Kein Zurück
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Description
Book Information
Author Description
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ein recht guter Krimi von King. Themen wie politischer und religiöser Fanatismus, Feminismus, Sucht- und psychische Krankheiten. Hier und da gute Spannung vorhanden. Gab auch Stellen bzw. Passagen die mich echt überrascht haben und ich mit nicht gerechnet hätte, aber leider auch stellen die sich gezogen haben und teils eher uninteressant waren. Holly ist ein toller Charakter die man sich nicht mehr weg denken kann. Ich hoffe das nächste Werk von King wird wieder etwas übersichtliches. Horror oder Fantasy wäre nett.
Naja… Hier hat mich leider nicht viel überzeugt. Alles war mittelmäßig. Holly Gibney ist für mich auch eher überbewertet. Sie funktioniert als Nebenfigur fantastisch, wie z. B. in The Outsider. Aber als Hauptfigur klappt das für mich nicht so gut. In „Holly“ gab es zumindest gute Antagonisten, sodass sich das ausgeglichen hat und dann auch Spaß machte. In „Kein Zurück“ sind die Antagonisten einfach nur langweilig. Das große Motiv ist nach 250 Seiten klar und wenn King dann auf Seite 500 seinen Twist präsentiert, ist mir gerade einmal ein Gähnen entfleucht. Im Großen und Ganzen fand ich es ziemlich öde. Der ungewohnt brave Schreibstil, die langweiligen Bösewichte, die langweiligen Ermittler und das langweilige Finale. Schade.

Große Themen, wackliger Aufbau
Ich würde nicht sagen, dass ich das Buch schlecht fand. Aber wie Kings Frau Tabitha treffend meinte: „Das kannst du besser.“ Genau das ist der Eindruck, den ich nach der Lektüre hatte. Im Nachwort gibt King selbst zu, dass er mit dem Buch nicht ganz zufrieden war und im Schreibprozess gestört wurde. Besonders die Zeitstränge und Übergänge zwischen Kapiteln und Unterkapiteln wirken häufig unharmonisch. Nicht verwirrend – aber unfertig und abgehackt. Viele Erwähnungen und Andeutungen bleiben nichtssagend, oft sogar leer. Zudem hatte ich stellenweise das Gefühl, dass zu viele Themen gleichzeitig aufgemacht wurden, ohne dass sie wirklich greifen konnten. Aber jetzt genug gemeckert! Trotz der Überfrachtung behandelt „Kein Zurück“ Themen, die aktueller nicht sein könnten: Frauenrechte, Selbstbestimmung, Diversität. Ohne moralischen Zeigefinger, dafür mutig und ehrlich. Auch als Kritik an Religion und Politik funktioniert das Buch gut – besonders im zentralen Thema: der Abtreibungsdebatte. Was die Figuren angeht: Holly Gibney („Hollybeere“) bleibt leider etwas blass. Dafür stechen andere Charaktere heraus. Trig, ein selbstreflektierter Serienmörder, der mit seinen eigenen Klischees spielt und sie kommentiert – sehr spannend! Sein „Vater-Bindungskomplex“ hat für mich die tragische Seite des Bösen gut eingefangen. Und dann ist da noch Chris/Chrissy – eine Figur, die in zwei Identitäten lebt. Aus einem Trauma heraus erschafft sich Chris die Rolle seiner Schwester Chrissy, was eindrucksvoll die Sehnsucht nach einer idealen Identität thematisiert. Diese Darstellung fand ich sehr stark und berührend. Fazit: Man merkt dem Buch die Schwierigkeiten beim Entstehungsprozess an. Dennoch gab es für mich Lichtblicke – starke Themen, mutige Figuren, und emotionale Tiefe. Kein Highlight im King-Kosmos, aber auch kein Reinfall. Auf ein stärkeres nächstes Buch und vor allem auf eine stabilere Gesundheit für Mr. King! Im Buch erwähnte Filme & Serien: Family Guy, Nummer 6, Law & Order, Antiques Roadshow, Scarface, The Handmaid’s Tale, The Five, Roy Rogers Show
Stephen King liefert mal wieder eine spannende, düstere Geschichte mit psychologischem Tiefgang. Besonders schön für Fans: Man trifft auf bekannte Figuren – allen voran Holly Gibney, die wieder eine starke Rolle spielt. Der Roman überzeugt durch Spannung, dichte Atmosphäre und ein vertrautes King-Gefühl. Es hatte zwar einige Längen, aber für alle, die seine Charaktere lieben und gern in dunkle Abgründe blicken, ist das Buch absolut empfehlenswert!
Gibt leider bessere Bücher von ihm... ⚖️💭
— Hier treffen wir auf einen alt bekannten Charakter: Holly Gibney. Es heißt entweder man liebt oder hasst sie. Dem muss ich jedoch widersprechen, ich persönlich hab mich zwar nicht gefreut als angekündigt wurde, dass Holly zurück ist, hab aber auch nichts gegen sie. Muss aber gestehen, dass ich Kings Faszination von ihr nicht verstehe. ⠀ — Num zum Buch. 𝗗𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝗿𝗲𝗶𝗯𝘀𝘁𝗶𝗹? Weiterhin weltklasse. 𝗗𝗶𝗲 𝗖𝗵𝗮𝗿𝗮𝗸𝘁𝗲𝗿𝗲? Ausgebaut und mit Persönlichkeit versehen, wie es kein anderer macht. 𝗗𝗶𝗲 𝗛𝗮𝗻𝗱𝗹𝘂𝗻𝗴? Es erwarten uns Themen wie religiöser Fanatismus, Feminismus oder psychische Krankheiten. Diese Themen werden in mehreren Plotlines in ausschweifender Art erzählt, nach und nach verwoben und am Ende im finalen „Showdown“ zusammengeführt. 𝗗𝗮𝘀 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺? Nicht jeder Erzählstrang hat hat es geschafft mich zu begeistern, einer hat mich regelrecht gelangweilt. ☕️ ⠀ — Es ist meiner Meinung nach ein gutes Buch, jedoch nur ein durchschnittlicher King. Mir hat es ab der Hälfte, als die Spannung aufnahm, gut gefallen, davor jedoch war es fast schon anstrengend. Ich freue mich auf den nächsten King & hoffe dieser kommt mit was komplett neuem zurück!

Stephen King begibt sich wieder auf die Pfade eines Politthrillers. Holly ist dabei und bekommt es mit einem Stalker zu tun. Der Stalker hat es auf eine bekannte Feministin abgesehen. Gleichzeitig hat es die Stadt mit einem Serienmörder zu tun. Er will den Tod eines unschuldig verurteilen Mannes sühnen/ rächen. Stephen King ist ja bekannt sich politisch kritisch zu äußern. Hier werden unter anderem die Abtreibungsgesetze und Selbstbestimmung der Frauen thematisiert. Im Nachwort sieht man noch mal, dass Abtreibungsgegner auch nicht vor Mord zurückschrecken. Holly hat mir wieder sehr gut gefallen. Sie ist ja eine Charakter , der sich bei ihm irgendwie verselbstständigt hat. Und ich weiß,daß grad Holly die Fangemeinde spaltet. Ich mag sie gerne. Grad ihre ganze Entwicklung angefangen von Mr Mercedes bis jetzt finde ich super gut gelungen. Stephen King hat es immer geschafft sie mit jedem Buch 'reifen' zu lassen. War sie am Anfang eine graue unscheinbare Frau hat er sie bis hierher immer selbstbewusster werden lassen. Holly ist ein Hypochonder und hat auch nicht gerne viele Menschen um sich .Und ja auch da hat Stephen King sie durch die Corona Zeit begleitet(im Buch Holly) . Für mich war das ,passend zu ihren Charakter, völlig OK. Auch Jerome und Barbara gefallen mir sehr. Die drei wissen, dass sie sich aufeinander verlassen können. Mir hat das Buch gut gefallen. Kurze Kapitel und Perspektivwechsel. Und ganz am Ende wird es dann doch noch Kingmäßig etwas mysteriös 😉

Spannend und politisch
Im neuen Roman „Kein Zurück“ von Stephen King treffen wir auf Holly Gibney, sie ist Privatermittlerin und spielte schon in vorherigen Romanen von King eine Rolle. In knapp 600 Seiten können wir Holly diesmal nicht nur als Ermittlerin, sondern auch als Bodyguard erleben und sie hat diesmal wirklich einiges zu tun. Denn es gibt einen verrückten Mörder, der wahllos Opfer tötet um sich an Geschworenen zu rächen, die einen Unschuldigen verurteilten. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt und wir bekommen nicht nur einen Einblick in Hollys Ermittlungen, sondern auch die Taten des Mörders. „Kein Zurück“ ist ein spannender Thriller, allerdings hätte ich von Stephen King ein bisschen mehr erwartet. Es ging viel um politische Themen und dadurch hat es sich in der Mitte etwas gezogen. Ich mochte das Buch, aber es war Highlight.

#Rezension #KeinZurueck [ad] Manchmal passt es einfach nicht und ich könnte euch jetzt sagen wie toll der neue King ist und wie cool es war Holly wiederzusehen, aber ich habe mich durch die Geschichte gequält und möchte ja ehrlich rezensieren. 😬 Am Anfang war ich verwirrt und hatte Probleme der Story und den Zusammenhängen zu folgen, aber je mehr ich gelesen habe umso besser wurde es. Dabei meine ich aber, wenn ich mehr Seiten am Stück gelesen habe, denn erst dadurch wurden die Knoten in meinem Kopf aufgelöst und dennoch hat mich nur der Hauptstrang gepackt, wo es um die Morde ging. Es wird aber definitiv Zeit benötigt, denn wenn ich mal nur Zeit für 20 Seiten hatte wurde es schwierig. 🥲 King redet viel, das macht ihn aus und das mag ich an ihm. Er hat auch immer wieder wichtige Botschaften. Ich fand "Holly" richtig cool, weil man trotzdem wusste, warum er der Meister des Horrors ist. Mit "Kein Zurück" liefert er einen Roman, der sehr aktuell ist, der gut geschrieben ist, aber der mich schlicht und ergreifend nicht abgeholt hat. Zwischendurch gab es kleinere Thriller-Elemente, die vor allem im Hauptstrang ganz nett waren und Holly als Hauptperson war auch wieder ziemlich cool. Ich liebe King und habe noch ein paar Bücher hier stehen und freue mich darauf. Wer eine aktuelle Geschichte mag, die Zeit braucht ist mit "Kein zurück" gut unterwegs. Meins war es diesmal nicht, daher verzichte auf eine Noten-Bewertung. Mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen. Schadeeee. Aber bei so vielen sehr guten Büchern ist es ok, wenn mir mal eins nicht gefällt. Vielen Dank noch an das wunderbare @team.bloggerportal. 🖤 #IchHabeKeineLichterkette #DekoFreiSeit2020 #Bücher #Buchpost #Krimi #Thriller #booklover #Buchtipp #Buchblogger #buchwurm #Nördi #bookstagram

Nicht unbedingt einer der besten…, aber ein besonderer King
„Kein Zurück“ ist kein typischer Stephen King – und genau das macht es interessant. Der Einstieg wirkt zunächst schleppend, die Handlung in mehrere scheinbar unabhängige Stränge zersplittert. Man fragt sich, wie das alles zusammenfinden soll. Doch wer dranbleibt, wird belohnt: Die Geschichte nimmt Fahrt auf, der Spannungsbogen zieht merklich an, und gegen Ende liest man die Kapitel doch recht zügig. Anders als viele frühere Werke Kings steht hier nicht das Übernatürliche im Mittelpunkt, sondern vielmehr ein gesellschaftspolitisch hochaktuelles Thema: das Selbstbestimmungsrecht der Frau, insbesondere im Hinblick auf Abtreibung, Körperautonomie und das Machtgefälle zwischen den Geschlechtern. Dabei lässt King bewusst fast ausschließlich weibliche Protagonistinnen sprechen und handeln – ein starkes Statement, das sich auch als Reaktion auf frühere Vorwürfe gegen ihn lesen lässt (Rassismus, Homophobie, Frauenfeindlichkeit). In der Figur Holly Gibney, die man schon aus früheren Werken kennt, hat King eine Stimme geschaffen, die diesen Themen mit Empathie, Intelligenz und Integrität begegnet. Das Ende kommt – typisch King – etwas abrupt, und nicht alle Handlungsfäden werden mit der Tiefe abgeschlossen, die man sich vielleicht wünschen würde. Dennoch bleibt ein nachhaltiger Eindruck: „Kein Zurück“ ist ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. Es hält der amerikanischen Gesellschaft einmal mehr einen ungeschönten Spiegel vor – ein Markenzeichen Kings, das oft missverstanden wird. Fazit: Kein klassischer King – aber ein wichtiger. Wer sich auf das Thema und das Tempo einlässt, wird mit einer klugen, ungewöhnlichen Geschichte belohnt. Besonders Fans von Holly dürften auf ihre Kosten kommen – und dürfen hoffen, dass da noch mehr kommt. “Lange Tage und angenehme Nächte”
oh nein...
Ich bin seit über 35 Jahren echter Stephen King Fan, alle Bücher mehrmals gelesen. Ich werde nie vergessen, wie ich die ersten Bücher von ihm verschlungen und geliebt habe, wie ich seine Sammlung aufgebaut und gepflegt habe. ABER leider leider ist dieser neueste King ein DNF für mich. Ich hatte mich so gefreut, es vor dem Release lesen zu können. Und dann das... Ich habe bei 25% des Buches abbrechen müssen, weil mir meine Zeit zu schade ist für Bücher, die es nicht wert sind zu Ende zu lesen. Zu viel Politik, zu viele völlig uninteressante Themen, das Hauptthema um Holly zu langweilig und nervtötend und einfach ein großes Nein... "Schuster bleib bei Deinen Leisten", sagt man. King hätte bei Horror und Thrillern bleiben sollen. Selbst die Phantasy Sagen um den Dunklen Turm und Fairy Tale waren fantastisch zu lesen. Die letzten Bücher um Holly gingen ja noch. Aber dieses hier - nein... 2 🌟 , so traurig wie es ist...
Holly 😍
Ich feiere immer noch, dass Stephen King sich dazu entschied Holly eine eigene Bandreihe zu widmen. Dies ist das zweite Buch. Wie ich auch im ersten Band schon erwähnte, ist Holly eine Figur, die man liebt oder hasst. Holly Gibney hat auch in diesem Roman einen extrem undurchsichtigen Fall zu lösen. Ja es ist teilweise sehr politisch, ja es kommt auch wieder Corona darin vor - in der Endphase. Aber das sind alles Nebenschauplätze, an die man sich nun stören kann oder einfach als Rahmen der Geschichte hinnimmt. Ich fand den Roman klasse, ein typischer King. Man kennt von Anfang an den Täter, jedoch kennt man ihn nicht😉 das ist ein Phänomen, welches meines Erachtens, nur Koontz und King beherrschen. Es war ein fantastisches Leseerlebnis und ein muss für alle Holly Gibney Fans.
"Kein Zurück", der Nachfolger von "Holly" hat mir erstaunlich gut gefallen. Im Gegensatz zu "Holly" hat sich dieses Buch meiner Meinung nach nicht so gezogen. Ich fand es nicht langweilig, sondern eher spannend. Die verschiedenen Stränge der Story haben mir richtig gut gefallen und ich fand es echt spannend wie die Stränge gegen Ende zusammenlaufen. Der einzige Kritikpunkt ist, dass es teilweise ziemlich verwirrend sein kann. Es werden super viele Namen genannt und verschiedene Charaktere vorgestellt, die King dann erst mit dem Vornamen, dann mit dem Nachnamen und mal mit dem Spitznamen anspricht 🫠 Ich musste ein paar mal zurück blättern und wieder nachlesen wer jetzt eigentlich wer ist. Interessant fand ich auch dass King viel von seiner politischen Meinung hat einfließen lassen. Es hat mich persönlich nicht gestört, sondern eher interessiert. Ich kann mir aber vorstellen dass es für manche ein Tick zu viel sein könnte. Man sollte dem ganzen aber trotzdem eine Chance geben. Im großen und ganzen wird das Buch sicherlich den meisten gefallen, die "Holly" bereits geliebt haben. Viel Spaß beim Lesen 💕
Nicht Kings bestes Buch, aber solide. Aktuelle Themen, starke Holly, klischeehafter Killer, top gelesen von David Nathan!
Stephen Kings "Kein Zurück" bietet solide Unterhaltung, gehört aber nicht zu seinen stärksten Werken. Die Handlung wirkt stellenweise sehr konstruiert – etwa wenn Holly plötzlich als Bodyguard agiert oder ihre Freundin Barbara sich mit einer berühmten Sängerin anfreundet. Dennoch bleibt Hollys Charakterentwicklung authentisch und nachvollziehbar. Ein Pluspunkt ist die thematische Relevanz: Holly wird mit dem Schutz einer Feministin betraut, die sich unter anderem für das Recht auf Abtreibung einsetzt und deshalb von fundamentalistischen Christen bedroht wird. Diese Bedrohungssituation wirkt leider erschreckend realistisch und verleiht der Geschichte eine gesellschaftskritische Tiefe. Die Handlung selbst ist weder besonders spannend noch langweilig – sie plätschert solide dahin. Der Serienkiller-Background wirkt etwas klischeehaft, doch die Parallele zu Suchtverhalten, besonders in Bezug auf Alkoholismus, bringt eine interessante Ebene mit sich. Wie immer brillant ist David Nathan als Sprecher, der Kings Werke mit seiner Stimme zum Leben erweckt und für mich untrennbar mit dem Autor verbunden ist. Insgesamt 3,5 von 5 Sternen: kein Highlight, aber ein ordentliches Buch mit einigen starken Momenten – besonders für eingefleischte King-Fans!
Das war laaaaaang. David Nathan wieder mal at his best! Der Plot war schlüssig und es gab auch keine zähen Phasen, aber natürlich trifft am Ende alles wieder zusammen und es bleibt auch wieder mal an Holly hängen. Holly ist und bleibt einzigartig - aber ich denke, jetzt hätt ich gern mal wieder was gruseliges vom Meister!
Schön wieder von Holly zu lesen
Das Buch war gut und die Geschichte solide. Ich vermiss ja so ein wenig die alten Geschichten von ihm, wo es übersinnlich zugeht. Hier haben wir einen Krimi, der aber trotzdem schön zu lesen war. Die Charaktere haben mir gut gefallen und wir haben viele alte Bekannte wieder getroffen. Also es lohnt sich zu lesen wenn man alle anderen Bücher der Bill Hodges bzw. jetzt Holly gelesen hat. Im großen und Ganzen ein gutes Buch, ich wünschte mir nur mal wieder etwas weniger „normales“ von ihm
Sie ist eine 3 von 5 Joa ihrgendwie holen mich die Krimi's von King nicht so gut ab wie seine Gruselgeschichten xD Also die Handlung war solide, an manchen Stellen zu langatmig. Hätte man sicher das ganze Buch um mindestens 150 Seiten kürzen können xD Die Charaktere sind aber dafür echt gut gelungen. Holly ist immer noch mega Sympathisch. Aber auch unsere neuen Bekannte sowie auch die Bösewicht sind extrem gut gelungen. Der Schreibstil ist wieder mal mega zum Lesen! Insgesamt eher ein schwächerer King aber vllt ists was für die Extremen Krimi Fans was <3
Sternebewertung fiktiv
Was, wenn Gerechtigkeit nur ein Vorwand ist und die wahren Schuldigen frei herumlaufen? Stephen Kings „Kein Zurück“ ist kein gewöhnlicher Krimi. Es ist ein Roman über Systemversagen, ideologische Radikalisierung und über die Menschen, die dazwischen aufgerieben werden. Im Zentrum steht ein grausamer Gedanke.Ein Serienkiller namens Trick will zwölf unschuldige Menschen ermorden, stellvertretend für zwölf Geschworene, die einst ein Fehlurteil gefällt haben. Der zu Unrecht verurteilte Mann ist im Gefängnis gestorben. Nun will jemand „ausgleichen“, was nicht mehr gutzumachen ist, mit weiteren Leben. Parallel dazu lernen wir Kate kennen, eine Aktivistin, die sich für das Recht auf Abtreibung starkmacht. Ihre Pressetour durch die USA wird zur Höllenfahrt. Morddrohungen, ein Attentat, ihre Assistentin wird mit Säure übergossen alles, weil sie ihre Stimme erhebt. Das Attentat galt eigentlich ihr. King verwebt geschickt politische Realität mit literarischem Sog. Die aktuelle US-Debatte über Abtreibung, Kontrolle über Frauenkörper. Und dann ist da Holly Gibney, eine der vielschichtigsten Figuren in Kings Universum. Still, hochintelligent, kantig, empathisch. Sie ist nicht nur Ermittlerin, sondern auch Beschützerin, Beobachterin, moralischer Kompass in einer Welt, die aus dem Gleichgewicht geraten ist. Ohne sie wäre es ein solider Krimi mit ihr ist es ein vielstimmiger, kluger und bitter nötiger Roman. Ich liebe Holly. Im Nachwort druckt King eine reale Statistik zum Thema Abtreibung und den Abtreibungshelfer ab, eindrücklich und erschütternd. Er selbst sagte, er sei beim Schreiben gesundheitlich angeschlagen gewesen, aber mit Unterstützung habe er diesen Roman fertiggestellt. Vielleicht ist es genau das, was ihn so menschlich macht. Der Text ist nicht perfekt. Aber er ist direkt und notwendig.
Politische Einstellung
• Buchrezi • 😵💫 Zum Inhalt: Ein neuer Fall für Holly Gibney! Ein unschuldig Verurteilter wird im Gefängnis brutal ermordet und Trig schwört Rache. Getrieben von Mordlust zieht er durchs Land, mit dem Ziel, 13 Menschen zu töten. Genau so viele, wie an der Verurteilung beteiligt waren. Doch statt die Geschworenen aufzusuchen, mordet Trig scheinbar wahllos und hinterlässt bei jedem Opfer einen Zettel. Auf ihm, jeweils der Name eines Geschworenen. Die Polizei tappt im Dunkeln, bis Holly um Hilfe gebeten wird und bald auf eine heiße Spur stößt. Doch warum ist Trig überhaupt so sehr von Rache getrieben? Und nicht nur die Mordserie beschäftigt Holly. Dieses Mal soll sie als Personenschützerin einspringen: Die berühmte Feministin und Autorin Kate wird wiederholt Opfer von Anschlägen und will niemand anderen als Holly an ihrer Seite. Doch wer steckt dahinter? Und welches Motiv treibt die Täterin oder den Täter an? Mein Fazit: Wer die Bücher rund um Holly kennt, wird auch dieses mögen. King erfindet das Rad nicht neu, als Leser*in weiß man von Anfang an, wer der Mörder ist und wer hinter den Anschlägen steckt. Das ist typisch für die Bücher rund um Holly und auch für die Mr. Mercedes-Reihe. Ich persönlich hätte es spannender gefunden, wenn man mehr miträtseln hätte können. Trotzdem: ein solider Thriller. Holly bleibt zwar etwas blass, und warum gerade sie als Personenschützerin infrage kommt, wurde mir nicht ganz klar, trotzdem macht sie einen guten Job. Dass Kings neuere Werke häufig kritisiert werden, weil er immer wieder die Corona-Pandemie thematisiert oder seine Haltung zu Trump und zur amerikanischen Politik klar äußert, kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde es stark, dass einer der erfolgreichsten Autoren unserer Zeit eine klare Position bezieht, bitte gerne mehr davon! „Kein zurück“ ist sicher nicht sein bestes Buch. Aber einmal im Jahr ein neuer King in der Hand, das ist für mich einfach ein Highlight. Und das Ende? Hatte es dann doch in sich. Ich vergebe ⭐️⭐️⭐️⭐️ von fünf ⭐️!

Ich bin ein Fan von Stephen King und habe alle seine Bücher (in einem extra Regal). Somit durfte ich natürlich auch den neuesten Roman von ihm nicht auslassen. Wieder ein Roman mit Holly Gibney - einer Figur, die im Lager der King-Fans deutlich polarisiert; ich mag Holly. In einigen Kritiken heißt es, Holly wäre zu oberflächlich gehalten. Beispiel NDR vom 20.06.2025 »Dafür, dass Holly Gibney so eine Muse zu sein scheint - es ist schon der zweite King-Roman in Folge, das siebte Buch insgesamt, in dem sie vorkommt -, dafür bleibt die Figur sehr oberflächlich.« Das kann ich nicht nachvollziehen, liest man alle Bücher, Holly betreffend, führt King sie sehr gut in seine Welt ein und lässt sie auch nicht oberflächlich zurück. Wer dies nachvollziehen möchte, dem sei zunächst die Mr. Mercedes-Trilogie empfohlen. Auch hörte ich die Meinung, Holly sei nur Randfigur und Stichwortgeberin - dies galt allerdings für den Anfang des Buches (die ersten knapp 200 Seiten); ich sehe es zwar mit Holly nicht so, jedoch durchaus mit den ersten 200 Seiten. Durch diese muss man sich schon einigermaßen durchkämpfen. Wer mehr von King kennt, der weiß, das dies nicht ungewöhnlich ist. Er baut den Spannungsbogen gern einmal sehr flach auf und pirscht sich detailreich dem Kern der Sache an. Vorteil: Man ist mit den Akteuren gut vertraut. Tatsächlich war es hier aber etwas arg flach. Wer allerdings durchhält, bekommt einen durchaus typischen King. Mehrere Handlungsstränge, die sich schließlich mit einem lauten Knall treffen und in einem klassischen Showdown enden, der gern auch mal ausufert. Was man King hier allerdings vorwerfen kann, es kommt nichts wirklich Neues. Flüssig zu lesen ist es allerdings - denn schreiben und erzählen, das kann er. Eine weiterer Aspekt aus der oben schon genannten Kritik vom NDR. »Frauenrechte, fundamental christliche Sekten, der morbide Erfolg von True Crime-Podcasts - alles wird angeschnitten, nichts davon aber näher betrachtet. Alles nur Kulisse für den Thrill.« Ja, lieber NDR - das ist Stephen King. Er reißt wichtige Themen an, und nutzt sie tatsächlich lediglich als Kulisse, um in die menschlichen Abgründe zu schauen; inwiefern dies hier passiert, möchte ich nicht verraten, da ich dadurch spoilern würde. Im Gegensatz dazu, ein Punkt, der mich gestört hat: Nicht zum ersten Mal nimmt er als „Bühne“ auch die Anonymen Alkoholiker daher; das nicht zum ersten Mal. Hier wäre doch tatsächlich einmal ein neues Thema schön. Abgesehen davon hat er das Thema Frauenrechte (Recht auf Abtreibung) sehr konsequent durch die Geschichte laufen lassen. Worum geht es eigentlich? Ein Serienmörder tötet ohne Muster Menschen und hinterlässt bei ihnen die Namen der Geschworenen eines Falles, in dem der Angeklagte verurteilt wurde - ein Justizfehler, wie sich rausstellt. Izzy, Freundin von Holly - und Polizistin - ermittelt und bittet Holly (inoffiziell) um Hilfe; denn Izzy weiß um Hollys kombinatorischen Fähigkeiten. Holly ist selbst neugierig, jedoch anderweitig eingebunden. Dennoch versucht sie, über Internet, Kontakte und ihre eigene Kombinationsgabe, zu helfen. Holly selbst hat einen Auftrag im Personenschutz angenommen. Die Frauenrechtlerin und von der Kirche verhasste Abtreibungsbefürworterin Kate McKay tourt durch die USA. Neben Anfeindungen von „Lebensrettern“ sieht sie sich plötzlich einem Stalker gegenüber, der offenbar bis zum Äußersten gehen und Kates Tod will. Weitere alte Bekannte, Babara und Jerome sind auch wieder mit an Bord, sowie eine alternde Jazz- und Soul-Sängerin, die ein großes Comeback plant. Insgesamt ein leidlich runder King, der aber - gerade am Anfang - deutliche Längen hat und hier und da auch etwas konstruiert wirkt. Auch gibt es ein paar Punkte, die nicht ganz rund sind. Beispiel: Barbara will Jerome zwei Karten schenken, für ihn und seine Freundin; diese Freundin taucht - abgesehen von dieser einen Erwähnung - nie auf. In Bezug auf den/die Mörder greift King in eine nicht-mysteriöse Ecke, was okay aber in der Art etwas abgegriffen wirkt. Ganz, ganz zum Schluss gibt es dann allerdings einen kurze Oha-Moment. Gut zu lesen, das kann er - ich habe für die rund 640 Seiten zwei Tage gebraucht (und habe nicht ununterbrochen gelesen). Am Anfang teils etwas zäh - dann ging es für mich aber - ohne gelangweilt zu sein - flüssig weiter. King schreibt selbst im Nachwort, er war - nach einigen Überarbeitungen „zufrieden genug“. Ich persönlich denke: Absolut keine vergeudete Lebenszeit - allerdings hat King mit anderen Büchern bewiesen, dass er es besser kann. Von mir 3/5 Sterne.
🔹️ Die wahllosen Ersatzopfer 🔹️
️🔸 Meine Meinung ️🔸️ Das war mal wieder ein richtiger schöner, politischer und spannender King-Schmöker. Mir hat er gut gefallen, auch wenn der Autor im Nachwort sagt, das er selbst nicht ganz zufrieden mit seiner Geschichte wäre. Wie man es von King kennt, liebt er es ausschweifend zu erzählen, das muss man mögen. Zudem hat er zugelassen, daß sich Holly extrem weiterentwickelt und sich ihr Aufgabenbereich erweitert hat. Neben ihren Privatermittlungen ist sie nun einmalig als Bodyguard tätig. Das sich ihre Tätigkeit aber so entwickelt, damit konnte ja niemand rechnen. Auch in "Kein zurück" befasst sich der Autor mit brisanten Themen, diesmal mit einer sektenähnlichen Kirchengemeinde und Abtreibungsgegnern, worüber jeder seine eigene Meinung hat, die aber nicht in gewalttätigen Auseinandersetzungen oder mit dem Tod einer Person enden muss. Doch die vielen Perspektivwechsel zum Ende hin, hat sich das explosive Finale dann etwas in die Länge gezogen, aber trotz allem wurde ich gut unterhalten.
Kein Zurück
Rezension zu Stephen King – Kein Zurück Und da sind wir auch schon beim Thema: kein Zurück gibt es auch für mich in diesem Fall, denn ich habe das Buch nun abgebrochen. Warum? Dafür gibt es viele Gründe, aber der größte ist schlicht die Story. Diese konnte mich nach gut 200 Seiten nicht packen. Ich muss gestehen, dass ich bei diesem Buch neugierig war, wie es nach all den Jahren sein würde. Die neueren Bücher von King habe ich nicht mehr alle gelesen, weil ich immer das Gefühl hatte, er versucht etwas zu erzwingen – und irgendwie wieder ins Gespräch zu kommen. Aber schon beim Buch davor war ich etwas gelangweilt. Die sehr ausschweifende Art, die King schon immer hatte und die ich in seinen Anfängen so geliebt habe, passt für mich inzwischen einfach nicht mehr. Ich muss wirklich nicht jedes Staubkorn beschrieben bekommen, das in einer Sekunde fällt – besonders nicht, wenn es dann sieben Sätze über ein winziges Detail sind. Aber wo ist denn der King, den wir früher alle so geliebt haben? Wo haben wir ihn verloren? Liest man King nur noch, weil King draufsteht – oder weil man mehr erwartet, als man am Ende bekommt? Da in den ersten 200 Seiten nicht viel passiert ist, kann ich wenig zur eigentlichen Story sagen, aber darum geht es im Buch: Ein verrückter Täter tötet als „Sühneakt“ wahllos Ersatzopfer anstelle der Geschworenen. „Die Schuldigen am Tod des Unschuldigen sollen leiden“, heißt es. Das Morden geht weiter. Während Holly fieberhaft versucht, das Puzzle zusammenzusetzen, hat sie gleichzeitig alle Hände voll damit zu tun, Anschläge auf eine Feministin abzuwehren, der sie als Personenschützerin dient. Was King nach wie vor sehr gut kann – und das bewundere ich immer wieder –, ist der Aufbau der Welt um seine Protagonist:innen. Man hat stets das Gefühl, dass da mehr ist, als man liest. Die Story ist vielschichtig, konnte mich aber dennoch nicht einfangen. Vielleicht lese ich irgendwann weiter – aber aktuell: kein Zurück. Werbung da Rezensionsexemplar

🍂 Kein Zurück 🍂 #qotd hast du schon ein Stephan King Buch gelesen? 📖 Guten Morgen liebe #bookies, Stephen King begleitet mich seit Jahren – ich habe sämtliche seiner ins Deutsche übersetzten Bücher gelesen. Daher war für mich klar: Kein Zurück gehört ebenfalls in mein Regal. Besonders die Figur der Holly Gibney hat sich über die Jahre zu einer meiner liebsten entwickelt. Auch alte Bekannte wie Jerome Robinson, der an seinem zweiten Roman schreibt, und seine Schwester Barbara, deren Lyrik-Erfolge hinter Jeromes Ruhm verblassen, verleihen dem Roman jenen vertrauten Ton, den man bei King so schätzt – Figuren mit Geschichte und Tiefe. Der Fall, in den Holly diesmal gerät, ist dunkel und komplex. Detective Izzy Jaynes bringt sie auf eine Spur, die von einem anonymen Schreiben ausgeht: Mehrere Menschen sollen sterben – als angebliche Vergeltung für einen Justizskandal, bei dem ein Unschuldiger ums Leben kam. „Die Schuldigen am Tod des Unschuldigen sollen leiden.“ Schnell gerät Cary Tolliver ins Visier, ein todkranker Mann mit schwerwiegendem Geständnis: Um seinen Kollegen Alan Duffrey loszuwerden, hatte er diesem gefälschtes belastendes Material untergeschoben. Trotz seiner Offenbarung bleibt jede Konsequenz aus – und Duffrey wird im Gefängnis getötet. Obwohl Izzy Holly eindringlich warnt, sich rauszuhalten, lässt sie sich – ganz wie man es von ihr kennt – nicht davon abbringen, weiter zu ermitteln. Gleichzeitig kümmert sie sich um einen offiziellen Fall: Die Feministin Kate McKay wird zur Zielscheibe eines religiös motivierten Fanatikers. Nach einem fehlgeschlagenen Anschlag übernimmt Holly den Schutz der Aktivistin, die für das Selbstbestimmungsrecht von Frauen kämpft und dabei auf erbitterten Widerstand aus fundamentalistischen Kreisen stößt. King nimmt sich Zeit – vielleicht zu viel davon. Er entwickelt seine Charaktere und sozialen Themen mit gewohnter Gründlichkeit, doch der Spannungsaufbau zieht sich. Erst im letzten Drittel, als ein Footballspiel als dramatischer Hintergrund dient, zieht das Tempo an und die Geschichte gewinnt an Fahrt. Auch wenn das Erzähltempo diesmal gemächlich ist, bleibt King seiner Linie treu: Er schafft atmosphärische Dichte, facettenreiche Figuren und bettet brisante Themen in einen Krimi mit Tiefgang ein. Seine politische Haltung – kritisch gegenüber religiösem Fanatismus und konservativen Strömungen – ist dabei klar erkennbar. Kein Zurück ist kein Thriller, der einen pausenlos durch die Seiten treibt. Es ist eher ein vielschichtiger Roman mit gesellschaftlicher Relevanz – solide, aber ohne den Glanz seiner größten Werke. King selbst scheint das zu wissen und spricht dies auch im Nachwort offen an.
Wie immer habe ich mich sehr auf den neuen King gefreut. Bereits eine Woche nach dem Erscheinungsdatum durfte ich mir das nagelneue Buche in der Bücherei abholen. Was für ein Service! 🙂 Allerdings war die Vorfreude dann deutlich größer als die Freude während des Lesens. Leider konnte mich dieses Buch nicht so recht überzeugen. Ich hoffe - wie wohl manch anderer auch - dass King Holly nun endlich ruhen lässt. Ich mag sie gern, würde mich aber definitiv sehr über neue Charaktere freuen.
Es ist sehr politisch, aber das sind ja die meisten Bücher von King. Mich persönlich stört das gar nicht. Andere mögen das vielleicht jetzt nicht so. Ich mochte das Buch sehr gerne, ich liebe Holly Gibney! Ein sehr guter Thriller, der ganz ohne übernatürliche Elemente auskommt. Nur menschliche Monster kommen vor und die sind die schlimmsten...
Nein, einfach nein...
Also liebe Freunde, das war komplette Grütze... Ich weiß wirklich nicht woran es liegt, aber das ist nicht mehr der King, wie ich ihn liebe und feiere... Der Satzbau, die Formulierung zum nieder knien schlecht, kann auch der Übersetzung geschuldet sein, aber auch Kings große Stärke der Charakterentwicklung ging komplett flöten. Ich war genervt von Corona, Holly, dem Mörder und vorallem dem Durcheinander, was sich Inhalt betitelt. Keine rote Linie, eine dämliche Auslösung, um Spannung bettelnt, aber nicht erreicht. Leider hat das auch David Nathan nicht mehr retten können und ich hätte gerne die fesselnden Seiten von früher wieder. Das wäre zu schön. Erstmals überlege ich keine Bücher mehr von King zu kaufen, weil langsam häufen sich die schlechten Titel und es kommt einfach nichts gutes mehr... Sehr sehr schade, weil für mich geht damit eine Ära zu Ende...
Ich kann es mir immer noch nicht erklären, warum man Stephen King Bücher nicht liest, sondern tatsächlich in die Story hineingezogen wird bzw. gefühlt einer der Protagonisten ist. Man kennt gerade in den Holly-Gibney-Büchern die Charaktere so gut, als wäre man mit diesen schon lange befreundet. In diesem Werk lernen wir Izzy besser kennen und übernehmen mit Holly den schnöden Job einer Personenschützerin – widerwillig, aber lukrativ. Izzy ist mit ihrem Partner auf der Spur eines Serienmörders (was uns schon der Klappentext verrät) und betätigt sich unfreiwillig sportlich. Auch für die Seele ist etwas dabei: Barbara entdeckt neben der poetischen auch noch ihre musikalische Seite. Jerome darf erneut unterstützen, wobei mir hier die Bilder der Kennedy-Ermordung durch den Kopf gingen, als sich die zwei Handlungsstränge final verbinden. Ganz hoch anrechnen möchte ich King seine eindeutige politische Positionierung in diesem Buch. Nicht nur die Kontroverse, auf die sich die Story stützt, sondern auch der subtile und auch weniger subtile Einsatz von Zaunpfählen – danke dafür, Stevie. Wenn es noch nicht rüberkam: Lest die Bände mit und über Holly unbedingt. Aber aufpassen und die Reihenfolge beachten, denn Holly ist bekanntermaßen zuerst als Nebencharakter aufgetaucht.
Besser als „Holly“
Mir hat dieses Buch wesentlich besser gefallen als „Holly“ und Holly selbst wirkte hier auch viel sympathischer. Und Gott sei Dank auch weniger Corona. Ich werde wahrscheinlich nie so ganz warm werden mit dieser Art von Buch, aber es hat mir schon ganz gut gefallen. Daher gebe ich hier 4 Sterne ⭐️

Ein politischer King. Seit meiner Jugend lese ich fast jedes Buch von ihm und gerade im Wahlkampf ist er mir in Social Media noch mehr ans Herz gewachsen. 💚 Aufrechter Typ! In diesem neuen Holly Buch zeigt King wie tief geteilt die amerikanische Gesellschaft mittlerweile ist. In diesem Fall das woke America gegen die bigotten Abtreibungsgegner. An sich mag ich die Holly Reihe, an einigen Stellen war mir die zuckersüße Holly, Jerome und Barbara Beziehung ein bißchen zu viel. Aber sei es drum…ich hoffe der Mann schreibt noch viele Bücher.
Nein! 🙅🏻♀️
Was soll das sein? Ich hab mich sehr auf das neue Buch von King gefreut. Aber ich glaube wir wurden verarscht. Das ist kein King Buch! Zu Beginn dachte ich mir noch ...ja wird sicher besser... dann ... ja manchmal braucht man einen langen Atem... ... zum Schluss werden wir mit einer mega Auflösung belohnt... Aber es kam nix. Ich hab mich noch nie so durch ein Stephen King Buch gequält 😩. Drei Geschichten ( ein Serienmörder, Holly als Personenschützerin und Barbara mit einer Sängerin) werden erzählt und dann krampfhaft zu einem gemeinsamen Showdown zusammen geführt. Was soll das? Bitte bitte lieber Herr King, verabschieden Sie sich von Holly und suchen Sie sich etwas Neues. Es tut mir wirklich leid, aber ich muss dieses Buch ( ja ein Stephen King Buch) so schlecht bewerten! Von mir keine Empfehlung!
Es hat Spass gemacht, Holly und vielen anderen bekannten Personen hier wieder zu begegnen und sie bei zwei parallel verlaufenden Geschichtssträngen begleiten zu dürfen. Ungewöhnlich für Stephen King geht es hier Schlag auf Schlag, da die sühnende Person sehr emsig zu Werke geht. Spannendes Buch ohne dass es mal langatmig sondern eher flott erzählt wird (untypisch für King). Ich hätte mir aber mehr Überraschungen die Haupt- und Nebenfiguren betreffend gewünscht und das Ende war auch eher mau als nervenzerreissend.
Holly Gibney - Lieblingsermittlerin
Diesmal nur leider nicht so stark, wie in den Vorgängerbänden. Zwar wie immer von King sehr gut erzählt und doch fehlte diesmal der wirkliche Schauer. Wobei das ja vielleicht auch nur ein Anspruch ist, den man an King hat. Auch gab es bei mir ein leises Störgeräusch, bei der Hauptwahl der (feministischen) Themen des Buches und wie King (oder dass es eben King ist) über diese seine Story entwickelt. Kann dennoch sehr gut gelesen werden.
Ich liebe Holly 🖤 und ihre Welt 🖤
Wieder mal ein tolles Holly Buch 😇 Wieder mal ein tolles King Buch 🖤 Ich hab mich einfach treiben lassen, ohne viel zu rätseln oder zu mutmaßen. Und somit hatte ich wirklich einen "ach wat!?!"-Moment als der/die/das Bösewichtel 😉 enthüllt wurde. Fand es wirklich spannend und unterhaltsam. Konnte die gelangweilten Kommentare während der Seiten Updates wirklich nicht nach vollziehen 🤷 Klare Holly Leseempfehlung 🖤 Lange Tage und angenehme Nächte 🖤
🇺🇲⚖️⛪️ Puh, schwierig... ich liebe und verehre Stephen King und ich bin ein großer Fan von seiner Protagonistin Holly, aber dieses Buch hier ist einfach keine Sternstunde - weder von ihm noch von ihr. Viel von der Story fühlte sich bekannt und wie ein zweiter Aufguss früherer Werke an und es fehlte mir einfach am Feuer und vor allem an der Tiefe der Personen. Eigentlich ist das etwas, worauf man sich bei dem Meister verlassen kann, nämlich seine Detailverliebtheit, aber in diesem Buch kam das für mich zu kurz. Vielleicht ist die Figur Holly auch "ausgeschrieben", aber das würde ich sehr schade finden. Etwas versöhnlich stimmt mich allerdings das Nachwort, in dem der Autor erklärt, dass und warum er mit dem Buch selbst nicht so ganz zufrieden ist und damit bin ich schlussendlich dann fein.
Leider enttäuschend und viel zu langwierig erzählt
Im hohen Alter lässt auch der große Stephen King nach und ich als Fan fand es besonders schwierig das neue Werk „Kein Zurück“ mit seinen mehr als 600 Seiten zu rezensieren, denn diesmal konnte er mich nicht überzeugen. Ich brauchte erstmal einige Seiten um in die Geschichte richtig reinzukommen und um die verschiedenen Handlungsstränge zu folgen. Doch obwohl ich normalerweise mit seinen Längen und ausführlichen Beschreibungen keine Probleme habe, fand ich „Kein Zurück“ extrem zäh am Anfang aber auch zum Ende hin. Als umfangreiches Werk hat mich die Geschichte als Ganzes nicht fesseln können und auch mit den Charakteren scheiterte er dieses Mal. Die bekannten Figuren Holly Gibney und die Geschwister Jerome und Barbara Robinson bekamen jeweils ihren eigenen Handlungsstrang. Doch eins war für mich als Leser klar und zwar fehlte eine zentrale Figur wie es Bill Hodges in der Mr. Mercedes Trilogie war, der neben den genannten Figuren die Geschichte getragen hat und für uns die zentrale Figur aus den ersten Holly Gibney Bücher war. Doch was erzählt uns „Kein Zurück“? Es war für mich ein Thriller mit verschiedenen Strängen die teilweise in den politischen und gesellschaftskritischen Bereich gingen. Die Jagd nach dem „Stellvertretermörder“ war für mich noch der beste Part, der mich am Lesen halten konnte sowie die Abschnitte aus der Perspektive des Serienkillers. Die Ideen im Buch waren an sich gut, aber es war auf jeden Fall zu langwierig erzählt, viele Seiten hätte man kürzen können und sobald die Story etwas besser wurde, hat sie dann auch wieder bald nachgelassen. Ansonsten kann ich nur empfehlen, nimmt lieber einen älteren King Roman und ihr bekommt nach meiner Meinung viele großartige Lesestunden und tolle Werke besonders aus seinen frühen Anfangsjahren.

Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.
Posts
Ein recht guter Krimi von King. Themen wie politischer und religiöser Fanatismus, Feminismus, Sucht- und psychische Krankheiten. Hier und da gute Spannung vorhanden. Gab auch Stellen bzw. Passagen die mich echt überrascht haben und ich mit nicht gerechnet hätte, aber leider auch stellen die sich gezogen haben und teils eher uninteressant waren. Holly ist ein toller Charakter die man sich nicht mehr weg denken kann. Ich hoffe das nächste Werk von King wird wieder etwas übersichtliches. Horror oder Fantasy wäre nett.
Naja… Hier hat mich leider nicht viel überzeugt. Alles war mittelmäßig. Holly Gibney ist für mich auch eher überbewertet. Sie funktioniert als Nebenfigur fantastisch, wie z. B. in The Outsider. Aber als Hauptfigur klappt das für mich nicht so gut. In „Holly“ gab es zumindest gute Antagonisten, sodass sich das ausgeglichen hat und dann auch Spaß machte. In „Kein Zurück“ sind die Antagonisten einfach nur langweilig. Das große Motiv ist nach 250 Seiten klar und wenn King dann auf Seite 500 seinen Twist präsentiert, ist mir gerade einmal ein Gähnen entfleucht. Im Großen und Ganzen fand ich es ziemlich öde. Der ungewohnt brave Schreibstil, die langweiligen Bösewichte, die langweiligen Ermittler und das langweilige Finale. Schade.

Große Themen, wackliger Aufbau
Ich würde nicht sagen, dass ich das Buch schlecht fand. Aber wie Kings Frau Tabitha treffend meinte: „Das kannst du besser.“ Genau das ist der Eindruck, den ich nach der Lektüre hatte. Im Nachwort gibt King selbst zu, dass er mit dem Buch nicht ganz zufrieden war und im Schreibprozess gestört wurde. Besonders die Zeitstränge und Übergänge zwischen Kapiteln und Unterkapiteln wirken häufig unharmonisch. Nicht verwirrend – aber unfertig und abgehackt. Viele Erwähnungen und Andeutungen bleiben nichtssagend, oft sogar leer. Zudem hatte ich stellenweise das Gefühl, dass zu viele Themen gleichzeitig aufgemacht wurden, ohne dass sie wirklich greifen konnten. Aber jetzt genug gemeckert! Trotz der Überfrachtung behandelt „Kein Zurück“ Themen, die aktueller nicht sein könnten: Frauenrechte, Selbstbestimmung, Diversität. Ohne moralischen Zeigefinger, dafür mutig und ehrlich. Auch als Kritik an Religion und Politik funktioniert das Buch gut – besonders im zentralen Thema: der Abtreibungsdebatte. Was die Figuren angeht: Holly Gibney („Hollybeere“) bleibt leider etwas blass. Dafür stechen andere Charaktere heraus. Trig, ein selbstreflektierter Serienmörder, der mit seinen eigenen Klischees spielt und sie kommentiert – sehr spannend! Sein „Vater-Bindungskomplex“ hat für mich die tragische Seite des Bösen gut eingefangen. Und dann ist da noch Chris/Chrissy – eine Figur, die in zwei Identitäten lebt. Aus einem Trauma heraus erschafft sich Chris die Rolle seiner Schwester Chrissy, was eindrucksvoll die Sehnsucht nach einer idealen Identität thematisiert. Diese Darstellung fand ich sehr stark und berührend. Fazit: Man merkt dem Buch die Schwierigkeiten beim Entstehungsprozess an. Dennoch gab es für mich Lichtblicke – starke Themen, mutige Figuren, und emotionale Tiefe. Kein Highlight im King-Kosmos, aber auch kein Reinfall. Auf ein stärkeres nächstes Buch und vor allem auf eine stabilere Gesundheit für Mr. King! Im Buch erwähnte Filme & Serien: Family Guy, Nummer 6, Law & Order, Antiques Roadshow, Scarface, The Handmaid’s Tale, The Five, Roy Rogers Show
Stephen King liefert mal wieder eine spannende, düstere Geschichte mit psychologischem Tiefgang. Besonders schön für Fans: Man trifft auf bekannte Figuren – allen voran Holly Gibney, die wieder eine starke Rolle spielt. Der Roman überzeugt durch Spannung, dichte Atmosphäre und ein vertrautes King-Gefühl. Es hatte zwar einige Längen, aber für alle, die seine Charaktere lieben und gern in dunkle Abgründe blicken, ist das Buch absolut empfehlenswert!
Gibt leider bessere Bücher von ihm... ⚖️💭
— Hier treffen wir auf einen alt bekannten Charakter: Holly Gibney. Es heißt entweder man liebt oder hasst sie. Dem muss ich jedoch widersprechen, ich persönlich hab mich zwar nicht gefreut als angekündigt wurde, dass Holly zurück ist, hab aber auch nichts gegen sie. Muss aber gestehen, dass ich Kings Faszination von ihr nicht verstehe. ⠀ — Num zum Buch. 𝗗𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝗿𝗲𝗶𝗯𝘀𝘁𝗶𝗹? Weiterhin weltklasse. 𝗗𝗶𝗲 𝗖𝗵𝗮𝗿𝗮𝗸𝘁𝗲𝗿𝗲? Ausgebaut und mit Persönlichkeit versehen, wie es kein anderer macht. 𝗗𝗶𝗲 𝗛𝗮𝗻𝗱𝗹𝘂𝗻𝗴? Es erwarten uns Themen wie religiöser Fanatismus, Feminismus oder psychische Krankheiten. Diese Themen werden in mehreren Plotlines in ausschweifender Art erzählt, nach und nach verwoben und am Ende im finalen „Showdown“ zusammengeführt. 𝗗𝗮𝘀 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺? Nicht jeder Erzählstrang hat hat es geschafft mich zu begeistern, einer hat mich regelrecht gelangweilt. ☕️ ⠀ — Es ist meiner Meinung nach ein gutes Buch, jedoch nur ein durchschnittlicher King. Mir hat es ab der Hälfte, als die Spannung aufnahm, gut gefallen, davor jedoch war es fast schon anstrengend. Ich freue mich auf den nächsten King & hoffe dieser kommt mit was komplett neuem zurück!

Stephen King begibt sich wieder auf die Pfade eines Politthrillers. Holly ist dabei und bekommt es mit einem Stalker zu tun. Der Stalker hat es auf eine bekannte Feministin abgesehen. Gleichzeitig hat es die Stadt mit einem Serienmörder zu tun. Er will den Tod eines unschuldig verurteilen Mannes sühnen/ rächen. Stephen King ist ja bekannt sich politisch kritisch zu äußern. Hier werden unter anderem die Abtreibungsgesetze und Selbstbestimmung der Frauen thematisiert. Im Nachwort sieht man noch mal, dass Abtreibungsgegner auch nicht vor Mord zurückschrecken. Holly hat mir wieder sehr gut gefallen. Sie ist ja eine Charakter , der sich bei ihm irgendwie verselbstständigt hat. Und ich weiß,daß grad Holly die Fangemeinde spaltet. Ich mag sie gerne. Grad ihre ganze Entwicklung angefangen von Mr Mercedes bis jetzt finde ich super gut gelungen. Stephen King hat es immer geschafft sie mit jedem Buch 'reifen' zu lassen. War sie am Anfang eine graue unscheinbare Frau hat er sie bis hierher immer selbstbewusster werden lassen. Holly ist ein Hypochonder und hat auch nicht gerne viele Menschen um sich .Und ja auch da hat Stephen King sie durch die Corona Zeit begleitet(im Buch Holly) . Für mich war das ,passend zu ihren Charakter, völlig OK. Auch Jerome und Barbara gefallen mir sehr. Die drei wissen, dass sie sich aufeinander verlassen können. Mir hat das Buch gut gefallen. Kurze Kapitel und Perspektivwechsel. Und ganz am Ende wird es dann doch noch Kingmäßig etwas mysteriös 😉

Spannend und politisch
Im neuen Roman „Kein Zurück“ von Stephen King treffen wir auf Holly Gibney, sie ist Privatermittlerin und spielte schon in vorherigen Romanen von King eine Rolle. In knapp 600 Seiten können wir Holly diesmal nicht nur als Ermittlerin, sondern auch als Bodyguard erleben und sie hat diesmal wirklich einiges zu tun. Denn es gibt einen verrückten Mörder, der wahllos Opfer tötet um sich an Geschworenen zu rächen, die einen Unschuldigen verurteilten. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt und wir bekommen nicht nur einen Einblick in Hollys Ermittlungen, sondern auch die Taten des Mörders. „Kein Zurück“ ist ein spannender Thriller, allerdings hätte ich von Stephen King ein bisschen mehr erwartet. Es ging viel um politische Themen und dadurch hat es sich in der Mitte etwas gezogen. Ich mochte das Buch, aber es war Highlight.

#Rezension #KeinZurueck [ad] Manchmal passt es einfach nicht und ich könnte euch jetzt sagen wie toll der neue King ist und wie cool es war Holly wiederzusehen, aber ich habe mich durch die Geschichte gequält und möchte ja ehrlich rezensieren. 😬 Am Anfang war ich verwirrt und hatte Probleme der Story und den Zusammenhängen zu folgen, aber je mehr ich gelesen habe umso besser wurde es. Dabei meine ich aber, wenn ich mehr Seiten am Stück gelesen habe, denn erst dadurch wurden die Knoten in meinem Kopf aufgelöst und dennoch hat mich nur der Hauptstrang gepackt, wo es um die Morde ging. Es wird aber definitiv Zeit benötigt, denn wenn ich mal nur Zeit für 20 Seiten hatte wurde es schwierig. 🥲 King redet viel, das macht ihn aus und das mag ich an ihm. Er hat auch immer wieder wichtige Botschaften. Ich fand "Holly" richtig cool, weil man trotzdem wusste, warum er der Meister des Horrors ist. Mit "Kein Zurück" liefert er einen Roman, der sehr aktuell ist, der gut geschrieben ist, aber der mich schlicht und ergreifend nicht abgeholt hat. Zwischendurch gab es kleinere Thriller-Elemente, die vor allem im Hauptstrang ganz nett waren und Holly als Hauptperson war auch wieder ziemlich cool. Ich liebe King und habe noch ein paar Bücher hier stehen und freue mich darauf. Wer eine aktuelle Geschichte mag, die Zeit braucht ist mit "Kein zurück" gut unterwegs. Meins war es diesmal nicht, daher verzichte auf eine Noten-Bewertung. Mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen. Schadeeee. Aber bei so vielen sehr guten Büchern ist es ok, wenn mir mal eins nicht gefällt. Vielen Dank noch an das wunderbare @team.bloggerportal. 🖤 #IchHabeKeineLichterkette #DekoFreiSeit2020 #Bücher #Buchpost #Krimi #Thriller #booklover #Buchtipp #Buchblogger #buchwurm #Nördi #bookstagram

Nicht unbedingt einer der besten…, aber ein besonderer King
„Kein Zurück“ ist kein typischer Stephen King – und genau das macht es interessant. Der Einstieg wirkt zunächst schleppend, die Handlung in mehrere scheinbar unabhängige Stränge zersplittert. Man fragt sich, wie das alles zusammenfinden soll. Doch wer dranbleibt, wird belohnt: Die Geschichte nimmt Fahrt auf, der Spannungsbogen zieht merklich an, und gegen Ende liest man die Kapitel doch recht zügig. Anders als viele frühere Werke Kings steht hier nicht das Übernatürliche im Mittelpunkt, sondern vielmehr ein gesellschaftspolitisch hochaktuelles Thema: das Selbstbestimmungsrecht der Frau, insbesondere im Hinblick auf Abtreibung, Körperautonomie und das Machtgefälle zwischen den Geschlechtern. Dabei lässt King bewusst fast ausschließlich weibliche Protagonistinnen sprechen und handeln – ein starkes Statement, das sich auch als Reaktion auf frühere Vorwürfe gegen ihn lesen lässt (Rassismus, Homophobie, Frauenfeindlichkeit). In der Figur Holly Gibney, die man schon aus früheren Werken kennt, hat King eine Stimme geschaffen, die diesen Themen mit Empathie, Intelligenz und Integrität begegnet. Das Ende kommt – typisch King – etwas abrupt, und nicht alle Handlungsfäden werden mit der Tiefe abgeschlossen, die man sich vielleicht wünschen würde. Dennoch bleibt ein nachhaltiger Eindruck: „Kein Zurück“ ist ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. Es hält der amerikanischen Gesellschaft einmal mehr einen ungeschönten Spiegel vor – ein Markenzeichen Kings, das oft missverstanden wird. Fazit: Kein klassischer King – aber ein wichtiger. Wer sich auf das Thema und das Tempo einlässt, wird mit einer klugen, ungewöhnlichen Geschichte belohnt. Besonders Fans von Holly dürften auf ihre Kosten kommen – und dürfen hoffen, dass da noch mehr kommt. “Lange Tage und angenehme Nächte”
oh nein...
Ich bin seit über 35 Jahren echter Stephen King Fan, alle Bücher mehrmals gelesen. Ich werde nie vergessen, wie ich die ersten Bücher von ihm verschlungen und geliebt habe, wie ich seine Sammlung aufgebaut und gepflegt habe. ABER leider leider ist dieser neueste King ein DNF für mich. Ich hatte mich so gefreut, es vor dem Release lesen zu können. Und dann das... Ich habe bei 25% des Buches abbrechen müssen, weil mir meine Zeit zu schade ist für Bücher, die es nicht wert sind zu Ende zu lesen. Zu viel Politik, zu viele völlig uninteressante Themen, das Hauptthema um Holly zu langweilig und nervtötend und einfach ein großes Nein... "Schuster bleib bei Deinen Leisten", sagt man. King hätte bei Horror und Thrillern bleiben sollen. Selbst die Phantasy Sagen um den Dunklen Turm und Fairy Tale waren fantastisch zu lesen. Die letzten Bücher um Holly gingen ja noch. Aber dieses hier - nein... 2 🌟 , so traurig wie es ist...
Holly 😍
Ich feiere immer noch, dass Stephen King sich dazu entschied Holly eine eigene Bandreihe zu widmen. Dies ist das zweite Buch. Wie ich auch im ersten Band schon erwähnte, ist Holly eine Figur, die man liebt oder hasst. Holly Gibney hat auch in diesem Roman einen extrem undurchsichtigen Fall zu lösen. Ja es ist teilweise sehr politisch, ja es kommt auch wieder Corona darin vor - in der Endphase. Aber das sind alles Nebenschauplätze, an die man sich nun stören kann oder einfach als Rahmen der Geschichte hinnimmt. Ich fand den Roman klasse, ein typischer King. Man kennt von Anfang an den Täter, jedoch kennt man ihn nicht😉 das ist ein Phänomen, welches meines Erachtens, nur Koontz und King beherrschen. Es war ein fantastisches Leseerlebnis und ein muss für alle Holly Gibney Fans.
"Kein Zurück", der Nachfolger von "Holly" hat mir erstaunlich gut gefallen. Im Gegensatz zu "Holly" hat sich dieses Buch meiner Meinung nach nicht so gezogen. Ich fand es nicht langweilig, sondern eher spannend. Die verschiedenen Stränge der Story haben mir richtig gut gefallen und ich fand es echt spannend wie die Stränge gegen Ende zusammenlaufen. Der einzige Kritikpunkt ist, dass es teilweise ziemlich verwirrend sein kann. Es werden super viele Namen genannt und verschiedene Charaktere vorgestellt, die King dann erst mit dem Vornamen, dann mit dem Nachnamen und mal mit dem Spitznamen anspricht 🫠 Ich musste ein paar mal zurück blättern und wieder nachlesen wer jetzt eigentlich wer ist. Interessant fand ich auch dass King viel von seiner politischen Meinung hat einfließen lassen. Es hat mich persönlich nicht gestört, sondern eher interessiert. Ich kann mir aber vorstellen dass es für manche ein Tick zu viel sein könnte. Man sollte dem ganzen aber trotzdem eine Chance geben. Im großen und ganzen wird das Buch sicherlich den meisten gefallen, die "Holly" bereits geliebt haben. Viel Spaß beim Lesen 💕
Nicht Kings bestes Buch, aber solide. Aktuelle Themen, starke Holly, klischeehafter Killer, top gelesen von David Nathan!
Stephen Kings "Kein Zurück" bietet solide Unterhaltung, gehört aber nicht zu seinen stärksten Werken. Die Handlung wirkt stellenweise sehr konstruiert – etwa wenn Holly plötzlich als Bodyguard agiert oder ihre Freundin Barbara sich mit einer berühmten Sängerin anfreundet. Dennoch bleibt Hollys Charakterentwicklung authentisch und nachvollziehbar. Ein Pluspunkt ist die thematische Relevanz: Holly wird mit dem Schutz einer Feministin betraut, die sich unter anderem für das Recht auf Abtreibung einsetzt und deshalb von fundamentalistischen Christen bedroht wird. Diese Bedrohungssituation wirkt leider erschreckend realistisch und verleiht der Geschichte eine gesellschaftskritische Tiefe. Die Handlung selbst ist weder besonders spannend noch langweilig – sie plätschert solide dahin. Der Serienkiller-Background wirkt etwas klischeehaft, doch die Parallele zu Suchtverhalten, besonders in Bezug auf Alkoholismus, bringt eine interessante Ebene mit sich. Wie immer brillant ist David Nathan als Sprecher, der Kings Werke mit seiner Stimme zum Leben erweckt und für mich untrennbar mit dem Autor verbunden ist. Insgesamt 3,5 von 5 Sternen: kein Highlight, aber ein ordentliches Buch mit einigen starken Momenten – besonders für eingefleischte King-Fans!
Das war laaaaaang. David Nathan wieder mal at his best! Der Plot war schlüssig und es gab auch keine zähen Phasen, aber natürlich trifft am Ende alles wieder zusammen und es bleibt auch wieder mal an Holly hängen. Holly ist und bleibt einzigartig - aber ich denke, jetzt hätt ich gern mal wieder was gruseliges vom Meister!
Schön wieder von Holly zu lesen
Das Buch war gut und die Geschichte solide. Ich vermiss ja so ein wenig die alten Geschichten von ihm, wo es übersinnlich zugeht. Hier haben wir einen Krimi, der aber trotzdem schön zu lesen war. Die Charaktere haben mir gut gefallen und wir haben viele alte Bekannte wieder getroffen. Also es lohnt sich zu lesen wenn man alle anderen Bücher der Bill Hodges bzw. jetzt Holly gelesen hat. Im großen und Ganzen ein gutes Buch, ich wünschte mir nur mal wieder etwas weniger „normales“ von ihm
Sie ist eine 3 von 5 Joa ihrgendwie holen mich die Krimi's von King nicht so gut ab wie seine Gruselgeschichten xD Also die Handlung war solide, an manchen Stellen zu langatmig. Hätte man sicher das ganze Buch um mindestens 150 Seiten kürzen können xD Die Charaktere sind aber dafür echt gut gelungen. Holly ist immer noch mega Sympathisch. Aber auch unsere neuen Bekannte sowie auch die Bösewicht sind extrem gut gelungen. Der Schreibstil ist wieder mal mega zum Lesen! Insgesamt eher ein schwächerer King aber vllt ists was für die Extremen Krimi Fans was <3
Sternebewertung fiktiv
Was, wenn Gerechtigkeit nur ein Vorwand ist und die wahren Schuldigen frei herumlaufen? Stephen Kings „Kein Zurück“ ist kein gewöhnlicher Krimi. Es ist ein Roman über Systemversagen, ideologische Radikalisierung und über die Menschen, die dazwischen aufgerieben werden. Im Zentrum steht ein grausamer Gedanke.Ein Serienkiller namens Trick will zwölf unschuldige Menschen ermorden, stellvertretend für zwölf Geschworene, die einst ein Fehlurteil gefällt haben. Der zu Unrecht verurteilte Mann ist im Gefängnis gestorben. Nun will jemand „ausgleichen“, was nicht mehr gutzumachen ist, mit weiteren Leben. Parallel dazu lernen wir Kate kennen, eine Aktivistin, die sich für das Recht auf Abtreibung starkmacht. Ihre Pressetour durch die USA wird zur Höllenfahrt. Morddrohungen, ein Attentat, ihre Assistentin wird mit Säure übergossen alles, weil sie ihre Stimme erhebt. Das Attentat galt eigentlich ihr. King verwebt geschickt politische Realität mit literarischem Sog. Die aktuelle US-Debatte über Abtreibung, Kontrolle über Frauenkörper. Und dann ist da Holly Gibney, eine der vielschichtigsten Figuren in Kings Universum. Still, hochintelligent, kantig, empathisch. Sie ist nicht nur Ermittlerin, sondern auch Beschützerin, Beobachterin, moralischer Kompass in einer Welt, die aus dem Gleichgewicht geraten ist. Ohne sie wäre es ein solider Krimi mit ihr ist es ein vielstimmiger, kluger und bitter nötiger Roman. Ich liebe Holly. Im Nachwort druckt King eine reale Statistik zum Thema Abtreibung und den Abtreibungshelfer ab, eindrücklich und erschütternd. Er selbst sagte, er sei beim Schreiben gesundheitlich angeschlagen gewesen, aber mit Unterstützung habe er diesen Roman fertiggestellt. Vielleicht ist es genau das, was ihn so menschlich macht. Der Text ist nicht perfekt. Aber er ist direkt und notwendig.
Politische Einstellung
• Buchrezi • 😵💫 Zum Inhalt: Ein neuer Fall für Holly Gibney! Ein unschuldig Verurteilter wird im Gefängnis brutal ermordet und Trig schwört Rache. Getrieben von Mordlust zieht er durchs Land, mit dem Ziel, 13 Menschen zu töten. Genau so viele, wie an der Verurteilung beteiligt waren. Doch statt die Geschworenen aufzusuchen, mordet Trig scheinbar wahllos und hinterlässt bei jedem Opfer einen Zettel. Auf ihm, jeweils der Name eines Geschworenen. Die Polizei tappt im Dunkeln, bis Holly um Hilfe gebeten wird und bald auf eine heiße Spur stößt. Doch warum ist Trig überhaupt so sehr von Rache getrieben? Und nicht nur die Mordserie beschäftigt Holly. Dieses Mal soll sie als Personenschützerin einspringen: Die berühmte Feministin und Autorin Kate wird wiederholt Opfer von Anschlägen und will niemand anderen als Holly an ihrer Seite. Doch wer steckt dahinter? Und welches Motiv treibt die Täterin oder den Täter an? Mein Fazit: Wer die Bücher rund um Holly kennt, wird auch dieses mögen. King erfindet das Rad nicht neu, als Leser*in weiß man von Anfang an, wer der Mörder ist und wer hinter den Anschlägen steckt. Das ist typisch für die Bücher rund um Holly und auch für die Mr. Mercedes-Reihe. Ich persönlich hätte es spannender gefunden, wenn man mehr miträtseln hätte können. Trotzdem: ein solider Thriller. Holly bleibt zwar etwas blass, und warum gerade sie als Personenschützerin infrage kommt, wurde mir nicht ganz klar, trotzdem macht sie einen guten Job. Dass Kings neuere Werke häufig kritisiert werden, weil er immer wieder die Corona-Pandemie thematisiert oder seine Haltung zu Trump und zur amerikanischen Politik klar äußert, kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde es stark, dass einer der erfolgreichsten Autoren unserer Zeit eine klare Position bezieht, bitte gerne mehr davon! „Kein zurück“ ist sicher nicht sein bestes Buch. Aber einmal im Jahr ein neuer King in der Hand, das ist für mich einfach ein Highlight. Und das Ende? Hatte es dann doch in sich. Ich vergebe ⭐️⭐️⭐️⭐️ von fünf ⭐️!

Ich bin ein Fan von Stephen King und habe alle seine Bücher (in einem extra Regal). Somit durfte ich natürlich auch den neuesten Roman von ihm nicht auslassen. Wieder ein Roman mit Holly Gibney - einer Figur, die im Lager der King-Fans deutlich polarisiert; ich mag Holly. In einigen Kritiken heißt es, Holly wäre zu oberflächlich gehalten. Beispiel NDR vom 20.06.2025 »Dafür, dass Holly Gibney so eine Muse zu sein scheint - es ist schon der zweite King-Roman in Folge, das siebte Buch insgesamt, in dem sie vorkommt -, dafür bleibt die Figur sehr oberflächlich.« Das kann ich nicht nachvollziehen, liest man alle Bücher, Holly betreffend, führt King sie sehr gut in seine Welt ein und lässt sie auch nicht oberflächlich zurück. Wer dies nachvollziehen möchte, dem sei zunächst die Mr. Mercedes-Trilogie empfohlen. Auch hörte ich die Meinung, Holly sei nur Randfigur und Stichwortgeberin - dies galt allerdings für den Anfang des Buches (die ersten knapp 200 Seiten); ich sehe es zwar mit Holly nicht so, jedoch durchaus mit den ersten 200 Seiten. Durch diese muss man sich schon einigermaßen durchkämpfen. Wer mehr von King kennt, der weiß, das dies nicht ungewöhnlich ist. Er baut den Spannungsbogen gern einmal sehr flach auf und pirscht sich detailreich dem Kern der Sache an. Vorteil: Man ist mit den Akteuren gut vertraut. Tatsächlich war es hier aber etwas arg flach. Wer allerdings durchhält, bekommt einen durchaus typischen King. Mehrere Handlungsstränge, die sich schließlich mit einem lauten Knall treffen und in einem klassischen Showdown enden, der gern auch mal ausufert. Was man King hier allerdings vorwerfen kann, es kommt nichts wirklich Neues. Flüssig zu lesen ist es allerdings - denn schreiben und erzählen, das kann er. Eine weiterer Aspekt aus der oben schon genannten Kritik vom NDR. »Frauenrechte, fundamental christliche Sekten, der morbide Erfolg von True Crime-Podcasts - alles wird angeschnitten, nichts davon aber näher betrachtet. Alles nur Kulisse für den Thrill.« Ja, lieber NDR - das ist Stephen King. Er reißt wichtige Themen an, und nutzt sie tatsächlich lediglich als Kulisse, um in die menschlichen Abgründe zu schauen; inwiefern dies hier passiert, möchte ich nicht verraten, da ich dadurch spoilern würde. Im Gegensatz dazu, ein Punkt, der mich gestört hat: Nicht zum ersten Mal nimmt er als „Bühne“ auch die Anonymen Alkoholiker daher; das nicht zum ersten Mal. Hier wäre doch tatsächlich einmal ein neues Thema schön. Abgesehen davon hat er das Thema Frauenrechte (Recht auf Abtreibung) sehr konsequent durch die Geschichte laufen lassen. Worum geht es eigentlich? Ein Serienmörder tötet ohne Muster Menschen und hinterlässt bei ihnen die Namen der Geschworenen eines Falles, in dem der Angeklagte verurteilt wurde - ein Justizfehler, wie sich rausstellt. Izzy, Freundin von Holly - und Polizistin - ermittelt und bittet Holly (inoffiziell) um Hilfe; denn Izzy weiß um Hollys kombinatorischen Fähigkeiten. Holly ist selbst neugierig, jedoch anderweitig eingebunden. Dennoch versucht sie, über Internet, Kontakte und ihre eigene Kombinationsgabe, zu helfen. Holly selbst hat einen Auftrag im Personenschutz angenommen. Die Frauenrechtlerin und von der Kirche verhasste Abtreibungsbefürworterin Kate McKay tourt durch die USA. Neben Anfeindungen von „Lebensrettern“ sieht sie sich plötzlich einem Stalker gegenüber, der offenbar bis zum Äußersten gehen und Kates Tod will. Weitere alte Bekannte, Babara und Jerome sind auch wieder mit an Bord, sowie eine alternde Jazz- und Soul-Sängerin, die ein großes Comeback plant. Insgesamt ein leidlich runder King, der aber - gerade am Anfang - deutliche Längen hat und hier und da auch etwas konstruiert wirkt. Auch gibt es ein paar Punkte, die nicht ganz rund sind. Beispiel: Barbara will Jerome zwei Karten schenken, für ihn und seine Freundin; diese Freundin taucht - abgesehen von dieser einen Erwähnung - nie auf. In Bezug auf den/die Mörder greift King in eine nicht-mysteriöse Ecke, was okay aber in der Art etwas abgegriffen wirkt. Ganz, ganz zum Schluss gibt es dann allerdings einen kurze Oha-Moment. Gut zu lesen, das kann er - ich habe für die rund 640 Seiten zwei Tage gebraucht (und habe nicht ununterbrochen gelesen). Am Anfang teils etwas zäh - dann ging es für mich aber - ohne gelangweilt zu sein - flüssig weiter. King schreibt selbst im Nachwort, er war - nach einigen Überarbeitungen „zufrieden genug“. Ich persönlich denke: Absolut keine vergeudete Lebenszeit - allerdings hat King mit anderen Büchern bewiesen, dass er es besser kann. Von mir 3/5 Sterne.
🔹️ Die wahllosen Ersatzopfer 🔹️
️🔸 Meine Meinung ️🔸️ Das war mal wieder ein richtiger schöner, politischer und spannender King-Schmöker. Mir hat er gut gefallen, auch wenn der Autor im Nachwort sagt, das er selbst nicht ganz zufrieden mit seiner Geschichte wäre. Wie man es von King kennt, liebt er es ausschweifend zu erzählen, das muss man mögen. Zudem hat er zugelassen, daß sich Holly extrem weiterentwickelt und sich ihr Aufgabenbereich erweitert hat. Neben ihren Privatermittlungen ist sie nun einmalig als Bodyguard tätig. Das sich ihre Tätigkeit aber so entwickelt, damit konnte ja niemand rechnen. Auch in "Kein zurück" befasst sich der Autor mit brisanten Themen, diesmal mit einer sektenähnlichen Kirchengemeinde und Abtreibungsgegnern, worüber jeder seine eigene Meinung hat, die aber nicht in gewalttätigen Auseinandersetzungen oder mit dem Tod einer Person enden muss. Doch die vielen Perspektivwechsel zum Ende hin, hat sich das explosive Finale dann etwas in die Länge gezogen, aber trotz allem wurde ich gut unterhalten.
Kein Zurück
Rezension zu Stephen King – Kein Zurück Und da sind wir auch schon beim Thema: kein Zurück gibt es auch für mich in diesem Fall, denn ich habe das Buch nun abgebrochen. Warum? Dafür gibt es viele Gründe, aber der größte ist schlicht die Story. Diese konnte mich nach gut 200 Seiten nicht packen. Ich muss gestehen, dass ich bei diesem Buch neugierig war, wie es nach all den Jahren sein würde. Die neueren Bücher von King habe ich nicht mehr alle gelesen, weil ich immer das Gefühl hatte, er versucht etwas zu erzwingen – und irgendwie wieder ins Gespräch zu kommen. Aber schon beim Buch davor war ich etwas gelangweilt. Die sehr ausschweifende Art, die King schon immer hatte und die ich in seinen Anfängen so geliebt habe, passt für mich inzwischen einfach nicht mehr. Ich muss wirklich nicht jedes Staubkorn beschrieben bekommen, das in einer Sekunde fällt – besonders nicht, wenn es dann sieben Sätze über ein winziges Detail sind. Aber wo ist denn der King, den wir früher alle so geliebt haben? Wo haben wir ihn verloren? Liest man King nur noch, weil King draufsteht – oder weil man mehr erwartet, als man am Ende bekommt? Da in den ersten 200 Seiten nicht viel passiert ist, kann ich wenig zur eigentlichen Story sagen, aber darum geht es im Buch: Ein verrückter Täter tötet als „Sühneakt“ wahllos Ersatzopfer anstelle der Geschworenen. „Die Schuldigen am Tod des Unschuldigen sollen leiden“, heißt es. Das Morden geht weiter. Während Holly fieberhaft versucht, das Puzzle zusammenzusetzen, hat sie gleichzeitig alle Hände voll damit zu tun, Anschläge auf eine Feministin abzuwehren, der sie als Personenschützerin dient. Was King nach wie vor sehr gut kann – und das bewundere ich immer wieder –, ist der Aufbau der Welt um seine Protagonist:innen. Man hat stets das Gefühl, dass da mehr ist, als man liest. Die Story ist vielschichtig, konnte mich aber dennoch nicht einfangen. Vielleicht lese ich irgendwann weiter – aber aktuell: kein Zurück. Werbung da Rezensionsexemplar

🍂 Kein Zurück 🍂 #qotd hast du schon ein Stephan King Buch gelesen? 📖 Guten Morgen liebe #bookies, Stephen King begleitet mich seit Jahren – ich habe sämtliche seiner ins Deutsche übersetzten Bücher gelesen. Daher war für mich klar: Kein Zurück gehört ebenfalls in mein Regal. Besonders die Figur der Holly Gibney hat sich über die Jahre zu einer meiner liebsten entwickelt. Auch alte Bekannte wie Jerome Robinson, der an seinem zweiten Roman schreibt, und seine Schwester Barbara, deren Lyrik-Erfolge hinter Jeromes Ruhm verblassen, verleihen dem Roman jenen vertrauten Ton, den man bei King so schätzt – Figuren mit Geschichte und Tiefe. Der Fall, in den Holly diesmal gerät, ist dunkel und komplex. Detective Izzy Jaynes bringt sie auf eine Spur, die von einem anonymen Schreiben ausgeht: Mehrere Menschen sollen sterben – als angebliche Vergeltung für einen Justizskandal, bei dem ein Unschuldiger ums Leben kam. „Die Schuldigen am Tod des Unschuldigen sollen leiden.“ Schnell gerät Cary Tolliver ins Visier, ein todkranker Mann mit schwerwiegendem Geständnis: Um seinen Kollegen Alan Duffrey loszuwerden, hatte er diesem gefälschtes belastendes Material untergeschoben. Trotz seiner Offenbarung bleibt jede Konsequenz aus – und Duffrey wird im Gefängnis getötet. Obwohl Izzy Holly eindringlich warnt, sich rauszuhalten, lässt sie sich – ganz wie man es von ihr kennt – nicht davon abbringen, weiter zu ermitteln. Gleichzeitig kümmert sie sich um einen offiziellen Fall: Die Feministin Kate McKay wird zur Zielscheibe eines religiös motivierten Fanatikers. Nach einem fehlgeschlagenen Anschlag übernimmt Holly den Schutz der Aktivistin, die für das Selbstbestimmungsrecht von Frauen kämpft und dabei auf erbitterten Widerstand aus fundamentalistischen Kreisen stößt. King nimmt sich Zeit – vielleicht zu viel davon. Er entwickelt seine Charaktere und sozialen Themen mit gewohnter Gründlichkeit, doch der Spannungsaufbau zieht sich. Erst im letzten Drittel, als ein Footballspiel als dramatischer Hintergrund dient, zieht das Tempo an und die Geschichte gewinnt an Fahrt. Auch wenn das Erzähltempo diesmal gemächlich ist, bleibt King seiner Linie treu: Er schafft atmosphärische Dichte, facettenreiche Figuren und bettet brisante Themen in einen Krimi mit Tiefgang ein. Seine politische Haltung – kritisch gegenüber religiösem Fanatismus und konservativen Strömungen – ist dabei klar erkennbar. Kein Zurück ist kein Thriller, der einen pausenlos durch die Seiten treibt. Es ist eher ein vielschichtiger Roman mit gesellschaftlicher Relevanz – solide, aber ohne den Glanz seiner größten Werke. King selbst scheint das zu wissen und spricht dies auch im Nachwort offen an.
Wie immer habe ich mich sehr auf den neuen King gefreut. Bereits eine Woche nach dem Erscheinungsdatum durfte ich mir das nagelneue Buche in der Bücherei abholen. Was für ein Service! 🙂 Allerdings war die Vorfreude dann deutlich größer als die Freude während des Lesens. Leider konnte mich dieses Buch nicht so recht überzeugen. Ich hoffe - wie wohl manch anderer auch - dass King Holly nun endlich ruhen lässt. Ich mag sie gern, würde mich aber definitiv sehr über neue Charaktere freuen.
Es ist sehr politisch, aber das sind ja die meisten Bücher von King. Mich persönlich stört das gar nicht. Andere mögen das vielleicht jetzt nicht so. Ich mochte das Buch sehr gerne, ich liebe Holly Gibney! Ein sehr guter Thriller, der ganz ohne übernatürliche Elemente auskommt. Nur menschliche Monster kommen vor und die sind die schlimmsten...
Nein, einfach nein...
Also liebe Freunde, das war komplette Grütze... Ich weiß wirklich nicht woran es liegt, aber das ist nicht mehr der King, wie ich ihn liebe und feiere... Der Satzbau, die Formulierung zum nieder knien schlecht, kann auch der Übersetzung geschuldet sein, aber auch Kings große Stärke der Charakterentwicklung ging komplett flöten. Ich war genervt von Corona, Holly, dem Mörder und vorallem dem Durcheinander, was sich Inhalt betitelt. Keine rote Linie, eine dämliche Auslösung, um Spannung bettelnt, aber nicht erreicht. Leider hat das auch David Nathan nicht mehr retten können und ich hätte gerne die fesselnden Seiten von früher wieder. Das wäre zu schön. Erstmals überlege ich keine Bücher mehr von King zu kaufen, weil langsam häufen sich die schlechten Titel und es kommt einfach nichts gutes mehr... Sehr sehr schade, weil für mich geht damit eine Ära zu Ende...
Ich kann es mir immer noch nicht erklären, warum man Stephen King Bücher nicht liest, sondern tatsächlich in die Story hineingezogen wird bzw. gefühlt einer der Protagonisten ist. Man kennt gerade in den Holly-Gibney-Büchern die Charaktere so gut, als wäre man mit diesen schon lange befreundet. In diesem Werk lernen wir Izzy besser kennen und übernehmen mit Holly den schnöden Job einer Personenschützerin – widerwillig, aber lukrativ. Izzy ist mit ihrem Partner auf der Spur eines Serienmörders (was uns schon der Klappentext verrät) und betätigt sich unfreiwillig sportlich. Auch für die Seele ist etwas dabei: Barbara entdeckt neben der poetischen auch noch ihre musikalische Seite. Jerome darf erneut unterstützen, wobei mir hier die Bilder der Kennedy-Ermordung durch den Kopf gingen, als sich die zwei Handlungsstränge final verbinden. Ganz hoch anrechnen möchte ich King seine eindeutige politische Positionierung in diesem Buch. Nicht nur die Kontroverse, auf die sich die Story stützt, sondern auch der subtile und auch weniger subtile Einsatz von Zaunpfählen – danke dafür, Stevie. Wenn es noch nicht rüberkam: Lest die Bände mit und über Holly unbedingt. Aber aufpassen und die Reihenfolge beachten, denn Holly ist bekanntermaßen zuerst als Nebencharakter aufgetaucht.
Besser als „Holly“
Mir hat dieses Buch wesentlich besser gefallen als „Holly“ und Holly selbst wirkte hier auch viel sympathischer. Und Gott sei Dank auch weniger Corona. Ich werde wahrscheinlich nie so ganz warm werden mit dieser Art von Buch, aber es hat mir schon ganz gut gefallen. Daher gebe ich hier 4 Sterne ⭐️

Ein politischer King. Seit meiner Jugend lese ich fast jedes Buch von ihm und gerade im Wahlkampf ist er mir in Social Media noch mehr ans Herz gewachsen. 💚 Aufrechter Typ! In diesem neuen Holly Buch zeigt King wie tief geteilt die amerikanische Gesellschaft mittlerweile ist. In diesem Fall das woke America gegen die bigotten Abtreibungsgegner. An sich mag ich die Holly Reihe, an einigen Stellen war mir die zuckersüße Holly, Jerome und Barbara Beziehung ein bißchen zu viel. Aber sei es drum…ich hoffe der Mann schreibt noch viele Bücher.
Nein! 🙅🏻♀️
Was soll das sein? Ich hab mich sehr auf das neue Buch von King gefreut. Aber ich glaube wir wurden verarscht. Das ist kein King Buch! Zu Beginn dachte ich mir noch ...ja wird sicher besser... dann ... ja manchmal braucht man einen langen Atem... ... zum Schluss werden wir mit einer mega Auflösung belohnt... Aber es kam nix. Ich hab mich noch nie so durch ein Stephen King Buch gequält 😩. Drei Geschichten ( ein Serienmörder, Holly als Personenschützerin und Barbara mit einer Sängerin) werden erzählt und dann krampfhaft zu einem gemeinsamen Showdown zusammen geführt. Was soll das? Bitte bitte lieber Herr King, verabschieden Sie sich von Holly und suchen Sie sich etwas Neues. Es tut mir wirklich leid, aber ich muss dieses Buch ( ja ein Stephen King Buch) so schlecht bewerten! Von mir keine Empfehlung!
Es hat Spass gemacht, Holly und vielen anderen bekannten Personen hier wieder zu begegnen und sie bei zwei parallel verlaufenden Geschichtssträngen begleiten zu dürfen. Ungewöhnlich für Stephen King geht es hier Schlag auf Schlag, da die sühnende Person sehr emsig zu Werke geht. Spannendes Buch ohne dass es mal langatmig sondern eher flott erzählt wird (untypisch für King). Ich hätte mir aber mehr Überraschungen die Haupt- und Nebenfiguren betreffend gewünscht und das Ende war auch eher mau als nervenzerreissend.
Holly Gibney - Lieblingsermittlerin
Diesmal nur leider nicht so stark, wie in den Vorgängerbänden. Zwar wie immer von King sehr gut erzählt und doch fehlte diesmal der wirkliche Schauer. Wobei das ja vielleicht auch nur ein Anspruch ist, den man an King hat. Auch gab es bei mir ein leises Störgeräusch, bei der Hauptwahl der (feministischen) Themen des Buches und wie King (oder dass es eben King ist) über diese seine Story entwickelt. Kann dennoch sehr gut gelesen werden.
Ich liebe Holly 🖤 und ihre Welt 🖤
Wieder mal ein tolles Holly Buch 😇 Wieder mal ein tolles King Buch 🖤 Ich hab mich einfach treiben lassen, ohne viel zu rätseln oder zu mutmaßen. Und somit hatte ich wirklich einen "ach wat!?!"-Moment als der/die/das Bösewichtel 😉 enthüllt wurde. Fand es wirklich spannend und unterhaltsam. Konnte die gelangweilten Kommentare während der Seiten Updates wirklich nicht nach vollziehen 🤷 Klare Holly Leseempfehlung 🖤 Lange Tage und angenehme Nächte 🖤
🇺🇲⚖️⛪️ Puh, schwierig... ich liebe und verehre Stephen King und ich bin ein großer Fan von seiner Protagonistin Holly, aber dieses Buch hier ist einfach keine Sternstunde - weder von ihm noch von ihr. Viel von der Story fühlte sich bekannt und wie ein zweiter Aufguss früherer Werke an und es fehlte mir einfach am Feuer und vor allem an der Tiefe der Personen. Eigentlich ist das etwas, worauf man sich bei dem Meister verlassen kann, nämlich seine Detailverliebtheit, aber in diesem Buch kam das für mich zu kurz. Vielleicht ist die Figur Holly auch "ausgeschrieben", aber das würde ich sehr schade finden. Etwas versöhnlich stimmt mich allerdings das Nachwort, in dem der Autor erklärt, dass und warum er mit dem Buch selbst nicht so ganz zufrieden ist und damit bin ich schlussendlich dann fein.
Leider enttäuschend und viel zu langwierig erzählt
Im hohen Alter lässt auch der große Stephen King nach und ich als Fan fand es besonders schwierig das neue Werk „Kein Zurück“ mit seinen mehr als 600 Seiten zu rezensieren, denn diesmal konnte er mich nicht überzeugen. Ich brauchte erstmal einige Seiten um in die Geschichte richtig reinzukommen und um die verschiedenen Handlungsstränge zu folgen. Doch obwohl ich normalerweise mit seinen Längen und ausführlichen Beschreibungen keine Probleme habe, fand ich „Kein Zurück“ extrem zäh am Anfang aber auch zum Ende hin. Als umfangreiches Werk hat mich die Geschichte als Ganzes nicht fesseln können und auch mit den Charakteren scheiterte er dieses Mal. Die bekannten Figuren Holly Gibney und die Geschwister Jerome und Barbara Robinson bekamen jeweils ihren eigenen Handlungsstrang. Doch eins war für mich als Leser klar und zwar fehlte eine zentrale Figur wie es Bill Hodges in der Mr. Mercedes Trilogie war, der neben den genannten Figuren die Geschichte getragen hat und für uns die zentrale Figur aus den ersten Holly Gibney Bücher war. Doch was erzählt uns „Kein Zurück“? Es war für mich ein Thriller mit verschiedenen Strängen die teilweise in den politischen und gesellschaftskritischen Bereich gingen. Die Jagd nach dem „Stellvertretermörder“ war für mich noch der beste Part, der mich am Lesen halten konnte sowie die Abschnitte aus der Perspektive des Serienkillers. Die Ideen im Buch waren an sich gut, aber es war auf jeden Fall zu langwierig erzählt, viele Seiten hätte man kürzen können und sobald die Story etwas besser wurde, hat sie dann auch wieder bald nachgelassen. Ansonsten kann ich nur empfehlen, nimmt lieber einen älteren King Roman und ihr bekommt nach meiner Meinung viele großartige Lesestunden und tolle Werke besonders aus seinen frühen Anfangsjahren.
























































