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*Eine konsequente und kluge Fortführung von Der Report der Magd. Ein Roman über Macht – und darüber, wie sie ins Wanken gerät.*
Viele Jahre nach den Ereignissen von Der Report der Magd blickt Die Zeuginnen erneut auf den Staat Gilead. Diesmal erzählen drei Frauen aus unterschiedlichen Perspektiven: Tante Lydia, Agnes und Daisy. Ihre Geschichten zeigen verschiedene Seiten desselben Systems – von innen, von außen und aus dem Übergang dazwischen. Gemeinsam entsteht ein Bild davon, wie Macht funktioniert – und wie sie ins Wanken gerät. Margaret Atwood führt ihre Dystopie konsequent weiter. Der Fokus verschiebt sich vom bloßen Überleben hin zum Widerstand. Dabei bleibt Gilead das, was es war: eine patriarchale Theokratie, die Kontrolle über Körper und Gedanken ausübt. Doch diesmal geht es stärker um Handlungsspielräume. Um Strategien. Um die Frage, wie Veränderung möglich wird. Besonders interessant ist, wie Atwood zeigt, dass Widerstand viele Formen annehmen kann – offen, verborgen, widersprüchlich. Ich fand diesen Roman eine würdige Weiterführung. Er nimmt das Beklemmende des ersten Teils auf, erweitert es aber um eine neue Perspektive: Hoffnung. Nicht als Gefühl, sondern als Handlung. Die verschiedenen Erzählerinnen geben dem Roman Struktur und Tiefe. Gerade Tante Lydia ist eine Figur, die man neu betrachten muss. Der Roman bleibt spannend, ohne seine Themen zu vereinfachen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Weil Die Zeuginnen zeigt, dass selbst die stabilsten Systeme Risse bekommen können. Und weil Atwood eindrücklich beschreibt, wie Widerstand entsteht – Schritt für Schritt. #DieZeuginnen #MargaretAtwood #Gilead #Widerstand #Dystopie #Patriarchat

Mar 22, 2026
*Eine konsequente und kluge Fortführung von Der Report der Magd. Ein Roman über Macht – und darüber, wie sie ins Wanken gerät.*
Viele Jahre nach den Ereignissen von Der Report der Magd blickt Die Zeuginnen erneut auf den Staat Gilead. Diesmal erzählen drei Frauen aus unterschiedlichen Perspektiven: Tante Lydia, Agnes und Daisy. Ihre Geschichten zeigen verschiedene Seiten desselben Systems – von innen, von außen und aus dem Übergang dazwischen. Gemeinsam entsteht ein Bild davon, wie Macht funktioniert – und wie sie ins Wanken gerät. Margaret Atwood führt ihre Dystopie konsequent weiter. Der Fokus verschiebt sich vom bloßen Überleben hin zum Widerstand. Dabei bleibt Gilead das, was es war: eine patriarchale Theokratie, die Kontrolle über Körper und Gedanken ausübt. Doch diesmal geht es stärker um Handlungsspielräume. Um Strategien. Um die Frage, wie Veränderung möglich wird. Besonders interessant ist, wie Atwood zeigt, dass Widerstand viele Formen annehmen kann – offen, verborgen, widersprüchlich. Ich fand diesen Roman eine würdige Weiterführung. Er nimmt das Beklemmende des ersten Teils auf, erweitert es aber um eine neue Perspektive: Hoffnung. Nicht als Gefühl, sondern als Handlung. Die verschiedenen Erzählerinnen geben dem Roman Struktur und Tiefe. Gerade Tante Lydia ist eine Figur, die man neu betrachten muss. Der Roman bleibt spannend, ohne seine Themen zu vereinfachen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Weil Die Zeuginnen zeigt, dass selbst die stabilsten Systeme Risse bekommen können. Und weil Atwood eindrücklich beschreibt, wie Widerstand entsteht – Schritt für Schritt. #DieZeuginnen #MargaretAtwood #Gilead #Widerstand #Dystopie #Patriarchat
Mar 22, 2026








