Erste Hilfe

Erste Hilfe

Paperback
3.6396
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Description

Von dreien, die auszogen, das Fürchten zu verlernen Die Erzählerin arbeitet aushilfsweise in einem Kleintierladen. Sie wohnt bei Sylvester, einem Frauenschwarm, der viel damit zu tun hat, sich vor seinen Verehrerinnen verleugnen zu lassen. Bei den beiden klopft eines Abends Matilda an, um zusammen mit dem größten Hund der Welt Unterschlupf zu suchen. Matilda hat ein Problem: Sie glaubt, den Verstand zu verlieren. Das durch Not und Zuneigung zusammengeschweißte Trio macht sich auf, ein unsichtbares Ungeheuer zu besiegen. Mariana Leky gelingt es, diesen Kampf gegen schwindelerregende Windmühlenflügel klingen zu lassen wie eine Filmkomödie: ein ebenso vergnüglicher wie bewegender Roman über Panik und andere Plagen. Die Angst überwindet nur, wer sie herausfordert. Mariana Lekys erster Roman erzählt von Freundschaft und Angst: ein Erste-Hilfe-Kasten für die Tücken des ganz alltäglichen Lebens. Ihre zaghaften Helden halten zusammen, weil sie sich anders gar nicht zu helfen wissen – und verweisen damit bereits auf das liebenswert skurrile Personal aus ›Was man von hier aus sehen kann‹. Ein Gespräch mit Mariana Leky über ihren ersten Roman ›Erste Hilfe‹: „Wie hilft man einer Freundin, die Angst davor hat, die Straße zu überqueren? In Ihrem Roman ›Erste Hilfe‹ nehmen drei Freunde den Kampf mit einem unheimlichen Gegner auf." ML: „In Freundschaften teilt man alles Schöne, und auch das, was unheimlich ist. Das unheimliche ist in diesem Fall eine Angst, die derartig an einem rüttelt, dass man glaubt, den Verstand zu verlieren. Mich hat interessiert, was geschieht, wenn eine so sperrige Angst in einer Freundschaft herumsteht – was man sich einfallen lässt, um das Leben wieder leichter zu machen." „Es ist bemerkenswert, wie fürsorglich die drei Freunde miteinander umgehen und manchmal sehr lustig, auf welche Ideen sie kommen, bei dem Versuch die Angst zu bezwingen. Ist dieser Umgang mit psychischen Störungen in unserer Gesellschaft üblich?" ML: „Nein, es ist ja auch nicht leicht, unverkrampft mit einer Verkrampfung umzugehen. Außerdem werden solche 'komischen' Ängste und Phobien ja oft als peinlich bewertet. Oder als kindisch. Deswegen passieren sie, solange es geht, im Stillen. Ich glaube, keiner, der Angst vor Supermärkten hat, wird sich Ihnen – wenn er überhaupt noch einkaufen geht – zwischen Kühlregal und Wursttheke mit den Worten 'Ich fürchte mich' in die Arme werfen. Solche Ängste laufen größtenteils unsichtbar ab." „Matilda hat Angst davor, über die Straße zu gehen. Warum haben Sie gerade diese Angst gewählt, gibt es einen besonderen Grund?" ML: „Ich habe mir diese Angst ausgesucht, weil man mit ihr sofort aufgeschmissen ist. Eine Mäusephobie oder eine Flugangst macht das Leben nur in bestimmten Situationen kleiner. Eine Angst vor Straßen lässt den Lebensradius sofort zusammenschrumpeln. Man kann dieser Angst kaum ausweichen. Außerdem hat mir diese Angst gleich eingeleuchtet (allerdings leuchten mir fast alle Ängste gleich ein). Straßen können zu Ungeheuern werden. Jeder, der – wie ich gestern – gefühlte fünf Minuten lang auf einer vierspurigen Straße stand, mit drei Einkaufstüten in den Armen, umrauscht von Autos, wird bestätigen können: schön ist was anderes." „Man hat beim Lesen das Gefühl, dass diese Geschichte nur in einer Stadt spielen kann." ML: „Stimmt, Matildas Angst benötigt ein städtisches, größeres Publikum. Aber vor allem brauchte ich für die Liebesgeschichte einen großzügigen Stadtplan." „Apropos Liebe! Schon in Ihren Erzählungen ›Liebesperlen‹ schienen Ihre Figuren nicht besonders viel Glück mit der Liebe zu haben." ML: „Ich habe eher den Eindruck, dass die Figuren – bei aller Untröstlichkeit – trotzdem Glück in der Liebe haben; sie rütteln nur an den falschen Türen. Es stehen immer welche mit offenen Armen um sie herum." „Man hat beim Lesen das Gefühl, dass diese Geschichte nur in einer Stadt spielen kann." ML: „Stimmt, Matildas Angst benötigt ein städtisches, größeres Publikum. Aber vor allem brauchte ich für die Liebesgeschichte einen großzügigen Stadtplan." „Apropos Liebe! Schon in Ihren Erzählungen „Liebesperlen“ schienen Ihre Figuren nicht besonders viel Glück mit der Liebe zu haben." ML: „Ich habe eher den Eindruck, dass die Figuren – bei aller Untröstlichkeit – trotzdem Glück in der Liebe haben; sie rütteln nur an den falschen Türen. Es stehen immer welche mit offenen Armen um sie herum."

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Paperback
Pages
192
Price
14.40 €

Author Description

MARIANA LEKY studierte nach einer Buchhandelslehre Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Sie lebt in Berlin und Köln. Bei DuMont erschienen der Erzählband ›Liebesperlen‹ (2001), die Romane ›Erste Hilfe‹ (2004), ›Die Herrenausstatterin‹ (2010) sowie ›Bis der Arzt kommt‹ (2013). Ihr SPIEGEL-Bestsellerroman ›Was man von hier aus sehen kann‹ (2017) wurde in über zwanzig Sprachen übersetzt und fürs Kino verfilmt, 2022 erschien ›Kummer aller Art‹ und wurde ebenfalls zum SPIEGEL-Bestseller.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
9%
80%
1%
N/A
8%
9%
41%
92%
59%
71%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
75%
85%
77%
39%

Pace

Fast0%
Slow50%
Moderate50%
Variable0%

Writing Style

Simple50%
Complex0%
Moderate50%
Bildhaft (50%)Außergewöhnlich (100%)

Posts

56
All
4

Wunderbar gelesen von Sandra Hüller über eie besondere Freundschaft!

2

Das war leider gar nichts für mich

Ich liebe „was man von hier aus sehen kann“, aber mit diesem Buch und mir hat’s leider nicht geklappt. Es war fast schon nervig, dieser naive Schreibstil, und die ständigen Wiederholung von Sätzen. Inhaltlich auch leider sehr mau… und dann hört es quasi mitten im Satz auf. Ich werde weiter Leky lesen aber „erste Hilfe“ war langweilig, spröde und hatte nichts…

5

Leky erzählt auf ihre herrlich merkwürdige Art von Charakteren, die auf den ersten Blick verschroben wirken und einem dann innerhalb weniger Seiten ans Herz wachsen. Unaufgeregt und mit einem besonderen Blick für die kleinen Dinge erzählt sie die Geschichte von Sylvester, Matilda, dem größten Hund der Welt (Januar) und einer namenlosen Ich-Erzählerin. Ein Roman, der ans Herz geht und Anwärter auf mein Lieblingsbuch 2019.

4.5

Liebs doch

Seit „Was man von hier aus sehen kann“ bin ich Fan von Mariana Leky! Ich lieben den Schreibstil und wie sie so skurril Szenen beschreibt und Charaktere erschafft. Das nächste Leky wird sicher bald folgen.

5

Herrlich durchgeknallt!

Wie soll ich dieses Buch beschreiben? Es ist herrlich wirr, durchgeknallt und doch wunderschön, bezaubernd und warm. Auf Mariana Leky ist halt Verlass. Gerade dann, wenn man Angst hat, dass das Verrücktsein in einen hineinlaufen könnte....😊

4.5

Liebevolles Buch über Freundschaft, Liebe und Füreinander da sein. Irgendwie einfach nur schön und ganz einfach wegzulesen. Leky scheint wirklich eine Meisterin der Schachtelsätze zu sein, so detailreiche Beschreibungen. Ich mag es ja, wenn die Anzahl der Protagonisten überschaubar ist und man alle sehr genau kennenlernt, und das war hier der Fall. Ich kann nur sagen, einfach schön!

4

Sandra Hüller ist die perfekte Stimme für Mariana Leky

Auf einer Skala von „Was man von hier aus sehen kann“ (am empfehlenswertesten) bis „Die Herrenausstatterin“ (weniger empfehlenswert) liegt dieses Buch etwa in der Mitte. Der Story und der Stimme haften eine Unaufgeregtheit und Melancholie an, die eine ganz eigene Stimmung um Ängste, Freundschaften und Wellensittichreklamationen in Zoofachgeschäften kreieren. Mit einem Mitbewohner namens Sylvester und dem Hund Januar ist natürlich die Frage, wie wortspielerisch oder wortwörtlich Leky ihre Geschichte erzählen möchte. Den gleichen emotionalen Sog à la „Was man von hier aus sehen kann“ schafft die Autorin für mich nicht herzustellen.

3

Ich mag den Schreibstil von Mariana Leky. Ich mochte auch das Buch. Vom Hocker gehauen hat's mich aber nicht!

2.5

Seltsam.

Die Story ist an sich bestimmt sehr liebevoll, ich hab nur bis zum Schluss mit dem Schreibstil gehadert. Dadurch wirkten alle Charaktere sehr unnahbar.

2

Glücklicherweise war "Was man von hier aus sehen kann" mein erstes Buch von Mariana Leky. Denn es hat mir so gut gefallen, dass ich weitere gelesen habe, die mich aber dann aber weniger überzeugt haben. Umgekehrt hätte ich bestimmt "Was man von hier aus sehen kann" verpasst. In "Erste Hilfe", ihrem ersten Roman, sind ihr Stil und ihre Figurenzeichnung im Ansatz schon da, jedoch nicht so präzise wie später. Zudem merkt man hier beim Lesen sehr stark, dass ihre beiden Eltern beruflich mit Psychologie zu tun haben. Sie schreibt von etwas, das sie aus ihrem Umfeld kennt. Dies nimmt hier teilweise mehr Raum ein als der gesamte Charakter der Erzählerin oder von Sylvester oder Matilda. Einzelne Passagen haben mir gut gefallen, aber der Roman insgesamt hat mich nicht überzeugt.

4.5

Der Debütroman von Mariana Leky ist mein viertes Leky-Buch und nicht das letzte. Lekys Entwicklung hin zu "Was man von hier aus sehen kann" ist nachvollziehbar, wenn in "Erste Hilfe" zauberhafte Charaktere in skurile Situationen interagieren. Aber - und das ist für ein Debüt ja wünschenswert - hier ist noch Luft nach oben. Die sprachlichen Finessen, die Lekys Stil so einzigartig machen, finden sich hier schon und machen Lust auf viel mehr Leky. In "Erste Hilfe" geht es um Ängste, vor allem um die Angst, verrückt zu werden und wie wichtig soziale Netzwerke bei der Bewältigung dieser sind. Die drei Freunde sind wunderbar liebevoll miteinander und es ist eine Freude, ihnen beim Bewältigen zuzusehen. Das Ende ist etwas enttäuschend, da wird Leky noch bessere Enden schreiben. Eine tolle Lektüre, kurzweilig, tiefgründig und voll sprachlich wundervoller Perlen.

3.5

Interessante Auseinandersetzung mit Angststörungen

Leky‘s Schreibstil war wie immer unverwechselbar und der Einsatz von Metaphern sehr gut. Nachdem ich die Herrenausstatterin gelesen habe, muss ich allerdings sagen, dass Erste Hilfe für mich nicht ganz daran kommt. Mir hat ein bisschen die Nähe zu den Charakteren gefehlt. Die Darstellung von Freundschaft fand ich super schön. Die Auseinandersetzung von Angststörungen interessant, hat mir definitiv neue Perspektiven gegeben.

Interessante Auseinandersetzung mit Angststörungen
4

Ein etwas anderes Buch über Freundschaft. Kurzweilig, aber schön :)

3

Es viel mir schwer reinzukommen aber zum Ende hin war es besser. Insgesamt war es nicht so meins.

3

Vergleiche leider zu schnell mit anderen Werken - ok, aber kein Highlight.

5

Mariana Leky's Schreibstil ist einfach wundervoll!

5

Großartig, großartig, großartig!

Großartige Geschichte, großartige Sprache und verdammt großartig gelesen von Sandra Hüller! Auch wenn das Buch schon 20 Jahre alt ist, ist es mein 1. Lesehighlight 2026! Ich finde, es ist Mariana Lekys bestes Buch. Vollste Leseempfehlung - erst recht das Hörbuch!

Großartig, großartig, großartig!
4

Alltagsnaher Roman der die Bedeutung von Freundschaft hervorhebt

Mariana Leky ist aufgrund ihres leicht ironischen, fantasievollen und nahbaren Schreibstils eine meiner Lieblingsautor*innen. Erste Hilfe ist zwar nicht eine meiner liebsten Romane von ihr aber die Geschichte über die Freundschaft drei junger Menschen, die mehr oder weniger mit Ängsten und Alltagsproblemen zu kämpfen haben, berührt mich sehr. Ein Roman, der einfach zu lesen und von vorne bis hinten bei Laune hält.

3

Wie immer liebe ich Mariana Lekys Schreibstil. Es wird wirklich nie langweilig beim lesen. Doch leider ist dieses Buch tatsächlich eines der schwächeren Bücher von Mariana. Das Ende war mir etwas zu wirr und an sich wurde die Geschichte nicht so eindeutig rüber gebracht. Aber für alle die das Thema Angststörungen interessiert, ist es empfehlenswert das Buch zu lesen.

3

Puh obwohl ich das Buch in einem Tag durchgelesen hab, bin ich mir noch nicht sicher wie ich das Buch finde. Es liest sich leicht und irgendwie schließt man die Erzählerin, Mathilda und Sylvester sofort ins Herz aber zugleich passiert nicht wirklich was. Ihr Schreibstil ist sehr sachlich und nüchtern.

4

Hab es als Hörbuch gehört und die Sprecherin macht macht das einfach ganz toll!

2.5

Eine merkwürdig erzählte Geschichte, ohne ein richtiges Ende…

3.5

Mein erstes Buch der Autorin. Zu erst war für mich der Schreibstil sehr ungewöhnlich und musste mich erst Mal dran gewöhnen. Nach den ersten Kapiteln war ich in der Geschichte drin und konnte einfach nicht aufhören. So eine schöne, liebevolle Geschichte über Freundschaft mit so einem ersten Thema. Das Cover finde ich nebenbei auch total gelungen. Auf jeden Fall nicht mein letztes Buch der Autorin.

5

Ein wunderschönes Buch über Freundschaft und wie wichtig es ist die richtigen Menschen bei sich zu haben

4

Die Erzählerin wohnt zusammen mit dem Frauenschwarm Sylvester in dessen Wohnung, als eines Abend Mathilda mit ihrem Hund klingelt, weil sie glaubt den Verstand zu verlieren. Die beiden nehmen Mathilda auf um gemeinsam ihre Ängste zu bekämpfen.

Eine lockere Geschichte, die sich recht schnell weglesen lässt. Zwischendurch fehlte mir etwas der rote Faden, dafür gibt es aber wirklich viele schöne Stellen, die man sich in ein Poesiealbum schreiben möchte.

Die Erzählerin wohnt zusammen mit dem Frauenschwarm Sylvester in dessen Wohnung, als eines Abend Mathilda mit ihrem Hund klingelt, weil sie glaubt den Verstand zu verlieren. Die beiden nehmen Mathilda auf um gemeinsam ihre Ängste zu bekämpfen.
4.5

Es dauerte eine Weile, bis ich in das Buch gekommen bin. Nach und nach gewann es an Fahrt und es ist so ganz anders! Es erzählt aus der Sicht der Ich-Erzählerin von der erfolgreichen Bewältigung der Angst einer Freundin und der Situation der Menschen, die ihr nahestehen und ihr helfen wollen und die ihre eigenen Herausforderungen meistern müssen. Die Angst kann nur mit Hilfe der Therapeutin durch unkonventionelle und gezielte Konfrontation beseitigt werden. Beim Lesen musste ich immer wieder daran denken, dass es so viele herausfordernde Situationen im Leben gibt, von denen man denkt, dass sie nicht zu bewältigen sind - und dann geht man da durch und fällt nicht „tot“ um - wie beruhigend! Und das ist das, was mir an dem Buch gefallen hat: weiterführende gedankliche Impulse, Schilderung des Alltags junger Leute und dies alles sprachlich gut gesetzt!

2

Meh. Leider konnte ich nicht wirklich viel aus der Geschichte ziehen.

4

TW: Panik und Angststörungen Was für eine schönes, nachdenkliches, atmosphärisches, kleines Büchlein! Selbst die Angststörungen sind, denke ich, nicht zu krass beschrieben. Es hat einfach nur Spaß gemacht, es zu lesen und zu genießen, diese Geschichte über Freundschaft und mehr oder weniger alltägliche Probleme in einem ganz besonderen Schreibstil. Nach "Was man von hier aus sehen kann" schon das zweite und bestimmt nicht letzte Buch von der Autorin für mich! Natürlich eine Empfehlung!

4

Ich habe dieses Buch innerhalb eines Tages gelesen und mochte es sehr. Die Autorin hat es wieder einmal geschafft, mich in ihre warme, gefühlvolle Welt zu ziehen, in der die kleinen Dinge zählen, und mich mit den Figuren und ihren individuellen Eigenheiten mitfühlen zu lassen. Besonders der einzigartige Schreibstil der Autorin und das Thema des Buches (Angststörung) haben mich durch meine eigenen Erfahrungen sehr berührt. Insgesamt war es für mich ein gemütliches Wohlfühlbuch, das mich erneut durch den Schreibstil und die Fähigkeit der Autorin, Charaktere und Stimmungen zu erschaffen, beeindruckt hat.

3

Ich habe mir ehrlicherweise etwas mehr erhofft. Dachte es geht mehr in die Tiefe. Es war mir persönlich etwas zu oberflächlich und es hat mich leider selten berührt. Ein Satz der mir im Kopf geblieben ist: “… drängeln sich auf der engen Kuchenhälfte wie Pinguine auf einer Scholle, die sich plötzlich nicht mehr sicher sind, ob sie wirklich schwimmen können.” Trotzdem hat mir das Buch etwas Mut gemacht, sich seinen Ängsten zu stellen und dabei ruhig kreativ werden zu können wie zB das Tablett mitten in der Mensa fallen zu lassen. Besonders hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Nichtsdestotrotz bleib ich ein Leky-Fan.

4

war komisch ngl aber friendship goals

ein charmantes und sprachlich tolles buch. ich mochte die beziehungen zwischen den figuren total, außerdem wurde positiv mit psychischen krankheiten umgegangen. das ende fand ich irgendwie schon cool, aber man wird auch ein bisschen damit im stich gelassen. „nur“ drei sterne, weil man einfach so sehr merkt, wie sich mariana lekys stil weiterentwickelt hat und mir ihre beiden neueren romane noch besser gefallen haben. trotzdem würde ich alles lesen, was sie schreibt! (und hoffe, sie schreibt ganz bald was neues!!!)

5

Weil ich alles liebe was Mariana Leky schreibt habe ich auch dieses Buch geliebt. Es geht um Freundschaft, Liebe, Angst und alles was an einem hängen bleibt.

4

Anders als ich es gewohnt bin. Hat einen sehr individuellen Charme, mit dem ich erstmal warm werden musste, den ich dann aber doch sehr zu schätzen gelernt habe

4

Lekys Art zu schreiben gefällt mir außerordentlich gut und mit ihren ungewöhnlichen Formulierungen trifft sie einen besonderen Nerv in mir. Ihre skurrilen Charaktere finde ich sehr liebenswert und mag es, wie ihre Verschrobenheit sie durch die Handlung trägt. Schwierige Themen finden hier eine luftige Leichtigkeit mit charmantem Witz, ohne dabei albern oder überdreht zu wirken.

2.5

In dem Buch geht es um das Thema Angst, die Bewältigung dieser und Freundschaft. Ich fand das Buch sehe kurzweilig, ich habe es sehr schnell durchgelesen. Es ist die typische Art der Autorin Geschichten zu erzählen. Man hat sehr deutlich gemerkt das es sich hier um ein früheres Werk von Mariana Leky handelt. Man konnte viele stilistische Ansätze sehen, die dann in "Was man von hier aus sehen kann" perfektioniert wurden und dort viel besser rüber kommen. Hier merkt man wie sie das schon probiert, aber es noch nicht so gelungen ist wie in ihrem späteren Roman. Die Geschichte wird sehr langsam erzählt und von den besonderen Charakteren getragen. Aber das konnte mich leider nicht so mit nehmen und umhauen.

Post image
4

Wunderbare Zwischenmenschlichkeiten, Freundschaften und humorvoller aber respektvoller Umgang der Verrücktheit.

Mariana Leky schreibt so wunderbar entschleunigt und ruhig. Es ist wie ein Kurzurlaub für das Hirn. Man ist wirklich in dem Geschehen der Figuren dabei und fühlt mit ihnen. Es passiert nicht viel in diesem Buch und genau das ist das wunderbare. Trotzdem wird mit respektvollen Worten wichtige Themen wie Freundschaften, Liebe und Angststörung aufgegriffen. Da ich kurz zuvor "Was man von hier aus sehen kann" gelesen habe, hatte ich bei einigen Sätzen jedoch das Gefühl, dass der ein oder andere Satz recycelt wurde.

3

Sprachlich schön, aber man merkt der Autorin die Entwicklung an. Was man von hier aus sehen kann, fand ich inhaltlich auf alle Fälle gelungener

3

Tolle Sprache, leider wenig Story

Ich liebe die Art und Weise wie Mariana Leky Dinge beschreibt. Das ist einzigartig und auch in diesem Buch hervorragend gelungen. Aber weil die Sprache und dieser spezielle Stil so viel Raum einnehmen, bleibt nichts mehr übrig für die Geschichte, die mehr oder weniger am Rande verläuft und auch kein richtiges Ende findet…

3

Die Autorin hat eine ganz eigene Art zu schreiben, die mir gut, stellenweise sehr gut, gefallen hat und die ich aber stellenweise auch anstrengend fand. So oder so macht diese Erzählweise die Geschichte zu einer besonderen. Dass ich nicht total begeistert bin, liegt daran, dass mir das Buch zu oberflächlich bleibt. Würde sie mit diesem Erzählstil in die Tiefe gehen, wäre es ein super Buch.

2

Verglichen mit "Was man von hier aus sehen kann" und "Die Herrenausstatterin" fand ich dieses Buch eher nur ok. Der Stil war sehr ähnlich, hat mich aber nicht so mitgerissen wie die anderen Bücher. Auch die Charaktere blieben eher fremd.

3

3.5⭐️ Ok, hear me out: The writing style of this author? Stunning, show stopping, unique. I love it. But unfortunately the storyline didn’t really intrigue me as much. The beginning and the ending weren’t that great in my opinion, whereas the middle part was gorgeous. I have mixed feelings about this book.

2.5

Ein kurzweiliges Buch über Ängste und Freundschaft.

Erste Hilfe ist ein Buch, dessen Bewertung mir sehr schwer fällt. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, ein bisschen holprig, stellenweise repetitiv und irgendwie ungeordnet, was stilistisch durchaus Sinn macht, denn so fühlt sich das Gedankenkarussell im Kopf mitunter schonmal an. Die Freundschaft zwischen unserer Erzählerin, Sylvester und Matilda fühlt sich solide und glaubhaft an, die Hilfsbereitschaft ist herzerwärmend und hands-on in Situationen, in denen Matilda genau das braucht. Trotzdem lässt der Roman einen schalen Beigeschmack zurück, da ich das Thema Angststörung als etwas zu oberflächlich und humoristisch geschildert empfand - der Leidensdruck Erkrankter ist real und eine korrekte Psychotherapeutische Behandlung wichtig. Zudem wirkt die Handlung extrem gerafft und viele angeschnittene Erzählstränge verlaufen ins Nichts ohne eine wirkliche Relevanz für den Gesamtplot gehabt zu haben. Im Gegensatz zu „Was man von hier aus sehen kann“ empfand ich „Erste Hilfe“ deutlich schwächer, sehr monoton und irgendwie austauschbar.

3

Ganz typisch Mariana Leky und ihr einzigartiger Schreibstil. Aber diesmal lässt es mich nicht so nachdenklich und beflügelt zurück wie ihre anderen Werke..

1

Ich überlege, ob ich dieses Buch 'okay' (= 2 Sterne) fand. Aber die Wahrheit ist, dass es mich die ganze Zeit genervt hat. Viele loben den Stil, aber gerade damit wurde ich überhaupt nicht warm. "Was man von hier aus sehen kann" mochte ich sehr. Umso enttäuschter bin ich jetzt. Schade!!!! Gut, dass es kurz ist.

5

So so toll!

Mariana Lekys Schreibstil ist einfach so wunderschön! Das erste Buch seit längerem was ich wirklich sehr schnell durch hatte. 💖

1

Zum Glück war es nicht das erste Buch von Mariana Leky, das ich gelesen habe - sonst hätte ich kein weiteres gelesen und „Was man von hier aus sehen kann“ verpasst.

Der Inhalt ist verschachtelt, es gibt keinen roten Faden, die Geschichte ist zusammenhangslos, chaotisch, aneinandergereiht, lückenhaft, abgedreht und verrückt, vieles wiederholt sich. Die Beziehung der handelnden Personen wird nicht deutlich, es gibt kein richtiges Ende, ich verstehe den Sinn nicht - Vielleicht ist es mir einfach zu philosophisch und nicht mein Geschmack. Die handelnden Personen haben ein sehr komisches Beziehungsverhalten, sie handeln merkwürdig. Es geht irgendwie um Gespenster, Tote, ein Medium, Ängste und psychische Gesundheit, Freundschaft und Familie, das Leben im Allgemeinen - vielleicht einfach zu viel in so wenige Seiten gepackt. Leider überhaupt nicht mein Fall, kann es nicht weiterempfehlen und hätte es fast abgebrochen. Letzlich habe ich es nur fertig gelesen, da es ein kurzes Buch ist, es sich schnell liest und die Hoffnung nicht aufgeben wollte, dass es doch noch ein gutes Buch wird.

2

Meh. Leider konnte ich nicht wirklich viel aus der Geschichte ziehen.

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