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Ein wahnsinnig mitreissendes, emotionales und tiefgründiges Werk, ein Ritt durch den Kopf eines depressiven und tragisch soziophatischen Menschen!
Der Protagonist ist ein verbitterter, selbshassender Soziopath ohne Rückrat und führt seine grantigen, menschenfeindlichen und bösartigen Überlegungen und Auszüge aus seinem Leben dem Leser nahe. Er selber nennt sein Innerstes Kellerloch; was schon einiges aussagt. Sein fehlendes Selbstvertrauen frisst ihn nahezu auf und er versinkt in Scham, weil sein weit überzogener Stolz ihn im Umgang mit Anderen lähmt. Sein Neid auf die Mitmenschen und die Gesellschaft ist hoch, doch statt selber sein Leben zu ändern, redet er das der Anderen herunter, belächelt es oder spricht es ihnen ab. Er steigert sich hinein in seine Wut, bis aufs Äußerste. Er hasst einfach alles. Seine Arbeit, seine Kollegen, sich selber und seine feige Art, wie er selber sagt. Ein sich selbsthassender Overthinker in seiner krassesten Form. Sprachlich ist diese Novelle wunderbar geschrieben. Jedoch redet der Herr, zumindest im ersten Teil, in sehr vielen Metaphern und springt thematisch schnell hin und her. Erst mit dem zweiten Teil erschliesst sich einem der erste Teil so richtig. Die Aussagen des „Untergrundmenschen“ sind teilweise aber garnicht so abwegig. Sie beinhalten viel philosophische Tiefe. Und gegen Ende hin schafft es der Protagonist sogar Empathie in einem zu wecken. Man kann sich teils mit seiner brutal offenen und entlarvenden Art identifizieren, sogar mitfühlen. Und seine Rede über die Liebe auf Seite 105 ist nahezu rührend und sehr schön! Ein zuerst nicht ganz einfach zu verstehendes, psychologisches Werk, welches ab dem zweiten Teil einem total in seinen Bann zieht, und definitiv zum nachdenken anregt. Es hinterlässt auf jeden Fall einen bleibenden Eindruck!

Mar 30, 2025
Ein wahnsinnig mitreissendes, emotionales und tiefgründiges Werk, ein Ritt durch den Kopf eines depressiven und tragisch soziophatischen Menschen!
Der Protagonist ist ein verbitterter, selbshassender Soziopath ohne Rückrat und führt seine grantigen, menschenfeindlichen und bösartigen Überlegungen und Auszüge aus seinem Leben dem Leser nahe. Er selber nennt sein Innerstes Kellerloch; was schon einiges aussagt. Sein fehlendes Selbstvertrauen frisst ihn nahezu auf und er versinkt in Scham, weil sein weit überzogener Stolz ihn im Umgang mit Anderen lähmt. Sein Neid auf die Mitmenschen und die Gesellschaft ist hoch, doch statt selber sein Leben zu ändern, redet er das der Anderen herunter, belächelt es oder spricht es ihnen ab. Er steigert sich hinein in seine Wut, bis aufs Äußerste. Er hasst einfach alles. Seine Arbeit, seine Kollegen, sich selber und seine feige Art, wie er selber sagt. Ein sich selbsthassender Overthinker in seiner krassesten Form. Sprachlich ist diese Novelle wunderbar geschrieben. Jedoch redet der Herr, zumindest im ersten Teil, in sehr vielen Metaphern und springt thematisch schnell hin und her. Erst mit dem zweiten Teil erschliesst sich einem der erste Teil so richtig. Die Aussagen des „Untergrundmenschen“ sind teilweise aber garnicht so abwegig. Sie beinhalten viel philosophische Tiefe. Und gegen Ende hin schafft es der Protagonist sogar Empathie in einem zu wecken. Man kann sich teils mit seiner brutal offenen und entlarvenden Art identifizieren, sogar mitfühlen. Und seine Rede über die Liebe auf Seite 105 ist nahezu rührend und sehr schön! Ein zuerst nicht ganz einfach zu verstehendes, psychologisches Werk, welches ab dem zweiten Teil einem total in seinen Bann zieht, und definitiv zum nachdenken anregt. Es hinterlässt auf jeden Fall einen bleibenden Eindruck!
Mar 30, 2025








