Rot wie das Meer

Rot wie das Meer

Hardback
4.0137
Männer"Wen Der Rabe Ruft"Frauen &Amp;AmpRivalität

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Description

Jedes Jahr im November wird die Insel Thisby von Capaill Uisce heimgesucht, Meereswesen, die in Gestalt wunderschöner Pferde Tod und Verderben bringen. Schnell wie der Seewind und tückisch wie das Meer, ziehen sie die Menschen in ihren Bann.
Wie viele junge Männer der Insel fiebert auch Sean Kendrick dem Skorpio-Rennen entgegen, bei dem sie auf Capaill Uisce gegeneinander antreten. Nicht wenige bezahlen dafür mit ihrem Leben.
Das diesjährige Rennen aber wird sein wie keines zuvor: Als erste Frau wagt Puck Connolly, sich einen Platz in dieser Männerwelt zu erkämpfen. Sie gewinnt den Respekt von Sean Kendrick, der ihr anfangs widerwillig, dann selbstlos hilft. Schließlich fällt der Startschuss und auch diesmal erreichen viele Reiter nicht das Ziel.
Ihr Blut und das ihrer Capaill Uisce färben die Wellen des Meeres rot …

Mehr Infos zu Buch und Autorin unter:
www.maggiestiefvater.de

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Fantasy
Format
Hardback
Pages
432
Price
19.50 €

Posts

27
All
4.5

Jedes Jahr im November wird die Insel Thisby von Capaill Uisce heimgesucht, Meereswesen, die in Gestalt wunderschöner Pferde Tod und Verderben bringen. Schnell wie der Seewind und tückisch wie das Meer, ziehen sie die Menschen in ihren Bann. Wie viele junge Männer der Insel fiebert auch Sean Kendrick dem Skorpio-Rennen entgegen, bei dem sie auf Capaill Uisce gegeneinander antreten. Nicht wenige bezahlen dafür mit ihrem Leben. Das diesjährige Rennen aber wird sein wie keines zuvor: Als erste Frau wagt Puck Connolly, sich einen Platz in dieser Männerwelt zu erkämpfen. Sie gewinnt den Respekt von Sean Kendrick, der ihr anfangs widerwillig, dann selbstlos hilft. Schließlich fällt der Startschuss und auch diesmal erreichen viele Reiter nicht das Ziel. Ihr Blut und das ihrer Capaill Uisce färben die Wellen des Meeres rot … Ich liebe Bücher die sich mit der Chinesischen Mythologie beschäftigen aber hier ist mir der Einstieg echt schwer gefallen und irgendwie ist es das ganze Buch so geblieben das was gefehlt hat.

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5

Sand, Wind und Blut

Jedes Jahr, wenn der Herbst über die Insel Thisby zieht, kehren die Wasserpferde zurück. In dieser Zeit, wenn die See wild und die Pferde rastlos sind, wird das Skorpio-Rennen ausgetragen, nicht irgendein Pferderennen, sondern das gefährlichste der Welt, ein uraltes Ritual. Denn nur Wasserpferde treten an und ihr einziger Wunsch ist es, ihren Weg zurück ins Meer zu finden und ihnen ist jedes Mittel recht. Inmitten dieser unruhigen Zeit findet sich die junge Puck in einer unlösbaren Situation wieder. Ihr einziger Ausweg: Den Ruhm des Rennens erlangen… „Rot wie das Meer“ ist das perfekte Buch für die ungemütliche Jahreszeit, für Herbst- und Winterstürme, dunkle Abende und frostige Nächte. Die Autorin entführt mit diesem Buch auf die raue Insel Thisby, die in mancher Hinsicht ewig im Gestern lebt und auf ihre Weise doch vor Lebendigkeit strotzt und diese Atmosphäre genau so an den Leser weitergibt. Die Geschichte selbst ist unaufgeregt, aber nicht langweilig: Wir verfolgen zwei Handlungsstränge, die sich mehr und mehr miteinander verknüpfen, lernen Puck und Sean als Protagonisten kennen und lieben, besonders Puck, die sich nicht nur mit ihren herkömmlichen Problemen herumschlagen muss, sondern auch noch der ganzen Welt beweisen muss, dass sie es überhaupt wert ist, das Rennen zu reiten, einfach weil sie eine Frau ist. Beide sind wild und wütend und haben nicht die besten Manieren, reden nur, wenn es wirklich sein muss und sind auf der Suche nach Freiheit. Die finden sie auf dem Rücken ihrer Pferde. Die wiederum sind der wohl faszinierendste Teil des Buches. Die Capaill Uisce, die Wasserpferde, die wohl am ehesten keltischer Mythologie entlehnt sind, haben mit ihren normalen Artgenossen eher wenig zu tun. Sie sind Jäger, sie sind Monster, sie sind wild und unzähmbar, haben nur die See im Herzen: Sie sind das Herz dieser Geschichte und geben ihr diesen mysteriösen Hauch, die Faszination und den leichten, aber unübersehbaren Fantasyanteil, als Gegensatz zum Thema der Liebe zur Natur. Der Rest der Geschichte könnte auch aus einem Pferderoman stammen: ein bisschen Coming of Age, ein großer Preis muss gewonnen werden, um die Familie zu retten, was aber eher unwahrscheinlich ist. Tatsächlich hat Maggie Stiefvater es aber geschafft, mit ihrem wunderbaren Schreibstil und ihrer Perspektive auf die Geschichte, ihrem Buch jeglichen Kitsch zu nehmen. Selbst die Liebesgeschichte, die eher eine untergeordnete Rolle spielt, ist so herrlich undramatisch und subtil, es ist einfach ein Genuss, dieses Buch zu lesen. Ja, es ist eher als Jugendbuch gedacht, das merkt man allein schon am Alter der Protagonisten, doch es kann auch alle anderen Leser mit seiner Art und Atmosphäre an die Seiten fesseln, ob man sich nun besonders für Pferde interessiert oder nicht. Den Wind im Haar und den Duft des Meeres wird man auf jeden Fall spüren.

Sand, Wind und Blut
2

So sehr ich Maggies Erzählstil liebe, dieses Buch wird leider nicht zu meinen Favoriten zählen. Die Geschichte entwickelt sich zäh, zu den Charakteren konnte ich keinen richtigen Bezug herstellen. Es wird mit Namen und Kurzbeschreibungen um sich geworfen, wodurch mir niemand nachhaltig im Gedächtnis bleiben wollte. Die Pferderennen, das "Geheimnis" oder eben Nicht-Geheimnis um die Wasserpferde, das alles erschloss sich mir ebenso wenig. Vielleicht muss ich es ein anderes Mal wieder probieren. Wenn ich mehr auf Pferde stehe vielleicht 😬

4.5

Eine wirklich ungewöhnliche, aber doch echt schöne Fantasy Geschichte!

Der Einstieg fiel mir bei diesem Buch ziemlich schwer; da ich meist bloß Zeit für 1-2 Kapitel am Stück hatte, kam ich einfach nicht in die Story rein. Doch sobald ich einen Tag durchlesen konnte, hat mich das Buch schließlich wirklich begeistern können! Der Schreibstil war sehr angenehm und auch mit den Charakteren konnte ich mich dann recht schnell anfreunden. Pucks Willenstärke hat mir sehr besonders gefallen und wie sie sich als einzige Frau in das Rennen gewagt hat.

3

Für mich persönlich, hat es nur für 3. Sterne gereicht.

Ein Buch über brutale und menschenfressende Pferde. Das klingt erst mal ziemlich schockierend, doch das war es überhaupt nicht. Einige der Szenen hatten zwar einen Anteil an Blut und Gewalt, doch im Großen und Ganzen kann man es eher als ruhiges Buch beschreiben. Die Atmosphäre, die Maggie Stiefvater geschaffen hat, ist sehr ruhig und versetzt einen in einen Zustand in dem man selbst glaubt auf der Insel zu sein. Es ist einfach ein herbstliches Buch. So schön die Atmosphäre auch war, wurde sie auf Dauer jedoch anstrengend. Besonderes Highlight war am Ende das Nachwort, von der Autorin, die dem Leser persönlich mitteilt, was sie bewegt hatte, die Geschichte zu verfassen. Das war schon etwas besonderes.

3.5

Erst war ich skeptisch ein Buch über Pferde zu lesen. Aber ich muss sagen, die Umsetzung hier von Maggie Stiefvater ist gut gelungen. Denn hierbei handelt es sich nicht um einfache Pferde, sondern eine spezielle Umsetzung der Kelpies Mythologie. Das fand ich, war mal was neues und daher wollte ich unbedingt wissen wie es weiter geht. Denn die Protagonisten bereiten sich auf das All-jährige Skorpio-Rennen entgegen. Ein Rennen, bei dem nicht jeder das Ziel erreicht und teilweise einer Schlacht gleicht. Der Einstieg ins Buch war einfach und man kam gut voran. Ich selbst hab keine Ahnung von Pferden und kann daher nicht sagen wie glaubwürdig es ist, aber das hat mir sehr gefallen. Für meinen Geschmack sind hier aber zu viele Tiere gequält und getötet worden. Wer das nicht kann sollte es nicht lesen. Ich mochte Puck als Protagonistin sehr. Sie war eine taffe junge Frau, die sich in einer Welt voller Männer durchbeißt. Aber auch Sean hat mir gut gefallen. Das sich hier eine Lovestory entwickelt ist vorhersehbar, aber auch nicht verkehrt. ich fand sie richtig süß. Leider zog sich das Buch etwas und das heiß ersehnte Rennen wurde dann in den letzten 60 Seiten durchgekaut und ausgespuckt. Schade, dass der Fokus nicht mehr darauf lag, sondern eigentlich nur auf dem weg dorthin. Ich hatte mich wirklich auf ein heißes und brutales Rennen mit vielen Wendungen gefreut. Das war dann leider mein Dämpfer. Aber alles in allem war es ein mal etwas anderes Jugendbuch (wobei es stellenweise doch etwas Brutal dafür war). Es ist spannend, süß und gut zu lesen.

3.5

Ich konnte kaum aufhören zu lesen.

Am Anfang fand ich die Geschichte ein wenig gewöhnungsbedürftig. Mit der Zeit hätte mich das Buch aber immer weiter in seinen Bann gezogen. Es ist ein wunderbare Geschichte und ich wünschte es gäbe noch mehr von Puck und Sean zu erzählen.

2

Einfach zu wenig

Das Cover ist sehr schön und der Inhalt hört sich interessant an. Ich hatte zuvor noch kein Buch der Autorin gelesen und werde es jetzt vielleicht auch nicht mehr tun. Die Geschichte um Kate, ihrer Familie und der gesamten Insel konnte mich einfach nicht packen. Für mich gab es einfach zu wenig Erklärungen. Das ganze drumherum um die Wasserpferde erschließt sich mir überhaupt nicht. Im Nachwort steht das es sich um eine Legende handelt, von der ich aber bisher noch nichts gehört habe, und daher wären Erklärungen hilfreich gewesen. Auch die Beziehung zwischen Kate und ihren Brüdern verstehe ich nicht. Ein Bruder scheint geistig beeinträchtigt zu sein, und der andere Bruder interessiert sich nicht für seine Familie. Daher scheint die Beziehung zueinander, auch nicht sehr tiefgründig zu sein. Der Umgang miteinander ist auch eher rau und ruppig. Es scheint noch eine andere Art im Umgang mit den Wasserpferden zu geben, eine traditionelle - die nicht darauf abzielt den größten Profit aus den Tieren zu schlagen, auf die aber nicht weiter eingegangen wurde. Hier hätte ich mir etwas mehr Input gewünscht. Die Idee der Geschichte ist gut, aber durch zu wenig Erklärungen und flache Beziehungen wurde das Potenzial nicht ausgeschöpft.

4

Nachdem ich von der "The Wolves of Mercy Falls" Reihe sehr enttäuscht war und den 3. Teil abgebrochen hab, bin ich froh dieses Buch von Maggie Stiefvater gelesen zu haben! Ihr Schreibstil gefällt mir sehr gut, die Geschichte konnte mich begeistern, und das Buch passt perfekt zu dieser Jahreszeit!

5

Wie schon an anderer Stelle angemerkt, habe ich eine Schwäche für Wettbewerbe und Rennen in Büchern und da erschien mir "Rot wie das Meer" mit den alljährlichen, gefährlichen Rennen auf den mystischen Pferdewesen wie etwas, was ich nur lieben könnte. Und ich behielt Recht damit. Hatte ich jedoch eine rasante, actionreiche Story erwartet, so hatte ich mich getäuscht, dafür bekam ich jedoch so viel mehr. Die Geschichte wird abwechselnd aus zwei unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Und beide Figuren habe ich extrem schnell in mein Herz geschlossen. Bei beiden konnte ich Absichten und Gründe sehr gut nachvollziehen. Ich habe mit ihnen gelitten und war mit ihnen zusammen wie hin und her gerissen. Stilistisch ist das Buch eher ruhig erzählt, fast poetisch. Die Autorin schafft es eine ganz bestimmte herbstliche Stimmung aufzubauen, eine hintergründige Spannung, eine Atmosphäre aus Abwarten und Gefahr, eine vibrierende Mischung aus drohender Katastrophe und einer vorfreudiger Hoffnung. Es dauert eine ganze Weile bis es tatsächlich zu dem Rennen kommt. Bis dahin lernen wir aber Stück für Stück alle Figuren der Insel besser kennen und auch die Insel selbst. Und ich habe jede Sekunde davon genossen. Das Rennen selbst dann ist kurz, rasant, atemberaubend und hält einige Überraschungen parat. Das Ende dann ist herzzerreißend und wieder einmal flossen Tränen. So viele Emotionen, so viele Enttäuschungen und dann quasi auf der letzten Seite dann der eine, winzige Funke Hoffnung, der mich innerlich zum Schmelzen gebracht hat und der dafür sorgte, dass mein Herz sehr weh getan hat. Für mich auf jeden Fall ein Highlight, das über Jahre hinweg einen großen Platz in meinem Herzen behalten hat.

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4

Absolut anders!

Ich habe schon die Raven Boys und die Mercy falls-Reihe gelesen (die mir beide gut gefallen haben) und war gespannt auf diesen Einzelband. Was soll ich sagen: auch dieses Buch hat mir wieder gut gefallen. Maggie Stiefvater ist die Queen der ungewöhnlichen Geschichten was sie hier wieder voll bewiesen hat. Puck war eine starke, eigensinnige Protagonistin mit einem Hang zur Unfreundlichkeit und Ungeduld. Ich fand sie einfach nur herrlich😂. Sean dagegen ist ein eher grüblerischer Einzelgänger, der Zeit lieber mit Pferden anstatt mit Menschen verbringt. Als sie sich begegnen entsteht eine zarte Liebesgeschichte aber gibt es auch ein Happy End? Ich mag MS Schreibstil gerne. Er ist nicht kompliziert, übertrieben poetisch oder hochtrabend. Dafür schnell zu lesen und fesselnd. Ihre Bücher sind zwar keine Highlights allerdings (für mich)immer solide 4 Sterne wert. Auch dieses Buch bekommt wieder 4 ⭐️ Also…..wer auf außergewöhnliche Geschichten mit nicht ganz so konforme Protagonisten steht ist mit diesem Buch gut beraten.

4

https://youtu.be/47kDO46DR5M

3

Wohlfühlbuch

Dieses Buch hat etwas mystisches an sich. Und die Story ist mit nichts zu vergleichen was ich bisher gelesen habe. Im großen Ganzen geht es um Pferde und ein Rennen. Wirklich schön sind aber die Geschichten die drum herum passieren. Vielleicht packt es mich nicht so ganz, weil ich sonst mit Pferden so garnichts anfangen kann. Man kann dem Buch nicht absprechen, dass es eine schöne Geschichte ist. Nicht mein Geschmack so ganz aber eine schöne Story. Ein Wohlfühlbuch

Wohlfühlbuch
4

Das Buch Rot wie das Meer von Maggie Stiefvater war das zweite Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe. Schauplatz des Buches ist die Insel Thisby in der irischen See. Jedes Jahr im November kommen mystische Wasserpferde die sogenannten Capall Uisce ans Land und jedes Jahr finden die Scorpio Races statt, bei dem diese Pferde mit ihren Reitern antreten. Doch dieses Jahr ist alles anders, denn zum ersten Mal geht eine Frau Kate "Puck" Connolly an den Start. Kate nimmt an dem Rennen teil um mit dem Preisgeld dafür zu sorgen, dass sie und ihre Geschwister ihr Elternhaus behalten können. Die Geschichte hat mich gut unterhalten und war spannend zu lesen. Daher bewerte ich das Buch mit vier Sternen.

2

Da ich den Plot im Groben bereits kannte, fiel es mir relativ einfach, in die Geschichte hineinzufinden. Beim ersten Lesen habe kritisiert, dass das eigentlich Rennen leider viel zu kurz kommt, deshalb bin ich dieses Mal nicht mehr mit den falschen Erwartungen an das (Hör)-Buch herangegangen. Trotzdem hat sich auch nach dem zweiten Versuch nicht viel an meiner damaligen Meinung geändert. Zu allererst möchte ich den grossen positiven Aspekt hervorheben, und das ist die Idee, die Stiefvater in diesem Buch hatte. Ich finde ihren Einfall rund um die Insel Thisby und die unheimlichen Capaill Uisce, die eine grauenvolle Version von Pferden darstellen, sowie das gefährliche Pferderennen, sehr innovativ und vielversprechend. Bislang ist mir noch kein anderes Buch begegnet, das eine ähnliche Thematik enthält, was der Autorin hoch anzurechnen ist. Ausserdem hat mir die düstere Atmosphäre, die die Autorin in ihrem Buch schafft, sehr gut gefallen. Ich kann gar nicht genau benennen, wie ihr das gelungen ist, aber während des gesamten Hörbuchs hat mich ein beklemmendes Gefühl begleitet. Ich würde behaupten, dass die faszinierende, einnehmende Atmosphäre auch das ist, was das Buch ausmacht. Leider sind diese beiden Punkte die einzigen beiden, die mir gefallen haben, denn der Plot an sich war sehr dünn und die Geschichte plätschert die meiste Zeit vor sich hin. Die ganze Zeit über wird eine Neugierde und Vorfreude auf das kommende Pferderennen geschaffen, bei dem vor allem die beiden Protagonisten Puck und Sean viel zu gewinnen (aber auch zu verlieren haben). Man lernt beide Charaktere im Verlauf durch ihre jeweiligen POV besser kennen und erfährt, was beide dazu bewegt, überhaupt an dem gefährlichen Rennen teilzunehmen. Das Erzähltempo ist dabei so gemächlich, dass ich es kaum mehr abwarten konnte, bis das Rennen endlich losging. Und als es dann so weit ist, war ich gerade beim ersten Lesen sehr enttäuscht. Man muss sich bis zu den letzten Kapiteln gedulden, bis das Rennen startet und bevor man weiss, was geschieht, ist es auch schon wieder vorbei. Dieses Mal wusste ich, worauf ich mich einliess, deshalb hielt sich meine Enttäuschung in Grenzen. Beim ersten Mal hatte ich allerdings die Erwartung, dass das Rennen einen grösseren Teil der Geschichte einnehmen wird, gerade weil sich die Charakterentwicklung und das ganze Gerede immer um genau dieses Thema drehen. Das eigentlich Rennen wird der Geschichte als vermeintlicher Höhepunkt aber leider überhaupt nicht gerecht, denn dafür ist es zu schnell vorbei und fast schon zu unspektakulär. Ich bleibe also auch nach dem zweiten Lesen bzw. Hören dabei, dass es der Geschichte an einem packenden roten Faden fehlt. Die Grundidee würde so viele interessante Ansätze und Entwicklungsmöglichkeiten bieten, die meiner Meinung nach leider fast ungenutzt geblieben sind, was ich sehr schade finde. Die beiden Erzähler machen das Zuhören sehr angenehm. Dadurch, dass sich die weibliche und der männliche Erzähler*in abwechseln, weiss man immer genau, aus wessen Sicht der Charaktere die Geschichte gerade erzählt wird, was das Verständnis sehr erleichtert hat. Was die Charakterentwicklung an sich angeht, so hat mich die leider eher kalt gelassen. Ich konnte nicht wirklich eine emotionale Bindung zu Puck und/oder Sean aufbauen und deren potentielle Liebschaft wirkte auf mich deshalb auch eher konstruiert. Fazit: Eine düstere Atmosphäre mit einer vielversprechenden Idee, die sich mit einer horrormässigen Version von Pferden beschäftigt. Leider hat die Autorin meiner Meinung nach nicht einmal annähernd das Potenzial ihrer eigenen Idee genutzt. Es fehlt dem Buch letztendlich an einem spannenden Plot und die Story plätschert die meiste Zeit nur vor sich hin. Aus der Idee hätte man sicher viel mehr machen können, deshalb kann ich leider nur 2.5 Sterne vergeben. ------------- Review aus 2015: Die Idee wäre so gut gewesen, aber die Umsetzung war so enttäuschend! Viel Blabla um nichts und das eigentliche Rennen kam viel zu kurz.

4

꧁The Scorpio Races꧂ r o t w i e d a s m e e r . Die Idee um die Scorpio Races und die Capall Uisge fand ich total spannend. Von den beiden Protagonisten mochte ich aber eindeutig Sean lieber. Ich mochte Pucks kämpferische, kratzbürstige Art, aber in manchen Situationen schießt sie meiner Meinung nach etwas über das Ziel hinaus. Dennoch haben auch sie und ihre Entwicklung mir sehr gut gefallen. Sean war mir mit seiner einzelgängerischen, mysteriösen Art schnell sympathisch - ich wollte unbedingt mehr über ihn erfahren! Seine Verbindung zu Corr war so wunderschön beschrieben

5

"Rot wie das Meer" ist düster, atmosphärisch, wie die raue See im Norden, ein Herbststurm, der einen mitzieht und aufwühlt. Stiefvater schreibt sehr malerisch, poetisch, mit eigenwilligen Charakteren, die man nicht überall so sieht. Auch hier ist sowohl die Szenerie als auch die Charaktere einzigartig. Puck Connolly lebt auf Thisby, einer Insel irgendwo oben im Norden. Nach dem Tod ihrer Eltern lebt die Teenagerin gemeinsam mit ihren beiden Brüdern zusammen im Elternhaus und schlägt sich so durch. Sie liebt ihre Stute Dove und das raue Landleben, die See und ihre Heimat. Aber die Umstände meinen es nicht gut, so dass sie das Scorpio-Rennen als letzten Ausweg sieht ... Sean Kendrick hat bereits seinen Vater an das Scorpio-Rennen verloren. Denn dies ist kein gewöhnliches Pferderennen - im Herbst erheben sich vor Thisby in der See Wasserpferde, die Capall Uisce (ich hoffe mal, dass sie sich so schreiben). Sie sind düster, gewalttätig, aber irgendwie auch wunderschön. Sean hat das Rennen bereits mehrmals gewonnen mit seinem Wasserpferd, aber dieses Jahr ist es für ihn wichtiger denn je ... Alle Charaktere haben so ihre Eigenarten und Schrullen. Niemand verrät direkt alles, sie sind eher eigenbrödlerisch, so dass man als Leser nur langsam mehr über sie erfährt. Puck steht vor allem ihrem jüngeren Bruder sehr nah, ansonsten sind die meisten anderen Charaktere neben ihr und Sean als POV eher am Rande dabei. Die Atmosphäre hat mich auf jeden Fall in den Bann gezogen und ich habe auch ein Faible für komplizierte, nicht so 0815 Liebesgeschichten wie hier eine entstand. Empfehlen würde ich das Buch aber nicht ohne Warnung. Content Notes auf jeden Fall: - Todesfälle, teilweise grafisch anschaulich beschrieben, Tod von Tieren, Blut

5

Oh mein Gott dieses Ende

5

New favorite book. __

3

Ein Buch über Pferderennen ... Tatsächlich. Und das von Maggie Stiefvater. Ob es sich noch in dem Bereich des Fantasy oder der Dystopie einreiht, war nicht immer zu erkennen. Zu realistisch war das Setting und die Begebenheiten rund um das ziemlich heftige Rennen. Meerwesen verwandeln sich in Pferde und faszinieren alle. Jeden November wird ein Rennen abgeliefert, was über Leben und Tod entscheidet. Normalerweise nehmen nur Männer bei diesem Rennen teil, doch in diesem Jahr ist es anders. Herausgefordert von einem Mächtigen Mann, wagt sich Puck als erste Frau aufs Pferd. Ob das gut geht? Das Buch braucht eine Weile, um in Fahrt zu kommen. Es geht zu Beginn zu sehr um andere Dinge, die schließlich zum Pferderennen hinweisen. Aber gefühlt hat der spannende Teil erst spät angefangen. 3.5/5 Buch habe ich im Sommer selbstgekauft.

3

Ich habe das Buch an sich gerne gelesen. Von dem Mythos der Wasserpferde hatte ich noch nichts gehört. Das war recht interessant. Allerdings kommen einige Tiere zu schaden und es fällt mir sehr schwer darüber zu lesen. Damit hätte ich bei einem Pferderennen wohl rechnen müssen.

4

Die letzte Seite hat mich wirklich zum Weinen gebracht. Schöne Geschichte, teilweise recht blutig, aber schön gestaltet. Sean hat mein Herz sofort erobert. ;)

3

It was nice but that's it I guess ... it didn't grab me like the Raven Cycle did. The world was interesting, as were the characters but I just didn't feel pulled into this book. But honestly, it's more of a 3 1/2 stars book because the ending was really well done!

5

Ich bin so fasziniert von dem Buch, dass ich gar nicht weiß, was ich schreiben soll. Ich gebe zu, am Anfang hat mich der Perspektivenwechsel etwas verwirrt, denn es wird abwechselnd aus der Sicht von Puck und Sean geschrieben. Später fand ich das dann aber toll und auch super gelöst. Jedes Jahr findet das Scorpio Race auf Thisby statt. Im November, wenn die Capaill Uisce die Insel heimsuchen, fangen die Männer der Insel diese, um auf ihnen am Rennen teilzunehmen. Sie sind gefährlich, blutrünstig und wahnsinnig schnell - aber durch den Ruf des Meeres kaum zu kontrollieren. Als erstes Mädchen nimmt Puck am Rennen teil. Sean, der mehrmals auf seinem Hengst Corr gewonnen hat, will sie davon abbringen, aber letztenendes gewinnt Puck alias Kate seinen Respekt und er hilft ihr. Das Rennen ist blutrünstig, viele bezahlen mit ihrem Leben. Es ist eine Geschichte, die ich noch nie gehört, gelesen oder auch nur gedacht habe. Etwas völlig neues. Ich habe Rot wie das Meer angefangen und dann war es ständig in meinem Kopf. Ich wollte weiterlesen und hatte keine Zeit. Pure Folter. Einen Abend hab ich es dann in einem Rutsch verschlungen. Wahnsinn, eines meiner Jahreshighlights. Mit Sean und Puck hat Maggie Stiefvater zwei wunderbare, kantige Charaktere geschaffen, die man nach und nach ins Herz schließt. Beide haben ihre Eltern an die Capaill Uisce verloren, beide gehen unterschiedlich damit um. Sean nimmt jedes Jahr am Rennen teil und liebt die wilden Meeresungeheuer, Puck hingegen meidet das Rennen und alles was mit den Pferden, die ihre Eltern zerfetzten, zu tun hat. Bis sie sich entscheiden muss, für das was sie liebt zu kämpfen und am Rennen teilnimmt. Die Gefühle der beiden sind so nachvollziehbar, man fiebert mit ihnen mit, hasst und liebt und man fühlt, dass etwas zwischen Puck und Sean passiert und man will einfach nur noch mehr davon und das die beiden endlich zueinander finden - mit der ständigen Angst, dass einer der beiden beim Rennen sterben könnte. Die Geschichte wandelt sich und wächst und man wächst beim lesen mit. Die Charakter, die Bösen und die 'Guten' und die unheimlichen Pferde. Das alles macht Rot wie das Meer zu einem wahren Lesegenuss. Noch dazu ist es blutig und unbeschönigt, ehrlich, packend, mitreißend. Die Capaill Uisce sind gefährlich, faszinierend aber vorallem - tödlich. Und trotzdem liebt Sean seinen Hengst Corr abgöttisch und würde alles tun, damit er ihm gehört. Ob er das am Ende schafft? Das Ende ist so passend, so traurig und gleichzeitig schön, wie ich es selten bei einem Buch erlebt habe. Wunderbar und ein Buch, das defintiiv in meinem Regal bestehen bleibt. Ich bin/war/werde begeistert (sein)! Ein Buch, dass spannend, neuartig, mystisch, mitreißend und grausam zugleich ist. Auch für Leute, die mit Pferden nichts anzufangen wissen - lest es. Die Legende der Capaill Uisce in einer völlig neuen Form. Mitreißende Charakter, nachvollziehbare Gefühle, keinerlei Kitsch, viel Blut, viel Tod und doch viel Schönes. Ein Buch für mich. Definitiv. 5 Federn mit Sternchen oben drauf!

5

Die Geschichte wird abwechselnd von Sean und Puck jeweils aus der Ich-Perspektive erzählt, dennoch geriet ich niemals in Gefahr zu verwechseln, wer gerade erzählt, da die beiden sehr unterschiedliche Persönlichkeiten sind. Während Puck aufbrausender und entschlossen ist, ist Sean eher still und zurückgezogen. Gleichzeitig ähneln sich die beiden aber auch wieder: Beide sind gut darin, ihre Gefühle zu verbergen, beide sind in der Gesellschaft ihrer Insel ein wenig außen vor, auch wenn die Insel ihre Heimat ist. Sean ist ein ruhiger, intelligenter Einzelgänger, der das Meer und Pferde liebt, und unter deren gelassenen Oberfläche sich durchaus eine emotionelle Tiefe verbirgt. Er hat es nicht immer leicht und hinter seiner unnahbaren Art offenbart sich dem Leser Verletzlichkeit. Aber auch Puck ist ein sehr starker Charakter. Ich mochte es, wie sie ihren Willen durchsetzt und sich von niemandem beirren läss. Wie auch sie schwache Seiten hat und diese zu verbergen sucht, wie sie den Mut aufbringt, an dem Rennen teilzunehmen, obwohl das dunkle Erinnerungen in ihr hervorruft. Und dann wäre ja noch die Liebesgeschichte, die sich langsam entwickelt und ohne jeglichen Kitsch auskommt. Tatsächlich verläuft sie anders als alle Liebesgeschichten, die ich so gelesen habe, weil auf das typische „Er macht mich verrückt“ und „Er sieht soo gut aus“ sowie erwartete Dramen verzichtet wird, stattdessen läuft es viel subtiler, aber nicht minder süß ab und dennoch sind die zarten Gefühle durch die Seiten spürbar. Wie ich es nicht anders von Maggie Stiefvater gewohnt bin, sind auch die Nebencharaktere sehr vielschichtig, lebendig und oft liebenswert. Letzteres gilt gerade für Pucks anderem Bruder Finn mit seiner stillen, leicht schüchternen Art, hinter der sich auch mehr verbirgt. Doch im Vordergrund steht das Rennen. Man sollte meinen, das Buch wäre langweilig, da der Großteil nur von den Vorbereitungen für das Rennen handelt, doch das ist es ganz und gar nicht. Maggie Stiefvaters wundervoller Schreibstil fesselte mich an die Seiten und auch dieses Buch wird von dieser unterschwelligen, leisen Spannung, wie ich sie von der Autorin kenne, durchzogen. Auch die Atmosphäre mit der abgeschotteten Insel und die Dominanz des Meeres sind toll, dazu kommt eine Prise Humor. So gibt es auch vor dem Rennen genug Anlässe, um mit den Charakteren mitzufiebern und ehe ich mich versah, war ich am Ende angelangt, das vielleicht ein bisschen zu schnell abgehandelt wurde. Das Buch ist durchaus auch ein wenig brutaler, weshalb es vermutlich nicht zu Unrecht vom Verlag ab 16 Jahren empfohlen wird, denn Capaill Uisce zerfleischen auch gerne mal andere Tiere oder eben auch Menschen. Das macht diese ungewöhnliche Idee wiederum so interessant, denn trotz dieser Tatsache wird jedes Jahr auf der Insel ein Rennen mit diesen Wasserpferden veranstaltet, weil eben auch die Inselbewohner von den monsterähnlichen Pferden fasziniert sind. Fazit: Neue, faszinierende Idee, auf eine fesselnde und leicht brutale Weise umgesetzt mit vielschichtigen, lebensechten Charakteren und insbesondere zwei starken Protagonisten, die man einfach ins Herz schließen muss!

5

Wenn man mit Monstern handelt, muss man damit rechnen, dass hin und wieder eins dabei ist, das zu monströs ist. Beim zweiten Mal lesen ist das Buch noch viel besser oder kam mir zumindest sofort. Ich habe mich sofort wieder in Sean und Puck verliebt und in die Insel, so grausam sie auch ist. Ich liebe es, wie die beiden langsam eine Beziehung zueinander entwickeln, aber auch welche Entwicklungen sie als Individuen mitmachen und wie langsam die gnaze Geschichte auf den Höhepunkt hinarbeitet. Es ist wunderschön erzählt, man kann das Salzwasser quasi schmecken und den Sand unter Füßen spüren. Maggie Stiefvater hat hiermit ihr wohl bestes Werk abgeliefert.

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