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Siddhartha

4.2(913)
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About the book

Hermann Hesse's Siddhartha: An Indian Novel, published in 1922, is about a man named Siddhartha's spiritual quest of self-discovery during the time of the Gautama Buddha. It was Hesse's ninth book and was written in a straightforward, lyrical style in German. It was released in the United States in 1951, and it gained popularity in the 1960s. Hesse wrote it as a tribute to Wilhelm Gundert, his cousin, and to Romain Rolland in the first section. The Sanskrit words Siddha (achieved) and artha (what was sought after), which make up the name Siddhartha, collectively mean "he who has found meaning (of existence)" or "he who has achieved his objectives. Actually, the Buddha was known as Siddhartha Gautama when he was the prince of Kapilavastu. The story takes place in the historic kingdom of Kapilavastu in Nepal. Siddhartha makes the decision to forsake his house in the pursuit of enlightenment through asceticism as an animal roaming beggar. Together with his best friend Govinda, Siddhartha abstains from food, abandons his home, gives up all of his possessions, and engages in prolonged meditation before seeking out and speaking with Gautama, the renowned Buddha or Enlightened One.

Editions (37)

ISBN9789357276054
PublisherDOUBLE 9 BOOKSLLP
Publication Date01/01/23
Pages108

Reviews & Ratings

913 ratings

103 reviews

4.2

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  • herz.gelesen
    herz.gelesen

    202 Followers

    3.5

    Interessante Denkanstöße

    Hermann Hesses Siddhartha ist ohne Zweifel ein literarischer Klassiker. Allerdings habe ich für mich gemerkt, dass solche Werke nicht ganz meinen persönlichen Geschmack treffen. Zu Beginn fiel es mir etwas schwer, in die Sprache hineinzufinden, da sie doch recht ungewohnt und stellenweise distanziert wirkt. Inhaltlich fand ich das Buch jedoch wirklich spannend und tiefgründig. Die philosophischen Ansätze und die Reise der Hauptfigur bieten viele interessante Denkanstöße. Dennoch hat mich die Geschichte emotional nicht so erreicht, wie ich es mir erhofft hatte. Insgesamt also ein lesenswertes Werk mit starkem Inhalt, das mich aber nicht vollständig überzeugen konnte.

    Apr 21, 2026

  • allesisterleuchtet
    allesisterleuchtet

    199 Followers

    5.0

    Wunderbar. Ein Buch über Alles.

    Vor langer Zeit hatte ich dieses Buch gelesen, aber heute hat es mich ganz neu und anders erreicht. Siddartha breitet anhand eines Lebens Weisheit aus. Über das Leben, die Menschen, die Kreisläufe des Lebens. Alles. Es versucht zusammenzufügen, was als Lebensweisheitsschnipsel um uns herumfliegt. Ob all die Songtexte und Sprüche, die mir beim Lesen einfielen, Siddartha zitieren, oder es eine allgemeine Weisheit ist, weiss ich nicht. Ob das Buch gelungen oder kitschig ist, weiss ich auch nicht. Aber es ist auf jeden Fall ein wunderbares und lohnenswertes Buch zum Lesen, Nachdenken und Philosophieren.

    Apr 23, 2026

  • suat
    suat

    135 Followers

    4.5

    Siddhartha spielt im Indien zur Zeit Buddhas und erzählt vom Weg eines jungen Brahmanensohns, der eigentlich alles hat, was seine Kultur an Wissen zu bieten hat und trotzdem geht, weil ihm die eigene Erfahrung fehlt. Zusammen mit seinem Freund Govinda wird er erst Asket, begegnet später tatsächlich Buddha, lehnt dessen Lehre aber ab: Erleuchtung, glaubt er, kann man nicht von jemand anderem übernehmen, man muss sie selbst durchleben. Es folgt ein völlig anderes Leben. Siddhartha wird Kaufmann, verliebt sich in Kamala, kommt zu Geld, verfällt dem Glücksspiel, wird träge und lebensmüde. Erst als er das alles wieder verliert und an einem Fluss landet, bei dem alten Fährmann Vasudeva, ändert sich etwas. Vasudeva lehrt nichts, er hört einfach nur dem Fluss zu und genau darin liegt die Erkenntnis, zu der Siddhartha schließlich findet: Zeit ist eine Illusion, alles existiert gleichzeitig, Anfang und Ende fallen ineinander. Das eigentlich Interessante an dem Buch ist, wie konsequent Hesse zwischen Wissen und Weisheit trennt. Govinda bleibt bis zum Schluss der Suchende, der von Lehrer zu Lehrer zieht und sammelt, was sich sagen lässt. Siddhartha dagegen wird zunehmend misstrauisch gegenüber Worten, für ihn zählt am Ende nur das, was sich nicht in Sprache übersetzen lässt. Das macht den Roman auch heute noch bemerkenswert unbequem: Er behauptet im Kern, dass die wichtigsten Dinge sich gerade nicht vermitteln lassen, sondern nur selbst erlebt werden müssen.

    3 days ago

3 of 103 reviews

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