Ein Lied über der Stadt

Ein Lied über der Stadt

Paperback
4.3386

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Description

Sommer 1929 in einer Kleinstadt in Franken: Die Pfarrerstochter Luise träumt davon, das Fliegen zu erlernen. Gegen alle Widerstände gelingt es ihr, ihren Traum zu verwirklichen und Pilotin zu werden. Sie verlässt ihre Heimat und wird in München eine gefeierte Kunstpilotin. Als die Nazis an die Macht kommen, muss sie die Fliegerei aufgeben und kehrt nach Franken zurück. Hier ist plötzlich alles anders: Alle schweigen, ganz egal, was passiert. Angst und Misstrauen beherrschen das Miteinander. In der veränderten politischen Lage geraten Louises Familie und auch ihre Jugendliebe Georg mehr und mehr in Gefahr. Ihr Vater, der Terror und Verfolgung anprangert, wird denunziert und von der Gestapo bedroht und Georg als Mitglied des Widerstands gesucht. Schließlich werden Luises Liebe und ihr Können als Pilotin auf eine schwere Probe gestellt.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Paperback
Pages
316
Price
14.40 €

Author Description

EWALD ARENZ, 1965 in Nürnberg geboren, hat englische und amerikanische Literatur und Geschichte studiert. Er arbeitet als Lehrer an einem Gymnasium in Nürnberg. Seine Romane und Theaterstücke sind mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. Mit ›Alte Sorten‹ (DuMont 2019) stand er auf der Liste »Lieblingsbuch der Unabhängigen« 2019, und ›Der große Sommer‹ (DuMont 2021) erhielt 2021 ebenjene Auszeichnung. Zuletzt erschienen ›Zwei Leben‹ (DuMont 2024) und ›Katzentage‹ (DuMont 2025).

Posts

74
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4

Mein erstes Buch von Ewald Arenz ! Es war sehr spannend und hat mich sehr beeindruckt ! Eine Pfarrerstochter, Luise, möchte unbedingt das Fliegen erlernen. Allerdings haben wir das Jahr 1929 und dieser für diese Zeit ungewöhnliche Traum sowie die politische Situation erschweren das. Die Lage spitzt sich zu , man erfährt viel über das Grauen der damaligen Zeit und die Entwicklung der Bewohner in ihrem Dorf. Sehr einfühlsam und eindringlich beschreibt der Autor den sich verändernden Mikrokosmos im Dorf, so dass man tief in diese Geschichte eintauchen kann. Mich hat er sehr damit berührt !

4.5

Buch über eine mutige junge Frau während des Nationalsozialismus.

4.5

Ewald Arenz erzählt die Geschichte von Luise, die in den 1920er Jahren als junge Frau davon träumt, Pilotin zu werden. Ein großes Ziel angesichts der Zeit, in der Frauen solche Wege besonders schwer gemacht wurden! Der Aufstieg der Nationalsozialisten macht Luises Plänen einige Jahre später jedoch einen Strich durch die Rechnung. Es war mein zweites Buch von Ewald Arenz, thematisch ganz anders als "Alte Sorten", aber auch hier fand ich seinen Schreibstil wieder toll. Mit seinen Worten schafft er es, lebendige Bilder und Stimmungen entstehen zu lassen. Das Buch liest sich angenehm und flüssig. Nur das Ende hat mich etwas ratlos zurückgelassen. Es ist gleichzeitig schön und irgendwie auch nicht – ich bin mir selbst noch nicht ganz sicher, ob es mir gefällt oder ob ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte. Aber genau das macht es vielleicht auch spannend! Ich finde, jeder sollte sich dazu ein eigenes Bild machen. Ich freue mich schon sehr auf weitere Bücher von Ewald Arenz.

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5

Krasse Geschichte und ein unerwartetes Ende!!

Ich bin ja ein Riesen Fan von Ewald Arenz und war gespannt wie mir die Geschichte gefällt. Das Thema, das vor allem in der 2. Hälfte viel an Bedeutung gewann, wurde von Arenz trotz der Schwere so gut eingewoben, dass es niemals erdrückend wirkte und den Geist der Zeit dennoch gut einfing. Sein Schreibstil ist wie immer zum träumen und die Protagonisten immer mega gezeichnet und einzigartig, mit so viel Charakter. Mir hat das Buch sehr gefallen, auch wenn das Ende mich sehr überraschte.

4.5

Ich liebe die Bücher von Ewald Arenz für eine ruhige und gemütliche Zeit mit viel Wohlfühlfaktor. Das Thema war dieses Mal etwas weniger wohlfühlig, aber trotzdem ein tolles Buch.

5

"Es kann nicht falsch sein, die Wahrheit zu sagen, nur weil sie keiner hören mag." (S. 205)

Mein fünfter Arenz Roman und für mich der bisher Beste. Arenz schafft es auf so natürliche, aber dennoch außergewöhnlich Weise Beschreibungen zu formulieren, dass man sich total in der Geschichte verliert und die Emotionen, Stimmungen und Umgebungen lebhaft spüren kann. Ein absolut gelungener Roman, welcher auf die Träume der Charaktere eingeht sowie auf die zunächst schleichende und dann immer raschere Unterdrückung der Freiheiten. Die Schlinge, die sich langsam zuzieht und auf die Protagonisten einwirkt, habe ich auch als Leser empfinden können. Die Geschichte nimmt nach einem eher seichteren Einstieg an Fahrt auf und gipfelt in einem bewegenden Ende. Hervorragende Mischung aus zeitlicher Geschichte und Selbstbestimmung im Anbetracht der Unterdrückung. Werte, Glaube, richtig oder falsch, all das wird hinterfragt bei den Charakteren im Kontext des Zeitgeschehens.

"Es kann nicht falsch sein, die Wahrheit zu sagen, nur weil sie keiner hören mag." (S. 205)
5

Werk mit großer emotionaler Tiefe

Das Buch beeindruckt durch seine leisen Töne, starke Figuren und die eindrückliche Darstellung moralischer Entscheidungen in dunkler Zeit. Ein Lied über der Stadt ist ein bewegendes, nachdenklich stimmendes Werk mit großer emotionaler Tiefe

5

Über die Schönheit des Himmels und die leise Tragik der Freiheit.

„Ein Lied über der Stadt“ erzählt die Geschichte der jungen Luise, die in einer fränkischen Kleinstadt des Jahres 1929 lebt und eine unbändige Sehnsucht verspürt: das Fliegen. 🕊️ Selten waren mir eine Protagonistin und ihre Familie so sympathisch. Luise ist eine starke, inspirierende Figur mit so großem Mut, den eigenen Traum trotz aller gesellschaftlicher Erwartungen zu verwirklichen. Ich mochte die dichte Atmosphäre zwischen Traum und politischem Unheil, auch wenn ich sehr oft unfassbar wütend wurde und die Ohnmacht Luises und ihrer Familie nachempfinde konnte. Das Ende hat mich dann auch vollends überrollt wie ein Lastwagen. Ich denke, das wird mich die nächsten Wochen noch sehr beschäftigen… Danke für deinen Mut, Luise 🩵 Das Buch ist eine wundervoll melancholische Geschichte über Aufbruch, alte und neue Liebe, Leidenschaft und den Preis der Freiheit. „Ein Lied über der Stadt“ hat es in die Liste meiner Lieblingsbücher geschafft und ich habe in Ewald Arenz auch einen neuen Lieblingsautoren gefunden.

Über die Schönheit des Himmels und die leise Tragik der Freiheit.
4.5

Große Träume und Widerstand während des Nationalsozialismus ⛪️ 👩‍✈️ 🛫

Ewald Arenz schreibt einfach tolle Bücher - bittersüß, melancholisch, herzzerreißend. In diesem geht es um die Pfarrerstochter Luise die einen großen Traum hat: Pilotin werden. Als die Nazis an die Macht kommen muss sie diesen Traum aufgeben und kehrt in ihre Heimat zurück. Hier trifft sie auf einen alten Freund und ihren liebenswerten, schrulligen und unglaublich mutigen Vater. Das Buch bringt nochmal einen ganz anderen Blickwinkel auf die Zeit des Nationalsozialismus.

2.5

Eine ganz nette Geschichte

Die Geschichte von Luise, eine Pfarrerstochter die Pilotin werden möchte, ist leicht zu lesen. Insgesamt hat mir etwas Spannung gefehlt.

5

Sommer 1929 in einer Kleinstadt in Franken: Die Pfarrerstochter Luise träumt davon, das Fliegen zu erlernen. Gegen alle Widerstände gelingt es ihr, ihren Traum zu verwirklichen und Pilotin zu werden. Sie verlässt ihre Heimat und wird in München eine gefeierte Kunstpilotin. Als die Nazis an die Macht kommen, muss sie die Fliegerei aufgeben und kehrt nach Franken zurück.

Nie wieder ist JETZT... schwirrt mir oft furchtbar durch den Kopf, wenn mir die Unterschiede von zauberhaftem und boshaftem Verhalten von Menschen vor Augen geführt werden. Ewald Arenz beschreibt Menschlichkeit hingebungsvoll als auch Unmenschlichkeit schockierend mit prägnanten Worten wieder mal genial; als Liebesgeschichte sowie als Tragödie hervorragend und mit einem dramatischen Ende umgesetzt. "Die Sonne glühte flimmernden Dunst aus den Ziegeln der Mauer" 🫠

5

Eine fantastische Geschichte über eine junge mutige Frau, die für ihre Träume und ihre Familie einsteht. Ewald Arenz schafft es Mitgefühl für die ProtagonistInnen zu erwecken und eine Liebesgeschichte ganz ohne Kitsch zu erzählen. Das Ende hat mich echt mitgenommen.

5

Ewald Arenz hat wieder einmal ganze Arbeit geleistet - für mich einfach einer der besten Autoren. Ich fand die Geschichte trotz des teilweise schweren Inhaltes wunderbar. Das Ende habe ich wie viele andere nicht kommen sehen und hat mich schon noch etwas beschäftigt. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

4.5

sehr starkes und tragisches Buch. ✨

Ich mag Ewald Arenz einfach. Wie er immer wieder schafft jeden Ort nostalgisch und sommerlich schön zu beschreiben. Da geht mein Herz auf und tut auch gleichzeitig weh. Auch hier fand ich Ewald Arenz‘ Beschreibungen vom Sommer, der sommerlichen Stadt, der Vögel und alles wieder sehr nostalgisch und sehr schön. Ich liebe die unbeschwerte Jugend im ersten Teil des Buches, Luises erwachsen werden, ihre revolutionäre Art herauszufinden, was ihre Werte sind. Der zweite Teil wird durch die Anfänge der Nazi-Zeit düsterer. Finde aber die Einstellungen der Familie toll, wie sie sich dem entgegenstellen und zusammenhalten. Und die Beziehungsentwicklung zwischen Luise und Georg (toller Mann!). Wie Luise in Georg im Alter ihre Freiheit, Jugend und Unbeschwertheit wiederfindet. Ein richtig, tolles, schönes und tragisches Buch zu lesen. Kann ich nur empfehlen!!

4.5

Hat mich wirklich mitgerissen!

Auch wenn ich am Anfang dachte, dass mich dieses Buch gar nicht überzeugen kann, hat es mich mit der Zeit so in seinen Bann gezogen & so überzeugen können, dass ich wirklich wieder einmal nur sagen kann, dass ich Ewald Arenz als Autor einfach liebe. Luise ist eine selbstbewusste, intelligente aufgeweckte, starke junge Frau, die ihren eigenen Willen hat. Für damals gar nicht so selbstverständlich und deswegen habe ich sie einfach in allem was sie getan hat wirklich bewundert. Ihr Vater, ein warmherziger, sich nicht unterkriegender Pfarrer, der trotz der damaligen Geschehnisse immer an seinem Glauben festgehalten hat & für mich persönlich immer das Richtige getan hat. Er ist ein so toller Vater in dieser Geschichte. Und auch all die anderen Charaktere, die dieses Buch ausgemacht haben. Auch wenn ich mit Georg nie 100% warm wurde. Wie immer war der Schreibstil toll, ich habe wieder so viel gefühlt & geweint. Es war einfach stark!

5

Buch einer starken Frau

Die Geschichte spielt in der Kriegszeit und zeigt unschöne alte Verhaltesreaktionen einiger Personen und gleichzeitig eine sehr starke Hauptfigur, welche alles tut, um ihren Traum zu leben. Ein Buch das mich auf seine eigene Art gefesselt hat und anders war als gedacht.

3

Naja...

Es gibt m.M.n deutlich bessere Bücher von Ewald Arenz. Dass der Plot erst fünf Seiten vor dem Ende Fahrt aufnahm, hat das Lesen schwerfällig gemacht. Nichtsdestotrotz hat mich die Familie Anding und ihre resolute Art nicht gelangweilt.

4

ewald arenz schafft es auch in einem roman mit traurigem und historischem hintergrund eine wunderschöne szenerie zu gestalten. schön, aber auch traurig.

5

Sehr schöner Roman. Man fliegt durch die Seiten. Ja kleine Metapher. Zum einen wird die Freiheit beschrieben, die das Fliegen mit sich bringt. Auch der steinige Weg für eine Frau in den 1930 er .Zum anderen auch sehr deutlich die Enge des Nationalsozialismus . Gerade auch zum Thema Kirche in dieser Zeit. Das Ende fand ich zwar etwas abrupt aber dennoch sehr passend.

5

Eine Geschichte zwischen großen Träumen, Freiheit & Unterdrückung und natürlich Liebe. Sehr überraschendes und zugleich bewegendes Ende.

Eine Geschichte zwischen großen Träumen,   Freiheit & Unterdrückung und natürlich Liebe. Sehr überraschendes und zugleich bewegendes Ende.
5

Wieder einmal hat mir Ewald Arenz gezeigt, warum ich seine Bücher so liebe🥰 Dieses Buch hat mich so viele verschiedene Emotionen fühlen lassen und mich mit einem traurigen und gleichzeitig schönen Ende sprachlos zurückgelassen.

5

Fesselnd, bewegend,berührend. Typischer Arenz-Schreibstil.

Luise träumt, solange sie denken kann, vom fliegen. Sie möchte Pilotin werden und kennt kein anderes Ziel. Ihrem Vater zu Liebe macht sie 1929 das Abitur und geht aus ihrer Heimatstadt fort um in München zu studieren, nebenbei jedoch macht sie den Flugschein und wird, unterstützt von einem befreundeten Flieger, Pilotin. Ihr Traum ist wahr geworden. Doch dann wird alles anders und Luise muss zurück kehren in ihr altes Leben, die alte Heimatstadt in der jetzt dennoch ebenfalls alles anders ist. Was ihr bleibt ist due Sehnsucht nach dem Fliegen, nach der Freiheit. Obwohl das Thema, die Zeit, in der Luises Geschichte spielt so schwer ist liest sich das Buch ganz leicht. Ich mochte die Protagonistin auf Anhieb, war von der ersten Seite an in der Geschichte. Arenz hat einen unverwechselbaren, besonderen Schreibstil. Die Geschichte ist schwer und federleicht zu gleich. Man hofft und bangt bis zum Schluss mit Luise und ihrer Familie mit. Das Ende war eine der krassesten Wendungen, die ich je gelesen habe. Vorhersehbarkeit kann man dem Autoren wirklich nicht vorwerfen. Es lässt mich, jetzt kurz nach dem Lesen etwas sprachlos zurück. Dennoch, klare Leseempfehlung, wunderbares Buch.

5

Ich habe viel über das Pfarrerdasein in der Zeit des 2. Weltkriegs gelernt und übers Fliegen. Die Personen waren sehr greifbar und es war leicht ihre Handlungen nachzuvollziehen. Rundum top

4

Eine tolle Geschichte über die wahnsinnig mutige Luise, die ohne zu Zögern für ihre Freunde und Familie einsteht und sich gegen den Nationalsozialismus wehrt. Man baut bis zum Ende hin eine immer bessere Beziehung zu den Protagonisten auf, umso emotionaler endet dann auch das Buch.

4

Unaufgeregt, aber wahnsinnig packend

Ewald Arenz beschreibt das Leben der Pfarrerstochter Luise, mit deren Familie sie den Aufstieg der Nationalsozialisten erlebt. Sie selbst will Fliegerin werden, als Frau erscheint das allerdings fast unmöglich. Das Buch lässt sich leicht lesen, man fliegt nahezu über die Seiten und kann die angespannte Lage der Umbrüche mitfühlen. Dennoch ist es nicht pathetisch geschrieben. Wem es bis zum Ende nicht spannend genug ist, der sollte sich auf die letzten Kapitel gefasst machen.🥲

Unaufgeregt, aber wahnsinnig packend
4.5

Mal wieder ein super geschriebenes Buch von Ewald Arenz! Das Ende habe ich absolut nicht kommen sehen, aber es war sehr episch

5

Tolles Buch mit einer bewegenden Geschichte. Ewald Arenz Schreibstil ist soo gut. Muss man unbedingt gelesen haben.

Die Geschichte hat mich berührt. Man könnte einige Metaphern auch mit der heutigen politischen Gegenwart vergleichen…echt ein sehr tolles Buch!!!

5

Zwischen Freiheit und Angst. Eine Geschichte über Mut, Liebe und das Verstummen einer Zeit.

In Ein Lied über der Stadt erzählt Ewald Arenz von einer jungen Frau, die sich ihren Traum vom Fliegen erfüllt und von einer Welt, die ihr diesen Traum wieder entreißt. Luise steht für Aufbruch und Freiheit, für den Mut, sich gegen Erwartungen zu stellen. Doch mit dem politischen Umbruch verändert sich alles: Aus Leichtigkeit wird Enge, aus Möglichkeiten werden Bedrohungen. Die Atmosphäre kippt spürbar. Leise, schleichend, und gerade deshalb so eindringlich. Der Roman verbindet persönliche Geschichte mit historischem Hintergrund und zeigt, wie schnell ein Leben aus dem Gleichgewicht geraten kann. Dabei bleibt er nah an seinen Figuren und erzählt von Liebe, Verlust und dem Versuch, sich selbst treu zu bleiben. Ein Roman über Freiheit und darüber, was es kostet, sie zu verlieren.

3.5

Wieder eine tolle Geschichte aus der Feder von Ewald Arenz. sie kommt nicht zu 100% an die aktuellen Geschichten ran, aber es gibt eine Vaterfigur, die ihresgleichen sucht und ein Ende, mit dem wirklich niemand rechnen kann.

3.5

Eine junge Frau hat den Traum zu fliegen, kann sie sich ihn erfüllen?

Für mich leider etwas enttäuschend nach dem anderen Buch von Ewald Arenz, „alte Sorten“ , welches ich mal gelesen habe und mich emotional viel mehr abgeholt hat. Dieses Buch hat sehr schöne Szenen des Familienlebens und auch die Anfänge des Nationalsozialismus werden treffend beschrieben. Das Ende fand ich unglaublich gut. Insgesamt hinterlässt es ein warmes Gefühl von Verbundenheit.

5

Das Ende hat mich auseinandergenommen.

5

Was für eine tragisch schöne Geschichte. Eine junge Frau, die trotz aller Widrigkeiten offen durchs Leben geht, ihren großen Traum immer vor Augen. Fliegen, das ist was sie will. Sie beweist nicht nur Mut und Ehrgeiz, indem sie sich in dieser Männerdomäne durchsetzt und tatsächlich Kunstfliegerin wird,sondern auch und vor allem weil sie schützend und selbstlos für die Unversehrtheit der von ihr so geliebten Menschen einsteht. Ewald Arenz versteht es meisterhaft, ganz banale Dinge in eine poetische Komposition zu verwandeln ohne dabei dem Kitsch zu erliegen.

5

Ich mochte alles an dem Buch. Arenz schafft es mit seinen Werken immer wieder mich zu bewegen und anzusprechen. In „Ein Lied über der Stadt“ geht es um Freiheit, Leidenschaft und das Leben. Bisher haben alle Weke von Arenz überzeugt, aber „Ein Lied über der Stadt“ war mein absoluter Favorit und ein Must-Read, der mich zu Tränen gerührt hat.

5

Stark und bis zur letzten Seite spannend

Ein Buch über die Vor-NS-Zeit und die NS-Zeit. Spannung von Staatsberständnis und Religion. Das Buch beschreibt den Weg einer mutigen Frau, die von den äußeren Umständen gefangen ist. Eine Geschichte von Selbstbestimmung, Jugendliebe und Opfer, die gebracht werden müssen. Eine Geschichte des Widerstands. Fesselnd und lesenswert

3

Der Schreibstil von Ewald Arenz nimmt den Leser gut mit durch die Geschichte, er schafft sehr schöne -fühlbare Beschreibungen. Das Buch gliedert sich in 2 Teile und ich Frage mich, ob nicht 2 separate Geschichten sinnvoll gewesen wären. Beide sind in sich stimmig, unterhaltsam, wenn auch mit schockierenden Ende. Luise als Pfarrerstochter zu unabhängigen Denken erzogen, möchte gern Fliegen und kämpft gegen das Frauenbild der 20er Jahre und gegen Ungerechtkeit. Ihrer Vater spielt eine tragende Rolle. Die Familie bekommt die Konsequenzen der nationalsozialistischen Entwicklungen hart zuspüren.

4.5

Luise steht kurz vor dem Schulabschluss. Danach soll sie in München studieren. So sieht es zumindest der protestantische Dorfpfarrer vor, und der ist ihr Vater. Luise möchte etwas anderes tun. Sie möchte fliegen, so wie Ellie Beinhorn, eine der ersten deutschen Pilotinnen der 30er Jahre. Dieses Buch gibt einerseits einen Einblick in den erstarkenden Nationalsozialismus im ländlichen Bayern. Andererseits ist es eine schöne Geschichte, rund um eine starke Frau. Das Ende ist überraschend und überzeugend.

5

Das zwischen mir und Ewald ist eine kleine Liebelei. Hin und wieder haben wir zwischen den Buchdeckeln eine unfassbare intensive Zeit und dann verbringen wir wieder lange Zeit ohne einander, aber ich muss zwischendurch immer wieder an ihn denken....

5

Pfarrerstochter Luise ist ein Freigeist und sie träumt vom Fliegen. Ein ungewöhnlicher Wunsch für eine Frau in den 20ger Jahren des letzten Jahrhunderts. Um den Traum eines Tages Wirklichkeit werden zu lassen, baut sie zusammen mit ihrem Freund Georg heimlich ein Flugzeug. Als Luise nach einer Flugschau von einem Pilot heimgeflogen wird, gibt es kein Halten mehr, sie will nach München und fliegen lernen. Ihr Vater, der sie sehr liberal erzogen hat und als Sonnenanbetender Vegetarier selbst eine Kuriosität im dem kleinen fränkischen Städtchen darstellt, willigt schließlich ein und ermöglicht es ihr. Sechs Jahre später scheint der Traum jedoch vorbei, denn längst haben Nationalsozialisten das Sagen und für die gehört eine Frau nun mal an den heimischen Herd. Die Enge der Kleinstadt holt Luise ein und auch die Kleingeister, die sich schon immer am Lebenswandel des Pfarrers gestört haben, bespitzeln, hetzen und denunzieren in einem unerträglichen Maß. Aus den Dienern von einst, sind Herren geworden und „wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen auch Zwerge lange Schatten“ (Karl Kraus). So kommt es das ihr liberaler Vater schon bald im Konzentrationslager Dachau landet und auch Luise, durch ihre Liebe zu Georg ins Kreuzfeuer der Obrigkeiten gerät. Aber da gibt es ja noch das Flugzeug aus Kindertagen und damit ein Stückchen Freiheit für sie und Georg in der nationalsozialistischen Enge. Nachdem ich die letzte Seite des Buches zugeschlagen habe, war ich sehr enttäuscht, weil es schon zu Ende war. Ich mochte mich gar nicht von den Figuren und der Geschichte trennen und hätte gern noch mehr Seiten ins Buch gezaubert. Sie waren so authentisch und erwachten unter meinen lesenden Augen zum Leben. Luises Freiheitsdrang und Begeisterung vom Fliegen wirken ansteckend, ebenso wie die Wut auf die Ungerechtigkeit in dieser Welt. Die Wahrheitsliebe, sowie der Mut sie auch auszusprechen des Pfarrers nötigten mir Respekt ab und noch nie habe ich einer Figur in einem Roman ein solches Maß an Verachtung entgegengebracht wie dem Mesner Schwarz. Ewald Arenz ist ein großartiger Erzähler. Man kann sich der Geschichte einfach nicht entziehen. Die Sprache des Buches ist auch dem Zeitgeist von damals angepasst. So sind es Lastkraftwagen, statt schnöder Lkws oder das Kolleg statt die Uni. Diese Tatsache verleiht dem ganzen in meinen Augen Authentizität und einen gewissen Charme. Gefallen hat mir auch das es sich vordergründig wie die Geschichte einer Frau die Fliegen will anhört, aber eigentlich geht es um Freiheit. Und das es da draußen Menschen oder widrige Umstände gibt, die einem daran hindern diese zu erlangen bzw. auszuleben. Es gibt Bücher die liest man und fühlt sich gut unterhalten und dann gibt es Geschichten zwischen zwei Buchdeckeln, die nehmen den Leser emotional mit auf eine Reise und bleiben unvergesslich. „Ein Lied über der Stadt“ ist genauso eine und das nächste Buch von Herrn Arenz steht schon ganz oben auf meiner Wunschliste.

5

Starke Charaktere im Widerstand der NS-Zeit

Dieses Buch zeigt eindrucksvoll, wie stark Frauen sein können und wie sehr sie für ihre Träume kämpfen – selbst wenn alle Widerstände gegen sie stehen. Das Ende ist dabei besonders stark und emotional. ✈️☁️

3.5

Ein früheres Werk des Autors und in meinen Augen merkt man das dem Buch an. Das Ende muss ich aber erstmal sacken lassen.

3

Lu 1911 🦋✈️🪁

Wieder ein tolles Buch. Ich weiß nicht genau woran es lag, aber diesmal hat mich die Geschichte einfach nicht so mitgerissen. Dennoch überzeugt der Schreibstil und ich habe wirklich ALLE Gefühle die es gibt, im Verlauf des Buches gefühlt . Das Ende war einfach tragisch.

Lu 1911 🦋✈️🪁
5

liebenswerte und mutige charaktäre. obwohl es vor so langer zeit spielt thematisiert es aktuelle gesellschaftliche und politische entwicklungen so gut - teilweise beängstigend und dennoch mutmachend für widerstand gegen demokratiefeindliche mächte! herzzerreißendes ende, das ich nicht habe kommen sehen.

liebenswerte und mutige charaktäre. obwohl es vor so langer zeit spielt thematisiert es aktuelle gesellschaftliche und politische entwicklungen so gut - teilweise beängstigend und dennoch mutmachend für widerstand gegen demokratiefeindliche mächte! herzzerreißendes ende, das ich nicht habe kommen sehen.
3

Ein angenehmes Buch, das sich gut und einfach lesen lässt. Die Geschichte hat mich aber nicht so richtig mitgerissen.

5

Ein mitreißendes Buch mit unerwartetem Ende

Ich war mir nicht sicher, was mich in dieser Geschichte erwarten würde und es war mein erster Roman von Ewald Arenz. Ich habe mich den Charakteren so unglaublich nah gefühlt und war absolut mitgerissen von den Handlungen. Dieses Buch hatte so viel Atmosphäre und in der zweiten Hälfte auch Spannung. Ein neues Lieblingsbuch!

5

Ein spannender Roman mit unvorhergesehener Wendung. Ewald Arenz lässt uns in eine sommerliche Atmosphäre eintauchen und vogelfrei fliegen. Er beschreibt sensationell die Kleinstadt, deren Bewohner und die Veränderungen im Rahmen der geschichtlichen Ereignisse, was besonders im zweiten Teil des Buches deutlich wird. Eine absolute Empfehlung.

4

Mega story, schön geschrieben. Interessant

4.5

Eine starke Protagonisten die den Wunsch nach Freiheit hat und dabei das Fliegen für sich entdeckt. Gefangen zwischen Nazis und der Kleinstadt kämpft Louise und lässt sich dabei von dem Wandel der Politik und der Menschen nicht unterkriegen.

5

Wunderschön, wie bisher jedes Buch von Ewald Arenz.

3.5

Bewegend mit unerwarteten Ende

Dieses Buch hat mich nicht so gefesselt, wie andere Bücher von ihn. Dennoch fand ich die Protagonisten gut und das Buch hat mich berührt. Das Ende kam für mich unvorhergesehen.

4

Freiheit in Zeiten des Nationalsozialismus

Ein Buch, das einen die Enge des Nationalsozialismus spüren lässt. Luise kämpft trotz dieser Fesseln für ihre Freiheit und die Freiheit ihrer Familie und Freunde. Arenz schafft es wieder einmal die Stimmung des Landes auf eine berührende Art zu vermitteln und verzaubert mich jedes Mal durch seine Beschreibungen.

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