Brennen muss Salem
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Description
Ben Mears kehrt nach Salem’s Lot zurück und interessiert sich dort für das Marsten-Haus. Von diesem Haus geht eine unheimliche Kraft aus, und bald zeigt sich, wer in Salem’s Lot sein Unwesen treibt: ein Vampir. Ben wagt es mit einigen Helfern – darunter ein alter Mann, eine junge Frau und ein Kind –, den Kampf gegen die Macht des Bösen aufzunehmen. Doch dieses Wagnis kostet furchtbare Opfer.
Book Information
Author Description
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Wahnsinn
Ich habe eine etwas geteilte Meinung zu King. Er hat Werke geschrieben, die mich überzeugt haben. Es gibt aber auch Bücher von ihm, die ich gräßlich fand. Brennen muss Salem war von vorn bis hinten grandios. Und das bei 656 Seiten. King neigt ja oft zu ausschweifender Erzählweise. Hier stimmte für mich der Inhalt in seiner Menge. Das Werk hat bisschen Ähnlichkeiten zu ES: eine amerikanische Kleinstadt, diverse teilweise skurrile Charaktere, häusliche Gewalt und Menschen mit Alkoholproblemen. Der Bösewicht ist böse. Es ist über weite Strecken gruselig und am besten liest man den Roman im Dunkeln, wenn es regnet und windig ist😂. Die Geschichte im Ganzen war sehr stimmig und das Ende rund. Absolute Empfehlung für ein Buch, das total underrated ist. Man hört und sieht selten von diesem King.
1975 erschien Kings zweiter Roman in den USA namens „Salem‘s Lot“. Anders als sein Vorgänger „Carrie“ thematisiert er dieses Mal die klassischen Blutsauger. King verneigt sich vor dem Klassiker „Dracula“ mehr als einmal. Das Grauen schleicht sich leise in die kleine Stadt und man nimmt teil am Alltag der Bewohner. Langsam und stetig wächst das Unheil herauf. Manchmal mit der Langsamkeit die man von King gewohnt ist. Er lebt jedes Detail aus und das mag für manche Leser etwas zäh daher kommen. Im letzten Drittel überschlagen sich dann die Ereignisse und führen zu einem typischen Kingschen Showdown. Für mich war es das dritte Mal das ich dieses Buch gelesen habe. Beim ersten Lesen damals fand ich es jedoch besser. Klingt komisch, ist aber so. Der Marathon geht demnächst mit „Shining“ weiter. Möchte nämlich alle Werke chronologisch abarbeiten.
Das Thema Vampire hab ich leider schon zu oft gelesen und deswegen konnte mich dieses Buch nicht so ganz vom Hocker hauen. Die vielen verschiedenen Charaktere aus der Kleinstadt werden am Anfang alle sehr gut beschrieben, nur leider waren es gleich zu viele, so dass ich schnell den Überblick verlor. Der Mittelteil zog sich dann auch ein bisschen. Das Ende kam dann auf einmal so schnell, das es dadurch ganz schön an Spannung verlor und ich verdutzt feststellte, das wars. Es gibt bessere Bücher von Stephen King.
Eigentlich wollte ich das Buch erst zu Halloween lesen, aber schon nach den ersten Seiten des Epilogs hatten sich die ersten finsteren Fäden der Spannung um meine Hände gelegt, dass ich das Buch nicht zur Seite legen wollte. Es wurde King-typisch erstmal das Dorf Salems Lot mit seinen vielen Bewohnern vorgestellt, manche durften wir etwas länger begleiten anderen wieder nur sehr kurz :) Ben Mears kehrt zurück ins Dorf, in dem er als Kind ein paar Jahre bei seiner Tante gelebt hat, um ein Buch zu schreiben. Seit seiner Ankunft fühlt er sich vom Marsten-Haus angezogen, das seit seit seiner Kindheit ein "Horror-Haus" ist und nun neu bewohnt wird und dieser Bewohner kommt ihm sehr merkwürdig vor. Er ist sich sicher Mr. Barlow ist ein Vampir. Es häuft sich, dass Menschen verschwinden oder von einer Art Grippe geplagt werden u versterben. Ben findet eine kleine Gruppe Vertrauter und gemeinsam nehmen sie den Kampf auf. Der Schreibstil war wieder so toll atmosphärisch, die Charaktere waren so gut beschrieben und authentisch, besonders gut hat mir Mark gefallen. Diese Szene im Wald mit den Kindern 😱 ich hab mich manchmal echt gegruselt. Kindercharaktere und deren Ängste kann er wirklich gut beschreiben. Nur das Ende war mir etwas zu schnell und u einfach.
düster, intensiv und absolut lesenswert!
Das Buch hat mich absolut begeistert. Die Geschichte entwickelt schnell eine packende Dynamik, einige Szenen bleiben nachhaltig im Kopf. Die Figuren wirken durchweg glaubwürdig und sind mit viel Tiefe gezeichnet. Besonders stark ist das Setting: Die Kleinstadt entfaltet eine ganz eigene dichte Atmosphäre, die beim Lesen sofort greifbar wird. Ich war immer wieder aufs Neue erstaunt, dass all das erfunden wurde und die Stadt nicht wirklich existiert. King versteht es meisterhaft, eine beklemmende Stimmung aufzubauen und die Spannung konstant zu halten. Sein Schreibstil ist pointiert und atmosphärisch, jede Szene sitzt. Auch das Ende überzeugt und fügt sich stimmig ins Gesamtbild ein. ⭐️⭐️⭐️⭐️✨️ ___________________________ TW ❗️Tod von Kindern, Krankheit und Sterben, Verlust von Angehörigen, Gewalt, Blut, Grusel- und Horrorelemente, Manipulation, religiöse Symbolik, psychische Ausnahmesituationen, Tod von Tieren. ___________________________

Gute Vampirgeschichte
Wieder ein gelungener Roman von Stephen King. Die Handlung war spannend und unheimlich. Die Spannung baut sich zwar erst langsam über die ganze Handlung auf, gipfelt aber am Ende in einem gelungenen Höhepunkt. Die unheimlichen Elemente sind von Anfang an vorhanden und werden immer gesteigert.
Insgesamt ist Brennen muss Salem für mich definitiv ein Favorit und gehört in meine Top 10 der King-Romane. Es ist atmosphärisch dicht, spannend und ein gelungener Vampirroman mit dem typischen King-Touch.
Brennen muss Salem von Stephen King ist auch beim dritten Mal Lesen genauso fesselnd wie beim ersten. Die erweiterte Neuauflage mit über 700 Seiten liest sich sehr flüssig und fängt die düstere Atmosphäre der Kleinstadt perfekt ein. Besonders spannend ist der Punkt, an dem alles in ‘Salem’s Lot unaufhaltsam den Bach runtergeht – das ist packend und mitreißend geschrieben. Man merkt, dass es eines von Kings früheren Werken ist, aber sein Stil ist schon unverkennbar. Tatsächlich begann er mit dem Schreiben von Brennen muss Salem sogar vor Carrie, seinem ersten veröffentlichten Buch. Kings Stärken – lebendige Charaktere und ein spannender Plot – kommen hier klar zur Geltung, auch wenn seine Enden nicht immer jedermanns Sache sind. Bei Brennen muss Salem hat er meiner Meinung nach ein passendes Ende gefunden, das weder übermäßig positiv noch völlig hoffnungslos ist. Der Epilog und die zusätzlichen Geschichten verleihen dem Buch zusätzliche Tiefe. Besonders die Kurzgeschichte, die einige Jahre nach den Hauptereignissen spielt, und die im 19. Jahrhundert angesiedelte Erzählung aus Briefen und Tagebucheinträgen liefern interessante Hintergrundinformationen. Diese Beilagen runden das Werk ab und verstärken die unheimliche Atmosphäre. Die geänderten oder gestrichenen Szenen am Ende habe ich größtenteils überflogen, da sie für mich keinen großen Unterschied gemacht haben. Sie zeigen alternative Momente, hätten aber den Verlauf der Geschichte nicht grundlegend verändert.
In meine Top 3 der King Bücher eingestiegen
King schafft es auch hier wieder, auf sehr unglaublich wenigen Seiten einer Kleinstadt (Jerusalems Lot) Charme und Charakter zu geben, welcher in Erinnerung bleibt. Ich hatte hier nie das Gefühl, dass ich zunächst viel lesen muss bis es richtig losgeht. Die Einführung des Leben in der der Stadt und das Kennenlernen der Charaktere ist unglaublich gut mit der eigentlichen Story verwebt. Ich würde sagen, dass Tempo passt sich sehr stimmig der "Ausbreitung" an. Die Story lässt einem des Öfteren einen eisigen Schreck einjagen. Es ist eine wirklich gute Vampirgeschichte. Der eigentliche Antagonist hätte etwas gefährlicher hätte sein dürfen, aber für mich kein Punktabzug, da sein skrupelloser Gefährte umso mehr überzeugt.
King hat es mal wieder geschafft , mich völlig in den Bann seiner Geschichte und deren Personen zu ziehen. Gerade seine alten Werke liebe ich sehr. Das Buch erinnert teilweise stark an Bram Stokers Dracula, was für mich aber in keiner Weise negativ war. Die handelnden Personen waren für mich sympathisch und greifbar. Die Geschichte war toll und spannend erzählt. Wer Kings Schreibweise mag, der wird mit diesem Buch meiner Meinung nach einen klassischen King bekommen.
Spannend und verrückt
Die Geschichte Ben Mears der in Salems Lot sein Buch schreiben will hat mir ganz gut gefallen. Ich hätte gerne noch mehr über Hubie Marsten erfahren. Aber die Story war an sich wirklich rund und da ich ja ein kleiner Vampir Fan bin, war es auch ein bisschen überfällig dieses Buch zu lesen.
Vampire wie sie früher waren
Das Buch hat mich gefesselt. Echt gruselig, sehr kurzweilig und ein Ende, wie ich es mir gewünscht habe . Ich mag die Erzählweise von King sehr. Das war dieses Jahr mein 3. Buch von ihm. Jedes Mal zieht er mich in seinen Bann und ich verschlinge die Bücher geradezu. Eindeutig zu empfehlen für alle, die düstere Vampir-Geschichten mögen und keine Glitzer-Vampire brauchen. 😉
Brennen muss Salem
King Style halt. Ich mag seinen Schreibstyl. Ich finde es sehr spannend, auch wenn sehr viel beschrieben wird, sei es jeder noch so kleine Bürger. Aber das ist man ja von King gewöhnt. 1000mal besser als die Verfilmung, die sind ja sowieso immer schlechter als die Bücher. Ich habe hier oft mit Ben und Mark mitgefühlt, wenigstens haben die zwei sich noch.
Oh ich liebe dich Stephen! 🤣 "Um drei Uhr morgens hat die Welt, die alte Hure, ihre Kriegsbemalung abgelegt."
Nachdem ich "der dunkle Turm" schon gelesen habe und erfuhr das Pater Callahan eine Vorgeschichte in diesem Buch hat, war klar das ich es früher oder später lesen werde. Brennen muß Salem ist eines der ersten Werke von King. Ich liebe Vampire. Es war also vielversprechend. Wie immer sind die Charaktere einfach super und auch der Schreibstil ist wie gewohnt anstandslos! Die Geschichte war spannend und gruselig und auch brutal. Das einzige was mir hier nicht so gefallen hat war das Ende. Nicht allgemein sondern ich hatte es mir ein wenig spektakulärer erhofft. Leider kam Barlow für mich etwas wenig zum Zug. Dennoch habe ich das Buch gern gelesen. Ist halt ein King und wenn man King und seinen Stil mag, dann wird man gut unterhalten 🫡

Wow! Kein typischer Stephen King…
…aber ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen. Wer den dunklen Turm gelesen hat wird mich verstehen. Brennen muss Salem beschreibt unter anderem die Vorgeschichte eines für den dunklen Turm wichtigen Charakters. Es macht einfach immer wieder Spaß ins King Universum einzutauchen, ob mit Phantasie wie in der dunkle Turm, Horror wie in Es oder einem Vampir Roman wie Brennen muss Salem.
#Rezension #BrennenMussSalem Von King habe ich noch ein paar Bücher auf dem #Sub und jetzt ist es wieder einer weniger. Wir wissen ja: Entweder man mag seine Art oder nicht. Das wäre wieder was für die Kinghasser, denn auf den ersten 120 Seiten lernen wir erst mal das gesamte Dorf kennen. Ich mag das, aber ich muss auch Bock auf King haben. 🧛♂️ Hätte ich keinen Bock gehabt wären mir das zu viele Personen und zu viele Details gewesen, aber ich hatte Bock. Bei solchen Geschichten kommt immer mein innerer Winchester zum Vorschein und ich spitze beim Lesen schon mal einen Pfahl an... Man muss bereit sein. Buffy, Dracula, Supernatural (BESTE SERIE DER WELT), Blade und ja sogar Twilight haben mich vorbereitet und aufgeklärt. Ich habe auf eine richtig starke Vampir-Story gehofft. 🧛♂️ Teilweise war es für mich aber wenig Vampir für eine Vampirgeschichte, aber dann ging es ab und besonders das letzte Drittel hat mir richtig gut gefallen, da der Weg durch Salem bis dorthin sehr lang war lande ich bei der Nördi Note: 3+ 🧛♂️ Von Beginn an war ich gut in der Story, habe mich beim Lesen wohl gefühlt, aber es manchmal sehr lang bis mal wiedet Zähne aufblitzten. Insgesamt wurde ich aber gut unterhalten und fand das Buch gut. Wird jetzt nicht mein Lieblings-King, aber es werden weitere folgen. 🧛♂️ #IchHabeKeineLichterkette #DekoFreiSeit2020 #Bücher #Buchpost #Krimi #Thriller #booklover #Buchtipp #Buchblogger #buchwurm #Nördi

Eins meiner absoluten Lieblingsbücher!
Jerusalem's Lot, auch Salem's Lot genannt, ist eine verträumte Kleinstadt. Als mehrere Fremde von außerhalb in die Stadt kommen, geschehen furchtbare Dinge. Wer von ihnen hat etwas damit zu tun? Und vorallem: Warum? Gut um sich ein wenig zu gruseln, meiner Meinung nach.
04.11.2024 Eine gelungene, beängstigende Vampirgeschichte, ausschweifend, wie man es von King gewohnt ist, aber damit schafft er eine stimmungsvolle Atmosphäre
Durch die Neuverfilmung im Kino habe ich mich dem Buch schneller gewidmet als es wahrscheinlich sonst der Fall gewesen wäre. Die bisherigen King-Romane, die ich gelesen habe, hatten eher subtileren Horror und keinen so offen präsentierten Bösewicht, ausgenommen natürlich "Es". 😂 Ich fand es sehr faszinierend wie treu Stephen King seinem Schreibstil geblieben ist über all die Jahre ("Brennen muss Salem" wurde 1975 veröffentlicht) und wie zeitlos dieses Buch doch gelesen werden kann. Sicherlich ist ein Transistorradio oder eine Jukebox nicht mehr aktuell, aber es wirkte nie veraltet oder in die Jahre gekommen. Die Geschichte war, trotz einiger Ausschweifungen bezüglich der Figuren, durchgehend spannend. Es hätte aber sicherlich um mindestens 100 Seiten gekürzt werden können. Aber Hey, entweder man liebt King für seine Detailliebe oder halt nicht. Ich nehme es gern in Kauf. 😁 Es gab auch einige emotionale, traurige Momente, halt auch King-typisch. Ich habe mich für das Hörbuch entschieden, welches von von Jürgen Kluckert gelesen wurde (er war auch die Stimme von Benjamin Blümchen), auch das faszinierte mich sehr, weil Stimmen so wandlungsfähig sein können. Wenn "Benjamin Blümchen" Stephen King vorliest und man sich dabei gruselt, dann wurde eine großartige Arbeit geleistet.
Kann ein Vampir Roman heute noch funktionieren?
Die Antwort auf diese Frage, liefert Stephen King mit "Brennen muss Salem" - und sie lautet: Ja! Schon länger hatte ich diese Geschichte auf dem Schirm. Nun wollte ich mich endlich daran machen, musste aber feststellen, dass es sie nicht als Ebook gibt - was ich aktuell einfach bevorzuge. (Wer hätte das jemals gedacht 🙄) Doch dann sah ich, dass es "Brennen muss Salem" als Hörbuch gibt. Also rüber zu Audible und, oh-nicht von David Nathan gelesen?! 😯 Daraufhin habe ich gezögert, aber dann doch gekauft. In ein paar Rezensionen auf Audible wird bemängelt, dass es nicht von Nathan gelesen wird. Ich muss jedoch sagen, die Stimme von Jürgen Kluckert passt wie die bekannte Faust aufs Auge! Ja, David Nathan liest sensationell und macht jedes Hörbuch zu einem Genuss - dennoch muss ich sagen, bin ich froh, dass Kluckert Brennen muss Salem gelesen hat. Warum? Seine dunkle, rauchige Stimme passt wunderbar zu dieser Geschichte, der Atmosphäre, dem Dunklen. Selten habe ich ein Hörbuch so schnell durchgehört. Ja, das letzte HB bei dem es mir ebenso ging, war: Der Anschlag. Ja, von King. Gelesen, ja, von Nathan 😆 So, genug zum Thema Hörbuch und Stimme. Zur Geschichte: Vampirgeschichten sind etwas, was mich gar nicht reizt, und das bleibt auch so. Denn auch wenn es in "Brennen muss Salem" um Vampire geht, geht es eigentlich im Kern doch wieder nicht um Vampire und diese sind nur ein Nebenschauplatz. In gewisser Weise 😅 King erzählt hier die Geschichte einer Stadt, Jerusalems Lot und seiner Bewohner in den 1960ern bis 70ern. Da ist zum einen die schrullige, gern tratschende Dame, die nach jeden Klatsch giert und ihn brühwarm weiter erzählt. Oder der bucklige Kerl, der auf der Müllhalde wohnt und es dort mag. Vor allem die Feuer. Und die Ratten. Die es so schön zerfetzt, wenn er sie abknallt. Oder der Junge, dessen Heldenmut erwacht. Oder die Mutter, die ihr Baby ... Nun, die Abgründe der Menschen. Das erzählt King. Und wie sich alles langsam verändert, als zwei Männer nach Salems Lot ziehen. Wobei den Freund des anderen, niemand je zu Gesicht bekommt. Wie der Glaube eines Priesters auf die Probe gestellt wird, wie Menschen reagieren, wenn sie mit dem Unglaublichen konfrontiert werden. Würdest du glauben, dass in deinem Ort, plötzlich ein Vampir lebt? Trotz aller "Beweise", einzig schlüssigen Erklärungen - natürlich würden wir das nicht. "Ich kann das nicht glauben" "Es muss eine andere Erklärung dafür geben" "Es..." Tot. Mir hat diese Geschichte fantastische Stunden geschenkt, perfekt gelesen von Jürgen Kluckert. Man kann sagen: Ich habe wohl Stephen King endlich für mich entdeckt.
Die Vampire sind los!
Gute Unterhaltung. Ich finde zwar, es gibt bessere Kings, aber ich mochte die Personen sehr!! Interessant wie überholt manche Mythen sind. Ich stelle mir vor, wie ein Hindu, Moslem oder Atheist zum Kreuz greift, um den Untoten abzuwehren (oder der evangelische zum Weihwasser) Und was ist, wenn eine dieser Personen gebissen wird. Hat er als Vampir dann auch Angst vor einem Christopherus Medaillon ? Kann ja eigentlich nur Quatsch sein. Aber egal... Werden wir mal nicht kleinlich 😅
Stephy hat's einfach drauf! Durch den Kleinstadt-Charme und der unheimlichen Atmosphäre war ich total in Jerusalem's Lot gefangen. 🥰 Bisher habe ich nicht viele Vampirbücher gelesen, bin aber sehr froh, dass mir hier einmal die klassische Version eines Blutsaugers näher gebracht worden ist. Es war einfach nur unfassbar spannend und gruselig! Die Dicke des Buches habe ich daher auch nicht wirklich gespürt. Auch die zahlreichen Figuren waren interessant und vielseitig. Ben habe ich sehr gemocht, während mir Straker und Barlow Furcht eingeflößt haben. Einfach ein weiteres grandioses Werk von Meister! 🥰
Vampir Geschichte par excellence
Dieser King Roman hat mich wirklich total beeindruckt. Trotz der recht vielen Seiten, liest sich das Buch wirklich schnell und ist zu keinem Zeitpunkt langweilig. Es war fesselnd, grausam, explizit und gruselig. So wie es sich für einen guten Horror Roman gehört. Absolute Leseempfehlung für alle, die eine schöne gruselige Vampir Geschichte suchen :)
Grandios!
Ich habe mich an den nächsten Klassiker Stephen Kings herangewagt und muss sagen, ich wurde (mal wieder) nicht enttäuscht! King beweist erneut, dass er nicht nur komplexe Figurenkonstellationen, sondern auch spannende Geschichten schreiben kann. Die Story und damit die Bedrohung wird langsam aufgebaut - und würde es den Klappentext nicht geben, hätte ich am Anfang gedacht, dass es sich hierbei um eine ganz andere Art von Horror handeln würde. Kings Beschreibung von Jerusalem's Lot und seiner Bewohner ist erneut fantastisch. Ich hatte direkt den Eindruck, ich würde die Menschen dort schon länger kennen - egal ob sie Haupt- oder Nebenfigur sind oder nur beiläufig erwähnt werden. Das Zusammenleben und der Alltag dieser amerikanischen Kleinstadt wird erneut sehr plastisch dargestellt. Wer Interesse an diesem Buch hat, sollte sich auf einen klassischen Stoff in einer „modernen“ Interpretation gefasst machen (wobei modern hier bedeutet die 70er). Kleiner Exkurs: Wer Interesse an den Figuren und diesem „Universum“ hat, sollte unbedingt die Kurzgeschichten „Briefe aus Jerusalem“ und „Einen auf den Weg“ im Band „Nachtschicht“ und den fünften Teil von Kings Der dunkle Turm-Saga „Wolfsmond“ lesen.
Ich liebe die King-Klassiker der 70er – und auch Brennen muss Salem hat mich nicht enttäuscht.
Schon auf den ersten Seiten merkt man, wie meisterhaft King Spannung aufbaut: Die Handlung beginnt ruhig mit viel Raum für das Städtchen Jerusalem’s Lot und seine Bewohner:innen. Und dann zieht er die Schlinge enger, bis man mitten im Geschehen steckt. Was mich besonders überrascht hat: Trotz seiner Brutalität ist der Roman weniger blutig, als ich es erwartet hatte. Statt nur Schockmomente setzt King auf eine dichte, unheimliche Atmosphäre, die Schauplätze und Stimmungen lebendig zu zeichnen. Allerdings hat nicht alles in diesem Buch für mich perfekt funktioniert. Die Liebesgeschichte zwischen Ben und Susan kam mir zu schnell erzählt und oberflächlich vor. Sie wirkte eher wie ein Mittel zum Zweck, um später bestimmte dramaturgische Kniffe anzuwenden. Emotional hat sie mich daher nicht wirklich erreicht. Außerdem gibt es eine große Zahl an Nebenfiguren, deren Namen und Rollen mir im Laufe der Handlung nicht mehr eingefallen sind – die Hauptcharaktere sind klar gezeichnet, doch bei den übrigen musste ich häufiger überlegen, wer gerade gemeint war. Trotz dieser Punkte bleibt „Brennen muss Salem“ für mich ein klassischer King, der klassische Gruselelemente mit einem feinen Gespür für unterschwelligen Schrecken verbindet, er baut eine glaubwürdige Kleinstadtwelt auf und lässt das Böse unaufhaltsam in sie einfallen. Die Mischung aus subtiler Beklemmung und gezieltem Ekel ist genau richtig dosiert, und zum Ende hin steigert sich die Spannung so sehr, dass man die Seiten geradezu verschlingt. Für Fans von King – und besonders für Liebhaber seiner 70er-Jahre-Romane – ist dieses Buch eine klare Empfehlung. Es ist Horror in Reinform: altmodisch, atmosphärisch und zeitlos packend.
Die Vampire sind los 🧛🏻♀️🩸
Wer Stephen King bereits kennt, wird beim Einstieg in dieses Buch keine Probleme haben - es ist typischerweise sehr detailreich ausgearbeitet, was dem ganzen viel Tiefe verleiht und entsprechend auch eine unangenehme Atmosphäre erschafft. Gut gefallen hat mir vor allem die Darstellung der Vampire als das, was sie eigentlich sind - düster, brutal, animalisch und erbarmungslos. Richtige Monster also, ganz im Gegensatz zu Edward Cullen mit seinem „this is the skin of a killer, bella!“ 😄 Womit ich mich jedoch das ganze Buch über etwas schwergetan habe sind die ganzen Nebencharaktere, bzw. eher mir die ganzen Namen merken und zuordnen zu können, weil es einfach so viele sind. 😅 Zudem habe ich das Buch als Hörbuch gehört und finde zwar das der Sprecher ansich einen guten Job gemacht hat, allerdings empfinde ich seine Stimme und Erzählweise als nicht ganz so passend für diese Geschichte, was leider dazu beigetragen hat das ich mich an der ein oder anderen Stelle etwas durchquälen musste. 🫠🥲 Zusammenfassend lohnt es sich aber auf jeden Fall Brennen muss Salem eine Chance zu geben, vor allem wenn man ohnehin bereits Fan von Kings Werken ist. 🫶🏻
4.5/5 Sterne Was für eine gute, bedrohliche Vampirgeschichte. Ich hab den Showdown gerade weggeatmet. Stephen King hat einfach dieses Talent mich in einer Welt, in der man sich definitiv nicht wohlfühlen sollte, irgendwie trotzdem wohlfühlen zu lassen. Der Gedanke gleich weiterzulesen und zurückzukehren fühlt sich total angenehm an, auch wenn schlimmes passiert und das schafft er bei mir auch bei dieser Geschichte. Mein erster Eindruck bleibt allerdings bis zum Ende bestehen, ich bin der Meinung, dass Needful Things irgendwie aus dieser Geschichte entstanden sein muss, es ist so vieles so ähnlich und vielleicht deswegen für mich noch "vertrauter", denn mit Needful Things hatte ich schon eine wunderbare Lesezeit. Der Spannungsbogen war klasse, das Böse die ganze Zeit greifbar und das Ende erst, wie immer intensiv. Mit dem Menschen sterben lassen hält er sich hier auf jeden Fall auch nicht zurück. Ich konnte diesmal den Hauptprotagonisten nicht ganz so fühlen, Ben war irgendwie recht...blass? Zumindestens zu Beginn, ich konnte trotzdem mitfühlen, besonders am Ende. 🙁 Deshalb hat es mir nichts vermiest, die Atmosphäre und die Gruppendynamik wog mehr.
|Den Tod verstehen? Natürlich. Tod ist, wenn die Monster gewinnen. | |Ohne Glauben ist das Kreuz ein Stück Holz. |
Salems Lot oder Brennen muss Salem von 1975 (Erstveröffentlichung), ist ein echter Vampir Roman, der mir wieder die Lust am Vampirromanen zurückgeben hat. Er hat es geschafft, neben Fürst der Finsternis von Anne Rice einer meiner Lieblingsvampirromane zu werden. Auch wenn es eines seiner ersten Werke ist, hat es trotzdem schon die typischen King Merkmale, wenn auch noch nicht so extrem ausgeprägt: Charakterentwicklung, Spannung, gute Monster Momente... Was mich tatsächlich sehr beeindruckt hat, sind zwei Sachen. Einerseits, dass es mich so erschüttert hat, herauszufinden, während des lesens, wer mit dem ersten Satz des Romans gemeint ist und was das im Umkehrschluss bedeutet (ohne zu Spoilern). Und, wie die Kirche als Gegenspieler beschrieben wurde. Das hatte wirklich was mystisches. Und auch die Frage mit dem Knoblauch 😂. Ich hab jedesmal exakt die gleiche Frage, WARUM DER KNOBLAUCH??? seit Stephen King Wissens wir es nun endlich. ... Knoblauchallergie😌. Wer hätte es gedacht.
Stephen King - ,,Brennen muss Salem" Der Schriftsteller,,Ben Mears" kehrt in seine Vergangenheit zurück, um sich alten Ängsten zu stellen. Er besucht den kleinen Ort ,,Salem's Lot" in Maine. Mit diesem Ort verbindet er eine grauenhafte Geschichte aus seiner Kindheit. Vor allem das alte Marsten – Haus weckt sein Interesse. Nach Jahren hat dieses Gebäude wieder neue Besitzer. Es sind zwei eher zwielichtige Männer, über die nur wenig bekannt ist. Seitdem verschwinden und sterben plötzlich Menschen beinahe täglich. Für eine Kleinstadt sehr ungewöhnlich. Gerüchte gibt es genügend. Vor allem Nachts trauen sich immer weniger Leute raus. Fenster und Türen werden sorgfältig verschlossen. Auch Ben verwundern die Ereignisse. Er macht sich auf die Spurensuche und gelangt wiederum zum Marsten – Haus. Er muss nun seine Vergangenheit aufarbeiten und sich neuen Problemen entgegenstellen. Der zweite Roman Kings, welcher 1975 erschienen ist, hat es mir anfangs etwas schwergetan. Mit 638 Seiten ist es auch kein Leichtgewicht. Die Geschichte kommt eher langsam in Fahrt. Der ganze Ort und zahlreiche Figuren werden eingeführt und genau beleuchtet, wenn man das durchzieht, wird man letzten Endes auch belohnt. Nach und nach nimmt das Buch immer mehr an Spannung auf. Unvorhersehbare Wendungen gibt es genügend und genau deshalb bleibt man auch am Ball. Die Spannung kommt besonders auf den letzten 150 Seiten zu seinem Höhepunkt. Während ich mich zu Beginn ein wenig durchkämpfen musste, konnte ich es zum Schluss nicht mehr aus der Hand legen. Ein guter Roman, der alte Mythen wieder zum Leben erweckt hat. Er lässt sich viel Zeit für den Aufbau der Figuren und das Setting, was sich aber lohnt, wenn man bis zum Ende dran geblieben ist. Von mir eine Empfehlung.

Nicht der beste King, vielleicht auch einfach nicht mein Thema
Kein schlechtes Buch, aber das Thema konnte mich nicht überzeugen. Ich mochte die ersten 300 Seiten wirklich gerne, so versteht es King einfach Kleinstädte mit Leben zu füllen und Charaktere zu erschaffen. Ja, die kleinen Geschichten des Lebens lebhaft zu erzählen. Das mochte ich auch dieses Mal. Das Thema rund um die Vampire und die inflationäre Nutzung dieser fantastischen Gestalt jedoch konnte mich nicht so überzeugen und irgendwie fehlte mir schlussendlich auch die Spannung. Durch die letzten 150 Seiten habe ich mich irgendwie gearbeitet anstatt genießen zu können.
Spannend, vielschichtig und gut geschrieben - eine blutige Vampirgeschichte und das Porträt einer amerikanischen Kleinstadt!
"Brennen muss Salem" ist eine "moderne" Vampirgeschichte, die auf Bram Stokers Dracula basiert. Dracula zählt zu meinen Lieblingsbüchern, und auch bei King erkennt man die klassische Vorlage deutlich, obwohl er die Geschichte in ein ganz anderes Setting überträgt. Was mich besonders beeindruckt hat: Man glaubt kaum, dass dieses Buch bereits vor 50 Jahren erschienen ist – genauso wenig, wie man Dracula sein Alter von über 120 Jahren anmerkt. Man hat oft die Vorstellung, dass sich Menschen früher ganz grundlegend von uns heute unterschieden hätten oder zumindest der Schreibstil der Autor*innen aber beim Lesen merkt man: Das stimmt nicht. King erzählt nicht nur eine Horrorgeschichte, sondern entwirft gleichzeitig ein schonungsloses Porträt einer amerikanischen Kleinstadt – mit all ihren menschlichen Abgründen. Es geht blutrünstiger zu als bei Stoker, es passiert viel in kurzer Zeit, und doch bleibt Raum für die Einzelschicksale der Figuren. King springt dabei ständig zwischen verschiedenen Charakteren und Schauplätzen hin und her. Man muss gut mit Namen sein, um den einzelnen Handlungssträngen folgen zu können. Gleichzeitig erhält man dadurch aber auch einen intensiven Einblick in die Gefühlswelt und das Leben der Figuren, was das Buch vielschichtig macht, auch wenn das manchmal auf Kosten der Spannung geht. Die Gedanken der Charaktere schweifen hin und wieder ab, und Kings Beschreibungen werden dann teilweise recht langatmig oder wirr – ich habe einige Abschnitte mehrmals gelesen und hatte trotzdem Schwierigkeiten, ihnen ganz zu folgen. Kann an mir liegen :-) Brennen muss Salem ist dadurch nicht durchgehend fesselnd, sondern fordert den Kopf – ich fand es nicht ganz unanstrengend zu lesen. Die Protagonisten wirken sympathisch und authentisch, auch wenn ich mir mehr Frauen in tragenden Rollen gewünscht hätte. Viele weibliche Figuren treten nur in klischeehaften Nebenrollen auf – als tratschende Nachbarinnen oder schöne Liebschaft. Das mag dem Alter des Buches geschuldet sein, denn das sieht bei King ja heute schon ganz anders aus. In diesem Punkt gewinnt allerdings Stokers Dracula, wo Mina Harker eine zentrale und sehr starke Rolle spielt. Aber ich möchte Dracula und Brennen muss Salem gar nicht großartig vergleichen. Beide Bücher haben ihre Qualitäten – und beide lohnen sich sehr. Wer eins liebt, wird vermutlich auch das andere mögen. Sie entfachen ein Interesse an Untoten, von dem man vielleicht gar nicht wusste, dass man es hat.

Vampire, so wie es sich gehört 🧛♀️
Brennen muss Salem — Stephan Kings zweites Buch und somit auch ein Klassiker des Horror-Autors! Das Buch fand ich All in All ich gut. Eine düstere, mysteriöse Atmosphäre. Die Charaktere, besonders Ben Mears und Susan Norton wachsen einen doch schnell ans Herz. Stephan King schafft es immer den Charakteren eine genaue Tiefe zu geben. Salem ist ein Klassiker den King Fans gelesen haben sollte! Mein erster richtiger Roman über Vampire und ich bin froh das es von Stephan King war.
This book is about a small town named Jerusalems Lot but the people who live there and in the nearby towns call it ‘Salems Lot. A man named Ben Mears, who had already lived in the town as a small boy, comes back to it to write a book and to work through a traumatic event he experienced in town as a kid. Shortly after Ben arrives, two men come to town, rent the Marsten House and open a store in town. Shortly after they arrive things start to go bad, starting with the disappearance of the Glick brothers. Soon the people in the town have to fear for their lives. I usually really enjoy Stephen King books and this is no exception. Although I started reading this book in hopes of a story about witches, I was not disappointed when no witches could be found but instead another supernatural entity. In the beginning of the story Ben talks about how there are some places, where men have done evil things or where evil people have lived, that kind of “store” the evil energy even after the people are gone. Jerusalems Lot seems to be one of those places, because in the last chapter of the book the reader gets letters and journal entries from two men who lived in a nearby town but went to Jerusalems Lot and investigated there in the 1850s or 60s. The Lot already had a history of darkness back then and because of that apparently attracts bad things and people. Therefore after the events of the story most local people stay clear of the Lot and warn outsiders not to go near the town either.
„Die Uhren in Jerusalem’s Lot gingen anders. In einer so netten kleinen Stadt konnte nichts allzu Schlimmes geschehen. Nicht dort.“ Kings Meisterwerk „Brennen muss Salem“ (original: „Salem’s Lot“) ist ein wahrer Gruselklassiker und ein absolutes Muss für jeden Horror- und Vampir-Fan! In der Kurzgeschichtensammlung „Nachtschicht“ wurden zwei Kurzgeschichten veröffentlicht, die ebenfalls in Jerusalem’s Lot spielen: „Briefe aus Jerusalem“ war als Prolog, „Einen auf den Weg“ als Epilog gedacht. Wie üblich, ist auch dieses Buch mit den anderen Werk des Autors stark verknüpft und erschafft so ein eigenes King-Universum. Die Hauptverknüpfung besteht zu Kings Fantasy-Reihe „Der dunkle Turm“. So befindet sich das Buch „Brennen muss Salem“ beispielsweise in Calvin Towers Bücherkiste, was der gesamten Saga eine neue Wendung gibt. Auch Pater Callahan hat seinen zweiten großen Auftritt in „Wolfsmond“, als er dem Ka-Tet um Roland begegnet.
Brennen Muss Salem oder (Salem's Lot) ist der 2. Roman von Stephen King, ein Uraltschinken aus den 70er Jahren und nebenbei auch ein Vampirroman, in dem Vampire noch so richtig böse sind. Im Moment bin ich in Stephen-King-Laune und hier haben wir mal wieder eine sich langsam aufbauende Katastrophe im Bundesstaat Maine in der provinziellen Kleinstadt Jerusalem's Lot. Und immer wieder bin ich überwältigt von der Beobachtungsgabe dieses Schriftstellers, wie er die einfachen Leute zeichnet. Wie sich Stunde für Stunde an einem Tag das Drama aufbaut und wie wirklich jeder sein Fett weg kriegt. Herrlich! Habt ihr es gelesen?

4,5 Sterne
Ich bin echt ein Fan von den neuen Werken von King. Aber ich denke mir, ich muss wissen wie er damals geschrieben hat. Und ich wurde nicht enttäuscht. Brennen muss Salem ist wahnsinnig spannend. Klar ist der Erzählstil sehr ausgefallen, aber immer wieder wird es spannend da drin. Gruselig schön bei einem Gewitter zu lesen während die Kerze 🕯️ flackert und die Holzdielen knirschen. Es war ein tolles Buch.

Und wieder hatte Stephen King eine neue Horror-Schublade geöffnet
Sehr spannende Geschichte rund um den Ort Jerusalem‘s Lot. Selbst nach über 20 Werken von King wird es nicht langweilig sondern bleibt sehr abwechslungsreich. Ein Kritikpunkt: es werden so viele verschiedene Namen erwähnt, dass man manchmal völlig durcheinander kommt. Am Anfang ist es recht schwer, in die Geschichte rein zu kommen. Wenn man aber einmal drin ist, kann man das Buch kaum weglegen. Wie immer gilt, das Buch ist nicht für jeden/jede was. Das sollte bei King aber auch bekannt sein.
„Das Leben hat Zähne.“
Das ist eine Aussage im Buch, die mir sehr gefiel. Was das Buch betrifft, stellt King dies, vor allem auch im übertragenen Sinne, wieder mit unterschiedlichen gekonnt ausgearbeiteten Charakteren, dar. Das mehrere zuvor fremde Personen aufeinander treffen, die sich gegen das Böse stellen, ist ein von King gern gewähltes Szenario. Aber es wird nicht langweilig und so fesselt auch dieses Buch. Die oft kritisierten zu ausführlich beschriebenen Handlungsstränge würden durch ihr Fehlen, meiner Meinung nach, dem Buch schaden. Erst durch die umfangreiche Betrachtung wird man in die Lage versetzt, mitfiebern zu können. Denn nur so kommt die eigentliche psychologische Wirkung richtig durch und besitzt ein viel tieferes Wirken, als bloße Szenen der Abschlachtung. Auch das Ende gefällt mir äußerst gut und kam überraschend. Für mich ein gutes Werk in einer verregneten Zeit. ⭐️⭐️⭐️⭐️💫
Düsteres Meisterwerk
Ich bin so froh darüber, dass ich mir dieses Buch für den Oktober aufgehoben habe, denn es hätte in absolut keinem anderen Monat des Jahres so gnadenlos perfekt gepasst! Ihr müsst wissen ich liebe Stephen King ja sowieso sehr, bisher gab es nur ein Buch von ihm, welches mich nicht so begeistern konnte wie die anderen. Doch Brennen muss Salem hat es definitiv geschafft sich an die Spitze meiner King-Favoriten zu katapultieren. Diese Story war von Anfang bis Ende so düster, blutig, spannend & fesselnd. Ich habe den Schwerpunkt der Story - die Vampire - so unendlich geliebt! Stephen King schafft es immer wieder eine Welt zu erschaffen, in der man als Leser absolut abtauchen kann und sich mitten im Geschehen fühlt. Ein blutiges Meisterwerk, welches perfekt für die düstere Jahreszeit ist. Ganz große Liebe!
Auch beim zweiten Lesen wieder sehr spannend. Ben Mears kehrt nach Jahren zurück nach Salems Lot, um dort ein neues Buch zu schreiben. Er rechnet jedoch nicht damit, dass die Stadt ihm bald eine sehr viel erschreckendere Geschichte liefern wird. Einen Vampir, der Salems Lot als seine vorübergehend neue Heimat erklärt. Stephen King führt die Leser in gewohnter Manier durch die Kleinstadt und deren Einwohner. Man lernt sehr viele verschiedene Charaktere kennen, über die man im Verlauf des Buches mal mehr, mal weniger erfährt. Damit habe ich gerechnet und ich liebe seine Art, uns die Charaktere bekannt zu machen. Die Geschichte ist jetzt nichts innovatives, was sie zur Zeit ihrer Erscheinung aber vielleicht noch eher war. Trotzdem finde ich, dass zu keiner Zeit Langeweile aufkommt, selbst wenn man sehr schnell erfährt, was es mit den neuen Einwohnern in Salems Lot auf sich hat. Das Ende ist sehr schnell erzählt und einzig die Tatsache, dass wir auf jeden Fall in einem seiner anderen Werke auf wenigstens einen Charakter aus Brennen muss Salem treffen werden, hat mich darüber hinweggetröstet. Für mich eine sehr gelungene Vampir-Geschichte, die sowohl den Gruselfaktor, als aber auch Tiefe und tolle Figuren besitzt.
Ein schauriges Buch perfekt für den Herbst. Das Buch konnte mich relativ schnell einfangen und bannen. Jedoch tat ich mich mit den vielen Namen und verschiedenen Personen doch echt schwer , da verliert man schnell den Überblick… Am Anfang ist noch alles so mysteriös und ungewöhnlich. Doch nach und nach bekommt die Geschichte immer mehr Farbe und Tiefe. Wie die Vampire hier dargestellt werden mochte ich überraschenderweise echt gerne. King schreibt wie immer sehr detailliert und ausschweifend, dadurch entsteht auch eine absolut super Atmosphäre. Eine Beziehung zu den Charakteren konnte ich deshalb auch recht gut aufbauen. Die Story enthält einige Schock- und Schauermomente. Es ist manchmal wirklich schonungslos dem Leser gegenüber, aber genau das mochte ich echt gerne. Man rechnet mich vielen, aber nicht mit dem was wirklich im Buch passiert. Ich kann das Buch echt empfehlen, es ist aber nichts für zartbesaitet. (Für mich hätte es trotzdem noch blutiger und gruseliger sein können 🤭)
Klasse Vampir-Story.
Für mich einer der besten Romane von Stephen King. Vampire sind eigentlich nicht so meins, aber hierfür mache ich da gerne eine Ausnahme. Wirklich spannend erzählt. Man merkt es beim Lesen nicht, aber dieser Roman gehört zu den wichtigsten Geschichten im Zyklus zum Dunklen Turm.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Ben Mears kehrt nach Salem’s Lot zurück und interessiert sich dort für das Marsten-Haus. Von diesem Haus geht eine unheimliche Kraft aus, und bald zeigt sich, wer in Salem’s Lot sein Unwesen treibt: ein Vampir. Ben wagt es mit einigen Helfern – darunter ein alter Mann, eine junge Frau und ein Kind –, den Kampf gegen die Macht des Bösen aufzunehmen. Doch dieses Wagnis kostet furchtbare Opfer.
Book Information
Author Description
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.
Posts
Wahnsinn
Ich habe eine etwas geteilte Meinung zu King. Er hat Werke geschrieben, die mich überzeugt haben. Es gibt aber auch Bücher von ihm, die ich gräßlich fand. Brennen muss Salem war von vorn bis hinten grandios. Und das bei 656 Seiten. King neigt ja oft zu ausschweifender Erzählweise. Hier stimmte für mich der Inhalt in seiner Menge. Das Werk hat bisschen Ähnlichkeiten zu ES: eine amerikanische Kleinstadt, diverse teilweise skurrile Charaktere, häusliche Gewalt und Menschen mit Alkoholproblemen. Der Bösewicht ist böse. Es ist über weite Strecken gruselig und am besten liest man den Roman im Dunkeln, wenn es regnet und windig ist😂. Die Geschichte im Ganzen war sehr stimmig und das Ende rund. Absolute Empfehlung für ein Buch, das total underrated ist. Man hört und sieht selten von diesem King.
1975 erschien Kings zweiter Roman in den USA namens „Salem‘s Lot“. Anders als sein Vorgänger „Carrie“ thematisiert er dieses Mal die klassischen Blutsauger. King verneigt sich vor dem Klassiker „Dracula“ mehr als einmal. Das Grauen schleicht sich leise in die kleine Stadt und man nimmt teil am Alltag der Bewohner. Langsam und stetig wächst das Unheil herauf. Manchmal mit der Langsamkeit die man von King gewohnt ist. Er lebt jedes Detail aus und das mag für manche Leser etwas zäh daher kommen. Im letzten Drittel überschlagen sich dann die Ereignisse und führen zu einem typischen Kingschen Showdown. Für mich war es das dritte Mal das ich dieses Buch gelesen habe. Beim ersten Lesen damals fand ich es jedoch besser. Klingt komisch, ist aber so. Der Marathon geht demnächst mit „Shining“ weiter. Möchte nämlich alle Werke chronologisch abarbeiten.
Das Thema Vampire hab ich leider schon zu oft gelesen und deswegen konnte mich dieses Buch nicht so ganz vom Hocker hauen. Die vielen verschiedenen Charaktere aus der Kleinstadt werden am Anfang alle sehr gut beschrieben, nur leider waren es gleich zu viele, so dass ich schnell den Überblick verlor. Der Mittelteil zog sich dann auch ein bisschen. Das Ende kam dann auf einmal so schnell, das es dadurch ganz schön an Spannung verlor und ich verdutzt feststellte, das wars. Es gibt bessere Bücher von Stephen King.
Eigentlich wollte ich das Buch erst zu Halloween lesen, aber schon nach den ersten Seiten des Epilogs hatten sich die ersten finsteren Fäden der Spannung um meine Hände gelegt, dass ich das Buch nicht zur Seite legen wollte. Es wurde King-typisch erstmal das Dorf Salems Lot mit seinen vielen Bewohnern vorgestellt, manche durften wir etwas länger begleiten anderen wieder nur sehr kurz :) Ben Mears kehrt zurück ins Dorf, in dem er als Kind ein paar Jahre bei seiner Tante gelebt hat, um ein Buch zu schreiben. Seit seiner Ankunft fühlt er sich vom Marsten-Haus angezogen, das seit seit seiner Kindheit ein "Horror-Haus" ist und nun neu bewohnt wird und dieser Bewohner kommt ihm sehr merkwürdig vor. Er ist sich sicher Mr. Barlow ist ein Vampir. Es häuft sich, dass Menschen verschwinden oder von einer Art Grippe geplagt werden u versterben. Ben findet eine kleine Gruppe Vertrauter und gemeinsam nehmen sie den Kampf auf. Der Schreibstil war wieder so toll atmosphärisch, die Charaktere waren so gut beschrieben und authentisch, besonders gut hat mir Mark gefallen. Diese Szene im Wald mit den Kindern 😱 ich hab mich manchmal echt gegruselt. Kindercharaktere und deren Ängste kann er wirklich gut beschreiben. Nur das Ende war mir etwas zu schnell und u einfach.
düster, intensiv und absolut lesenswert!
Das Buch hat mich absolut begeistert. Die Geschichte entwickelt schnell eine packende Dynamik, einige Szenen bleiben nachhaltig im Kopf. Die Figuren wirken durchweg glaubwürdig und sind mit viel Tiefe gezeichnet. Besonders stark ist das Setting: Die Kleinstadt entfaltet eine ganz eigene dichte Atmosphäre, die beim Lesen sofort greifbar wird. Ich war immer wieder aufs Neue erstaunt, dass all das erfunden wurde und die Stadt nicht wirklich existiert. King versteht es meisterhaft, eine beklemmende Stimmung aufzubauen und die Spannung konstant zu halten. Sein Schreibstil ist pointiert und atmosphärisch, jede Szene sitzt. Auch das Ende überzeugt und fügt sich stimmig ins Gesamtbild ein. ⭐️⭐️⭐️⭐️✨️ ___________________________ TW ❗️Tod von Kindern, Krankheit und Sterben, Verlust von Angehörigen, Gewalt, Blut, Grusel- und Horrorelemente, Manipulation, religiöse Symbolik, psychische Ausnahmesituationen, Tod von Tieren. ___________________________

Gute Vampirgeschichte
Wieder ein gelungener Roman von Stephen King. Die Handlung war spannend und unheimlich. Die Spannung baut sich zwar erst langsam über die ganze Handlung auf, gipfelt aber am Ende in einem gelungenen Höhepunkt. Die unheimlichen Elemente sind von Anfang an vorhanden und werden immer gesteigert.
Insgesamt ist Brennen muss Salem für mich definitiv ein Favorit und gehört in meine Top 10 der King-Romane. Es ist atmosphärisch dicht, spannend und ein gelungener Vampirroman mit dem typischen King-Touch.
Brennen muss Salem von Stephen King ist auch beim dritten Mal Lesen genauso fesselnd wie beim ersten. Die erweiterte Neuauflage mit über 700 Seiten liest sich sehr flüssig und fängt die düstere Atmosphäre der Kleinstadt perfekt ein. Besonders spannend ist der Punkt, an dem alles in ‘Salem’s Lot unaufhaltsam den Bach runtergeht – das ist packend und mitreißend geschrieben. Man merkt, dass es eines von Kings früheren Werken ist, aber sein Stil ist schon unverkennbar. Tatsächlich begann er mit dem Schreiben von Brennen muss Salem sogar vor Carrie, seinem ersten veröffentlichten Buch. Kings Stärken – lebendige Charaktere und ein spannender Plot – kommen hier klar zur Geltung, auch wenn seine Enden nicht immer jedermanns Sache sind. Bei Brennen muss Salem hat er meiner Meinung nach ein passendes Ende gefunden, das weder übermäßig positiv noch völlig hoffnungslos ist. Der Epilog und die zusätzlichen Geschichten verleihen dem Buch zusätzliche Tiefe. Besonders die Kurzgeschichte, die einige Jahre nach den Hauptereignissen spielt, und die im 19. Jahrhundert angesiedelte Erzählung aus Briefen und Tagebucheinträgen liefern interessante Hintergrundinformationen. Diese Beilagen runden das Werk ab und verstärken die unheimliche Atmosphäre. Die geänderten oder gestrichenen Szenen am Ende habe ich größtenteils überflogen, da sie für mich keinen großen Unterschied gemacht haben. Sie zeigen alternative Momente, hätten aber den Verlauf der Geschichte nicht grundlegend verändert.
In meine Top 3 der King Bücher eingestiegen
King schafft es auch hier wieder, auf sehr unglaublich wenigen Seiten einer Kleinstadt (Jerusalems Lot) Charme und Charakter zu geben, welcher in Erinnerung bleibt. Ich hatte hier nie das Gefühl, dass ich zunächst viel lesen muss bis es richtig losgeht. Die Einführung des Leben in der der Stadt und das Kennenlernen der Charaktere ist unglaublich gut mit der eigentlichen Story verwebt. Ich würde sagen, dass Tempo passt sich sehr stimmig der "Ausbreitung" an. Die Story lässt einem des Öfteren einen eisigen Schreck einjagen. Es ist eine wirklich gute Vampirgeschichte. Der eigentliche Antagonist hätte etwas gefährlicher hätte sein dürfen, aber für mich kein Punktabzug, da sein skrupelloser Gefährte umso mehr überzeugt.
King hat es mal wieder geschafft , mich völlig in den Bann seiner Geschichte und deren Personen zu ziehen. Gerade seine alten Werke liebe ich sehr. Das Buch erinnert teilweise stark an Bram Stokers Dracula, was für mich aber in keiner Weise negativ war. Die handelnden Personen waren für mich sympathisch und greifbar. Die Geschichte war toll und spannend erzählt. Wer Kings Schreibweise mag, der wird mit diesem Buch meiner Meinung nach einen klassischen King bekommen.
Spannend und verrückt
Die Geschichte Ben Mears der in Salems Lot sein Buch schreiben will hat mir ganz gut gefallen. Ich hätte gerne noch mehr über Hubie Marsten erfahren. Aber die Story war an sich wirklich rund und da ich ja ein kleiner Vampir Fan bin, war es auch ein bisschen überfällig dieses Buch zu lesen.
Vampire wie sie früher waren
Das Buch hat mich gefesselt. Echt gruselig, sehr kurzweilig und ein Ende, wie ich es mir gewünscht habe . Ich mag die Erzählweise von King sehr. Das war dieses Jahr mein 3. Buch von ihm. Jedes Mal zieht er mich in seinen Bann und ich verschlinge die Bücher geradezu. Eindeutig zu empfehlen für alle, die düstere Vampir-Geschichten mögen und keine Glitzer-Vampire brauchen. 😉
Brennen muss Salem
King Style halt. Ich mag seinen Schreibstyl. Ich finde es sehr spannend, auch wenn sehr viel beschrieben wird, sei es jeder noch so kleine Bürger. Aber das ist man ja von King gewöhnt. 1000mal besser als die Verfilmung, die sind ja sowieso immer schlechter als die Bücher. Ich habe hier oft mit Ben und Mark mitgefühlt, wenigstens haben die zwei sich noch.
Oh ich liebe dich Stephen! 🤣 "Um drei Uhr morgens hat die Welt, die alte Hure, ihre Kriegsbemalung abgelegt."
Nachdem ich "der dunkle Turm" schon gelesen habe und erfuhr das Pater Callahan eine Vorgeschichte in diesem Buch hat, war klar das ich es früher oder später lesen werde. Brennen muß Salem ist eines der ersten Werke von King. Ich liebe Vampire. Es war also vielversprechend. Wie immer sind die Charaktere einfach super und auch der Schreibstil ist wie gewohnt anstandslos! Die Geschichte war spannend und gruselig und auch brutal. Das einzige was mir hier nicht so gefallen hat war das Ende. Nicht allgemein sondern ich hatte es mir ein wenig spektakulärer erhofft. Leider kam Barlow für mich etwas wenig zum Zug. Dennoch habe ich das Buch gern gelesen. Ist halt ein King und wenn man King und seinen Stil mag, dann wird man gut unterhalten 🫡

Wow! Kein typischer Stephen King…
…aber ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen. Wer den dunklen Turm gelesen hat wird mich verstehen. Brennen muss Salem beschreibt unter anderem die Vorgeschichte eines für den dunklen Turm wichtigen Charakters. Es macht einfach immer wieder Spaß ins King Universum einzutauchen, ob mit Phantasie wie in der dunkle Turm, Horror wie in Es oder einem Vampir Roman wie Brennen muss Salem.
#Rezension #BrennenMussSalem Von King habe ich noch ein paar Bücher auf dem #Sub und jetzt ist es wieder einer weniger. Wir wissen ja: Entweder man mag seine Art oder nicht. Das wäre wieder was für die Kinghasser, denn auf den ersten 120 Seiten lernen wir erst mal das gesamte Dorf kennen. Ich mag das, aber ich muss auch Bock auf King haben. 🧛♂️ Hätte ich keinen Bock gehabt wären mir das zu viele Personen und zu viele Details gewesen, aber ich hatte Bock. Bei solchen Geschichten kommt immer mein innerer Winchester zum Vorschein und ich spitze beim Lesen schon mal einen Pfahl an... Man muss bereit sein. Buffy, Dracula, Supernatural (BESTE SERIE DER WELT), Blade und ja sogar Twilight haben mich vorbereitet und aufgeklärt. Ich habe auf eine richtig starke Vampir-Story gehofft. 🧛♂️ Teilweise war es für mich aber wenig Vampir für eine Vampirgeschichte, aber dann ging es ab und besonders das letzte Drittel hat mir richtig gut gefallen, da der Weg durch Salem bis dorthin sehr lang war lande ich bei der Nördi Note: 3+ 🧛♂️ Von Beginn an war ich gut in der Story, habe mich beim Lesen wohl gefühlt, aber es manchmal sehr lang bis mal wiedet Zähne aufblitzten. Insgesamt wurde ich aber gut unterhalten und fand das Buch gut. Wird jetzt nicht mein Lieblings-King, aber es werden weitere folgen. 🧛♂️ #IchHabeKeineLichterkette #DekoFreiSeit2020 #Bücher #Buchpost #Krimi #Thriller #booklover #Buchtipp #Buchblogger #buchwurm #Nördi

Eins meiner absoluten Lieblingsbücher!
Jerusalem's Lot, auch Salem's Lot genannt, ist eine verträumte Kleinstadt. Als mehrere Fremde von außerhalb in die Stadt kommen, geschehen furchtbare Dinge. Wer von ihnen hat etwas damit zu tun? Und vorallem: Warum? Gut um sich ein wenig zu gruseln, meiner Meinung nach.
04.11.2024 Eine gelungene, beängstigende Vampirgeschichte, ausschweifend, wie man es von King gewohnt ist, aber damit schafft er eine stimmungsvolle Atmosphäre
Durch die Neuverfilmung im Kino habe ich mich dem Buch schneller gewidmet als es wahrscheinlich sonst der Fall gewesen wäre. Die bisherigen King-Romane, die ich gelesen habe, hatten eher subtileren Horror und keinen so offen präsentierten Bösewicht, ausgenommen natürlich "Es". 😂 Ich fand es sehr faszinierend wie treu Stephen King seinem Schreibstil geblieben ist über all die Jahre ("Brennen muss Salem" wurde 1975 veröffentlicht) und wie zeitlos dieses Buch doch gelesen werden kann. Sicherlich ist ein Transistorradio oder eine Jukebox nicht mehr aktuell, aber es wirkte nie veraltet oder in die Jahre gekommen. Die Geschichte war, trotz einiger Ausschweifungen bezüglich der Figuren, durchgehend spannend. Es hätte aber sicherlich um mindestens 100 Seiten gekürzt werden können. Aber Hey, entweder man liebt King für seine Detailliebe oder halt nicht. Ich nehme es gern in Kauf. 😁 Es gab auch einige emotionale, traurige Momente, halt auch King-typisch. Ich habe mich für das Hörbuch entschieden, welches von von Jürgen Kluckert gelesen wurde (er war auch die Stimme von Benjamin Blümchen), auch das faszinierte mich sehr, weil Stimmen so wandlungsfähig sein können. Wenn "Benjamin Blümchen" Stephen King vorliest und man sich dabei gruselt, dann wurde eine großartige Arbeit geleistet.
Kann ein Vampir Roman heute noch funktionieren?
Die Antwort auf diese Frage, liefert Stephen King mit "Brennen muss Salem" - und sie lautet: Ja! Schon länger hatte ich diese Geschichte auf dem Schirm. Nun wollte ich mich endlich daran machen, musste aber feststellen, dass es sie nicht als Ebook gibt - was ich aktuell einfach bevorzuge. (Wer hätte das jemals gedacht 🙄) Doch dann sah ich, dass es "Brennen muss Salem" als Hörbuch gibt. Also rüber zu Audible und, oh-nicht von David Nathan gelesen?! 😯 Daraufhin habe ich gezögert, aber dann doch gekauft. In ein paar Rezensionen auf Audible wird bemängelt, dass es nicht von Nathan gelesen wird. Ich muss jedoch sagen, die Stimme von Jürgen Kluckert passt wie die bekannte Faust aufs Auge! Ja, David Nathan liest sensationell und macht jedes Hörbuch zu einem Genuss - dennoch muss ich sagen, bin ich froh, dass Kluckert Brennen muss Salem gelesen hat. Warum? Seine dunkle, rauchige Stimme passt wunderbar zu dieser Geschichte, der Atmosphäre, dem Dunklen. Selten habe ich ein Hörbuch so schnell durchgehört. Ja, das letzte HB bei dem es mir ebenso ging, war: Der Anschlag. Ja, von King. Gelesen, ja, von Nathan 😆 So, genug zum Thema Hörbuch und Stimme. Zur Geschichte: Vampirgeschichten sind etwas, was mich gar nicht reizt, und das bleibt auch so. Denn auch wenn es in "Brennen muss Salem" um Vampire geht, geht es eigentlich im Kern doch wieder nicht um Vampire und diese sind nur ein Nebenschauplatz. In gewisser Weise 😅 King erzählt hier die Geschichte einer Stadt, Jerusalems Lot und seiner Bewohner in den 1960ern bis 70ern. Da ist zum einen die schrullige, gern tratschende Dame, die nach jeden Klatsch giert und ihn brühwarm weiter erzählt. Oder der bucklige Kerl, der auf der Müllhalde wohnt und es dort mag. Vor allem die Feuer. Und die Ratten. Die es so schön zerfetzt, wenn er sie abknallt. Oder der Junge, dessen Heldenmut erwacht. Oder die Mutter, die ihr Baby ... Nun, die Abgründe der Menschen. Das erzählt King. Und wie sich alles langsam verändert, als zwei Männer nach Salems Lot ziehen. Wobei den Freund des anderen, niemand je zu Gesicht bekommt. Wie der Glaube eines Priesters auf die Probe gestellt wird, wie Menschen reagieren, wenn sie mit dem Unglaublichen konfrontiert werden. Würdest du glauben, dass in deinem Ort, plötzlich ein Vampir lebt? Trotz aller "Beweise", einzig schlüssigen Erklärungen - natürlich würden wir das nicht. "Ich kann das nicht glauben" "Es muss eine andere Erklärung dafür geben" "Es..." Tot. Mir hat diese Geschichte fantastische Stunden geschenkt, perfekt gelesen von Jürgen Kluckert. Man kann sagen: Ich habe wohl Stephen King endlich für mich entdeckt.
Die Vampire sind los!
Gute Unterhaltung. Ich finde zwar, es gibt bessere Kings, aber ich mochte die Personen sehr!! Interessant wie überholt manche Mythen sind. Ich stelle mir vor, wie ein Hindu, Moslem oder Atheist zum Kreuz greift, um den Untoten abzuwehren (oder der evangelische zum Weihwasser) Und was ist, wenn eine dieser Personen gebissen wird. Hat er als Vampir dann auch Angst vor einem Christopherus Medaillon ? Kann ja eigentlich nur Quatsch sein. Aber egal... Werden wir mal nicht kleinlich 😅
Stephy hat's einfach drauf! Durch den Kleinstadt-Charme und der unheimlichen Atmosphäre war ich total in Jerusalem's Lot gefangen. 🥰 Bisher habe ich nicht viele Vampirbücher gelesen, bin aber sehr froh, dass mir hier einmal die klassische Version eines Blutsaugers näher gebracht worden ist. Es war einfach nur unfassbar spannend und gruselig! Die Dicke des Buches habe ich daher auch nicht wirklich gespürt. Auch die zahlreichen Figuren waren interessant und vielseitig. Ben habe ich sehr gemocht, während mir Straker und Barlow Furcht eingeflößt haben. Einfach ein weiteres grandioses Werk von Meister! 🥰
Vampir Geschichte par excellence
Dieser King Roman hat mich wirklich total beeindruckt. Trotz der recht vielen Seiten, liest sich das Buch wirklich schnell und ist zu keinem Zeitpunkt langweilig. Es war fesselnd, grausam, explizit und gruselig. So wie es sich für einen guten Horror Roman gehört. Absolute Leseempfehlung für alle, die eine schöne gruselige Vampir Geschichte suchen :)
Grandios!
Ich habe mich an den nächsten Klassiker Stephen Kings herangewagt und muss sagen, ich wurde (mal wieder) nicht enttäuscht! King beweist erneut, dass er nicht nur komplexe Figurenkonstellationen, sondern auch spannende Geschichten schreiben kann. Die Story und damit die Bedrohung wird langsam aufgebaut - und würde es den Klappentext nicht geben, hätte ich am Anfang gedacht, dass es sich hierbei um eine ganz andere Art von Horror handeln würde. Kings Beschreibung von Jerusalem's Lot und seiner Bewohner ist erneut fantastisch. Ich hatte direkt den Eindruck, ich würde die Menschen dort schon länger kennen - egal ob sie Haupt- oder Nebenfigur sind oder nur beiläufig erwähnt werden. Das Zusammenleben und der Alltag dieser amerikanischen Kleinstadt wird erneut sehr plastisch dargestellt. Wer Interesse an diesem Buch hat, sollte sich auf einen klassischen Stoff in einer „modernen“ Interpretation gefasst machen (wobei modern hier bedeutet die 70er). Kleiner Exkurs: Wer Interesse an den Figuren und diesem „Universum“ hat, sollte unbedingt die Kurzgeschichten „Briefe aus Jerusalem“ und „Einen auf den Weg“ im Band „Nachtschicht“ und den fünften Teil von Kings Der dunkle Turm-Saga „Wolfsmond“ lesen.
Ich liebe die King-Klassiker der 70er – und auch Brennen muss Salem hat mich nicht enttäuscht.
Schon auf den ersten Seiten merkt man, wie meisterhaft King Spannung aufbaut: Die Handlung beginnt ruhig mit viel Raum für das Städtchen Jerusalem’s Lot und seine Bewohner:innen. Und dann zieht er die Schlinge enger, bis man mitten im Geschehen steckt. Was mich besonders überrascht hat: Trotz seiner Brutalität ist der Roman weniger blutig, als ich es erwartet hatte. Statt nur Schockmomente setzt King auf eine dichte, unheimliche Atmosphäre, die Schauplätze und Stimmungen lebendig zu zeichnen. Allerdings hat nicht alles in diesem Buch für mich perfekt funktioniert. Die Liebesgeschichte zwischen Ben und Susan kam mir zu schnell erzählt und oberflächlich vor. Sie wirkte eher wie ein Mittel zum Zweck, um später bestimmte dramaturgische Kniffe anzuwenden. Emotional hat sie mich daher nicht wirklich erreicht. Außerdem gibt es eine große Zahl an Nebenfiguren, deren Namen und Rollen mir im Laufe der Handlung nicht mehr eingefallen sind – die Hauptcharaktere sind klar gezeichnet, doch bei den übrigen musste ich häufiger überlegen, wer gerade gemeint war. Trotz dieser Punkte bleibt „Brennen muss Salem“ für mich ein klassischer King, der klassische Gruselelemente mit einem feinen Gespür für unterschwelligen Schrecken verbindet, er baut eine glaubwürdige Kleinstadtwelt auf und lässt das Böse unaufhaltsam in sie einfallen. Die Mischung aus subtiler Beklemmung und gezieltem Ekel ist genau richtig dosiert, und zum Ende hin steigert sich die Spannung so sehr, dass man die Seiten geradezu verschlingt. Für Fans von King – und besonders für Liebhaber seiner 70er-Jahre-Romane – ist dieses Buch eine klare Empfehlung. Es ist Horror in Reinform: altmodisch, atmosphärisch und zeitlos packend.
Die Vampire sind los 🧛🏻♀️🩸
Wer Stephen King bereits kennt, wird beim Einstieg in dieses Buch keine Probleme haben - es ist typischerweise sehr detailreich ausgearbeitet, was dem ganzen viel Tiefe verleiht und entsprechend auch eine unangenehme Atmosphäre erschafft. Gut gefallen hat mir vor allem die Darstellung der Vampire als das, was sie eigentlich sind - düster, brutal, animalisch und erbarmungslos. Richtige Monster also, ganz im Gegensatz zu Edward Cullen mit seinem „this is the skin of a killer, bella!“ 😄 Womit ich mich jedoch das ganze Buch über etwas schwergetan habe sind die ganzen Nebencharaktere, bzw. eher mir die ganzen Namen merken und zuordnen zu können, weil es einfach so viele sind. 😅 Zudem habe ich das Buch als Hörbuch gehört und finde zwar das der Sprecher ansich einen guten Job gemacht hat, allerdings empfinde ich seine Stimme und Erzählweise als nicht ganz so passend für diese Geschichte, was leider dazu beigetragen hat das ich mich an der ein oder anderen Stelle etwas durchquälen musste. 🫠🥲 Zusammenfassend lohnt es sich aber auf jeden Fall Brennen muss Salem eine Chance zu geben, vor allem wenn man ohnehin bereits Fan von Kings Werken ist. 🫶🏻
4.5/5 Sterne Was für eine gute, bedrohliche Vampirgeschichte. Ich hab den Showdown gerade weggeatmet. Stephen King hat einfach dieses Talent mich in einer Welt, in der man sich definitiv nicht wohlfühlen sollte, irgendwie trotzdem wohlfühlen zu lassen. Der Gedanke gleich weiterzulesen und zurückzukehren fühlt sich total angenehm an, auch wenn schlimmes passiert und das schafft er bei mir auch bei dieser Geschichte. Mein erster Eindruck bleibt allerdings bis zum Ende bestehen, ich bin der Meinung, dass Needful Things irgendwie aus dieser Geschichte entstanden sein muss, es ist so vieles so ähnlich und vielleicht deswegen für mich noch "vertrauter", denn mit Needful Things hatte ich schon eine wunderbare Lesezeit. Der Spannungsbogen war klasse, das Böse die ganze Zeit greifbar und das Ende erst, wie immer intensiv. Mit dem Menschen sterben lassen hält er sich hier auf jeden Fall auch nicht zurück. Ich konnte diesmal den Hauptprotagonisten nicht ganz so fühlen, Ben war irgendwie recht...blass? Zumindestens zu Beginn, ich konnte trotzdem mitfühlen, besonders am Ende. 🙁 Deshalb hat es mir nichts vermiest, die Atmosphäre und die Gruppendynamik wog mehr.
|Den Tod verstehen? Natürlich. Tod ist, wenn die Monster gewinnen. | |Ohne Glauben ist das Kreuz ein Stück Holz. |
Salems Lot oder Brennen muss Salem von 1975 (Erstveröffentlichung), ist ein echter Vampir Roman, der mir wieder die Lust am Vampirromanen zurückgeben hat. Er hat es geschafft, neben Fürst der Finsternis von Anne Rice einer meiner Lieblingsvampirromane zu werden. Auch wenn es eines seiner ersten Werke ist, hat es trotzdem schon die typischen King Merkmale, wenn auch noch nicht so extrem ausgeprägt: Charakterentwicklung, Spannung, gute Monster Momente... Was mich tatsächlich sehr beeindruckt hat, sind zwei Sachen. Einerseits, dass es mich so erschüttert hat, herauszufinden, während des lesens, wer mit dem ersten Satz des Romans gemeint ist und was das im Umkehrschluss bedeutet (ohne zu Spoilern). Und, wie die Kirche als Gegenspieler beschrieben wurde. Das hatte wirklich was mystisches. Und auch die Frage mit dem Knoblauch 😂. Ich hab jedesmal exakt die gleiche Frage, WARUM DER KNOBLAUCH??? seit Stephen King Wissens wir es nun endlich. ... Knoblauchallergie😌. Wer hätte es gedacht.
Stephen King - ,,Brennen muss Salem" Der Schriftsteller,,Ben Mears" kehrt in seine Vergangenheit zurück, um sich alten Ängsten zu stellen. Er besucht den kleinen Ort ,,Salem's Lot" in Maine. Mit diesem Ort verbindet er eine grauenhafte Geschichte aus seiner Kindheit. Vor allem das alte Marsten – Haus weckt sein Interesse. Nach Jahren hat dieses Gebäude wieder neue Besitzer. Es sind zwei eher zwielichtige Männer, über die nur wenig bekannt ist. Seitdem verschwinden und sterben plötzlich Menschen beinahe täglich. Für eine Kleinstadt sehr ungewöhnlich. Gerüchte gibt es genügend. Vor allem Nachts trauen sich immer weniger Leute raus. Fenster und Türen werden sorgfältig verschlossen. Auch Ben verwundern die Ereignisse. Er macht sich auf die Spurensuche und gelangt wiederum zum Marsten – Haus. Er muss nun seine Vergangenheit aufarbeiten und sich neuen Problemen entgegenstellen. Der zweite Roman Kings, welcher 1975 erschienen ist, hat es mir anfangs etwas schwergetan. Mit 638 Seiten ist es auch kein Leichtgewicht. Die Geschichte kommt eher langsam in Fahrt. Der ganze Ort und zahlreiche Figuren werden eingeführt und genau beleuchtet, wenn man das durchzieht, wird man letzten Endes auch belohnt. Nach und nach nimmt das Buch immer mehr an Spannung auf. Unvorhersehbare Wendungen gibt es genügend und genau deshalb bleibt man auch am Ball. Die Spannung kommt besonders auf den letzten 150 Seiten zu seinem Höhepunkt. Während ich mich zu Beginn ein wenig durchkämpfen musste, konnte ich es zum Schluss nicht mehr aus der Hand legen. Ein guter Roman, der alte Mythen wieder zum Leben erweckt hat. Er lässt sich viel Zeit für den Aufbau der Figuren und das Setting, was sich aber lohnt, wenn man bis zum Ende dran geblieben ist. Von mir eine Empfehlung.

Nicht der beste King, vielleicht auch einfach nicht mein Thema
Kein schlechtes Buch, aber das Thema konnte mich nicht überzeugen. Ich mochte die ersten 300 Seiten wirklich gerne, so versteht es King einfach Kleinstädte mit Leben zu füllen und Charaktere zu erschaffen. Ja, die kleinen Geschichten des Lebens lebhaft zu erzählen. Das mochte ich auch dieses Mal. Das Thema rund um die Vampire und die inflationäre Nutzung dieser fantastischen Gestalt jedoch konnte mich nicht so überzeugen und irgendwie fehlte mir schlussendlich auch die Spannung. Durch die letzten 150 Seiten habe ich mich irgendwie gearbeitet anstatt genießen zu können.
Spannend, vielschichtig und gut geschrieben - eine blutige Vampirgeschichte und das Porträt einer amerikanischen Kleinstadt!
"Brennen muss Salem" ist eine "moderne" Vampirgeschichte, die auf Bram Stokers Dracula basiert. Dracula zählt zu meinen Lieblingsbüchern, und auch bei King erkennt man die klassische Vorlage deutlich, obwohl er die Geschichte in ein ganz anderes Setting überträgt. Was mich besonders beeindruckt hat: Man glaubt kaum, dass dieses Buch bereits vor 50 Jahren erschienen ist – genauso wenig, wie man Dracula sein Alter von über 120 Jahren anmerkt. Man hat oft die Vorstellung, dass sich Menschen früher ganz grundlegend von uns heute unterschieden hätten oder zumindest der Schreibstil der Autor*innen aber beim Lesen merkt man: Das stimmt nicht. King erzählt nicht nur eine Horrorgeschichte, sondern entwirft gleichzeitig ein schonungsloses Porträt einer amerikanischen Kleinstadt – mit all ihren menschlichen Abgründen. Es geht blutrünstiger zu als bei Stoker, es passiert viel in kurzer Zeit, und doch bleibt Raum für die Einzelschicksale der Figuren. King springt dabei ständig zwischen verschiedenen Charakteren und Schauplätzen hin und her. Man muss gut mit Namen sein, um den einzelnen Handlungssträngen folgen zu können. Gleichzeitig erhält man dadurch aber auch einen intensiven Einblick in die Gefühlswelt und das Leben der Figuren, was das Buch vielschichtig macht, auch wenn das manchmal auf Kosten der Spannung geht. Die Gedanken der Charaktere schweifen hin und wieder ab, und Kings Beschreibungen werden dann teilweise recht langatmig oder wirr – ich habe einige Abschnitte mehrmals gelesen und hatte trotzdem Schwierigkeiten, ihnen ganz zu folgen. Kann an mir liegen :-) Brennen muss Salem ist dadurch nicht durchgehend fesselnd, sondern fordert den Kopf – ich fand es nicht ganz unanstrengend zu lesen. Die Protagonisten wirken sympathisch und authentisch, auch wenn ich mir mehr Frauen in tragenden Rollen gewünscht hätte. Viele weibliche Figuren treten nur in klischeehaften Nebenrollen auf – als tratschende Nachbarinnen oder schöne Liebschaft. Das mag dem Alter des Buches geschuldet sein, denn das sieht bei King ja heute schon ganz anders aus. In diesem Punkt gewinnt allerdings Stokers Dracula, wo Mina Harker eine zentrale und sehr starke Rolle spielt. Aber ich möchte Dracula und Brennen muss Salem gar nicht großartig vergleichen. Beide Bücher haben ihre Qualitäten – und beide lohnen sich sehr. Wer eins liebt, wird vermutlich auch das andere mögen. Sie entfachen ein Interesse an Untoten, von dem man vielleicht gar nicht wusste, dass man es hat.

Vampire, so wie es sich gehört 🧛♀️
Brennen muss Salem — Stephan Kings zweites Buch und somit auch ein Klassiker des Horror-Autors! Das Buch fand ich All in All ich gut. Eine düstere, mysteriöse Atmosphäre. Die Charaktere, besonders Ben Mears und Susan Norton wachsen einen doch schnell ans Herz. Stephan King schafft es immer den Charakteren eine genaue Tiefe zu geben. Salem ist ein Klassiker den King Fans gelesen haben sollte! Mein erster richtiger Roman über Vampire und ich bin froh das es von Stephan King war.
This book is about a small town named Jerusalems Lot but the people who live there and in the nearby towns call it ‘Salems Lot. A man named Ben Mears, who had already lived in the town as a small boy, comes back to it to write a book and to work through a traumatic event he experienced in town as a kid. Shortly after Ben arrives, two men come to town, rent the Marsten House and open a store in town. Shortly after they arrive things start to go bad, starting with the disappearance of the Glick brothers. Soon the people in the town have to fear for their lives. I usually really enjoy Stephen King books and this is no exception. Although I started reading this book in hopes of a story about witches, I was not disappointed when no witches could be found but instead another supernatural entity. In the beginning of the story Ben talks about how there are some places, where men have done evil things or where evil people have lived, that kind of “store” the evil energy even after the people are gone. Jerusalems Lot seems to be one of those places, because in the last chapter of the book the reader gets letters and journal entries from two men who lived in a nearby town but went to Jerusalems Lot and investigated there in the 1850s or 60s. The Lot already had a history of darkness back then and because of that apparently attracts bad things and people. Therefore after the events of the story most local people stay clear of the Lot and warn outsiders not to go near the town either.
„Die Uhren in Jerusalem’s Lot gingen anders. In einer so netten kleinen Stadt konnte nichts allzu Schlimmes geschehen. Nicht dort.“ Kings Meisterwerk „Brennen muss Salem“ (original: „Salem’s Lot“) ist ein wahrer Gruselklassiker und ein absolutes Muss für jeden Horror- und Vampir-Fan! In der Kurzgeschichtensammlung „Nachtschicht“ wurden zwei Kurzgeschichten veröffentlicht, die ebenfalls in Jerusalem’s Lot spielen: „Briefe aus Jerusalem“ war als Prolog, „Einen auf den Weg“ als Epilog gedacht. Wie üblich, ist auch dieses Buch mit den anderen Werk des Autors stark verknüpft und erschafft so ein eigenes King-Universum. Die Hauptverknüpfung besteht zu Kings Fantasy-Reihe „Der dunkle Turm“. So befindet sich das Buch „Brennen muss Salem“ beispielsweise in Calvin Towers Bücherkiste, was der gesamten Saga eine neue Wendung gibt. Auch Pater Callahan hat seinen zweiten großen Auftritt in „Wolfsmond“, als er dem Ka-Tet um Roland begegnet.
Brennen Muss Salem oder (Salem's Lot) ist der 2. Roman von Stephen King, ein Uraltschinken aus den 70er Jahren und nebenbei auch ein Vampirroman, in dem Vampire noch so richtig böse sind. Im Moment bin ich in Stephen-King-Laune und hier haben wir mal wieder eine sich langsam aufbauende Katastrophe im Bundesstaat Maine in der provinziellen Kleinstadt Jerusalem's Lot. Und immer wieder bin ich überwältigt von der Beobachtungsgabe dieses Schriftstellers, wie er die einfachen Leute zeichnet. Wie sich Stunde für Stunde an einem Tag das Drama aufbaut und wie wirklich jeder sein Fett weg kriegt. Herrlich! Habt ihr es gelesen?

4,5 Sterne
Ich bin echt ein Fan von den neuen Werken von King. Aber ich denke mir, ich muss wissen wie er damals geschrieben hat. Und ich wurde nicht enttäuscht. Brennen muss Salem ist wahnsinnig spannend. Klar ist der Erzählstil sehr ausgefallen, aber immer wieder wird es spannend da drin. Gruselig schön bei einem Gewitter zu lesen während die Kerze 🕯️ flackert und die Holzdielen knirschen. Es war ein tolles Buch.

Und wieder hatte Stephen King eine neue Horror-Schublade geöffnet
Sehr spannende Geschichte rund um den Ort Jerusalem‘s Lot. Selbst nach über 20 Werken von King wird es nicht langweilig sondern bleibt sehr abwechslungsreich. Ein Kritikpunkt: es werden so viele verschiedene Namen erwähnt, dass man manchmal völlig durcheinander kommt. Am Anfang ist es recht schwer, in die Geschichte rein zu kommen. Wenn man aber einmal drin ist, kann man das Buch kaum weglegen. Wie immer gilt, das Buch ist nicht für jeden/jede was. Das sollte bei King aber auch bekannt sein.
„Das Leben hat Zähne.“
Das ist eine Aussage im Buch, die mir sehr gefiel. Was das Buch betrifft, stellt King dies, vor allem auch im übertragenen Sinne, wieder mit unterschiedlichen gekonnt ausgearbeiteten Charakteren, dar. Das mehrere zuvor fremde Personen aufeinander treffen, die sich gegen das Böse stellen, ist ein von King gern gewähltes Szenario. Aber es wird nicht langweilig und so fesselt auch dieses Buch. Die oft kritisierten zu ausführlich beschriebenen Handlungsstränge würden durch ihr Fehlen, meiner Meinung nach, dem Buch schaden. Erst durch die umfangreiche Betrachtung wird man in die Lage versetzt, mitfiebern zu können. Denn nur so kommt die eigentliche psychologische Wirkung richtig durch und besitzt ein viel tieferes Wirken, als bloße Szenen der Abschlachtung. Auch das Ende gefällt mir äußerst gut und kam überraschend. Für mich ein gutes Werk in einer verregneten Zeit. ⭐️⭐️⭐️⭐️💫
Düsteres Meisterwerk
Ich bin so froh darüber, dass ich mir dieses Buch für den Oktober aufgehoben habe, denn es hätte in absolut keinem anderen Monat des Jahres so gnadenlos perfekt gepasst! Ihr müsst wissen ich liebe Stephen King ja sowieso sehr, bisher gab es nur ein Buch von ihm, welches mich nicht so begeistern konnte wie die anderen. Doch Brennen muss Salem hat es definitiv geschafft sich an die Spitze meiner King-Favoriten zu katapultieren. Diese Story war von Anfang bis Ende so düster, blutig, spannend & fesselnd. Ich habe den Schwerpunkt der Story - die Vampire - so unendlich geliebt! Stephen King schafft es immer wieder eine Welt zu erschaffen, in der man als Leser absolut abtauchen kann und sich mitten im Geschehen fühlt. Ein blutiges Meisterwerk, welches perfekt für die düstere Jahreszeit ist. Ganz große Liebe!
Auch beim zweiten Lesen wieder sehr spannend. Ben Mears kehrt nach Jahren zurück nach Salems Lot, um dort ein neues Buch zu schreiben. Er rechnet jedoch nicht damit, dass die Stadt ihm bald eine sehr viel erschreckendere Geschichte liefern wird. Einen Vampir, der Salems Lot als seine vorübergehend neue Heimat erklärt. Stephen King führt die Leser in gewohnter Manier durch die Kleinstadt und deren Einwohner. Man lernt sehr viele verschiedene Charaktere kennen, über die man im Verlauf des Buches mal mehr, mal weniger erfährt. Damit habe ich gerechnet und ich liebe seine Art, uns die Charaktere bekannt zu machen. Die Geschichte ist jetzt nichts innovatives, was sie zur Zeit ihrer Erscheinung aber vielleicht noch eher war. Trotzdem finde ich, dass zu keiner Zeit Langeweile aufkommt, selbst wenn man sehr schnell erfährt, was es mit den neuen Einwohnern in Salems Lot auf sich hat. Das Ende ist sehr schnell erzählt und einzig die Tatsache, dass wir auf jeden Fall in einem seiner anderen Werke auf wenigstens einen Charakter aus Brennen muss Salem treffen werden, hat mich darüber hinweggetröstet. Für mich eine sehr gelungene Vampir-Geschichte, die sowohl den Gruselfaktor, als aber auch Tiefe und tolle Figuren besitzt.
Ein schauriges Buch perfekt für den Herbst. Das Buch konnte mich relativ schnell einfangen und bannen. Jedoch tat ich mich mit den vielen Namen und verschiedenen Personen doch echt schwer , da verliert man schnell den Überblick… Am Anfang ist noch alles so mysteriös und ungewöhnlich. Doch nach und nach bekommt die Geschichte immer mehr Farbe und Tiefe. Wie die Vampire hier dargestellt werden mochte ich überraschenderweise echt gerne. King schreibt wie immer sehr detailliert und ausschweifend, dadurch entsteht auch eine absolut super Atmosphäre. Eine Beziehung zu den Charakteren konnte ich deshalb auch recht gut aufbauen. Die Story enthält einige Schock- und Schauermomente. Es ist manchmal wirklich schonungslos dem Leser gegenüber, aber genau das mochte ich echt gerne. Man rechnet mich vielen, aber nicht mit dem was wirklich im Buch passiert. Ich kann das Buch echt empfehlen, es ist aber nichts für zartbesaitet. (Für mich hätte es trotzdem noch blutiger und gruseliger sein können 🤭)
Klasse Vampir-Story.
Für mich einer der besten Romane von Stephen King. Vampire sind eigentlich nicht so meins, aber hierfür mache ich da gerne eine Ausnahme. Wirklich spannend erzählt. Man merkt es beim Lesen nicht, aber dieser Roman gehört zu den wichtigsten Geschichten im Zyklus zum Dunklen Turm.






















































