Katzentage

Katzentage

Hardback
3.7374

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Description

Paula und Peter sind schon seit Langem Kollegen. Sie ist Ärztin, er arbeitet als Jurist in der Klinikverwaltung. Ein Interesse der beiden aneinander war schon immer da. Nach einem mehrtägigen Seminar verbringen sie die letzte Nacht miteinander. Auf der Rückfahrt nach Hause kommen die beiden mit der Bahn nur bis Würzburg: Streik. Was sollen sie tun mit ihrer ungeklärten Geschichte und den unerwartet freien Tagen? Während sie Stadt und Umgebung erkunden, nähern sich die beiden einander vorsichtig. Peter hält die Ungewissheit, wie es mit ihnen weitergehen wird, nur schwer aus. Sein Drängen nimmt Paula mal spielerisch, mal verärgert. Sie will das Jetzt genießen und weicht den Fragen nach dem Morgen aus. Als eine Katze zu ihrer Begleitung wird, sehen sie an deren Beispiel, wie schwer sich Menschen damit tun, den Moment zu leben, ohne Plan zu sein und sich der Freiheit hinzugeben.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Short Stories
Format
Hardback
Pages
128
Price
22.70 €

Author Description

EWALD ARENZ, 1965 in Nürnberg geboren, hat englische und amerikanische Literatur und Geschichte studiert. Er arbeitet als Lehrer an einem Gymnasium in Nürnberg. Seine Romane und Theaterstücke sind mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. Mit ›Alte Sorten‹ (DuMont 2019) stand er auf der Liste »Lieblingsbuch der Unabhängigen« 2019 und ›Der große Sommer‹ (DuMont 2021) erhielt 2021 ebenjene Auszeichnung. Zuletzt erschienen ›Zwei Leben‹ (DuMont 2024) und ›Katzentage‹ (DuMont 2025).

Characteristics

5 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
27%
40%
N/A
31%
25%
66%
40%
61%
8%
74%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
71%
93%
32%
42%

Pace

Fast40%
Slow40%
Moderate20%
Variable0%

Writing Style

Simple40%
Complex0%
Moderate60%
Bildhaft (100%)Poetisch (60%)Außergewöhnlich (20%)

Posts

87
All
3.5

Meow

Schöne Geschichte, schöne Sprache und kurzweilig. Nichts worüber man noch lange nachdenkt.

3.5

Würzburg, Wein, Kultur, Arbeitskollegen, Bahnstreik, Herbstwochenende, Liebelei, Kabbelei, Katze, Philosophieren, Leben

Für mich das erste Buch von Arenz, sehr kurz, wundervoll illustriert. Zwei Kollegen, Verwaltungsanwalt und eine Ärztin stranden nach einer Schulung auf der sie mit einander geschlafen haben in Würzburg dank Bahnstreik. Sie bleiben übers Wochenende trinken viel Wein und erkunden Würzburg. "Katzentage" werden durchlebt, einfach streifen, leben im Moment und das Schwirren umeinander. Sie finden dann im der Residenz tatsächlich eine Katze, die die Beiden als Ihre Menschen aussucht. Nettes, philosophierendes, Liebesbuch. Netter Einstieg in Arenz, schnell weggelesen.

4.5

„Was ich meine, ist: Wie wären wir, wenn wir nicht immer irgendwas täten? Wenn wir mal kein Ziel, keinen Plan hätten. Nicht nur einfach mal einen Tag frei…“

Katzentage ist ein leises, melancholisches und gemütliches Buch. Unterstrichen wird diese ganz besondere Atmosphäre durch die gelungenen Illustrationen von Florian Beyer. Die beiden Protagonisten Paula und Peter hat Arenz charismatisch und lebensecht gezeichnet, so dass ich mich tief in deren Zweifel und Befürchtungen hineinversetzen konnte. Insgesamt eine stimmige Erzählung, die in erster Linie vermittelt, im Hier und Jetzt zu leben und nicht überhastet vorauszueilen. Dieses „Bilderbuch für Erwachsene“ möchte ich gerne all denen empfehlen, die ein Wohlfühlbuch suchen, an das man sich auch noch länger erinnert.

„Was ich meine, ist: Wie wären wir, wenn wir nicht immer irgendwas täten? Wenn wir mal kein Ziel, keinen Plan hätten. Nicht nur einfach mal einen Tag frei…“
3.5

"Der Main. Feiner Nebel wie ein leichtes Laken auf dem Wasser. Als ob der Fluss in der Morgenkühle noch schliefe." "Ich glaube, das sind die Tage, für die es sich lohnt. Wie Katzen über Land zu streichen und nur zu sehen, was kommt. An die erinnert man sich später. Das sind die leuchtenden Tage, die am Ende entscheiden, ob ein Leben gut war oder nicht." Ein Bahnstreik unterbricht die Heimreise von Paula und Peter, die gemeinsam bei einer Fortbildung waren. Sie stranden in Würzburg und verbringen das Wochenende eher unfreiwillig in Würzburg. Für mich war alles doch sehr vorhersehbar, die Geschichte ist dahingeplätschert ohne einen nachhaltigen Eindruck bei mir zu hinterlassen. Was mich zu dem Buch hat greifen lassen ist die Location der Geschichte... meine Heimat 😊 Der Schreibstil schafft zwar die gewohnte Arenz-Atmosphäre, aber mehr auch nicht. Schade, aber das ist wie immer Geschmacksache

2.5

Wenn das Buch nicht so kurz wäre, hätte ich definitiv abgebrochen. Sehr pathetisch mit Kalendersprüchen, die mich mit den Augen haben Rollen lassen. Einzig das Setting Würzburg war hübsch und die Illustrationen. Kann ich nicht wirklich empfehlen.

3.5

Paula und Peter stranden in Würzburg mit dem Zug. Es wird gestreikt und dadurch dürfen die beiden ein paar Katzentage in Würzburg genießen. Im Hier und Jetzt leben und keine Frage nach der Zukunft stellen. Ein schönes Buch auch die Illustrationen sind sehr gelungen.

3

Schöne Illustrationen, Story plätschert mehr so dahin

Ich fand die Idee des Buchs ganz gut. Es erinnert daran, einfach mal die Umwelt, das Leben, die Leute und die Details zu genießen. Die Dialoge waren dabei leider nicht mein Fall bzw. ich nicht die Zielgruppe. Das war mir eigentlich bei den Namen Paula und Peter schon klar. Es ist aber kurz und schön illustriert, kann man mal lesen.

5

Peter und Paula sind auf der Rückfahrt von einem Seminar, als sie in Würzburg stranden, es ist Donnerstag, bis Sonntag fahren keine Bahnen mehr. Die Ärztin und der Verwaltungsjurist arbeiten in der gleichen Klinik, nach dem Seminar sind sie sich näher gekommen ❤️ Sie kommen in einem Teehaus im Garten einer Villa mit Blick auf Würzburg unter. Mit den Fahrrädern erkunden sie die Stadt, genießen zwischendurch regionale Weinspezialitäten 🍷🍇 und reden über alles, nur nicht darüber, wie es nach den „Katzentagen“ weiter geht. „Kein Gespräch mit einem Ziel führen zu müssen, sondern einfach auf der großen Sprachwiese spielen zu dürfen. Bilder wie Seifenblasen zu schaffen, um ihnen dann beim schillernden Zerplatzen zuzusehen.“ ( S. 79) „Weil es zu schön war. Weil man diese Schönheit nie mitnehmen konnte in den Alltag. Diese leuchtenden Tage mit ihm, die durften ihre Farben nicht verlieren. Und das taten sie doch immer …“ (S. 101) Die titelgebende Katze gesellt sich erst relativ spät zu ihnen und rundet die Liebesgeschichte wunderbar ab 🐈 Absolut hingerissen bin ich von den Illustrationen von Florian Bayer. Das Buch ist eine poetische Liebeserklärung an den goldenen Herbst und die Stadt Würzburg.

3

Stimmungsvoll und sprachlich schön, aber inhaltlich für mich nicht ganz überzeugend.

Katzentage ist eine kurze, atmosphärische Geschichte, die einen Tag im Hier und Jetzt erzählt. Besonders gut gefallen haben mir die schönen Illustrationen und die bildhafte, poetische Sprache. Würzburg wird so lebendig beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, selbst durch die herbstlichen Straßen zu laufen. Die Grundidee, sich ganz auf einen einzigen Tag und den Moment zu konzentrieren, fand ich sehr schön. Auch einige Zitate haben mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Allerdings blieb mir die Geschichte insgesamt zu oberflächlich. Vor allem mit den beiden Protagonisten bin ich nicht warm geworden. Sie wirkten auf mich unsympathisch und teilweise problematisch im Umgang mit anderen. Dadurch konnte ich auch die Liebesgeschichte nicht wirklich fühlen.

5

Was für ein bezauberndes Buch. Es strahlt eine Leichtigkeit aus und bringt einen doch zum Nachdenken. Ich mag Ewald Arenz sehr, jedes seiner Bücher schafft es, mich mit einem kleinen Glücksgefühl zurückzulassen.

4

Er packt mich einfach immer wieder. Ich mag seine Art zu schreiben und mit Worten umzugehen. Eine kurzweilige aber schöne Geschichte.

4

Ein typischer Arenz!

Leicht und unbeschwert. Wie immer wunderschön geschrieben. Sätze zum nachdenken, Sätze die bleiben. Die Bilder dazu... Ich habs geliebt! 😍

5

Atmosphärische, wohlige Liebesgeschichte

Paula und Peter sind Kollegen in derselben Klinik, sie als Ärztin, er als Verwaltungsjurist. Schon vor einem gemeinsam besuchten mehrtägigen Seminar haben sie voneinander Notiz genommen, spontan verbringen die beiden Singles die letzte Nacht zusammen. Soweit so gut, doch auf der Rückfahrt stranden sie aufgrund eines Bahnstreiks in Würzburg. Nichts geht mehr, doch was tun mit dieser unverhofften Freiheit? Es ergeben sich einige unbeschwerte Tage und doch kommen immer wieder Gedanken an das Morgen zum Vorschein, kann mehr daraus werden, wie geht es weiter? Die beiden Protagonisten sind sympathisch, Unsicherheiten oder Gefühle, mit denen nicht gut umgegangen werden kann, werden wechselseitig kommuniziert, dazu humorvolle, teilweise neckische Dialoge. Ewald Ahrenz hat diesen Spagat sehr gut eingefangen zwischen dem Leben im Jetzt, dem Genießen des Moments und dem Festhalten wollen. Nicht umsonst lautet der Titel Katzentage, die können das gut, sich räkeln, einfach einen Sonnenstrahl genießen, ohne alles zu planen und zu zerdenken. Ein kleines Buch mit knapp 130 Seiten und wundervoll passenden Illustrationen von Florian Bayer, insgesamt ein kurzer, aber überaus lohnender Lesegenuss!

4

Einfach mal treiben lassen, im Hier und Jetzt leben, nicht an morgen denken, könnte ja gut werden!

5

»Wir sind beide befangen, dachte er, und vielleicht sprechen wir über andere Dinge, weil wir über die eigentlichen nicht so richtig reden können.«

Nach einer Fortbildung, die so ganz anders endete, als Paula und Peter es erwartet hätten, befinden sie sich nun auf ihrem Heimweg. Doch der Zugstreik macht ihnen einen Strich durch ihre Rechnung und sie – es bleibt ihnen auch gar nichts anderes übrig – stranden im herbstlichen Würzburg. Die Ärztin und der Jurist versuchen das Beste aus der Situation zu machen und verbringen die folgenden Tage, bis die Weiterfahrt wieder möglich ist, mit dem gemeinsamen Erkunden der Stadt. Schließlich verstehen sie sich gut, sehr gut sogar. Und zudem müssen sie sich noch über ihre aktuelle Gefühlslage klar werden, um sich die gestrige gemeinsame Nacht erklären zu können. Peter möchte gerne wissen, woran er bei ihr ist, doch sie den Moment dadurch nicht zerstören lassen. Dementsprechend kommen die ihnen nun geschenkten Tage gelegen. Ewald Arenz erzählt von diesen Tagen, indem er die Figuren selbst durch wechselnde Perspektiven zu Wort kommen lässt. So bekommen die Leser*innen detaillierte Einblicke in die Gefühlswelt und das obwohl die Erzählungen manchmal kleine Sprünge beinhaltet. Dabei schafft er es, diese Liebesgeschichte eindrücklich und doch mit einer Leichtigkeit zu erzählen und zugleich beim Lesen eine herbstliche Stimmung zu erzeugen, als wäre man es selbst gewesen, der sich verliebt durch das herbstliche Würzburg treiben lässt. Zwischen verliebten, frechen Neckereien und immer wieder ernsteren, tiefergehenden Themen jonglieren diese in der fränkischen Stadt erlebten Katzentage. Einfach nur leben – im Hier und Jetzt. Zeit, darüber nachzudenken, was morgen sein wird, bleibt auch später noch. Auch wenn man die Erzählung schnell gelesen hat, ist sie auf so eindrückliche und bildhafte Weise erzählt, dass sie lange in Erinnerung und im Herzen bleiben wird. Wenn es ein Must-Read für den Herbst gibt, dann ist es diese, mit gelungenen Illustrationen von Florian Bayer, verschönerte Erzählung.

»Wir sind beide befangen, dachte er, und vielleicht sprechen wir über andere Dinge, weil wir über die eigentlichen nicht so richtig reden können.«
4

Paula und Peter sind Kollegen und haben ein Seminar und eine gemeinsame Nacht hinter sich. Durch einen Streik der Bahn können sie nicht weiterfahren und haben unerwartet viel freie Zeit in Würzburg. Beide sind nicht ganz glücklich mit ihrem Dasein und haben nun Zeit darüber nachzudenken, zu überlegen und einfach die Katzentage zu genießen. Ein stimmungsvoller Roman, der Lust auf den Herbst macht und auch auf Würzburg. Die Geschichte an sich ist okay aber kratzte mir zu sehr an der Oberfläche. Ich mochte „Alte Sorten“ so gern. Da kommt das Buch leider nicht ran. Die Sprache ist typisch Arenz, poetisch, sehr atmosphärisch aber manchmal auch eher nüchtern. Das Buch sieht wunderschön aus, die Illustrationen im Buch finde ich auch sehr gelungen. Die Botschaft kam klar rüber. Einfach mal im hier und jetzt sein und noch nicht an morgen denken. Da bin ich auch absolut dabei. Insgesamt ein Buch für einen verregneten Sonntag im Herbst. Leider kein Highlight aber aufgrund der Stimmung im Buch passt es da ganz gut.

5

„Wie wären wir, wenn wir nicht immer irgendwas täten? Wenn wir mal kein Ziel, keinen Plan hätten. Nicht nur einfach mal einen Tag frei, sondern… na, so wie eine Katze. Einfach sein. Könnten wir das überhaupt? Kann man glücklich sein, wenn man nicht in Bewegung ist, …?“ (S. 38) Eine bessere Einleitung für meine Rezi hätte ich glaube ich nicht finden können. Dieser Auszug umschreibt das Buch in meinen Augen perfekt! Paula und Peter, unfreiwillig in Würzburg gelandet, haben auf einmal ganz viel Zeit. Sie haben nach einem Seminar die Nacht miteinander verbracht und sind beide noch etwas beklommen und unsicher, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Doch dann bekommen sie einfach ein paar Tage geschenkt. Vom Universum oder der Deutschen Bahn, das kann jeder für sich interpretieren… ich bin für Letzteres, denn für irgendwas müssen Zugausfälle ja gut sein. 😉 Anfangs ein wenig überfordert, beginnen beide, das Beste aus der Zeit miteinander zu machen. Sie lassen los, lassen sich treiben, lernen sich kennen und haben zusammen ihre „Katzentage“ 🐈‍⬛ Ob sie am Ende die Leichtigkeit dieser Tage in den Alltag retten können, müsst Ihr selbst herausfinden. Es lohnt sich! Denn Ewald Arenz schafft es, in seiner wunderschönen, poetischen Sprache und mit leisen Tönen, das Augenmerk auf die kleinen Dinge im Leben zu lenken, die manchmal eine große Wirkung haben können und mit denen das Leben so viel schöner sein kann! Lest dieses Buch! Es ist ein Buch, das einem an einem grauen Herbsttag ein schönes, warmes Gefühl zaubert… Nicht nur wegen der Geschichte, sondern auch wegen den ganz wundervollen Illustrationen!

Post image

Ein kleiner, feiner, typischer Arenz, wundervoll illustriert von Florian Bayer - auch gut zu verschenken

Mein Leseeindruck: Paula und Peter kennen sich schon länger, arbeiten zusammen, sind Kollegen, er als Jurist in der Klinik, in der sie als Ärztin tätig ist. Auf einer Veranstaltung kommen sie sich endlich näher, das Schicksal spielt ihnen zu; sie sitzen in Würzburg fest, verbringen die Nacht miteinander, es entsteht mehr. Während der Katzentage nimmt Arenz die Leser mit auf eine kleine feine „Reise“ durch das schöne Würzburg. Es stellen sich ihnen diverse Fragen. Was ist diese ungeklärte Sache zwischen ihnen, ist da mehr? Mal spielerisch, mal albern, mal drängend, mal ernst durchlebt das Paar diese unerwartet freien Tage alleine und nur mit sich. Peter hält die Ungewissheit nur schwer aus, Paula ist direkter, klarer, unabhängiger…. Diese Geschichte regt zum Nachdenken an, eine Katze symbolisiert, wie schwer sich manchmal die Menschen tun, den Moment zu erleben, zu genießen, unabhängig zu sein. Es fehlte mir ein kleines bisschen an Tiefe, ansonsten mochte ich die Geschichte und deren Protagonisten sehr. Fazit: Ein kleiner, feiner, typischer Arenz, wundervoll illustriert von Florian Bayer - gut auch als Geschenk geeignet, wie ich finde. Hast du das Buch bereits gelesen? Wenn ja, wie hat es dir gefallen? Wie ist es dir ergangen? Eure, Claudia * Speichere dir den Beitrag für dein nächstes Buch Folge mir für gute Rezensionen, Buchtipps, Leseeindrücke, Inspiration

Ein kleiner, feiner, typischer Arenz, wundervoll illustriert von Florian Bayer - auch gut zu verschenken

Ein kurzer, aber trotzdem typischer Ewald Arenz Roman, der wunderschön illustriert ist. Die Geschichte von Paula und Peter hält dazu an, den Moment zu genießen und nicht alles zu zerdenken und vorauszuplanen. Symbolisiert wird dies, durch eine Katze, die die beiden bei ihrem unerwarteten Aufenthalt in Würzburg, begleitet. Ein atmosphärischer und trotz der Kürze, tiefgründiger Roman.

4.5

❝Was ich meine, ist: Wie wären wir, wenn wir nicht immer irgendwas täten? Wenn wir mal kein Ziel, keinen Plan hätten. Nicht nur einfach mal einen Tag frei, sondern ... na, so wie eine Katze. Einfach sein. Könnten wir das überhaupt? Kann man glücklich sein, wenn man nicht in Bewegung ist…?❝ (Seite 38) Paula und Peter arbeiten schon seit Längerem als Kollegen in einer Klinik – er als Jurist, sie als Ärztin – und ein Interesse aneinander war schon immer da. Nach einem Seminar verbringen sie die Nacht miteinander, und als auf ihrer Rückfahrt nach Hamburg ihr Zug aufgrund eines mehrtägigen Streiks nur bis Würzburg fährt, ist dort Endstation. Nur, was sollen sie jetzt tun, gestrandet in einer fremden Stadt und einander auch noch nicht so vertraut? Vorerst eine gemeinsame Unterkunft buchen, die Stadt erkunden und jede Menge Frankenwein trinken. Doch während Peter die Ungewissheit, wie es nach diesem Wochenende mit den beiden weitergehen soll, nur schwer ertragen kann, genießt Paula das Jetzt und weicht den Fragen nach dem Morgen aus. Aber kann man wirklich nur im Moment leben, ohne Plan sein und sich der Freiheit hingeben? ➸ Mein erstes Buch von Ewald Arenz war damals "Alte Sorten", und seitdem bin ich nicht nur seinem Schreibstil, sondern auch seinen sorgfältig gezeichneten Charakteren verfallen. Ich liebe seine Beschreibungen der Natur, die seine Protagonisten umgibt und oft muss ich zum Stift greifen, weil ich unbedingt festhalten will, welche Sätze mich in seinen Büchern berühren. Manchmal reicht schon ein Wort, um eine Aussage zu etwas Besonderem zu machen: "Der kleine Park war abendstill" - ist unter anderem so ein Beispiel. Doch nicht nur Arenz beweist in diesem Buch erneut sein Können, auch seine beiden Figuren, Paula und Peter, haben ein gewisses Sprachtalent, wenn es darum geht, ihre Gedanken in Worte zu fassen. Einige Leser mag das vielleicht stören, weil die Konversationen dadurch etwas an Natürlichkeit verlieren und dich fast schon anschreien, als Zitate verwendet zu werden. Ich hingegen habe es sehr genossen und mir oft Gedanken gemacht, wie ich über die angesprochenen Themen wie Verpflichtungen, Freiheit und Beziehungen denke. Wunderschön illustriert von Florian Beyer ist "Katzentage" ein stilles, freundliches und gedankenvolles Buch. Ohne Drama erkundet es Möglichkeiten und Grenzen, Begegnungen und Alltagsmomente. Von mir gibt es eine Leseempfehlung!

3

Kaum Tiefgang und unrealistische Dialoge

Schade, ich habe vor kurzem "Die Liebe an miesen Tagen" von Ewald Arenz gelesen und hatte danach einen großen Book-Hangover. Und als ich dieses Buch von ihm entdeckt habe, noch dazu mit einer schönen Katze auf dem Cover, habe ich mich auf ein weiteres schönes Buch von ihm gefreut. Doch leider zu früh. Die Geschichte beginnt mittendrin, niemand wird vorgestellt, die Situation nicht erklärt, einfach gar nichts. Dank dreitägigem Bahnstreik sind die beiden in Würzburg gestrandet, was im Zeitalter von Leihwagen und Uber nicht ganz realistisch ist. Die Dialoge triefen teilweise vor Schmalz, dazu wechseln die Protagonisten in Sekundenschnelle von flachem Humor zu tiefgreifenden Gedanken, was alles andere als realistisch ist. Schade, zumal das Buch nur magere 128 Seiten hat. Vielleicht wieder beim nächsten Buch von Ewald Arenz....! PS: Mindestens die Hälfte der drei Sterne bekommen die wunderschönen Illustrationen von Florian Bayer, die das Buch wenigstens halbwegs gerettet haben!

4.5

Ein kleines, aber sehr schönes Buch. Ich hätte gerne mehr gelesen, aber die Länge passt perfekt zum Inhalt. Und die Illustrationen vermitteln zusätzlich eine gemütliche Atmosphäre. Wunderbar für den Herbst.

4

Auffändig gestaltetes Buch mit einer Liebesgeschichte!

3.5

Irgendwie lässt mich dieses Buch zwiegespalten zurück. Einerseits erinnert es den Lesenden daran, dass das Glück an allen Ecken und zu jeder Zeit für einen da sein kann. Und vor allem dann, wenn man nicht damit rechnet. Das finde ich eine richtig schöne Sichtweise. Und dann geht mir teilweise der Ton zwischen Paula und Peter richtig auf den Keks. Ich mag dieses Geplänkel zwischen den beiden nicht, was für mich weniger liebevoll ist. Das ist einfach nicht meins.

5

Eine schöne kurze Geschichte

Ewald Arenz hat Mal wieder ein schönes Werk erschaffen. Ein schönes kurzes Buch mit einigen Illustrationen.

Eine schöne kurze Geschichte
4

Süße Kurzgeschichte hat mir gut gefallen.

2

Ewald Arenz erzählt in diesem Buch den (vielleicht) Beginn einer Liebesgeschichte zwischen zwei KollegInnen aus Hamburg, die nach dem gemeinsamen Besuch eines Seminars (und einer darauf folgenden gemeinsamen Nacht), auf der Heimreise in Würzburg "stranden". Sie beschließen aus dem Zwangsaufenthalt das Beste zu machen, indem sie die Tage mit viel Wein und Touristenprogramm füllen und einfach genießen. Arenz hat hier durchaus eine charmante Geschichte mit sympathischen Charakteren geschrieben. Es liest sich leicht und flüssig weg, hat hübsche Illustrationen und kann getrost als absolute Feel-Good-Lektüre bezeichnet werden. Das ist nett, aber auch gleichzeitig ein Problem für mich. Alles plätschert vor sich hin, die charmanten Figuren verlieren ihren Charme in einer Überfülle von infantilen Momenten und die Kalenderspruch- Philosophien über die gesprochen werden, sind zum Teil fast peinlich. Da balgen zwei Menschen in ihren Vierzigern auf dem Spielplatz miteinander und danach wird diskutiert, ob Glück etwas ist, das man festhalten kann oder nicht. Ja, das ist irgendwie nett, aber irgendwie ist nett auch der kleine Bruder von.... Ich fürchte, ich bin nicht die Zielgruppe für diese Art nette Bücher.

2.5

Nette Geschichte ohne wirklichen Tiefgang

Das Buch konnte mich entgegen der anderen Bücher von Ewald Arenz nicht überzeugen. Die Geschichte sowie die Person bleiben sehr flach und es gibt keine überraschenden Wendungen.

4

Eine sehr schöne, kurzweilige und poetische Geschichte über zwei Arbeitskollegen, die sich auf einer Dienstreise näherkommen, die Nacht miteinander verbringen, irgendwo wegen eines Zugausfalls stranden und noch zwangsbedingt weitere Zeit miteinander verbringen. Was möchten sie wirklich im Leben und ist das Hier und Jetzt nicht am schönsten? Ich mag den Schreibstil von Ewald Arenz sehr und auch damit konnte er mich überzeugen.

4

Ewald Arenz hat mich wieder einmal begeistert.

Als großer Fan von Ewalds' Schreibstil, hat auch dieses Buch mir wieder sehr gut gefallen. Besonders ins Auge sind mir die unglaublich schönen Illustrationen gefallen. Eine Geschichte über die Liebe, die Angst sich voll und ganz fallen zu lassen und es letztendlich doch zu wagen.

Ewald Arenz hat mich wieder einmal begeistert.
4

"Als ob das Schicksal uns eine Tag frei gegeben hat.”

Aufgrund eines Bahnstreiks stranden Paula und Peter in Würzburg und verbringen ein Wochenende gemeinsam. Sie stehen am Beginn einer möglichen Liebesbeziehung und es findet in ihrer gemeinsamen Zeit ein ständiges aufeinander zugehen und zurückweichen, ein sich einander öffnen und wieder hinter die Fassade zurückziehen statt. Ewald Arenz erzählt auf leichte, flüssige Art und zaubert mit seinen Worten eine wunderbare Herbststimmung. Die beiden Hauptprotagonisten sind einem sofort sympathisch und ich mochte die Art, wie die beiden interagiert haben. Das Philosophieren über die Vergänglichkeit von Glück barg für mich keine grundlegend neuen Gedanken, aber ob man es als tiefgründig oder eher im Bereich Kalendersprüche verortet, ist wohl Geschmackssache. Insgesamt ein schönes, ruhiges Buch für einen gemütlichen Nachmittag auf dem Sofa. *Danke an netgalley für das Rezensionsexemplar*

5

Rundum perfekte 128 Seiten ❤️

Rezi folgt

4

Katzentage

Arenz erzählt in seiner gewohnt poetischen, ruhigen Sprache. Statt großer Dramen geht es um die feinen Nuancen zwischen zwei Menschen, die einander vorsichtig näherkommen. Es ist eine Geschichte über Liebe, über Mut zum Loslassen und über das Glück, nicht alles planen zu müssen. 💫

Katzentage
3

Eigentlich mag ich die Bücher von Ewald Arenz sehr. Aber dieses konnte mich gar nicht begeistern. Eine belanglose Liebesgeschichte, die in mir nicht nachhallen wird. Entschädigt wurde ich nur durch die wirklich schönen Illustrationen von Florian Bayer.

4.5

Hier kommt dein MUST-READ für den Herbst: Wir begleiten zwei Personen, die sich schon ewig kennen – sich immer sympathisch waren, aber bei denen nie wirklich was gelaufen ist. Beide stehen mitten im Leben: Paula, über vierzig, im Job angekommen und geprägt von ihren Erfahrungen (und auch Enttäuschungen), und Peter, etwas jünger, selbstbewusst und offen für Neues. Ein Bahnstreik sorgt dafür, dass sie nach einem Seminar in Würzburg hängenbleiben. Statt sich zu ärgern, beschließen sie, das Beste draus zu machen und verbringen zusammen ein Wochenende, das alles verändert. In der unerwarteten Pause vom Alltag entsteht eine leise, zarte Romanze, die nicht mit großem Drama startet, sondern in kleinen Momenten wächst – in Blicken, Gesprächen, Gesten. Paula steckt dabei zwischen Sehnsucht und Vernunft, zwischen dem Wunsch nach Nähe und der Angst, wieder verletzt zu werden. Peter dagegen merkt schnell, dass er bereit ist, das Risiko einzugehen. Auftritt kleine Katze: eine stille Begleiterin, ein Spiegel und am Ende der Klebstoff. „Vielleicht sind wir Menschen auch so“, sagte er langsam. „Im Frühjahr ist es so leicht, glücklich zu sein. Im Herbst […] im Herbst entscheidet jeder für sich, ob es Glück oder Wehmut bedeutet. Abschied oder ein ganz leiser Anfang. Manches muss ja im Herbst gesät werden, dass es im Frühjahr blüht und Frucht im Sommer trägt.“ S. 84 Der Schreibstil ist wie immer einfach besonders: feinfühlig, poetisch, mit einem Gespür für Zwischentöne. Er schafft es, das Alltägliche besonders zu machen. Die Geschichte lebt nicht von großen Gefühlen oder Dramatik, sondern von der Stille dazwischen – und von herbstlicher Melancholie. Und können wir bitte darüber reden, wie großartig die Illustrationen von … sind? Sie fangen die Stimmung perfekt ein. Ich finde es super, dass sich Autor, Illustrator und Verlag sowas schönes haben einfallen lassen. Danke dafür 🧡🍁

3.5

Eine nette Geschichte für Zwischendurch

Eine Liebesgeschichte zwischen Arbeitskollegen an einem Wochenende in Würzburg. Ganz nett geschrieben, teils humorvoll und interessant. So richtig gepackt hat sie mich nicht. Die Figuren waren zwar sympathisch, aber für mich nicht tief genug. Man lernt auf charmante Art die Stadt kennen. Am Ende bleibt eine nette Romance mit Aussicht auf Zukunft.

4

Den Moment genießen.

Wie ist es, im hier und jetzt zu leben? Ohne Hast und Hetze, ohne Gedanken an das Morgen. Einfach sein und den Moment genießen. Wir Menschen leben viel zu sehr in der Zukunft. Haben kein Gespür mehr für das Jetzt, sondern hängen gedanklich schon im Morgen fest. Wir hetzen durch die Zeit, die Zukunft immer fest im Blick. Und da setzt dieses Buch an. Diese Geschichte lädt zum verweilen ein. Sie ist so erwärmend wie ein Sonnenstrahl im Herbst, der durch das letzte Laub an den Bäumen fällt. Das ist keine Lektüre durch die man durch hastet. Sondern das ist ein Buch zum inne halten. Zum abtauchen. Die Worte genießen und die schönen Illustrationen genießen. Das ist die Geschichte von zwei Menschen, die gezwungen werden im hier und jetzt zu sein und die das Beste daraus machen. Wie oft noch handelt man als Erwachsener impulsiv. Klettert auf eine Mauer und balanciert darauf herum? Setzt sich ins Gras und genießt einfach die Ruhe und die Aussicht? Paula und Peter werden durch einen äußeren Umstand praktisch dazu gezwungen und die Zwei leben im Jetzt. Und genau das habe ich auch getan, als ich dieses Buch gelesen und mir die Illustrationen angesehen habe. Ich habe mit den beiden Protagonisten im Jetzt gelebt. Sprachlich hat mich dieses Buch wieder sehr abgeholt. Manche Worte rühren schon fast melancholisch an. Der Herbst, der das Vergängliche zeigt. Und das darin eine besondere Ruhe liegen kann. Leider blieben mir Paula und Peter etwas fern. Einzig die ältere Dame, bei denen die Zwei unterkommen, hat mich bei ihrem kurzen Auftritt für sich eingenommen. Insgesamt aber, was das eine wirklich schöne und kurzweilige Geschichte, die aber trotzdem komplett erzählt ist. Die schönen Illustrationen von Florian Bayer runden diese Geschichte perfekt ab. Dieses Buch war ein wunderbarer Zwischenstopp mit tollen Eindrücken und natürlich einer Katze!

Den Moment genießen.
4

"Katzentage" war mein erstes Buch des Autors und ich habe es sehr genossen. Zwei Kollegen stranden (dank deutscher Bahn) in Würzburg und haben unverhofft ein Wochenende zusammen Zeit. So beginnen die Katzentage: ohne einen Gedanken an morgen, die sonnigen Herbsttage genießen. Die Charaktere waren authentisch und sehr sympathisch. Die Dialoge waren super leicht zu lesen und hatten trotzdem einen gewissen Spritz (und Witz). Mein Fazit: Das Buch kann man super an einem Nachmittag wegsuchten. Dazu hat es noch wunderschöne Illustrationen, die das Lesen versüßen. Für laue Herbsttage die perfekte Lektüre!

5

Ein Buch, das mich etwas nachdenklich zurück lässt. Angst vor den eigenen Gefühlen. Schöne Augenblicke einfach im Gedächtnis aufbewahren, ist doch sehr schön. Es lassen sich aber wirklich diese Momente nicht wiederholen. Also lebe im Hier und Jetzt.

4

Carpe Diem auf Samtpfoten 🐈‍⬛

Der Inhalt dieses kleinen Büchleins ist schnell umrissen: Eine Ärztin und ein Jurist, vereint durch ihren gemeinsamen Arbeitgeber und einen Fortbildungsbesuch, teilen eine Nacht miteinander und stranden unverhofft in Würzburg. Abseits der durchgetackteten Tages- und Wochenabläufe der beiden wandelt sich diese Verzögerung im Betriebsablauf rasch in geschenkte Zeit um. Inspiriert durch eine Katze, aus dem gewohnten zeitlichen Korsett entrückt und durch das verbale Duellieren als verbales Spiel mit den Reizen bis an die Schmerzgrenze beflügelt, kommen beide zur Fragestellung, warum sie nicht viel mehr im Moment und in Einklang mit ihren eigentlichen Bedürfnissen leben. Beide vermeiden dabei tunlichst zu offenbaren, dass sie schon länger Interesse an einander hegen und sich nach einem Fortbestehen der Verbundenheit über den geschenkten Tag hinaus sehnen. Zu allererst sehe ich in „Katzentage“ eine Liebeserklärung an eine Region, an eine Stadt, an Würzburg. Der barocke Stil, der die Stadt charakterisiert und von dem die Protagonisten nach eigenen Aussagen nach ihrem Besuch nun erst einmal für lange Zeit genug haben würden, spiegelt sich inhaltlich im Motiv des „Carpe Diems“, das Katzen in Perfektion leben und in dem der „Vanitas“, an das uns das herbstliche Setting kontinuierlich erinnert, wieder. Diesen Kniff kann ich nur anerkennend als kunstvoll bezeichnen. Arenz führt uns in seinem Werk vor Augen, dass uns letztlich nur das Jetzt bleibt. Die Geschichte ermuntert uns, die Fassade aus Coolness und Souveränität abzulegen und uns und andere zu erkennen zu lassen, worin unsere Bedürfnisse bestehen. Ab und zu sollten wir uns auch ohne Bahnstreik erlauben, loszulassen, die Kontrolle abzugeben und den Lauf der Dinge in die Hände oder wahlweise in die Samtpfoten des Schicksals zu legen. Florian Bayers Illustrationen und die Wertigkeit der Gestaltung des Büchleins verleihen dieser Botschaft auf die allerschönste Art und Weise Glanz und Strahlkraft.

4

Super cute für einen herbstlichen Lesenachmittag. Ich habe mich gerne von den Worten und den zauberhaften Bildern auf ein paar Katzentage entführen lassen 😇

1.5

Hat mir überhaupt nicht gefallen! Völlig langweilig, null Tiefgang! Meiner Meinung nach versucht Arenz hier auf den Erfolg von Büchern wie „25 letzte Sommer“ aufzuspringen: ehm nein! Einfach durchgefallen.

4.5

Katzentage von Ewald Arenz erzählt leise und poetisch von zwei Menschen, die durch einen Bahnstreik unerwartet Zeit miteinander verbringen. Mit herbstlicher Stimmung, metaphorischem Schreibstil und besonderen Illustrationen lädt das Buch zum Innehalten und Verweilen ein – ruhig, melancholisch und überraschend berührend.

Manche Bücher sind laut. Katzentage ist leise. Und genau das hat mich komplett abgeholt. 🍂 Paula und Peter – zwei Arbeitskollegen: sie Ärztin, er Jurist in der Klinikverwaltung. Durch einen Bahnstreik bleiben sie unerwartet gemeinsam an einem Ort hängen. Kein großes Drama, kein Action-Plot – sondern Zeit. Gespräche. Gedanken. Nähe zwischen den Zeilen. Der Schreibstil ist so flüssig und bildhaft, dass ich mich regelrecht darin verloren habe – ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen. Herbstliche Melancholie, Sehnsucht, Alltagsflucht. Ein Text, der nicht hetzt, sondern verweilen lässt. Besonders gefallen haben mir der metaphorische Schreibstil, die Dialoge und diese ruhige, warme Atmosphäre. Pluspunkt: die Illustrationen – damit habe ich wirklich nicht gerechnet und sie haben das Lesegefühl nochmal verstärkt. Kleiner Kritikpunkt: Ich hätte gern noch ein bisschen mehr über die Charaktere erfahren. Aber bei der Kürze der Geschichte wurde hier definitiv das Beste rausgeholt. Und obwohl es eigentlich nicht mein Genre ist, hat mich Katzentage positiv überrascht. Und ja: Als Katzenmensch musste ich dieses Buch einfach anfragen. 🐱 Rezension basiert auf einem kostenlosen Rezensionsexemplar von NetGalley. Die Meinung ist meine eigene.

Katzentage von Ewald Arenz erzählt leise und poetisch von zwei Menschen, die durch einen Bahnstreik unerwartet Zeit miteinander verbringen. Mit herbstlicher Stimmung, metaphorischem Schreibstil und besonderen Illustrationen lädt das Buch zum Innehalten und Verweilen ein – ruhig, melancholisch und überraschend berührend.
5

Sehr gelungen

Ich mochte dieses Buch sehr Voll Poesie, Leichtigkeit, Romantik Die Illustrationen dazu.... Perfekt Ich liebe den Herbst und dieses Buch steckt voll davon Und als Krönung des Ganzen eine Katze.... Mehr geht nicht. Zumindest für mich

3

Eher Novelle als Roman und die erste Geschichte von Ewald Arenz mit der ich nichts anfangen konnte. Irgendwie Liebesgeschichte zweier Menschen voller Unsicherheiten und andererseits wollen große Fragen aufgeworfen werden, die aber nur angerissen werden. Meins war es nicht.

2

Mich hat es gelangweilt

... auch, weil die Einstellungen der Menschen nicht meinen eigenen entsprechen. Wie kann man nur so ängstlich mit sich und seinem Leben sein?

5

Ein wundervolles, stilles Herbstbuch. Einmal mehr schafft es Herr Arenz wundervolle Bilder im Kopf entstehen zu lassen. Nur er beschreibt es so schön, dieses melancholische Gefühl zwischen dem Ende des Sommers und dem Beginn des Herbstes. Wundervoll illustrierte Ausgabe die es lohnt im Schrank zu haben. 😉 Eine definitive Empfehlung.

2.5

Schöne Illustrationen

Ja, das schönste an dem Buch waren leider nur die Illustration für mich persönlich. Ich fand den einen Hauptcharakter unerträglich. Ich fand die Message zwar offensichtlich, aber irgendwie konnte sie mich aufgrund der Darstellung nicht richtig ergreifen. Das Motto ist jeden Tag richtig zu leben. Ja, aber viel mehr kann man zu diesem Buch auch nicht sagen. Leider.

5

Eine wirklich kleine, aber sehr feine Geschichte ❤️

Eine wirklich kleine, aber sehr feine Geschichte ❤️
4.5

Sehr süßes Buch

Ich mochte die Atmosphäre gerne und die Leichtigkeit 💖 Die Liebesgeschichte war auch sehr süß und zart. Katzen mag ich ja sowieso 😸

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