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Die Zeuginnen

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Über das Buch

Die lang erwartete Fortsetzung des Weltbestsellers »Report der Magd«


Als am Ende vom »Report der Magd« die Tür des Lieferwagens und damit auch die Tür von Desfreds »Report« zuschlug, blieb ihr Schicksal für uns Leser ungewiss. Was erwartet sie: Freiheit? Gefängnis? Der Tod? Mit »Die Zeuginnen« nimmt Margaret Atwood den Faden der Erzählung fünfzehn Jahre später wieder auf. Das Regime im totalitären Schreckensstaat Gilead ist weiterhin an der Macht, doch die Zeichen, dass der Anfang vom Ende nah ist, werden deutlicher. Im entscheidenden Moment treten drei Frauen für ihre Überzeugungen ein – mit Zeugenaussagen, die Gilead schwer erschüttern werden …

»›Die Zeuginnen‹ übertrifft den Vorgänger an Tempo, Handlungsreichtum und Dialog, es lässt keine Fragen offen.« Süddeutsche Zeitung

Editionen (4)

ISBN9783492316651
VerlagPiper
Erscheinungsdatum31.08.20
Seitenzahl576

Merkmale

7 Bewertungen

SpannendNachdenklichVielschichtigEntwickelndSympathischGlaubwürdig

Rezensionen & Bewertungen

825 Bewertungen

120 Rezensionen

4,4

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  • pj.jedi.1410
    pj.jedi.1410

    395 Follower

    5,0

    *Eine konsequente und kluge Fortführung von Der Report der Magd. Ein Roman über Macht – und darüber, wie sie ins Wanken gerät.*

    Viele Jahre nach den Ereignissen von Der Report der Magd blickt Die Zeuginnen erneut auf den Staat Gilead. Diesmal erzählen drei Frauen aus unterschiedlichen Perspektiven: Tante Lydia, Agnes und Daisy. Ihre Geschichten zeigen verschiedene Seiten desselben Systems – von innen, von außen und aus dem Übergang dazwischen. Gemeinsam entsteht ein Bild davon, wie Macht funktioniert – und wie sie ins Wanken gerät. Margaret Atwood führt ihre Dystopie konsequent weiter. Der Fokus verschiebt sich vom bloßen Überleben hin zum Widerstand. Dabei bleibt Gilead das, was es war: eine patriarchale Theokratie, die Kontrolle über Körper und Gedanken ausübt. Doch diesmal geht es stärker um Handlungsspielräume. Um Strategien. Um die Frage, wie Veränderung möglich wird. Besonders interessant ist, wie Atwood zeigt, dass Widerstand viele Formen annehmen kann – offen, verborgen, widersprüchlich. Ich fand diesen Roman eine würdige Weiterführung. Er nimmt das Beklemmende des ersten Teils auf, erweitert es aber um eine neue Perspektive: Hoffnung. Nicht als Gefühl, sondern als Handlung. Die verschiedenen Erzählerinnen geben dem Roman Struktur und Tiefe. Gerade Tante Lydia ist eine Figur, die man neu betrachten muss. Der Roman bleibt spannend, ohne seine Themen zu vereinfachen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Weil Die Zeuginnen zeigt, dass selbst die stabilsten Systeme Risse bekommen können. Und weil Atwood eindrücklich beschreibt, wie Widerstand entsteht – Schritt für Schritt. #DieZeuginnen #MargaretAtwood #Gilead #Widerstand #Dystopie #Patriarchat

    *Eine konsequente und kluge Fortführung von Der Report der Magd. Ein Roman über Macht – und darüber, wie sie ins Wanken gerät.*

    22. März 2026

  • butta
    butta

    294 Follower

    4,0

    Zuerst ein Mal muss man sagen, dass es ganz anders ist als der erste Teil, aber das macht es nicht schlechter. Ich mochte diese drei geteilte Erzählung, die an Ende zusammen liefen und vor allem wer und wie für den Fall von Gilead verantwortlich war. Mir gefiel, dass es Antworten gab und man noch mehr erfahren hat, zum einen von Beginn dieser kranken Gesellschaft als auch wie Außenstehende dazu stehen und das Betrachten. Für mich hätte es da noch mehr in die Tiefe gehen können. Das Buch hat mich oft wütend, traurig und fassungslos gemacht. Alles in allem hat es mir sehr gut gefallen

    3. Mai 2026

  • jennyksuperstar
    jennyksuperstar

    583 Follower

    5,0

    Der wahre Horror ist, wie realistisch Gilead wirkt... 💔

    Ich habe dieses Buch bereits 2019 gelesen und jetzt, mit der Serie, nochmal als Hörbuch gehört, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es nach dem Ende der letzten Folge weitergeht 🫣 Und obwohl ich mich kaum noch an die Handlung erinnern konnte, war direkt wieder klar: Dieses Buch ist einfach wahnsinnig gut. Schon Der Report der Magd fand ich grandios, aber Die Zeuginnen setzt für mich sogar nochmal einen drauf! Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt: Tante Lydia, Agnes und dem Perlenmädchen. Genau diese Mischung macht das Buch so unglaublich spannend, weil man Gilead aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln erlebt. Ich finde es wirklich beeindruckend, wie viel die Serie aus den Büchern übernommen hat 😳 Gleichzeitig erweitert dieses Buch die Welt von Gilead nochmal enorm. Diese ganze Struktur mit den Mägden, Tanten, Kommandanten und Perlenmädchen ist einfach erschreckend faszinierend. Und je mehr man darüber liest, desto schlimmer wird der Gedanke, dass so eine Welt theoretisch gar nicht so unrealistisch wirkt 🥲 Besonders Tante Lydias Geschichte fand ich unglaublich spannend. Im ersten Buch war sie für mich einfach nur unsympathisch und grausam. Aber hier erfährt man endlich, wie sie zu der Person wurde, die sie ist. Man liest von ihren Anfängen, davon, was sie gebrochen hat und wie sie gelernt hat, in diesem System zu überleben. Man muss sie dadurch nicht mögen… aber man beginnt sie zu verstehen. Und genau das macht ihre Figur so stark geschrieben 😶‍🌫️ Dieses Buch hat mich oft sprachlos, wütend und traurig gemacht. Anders als im ersten Teil geht es hier viel stärker um Widerstand. Um Frauen, die anfangen sich gegen Gilead zu stellen – offen, heimlich, strategisch oder manchmal auch völlig verzweifelt. Und genau das macht die Geschichte so intensiv 🖤 Besonders gelungen fand ich auch, wie am Ende alle drei Perspektiven zusammenlaufen. Während des gesamten Buches bewegt sich jede Figur auf dasselbe Ziel zu: die Destabilisierung Gileads. Und genau dieser rote Faden macht die Geschichte unglaublich stark. Fazit: Eine geniale Fortsetzung, die nicht nur offene Fragen beantwortet, sondern die Welt von Gilead noch komplexer und erschreckender macht 😭📚 Für mich sogar stärker als der erste Band. düster, intelligent, emotional und absolut fesselnd.

    23. Mai 2026

3 von 120 Rezensionen

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Autorin / Autor

Über Margaret Atwood

Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, gehört zu den bedeutendsten Autorinnen unserer Zeit. Ihr »Report der Magd« wurde für inzwischen mehrere Generationen zum Kultbuch. Zudem stellt sie immer wieder ihr waches politisches Gespür unter Beweis, ihre Hellhörigkeit für gefährliche Entwicklungen und Strömungen. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Man Booker Prize, dem Nelly-Sachs-Preis, dem Pen-Pinter-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Margaret Atwood lebt in Toronto.

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