Meine kleine Welt
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Description
Die gesammelten Familiengeschichten von SPIEGEL - Bestsellerautor Ewald Arenz
Eine völlig normale fünfköpfige Familie steht im Mittelpunkt dieser heiteren kleinen Geschichten . Eine beinahe normale jedenfalls. Wenn nicht gerade der vierjährige Otto mit gutem Gewissen böse Spielfiguren im Klosett versenkt. Oder die dreizehnjährige Philly die Eltern penetrant in fortschrittlichem Denken unterweist. Oder ihr eben volljährig gewordener, spätpubertärer Bruder Theo mal wieder meint, den Monarchisten und Provokateur mimen zu müssen.
Also streitet und liebt man sich, lacht mit- und übereinander und bietet, wenn es darauf ankommt, der Welt geschlossen die Stirn.
Ewald Arenz lässt uns mit feinem Witz und sanfter Ironie am nie alltäglichen Familienalltag teilhaben. Und seinem Alter Ego Heinrich gelingt es auf bewundernswerte Weise, über all den Widrigkeiten Humor zu bewahren und augenzwinkernd zu zeigen, um wie viel ärmer seine kleine Welt ohne diese kleinen Katastrophen wäre.
Book Information
Author Description
EWALD ARENZ’ Werk wurde vielfach ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Bei ars vivendi erschienen u. a. sein Bestseller "Der Duft von Schokolade", der Kriminalroman "Das Diamantenmädchen" über das Berlin der Goldenen Zwanzigerjahre sowie sein heiter-apokalyptischer Roman "Herr Müller, die verrückte Katze und Gott" und " Eine Urlaubsliebe" - eine wunderbare Urlaubslektüre mit vielen Erzählungen.
Posts
Ewald Arenz ist vielen als Autor seiner Bestseller Romane ‚Alte Sorten‘ oder auch ‚Der große Sommer‘ bekannt. Sein neustes Buch ist jedoch kein weiterer Roman, sondern noch persönlicher: Amüsant, humorvoll, ehrlich, ironisch, sarkastisch, stellenweise zynisch und sehr kurzweilig schreibt Ewald Arenz über Szenen aus dem Familienalltag mit seiner Frau Juliane und den drei gemeinsamen Kindern Theo (17 J., wahlweise Monarchist, Bismarck-Verfechter oder einfach spät-pubertierender Teenager), Philly (13 J., feministischer Teenagerin in der Pubertät) und Otto (3 J., stets gut gelauntes Nesthäkchen und für so einige Überraschungen zu haben). Aus Sicht seines ehemaligen Egos Heinrich schildert der Autor auf meist 2-3 Seiten kurze Episoden aus dem Familienleben mit einem verschmitzten Lächeln und oft einem Augenzwinkern. Die Bandbreite der Szenen reicht von Familien-Schuheinkauf und Kindergeburtstag über Familienurlaube und Zoobesuche zu Szenen aus dem Teilzeit-Lehrer-Job. Dabei wird schnell klar: Wir sind alle nur Menschen - auch und insbesondere gilt das für andere Familienmitglieder - mit all unseren (mal mehr und mal weniger) liebenswerten Fehlern. Dass sich das (Familien-)Leben mit Humor noch besser leben lässt, zeigt Arenz in seinem Buch eins ums andere Mal: Nach einer Weile stand ich dann aber noch einmal auf, ging hinunter ins Bad und schrieb mit Julianes Lippenstift auf den Spiegel: »Sartre hat recht. Die Hölle sind die anderen!« (S. 85) Meine Meinung | Ganz anders als seine Romane schreibt Arenz in ‚Meine kleine Welt‘ ohne Umschweife über seine Familie, das Leben und den Alltag. Leser:innen seiner jüngsten Romane werden aber auch hier den ein oder anderen Link zu diesen wiederfinden: „In diesem Augenblick hört ich mich selber, und ich hörte mich an wie mein Großvater, der Medizinprofessor, den ich siezen musste, bis ich elf war.“ (S.97) Das Leben schreibt eben die schönsten Geschichten und Arenz bestätigt einmal mehr, man sollte das Leben nicht zu ernst nehmen und, wie Humor dabei hilft. Schöne, lustige, nachempfindsame und verrückte Familiengeschichten, von denen sicherlich die ein oder andere Situation Leser:innen aus den eigenen Familien nicht ganz unbekannt sind. Ganz normale Familiengeschichten eben! Wunderbar und humorvoll geschrieben, kann ich dies sehr empfehlen.
„Meine kleine Welt“ von Ewald Arenz ist ein Kurzgeschichtenband aus insgesamt 66 wirklich sehr kurzen Kurzgeschichten, denen die längste 7 Seiten lang ist und einen absoluten Ausreißer in der Länge darstellt. Der Rest der Geschichten beläuft sich auf 2-3 Seiten. Alle 66 Geschichten spielen in einem familiären „Mikrokosmos“ mit Vater Heinrich (Ewald Arenz Alter Ego), seiner Frau Juliane und den drei gemeinsamen Kindern Theo (17 Jahre), Philly (13 Jahre) und Otto (3 Jahre). Und auch die Familienkatze sowie Heinrichs Bruder haben ihren Platz in den Geschichten und alle zusammen haben mir wirklich schöne Lesestunden geschenkt. Gerade die Kürze der Geschichten war für mich Gold.1-2 Geschichten wegsnacken während die Nudeln gar kochen oder in den nervigen Werbepausen … da bin ich wirklich sehr schnell im Buch voran gekommen. Dies gepaart mit der für mich richtigen Dosis (schwarzem, sarkastischem, aber nicht aufgesetztem) Humor und absolut liebenswerten Protagonist*innen hat das Buch für mich zu einem kleinen Schatz gemacht. Ja, es gibt Geschichten, die mir mehr als andere lagen und der ein oder anderen Geschichte ist der Autor vielleicht auch über das Ziel hinausgeschossen. Und natürlich können die familiären Episödchen, die hier erzählt werden, nicht die Tiefe entwickeln wie ein Roman, zumal die Geschichten auch in keinem Zusammenhang stehen, aber da sich die Familien von Heinrich und Juliane sehr echt anfühlt, sind sie fast schon was wie Freunde oder Nachbarn geworden, von denen ich gerne öfter lesen würde. Und bei Juliane und Heinrich habe ich mich mitunter gefragt, wer von den beidem mit dem jeweils anderen „mehr gestraft“ ist. Es war so ein Vergnügen den beiden bei ihren Schlagabtauschen zuzuhören. Außerdem habe ich den Autor sehr oft für die letzten Sätze oder „Schlußakkorde“ der Geschichten gefeiert. Das wirkte so oft so schön abgerundet. Ich werde Ewald Arenz aber auch meiner wunderbaren Leserunde für immer dankbar sein, weil ich mit diesen kleinen Familienanekdötchen nach einer Leseflaute wieder zurück in den Lesefluss gekommen bin.
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Die gesammelten Familiengeschichten von SPIEGEL - Bestsellerautor Ewald Arenz
Eine völlig normale fünfköpfige Familie steht im Mittelpunkt dieser heiteren kleinen Geschichten . Eine beinahe normale jedenfalls. Wenn nicht gerade der vierjährige Otto mit gutem Gewissen böse Spielfiguren im Klosett versenkt. Oder die dreizehnjährige Philly die Eltern penetrant in fortschrittlichem Denken unterweist. Oder ihr eben volljährig gewordener, spätpubertärer Bruder Theo mal wieder meint, den Monarchisten und Provokateur mimen zu müssen.
Also streitet und liebt man sich, lacht mit- und übereinander und bietet, wenn es darauf ankommt, der Welt geschlossen die Stirn.
Ewald Arenz lässt uns mit feinem Witz und sanfter Ironie am nie alltäglichen Familienalltag teilhaben. Und seinem Alter Ego Heinrich gelingt es auf bewundernswerte Weise, über all den Widrigkeiten Humor zu bewahren und augenzwinkernd zu zeigen, um wie viel ärmer seine kleine Welt ohne diese kleinen Katastrophen wäre.
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Author Description
EWALD ARENZ’ Werk wurde vielfach ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Bei ars vivendi erschienen u. a. sein Bestseller "Der Duft von Schokolade", der Kriminalroman "Das Diamantenmädchen" über das Berlin der Goldenen Zwanzigerjahre sowie sein heiter-apokalyptischer Roman "Herr Müller, die verrückte Katze und Gott" und " Eine Urlaubsliebe" - eine wunderbare Urlaubslektüre mit vielen Erzählungen.
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Ewald Arenz ist vielen als Autor seiner Bestseller Romane ‚Alte Sorten‘ oder auch ‚Der große Sommer‘ bekannt. Sein neustes Buch ist jedoch kein weiterer Roman, sondern noch persönlicher: Amüsant, humorvoll, ehrlich, ironisch, sarkastisch, stellenweise zynisch und sehr kurzweilig schreibt Ewald Arenz über Szenen aus dem Familienalltag mit seiner Frau Juliane und den drei gemeinsamen Kindern Theo (17 J., wahlweise Monarchist, Bismarck-Verfechter oder einfach spät-pubertierender Teenager), Philly (13 J., feministischer Teenagerin in der Pubertät) und Otto (3 J., stets gut gelauntes Nesthäkchen und für so einige Überraschungen zu haben). Aus Sicht seines ehemaligen Egos Heinrich schildert der Autor auf meist 2-3 Seiten kurze Episoden aus dem Familienleben mit einem verschmitzten Lächeln und oft einem Augenzwinkern. Die Bandbreite der Szenen reicht von Familien-Schuheinkauf und Kindergeburtstag über Familienurlaube und Zoobesuche zu Szenen aus dem Teilzeit-Lehrer-Job. Dabei wird schnell klar: Wir sind alle nur Menschen - auch und insbesondere gilt das für andere Familienmitglieder - mit all unseren (mal mehr und mal weniger) liebenswerten Fehlern. Dass sich das (Familien-)Leben mit Humor noch besser leben lässt, zeigt Arenz in seinem Buch eins ums andere Mal: Nach einer Weile stand ich dann aber noch einmal auf, ging hinunter ins Bad und schrieb mit Julianes Lippenstift auf den Spiegel: »Sartre hat recht. Die Hölle sind die anderen!« (S. 85) Meine Meinung | Ganz anders als seine Romane schreibt Arenz in ‚Meine kleine Welt‘ ohne Umschweife über seine Familie, das Leben und den Alltag. Leser:innen seiner jüngsten Romane werden aber auch hier den ein oder anderen Link zu diesen wiederfinden: „In diesem Augenblick hört ich mich selber, und ich hörte mich an wie mein Großvater, der Medizinprofessor, den ich siezen musste, bis ich elf war.“ (S.97) Das Leben schreibt eben die schönsten Geschichten und Arenz bestätigt einmal mehr, man sollte das Leben nicht zu ernst nehmen und, wie Humor dabei hilft. Schöne, lustige, nachempfindsame und verrückte Familiengeschichten, von denen sicherlich die ein oder andere Situation Leser:innen aus den eigenen Familien nicht ganz unbekannt sind. Ganz normale Familiengeschichten eben! Wunderbar und humorvoll geschrieben, kann ich dies sehr empfehlen.
„Meine kleine Welt“ von Ewald Arenz ist ein Kurzgeschichtenband aus insgesamt 66 wirklich sehr kurzen Kurzgeschichten, denen die längste 7 Seiten lang ist und einen absoluten Ausreißer in der Länge darstellt. Der Rest der Geschichten beläuft sich auf 2-3 Seiten. Alle 66 Geschichten spielen in einem familiären „Mikrokosmos“ mit Vater Heinrich (Ewald Arenz Alter Ego), seiner Frau Juliane und den drei gemeinsamen Kindern Theo (17 Jahre), Philly (13 Jahre) und Otto (3 Jahre). Und auch die Familienkatze sowie Heinrichs Bruder haben ihren Platz in den Geschichten und alle zusammen haben mir wirklich schöne Lesestunden geschenkt. Gerade die Kürze der Geschichten war für mich Gold.1-2 Geschichten wegsnacken während die Nudeln gar kochen oder in den nervigen Werbepausen … da bin ich wirklich sehr schnell im Buch voran gekommen. Dies gepaart mit der für mich richtigen Dosis (schwarzem, sarkastischem, aber nicht aufgesetztem) Humor und absolut liebenswerten Protagonist*innen hat das Buch für mich zu einem kleinen Schatz gemacht. Ja, es gibt Geschichten, die mir mehr als andere lagen und der ein oder anderen Geschichte ist der Autor vielleicht auch über das Ziel hinausgeschossen. Und natürlich können die familiären Episödchen, die hier erzählt werden, nicht die Tiefe entwickeln wie ein Roman, zumal die Geschichten auch in keinem Zusammenhang stehen, aber da sich die Familien von Heinrich und Juliane sehr echt anfühlt, sind sie fast schon was wie Freunde oder Nachbarn geworden, von denen ich gerne öfter lesen würde. Und bei Juliane und Heinrich habe ich mich mitunter gefragt, wer von den beidem mit dem jeweils anderen „mehr gestraft“ ist. Es war so ein Vergnügen den beiden bei ihren Schlagabtauschen zuzuhören. Außerdem habe ich den Autor sehr oft für die letzten Sätze oder „Schlußakkorde“ der Geschichten gefeiert. Das wirkte so oft so schön abgerundet. Ich werde Ewald Arenz aber auch meiner wunderbaren Leserunde für immer dankbar sein, weil ich mit diesen kleinen Familienanekdötchen nach einer Leseflaute wieder zurück in den Lesefluss gekommen bin.











