Bin begeisterte King-Leserin seit langem, jetzt habe ich diese Edition (gekürzt, 1979) im Reread gelesen, um Bezüge zur Turm-Reihe (Pater Callahan) herstellen zu können, die ich derzeit lese. Vampire sind nicht so mein Thema, daher hat mich die Kürzung nicht gestört. Manche Schlüsseszenen hab ich parallel per Hörbuch in der ungekürzten Version nachgeholt, hatte aber nicht das Gefühl, dass ich viel versäumt habe. Für mich persönlich eins der schlechteren Bücher von King - wenn auch viele seiner Kernthemen schon recht deutlich hervortreten (Ursprung des Bösen, politische Fragen, Kleinstadtfeeling inkl Kritik derselben).
Wer Bock auf ein Vampirbuch der alten Schule hat, ist hier genau richtig. Es gibt keine glitzernde Haut, kein Vamp-dark romance und keine Vampire mit Hexenmagie, sondern gewaltige oldschool Kreaturen der Nacht. Und es gibt eine Kleinstadt mit Einwohnern und viel zu viele Namen. Während ich also öfter mal "Wer war das jetzt nochmal?" gedacht habe, hab ich mich richtig in die Story mit reinziehen lassen. Die kleine Gruppe der Hauptfiguren ist mir richtig ans Herz gewachsen. Dass ich mir nicht jeden einzelnen Namen der Randfiguren merken konnte, hat meinen Lesegenuss gar nicht beeinträchtigt. Der Kampf von Gut gegen Böse hat mich super gut unterhalten. Besonders gefallen hat mir das Tempo der Story. Die Gefahr schwillt langsam an, es passieren immer mehr mysteriöse Dinge und ein paar wenige Leute erkennen das wahre Grauen, das in ihrer Stadt Einzug hält. Ich liebe alles an diesem Buch! Für mich ein absolutes Meisterwerk.
Eine kleine Vampirgeschichte…
Ich muss ja zu meiner Schande gestehen, das ich total vergessen habe, das ich dieses Buch vor ca 20 Jahren schon mal gelesen habe. ABER, ich wusste wirklich nicht wies weitergeht😅 Jede Seite fühlte sich bekannt an, aber war doch immer etwas neues für mich. Ich habe an keinem Punkt sagen können, was als nächstes kommt. Die Lobeshymne auf King denk ich kann ich mir sparen. Fazit….Immer wieder lesenswert😅🥴

Ein absolutes Meisterwerk…
Wo soll ich nur anfangen. Ich bin begeistert von diesem Buch, Stephen King ist ein so unglaublich guter Schriftsteller! Wer eine schnelle und temporeiche Geschichte mit vielen Plottwists erwartet ist hier absolut falsch. Wer aber komplett in eine Geschichte eintauchen, die fiktive Stadt Jerusalems Lot kennen lernen und in sich in einen Vampirepos verlieren will ist hier absolut richtig. Wie man Stephen King kennt erzählt er sehr ausschweifend und detailliert, es kommen sehr viele Charaktere vor und er baut dadurch eine absolut interessante und fesselnde Geschichte. Man muss sich auf jeden Fall auf das Buch einlassen und sich Zeit dafür nehmen. Wer das beherzigt wird eine tolle Erfahrung mit diesem Buch machen 😊
Spannend aber nicht so packend wie von King gewohnt.
großartig von vorne bis hinten, tolle Atmosphäre tolle Charaktere, die Stadt ist toll, die Kinder, das Krankenhaus, die Leichenhalle‼️ wie lebendig man beschreiben kann wie die Sonne aufgeht und die Stadt erwacht.. es ist nicht nur Horror, es ist sehr viel mehr. 👍
Das Buch hat mich einfach in seinen Bann gezogen, zwar gab es zu Anfang die typischen King'schen Ausschweifungen, aber die gehören doch dazu. Die Story wurde von Kapitel zu Kapitel schneller und stärker, zwischendurch musste ich echt die Luft anhalten. So muss ein Buch sein. Es muss einen mitfiebern und zittern lassen.
Ein Meisterwerk des modernen Horrors und Kings wohl bester klassischer Vampirroman. King perfektioniert hier das Motiv der „sterbenden Kleinstadt“. Das Grauen schleicht sich langsam ein, was die spätere Eskalation umso effektiver macht. Er kehrt zu den Wurzeln zurück. Die Vampire sind keine romantischen Helden, sondern parasitäre, bösartige Bestien. Herausragendes World-Building und tiefgründige Charakterzeichnung. Man fühlt den Verfall von Jerusalem’s Lot physisch. Für moderne Leser im Mittelteil eventuell etwas langatmig . Ein essenzieller Klassiker. Wer atmosphärischen Grusel ohne Glitzer-Vampire sucht, kommt an diesem Buch nicht vorbei.
Es brennt ….
Definitiv kein Pageturner, was man eigentlich von King gewohnt ist. Wurde irgendwann sehr langatmig …. Thema aber wieder sehr gut gewählt. Wieder mal Aussenseiter dabei, ich liebs … um nicht zu Spoilern referiere ich nicht über den Inhalt, es mag ja noch Menschen geben, die noch nicht im King Universum angekommen sind … noch nicht lesend in Main …

So viel erwartet und am Ende enttäuscht.
Ich bin von Stephen King meist Besseres gewohnt, und gerade bei einem Thema, das mich interessiert, dachte ich: Okay, das werde ich lieben … Falsch gedacht. Es war unglaublich in die Länge gezogen. King hat zwar wie so oft starke Charakterzüge beschrieben, aber hier wirkte es einfach fehl am Platz. Insgesamt war es einfach langweilig. Ich war so oft kurz davor, das Buch abzubrechen. Warum nimmt allein die erste Hälfte des Buches so viel Raum ein? Jedes Kapitel springt von einer Nebenhandlung zur nächsten, aber es passiert einfach nichts. Und als es dann endlich losging, war es nicht einmal spannend nur langwierig und anstrengend zu lesen.
📖 Brennen muss Salem – Stephen King In dem kleinen Ort Jerusalem’s Lot kehrt der Schriftsteller Ben Mears zurück, um sich seiner Vergangenheit zu stellen – und stößt dabei auf ein Grauen, das sich langsam, beinahe lautlos, in jede Ecke der Stadt frisst. Das Böse kommt nicht mit einem Knall, sondern schleicht sich ein, verschwindet in Häusern, Blicken und unausgesprochenen Ängsten, bis klar wird, dass Salem nicht mehr zu retten ist. Ich habe dieses Buch bereits vor über 30 Jahren gelesen – damals in einer gekürzten Ausgabe. Beim erneuten Lesen habe ich vieles sofort wiedererkannt, doch die ungekürzte Fassung hat mir neue Perspektiven eröffnet. Heute liest sich der Roman für mich deutlich intensiver und beklemmender als damals. Wo ich früher vor allem die Handlung wahrgenommen habe, wirken nun Atmosphäre, Figuren und das langsame Ausbreiten des Horrors viel stärker nach. Man spürt deutlich, dass Stephen King diesen Roman als Hommage an Bram Stoker und „Dracula“ geschrieben hat. Nicht der schnelle Schock steht im Vordergrund, sondern der klassische, unaufhaltsame Vampirmythos, der sich tief in den Alltag einer Kleinstadt eingräbt. Besonders eindrucksvoll ist die Beziehung zwischen Ben Mears und Mark Petrie. Aus anfänglicher Distanz entsteht eine enge, fast familiäre Bindung. Ben wächst in eine verantwortungsvolle, beschützende Rolle hinein, während Mark trotz seines jungen Alters Mut, Klugheit und Entschlossenheit zeigt. Beide geben einander Halt und entwickeln sich gemeinsam zu entschlossenen Gegnern des Bösen. Ein ruhiger, düsterer Roman, der Zeit braucht – und genau dadurch seine volle Wirkung entfaltet. „Der Ort wusste es.“
Dracula meets Stephen King
Das Buch lag länger auf meinem SUB, weil mich der Umfang von knapp 600 Seiten etwas abschreckte, ich kein großer King-Fan bin und er ja bekanntlich einen recht ausschweifenden Erzählstil hat. Letzteres hat sich auch bei diesem Roman wieder bestätigt, zu meiner Überraschung ließ sich das Buch aber flüssig und schnell lesen. Die Story an sich war nichts Neues, vieles war an Bram Stokers Dracula angelehnt, während der Vater der klassischen Vampirgeschichten auch selbst die ein oder andere namentliche Erwähnung fand. Es gab unwahrscheinlich viele Nebenfiguren mit so vielen Namen, dass ich schnell durcheinander kam und oft gar nicht wusste, von wem gerade die Rede ist oder ob die Person überhaupt schon einmal erwähnt wurde. Im Grunde eine solide, klassische Vampirgeschichte (mit einem, wie ich finde, ziemlich hässlichen Cover 😅)
Das Thema ist toll, die Story klingt spannend und dennoch hat mich die Umsetzung sehr enttäuscht. Es war so langatmig und schleppend gestaltet. Die tausende von Nebencharakteren hörten garnicht auf. Die Handlung ging dadurch nur sehr langsam voran, so dass ich mich teilweise zum weiterlesen zwingen musste. Lediglich das letzte Viertel war ganz gut und spannend.

Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam. Viele Nebencharaktere die ich mir etwas besser ausarbeitet gewünscht hätte. Ein wichtiger Charakter für die Handlung taucht erst langsam gegen Ende auf. Dadurch fehlte mir etwas die Bindung zum Charakter und wirkte auf mich in die Handlung reingepresst, wodurch der eigentliche Hauptcharakter zunehmend verblasste. Das große Finale und der Epilog waren sehr stimmig und die Geschichte wurde cool auserzählt.
Vampire fetzen einfach
Nicht der beste, aber ein guter King.
Fast schon eine passiv dahin erzählte Geschichte, die King hier präsentiert. Von Anfang an liegt ein immer dichter werdender Nebel über Salem’s Lot, der für mich alles einnimmt. Abgesehen von ein paar Charakteren habe ich einfach keine richtige Sicht zu anderen hinbekommen. Wie so ein Schleier über ihnen. Aber daraus entsteht der Grusel. Die Charaktere sind distanziert, es sind sehr viele, wobei ich dann teilweise den Überblick verloren habe, mich aber dennoch gefragt: Ist das wichtig? Nope. Es geht um Salem’s Lot, nicht um Leute, die darin ihr Leben verbringen. Bei Needful Things, auch ein Kleinstadtroman, wo ebenfalls viele Charaktere sind, hatte ich gefühlt einen besseren Zugang. Bei brennen muss Salem habe ich mich stets gefragt, ob ich den brauche. Meine Antwort, wie gesagt, nein. Weil Vampire das Thema sind. Da es in Inhaltsangaben mehrfach steht, ist es kein Spoiler zu sagen, es sind Vampire, die ihr Unwesen treiben. Was den vorherigen Absatz noch einmal unterstreicht. Denn was machen Vampire? Für was sind sie bekannt? Wenn ihr euch vorstellt, das in eine Dimension auf Kleinstadtgröße hoch zu skalieren, werdet ihr merken: Es geht nicht wirklich um die Leute, sondern darum, wie eine Stadt von innen heraus stirbt. Wow, ist das unangenehm gruselig. Deswegen entsteht Spannung hier, für mich, nicht durch „Was genau ist es, was hier sein Unwesen treibt?“, sondern durch „OMG, wie willst du das noch aufhalten?“, und das war schon geil, aber auch hart zu lesen.
Der King und ich, uns verbindet eine Hass-Liebe. Entweder finde ich seine Bücher super gut, oder grottenschlecht. In diesem Fall aber trifft definitiv ersteres zu! Es war spannend und richtig unheimlich! Ich wurde zwar vorab gespoilert um welche bösartigen Kreaturen es sich in der Geschichte handelt, aber das tat der Spannung letztlich keinen Abbruch. Die Erzählweise und der Schreibstil (bzw vielleicht die Übersetzung) waren teils sprunghaft und wirr, aber das Buch ist auch schon über 50 Jahre alt. Vielleicht war das zu der Zeit einfach der Stil. Trotzdem fand ich es richtig, richtig gut, überraschend gut!
2/87 Toller Vampirroman von Herr King.
Insgesamt ist es ein weiterer Vampirroman von vielen. Es fühlte sich wie eine Hommage an die ersten Romane in dem Bereich an. Ich habe den Roman sehr gerne gelesen und habe schon eher das Gefühl einen King zu lesen als bei Carrie.

Leider konnte mich auch mein zweites Buch von King nicht zu 100 % überzeugen. Wie erwartet war es sehr ausschweifend erzählt, es kamen unzählige Personen vor, die alle ihre eigene kleine Geschichte zum großen Ganzen beitrugen. Oftmals begleitet man die einzelnen Personen nur wenige Seiten, bis sich der POV wieder ändert, dass war oft sehr anstrengend und dadurch kam ich auch sehr schwer in die Geschichte rein. Meiner Meinung nach, spielt hier das Thema "Vampire" auch eher eine untergeordnete Rolle, vielmehr geht es um den Alltag und Problemchen, der Bewohner von Salem's Lot. Trotzdem war es nicht wirklich schlecht, ich war schon motiviert weiterzulesen und es gab auch durchaus die ein oder andere spannende Szene.
Klassiker
Auch wenn es nicht zu seinen bekanntesten Werken gehört, muss ich trotzdem sagen, sehr gut gelungen. Die Geschichte der Vampire nochmal neu aufgelegt. Die Entwicklung der Geschichte, wie die Hauptcharaktere langsam dem Geheimnis auf die Schliche kommen, ist unglaublich gut geschrieben.
Feiner klassischer Horror der wirklich sehr zum gruseln einlädt. Die Spannung steigt ganz langsam und zerrt am Ende echt an den Nerven. King ist für mich King 😺
Das Böse lauert im Dunkeln! Und es wartet.
Hörbuch! Mit "Brennen muss Salem" hat Stephen King eine Hommage an Bram Stokers Dracula geschrieben , er wollte selbst ein Vampir Roman verfassen und dies ist Ihm sehr gut gelungen. Ich liebe an diesem Roman die Charaktere, den Ort wo sich das alles abspielt und ich bin generell ein Fan von Vampir Geschichten. Ich, als Stephen King Fan hab auch den Roman als Buchform, aber ich wollte schon immer mal die Hörbücher davon hören. Das Hörbuch kann sich auf jeden Fall hören lassen. Jürgen Kluckert, der diesen Roman vorliest, hat es wirklich sehr gut gemacht. Schon nach wenigen Minuten bin ich in diese Welt versunken von Salem's Lot und die merkwürdigen Geschehnissen. Es bleibt spannend bis zum Schluss! Die ganze Szenerie und auch Salem's Lot sowie die verschiedene Charaktere konnte ich in meinem Kopf sehr gut vorstellen. Ich liebe diesen Roman und das Ende hat mir wieder ganz gut gefallen. Es ist nichts so wie es scheint. Die Gefahr lauert über alle und genau dann, wenn es Nacht wird. Von mir gibt es eine klare Empfehlung sich dieses Hörbuch anzuhören.
Ich lese gerade alle Stephen-King-Romane noch einmal – diesmal streng nach Erscheinungsdatum. Nach Carrie folgt Brennen muss Salem, Kings zweites Buch. Es ist eine klare Hommage an Bram Stokers Dracula, aber King verlegt den Vampir-Mythos in die amerikanische Provinz der 70er Jahre und macht daraus etwas Eigenes, Düsteres und gnadenloses. Die Geschichte entfaltet sich langsam, aber intensiv. Salem’s Lot wirkt zunächst wie eine typische Kleinstadt, bis sich das Böse einschleicht. King nimmt sich Zeit, die Figuren lebendig zu machen – was umso schmerzhafter ist, weil er gnadenlos fast alle sterben lässt. Niemand ist sicher. Das erzeugt eine kompromisslose Stimmung, die den Leser packt. Was mich beeindruckt hat: Die Parallelen zu Dracula sind deutlich, aber King macht daraus keinen bloßen Abklatsch. Das Böse kommt nicht aus einem fernen Schloss, sondern nistet sich in vertrauten Straßen ein. Dadurch wird der Horror greifbarer und, ja, ziemlich gruselig – nicht durch Blutorgien, sondern durch psychologischen Schrecken, der sich langsam in die Knochen frisst. Schnell kristallisiert sich heraus, was für ein Buch man hier vor sich hat: eine dichte, gnadenlose Geschichte über das Eindringen des Übernatürlichen in den Alltag und über Menschen, die versuchen, dagegen anzukämpfen – und fast alle scheitern. King zeigt hier schon, was ihn später groß macht: Figuren, die leben, Dialoge, die sitzen, und eine Atmosphäre, die man nicht vergisst. Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen und kann es jedem empfehlen, der klassischen Vampirhorror mag, aber Lust auf eine moderne, kompromisslose Variante hat. Wer Dracula kennt, wird die Anspielungen lieben. Wer King kennt, sieht hier den Beginn seiner Meisterschaft.
Was für ein klasse Buch… hätte ich so nicht erwartet. Kein Vergleich zu den modernen, androgynen Vampir-Schönlingen. ;o) Es ist nach „Carrie“ King‘s zweiter Roman und ich war von der geballten erzählerischen Kraft des jungen King mehr als begeistert. Die Story ist sehr spannend und eindrucksvoll erzählt und wird zum Ende immer düsterer. Ein Buch, dass man einfach nicht aus der Hand legen möchte, genau das Richtige für trübe, verregnete Novembertage- und Nächte.
|Den Tod verstehen? Natürlich. Tod ist, wenn die Monster gewinnen. | |Ohne Glauben ist das Kreuz ein Stück Holz. |
Salems Lot oder Brennen muss Salem von 1975 (Erstveröffentlichung), ist ein echter Vampir Roman, der mir wieder die Lust am Vampirromanen zurückgeben hat. Er hat es geschafft, neben Fürst der Finsternis von Anne Rice einer meiner Lieblingsvampirromane zu werden. Auch wenn es eines seiner ersten Werke ist, hat es trotzdem schon die typischen King Merkmale, wenn auch noch nicht so extrem ausgeprägt: Charakterentwicklung, Spannung, gute Monster Momente... Was mich tatsächlich sehr beeindruckt hat, sind zwei Sachen. Einerseits, dass es mich so erschüttert hat, herauszufinden, während des lesens, wer mit dem ersten Satz des Romans gemeint ist und was das im Umkehrschluss bedeutet (ohne zu Spoilern). Und, wie die Kirche als Gegenspieler beschrieben wurde. Das hatte wirklich was mystisches. Und auch die Frage mit dem Knoblauch 😂. Ich hab jedesmal exakt die gleiche Frage, WARUM DER KNOBLAUCH??? seit Stephen King Wissens wir es nun endlich. ... Knoblauchallergie😌. Wer hätte es gedacht.
3,5 Sterne
Nicht eines meiner Lieblingsbücher von Stephen King, doch trotzdem ist dieses Buch ein Must-Read für alle Kingfans und natürlich Fans von guten alten Horrorgeschichten. Vereinzelt war das Buch durch die ganzen Charaktere ziemlich langgezogen und durcheinander, man hat stellenweise den Kontext und die Zusammenhänge verloren. Dennoch sind die Horrorelemente perfekt ausgearbeitet. Stephen King hat mit diesem Buch eine gruselige, atmosphärische und düstere Vampirgeschichte geschrieben, die sich zum einen um den Schrecken der Vampire zum anderen um den Verfall einer ganzen Stadt dreht.

So ein vielversprechender Anfang - leider konnte mich das Ende nicht ganz überzeugen 🥲🦇
Das Buch habe ich mir für diesen Oktober ganz fest vorgenommen und hatte unendlich viel Lust darauf. Auch wenn ich noch gar nicht soooo viel davon hörte, es lachte mich in der Buchhandlung jedes Mal an. Als ich dann mit dem Buch begann, war ich zunächst absolut begeistert. Wie von King gewohnt, hat er sich wieder sehr viel Zeit gelassen, die Kleinstadt (in diesem Fall Jerusalem's Lot) ausgiebig zu durchleuchten, inklusive aller wichtigen darin anzutreffenden Bewohner. Und so haben viele Haupt- und Nebencharaktere hier ihre Geschichte erhalten. Das ist einfach ein Stil, in welchem King für mich unschlagbar bleibt. Ich konnte mir die Personen bildhaft vorstellen und musste häufiger an ES denken, was anfangs ähnlich aufgebaut war. Auch die Geschichte war bereits zum Anfang relativ spannend und die Ereignisse nahmen schnell an Fahrt auf. Vor allem Ben war direkt ein sehr interessanter, aber aufgrund seiner Vergangenheit, die er mit der Stadt hat, auch etwas zwielichtiger Protagonist. 2/3 des Buches oder länger erging es mir so und ich konnte es kaum aus der Hand legen, so gut fand ich es. Auch die Atmosphäre und das Mysterium rund um Barlow und Co sowie die spektakulären Ereignisse, die sich ständig in der Stadt abspielten - fand ich alles richtig stark. Leider hat sich das Blatt für mich ab etwa 100 Seiten vor Ende gewendet. Als das große Geheimnis (man wusste ja grob, worauf es hinausläuft) gelüftet war und man nur noch wartete, dass endlich das Ende kam. Mir war das irgendwie zu linear, hier hätte ich mir noch einen kleinen Twist gewünscht. Zunächst war ich darüber echt enttäuscht aber mit ein paar Tagen Abstand war es für mich insgesamt dennoch ein echt solides Buch, was ich insgesamt gerne gelesen habe. Und was perfekt in den Oktober passt 😊🖤🦇
Wahnsinn
Ich habe eine etwas geteilte Meinung zu King. Er hat Werke geschrieben, die mich überzeugt haben. Es gibt aber auch Bücher von ihm, die ich gräßlich fand. Brennen muss Salem war von vorn bis hinten grandios. Und das bei 656 Seiten. King neigt ja oft zu ausschweifender Erzählweise. Hier stimmte für mich der Inhalt in seiner Menge. Das Werk hat bisschen Ähnlichkeiten zu ES: eine amerikanische Kleinstadt, diverse teilweise skurrile Charaktere, häusliche Gewalt und Menschen mit Alkoholproblemen. Der Bösewicht ist böse. Es ist über weite Strecken gruselig und am besten liest man den Roman im Dunkeln, wenn es regnet und windig ist😂. Die Geschichte im Ganzen war sehr stimmig und das Ende rund. Absolute Empfehlung für ein Buch, das total underrated ist. Man hört und sieht selten von diesem King.
Vampir Geschichte par excellence
Dieser King Roman hat mich wirklich total beeindruckt. Trotz der recht vielen Seiten, liest sich das Buch wirklich schnell und ist zu keinem Zeitpunkt langweilig. Es war fesselnd, grausam, explizit und gruselig. So wie es sich für einen guten Horror Roman gehört. Absolute Leseempfehlung für alle, die eine schöne gruselige Vampir Geschichte suchen :)
Na klar muss in den Sommerurlaub ein klassischer King mit. Und was konnte mich von meiner anbahnenden Bronchitis zwischen Palmen und Cocktails besser ablenken ? Der Schreibstil war wieder einmal etwas ausschweifender, dafür ist jedoch King bekannt. Es lass sich, wegen der kurzen Kapitel, super flüssig. Btw: Wer nicht gespoilert werden möchte, sollte das erste Kapitel auslassen, da wird das halbe Ende bereits dargelegt. Gegen Ende wird alles etwas wild und abstrus, das ist eigentlich das einzige was mich bei jedem seiner Bücher bisher gestört hat. Wie kann man so geniales worldbuilding und gänsehauttreibenden Horror erschaffen, aber nie so ein perfektes Ende schreiben ?
Klasse Vampir-Story.
Für mich einer der besten Romane von Stephen King. Vampire sind eigentlich nicht so meins, aber hierfür mache ich da gerne eine Ausnahme. Wirklich spannend erzählt. Man merkt es beim Lesen nicht, aber dieser Roman gehört zu den wichtigsten Geschichten im Zyklus zum Dunklen Turm.
„Licht und Dunkelheit“ - Vampire von Stephen King
Salem’s Lot ist ein echter Klassiker von Stephen King. Anfangs zieht es sich etwas, danach wird es aber immer spannender und auch richtig unheimlich. Die Vampire, Jerusalem’s Lot und die Beziehungen der Charaktere sind großartig beschrieben. Die düstere Stimmung passt perfekt.
1975 erschien Kings zweiter Roman in den USA namens „Salem‘s Lot“. Anders als sein Vorgänger „Carrie“ thematisiert er dieses Mal die klassischen Blutsauger. King verneigt sich vor dem Klassiker „Dracula“ mehr als einmal. Das Grauen schleicht sich leise in die kleine Stadt und man nimmt teil am Alltag der Bewohner. Langsam und stetig wächst das Unheil herauf. Manchmal mit der Langsamkeit die man von King gewohnt ist. Er lebt jedes Detail aus und das mag für manche Leser etwas zäh daher kommen. Im letzten Drittel überschlagen sich dann die Ereignisse und führen zu einem typischen Kingschen Showdown. Für mich war es das dritte Mal das ich dieses Buch gelesen habe. Beim ersten Lesen damals fand ich es jedoch besser. Klingt komisch, ist aber so. Der Marathon geht demnächst mit „Shining“ weiter. Möchte nämlich alle Werke chronologisch abarbeiten.
Grandios!
Ich habe mich an den nächsten Klassiker Stephen Kings herangewagt und muss sagen, ich wurde (mal wieder) nicht enttäuscht! King beweist erneut, dass er nicht nur komplexe Figurenkonstellationen, sondern auch spannende Geschichten schreiben kann. Die Story und damit die Bedrohung wird langsam aufgebaut - und würde es den Klappentext nicht geben, hätte ich am Anfang gedacht, dass es sich hierbei um eine ganz andere Art von Horror handeln würde. Kings Beschreibung von Jerusalem's Lot und seiner Bewohner ist erneut fantastisch. Ich hatte direkt den Eindruck, ich würde die Menschen dort schon länger kennen - egal ob sie Haupt- oder Nebenfigur sind oder nur beiläufig erwähnt werden. Das Zusammenleben und der Alltag dieser amerikanischen Kleinstadt wird erneut sehr plastisch dargestellt. Wer Interesse an diesem Buch hat, sollte sich auf einen klassischen Stoff in einer „modernen“ Interpretation gefasst machen (wobei modern hier bedeutet die 70er). Kleiner Exkurs: Wer Interesse an den Figuren und diesem „Universum“ hat, sollte unbedingt die Kurzgeschichten „Briefe aus Jerusalem“ und „Einen auf den Weg“ im Band „Nachtschicht“ und den fünften Teil von Kings Der dunkle Turm-Saga „Wolfsmond“ lesen.
Ich liebe die King-Klassiker der 70er – und auch Brennen muss Salem hat mich nicht enttäuscht.
Schon auf den ersten Seiten merkt man, wie meisterhaft King Spannung aufbaut: Die Handlung beginnt ruhig mit viel Raum für das Städtchen Jerusalem’s Lot und seine Bewohner:innen. Und dann zieht er die Schlinge enger, bis man mitten im Geschehen steckt. Was mich besonders überrascht hat: Trotz seiner Brutalität ist der Roman weniger blutig, als ich es erwartet hatte. Statt nur Schockmomente setzt King auf eine dichte, unheimliche Atmosphäre, die Schauplätze und Stimmungen lebendig zu zeichnen. Allerdings hat nicht alles in diesem Buch für mich perfekt funktioniert. Die Liebesgeschichte zwischen Ben und Susan kam mir zu schnell erzählt und oberflächlich vor. Sie wirkte eher wie ein Mittel zum Zweck, um später bestimmte dramaturgische Kniffe anzuwenden. Emotional hat sie mich daher nicht wirklich erreicht. Außerdem gibt es eine große Zahl an Nebenfiguren, deren Namen und Rollen mir im Laufe der Handlung nicht mehr eingefallen sind – die Hauptcharaktere sind klar gezeichnet, doch bei den übrigen musste ich häufiger überlegen, wer gerade gemeint war. Trotz dieser Punkte bleibt „Brennen muss Salem“ für mich ein klassischer King, der klassische Gruselelemente mit einem feinen Gespür für unterschwelligen Schrecken verbindet, er baut eine glaubwürdige Kleinstadtwelt auf und lässt das Böse unaufhaltsam in sie einfallen. Die Mischung aus subtiler Beklemmung und gezieltem Ekel ist genau richtig dosiert, und zum Ende hin steigert sich die Spannung so sehr, dass man die Seiten geradezu verschlingt. Für Fans von King – und besonders für Liebhaber seiner 70er-Jahre-Romane – ist dieses Buch eine klare Empfehlung. Es ist Horror in Reinform: altmodisch, atmosphärisch und zeitlos packend.
King hat es mal wieder geschafft , mich völlig in den Bann seiner Geschichte und deren Personen zu ziehen. Gerade seine alten Werke liebe ich sehr. Das Buch erinnert teilweise stark an Bram Stokers Dracula, was für mich aber in keiner Weise negativ war. Die handelnden Personen waren für mich sympathisch und greifbar. Die Geschichte war toll und spannend erzählt. Wer Kings Schreibweise mag, der wird mit diesem Buch meiner Meinung nach einen klassischen King bekommen.
Stark nachgelassen
Vampire wie sie früher waren
Das Buch hat mich gefesselt. Echt gruselig, sehr kurzweilig und ein Ende, wie ich es mir gewünscht habe . Ich mag die Erzählweise von King sehr. Das war dieses Jahr mein 3. Buch von ihm. Jedes Mal zieht er mich in seinen Bann und ich verschlinge die Bücher geradezu. Eindeutig zu empfehlen für alle, die düstere Vampir-Geschichten mögen und keine Glitzer-Vampire brauchen. 😉

Spannend, vielschichtig und gut geschrieben - eine blutige Vampirgeschichte und das Porträt einer amerikanischen Kleinstadt!
"Brennen muss Salem" ist eine "moderne" Vampirgeschichte, die auf Bram Stokers Dracula basiert. Dracula zählt zu meinen Lieblingsbüchern, und auch bei King erkennt man die klassische Vorlage deutlich, obwohl er die Geschichte in ein ganz anderes Setting überträgt. Was mich besonders beeindruckt hat: Man glaubt kaum, dass dieses Buch bereits vor 50 Jahren erschienen ist – genauso wenig, wie man Dracula sein Alter von über 120 Jahren anmerkt. Man hat oft die Vorstellung, dass sich Menschen früher ganz grundlegend von uns heute unterschieden hätten oder zumindest der Schreibstil der Autor*innen aber beim Lesen merkt man: Das stimmt nicht. King erzählt nicht nur eine Horrorgeschichte, sondern entwirft gleichzeitig ein schonungsloses Porträt einer amerikanischen Kleinstadt – mit all ihren menschlichen Abgründen. Es geht blutrünstiger zu als bei Stoker, es passiert viel in kurzer Zeit, und doch bleibt Raum für die Einzelschicksale der Figuren. King springt dabei ständig zwischen verschiedenen Charakteren und Schauplätzen hin und her. Man muss gut mit Namen sein, um den einzelnen Handlungssträngen folgen zu können. Gleichzeitig erhält man dadurch aber auch einen intensiven Einblick in die Gefühlswelt und das Leben der Figuren, was das Buch vielschichtig macht, auch wenn das manchmal auf Kosten der Spannung geht. Die Gedanken der Charaktere schweifen hin und wieder ab, und Kings Beschreibungen werden dann teilweise recht langatmig oder wirr – ich habe einige Abschnitte mehrmals gelesen und hatte trotzdem Schwierigkeiten, ihnen ganz zu folgen. Kann an mir liegen :-) Brennen muss Salem ist dadurch nicht durchgehend fesselnd, sondern fordert den Kopf – ich fand es nicht ganz unanstrengend zu lesen. Die Protagonisten wirken sympathisch und authentisch, auch wenn ich mir mehr Frauen in tragenden Rollen gewünscht hätte. Viele weibliche Figuren treten nur in klischeehaften Nebenrollen auf – als tratschende Nachbarinnen oder schöne Liebschaft. Das mag dem Alter des Buches geschuldet sein, denn das sieht bei King ja heute schon ganz anders aus. In diesem Punkt gewinnt allerdings Stokers Dracula, wo Mina Harker eine zentrale und sehr starke Rolle spielt. Aber ich möchte Dracula und Brennen muss Salem gar nicht großartig vergleichen. Beide Bücher haben ihre Qualitäten – und beide lohnen sich sehr. Wer eins liebt, wird vermutlich auch das andere mögen. Sie entfachen ein Interesse an Untoten, von dem man vielleicht gar nicht wusste, dass man es hat.
Stephy hat's einfach drauf! Durch den Kleinstadt-Charme und der unheimlichen Atmosphäre war ich total in Jerusalem's Lot gefangen. 🥰 Bisher habe ich nicht viele Vampirbücher gelesen, bin aber sehr froh, dass mir hier einmal die klassische Version eines Blutsaugers näher gebracht worden ist. Es war einfach nur unfassbar spannend und gruselig! Die Dicke des Buches habe ich daher auch nicht wirklich gespürt. Auch die zahlreichen Figuren waren interessant und vielseitig. Ben habe ich sehr gemocht, während mir Straker und Barlow Furcht eingeflößt haben. Einfach ein weiteres grandioses Werk von Meister! 🥰
Eins meiner absoluten Lieblingsbücher!
Jerusalem's Lot, auch Salem's Lot genannt, ist eine verträumte Kleinstadt. Als mehrere Fremde von außerhalb in die Stadt kommen, geschehen furchtbare Dinge. Wer von ihnen hat etwas damit zu tun? Und vorallem: Warum? Gut um sich ein wenig zu gruseln, meiner Meinung nach.

düster, intensiv und absolut lesenswert!
Das Buch hat mich absolut begeistert. Die Geschichte entwickelt schnell eine packende Dynamik, einige Szenen bleiben nachhaltig im Kopf. Die Figuren wirken durchweg glaubwürdig und sind mit viel Tiefe gezeichnet. Besonders stark ist das Setting: Die Kleinstadt entfaltet eine ganz eigene dichte Atmosphäre, die beim Lesen sofort greifbar wird. Ich war immer wieder aufs Neue erstaunt, dass all das erfunden wurde und die Stadt nicht wirklich existiert. King versteht es meisterhaft, eine beklemmende Stimmung aufzubauen und die Spannung konstant zu halten. Sein Schreibstil ist pointiert und atmosphärisch, jede Szene sitzt. Auch das Ende überzeugt und fügt sich stimmig ins Gesamtbild ein. ⭐️⭐️⭐️⭐️✨️ ___________________________ TW ❗️Tod von Kindern, Krankheit und Sterben, Verlust von Angehörigen, Gewalt, Blut, Grusel- und Horrorelemente, Manipulation, religiöse Symbolik, psychische Ausnahmesituationen, Tod von Tieren. ___________________________
Geschichte top, Sprecher Flop
Die Story war toll, wie bei Stephen King zu erwarten war. Aber der Sprecher war einfach ein Graus. Musste mich zwingen weiterzuhören. Kein Vergleich zu David Nathan.
Die Vampire sind los!
Gute Unterhaltung. Ich finde zwar, es gibt bessere Kings, aber ich mochte die Personen sehr!! Interessant wie überholt manche Mythen sind. Ich stelle mir vor, wie ein Hindu, Moslem oder Atheist zum Kreuz greift, um den Untoten abzuwehren (oder der evangelische zum Weihwasser) Und was ist, wenn eine dieser Personen gebissen wird. Hat er als Vampir dann auch Angst vor einem Christopherus Medaillon ? Kann ja eigentlich nur Quatsch sein. Aber egal... Werden wir mal nicht kleinlich 😅

'till we meet again, Dracula!
Ich bin mit keinerlei Erwartungen an die Geschichte rund um Salems Lot ran gegangen. Und je mehr Seiten ich hinter mich gebracht habe, desto bekannter kam mir alles vor. Ich habe vor ca einem Jahr Bram Stokers Dracula gelesen und da fielen mir natürlich die ganzen Parallelen direkt auf. Ich habe erst hinterher recherchiert, dass dies tatsächlich beabsichtigt war von Herrn King. Demnach hatte ich beim Lesen einen kleinen bitteren Beigeschmack (Nach der Info verschwand dieser bereits augenblicklich). Tolle Charaktere, langsame Einführung und dramatisches Finale, wie man es von King kennt. Gruselig war es für mich nun nicht und bin überrascht, dass die Meinungen da so weit auseinander gehen. Auch war es für mich ein Guter King aber definitiv nicht der beste.
Brennen muss Salem
King Style halt. Ich mag seinen Schreibstyl. Ich finde es sehr spannend, auch wenn sehr viel beschrieben wird, sei es jeder noch so kleine Bürger. Aber das ist man ja von King gewöhnt. 1000mal besser als die Verfilmung, die sind ja sowieso immer schlechter als die Bücher. Ich habe hier oft mit Ben und Mark mitgefühlt, wenigstens haben die zwei sich noch.
Mein erster King- Roman hat mir erstaunlich gut gefallen. Um ehrlich zu sein mag ich so ziemlich alles was mit Vampiren zu tun hat, muss aber gestehen, ich hätte es spannender gefunden, wenn es etwas anderes "Böses" gewesen wäre. Vor allem der Anfang ging mir ziemlich unter die Haut, aber das hörte sofort auf als es hieß - Vampir. Zudem bin ich kein Freund von der manchmal zu absichtlich wirkenden obszönen Sprache und dem "absichtlich" schockierenden, das beschrieben wurde. Aber an sich war es ein spannendes Buch und am Ende konzentrierte sich der Schreibstil auf das Geschehen, ohne unnötig "schockierend" zu sein und ich bin nur so durch die Geschichte geflogen. Ich habe es zudem als Hörbuch gehört und der Sprecher war fantastisch.
Auch beim zweiten Lesen wieder sehr spannend. Ben Mears kehrt nach Jahren zurück nach Salems Lot, um dort ein neues Buch zu schreiben. Er rechnet jedoch nicht damit, dass die Stadt ihm bald eine sehr viel erschreckendere Geschichte liefern wird. Einen Vampir, der Salems Lot als seine vorübergehend neue Heimat erklärt. Stephen King führt die Leser in gewohnter Manier durch die Kleinstadt und deren Einwohner. Man lernt sehr viele verschiedene Charaktere kennen, über die man im Verlauf des Buches mal mehr, mal weniger erfährt. Damit habe ich gerechnet und ich liebe seine Art, uns die Charaktere bekannt zu machen. Die Geschichte ist jetzt nichts innovatives, was sie zur Zeit ihrer Erscheinung aber vielleicht noch eher war. Trotzdem finde ich, dass zu keiner Zeit Langeweile aufkommt, selbst wenn man sehr schnell erfährt, was es mit den neuen Einwohnern in Salems Lot auf sich hat. Das Ende ist sehr schnell erzählt und einzig die Tatsache, dass wir auf jeden Fall in einem seiner anderen Werke auf wenigstens einen Charakter aus Brennen muss Salem treffen werden, hat mich darüber hinweggetröstet. Für mich eine sehr gelungene Vampir-Geschichte, die sowohl den Gruselfaktor, als aber auch Tiefe und tolle Figuren besitzt.

















































