Schmunzeln gebracht, auch wenn sie selbst gar nicht versucht, witzig zu sein. 🥀Hamid fand ich anfangs schwer einzuschätzen, aber er passt gut in die Geschichte. Er bringt eine gewisse Leichtigkeit hinein und man merkt, dass zwischen ihm und Krötling langsam etwas entsteht, das über reine Freundschaft hinausgeht. 🥀Der Schreibstil ist sehr schlicht, fast sachlich, aber das hat gut zu dieser besonderen Märchenstimmung gepasst. Es ist kein Buch voller großer Gefühle oder dramatischer Szenen, eher eine ruhige, seltsame und trotzdem berührende Geschichte. Je länger ich gelesen habe, desto mehr hat sie mich zum Nachdenken gebracht. 🥀Es ist kein klassisches Märchen, sondern eher eine still erzählte Geschichte über Verantwortung, Verlust und die Frage, was nach all dem bleibt. Für mich war es ungewöhnlich, aber auf eine gute Art.
Eine wunderbare Kurzgeschichte, toll geschrieben, mit einer sympathischen Protagonisten und einer interessanten Handlung. Dornröschen hinter ihrer Dornenhecke, aber anders. Die Fee und ihre Gabe will die Welt nur schützen. Ein Wechselbalg als Prinzessin, eine Prinzessin als Kröte und ein sehr neugieriger Ritter. Es lohnt sich diese Handlung zu entschlüsseln :) Fazit: Ich habe doe Geschichte sehr gerne gelesen und hätte gar nichts dagegen Krötling noch einmal in einer Geschichte zu treffen.
"Macht nichts. Solange die Welt mein Wäldchen hier in Frieden lässt, habe ich nicht vor, mich hinauszuwagen." Nun seufzte Halim. "Die Welt lässt einen nur selten in Frieden."
Ich bin ja so eine Märchentante. Hab als Kind schon so gerne Märchen gelesen und tut es heute noch. Vor allem wenn altbekannte Märchen auch mal anders erzählt werden. In Dornenhecke wird Dornröschen mit vertauschen Rollen erzählt und lasst euch nicht von einem schönen Gesicht täuschen. Denn das könnte euch das Leben kosten. Und glaubt mir, der Fluch, der die Prinzessin in den ewigen Schlaf versetzt, hat einen guten Grund. Eine wirklich schöne Novelle mit herzzerreißenden Charakteren. Ich habe Krötling und Halim in mein Herz geschlossen.💚

Dornröschen war ein schönes Kind…
… und ein sehr, sehr Böses. Dornenhecke nimmt das altbekannte Märchen “Dornröschen” und fragt sich schlicht und ergreifend “was wäre wenn?” Und damit lernen wir Krötling kenne. Ein Menschenkind, aufgewachsen bei Feen und betraut mit einer Aufgabe: Leute daran hindern die Burg zu finden und den Turm zu betreten. Blöd nur, das sie nicht sooooo viele magische Talente hat und Halim ein sehr netter und wirklich sehr neugieriger Ritter ist. Die Novelle war unterhaltsam. Ein bisschen traurig, ein bisschen witzig, ein wenig gruselig. Aber eher so Märchengruselig. Genau richtig für Leute, die es nicht so mit Horror haben. Ich mochte Krötling und Halim sehr gerne und wünsche ihnen nur das Beste. Solche intelligenten Märchen-Retellings mag ich. Kingfisher bleibt damit eine Instant-Buy Autorin von mir. Reizendes kleines Buch und ich liebe meine Verlagsvertreterin für das Leseexemplar. Gleich morgen kriegt sie eine Mail!
Hmm, ich weis nicht. Es war okay. Irgendwie zwischen cozy und Gewalt, was ich verstörend fand. Die Sprecherin hat lebhaft gelesen und war sehr passend. Wobei ich die Story als zusammen gewürfelt empfand und null originell. Es war mein erstes Hörbuch von der Autorin. Vielleicht hab ich das falsche gewählt und probiere noch ein anderes aus. 🤷🏻♀️
Macht Spaß, aber nicht mein liebster Kingfisher
„Das Schicksal ist mein Fluch. Die Umstände. Dass ich sein muss, wer ich eben bin…“ S.48 Ich liebe die Bücher von T. Kingsfisher, da sie eine ganz besonders atmosphärische Art zu schreiben hat, wir uns immer halb in der Realität und halb in der Folklore und Mystik oder auch Fantasy bewegen und Kingfisher mit geläufigen Normen und Rollen spielt, diese umkehrt und neu erfindet. So ist es auch bei diesem Kurzgeschichten-Roman, der vom Märchen „Dornröschen“ inspiriert ist, in dem wir uns aber halb im Feenreich bewegen und die Gut-und-Böse-Rollen, wie wir sie aus dem klassischen Märchen kennen, vertauscht sind. Ich habe diesen Roman schon vor 2 Jahren auf Englisch und nun nochmal in der wundervollen deutschen Übersetzung von Elena Helfrecht gelesen; ich muss ehrlich sagen, dass es nicht mein liebster Roman von Kingfisher ist und meine Favoriten weiterhin „Wie man einen Prinzen tötet“ oder die Romane um Alex Easton mit „Was die Toten bewegt“ und „Was die Nacht verschweigt“ sind. Dennoch ist DORNENHECKE mit 130 Seiten ein kurzweiliger atmosphärischer Read, ein Ausflug in die (grausame) Feenwelt, und damit die Lesezeit absolut wert!

Dornröschen aus den Augen des Feenvolkes. Gut geschriebene Kurzgeschichte.
Mit 144 Seiten ist es eher eine kurzweilige Geschichte, welche jedoch nicht ihren Zauber eingebüßt hat. Der Schreibstil von Kingfisher ist angenehm und zieht mich auf‘s Neue in den Bann. In Dornenhecke wird Dornröschens Geschichte mal von einem anderen Blickwinkel beleuchtet. Und zwar von dem der „bösen“ Fee. Wir erleben die Geschichte aus Krötlings Augen und begegnen mit ihr gemeinsam dem etwas anderen Prinzen Halim. In der Geschichte ist nichts normal und genau das hat mir so gut daran gefallen. ;) Fazit Kurzweilig, Interessant und es war schön, mal wieder in eine Märchenadaption abzutauchen. Außerdem bin ich Fan vom Feenvolk.

Es war einmal eine Prinzessin, die in einem Turm festsaß. Diese Geschichte handelt nicht von ihr. Denn hier lernen wir erst einmal Krötling kennen – die gute Fee des Märchens. Als Kind wurde sie von den Feen entführt, in den warmen Wassern des Feenlandes wächst sie behütet und geliebt auf. Aber eines Tages treten die Feen mit einer ganz Besonderen Bitte an sie heran: Sie soll in die Menschenwelt und einen Segensspruch für ein Kind sprechen, um dieses Königreich zu schützen. Und obwohl Krötling viel dafür lernt und genau weiß, was sie zu sagen hat, geht es am Ende doch schief und Krötling sitzt nun in der Menschenwelt fest. Jahrhunderte später taucht ein Ritter an der Dornenhecke auf und Krötling will einfach nur, dass er wieder verschwindet. Dieser aber ist ziemlich hartnäckig. Er hat von einem Fluch gehört, dabei dachte Krötling, dass alle, die von der Geschichte wussten schon längst tot sind und die Geschichte rund um die Dornenhecke vergessen. Krötling ist mir sofort ans herz gewachsen, ich hab sie so sehr gemocht. Ihre Stärke und ihre Liebenswürdigkeit sind schon sehr Besonders. Ihre Neugier, auch dem fremden Ritter gegenüber, kann man so gut verstehen, liegt sie doch seit Jahrhunderten hinter der Dornenhecke auf der Hut, dass niemand hier länger verweilt. T. Kingfisher hat schon eine ganz Besondere Art zu schreiben, und so konnte mich auch dieser, wenn auch viel zu kurzer, Roman in seinen Bann ziehen. Eine mystische Atmosphäre, ein bisschen Märchen, ein bisschen Folklore und eine Prise Humor, genau mein Ding. Ein unterhaltsamer Roman, mit einer liebevollen Krötling, einem tollen Ritter und auch einer bösen Antagonistin – alles was ein Märchen braucht. Von mir volle Punktzahl und absolute Leseempfehlung!

Mein Highlight 2025
Dornenhecke erzählt ein ungewöhnliches Märchen über Krötling, eine gutherzige, krötige Heldin, die durch einen misslungenen Feenzauber an die Menschenwelt gebunden ist und seit Jahrhunderten einen Fluch bewacht. Als ein liebenswerter Ritter auftaucht, der diesen Fluch brechen will, gerät ihre Pflicht in Konflikt mit ihrem Herzen. Ich habe mich riesig darüber gefreut, dass ich dieses Buch in einer Leserunde gewonnen habe und mitlesen durfte, eines meiner Jahreshighlights. Eine neue Definition von Dornröschen und absolut fantastische Story. Ich fühlte mich auf jede Seite dieses Büchleins absolut unterhalten. Krötling, die eigentliche Heldin dieser Geschichte gefangene in einer Kröte, bis der Ritter Halim ihren Weg kreuzt. Aber auch diese Ritter ist kein typische Ritter, er kämpft mit Intelligenz und Büchern statt mit Schwertern. Dieses Buch ist sensationell gut und hat zurecht den den Hugo Award gewonnen.

Dornenhecke ist mal wieder eine wunderbar schräge, kreative Neuinterpretation eines bekannten Märchens: Dornröschen. Ich habe das Hörbuch sehr genossen. Kingfisher hat einfach ein Talent dafür, alten Geschichten neues Leben einzuhauchen, ohne dass es sich aufgewärmt angefühlt hätte. Was mir besonders gefallen hat: die ruhige, fast träumerische Erzählweise. Es dauert eine Weile, bis sich alles entfaltet, aber genau das passt zur Geschichte und zur Hauptfigur, die etwas weltfremd (buchstäblich!!!) ist. Manche könnten den gemächlichen Einstieg als zu langsam empfinden, aber für mich war das Teil des Charmes. Auch schön: Wie selbstverständlich Diversität in der Welt verankert ist, ohne dass es groß thematisiert oder erklärt werden muss. Die Sprecherin Josephine Hochbruck hat super zur Stimmung gepasst. Ihre Stimme bringt die etwas naive, aber liebenswerte Hauptfigur richtig gut rüber. (Rezensionsexemplar)
Kurzweilige, emotionale Geschichte
Eine tolle Geschichte ,die kurzweilig aber emotional war. Der Schreibstil von T.Kingfisher ist wirklich sehr bildhaft, der Schreibstil sehr flüssig. Krötling hat uns mit auf ihre "Reise" genommen. Nicht nur Dornröschen wurde in einen langen langen Schlaf versetzt auch ein Wechselbalg, damit es keinen Schaden anrichten kann und Krötlings Aufgabe ist es auf zu aufzupassen. Ob ihr das gelingt und welche Schwierigkeiten sie dabei hat müsst ihr selber rausfinden.
Märchen à la Kingfisher
Wieder eine sehr coole Geschichte, die sich lose an einer Vorlage orientiert, aber diese auf ganz neue Weise aufrollt und umerzählt. Plötzlich ist alles ganz anders, als wir es nach dem Original dachten und zu kennen glaubten. Sehr schön, sehr originell. Hier ist die Vorlage also wieder ein Märchen, und das hat reichlich Grusel, Monster und Horror zu bieten, aber auch liebenswerte Figuren und den leicht humorvollen Ton, der für die Autorin typisch ist. Das Ende der Novelle ist vielleicht ein wenig unspektakulär, aber ansonsten war das wieder ein großer Spaß.
Thornhedge ist eine “Dornröschen” - Adaption die ihr so sicherlich nicht erwartet. 🍄🧚
Thornhedge ist unheimlich, süß und wunderbar seltsam – ein Buch, das genauso herzerwärmend wie verstörend ist & mich vollkommen verzaubert zurückgelassen hat. Beim aufschlagen des Buches wusste ich nicht recht was mich erwartet & worauf ich mich da einlasse. Aber bei allem, was aus der Feder von T. Kingfisher stammt, bin ich mir sicher: Ich darf mich auf eine Prise Skurrilität, eine ordentliche Portion Tollpatschigkeit, einen Protagonisten, den man sofort ins Herz schließt & einen Antagonisten, den man zum fürchten findet, freuen. Genau so war es auch hier. Im Buch begleiten wir Toadling - sie wurde von Feen aufgezogen - wirklich schaurigen Feen. Toadling bekommt den Auftrag, der neugeborenen Prinzessin ihren “Segen” zu erteilen. Das Problem? Toadling hat nie so recht verstanden, welche Tragweite ihr Handeln eigentlich hat. Was folgt, ist ein kurzer, wilder & herrlicher eigenwilliger Ritt durch Sumpflandschaften, gespickt mit folkloristischen Kreaturen & einer skurrilen Schar von Erwachsenen, die mehr oder weniger komplett nutzlos sind. Ich habe Thornhedge wirklich unheimlich geliebt. Toadling ist eine liebenswerte, herrlich schrullige Protagonistin. Sie ist selbstlos, mutig, entschlossen & besitzt ein so tiefes Mitgefühl, dass es ihr manchmal selbst im Weg steht. Die Antagonistin ist hingegen so verdammt unheimlich - sie sagt viele gruselige Dinge, die mit einem fast unschuldigen Charme versetzt sind; ein absoluter Irrsinn, der es irgendwie schafft, zugleich absolut furchteinflößend & ziemlich amüsant zu sein. Die kleine Liebesgeschichte fand ich wirklich entzückend. Ihre Anwesenheit verleiht Toadling Tiefe, während sie nach Jahrhunderten der einsamen Hingabe an ihren Aufgaben lernt, was Nähe & Gemeinschaft bedeutet. Kingfishers Märchen sind für mich immer ein Genuss, aber diese Adaption hat sich so erfrischend neu angefühlt. Die Autorin schafft den Spagat zwischen düsteren, makabren Elementen wie Mord, Folter, wiederbelebte Leichen & einer zärtlichen Wärme, die die Geschichte von innen heraus leuchten lässt.

Ein kurzer Roman, der sich schnell lesen lässt – perfekt für zwischendurch. Die Geschichte spielt mit dem Gegensatz von Gut und Böse: Krötling, als Baby entführt, wächst bei den Feen auf und soll als Fee die Prinzessin Fayette beschützen. Eine unterhaltsame, märchenhafte Geschichte mit charmanten Figuren und leichtem Erzählton.
Krötling auf die 1
Dornenhecke ist ein modernes Märchen, das bekannte Motive auf eine ganz eigene, charmante Weise neu erzählt. Besonders ins Herz geschlossen habe ich Krötling Der Schreibstil ist fließend, atmosphärisch und voller kleiner, fantasievoller Details. Ob ein göttlicher Mondscheinhase oder die vielen unterschiedlichen Feenarten – die Welt wirkt lebendig und liebevoll ausgestaltet. Besonders spannend fand ich, dass hier nicht alles so klar in Gut und Böse aufgeteilt ist, wie man es aus klassischen Märchen kennt. Die Geschichte überrascht mit Tiefe, Humor und einem Ende, das mich wirklich kalt erwischt hat.
Als Baby wird Krötling von Feen entführt und wächst bei diesen auf. Sie lernt, sich in eine Kröte zu verwandeln, ein wenig Magie und wird geliebt. Doch dann soll sie in die Menschenwelt zurückkehren, um ein Neugeborenes mit einem Segensspruch zu belegen. Als dies schief geht, muss Krötling in der Menschenwelt bleiben und ihren Fehler wieder gut machen. Lange Zeit später schützt Krötling noch immer ein von einer Dornenhecke überwucherte Schloss, als ein Ritter vorbeikommt. „Dornenhecke“ hat es in wenigen Seiten geschafft, mich völlig zu verzaubern. Krötling war so ein wundervoller Charakter und es war einfach toll, die Geschichte aus ihrer Sicht zu erleben. Sie war ein ganz ungewöhnlicher Hauptcharakter und ich habe schnell mit ihr mitgefiebert. Die Geschichte wurde teils in der Gegenwart und teils in der Vergangenheit erzählt. Mir persönlich gefiel insbesondere der vergangene Zeitstrahl sehr gut. Hier erfuhr man, woher Krötling kam und was es mit der riesigen Dornenhecke auf sich hatte. In der Gegenwart dagegen wollte sie einen Ritter davon abhalten, sich der Dornenhecke zu nähern und lernte diesen dabei unbeabsichtigt näher kennen. Dieser Zeitstrahl war süß aber hier ging auch alles etwas schnell. So gut mir diese Geschichte auch gefallen hat, war ich mit dem Ende so gar nicht einverstanden. Mir ging hier einiges zu schnell und vor allem aus moralischer Sicht fand ich vieles hier zu leicht und schnell abgehandelt. Auch wenn es sich hier um eine Novelle handelt, hätte das Buch an dieser Stelle einfach noch mehr Seiten benötigt. Es wirkte leider etwas so, als ob die Autorin schnell fertig werden wollte – oder sich eventuell auch von typischen Märchenenden inspirieren hat lassen, was in dieser Form zu dieser Geschichte aber einfach nicht so passen wollte. Fazit: Insgesamt war „Dornenhecke“ eine schöne und süße Geschichte aber auch eine, die mich etwas enttäuscht zurückließ. Das bin ich von der Autorin so nicht gewohnt, daher freue ich mich trotzdem sehr darauf, ihr nächstes Buch zu lesen!
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
T. Kingfisher ist das Pseudonym von Ursula Vernon. Die in North Carolina lebende mehrfach preisgekrönten Autorin und Illustratorin ist vor allem für ihre Kinderbücher bekannt. Sie wurde bereits für den Ursa Major Award und den Eisner Award nominiert und gewann 2015 den Nebula Award für die beste Kurzgeschichte und 2017 den Hugo Award für die beste Novelle. Ihr Debüt-Horrorroman wiederum wurde 2020 mit dem Dragon Award für den besten Horrorroman ausgezeichnet. 2023 erschien von ihr in Deutschland „Wie man einen Prinzen tötet“.
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Dornröschen mal anders erzählt.
Da ich ein großes Fan von Märchen bin habe ich die Chance genutzt und diese Version von Dornröschen gelesen und war sehr überrascht. Kingfisher hat einen schönen Schreibstil und schafft es problemlos auf wenigen Seiten eine tolle und fesselnde Geschichte mit tiefgründigen Figuren entstehen zu lassen. Auch geht es hier nicht klassischum die schlafende Schönheit sondern um Krötling, deren Aufgabe es ist das Schloss und die Dornenhecke zu schützen, allerdings aus Gründen die erst nach und nach rauskommen. Die Handlung wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt, was dem Leser einen gelungenen Rundumblick gibt und die Ereignisse besser erklärt. Der Spannungsbogen ist nicht sehr hoch aber das braucht er bei der Geschichte auch nicht zu sein um zu fesseln. Fazit: eine sehr gelungene Erzählung von Dornröschen mit starken Figuren und schönen Schreibstil der zu überzeugen weiß und einer Handlung die eigene Wege geht.
Dornröschen auf T. Kingfisher-Art … ich liebe es
Ich weiß nicht wie ich es anderes ausdrücken soll, aber T. Kingfisher hat einfach ein Händchen für Märchenadaptionen. Habe bis jetzt 3 Bücher von ihr gelesen und keines davon hat mich auch nur ansatzweise enttäuscht. Auch hier bei einer Neuinterpretation von Dornröschen hat sie mich überzeugt. Die Geschichte ist düster und cosy zu gleich. Eine Mischung, die durch den Erzählstil sehr märchenhaft rübergebracht wird und atmosphärisch wirkt. Es ist ein Märchen mit allen Stärken und Schwächen, die Märchen eben haben. Charaktertiefe ist nicht wirklich gegen, doch auch ohne kann man Krötling, die Hauptprota, mögen. Da ich das Buch nicht vor Ort hatte, habe ich auf das Hörbuch zurückgegriffen und ich kann es empfehlen. 3:34 Std. verfliegen im nu. Lese- und Hörempfehlung von mir. Einfach eine schöne märchenhafte Unterhaltung für einen Nachmittag.
Ein fantastisches, wenn auch leider sehr kurzes, Retelling von Dornröschen mit etwas abruptem Ende. Ich kenne schon ein paar Bücher der Autorin. Die sind allesamt eher düster, wenn auch nicht direkt gruselig. So ist es auch in diesem Fall, es ist ein eher düsteres Buch, aber nicht gruselig, nur halt auch nicht fröhlich. Es geht vor allem und die Fee Krötling und den Ritter Halim - zwei sehr liebenswerte Figuren. An Halim gefällt mir am besten, dass er nicht diese fragile Männlichkeit besitzt, sondern einfach sagen kann, wenn er etwas nicht machen möchte und auch, warum. So erfrischend, wo doch sonst immer alle MMCs "echte Männer" und unglaublich gefährlich und kriegerisch sein müssen. Krötling war auch ein wundervoller Charakter, sie war so freundlich und versuchte tapfer, ihr Geheimnis zu bewahren und ihre Aufgabe zu erfüllen. Mir gefällt auch, dass beide als eher nicht attraktiv bezeichnet werden. Sonst sind ja nur normalerweise immer alle super hot, daher fand ich es super, dass es auch mal anders geht. Insgesamt hätte ich zum Ende hin eindeutig mehr Action erwartet, es ging dann doch recht zügig und war ziemlich abgehackt. Trotzdem hat mir das Hörbuch, gelesen von Josephine Hochbruck, sehr gut gefallen, weil es nicht die üblichen Klischees bedient und damit sehr gut auskommt und auch zwischen den Zeilen viel zu erzählen hat.
Eine düstere Märchenerzählung, die ganz anders ist als erwartet!
Krötlings Geschichte ist eine wahnsinnige Mischung aus düsterer und niedlicher Atmosphäre. Während die Story voller Märchenelemente mit dunklen Wendungen und Horrorzügen ist, ist ihr Charakter und ihre persönliche Entwicklung im Buch einfach zum Knuddeln! Was sich vielleicht seltsam anhört, ist eine grandiose Mischung! Ich liebe T. Kingfisher für diese unvergesslichen Twists in ihren Büchern, die besonderen, lebendigen Charaktere und dieser Mix, der es mir unmöglich macht ihre Geschichten nicht mögen! Für alle, die sonst mit Neuerzählungen nichts anfangen können: hiermit habt ihr definitiv nicht gerechnet!
T. Kingfisher erzählt die besten Märchen... 🙌
Das kleine Feenwesen Krötling verbringt Jahrhunderte versteckt in einer Dornenhecke, die einen alten Turm verbirgt. Niemand darf erfahren, was vor der Welt versteckt wird, bis ein Ritter, der so gar nicht wie ein Ritter wirkt, hinter die Dornenhecke blickt und Krötling entscheiden muss, ob sie alles für ihre Freiheit riskiert oder ihren Fluch schützt. Hierzu springt die Geschichte sowohl in die Vergangenheit als auch in die Gegenwart und enthüllt das Rätsel der Dornenhecke. Ich hab das Buch soooo geliebt! Märchenhaft auf knapp 130Seiten erzählt, beweist T Kingfisher, dass ihre Geschichten mehr bieten, als das bloße Auge vermuten lässt. Ihre Ideen packen mich in jedem Buch aufs Neue, sodass ich bereits jetzt auf ihr nächstes Buch hinfiebere 🌟
T. Kingfisher schreibt genau die Art von Fantasy, die ich mag. Keine typischen Dreieckslovestories mit perfekten Helden, nein, ihre Protagonisten sind wunderbar unperfekt und darum schließe ich sie immer sofort ins Herz, so wie Krötling, die in dieser etwas anderen Dornröschen Hommage die Rolle der bösen Fee einnimmt. Aber war die wirklich böse?
Neues von T. Kingfisher
Da ich bis jetzt auch alle anderen auf deutsch übersetzten Bücher von ihr gelesen habe, habe ich dieses hier natürlich ohne zu zögern gekauft. Der Schutzumschlag sowie das Buch sind wirklich wunderschön gestaltet und sind ein richtiger Hingucker. Bei Dornenhecke handelt es sich um eine etwas andere Version von Dornröschen, die mir irgendwie gefallen hat. Und mit 130 wirklich sehr schnell gelesen war. Ich tu mich manchmal mit so kurzen Geschichten schwer weil ich es gewohnt bin, langsam in die Welt und deren Bewohner einzusteigen, aber bei Dornenhecke war ich wirklich sofort drin. Das liegt wahrscheinlich auch einfach am Schreibstil der Autorin, ich musste irgendwie oft an 'Wie man einen Prinzen tötet' denken. Ich glaube Krötling und Halim haben mich irgendwie an die Protagonistin und ihre Gefährten erinnert. Und zum Schluss hab ich doch wirklich ein paar kleine Tränchen im Augenwinkel gehabt. Wer mal was ganz anderes aber kurzweiliges haben möchte und vielleicht sowieso gerne neu erzählte Märchen liest wird mit dieser Geschichte bestimmt Happy. Kleiner Tipp, lasst euch einfach durch die Geschichte treiben wie es Krötling in ihrem Fluss tut 💕
Ein Märchen, das leise unter die Haut geht ✨ Dieses Buch war nicht laut. Nicht spektakulär. Nicht schockierend düster, wie ich es sonst von der Autorin gewohnt bin. Und genau das hat es irgendwie… besonders gemacht. 🖤 Denn hier bekommen wir kein klassisches Dornröschen-Retelling. Wir bekommen die Geschichte der „bösen“ Fee – nur dass sie eben gar nicht böse ist. Und genau da hat mich das Buch abgeholt. 🐸 Krötlein (ja, ich liebe sie) ist eine Figur, die mich wirklich überrascht hat. Still. Einsam. Von Schuld zerfressen. Und gleichzeitig so sanft, so vorsichtig, so… menschlich. Über Jahrhunderte sitzt sie da, gefangen in ihrer eigenen Entscheidung, überzeugt davon, dass sie bleiben muss. Dass sie es verdient hat. Und dann kommt dieser Ritter. Halim. Kein strahlender Held. Kein perfekter Retter. Sondern einfach… ein guter Mensch. 🤍 Und was dieses Buch dann macht, ist nichts Lautes. Es schreit nicht. Es dramatisiert nicht. Es zeigt leise, wie jemand, der sich längst aufgegeben hat, wieder sieht, dass das Leben vielleicht doch noch mehr sein kann als Strafe. 💭 Dieses unterschwellige Thema von → Einsamkeit → Schuld → und der Frage, ob man sich selbst vergeben darf …das war für mich das Herz der Geschichte. Und ich hab das gespürt. Aber (und das ist mein großes Aber): 📖 Es ist zu kurz. Gerade das Ende? Das passiert gefühlt im Schnelldurchlauf. Da hätte ich mir mehr Raum gewünscht, mehr Tiefe, mehr Zeit zum Atmen. Auch die emotionale Entwicklung hätte noch stärker wirken können, wenn man ihr einfach… mehr Seiten gegeben hätte. ✨ Trotzdem: – wunderschöne Idee – tolle Perspektive (endlich mal die Fee!) – leise, aber berührende Botschaft Fazit: Das ist kein Buch, das dich umhaut. Aber eines, das dich sanft berührt. Und manchmal ist genau das mehr wert als jeder Plot-Twist. 🫶
„In Gesellschaft kinderfressender Sumpfmonster fühlte sich Krötling ausgesprochen geliebt.“ Stellt euch vor ihr schält eine altbekannte Geschichte ab, zieht ihr zuerst die prächtigen Kleider aus, schält sie dann aus der Haut und aus dem Fleisch und habt nur noch die Knochen vor euch, und das, was die Geschichte im Innersten zusammenhält. So macht es Kingfisher mit altbekannten Märchen und verwandelt sie mit Hexenfingern in etwas düsteres und schönes. Manchmal erkenne ich das Mädchen wie bei „Dornenhecke“ - manchmal nicht. Und obwohl ich kein großer Fan von Märchen bin, genieße ich Kingfishers Novellen und Romane immer sehr. „Dornenhecke“ handelt nicht von der hinter den Dornen schlafenden Prinzessin, nein, sie handelt von ihrer Wächterin: Krötling, die kurz nach ihrer Geburt entführt und durch ein Wechselbalg ausgetauscht wurde. Sie wächst geliebt in den Gewässern des Feenreiches auf und lernt Magie. Als sie in die Welt der Menschen zurückgeschickt wird, erhält sie den Auftrag ein Neugeborenes zu segnen … was kräftig schief geht. So endet Krötling vor der Dornenhecke als Wächterin, bis ein Prinz des Weges kommt. Krötling habe ich wirklich lieb gewonnen auf den noch nicht einmal 130 Seiten der Novelle. Sie ist Herzensgut und nimmt ihre Aufgaben ernst, auch noch nach langer Zeit. Halim, der Ritter, der nicht sonderlich gut in seinem Job ist, aber umso gutmütiger, ist ihr Gegenpart. Den Weg, den die beiden gemeinsam beschritten haben, fand ich wirklich schön. Wenn man der Novelle unter die Seiten schaut, begegnen einem Themen wie Einsamkeit, Pflichtbewusstsein und Liebe in allen erdenklichen Arten. Auch das #foundfamily Thema, das Krötling im Feenreich erlebt, war wunderbar ausgearbeitet. Am liebsten hätte ich mich mit ihr in die Gewässer gestürzt. Das Märchen erhält Von Kingfisher einen düsteren Anstrich, mit schwarzen Tränen und einem Monster im Prinzesinnengewand. Das Morbide war in ihren anderen Roman aber stärker ausgeprägt. Hat es mir etwas ausgemacht? Nein - das findet in ihren anderen Romanen genügend Platz. Für das, was das herrlich gestaltete Buch sein soll - eine düstere Novelle, getragen vom Sprachgefühl der Autorin - fand ich es wirklich sehr unterhaltsam. Die Gestaltung von #thornhedge ist im deutschen sowohl vom Cover als auch vom Innendesign durchdacht und bis ins Detail fortgesetzt. Im gesamten Buch begegnen uns düstere Dornen, mutige Kröten und blitzende Krönchen. Ins deutsche übertragen wurde es von Elena Helfrecht.
Auf eins kann man sich bei T. Kingfisher verlassen: Sie schafft es immer, aus alten Konzepten noch etwas Neues zu drehen. In “Dornenhecke” nimmt sie sich das klassische Märchen Dornröschen vor, eine früher grausame (Dornröschen wurde in älteren Versionen schlafend vergewaltigt) und heute eher langweilige Geschichte. Es geht um Krötling, die die Rolle der “bösen” Fee innehat - allerdings nicht nur, so einfach ist das hier nicht, ich möchte aber natürlich auch nicht spoilern. Krötling bewacht über Jahrhunderte die Burg, die Dornenhecke, das schlafende Mädchen. Dabei switcht sie zwischen ihrer Menschen- und ihrer Krötengestalt. Als eines Tages der muslimische Ritter Halim auftaucht, der sehr viel Interesse an der Hecke zu haben scheint, ändert sich jedoch alles… Kurzweilig, märchenhaft und gelegentlich etwas düster spinnt Kingfisher ihre Story und überrascht damit, bekannten Charakteren neues Leben einzuhauchen. Krötling ist nicht sonderlich mächtig und etwas ungeschickt, aber sehr liebenswert. Ihre Familie samt Erziehung mag etwas “sumpfig” sein, aber auch warmherzig. Halim war mir dagegen etwas zu blass und edelmütig, Prinzessin Fayette zu eindimensional. Trotzdem hat mir diese Neuerzählung sehr gefallen. Irgendwie perfekt für den Herbst und dank der geringen Seitenzahl liest sie sich super auch mal an einem Sonntag weg.
Für mich hat sich dieses Buch wie ein modernes Märchen gelesen. Trotz der wenigen Seiten steckt die Geschichte voller Tiefgang und Herz, und ich habe wirklich jede einzelne Minute mit diesem Buch genossen. Alle Fantasy-Leser sollten diesem Werk unbedingt eine Chance geben, denn es ist ohne Zweifel etwas ganz Besonderes.
Atmosphärisch, humorvoll und überraschend vielfältig. Eine märchenhafte Geschichte mit besonderer Protagonistin.
Die Geschichte fühlt sich an wie ein märchenhafter Spaziergang durch eine Welt, die gleichzeitig wundersam vertraut und vollkommen neu wirkt. Der Schreibstil von T. Kingfisher ist atmosphärisch, warm und voller leiser Magie. Schon nach wenigen Seiten hatte ich das Gefühl, komplett in dieser märchenhaften Stimmung zu versinken. Die Geschichte wird aus der dritten Person erzählt und passt dadurch perfekt zu diesem märchenartigen Ton. Was mich besonders begeistert hat, ist die Perspektive. Eine Erzählung aus der Sicht einer Figur zu erleben, die sonst als böse Fee in Märchen auftaucht, war ungewohnt und unglaublich spannend. Krötling ist so anders als viele Protagonistinnen, nicht nur äußerlich, sondern auch in ihrer Art zu denken und zu fühlen. Sie hat Tiefe, Humor und eine ruhige Stärke, die ich sofort mochte. Und genau dieser leicht skurrile, charmante Humor zieht sich durch die ganze Geschichte, ohne dass er die Atmosphäre zerstört. Er macht das Buch sogar noch besonderer. Auch die Welt hat mich komplett fasziniert. Sie ist voller kleiner Details, ungewöhnlicher Wesen und besitzt diese märchenhafte Schwere, die einen einhüllt. Besonders schön fand ich zudem, dass ein muslimischer Charakter eine wichtige Rolle spielt. Das hätte ich in einem Setting, das so stark an europäische Märchen erinnert, nicht erwartet, aber genau das hat die Geschichte für mich bereichernder und vielfältiger gemacht. Trotz meiner Begeisterung hat mir am Ende ein kleines Fünkchen gefehlt, um es zu einem richtigen Highlight zu machen. Das Ende ist rund und schön erzählt, aber ich hatte mir einen minimal stärkeren Abschluss erhofft. Trotzdem habe ich jede Seite geliebt und wäre gern noch länger in dieser Welt geblieben. „Dornenhecke“ ist atmosphärisch, berührend, humorvoll und einfach besonders. Und ich weiß jetzt schon, dass ich definitiv mehr von dieser Autorin lesen möchte.

Nicht alle Flüche sollten gebrochen werden 🧚
Die Dornenhecke von T. Kingfisher legt den Fokus des Klassikers Dornröschen zunächst einmal auf eine ganz andere Protagonistin - nämlich Krötling, unsere gute Fee. Krötling wurde als Neugeborenes gegen ein Wechselbalg ausgetauscht und ist so bei ihrer Feenfamilie, den Grünzähnen, gelandet. Dort lebt sie eigentlich ein ganz gutes Leben, bis sie einen Auftrag erhält und deswegen ihre Familie verlassen muss. Sie wird ausgebildet und soll als gute Fee eine Gabe weitergeben...leider spricht sie die Worte nicht genau wie gelernt aus und besiegelt dadurch ihr Schicksal. Sie kann vorerst nicht zurückkehren und fristet ihr Dasein als "Aufpasserin". Mir hat es sehr gut gefallen, dass viele Mythen und Sagen, die um Feen ranken verwendet wurden und auch weitere "Fabelwesen" integriert wurden. Feen werden nicht disneymäßig als überwiegend liebliche, wunderschöne Wesen dargestellt sondern können durchaus grausam oder wie im Fall von Krötlings Familie auch echt unansehnlich daherkommen. Zudem hat mir die Umkehr von Gut und Böse sehr gefallen, ich fand die Idee dahinter echt toll und die Umsetzung ist sehr gelungen! Krötling hat mir total leid getan, man hat ihre Einsamkeit richtig gespürt und mit ihr gefiebert, ob sie am Ende nicht vielleicht doch ihr Happy End bekommt. Ich hätte auch gerne noch weiter über Krötling, ihre Familie und Halim (auch wenn der vor Naivität und Unwissen nur so strotzt 😅) gelesen, mir sind alle selbst in der Kürze der Geschichte ans Herz gewachsen 🥰

Wirklich lesenswert
Ich liebe T.Kingfisher nach "the hollow places" und dieses kleine, aber feine Buch hat einfach alles bestätigt. Es ist so eine gute Dornröschenadaption und soviel mehr. Auf diesen paar Seiten, schafft es die Autorin, dann man eine Beziehung zur Hauptprotagonistin aufbaut. Sie gibt ihr eine wahnsinnige Geschichte, eine so liebenswerte Persönlichkeit, man muss Krötling einfach lieben. Man möchte ihr immerzu sagen, du bist doch toll, du machst das super, sei nicht so gemein zu dir. Die Geschichte ist gewohnt düster, bisschen unheimlich und verquer. Ich habe alles daran geliebt. Das Buch selber ist auch ein absoluter Hingucker und ja 20€ sind viel Geld...aber ich finde bei einem guten Geschichte,sollte man keine kosten-nutzen Rechnung machen. Und die Danksagung hat mir den Rest gegeben. Wie sympathisch möchte man sein. Finde es sehr schade, dass es so wenig Bücher auf deutsch gibt und hoffe es kommen noch soo viel mehr. Absolute Kaufempfehlung
Ein etwas anderes, aber umso schöneres Märchen
Wieder einmal hat mich T. Kingfisher überzeugt und verzaubert. Dornenhecke ist eine Novelle, die das Märchen von Dornröschen mal in einem ganz anderen Licht gestaltet. T. Kingfisher hat einen wunderschönen, zauberhaften Schreibstil, der perfekt zu dem märchenhaften Setting der Geschichte passt. Und ihre Charaktere sind immer wieder wundervoll unvollkommen, aber gerade dadurch umso liebenswürdiger. Obwohl es sich um eine so kurze Novelle handelt, habe ich Krötling mit ihrer sanften Art ins Herz geschlossen und auch Halim ist unglaublich liebenswert. Eine wunderschöne, märchenhafte und kurzweilige Geschichte, die zum Träumen einlädt.
Für alle, die Märchen lieben, aber auch bereit sind, sie mit anderen Augen zu sehen
Thornhedge ist ein stilles, berührendes Märchen, das die klassische Sleeping Beauty-Geschichte auf den Kopf stellt. Im Mittelpunkt steht Krötling, eine schüchterne Fee, die einst einen Schutzzauber sprach – der als Fluch missverstanden wurde. Jahrhunderte später trifft sie auf einen sensiblen Ritter, der die Wahrheit hinter dem Mythos sucht. T. Kingfisher erzählt warm, klug und mit leiser Tiefe von Schuld, Mut und dem wahren Kern alter Legenden.
Was wäre, wenn Dornröschen die Böse gewesen wäre?
Mit dieser Frage beschäftigt sich diese Novelle von Kingfisher, in der wir der unkonventionellen, aber liebenswerten „guten Fee“ Krötling folgen. Ich bin generell ein großer Fan von Kingfishers Schreibstil und habe diese kleine Geschichte mit Spannung verfolgt. Krötling ist mit ihren Fehlern und Schwächen eine tolle, nachvollziehbare Protagonistin und ich habe sie und Halim bis zum Ende angefeuert. Eine sehr schöne Novelle und perfekt für einen Nachmittags-Read :)
Mit diesem fantastischen Buch „Dornenhecke – Nicht alle Flüche sollten gebrochen werden“ hat die Autorin T. Kingfisher einen eigenständigen Roman geschrieben. Dieses Werk orientiert sich an dem Märchen Dornröschen, erzählt aber eine bisher eher unbekannte Version des Märchens. Klappentext: Es war einmal eine Prinzessin, die in einem Turm festsaß. Diese Geschichte handelt nicht von ihr. Kurz nach ihrer Geburt wird Krötling von den Feen entführt. So wächst sie zwar fern von ihrer Familie, doch geliebt und geborgen in den warmen Wassern des Feenlandes auf. Eines Tages wenden sich die Feen mit einer Bitte an sie: Sie soll in die Menschenwelt zurückkehren, um ein Neugeborenes mit einem schützenden Segensspruch zu bedenken. Klingt einfach, oder? Doch bei den Feen ist nichts jemals einfach. Jahrhunderte später nähert sich ein Ritter einer hohen Dornenhecke, deren Stacheln so scharf wie Schwerter und dick wie Unterarme sind. Wie er gehört hat, gibt es hier einen Fluch zu brechen – einen Fluch, den Krötling mit aller Macht aufrechterhalten will … Bisher hatte ich schon ein paar Bücher aus der Feder von Kingfisher gelesen. Diese haben von dem Soldat Alex Easton gehandelt und waren im Bereich Horror und Nervenkitzel einzuordnen. Beide konnten mich auf ihre Art überzeugen und daher war ich sehr auf diese Neuinterpretation von Dornröschen und die Umsetzung hierzu gespannt. Voller Vorfreude habe ich mich an dieses Büchlein gemacht und meine Erwartungen sind nicht enttäuscht worden. Schon die Gestaltung finde ich sehr ansprechend. Dieser Roman ist mit thematisch passenden und ansprechenden Illustrationen versehen, welche den Leser auf den Inhalt einstimmen. Und auch dieses Mal ist der Erzählstil wieder spannend und märchenhaft zugleich. Gekonnt wird hier eine dichte und unterschwellig düstere Atmosphäre erschaffen, welche wirklich richtig gut zu dieser Neuinterpretation von Dornröschen passt. Kingfisher spielt hier gekonnt mit ein paar Klischees der Märchen und setzt sie gut in Szene und verwandelt sie dabei meisterhaft in etwas ganz Anderes. Besonders gefällt mir hier auch der Mix zwischen dem Humor, welcher auf jeder Seite mitschwingt und der Prise Horror, welche gekonnt in der richtigen Dosis beigemischt wurde. Dies führt dazu, dass sich das Buch angenehm lesen lässt und die Seiten fliegen dank des flüssigen Schreibstil nur so dahin. Gelungen finde ich auch die Umsetzung der beiden Zeitstränge. Die Autorin Kingfisher weiß definitiv, wie man die Gegenwart mit der Vergangenheit verknüpft und dabei Bilder beim Leser erzeugt und gleichzeitig eine dichte Handlung erschafft. Beide greifen gelungen ineinander. Dabei bekommt der Leser einen vielseitigen Eindruck in das bisherige Leben der Protagonisten. In dieser Neuinterpretation des Märchens stehen eher die Nebencharaktere im Mittelpunkt. Die Protagonistin ist in „Dornenhecke“ die Fee Krötling, welche es bisher nicht immer leicht hatte. Immer besser lernen wir Krötling kennen, erfahren mehr über ihre Vergangenheit und auch über ihre Familie. Auch über die wichtige Aufgabe von Krötling bekommen wir Stück für Stück immer neue Informationen, sodass sich langsam ein Gesamtbild zusammensetzt. Von Seite zu Seite ist mir Krötling mehr ans Herz gewachsen. Ich mochte ihr gutes Herz und ihr Blick auf die Welt, aber auch wie verantwortungsvoll sie ihre Aufgabe umsetzt. Sie muss alleine diesen dornengeschützten Turm bewachen. So langsam fragt man sich als Leser, was wohl in diesem lauert und wer geschützt werden soll? Der Inhalt des Turmes vor der Außenwelt oder doch eher anders herum? Der männliche Gegenpart ist der Ritter Halim, welcher viel mehr zu bieten hat als eine rittertypische glänzende Rüstung. Auch er hat das Herz am richtigen Fleck und ich fand es sehr interessant, mehr über seine Geschichte zu erfahren, weil er einfach viel mehr zu bieten hat und so manche interessante Facette aufweisen kann. Ich persönlich mochte das Wechselspiel zwischen Krötling und Halim sehr gerne. Es hat mir Spaß gemacht, die Gespräche der beiden zu verfolgen und wie sie sich gegenseitig kennen gelernt haben, nur zu gerne habe ich diese Entwicklung gebannt gelesen. Obwohl dieses Buch nur etwa 130 Seiten stark ist, hat es doch so einige wesentliche Themen zu bieten. Krötling muss sich in einer nicht immer freundlichen Welt behaupten, sie musste ihren Platz in der Welt finden und auch eine Familie ist für sie nicht selbstverständlich. Als ihr dann eine wichtige Aufgabe übertragen wird, meistert sie diese gewissenhaft und ist sich der Konsequenzen bewusst, falls sie versagen sollte. Aber auch Freundschaft und unterschiedliche Herkunft spielen eine wichtige Rolle, wie sie ein Wesen prägen können. In dieser Märchenadaption steckt so viel mehr, als man zunächst vermuten könnte. Das Ende fand ich recht unterhaltsam, wenn auch teilweise etwas überstürzt. Hier hätten mir ein paar Seiten mehr und damit auch ein paar weitere Ausführungen gut gefallen. Mir persönlich war es etwas zu schnell geklärt. Insgesamt konnte mich T. Kingfisher mit „Dornenhecke – Nicht alle Flüche sollten gebrochen werden“ gut unterhalten. Ich fand die Neuinterpretation des Märchens ansprechend. Positiv fand ich sowohl die Charaktere, als auch der humoristische Erzählstil mit der düsteren Atmosphäre. Bloß die Auflösung fand ich etwas zu schnell abgehandelt. Hierfür möchte ich 4 Sterne vergeben und ich bin schon auf das nächste Werk aus der Feder von Kingfisher gespannt.

Kurze Geschichte gut erzählt
🥀In Dornenhecke geht es um Krötling, die kurz nach ihrer Geburt von Feen entführt und im Feenreich großgezogen wird. Dort hat sie ein einfaches, aber gutes Leben, bis sie eine Aufgabe bekommt, die alles verändert. Sie soll einem Neugeborenen in der Menschenwelt einen Segenszauber schenken. Eigentlich kein Problem – bis etwas schiefgeht. Statt kurz zu bleiben, findet sich Krötling am königlichen Hof wieder, wo sie auf die Prinzessin aufpassen soll. Doch das Mädchen ist ganz anders, als man es von einem Märchen erwarten würde. Als ein Unglück geschieht, bleibt Krötling allein zurück, in einer Burg, die langsam von einer Dornenhecke umgeben wird. Jahre später taucht der Ritter Hamid auf, und damit beginnt für sie ein neuer Abschnitt. 🥀Der Anfang hat mich erst etwas verwirrt, weil die Geschichte ungewohnt erzählt wird. Mit der Zeit hat sie mich aber immer mehr gepackt. Krötling ist keine typische Heldin, sie ist ruhig, ehrlich und tut einfach, was getan werden muss. Ihre Art hat mich oft zum Schmunzeln gebracht, auch wenn sie selbst gar nicht versucht, witzig zu sein. 🥀Hamid fand ich anfangs schwer einzuschätzen, aber er passt gut in die Geschichte. Er bringt eine gewisse Leichtigkeit hinein und man merkt, dass zwischen ihm und Krötling langsam etwas entsteht, das über reine Freundschaft hinausgeht. 🥀Der Schreibstil ist sehr schlicht, fast sachlich, aber das hat gut zu dieser besonderen Märchenstimmung gepasst. Es ist kein Buch voller großer Gefühle oder dramatischer Szenen, eher eine ruhige, seltsame und trotzdem berührende Geschichte. Je länger ich gelesen habe, desto mehr hat sie mich zum Nachdenken gebracht. 🥀Es ist kein klassisches Märchen, sondern eher eine still erzählte Geschichte über Verantwortung, Verlust und die Frage, was nach all dem bleibt. Für mich war es ungewöhnlich, aber auf eine gute Art.
Eine wunderbare Kurzgeschichte, toll geschrieben, mit einer sympathischen Protagonisten und einer interessanten Handlung. Dornröschen hinter ihrer Dornenhecke, aber anders. Die Fee und ihre Gabe will die Welt nur schützen. Ein Wechselbalg als Prinzessin, eine Prinzessin als Kröte und ein sehr neugieriger Ritter. Es lohnt sich diese Handlung zu entschlüsseln :) Fazit: Ich habe doe Geschichte sehr gerne gelesen und hätte gar nichts dagegen Krötling noch einmal in einer Geschichte zu treffen.
"Macht nichts. Solange die Welt mein Wäldchen hier in Frieden lässt, habe ich nicht vor, mich hinauszuwagen." Nun seufzte Halim. "Die Welt lässt einen nur selten in Frieden."
Ich bin ja so eine Märchentante. Hab als Kind schon so gerne Märchen gelesen und tut es heute noch. Vor allem wenn altbekannte Märchen auch mal anders erzählt werden. In Dornenhecke wird Dornröschen mit vertauschen Rollen erzählt und lasst euch nicht von einem schönen Gesicht täuschen. Denn das könnte euch das Leben kosten. Und glaubt mir, der Fluch, der die Prinzessin in den ewigen Schlaf versetzt, hat einen guten Grund. Eine wirklich schöne Novelle mit herzzerreißenden Charakteren. Ich habe Krötling und Halim in mein Herz geschlossen.💚

Dornröschen war ein schönes Kind…
… und ein sehr, sehr Böses. Dornenhecke nimmt das altbekannte Märchen “Dornröschen” und fragt sich schlicht und ergreifend “was wäre wenn?” Und damit lernen wir Krötling kenne. Ein Menschenkind, aufgewachsen bei Feen und betraut mit einer Aufgabe: Leute daran hindern die Burg zu finden und den Turm zu betreten. Blöd nur, das sie nicht sooooo viele magische Talente hat und Halim ein sehr netter und wirklich sehr neugieriger Ritter ist. Die Novelle war unterhaltsam. Ein bisschen traurig, ein bisschen witzig, ein wenig gruselig. Aber eher so Märchengruselig. Genau richtig für Leute, die es nicht so mit Horror haben. Ich mochte Krötling und Halim sehr gerne und wünsche ihnen nur das Beste. Solche intelligenten Märchen-Retellings mag ich. Kingfisher bleibt damit eine Instant-Buy Autorin von mir. Reizendes kleines Buch und ich liebe meine Verlagsvertreterin für das Leseexemplar. Gleich morgen kriegt sie eine Mail!
Hmm, ich weis nicht. Es war okay. Irgendwie zwischen cozy und Gewalt, was ich verstörend fand. Die Sprecherin hat lebhaft gelesen und war sehr passend. Wobei ich die Story als zusammen gewürfelt empfand und null originell. Es war mein erstes Hörbuch von der Autorin. Vielleicht hab ich das falsche gewählt und probiere noch ein anderes aus. 🤷🏻♀️
Macht Spaß, aber nicht mein liebster Kingfisher
„Das Schicksal ist mein Fluch. Die Umstände. Dass ich sein muss, wer ich eben bin…“ S.48 Ich liebe die Bücher von T. Kingsfisher, da sie eine ganz besonders atmosphärische Art zu schreiben hat, wir uns immer halb in der Realität und halb in der Folklore und Mystik oder auch Fantasy bewegen und Kingfisher mit geläufigen Normen und Rollen spielt, diese umkehrt und neu erfindet. So ist es auch bei diesem Kurzgeschichten-Roman, der vom Märchen „Dornröschen“ inspiriert ist, in dem wir uns aber halb im Feenreich bewegen und die Gut-und-Böse-Rollen, wie wir sie aus dem klassischen Märchen kennen, vertauscht sind. Ich habe diesen Roman schon vor 2 Jahren auf Englisch und nun nochmal in der wundervollen deutschen Übersetzung von Elena Helfrecht gelesen; ich muss ehrlich sagen, dass es nicht mein liebster Roman von Kingfisher ist und meine Favoriten weiterhin „Wie man einen Prinzen tötet“ oder die Romane um Alex Easton mit „Was die Toten bewegt“ und „Was die Nacht verschweigt“ sind. Dennoch ist DORNENHECKE mit 130 Seiten ein kurzweiliger atmosphärischer Read, ein Ausflug in die (grausame) Feenwelt, und damit die Lesezeit absolut wert!

Dornröschen aus den Augen des Feenvolkes. Gut geschriebene Kurzgeschichte.
Mit 144 Seiten ist es eher eine kurzweilige Geschichte, welche jedoch nicht ihren Zauber eingebüßt hat. Der Schreibstil von Kingfisher ist angenehm und zieht mich auf‘s Neue in den Bann. In Dornenhecke wird Dornröschens Geschichte mal von einem anderen Blickwinkel beleuchtet. Und zwar von dem der „bösen“ Fee. Wir erleben die Geschichte aus Krötlings Augen und begegnen mit ihr gemeinsam dem etwas anderen Prinzen Halim. In der Geschichte ist nichts normal und genau das hat mir so gut daran gefallen. ;) Fazit Kurzweilig, Interessant und es war schön, mal wieder in eine Märchenadaption abzutauchen. Außerdem bin ich Fan vom Feenvolk.

Es war einmal eine Prinzessin, die in einem Turm festsaß. Diese Geschichte handelt nicht von ihr. Denn hier lernen wir erst einmal Krötling kennen – die gute Fee des Märchens. Als Kind wurde sie von den Feen entführt, in den warmen Wassern des Feenlandes wächst sie behütet und geliebt auf. Aber eines Tages treten die Feen mit einer ganz Besonderen Bitte an sie heran: Sie soll in die Menschenwelt und einen Segensspruch für ein Kind sprechen, um dieses Königreich zu schützen. Und obwohl Krötling viel dafür lernt und genau weiß, was sie zu sagen hat, geht es am Ende doch schief und Krötling sitzt nun in der Menschenwelt fest. Jahrhunderte später taucht ein Ritter an der Dornenhecke auf und Krötling will einfach nur, dass er wieder verschwindet. Dieser aber ist ziemlich hartnäckig. Er hat von einem Fluch gehört, dabei dachte Krötling, dass alle, die von der Geschichte wussten schon längst tot sind und die Geschichte rund um die Dornenhecke vergessen. Krötling ist mir sofort ans herz gewachsen, ich hab sie so sehr gemocht. Ihre Stärke und ihre Liebenswürdigkeit sind schon sehr Besonders. Ihre Neugier, auch dem fremden Ritter gegenüber, kann man so gut verstehen, liegt sie doch seit Jahrhunderten hinter der Dornenhecke auf der Hut, dass niemand hier länger verweilt. T. Kingfisher hat schon eine ganz Besondere Art zu schreiben, und so konnte mich auch dieser, wenn auch viel zu kurzer, Roman in seinen Bann ziehen. Eine mystische Atmosphäre, ein bisschen Märchen, ein bisschen Folklore und eine Prise Humor, genau mein Ding. Ein unterhaltsamer Roman, mit einer liebevollen Krötling, einem tollen Ritter und auch einer bösen Antagonistin – alles was ein Märchen braucht. Von mir volle Punktzahl und absolute Leseempfehlung!

Mein Highlight 2025
Dornenhecke erzählt ein ungewöhnliches Märchen über Krötling, eine gutherzige, krötige Heldin, die durch einen misslungenen Feenzauber an die Menschenwelt gebunden ist und seit Jahrhunderten einen Fluch bewacht. Als ein liebenswerter Ritter auftaucht, der diesen Fluch brechen will, gerät ihre Pflicht in Konflikt mit ihrem Herzen. Ich habe mich riesig darüber gefreut, dass ich dieses Buch in einer Leserunde gewonnen habe und mitlesen durfte, eines meiner Jahreshighlights. Eine neue Definition von Dornröschen und absolut fantastische Story. Ich fühlte mich auf jede Seite dieses Büchleins absolut unterhalten. Krötling, die eigentliche Heldin dieser Geschichte gefangene in einer Kröte, bis der Ritter Halim ihren Weg kreuzt. Aber auch diese Ritter ist kein typische Ritter, er kämpft mit Intelligenz und Büchern statt mit Schwertern. Dieses Buch ist sensationell gut und hat zurecht den den Hugo Award gewonnen.

Dornenhecke ist mal wieder eine wunderbar schräge, kreative Neuinterpretation eines bekannten Märchens: Dornröschen. Ich habe das Hörbuch sehr genossen. Kingfisher hat einfach ein Talent dafür, alten Geschichten neues Leben einzuhauchen, ohne dass es sich aufgewärmt angefühlt hätte. Was mir besonders gefallen hat: die ruhige, fast träumerische Erzählweise. Es dauert eine Weile, bis sich alles entfaltet, aber genau das passt zur Geschichte und zur Hauptfigur, die etwas weltfremd (buchstäblich!!!) ist. Manche könnten den gemächlichen Einstieg als zu langsam empfinden, aber für mich war das Teil des Charmes. Auch schön: Wie selbstverständlich Diversität in der Welt verankert ist, ohne dass es groß thematisiert oder erklärt werden muss. Die Sprecherin Josephine Hochbruck hat super zur Stimmung gepasst. Ihre Stimme bringt die etwas naive, aber liebenswerte Hauptfigur richtig gut rüber. (Rezensionsexemplar)
Kurzweilige, emotionale Geschichte
Eine tolle Geschichte ,die kurzweilig aber emotional war. Der Schreibstil von T.Kingfisher ist wirklich sehr bildhaft, der Schreibstil sehr flüssig. Krötling hat uns mit auf ihre "Reise" genommen. Nicht nur Dornröschen wurde in einen langen langen Schlaf versetzt auch ein Wechselbalg, damit es keinen Schaden anrichten kann und Krötlings Aufgabe ist es auf zu aufzupassen. Ob ihr das gelingt und welche Schwierigkeiten sie dabei hat müsst ihr selber rausfinden.
Märchen à la Kingfisher
Wieder eine sehr coole Geschichte, die sich lose an einer Vorlage orientiert, aber diese auf ganz neue Weise aufrollt und umerzählt. Plötzlich ist alles ganz anders, als wir es nach dem Original dachten und zu kennen glaubten. Sehr schön, sehr originell. Hier ist die Vorlage also wieder ein Märchen, und das hat reichlich Grusel, Monster und Horror zu bieten, aber auch liebenswerte Figuren und den leicht humorvollen Ton, der für die Autorin typisch ist. Das Ende der Novelle ist vielleicht ein wenig unspektakulär, aber ansonsten war das wieder ein großer Spaß.
Thornhedge ist eine “Dornröschen” - Adaption die ihr so sicherlich nicht erwartet. 🍄🧚
Thornhedge ist unheimlich, süß und wunderbar seltsam – ein Buch, das genauso herzerwärmend wie verstörend ist & mich vollkommen verzaubert zurückgelassen hat. Beim aufschlagen des Buches wusste ich nicht recht was mich erwartet & worauf ich mich da einlasse. Aber bei allem, was aus der Feder von T. Kingfisher stammt, bin ich mir sicher: Ich darf mich auf eine Prise Skurrilität, eine ordentliche Portion Tollpatschigkeit, einen Protagonisten, den man sofort ins Herz schließt & einen Antagonisten, den man zum fürchten findet, freuen. Genau so war es auch hier. Im Buch begleiten wir Toadling - sie wurde von Feen aufgezogen - wirklich schaurigen Feen. Toadling bekommt den Auftrag, der neugeborenen Prinzessin ihren “Segen” zu erteilen. Das Problem? Toadling hat nie so recht verstanden, welche Tragweite ihr Handeln eigentlich hat. Was folgt, ist ein kurzer, wilder & herrlicher eigenwilliger Ritt durch Sumpflandschaften, gespickt mit folkloristischen Kreaturen & einer skurrilen Schar von Erwachsenen, die mehr oder weniger komplett nutzlos sind. Ich habe Thornhedge wirklich unheimlich geliebt. Toadling ist eine liebenswerte, herrlich schrullige Protagonistin. Sie ist selbstlos, mutig, entschlossen & besitzt ein so tiefes Mitgefühl, dass es ihr manchmal selbst im Weg steht. Die Antagonistin ist hingegen so verdammt unheimlich - sie sagt viele gruselige Dinge, die mit einem fast unschuldigen Charme versetzt sind; ein absoluter Irrsinn, der es irgendwie schafft, zugleich absolut furchteinflößend & ziemlich amüsant zu sein. Die kleine Liebesgeschichte fand ich wirklich entzückend. Ihre Anwesenheit verleiht Toadling Tiefe, während sie nach Jahrhunderten der einsamen Hingabe an ihren Aufgaben lernt, was Nähe & Gemeinschaft bedeutet. Kingfishers Märchen sind für mich immer ein Genuss, aber diese Adaption hat sich so erfrischend neu angefühlt. Die Autorin schafft den Spagat zwischen düsteren, makabren Elementen wie Mord, Folter, wiederbelebte Leichen & einer zärtlichen Wärme, die die Geschichte von innen heraus leuchten lässt.

Ein kurzer Roman, der sich schnell lesen lässt – perfekt für zwischendurch. Die Geschichte spielt mit dem Gegensatz von Gut und Böse: Krötling, als Baby entführt, wächst bei den Feen auf und soll als Fee die Prinzessin Fayette beschützen. Eine unterhaltsame, märchenhafte Geschichte mit charmanten Figuren und leichtem Erzählton.
Krötling auf die 1
Dornenhecke ist ein modernes Märchen, das bekannte Motive auf eine ganz eigene, charmante Weise neu erzählt. Besonders ins Herz geschlossen habe ich Krötling Der Schreibstil ist fließend, atmosphärisch und voller kleiner, fantasievoller Details. Ob ein göttlicher Mondscheinhase oder die vielen unterschiedlichen Feenarten – die Welt wirkt lebendig und liebevoll ausgestaltet. Besonders spannend fand ich, dass hier nicht alles so klar in Gut und Böse aufgeteilt ist, wie man es aus klassischen Märchen kennt. Die Geschichte überrascht mit Tiefe, Humor und einem Ende, das mich wirklich kalt erwischt hat.
Als Baby wird Krötling von Feen entführt und wächst bei diesen auf. Sie lernt, sich in eine Kröte zu verwandeln, ein wenig Magie und wird geliebt. Doch dann soll sie in die Menschenwelt zurückkehren, um ein Neugeborenes mit einem Segensspruch zu belegen. Als dies schief geht, muss Krötling in der Menschenwelt bleiben und ihren Fehler wieder gut machen. Lange Zeit später schützt Krötling noch immer ein von einer Dornenhecke überwucherte Schloss, als ein Ritter vorbeikommt. „Dornenhecke“ hat es in wenigen Seiten geschafft, mich völlig zu verzaubern. Krötling war so ein wundervoller Charakter und es war einfach toll, die Geschichte aus ihrer Sicht zu erleben. Sie war ein ganz ungewöhnlicher Hauptcharakter und ich habe schnell mit ihr mitgefiebert. Die Geschichte wurde teils in der Gegenwart und teils in der Vergangenheit erzählt. Mir persönlich gefiel insbesondere der vergangene Zeitstrahl sehr gut. Hier erfuhr man, woher Krötling kam und was es mit der riesigen Dornenhecke auf sich hatte. In der Gegenwart dagegen wollte sie einen Ritter davon abhalten, sich der Dornenhecke zu nähern und lernte diesen dabei unbeabsichtigt näher kennen. Dieser Zeitstrahl war süß aber hier ging auch alles etwas schnell. So gut mir diese Geschichte auch gefallen hat, war ich mit dem Ende so gar nicht einverstanden. Mir ging hier einiges zu schnell und vor allem aus moralischer Sicht fand ich vieles hier zu leicht und schnell abgehandelt. Auch wenn es sich hier um eine Novelle handelt, hätte das Buch an dieser Stelle einfach noch mehr Seiten benötigt. Es wirkte leider etwas so, als ob die Autorin schnell fertig werden wollte – oder sich eventuell auch von typischen Märchenenden inspirieren hat lassen, was in dieser Form zu dieser Geschichte aber einfach nicht so passen wollte. Fazit: Insgesamt war „Dornenhecke“ eine schöne und süße Geschichte aber auch eine, die mich etwas enttäuscht zurückließ. Das bin ich von der Autorin so nicht gewohnt, daher freue ich mich trotzdem sehr darauf, ihr nächstes Buch zu lesen!












































