Yellowface

Yellowface

Hardback
3.98751

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Description

INSTANT NEW YORK TIMES BESTSELLER • A REESE'S BOOK CLUB PICK“Hard to put down, harder to forget.” — Stephen King, #1 New York Times bestselling authorWhite lies. Dark humor. Deadly consequences… Bestselling sensation Juniper Song is not who she says she is, she didn’t write the book she claims she wrote, and she is most certainly not Asian American—in this chilling and hilariously cutting novel from R.F. Kuang, the #1 New York Times bestselling author of Babel. Authors June Hayward and Athena Liu were supposed to be twin rising stars. But Athena’s a literary darling. June Hayward is literally nobody. Who wants stories about basic white girls, June thinks.So when June witnesses Athena’s death in a freak accident, she acts on impulse: she steals Athena’s just-finished masterpiece, an experimental novel about the unsung contributions of Chinese laborers during World War I.So what if June edits Athena’s novel and sends it to her agent as her own work? So what if she lets her new publisher rebrand her as Juniper Song—complete with an ambiguously ethnic author photo? Doesn’t this piece of history deserve to be told, whoever the teller? That’s what June claims, and the New York Times bestseller list seems to agree.But June can’t get away from Athena’s shadow, and emerging evidence threatens to bring June’s (stolen) success down around her. As June races to protect her secret, she discovers exactly how far she will go to keep what she thinks she deserves.With its totally immersive first-person voice, Yellowface grapples with questions of diversity, racism, and cultural appropriation, as well as the terrifying alienation of social media. R.F. Kuang’s novel is timely, razor-sharp, and eminently readable.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Hardback
Pages
323
Price
27.00 €

Posts

1733
All
3.5

June erlebt den Moment, als Athena stirbt- und sie schnappt sich spontan ihr fertiges Manuskript. Sie feilt noch etwas an dem Manuskript herum und es wird ein richtiger Erfolg. June wird so erfolgreich, wie Athena es war. Sie erlebt alles jetzt aus der Sicht des Erfolges - auch die Hater in den sozialen Medien, den Druck für den nächsten Roman, das Misstrauen in der Lese- Verlags- Community und deren Räderwerk, welches aus allem Geld herausschöpfen will, die Diskussionen ob es eine bestimmte Hautfarbe braucht, um bestimmte Inhalte zu erzählen….etc. Die ganze Zeit sind wir im Kopf von June - was ich als sehr anstrengend empfunden habe. Die Rechtfertigung ihres schlechten Gewissens , die negativen, neidischen Gedanken bei den Erfolgen anderer, die krankhafte Abhängigkeit von der Beurteilung der Medialen Welt. Teilweise fand ich den Roman sehr gut und interessant. Doch June ist soooo anstrengend +unsympathisch . Der Rest war interessant!

2.5

Eine spannende Geschichte mit interessantem Einblick in die Verlagswelt – aber leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Mir waren schlicht alle Figuren unsympathisch. Allen voran June, die Hauptfigur: eine egozentrische, pathologische Lügnerin, die mit Neid und Wut auf die Welt blickt, als würde ihr etwas zustehen. Sie sieht sich ständig als Opfer – und entwickelt sich über fast 400 Seiten hinweg kein Stück weiter. Das macht die Geschichte für mich am Ende überflüssig. Das Ende selbst ist zudem vorhersehbar und unzufriedenstellend. Was mich zusätzlich gestört hat: Zum ersten Mal überhaupt hat mich das Gendern in einem Buch wirklich genervt. Normalerweise ist mir das egal, aber hier wurde selbst bei Anglizismen gegendert, z.B. „Follower:innen“. Das wirkt einfach albern. Dazu kommt, dass auch in Dialogen gegendert wird. Für mich klang das komplett erzwungen und nicht glaubhaft, als würden echte Menschen so sprechen.

4.5

Eine Geschichte hat immer zwei Seiten….

Der Hype um R.F. Kuangs "Yellowface" ist vollkommen gerechtfertigt. Der Roman erzählt die fesselnde Geschichte einer jungen Frau, die durch Lügen und Fehler Erfolg und Ruhm anstrebt. Er bietet tiefgehende Einblicke in die Buchbranche und thematisiert Rassismus, Klassismus und Cancel Culture. Besonders beeindruckend ist die Kombination aus Tiefgründigkeit und bittersüßer Satire, die Junes Entwicklung vor und nach ihrem Diebstahl beleuchtet. Ihr innerer Konflikt zwischen Ehrgeiz und moralischen Bedenken ist spürbar. "Yellowface" regt zum Nachdenken über Plagiate, Diskriminierung und den Druck der Schnelllebigkeit an, in der oft der Schein mehr zählt als das Sein.

Eine Geschichte hat immer zwei Seiten….
4

Ein guter Roman , der Einblick gibt, wie die Verlagsbranche (in den USA) tickt und sich zudem mit anti-asiatischem Rassismus beschäftigt. Viele weitere Themen unserer Zeit finden sich hier wieder, wie Hetznachrichten im Internet, Mobbing, Stalking, Cancel Culture, sich mit den Federn anderer schmücken, die Wahrheit verdrehen, bis es für einen passt..... Die Idee der Story fand ich brillant, die Themen ebenfalls, jedoch hatte das Buch für mich stellenweise Längen, und meine Erwartungen waren höher, da es so gehyped wurde.

4

Ein auf und ab 🌤️

Am Anfang hat mir das Buch sehr sehr gut gefallen, es gibt Einblicke hinten dem Verlagswesen und was alles zum Autorendasein dazu gehört. Natürlich ist es auch super Interessant nochmal über die eigenen Einstellungen und Gedanken gegenüber den verschiedenen Ethnien nachzudenken. Mit der Zeit fand ich das Buch aber etwas anstrengend, mal war es super fesselnd, mal habe ich fast die Augen verdreht vor Langeweile. Insgesamt habe es aber trotzdem gerne gelesen ☺️💛 By the way ist die Aufmachung des Buches einfach so so toll ❤️‍🔥 i Love it !

Ein auf und ab 🌤️
5

So ein wichtiges, trauriges & schönes Buch.

Yellowface ist für mich ein Buch, was die meisten mal gelesen haben sollten. Es zeigt auf krasse Art, was Einsamkeit in der Welt der Autor:innen mit einem machen kann. Wozu es einen bringen kann. Es war ein absoluter Pageturner. R. F. Kuang‘s Schreibstil mochte ich schon in Babel super gerne. Es werden viele wichtige Themen angesprochen, über die man sich teilweise zu selten Gedanken macht. Sie suchen einen Sündenbock, irgendjemand muss diese Rolle ja leider besetzen. Wer das in dem Buch ist, solltet ihr selbst „erlesen.“ Dicke Empfehlung & für mich ein kleines Highlight 📚

4

Wichtige Messages!

Yellowface war mein erstes Buch der Autorin. Kuangs Schreibstil ist wirklich aussergewöhnlich, dadurch konnte mich das Buch sofort packen. Anders als andere Leser*innen fand ich gut in die Geschichte, ich kann aber die Kritiken an der Langatmigkeit des Buches durchaus verstehen, besonders der Mittelpart zieht sich schon etwas, die Gedanken und Gefühle der Protagonistin finden auch viele Wiederholungen. Die behandelten Themen wurden ganz toll aufgearbeitet und man kommt als Leser*in wirklich viel ins Grübeln. Also mir hats gut gefallen und ich möchte definitiv noch mehr der Autorin lesen.

Wichtige Messages!
4

Das Buch hat einen flüssigen schreibstil und lässt gut lesen. Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich gut und ich kann mir gut vorstellen,dass es hier und da es nicht zu Diebstähle in der Literatur kommt. Es war wirklich interessant wie die Geschichte verlaufen ist und wie weit ein Mensch gehen kann um sein Traum zu leben. Ein Buch für zwischen durch...ich würde es wieder lesen

Das Buch hat einen flüssigen schreibstil und lässt gut lesen. Die Idee hinter der Geschichte ist wirklich gut und ich kann mir gut vorstellen,dass es hier und da es nicht zu Diebstähle in der Literatur kommt. Es war wirklich interessant wie die Geschichte verlaufen ist und wie weit ein Mensch gehen kann um sein Traum zu leben. 
Ein Buch für zwischen durch...ich würde es wieder lesen
3

Hat mich nur in Teilen überzeugen können. Letztlich kann ich den Hype um das Buch nicht nachvollziehen. 🤷😎

5

💛 | »Ich vermisse, wie es sich anfühlte, zu schreiben, bevor ich Athena Liu traf.«

⠀ Wow, mein neues Jahr startet mit einem Highlight und einem Buch was mich aus meiner riesigen Leseflaute gerettet hat. »Yellowface« von Rebecca F. Kuang war mein erstes Buch der Autorin und sie hatte mich vom ersten bis zum letzten Wort in ihren Bann gezogen. »Yellowface« ist so erschreckend und ergreifend. Die Themenwelten die Rebecca F. Kuang ausgesucht hat sind sehr spannend zu verfolgen aber auch unglaublich wichtig anzusprechen. Mit der Protagonistin Juniper hat sie sehr gut dargestellt was Neid und schließlich Macht mit einem persönlich anstellen können. Die Macht von Social Media ist unglaublich dargestellt, das es mich selbst oft erschreckt hat. Ihr Schreibstil ist unglaublich fesselnd und ergreifend. Sie demonstriert Junpiers Gedankenstänge und ihren inneren Chaos echt gut. Trotz vieler, plötzlicher Wendungen verliert sie nicht den Faden und lässt die Wörter in einem Fluss einfach dahinfließen. Das Buch hat meine Sicht auf die harte Buchbranche und das Leid darin auf jeden Fall beeinflusst. Junipers plötzlicher Erfolg, auch wenn das nicht ihr eigenes Werk war, zeigt neben dem Ruhms auch die Schattenseite. Ihre Einsamkeit und Angstzustände fand ich Mega gut dargestellt. Der Hype um das Buch »Yellowface« war sowasvon berechtigt. Was die deutsche Übersetzung angeht, fand ich es sehr gewöhnungsbedürft einen gegenderten Roman zu lesen. Man gewöhnt sich aber dran, demnach würde ich deswegen keinen Punkt Abzug geben. Ich bin sehr froh das ich diesen Buch jetzt zur Hand genommen habe und es nicht Ewigkeiten auf meinen Sub gammeln muss. Rebecca F. Kuang hat mich mit ihrem Roman begeistert. ✨ ⠀

💛  |  »Ich vermisse, wie es sich anfühlte, zu schreiben, bevor ich Athena Liu traf.«
4

Provokant!

Das Buch hat mir gut gefallen & konnte mich auf jeden Fall zum Nachdenken anregen. Die Protagonistin kann man definitiv nicht mögen, vermutlich soll man das auch nicht. Denn Yellowface ist eine Satire, die unbedingt auch als solche gelesen werden muss.

5

Yellowface ist ein absolutes Highlight für mich! Ich kann die ganzen guten Bewertungen absolut verstehen & mich Ihnen nur anschließen. In dem Buch werden so viele wichtige Themen angesprochen und besonders der große Fokus, auf das Leben einer Schriftstellerin und die Entstehung und Vermarktung eines Romanes hat mir so gut gefallen. Ich habe es als Hörbuch gehört & konnte gar nicht mehr aufhören, es hat mich einfach immer wieder in den Bahn gezogen. Wer sich viel mit Büchern beschäftigt, wird Yellowface lieben!

4.5

Wenn ein Geheimnis zum nächsten führt

Ich habe dieses Hörbuch blind begonnen. Dadurch hatte ich keine Ahnung was auf mich zukommt und es hat mich sehr schnell mitreißen können. Im Vergleich zu anderen Büchern sympathisiert man hier nicht mit der Protagonistin. Es hat sich für mich eher so angefühlt als würde ich heimlich Junes Geschichte hören und könnte nicht weghören. Ihr handeln hat mich wiederholte Male überrascht, ich konnte vieles nicht nachvollziehen. Aber genau das hat die Geschichte für mich ausgemacht. Das Buch spricht viele aktuelle Themen an, ohne aufdringlich zu sein. Von mir eine klare Empfehlung.

Wenn ein Geheimnis zum nächsten führt
4

💛📓🖋️

Dynamischer Roman mit unerwarteten Wendungen. Ich mochte wirklich keinen Charakter in diesem Buch und trotzdem war ich hin- und hergerissen, ob ich möchte, dass die Protagonistin mit ihrem Diebstahl durchkommt oder nicht. Im nächsten Moment wollte ich sie einfach nur schütteln, dann tat sie mir iwie doch wieder leid... Leichte Krimizüge mit paranoidem Gefühl und das Ende dann wieder das reinste Kopfschütteln-June 🤦‍♀️

💛📓🖋️
4

I really liked the book for its different approach and insides to publishing industry. Its catchy writing keeped me hocked. Following the Story you start hating the main Charakter for her selfpitty.

5

So gut!

Das (Hör-) Buch hat sehr beeindruckt! Die Geschichte ist höchst interessant und sehr spannend, das habe ich nicht erwartet. Der Plot hat mich immer wieder überrascht, ich habe das alles so echt nicht kommen sehen… Es geht um die anstrengende und harte Buchbranche, um Rassismus und umgekehrten Rassismus. Ich konnte nicht aufhören zu hören, es hat mich mitgerissen. Nicht zuletzt, weil es toll gesprochen wurde! Ich finde, das Buch ist jeden Hype wert und ich werde es unermüdlich weiter empfehlen. 🌟🌟🌟🌟🌟

5

Das MustRead der Saison

Juniper Hayward ist vor Neid gelb! Ihre Weggefährtin Athena hat alles, was sie auch gerne hätte. Sie sieht gut aus. Sie ist eine erfolgreiche Schriftstellerin, die überall gefeiert wird, sie hat Geld und ein einnehmendes Wesen. June hat einen Roman rausgebracht und der hat schlechte Verkaufszahlen. Sie kann es einfach nicht, das Schreiben. Als Athena bei einem tragischen Unfall stirbt, klaut June ihr Manuskript, schreibt es um und bringt es als ihren Roman heraus. Sie wird groß gefeiert und steigt auf wie eine Rakete. Dass sich der Plot ihrer Geschichte mit der Rolle der Chinesen im zweiten Weltkrieg auseinandersetzt, lässt die ersten Twitterer daran zweifeln, ob sie das Recht hatte, diesen Roman zu schreiben. Der Mob hinter Social Media fällt über sie her und die Rakete beginnen zu sinken. Was für eine rasant erzählte Geschichte! Opfer-Täter Umkehr betreibt die Protagonistin dieses Buchs par excellence. Frau Kuang kann definitv schreiben und danach weiß man nicht mehr, wo oben und unten ist. Ich habe auf jeder Seite Herzklopfen bekommen, weil ich mit der Ich-Erzählerinnen gelitten habe, sie aber gleichzeitig am liebsten gepackt und ihr den Kopf zurecht gerückt hätte. Die fehlende Eigenwahrnehmung von June in der sie ihre Wahrheit nicht nur verdreht, sondern über weite Teile auch selbst glaubt ist für mich manchmal körperlich kaum auszuhalten gewesen. Gleichzeitig wurde meine Wut auf die große Empörungsbubble auch nicht kleiner, obwohl sie im Grunde genommen Wahrheiten aussprach, die andere nicht interessierte. Die Not, die die Plagiatsschreiberin aushalten musste, dass auf Zehenspitzen gehen, das ständige Checken von Nachrichten dass sich verirren und verwirren in noch mehrLügengespinste machte ganz ambivalente Gefühle in mir. Die große Ungerechtigkeit, die der Toten widerfährt, rückte zwei Drittel lang ziemlich in den Hintergrund. Die Szene mit der Mutter berührte mich dagegen genau diesbezüglich sehr. Was ich nicht gut nachvollziehen konnte, ist die ständige Sorge mit seinem Sein in der Irrelevanz zu enden. Das scheint aber ein großes Problem unserer Gesellschaft zu sein, die sich ständig auf Instagram, TikTok und YouTube präsentiert. Im Prinzip geht es Juniper ausschließlich, um die Angst, in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden und das gilt in diesem Text nicht nur für sie. Alle Protagonisten buhlen darum, irgendwo im Mittelpunkt zu stehen, sei es im Job, auf einer Podiumsdiskussion oder in den Kommentaren. Nach dem Motto, „Wer lauter schreit, der wird gehört“. Aber wer kann schon die Wahrheit für sich in Anspruch nehmen? Wenn man es sich genau vor Augen führt, weiß man recht schnell, dass hier nicht reine Fiktion die Geschichte vorantreibt. Das meiste davon ist erschreckend real. Ich bin jetzt kein Insider, aber ich könnte mir vorstellen, dass in der Buchbranche die Ein oder der Andere heftig mit dem Kopfe nickt, oder sich im schlimmsten Falle wieder erkennt. Das Ende hat mich nicht überrascht. Es ist für mich durchaus nachvollziehbar, es befriedigt aber in keinster Weise meine Wünsche. Ich bin überhaupt keine Freundin von einer Gesellschaft der Überempfindlichkeit und halte es mit der Autorin Kuang die in einem Interview der Zeit noch mal bekräftigte, dass sie durchaus dafür ist, dass jeder, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe und Religion, über alles schreiben darf . Sensibilität: Ja! Diskurs: Auf jeden Fall! Canceln: Nein, denn es schafft neue Fronten! Empfehlung für alle Bookies und die, die ihnen zuarbeiten.

5

Die hässliche Seite der Buchbranche..📒

Zum Inhalt: June Hayward und Athena Liu könnten nicht unterschiedlicher sein. Einzig und allein das Schreiben verbindet sie. Athena ist mit ihren jungen Jahren als chinesisch-amerikanische Autorin sehr gefragt und wird gefeiert. Sie steht immer im Rampenlicht und alles was sie anfasst, scheint zu Gold zu werden. June dagegen scheint als weiße und langweilig ‚normale‘ Frau keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, denkt sie zumindest. Ihre Bücher werden nicht verlegt und sie wartet unentwegt auf ihren großen Durchbruch, doch sie scheint nur in dem Schatten ihrer Kontrahentin zu stehen. Doch gleich am Anfang des Romans muss June miterleben, wie Athena stirbt. Im Affekt und direkt nach deren Tod, stiehlt June ein unveröffentlichtes Manuskript von ihr, welches sich mit Leben der chinesischen Arbeiter im 1. Weltkrieg befasst. June überarbeitet das Manuskript und reicht es ein. Alle sind hellauf begeistert und es wird unter ihrem Künstlernamen Juniper Song veröffentlicht. Das Buch schlägt Rekorde und plötzlich sind ihre Träume zum Greifen nah.. Doch kann sie diese Umstände auf Dauer verheimlichen? Vorweg: Das Buch ist fantastisch! Mit June wurde eine Protagonistin erschaffen, die man eigentlich überhaupt nicht ausstehen kann. Ebenso ist es bei Athena. Beide sind von Egoismus geprägt und es ist schier kein moralischer Kompass vorhanden. Athena war zu Lebzeiten von sich eingenommen, arrogant und benutzte die Erfahrungen anderer, um zu brillieren, wobei sie es für ihre eigenen Ideen ausgab. June ist ebenfalls egozentrisch und sieht nicht ein, dass ihr Diebstahl falsch war. Ihrer Meinung nach hat sie Athena einen Gefallen getan, da das Manuskript nicht ausgereift und gut genug war. Sie könne genau so gut die chinesische Geschichte aufarbeiten und erzählen. Sie baut sich ein riesen Netz aus Lügen auf und das Ganze scheint am Anfang gut zu funktionieren, doch nach und nach bricht das Lügenkonstrukt zusammen.. Obwohl sie so skrupellos ist, fiebert man ständig mit ihr mit. Ständig kommt die Frage auf: „Schafft sie es wirklich oder wann kommt es raus?“. Sie biegt die Wahrheit so lange, dass es dann wirklich verständlich und korrekt wirkt. Der Roman bietet auch einen guten Einblick in die Verlagswelt. Was zum Beispiel Social Media mit Autoren macht und dass manchmal nicht das Werk im Vordergrund steht, sondern eher das Aussehen und die Herkunft der Autor*innen. Viele Bücher werden nur noch danach ausgesucht, was gerade der Trend ist und sich gut verkaufen lässt. Das ist natürlich verkaufstechnisch klug, aber es führt auch schnell zu einer Übersättigung. Das Buch behandelt zudem das Thema Rassismus. Vorrangig wird ja June als ‚weiße Rassistin’ behandelt, weil sie über die chinesischen Arbeiter schreibt und die Leser das nicht erfreut, da sie aufgrund ihrer Abstammung kein Recht dazu habe. Es gibt viele moralische Fragen und während des Lesens hinterfragt man so einiges. Aber genau das zeichnet ein gutes Buch aus. Außerdem sieht man mal wieder, wie grausam Menschen untereinander sind. Wie dieser anonyme Umhang des Internets die Leute dazu animiert, Morddrohungen und die fiesesten Kommentare zu verschicken. Ich finde das Buch sehr gut und würde es auch jedem empfehlen!

Die hässliche Seite der Buchbranche..📒
4

Wenn man sich mit fremden Federn schmückt …. Ein gelungenes Buch mit einem interessanten Blick hinter die Kulissen der Verlagswelt.

3.5

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch, aber leider ist es hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben. Der Schreibstil ist super und es werden sehr wichtige Themen wie Rassismus und auch cybermobbing angesprochen. Aber die Geschichte plätschert vor sich hin. Die Spannung bleibt dabei leider auf der Strecke und die Protagonistin ist mehr als unsympathisch.

5

Die dunkle Seite des Schreibens: Ein Roman über Neid, Lügen, Rassismus und digitales Mobbing

SPOILER Die Autorin gewährt uns einen fesselnden Blick hinter die Kulissen der gnadenlosen Verlagswelt, in der Vorurteile, Neid und Rassismus allgegenwärtig sind. Dabei fällt die Protagonistin durchweg negativ auf, und ich konnte nichts Positives an Juniper entdecken - ein wohlüberlegtes Mittel der Autorin. Dennoch möchte ich die vielschichtige Innenwelt der Protagonistin erkunden, sowie die zahlreichen Schattenseiten einer so enormen Lüge. Besonders beeindruckt hat mich, wie Hetze und Mobbing im Internet die Autorinnen treffen können, ob berechtigt oder nicht. Viele Menschen stürzen sich rücksichtslos auf sie, ohne sich selbst zu hinterfragen, und zerstören dabei oft das Leben der Autorin. Insgesamt ist dies ein herausragender Roman, der die aktuellen Gesellschafts- und Verlagsstrukturen reflektiert und zum Nachdenken anregt.

5

Was zur Hölle war das für ein Buch. Es hat so viele Emotionen in mir ausgelöst das ich erst Mal drüber nachdenken muss ❤️‍🔥

4

Ein Buch voller relevanter Themen unserer Zeit, das jeder lesen sollte!

Der Schreibstil der Autorin hat mir sofort gefallen. Sie schreibt leicht und flüssig, sodass ich das Buch in kurzer Zeit beenden konnte. Allerdings fand ich einige Kapitel sehr lang, was mir oft das Gefühl gab, dass sich die Geschichte in die Länge zieht. Die Protagonistin Juniper machte es mir schwer, sie zu mögen. Anfangs fand ich sie sympathisch, weil sie ehrlich ist und sich ihren eigenen Neid eingesteht. Doch ihre Entwicklung führte dazu, dass ich sie immer weniger mochte, da ihre Gedanken, Aussagen und Taten für mich oft schockierend waren. Da die Geschichte nur aus Junipers Sicht erzählt wird, war es schwierig, Athena richtig einzuschätzen. War sie wirklich so, wie June sie beschreibt, oder verzerrt Junipers Neid das Bild? Diese Frage beschäftigte mich ständig. Besonders gut gefielen mir die Einblicke in die Verlagswelt und die Welt der Autor*innen. Vieles war mir unbekannt und daher sehr interessant. Die gesellschaftskritischen Themen regten zum Nachdenken an und wurden sinnvoll in die Geschichte eingebunden. Am Ende wurde es fast zu einem Thriller, was ich in diesem Ausmaß für die Geschichte nicht unbedingt erwartet und gebraucht hätte. Ein Epilog hätte mir gefallen, um zu sehen, wie es für Juniper weitergeht. Daher ein kleiner Abzug.

4

Ganz anders als Babel, trotzdem ein gelungenes Buch! 📚S.97: sind erfolgreiche Bücher nur so erfolgreich, weil irgendwann alle ohne ersichtlichen Grund beschlossen haben, sie zum Titel der Stunde zu küren?

♦️TW: Tod, Trauer, Verlust, Rassismus♦️ ✨ Der Schreibstil überzeugt durch seine Leichtigkeit und Zugänglichkeit, die das Eintauchen in die Geschichte zu einem fliessenden Erlebnis macht. Die anfängliche Skepsis wich rasch der steigenden Spannung, sodass ich das Buch in nur zwei Tagen ausgelesen habe. ✨ 'Yellowface' erzählt zu grossen Teilen eine Horrorgeschichte über Einsamkeit in einer hart umkämpften Branche (Zitat Rebecca F. Kuang), was dem Buch eine düstere Note verleiht. Die Themen Neid, Angst vor dem eigenen Versagen und Konkurrenz unter Freunden:innen werden realistisch behandelt. ✨ Obwohl mir das Ende persönlich nicht zusagt und ich gerne mehr über Junies Schicksal erfahren hätte, bleibt 'Yellowface' ein starkes Buch. ✨ Besonders hervorzuheben ist die gelungene Übersetzung von Jasmin Humbug, die den Charakter des Originals hervorragend einfängt. Empfehlenswert für alle, die sich gerne aus der Comfy-Zone lehnen möchten. ----- Mein Gesamteindruck: 4⭐ Protagonisten:innen: 4.5⭐ Spannung /Unterhaltung: 4⭐ Geschichte: 4⭐ Cover: 5⭐ ich liebe es! Schreibstil: 5⭐ -----

Ganz anders als Babel, trotzdem ein gelungenes Buch!

📚S.97: sind erfolgreiche Bücher nur so erfolgreich, weil irgendwann alle ohne ersichtlichen Grund beschlossen haben, sie zum Titel der Stunde zu küren?
4

Ein Einblick in die Buchbranche

Der Schreibstil der Autoren war super. In diesem Buch sind viele Themen vertreten, die zum Nachdenken anregen und gut in die heutige Zeit passen. Es geht um Neid, Diebstahl geistigen Eigentums, Privilegien der weißen Bevölkerung und um die heutige Cancel culture. Es geht um eine junge Autorin, die bisher kein Erfolg mit ihren Werken erzielt hat. Durch einen tragischen Vorfall, bekommt sie die Möglichkeit auf einen Bestseller. Doch ist die Thematik im Buch angemessen für die Autorin? Darf sie über die fremde Kultur so schreiben oder ist dieses Werk ein Grund sie zu canceln? Sie verstrickt sich in immer mehr Lügen und droht aufgeflogen zu werden. "Hochmut kommt vor dem Fall"

3.5

Und wieder ein "Hype" der mich nicht gepackt hat. Kam kaum in die Geschichte rein, zog sich elendig in die Länge , sodass ich Passagen nochmal lesen musste,da ich gedanklich abgeschweift bin . Die 2. Hälfte war leicht spannend , hat aber für mich persönlich nicht funktioniert. Hab versucht es als Hörbuch zu beenden, leider war die Sprecherin auch sehr monoton. Daher hab ich es mehr überflogen.

4.5

📖🖋️

Ein wundervolles Buch. Es geht um die Verlagsbranche, das Bücher schreiben und soviel mehr…

4.5

💛👀 "Schreiben gibt dir die Kraft, dein eigenes Reich zu formen, wenn die Realität zu sehr schmerzt." 👀💛 [🎧 | Einzelband?]

Nach "Babel" war ich etwas skeptisch von dem Buch aber es war wirklich sehr spannend! Und hat uns einen kleinen Einblick in die Verlagswelt gegeben 🥰 In dem Buch geht es um die zwei Autorinnen Athena Liu und June Hayward, welche unterschiedlicher Herkunft sind. Athena ist bereits eine angesehene Autorin, wovon June nur träumen kann... Als Athena auf tragische Weise ums Leben kommt und June nicht weiß, was sie tun soll, steckt sie das unveröffentlichte Manuskript "Die letzte Front" ihrer Autorinnenfreundin ein und überarbeitet es. Wenig später veröffentlicht June das Buch unter dem Pseudonym "Juniper Song". Es wird schnell zu einem Erfolg... doch dieser währt nicht ewig... 👀💛📃 Die Geschichte, welche R. F. Kuang geschaffen hat, lässt einen wirklich mitfiebern und entführt in die tolle aber auch harte Welt des Verlangswesens 🥰 Der Schreibstil ist so authentisch und echt - einfach unglaublich klasse! 😍💛 Ich persönlich habe viel mit June mitgefiebert und war immerzu gespannt, wie es mit ihr weitergeht - sehr spannend! 👀 Das Einzige, was ich etwas "schade" fand, war, dass die Story relativ schnell Fahrt aufgenommen hat und so zügig die "Machenschaften" von June raus gekommen sind. Ich hätte mir gewünscht, dass es etwas länger andauern würde, aber sonst war das Buch so unglaublich toll gewesen! 🙈😍 Das Ende empfand ich als recht offen... Ich hoffe deswegen sehr auf einen zweiten Teil! 😍 Ich kann das Buch wirklich allen Leser*innen empfehlen, welche einen Einblick in die Verlagswelt bekommen wollen und das in Verbindung mit einer spannenden Geschichte zweier Autorinnen! 😍🥰👀💛📃 ❓ Wisst ihr zufälligerweise ob es einen zweiten Teil geben wird? 👀

💛👀 "Schreiben gibt dir die Kraft, dein eigenes Reich zu formen, wenn die Realität zu sehr schmerzt." 👀💛

[🎧 | Einzelband?]
4

Ein beeindruckender Roman, der in meiner Wahrnehmung noch nachhallen wird. Rebecca F. Kuang schafft es, eine Geschichte mit so vielen Höhen und Tiefen auf diesen Seiten zu verfassen, wie ich es lange nicht mehr zu lesen bekommen habe. Sie schafft es, eine unbändige Gier nach Aufmerksamkeit, gepaart mit der anschaulichen Leere beim Ausbleiben dieser, in Einklang einer höchst spannenden Hauptgeschichte zu bringen. Die Hauptprotagonistin Juniper wird durch zunehmenden Erfolg, der nur in Teilen durch sie fabriziert ist, immer paranoider in der Angst vor der eigenen Vergangenheit. Dabei ist ihr Umfeld so eindrucksvoll beschrieben, dass man nie den Überblick über die einzelnen Nebendarsteller:innen verlieren kann. Chapeau. Die politisch angehauchte Frage, die in der ersten Hälfte des Romans transportiert wird, ist höchst spannend. Es wird eine Diskussion mit unterschiedlichen Standpunkten ausgetragen, wer das Recht hat, eine Geschichte wiederzugeben, in künstlerischer oder aufklärerischer Form. Ob man einer bestimmten gesellschaftlichen Gruppe angehören muss, um darüber berichten zu dürfen. Dass hier von einer PoC eine weiße Protagonistin gewählt wird, führt diese Diskussion im Gesamtkonzept des Buches ad absurdum. Eine Frage, die dieses Buch nicht abschließend geklärt hat und vermutlich auch nie vollends geklärt werden wird. Hierfür sind Menschen aus allen gesellschaftlichen Bereichen zurecht zu individuell um auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Besonders beeindruckend finde ich eine unterschwellige Kritik an den sozialen Medien, die durchaus deutlicher benannt werden könnte, auch wenn in so ziemlich jedem zweiten Kapitel die Wesensveränderung von Juniper beschrieben wird, welche sie durch lesen von Beiträgen auf Goodreads, Twitter, Facebook etc. durchlebt. In diesem Fall konnte ich gute Rückschlüsse und auch Parallelen zu meiner eigenen Person gewinnen, welche die Story und Gefühlslagen noch greifbarer gemacht haben. Absolut getroffen hat mich ein Zitat, welches nur am Rande einer Vergangenheitserzählung der Protagonistin stattfand: „Nicht jede Frau hat eine Vergewaltigungsgeschichte. Aber fast jede Frau hat eine „Ich weiß nicht genau, es hat mir nicht gefallen, aber ich kann es nicht wirklich Vergewaltigung nennen“-Geschichte“ (Seite 245) Die Endzüge der Geschichte waren sehr durchdacht, für meinen Geschmack jedoch etwas zu standard-dramatisch, sodass man sie schon mehrfach in abgewandelter Form in klassischen Krimis zu lesen bekommen hat. Insgesamt bleibt es jedoch ein lesenswertes Werk, denn der Aufbau bis zum letzten Kapitel ist mehr als eindrucksvoll.

3

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll – diese Frau ist so hart auf den Delulu-Zug aufgesprungen, da habe ich wirklich keine Worte mehr. Sie klaut einfach die Arbeit ihrer Kollegin/Freundin und verbringt dann das ganze Buch damit, sich selbst zu rechtfertigen, warum das eigentlich total okay und fair ihr gegenüber ist. Diese „Hassfreundschaft“ begleitet uns bis zum Ende der Geschichte. Es werden immer wieder Situationen aufgegriffen, in denen June ja ach so ungerecht behandelt wurde und Athena total „unberechtigt“ bevorzugt (und das in Junes Augen nur, weil sie einen interessanten kulturellen Background hat). Leider sind nicht nur die beiden Frauen sehr unsympathisch, sondern jede einzelne Person in Yellowface strahlt eine bitchy Energy aus. Niemand übernimmt wirklich Verantwortung für die Dinge, die dort passieren, und der Fehler wird immer woanders gesucht. Im Laufe der Geschichte sagt June irgendwann: „Was bin ich ohne Athena?“ – wie beschreibend ist das bitte? Die mögen sich absolut nicht, ernähren sich quasi am Misserfolg der anderen, aber gleichzeitig ist ein Leben ohne diese emotionale Abhängigkeit undenkbar? Die Welt des Publishings muss ja wirklich einsam sein… Was mir aber wirklich positiv in Erinnerung bleiben wird, ist die Art, wie die Autorin ihre Kultur subtil und auf eine humorvolle Art eingearbeitet hat. Ich meine, sie ist chinesischer Herkunft, schreibt aber aus der Perspektive einer weißen Figur über genau die Klischees ihrer eigenen Kultur – das hat schon was. Zu guter Letzt möchte ich kurz sagen, dass Triggerwarnungen auf jeden Fall angebracht gewesen wären. Nicht unbedingt wegen expliziter Inhalte (obwohl, eigentlich schon auch), sondern weil einen diese toxische Dynamik zwischen den Figuren einfach mit runterzieht. Das hier ist keine klassische Wohlfühl-Lektüre – aber definitiv ein Buch, das man nicht einfach wieder vergisst.

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4.5

EINFACH WOW

📚 "Yellow Face" hat mich echt überrascht! Die Story war mega fesselnd und die Themen wie Konkurrenzkampf, Mobbing, Social Media und Rassismus wurden echt gut behandelt. Man konnte sich total in die Welt von June hineinversetzen. Einzig die langen Kapitel waren manchmal etwas nervig, aber hey, das hat dem Lesevergnügen nur selten einen Dämpfer verpasst. Der Schreibstil war einfach clean und hat mich echt gut ins Geschehen gezogen. Rebecca F. Kuang hat es außerdem geschafft, mich trotz der doch so unsympathischen Protagonistin, in den Bann zu ziehen und das Buch zu beenden.

4

„Yellowface“ gehört sich nicht zu meinem normalen Beuteschema, aaaaber. Auf Empfehlung habe ich es mir dann doch zugelegt und war dann doch sehr gespannt drauf, was mich hier erwartet. Vorgefunden hab ich dann schlussendlich ein Buch, dass einige Fassetten zu bieten hat. Was mir sehr gefallen hat, was diese ganz eigene Spannung. Ich habe die Geschichte sehr gern verfolgt und war gespannt drauf, in welche Richtung sich der ganze Spaß entwickelt. Auch die Einblicke ins Verlagswesen fand ich extrem gut, genauso stelle ich mir das zumindest teilweise vor. Nüchtern betrachtet muss man aber sagen, ist das nicht überall so!? Mit „June“ bekam ich einen Hauptcharakter an die Hand, die schon allein durch ihr Tun nicht sonderlich sympathisch war, aber mit der ich durchaus gern durch das Buch gegangen bin und die verschiedenen Gefühlsphasen durchgegangen bin. Auch hier wieder die nüchterne Frage, wie viele würden so nicht handeln? Erzählt wurde die Geschichte sehr gut mit dieser durchgehenden Spannung „was passiert als Nächstes?“ Mit vierundzwanzig Kapitel, waren für mich die Abschnitte zwar ein wenig zu lang, aber das liegt an meiner einen „kurze Kapitel“ Vorliebe. Schlussendlich bin ich froh auf die Empfehlung gehört zu haben. Es war ein gutes Buch mit einer spannenden Thematik und einem Ende, dass zu dem Buch eigentlich perfekt gepasst hat.

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4

Das Buch hat mir gut gefallen, gibt Einblicke in das Verlagswesen und was alles mit dazugehört. Ich konnte Juniperus verhalten schon nachvollziehen, aber manchmal habe ich mich echt über sie geärgert. Ob das Buch den Hype wert ist, kann und muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich bin froh, dass ich es aus der Bücherei ausgeliehen habe.

4

Kein Highlight, aber dennoch ein gutes Buch!

Der Anfang hat mich nicht gleich fesseln können tatsächlich, aber nach und nach wurde es immer interessanter und spannender. Mit June, der Hauptprotagonistin, war es echt eine Berg- und Talfahrt … viele Entscheidungen von ihr konnte ich nicht nachvollziehen und ich empfand einige Situationen, die daraus entstanden sind, als total unangenehm. Man konnte sich richtig reinfühlen und ich hätte sie am liebsten angeschrien: „Nein, hör auf, tu das nicht!“ Andererseits hat sie mir oft auch leid getan. Einfach Wahnsinn, wie Shitstorms eskalieren können oder wie beeinflussbar die Menschen sind und wie schnell sie Mittäter werden durch die Anonymität im Internet. Besonders interessant war auch der Einblick in das Leben von Autoren und Autorinnen, in das Verlagswesen und was es heißt, ein Buch auf dem Markt bringen zu wollen. Habe ich Erfolg oder nicht? Was macht der Erfolg mit mir? Kann ich dieses Pensum weiter einhalten oder falle ich genauso schnell, wie ich gestiegen bin? Ich hatte mir tatsächlich nach so vielen guten und begeisterten Stimmen was anderes vorgestellt. Dennoch hab ich das Buch verschlungen und kann es auf jeden Fall weiterempfehlen 🤗

4

Dank seiner fesselnden Erzählung aus der Ich-Perspektive behandelt Yellowface Themen wie Diversität, Rassismus und kulturelle Aneignung sowie die erschreckende Entfremdung in sozialen Netzwerken. Der Roman von R.F. Kuang ist aktuell, messerscharf und äußerst lesenswert.

4.5

Eine tiefgründige und mitreißende Geschichte über kulturelle Aneignung, die Literaturbranche und Identität

R. F. Kuang liefert mit „Yellowface“ einen fesselnden, scharfzüngigen und hochaktuellen Roman, der die Buchbranche, kulturelle Aneignung, Rassismus und moralische Grauzonen auf brillante Weise behandelt. Die Geschichte um June, die das Manuskript ihrer verstorbenen asiatisch-amerikanischen Freundin klaut und als ihr eigenes ausgibt entfaltet sich voller Spannung, schwarzem Humor und gesellschaftlicher Relevanz. „Yellowface“ ist ein intelligentes und tiefgründiges Werk, das lange nachhallt. Absolut lesenswert.

3.5

Schattenseiten der Buchbranche

Dies war mein erster Roman der Autorin Rebecca F. Kuang. Ihr Schreibstil konnte mich schon nach den ersten paar Seiten überzeugen. Auch die Idee fand ich spannend. Der Roman ist aus der Sicht der Protagonistin Juniper geschrieben. Sie ist nicht so erfolgreich in der Verlagswelt wie ihre Freundin Athena. An dem Abend als Athena vor ihren Augen stirbt, nutzt sie ihre „Chance“ und stiehlt das unveröffentlichte Manuskript, überarbeitet es und veröffentlicht es schließlich unter ihrem Namen. Sie wird immer wieder mit Fragen konfrontiert und den Ungereimtheiten ihrer Veröffentlichung. Das dies nicht gut endet kann man schnell erahnen. In dem Buch werden Themen wie Politik, Rassismus, kulturelle Aneignung und die Schattenseiten der Verlagswelt angesprochen. Ich fand es gut, aber jetzt kein Buch was man unbedingt gelesen haben muss.

Schattenseiten der Buchbranche
4

"Man verwechselt die Aufmerksamkeit mit Liebe. Man verwechselt das Lesen mit Verstehen." • "Wer darf welche Geschichte erzählen?" •

Ein Buch das polarisiert und zum nachdenken anregt. Ein Buch wie ein Messer im Rücken: Rebecca F. Kuang liefert eine so brillante wie abstoßende Satire auf den Literaturbetrieb. Man hasst die Protagonistin, aber kann einfach nicht aufhören ihre Geschichte zu verfolgen. • Die Erzählerin June Hayward ist das Herzstück und gleichzeitig der wunde Punkt dieses Romans. Kuang beweist ein unglaublich schriftstellerisches Talent, indem sie eine so unsympathische Protagonistin erschafft, die man die ganze Geschichte über nicht leiden kann, deren Werdegang man aber trotzdem zwanghaft verfolgen möchte. • Junes Leben ist geprägt von Neid und Missgunst gegenüber ihrer ehemaligen Kommilitonin Athena Liu, einer gefeierten, chinesisch-amerikanischen Bestsellerautorin. Als Athena tragisch stirbt, während Junes Anwesenheit, sieht diese ihre Chance: Sie entwendet Athenas unveröffentlichtes Manuskript, bearbeitet es, veröffentlicht es unter dem Namen "Juniper Song" und beginnt, sich in ein riesiges Lügenkonstrukt zu verstricken. - Ihre Charakterentwicklung ist dabei eine einzige Spirale nach unten. Man erlebt hautnah mit, wie June sich in ihren Lügen verstrickt, versucht, ihr Gewissen zu beruhigen, und sich immer weiter hinters Licht führen lässt - sowohl von anderen als auch von ihrer eigenen Selbstgerechtigkeit. • Doch dieses Buch ist weit mehr als nur die Geschichte eines Diebstahls; es ist eine messerscharfe Satire auf die aktuelle Literaturszene und die Gesellschaft. Es werden gezielt Themen wie das Verlagswesen, alltäglicher Rassismus und kulturelle Aneignung und die Dynamik sozialer Medien, aufs Korn genommen. • Es ist ein fesselnder und rasanter Roman, der zum Nachdenken anregt. Die Verstrickung der Lügen ist packend erzählt und Kritik brillant platziert. Ein Muss für alle, die eine bissige, moderne Satire suchen. • Bis bald! ❤️😘 •

4

Das Buch ist wirklich gut! Es Spiel mit der Einsamkeit und Angst von uns als Leser. Gleichzeitig werden wir aber auch benutzt und manipuliert. Wirklich toll! Schön geschrieben und mitreißend

4.5

Was ein absolutes Meisterwerk! Ich war wie gefesselt und habe gleichzeitig meine eigene Moral hinterfragt, weil der Zeitpunkt aufkam, an dem ich wollte, dass die Protagonistin mit etwas durchkommt, dass offensichtlich absolut verwerflich ist 😱 R. F. Kuang hat es einfach geschafft, so viel Menschlichkeit in diese kritische Geschichte zu packen, dass ich mich selbst in einem moralischen Zwiespalt gefunden haben. Wie kann man gleichzeitig wollen, dass jemandem alle Lügen um die Ohren fliegen, aber auch irgendwie hoffen, dass genau das nicht passiert?! 👀 Lediglich das Ende war für meinen persönlichen Geschmack zu offen gehalten. Ich hätte mich mehr nach einer komplett geschlossenen Handlung gesehnt

5

Dieses Buch beschäftigt mich! 🫢✨

Es ist einfach Wahnsinn, dieses Buch musste ich einige Tage sacken lassen um meine Gedanken zu ordnen. Yellowface macht wütend, fassungslos und lässt mich an vielen Stellen verzweifelt zurück! 😮‍💨 trotz meiner gemischten Gefühle ist es ein absolutes Meisterwerk und ich kann es wirklich jedem empfehlen! ❤️✨

5

Grandioses Buch mit garantiertem Gefühlschaos!⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Was war das bitte für eine Achterbahnfahrt der Gefühle? War ich schockiert über die gnadenlose Härte der Medienwelt? Definitiv! Hatte ich Mitleid mit June Hayward, weil die Einsamkeit und der Wunsch nach Anerkennung sie zu Verzweiflungstaten trieben? Natürlich! War ich wütend auf Juniper Song, da sie in einer Welt von Oberflächlichkeiten und Egoismus wortwörtlich „über Leichen ging“? Sicherlich! War ich mal wieder entsetzt über die Social Media Plattformen, die es durch ihre Anonymität mit Leichtigkeit schaffen, Menschen an den psychischen Abgrund zu bringen? Auf jeden Fall! Aber war ich auch fasziniert von der spannenden Erzählweise und dem genialen Schreibstil von Rebecca F. Kuang? Zweifellos JA! So viele Emotionen in einem Buch, das liebe ich! Daher eine klare Leseempfehlung von mir!

Grandioses Buch mit garantiertem Gefühlschaos!⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
5

Definitiv ein großartig geschriebener Roman, der weißen Menschen einen Spiegel vorhält.

4.5

D̶a̶ f̶e̶h̶l̶e̶n̶ e̶i̶n̶e̶m̶ d̶i̶e̶ W̶o̶r̶t̶e̶🤐...

🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱 𝑍𝑢𝑚𝑖𝑛𝑑𝑒𝑠𝑡 𝑔𝑒ℎ𝑡 𝑒𝑠 𝐽𝑢𝑛𝑒 𝐻𝑎𝑦𝑤𝑎𝑟𝑑 𝑠𝑜...𝐽𝑢𝑛𝑒 𝑑𝑖𝑒 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡𝑠 𝑙𝑖𝑒𝑏𝑒𝑟 𝑠𝑒𝑖𝑛 𝑚𝑜̈𝑐ℎ𝑡𝑒, 𝑎𝑙𝑠 𝑒𝑖𝑛𝑒 𝑒𝑟𝑓𝑜𝑙𝑔𝑟𝑒𝑖𝑐ℎ𝑒 𝑢𝑛𝑑 𝑏𝑒𝑟𝑢̈ℎ𝑚𝑡𝑒 𝐴𝑢𝑡𝑜𝑟𝑖𝑛 📠 𝑚𝑢𝑠𝑠 𝑠𝑖𝑐ℎ 𝑙𝑒𝑖𝑑𝑒𝑟 𝑑𝑎𝑚𝑖𝑡 𝑧𝑢𝑓𝑟𝑖𝑒𝑑𝑒𝑛 𝑔𝑒𝑏𝑒𝑛, 𝑖ℎ𝑟𝑒𝑟 𝑒ℎ𝑒𝑚𝑎𝑙𝑖𝑔𝑒𝑛 𝐶𝑜𝑙𝑙𝑒𝑔𝑒 𝐹𝑟𝑒𝑢𝑛𝑑𝑖𝑛/𝐾𝑜𝑙𝑙𝑒𝑔𝑖𝑛 𝐴𝑡ℎ𝑒𝑛𝑎 𝐿𝑖𝑢 𝑏𝑒𝑖 𝑖ℎ𝑟𝑒𝑚 𝐸𝑟𝑓𝑜𝑙𝑔 𝑧𝑢 𝑧𝑢𝑠𝑐ℎ𝑎𝑢𝑒𝑛. 𝐴𝑙𝑠 𝚜𝚒𝚌𝚑 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑠 𝑇𝑎𝑔𝑒𝑠 𝑒𝑖𝑛 𝑈𝑛𝑓𝑎𝑙𝑙 𝑒𝑟𝑒𝑖𝑔𝑛𝑒𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝐴𝑡ℎ𝑒𝑛𝑎 𝑑𝑎𝑟𝑎𝑢𝑓ℎ𝑖𝑛 𝑠𝑡𝑖𝑟𝑏𝑡, 𝑠𝑡𝑖𝑒𝑙𝑡 𝐽𝑢𝑛𝑒 𝑖ℎ𝑟 𝑖ℎ𝑟 𝑙𝑒𝑡𝑧𝑡𝑒𝑠 𝑃𝑟𝑜𝑗𝑒𝑘𝑡 𝑢𝑛𝑑 𝑔𝑖𝑏𝑡 𝑑𝑖𝑒𝑠𝑒𝑠 𝑎𝑙𝑠 𝑖ℎ𝑟𝑒𝑠 𝑎𝑢𝑠. 😱 𝑊𝑎𝑠 𝑑𝑎𝑛𝑛 𝑝𝑎𝑠𝑠𝑖𝑒𝑟𝑡 𝑖𝑠𝑡 𝑧𝑢 𝑣𝑒𝑟𝑔𝑙𝑒𝑖𝑐ℎ𝑒𝑛 𝑚𝑖𝑡 𝑑𝑒𝑚 𝑙𝑜𝑠 𝑡𝑟𝑒𝑡𝑒𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑟 𝐿𝑎𝑣𝑖𝑛𝑒 ☄️𝑚𝑖𝑡 𝑑𝑒𝑠𝑠𝑒𝑛 𝐾𝑜𝑛𝑠𝑒𝑞𝑢𝑒𝑛𝑧𝑒𝑛 𝐽𝑢𝑛𝑒 𝑠𝑜 𝑛𝑖𝑐ℎ𝑡 𝑔𝑒𝑟𝑒𝑐ℎ𝑛𝑒𝑡 ℎ𝑎𝑡, 𝑎𝑏𝑒𝑟 𝑎𝑏 𝑑𝑎 𝑎𝑛 𝑘𝑙𝑎𝑟 𝑘𝑜𝑚𝑚𝑒𝑛 𝑚𝑢𝑠𝑠.....𝑢𝑛𝑑 ℎ𝑜𝑙𝑙𝑎 𝑑𝑖𝑒 𝑊𝑎𝑙𝑑𝑓𝑒𝑒, 𝑑𝑎 𝑡𝑟𝑖𝑡𝑡 𝑠𝑖𝑐ℎ 𝑒𝑖𝑛𝑖𝑔𝑒𝑠 𝑙𝑜𝑠. 𝐼𝑚 𝑙𝑎𝑢𝑓𝑒 𝑑𝑒𝑠 𝐵𝑢𝑐ℎ𝑒𝑠 𝑤𝑒𝑟𝑑𝑒𝑛 𝑒𝑖𝑛𝑖𝑔𝑒 ℎ𝑜̈𝑐ℎ𝑠𝑡 𝒃𝒓𝒊𝒔𝒂𝒏𝒕𝒆 💣 𝑇ℎ𝑒𝑚𝑒𝑛 𝑏𝑒ℎ𝑎𝑛𝑑𝑒𝑙𝑡 𝑑𝑖𝑒 𝑑𝑎𝑠 𝐵𝑢𝑐ℎ 𝑘𝑜𝑛𝑠𝑡𝑎𝑛𝑡 𝑎𝑢𝑓 𝑒𝑖𝑛𝑒𝑚 𝑠𝑒ℎ𝑟 ℎ𝑜ℎ𝑒𝑚 𝑆𝑝𝑎𝑛𝑛𝑢𝑛𝑔𝑠𝑙𝑒𝑣𝑒𝑙 ℎ𝑎𝑙𝑡𝑒𝑛 😵‍💫👌 🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱🧱 Von mir eine klare Leseempfehlung🧐✅

D̶a̶ f̶e̶h̶l̶e̶n̶ e̶i̶n̶e̶m̶ d̶i̶e̶ W̶o̶r̶t̶e̶🤐...
3.5

June Hayward und Athena Liu könnten beide aufstrebende Stars der Literaturszene sein. Doch während die chinesisch-amerikanische Autorin Athena für ihre Romane gefeiert wird, fristet June ein Dasein im Abseits. Niemand interessiert sich für Geschichten "ganz normaler" weißer Mädchen, so sieht es June zumindest. Als June Zeugin wird, wie Athena bei einem Unfall stirbt, stiehlt sie im Affekt Athenas neuestes, gerade vollendetes Manuskript, einen Roman über die Heldentaten chinesischer Arbeiter während des Ersten Weltkriegs. June überarbeitet das Werk und veröffentlicht es unter ihrem neuen Künstlernamen Juniper Song. Denn verdient es dieses Stück Geschichte nicht, erzählt zu werden, und zwar egal von wem? Aber nun muss June ihr Geheimnis hüten. Und herausfinden, wie weit sie dafür gehen will. War ganz gut aber auch nicht so gut wie erhofft nach den ganzen guten Bewertungen die ich hier gelesen hatte.

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3.5

Provokant, aktuell, aber nicht ganz rund

Yellowface ist ein provokanter, gesellschaftskritischer Roman über kulturelle Aneignung, Identität und den Literaturbetrieb. Die satirische Darstellung von Social Media und Cancel Culture ist pointiert und treffend. Im Mittelteil verliert die Geschichte jedoch etwas an Tempo, und die bewusst unsympathische Hauptfigur macht das Lesen stellenweise anstrengend. Trotzdem bleibt das Buch relevant, diskussionswürdig und regt zum Nachdenken an.

5

Das hat Spaß gemacht.

Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich wütend über Juniper bin oder Mitleid mit ihr habe. Und ich finds erschreckend, dass ich über das Verlagswesen nicht schockiert bin…. Was nichts mit dem Verlagswesen im Allgemeinen zu tun, sondern eher mit der Gesellschaft.

Das hat Spaß gemacht.
4

»Ich hatte plötzlich Angst, sie könnte mich verhören oder mir vorwerfen, ihre Tochter umgebracht zu haben – aber stattdessen entschuldigte sie sich immer wieder, als wäre es sehr unhöflich von Athena gewesen, in meiner Gegenwart zu sterben.«

📖 Athena Liu, erfolgreiche und talentierte Autorin, stirbt plötzlich in der Gegenwart ihrer Freundin June. Geistesgegenwärtig lässt June Athenas Manuskript mitgehen. Schließlich muss diese Geschichte unbedingt erzählt werden. Aber wenn June sich schon die Mühe macht, ein paar Anpassungen vorzunehmen, kann "Die letzte Front" schließlich auch unter ihrem eigenen Namen veröffentlicht werden, oder? Sie tut es doch nur für die Literatur. Nicht für sich. June konstruiert ein Kartenhaus aus Lügen, bis Paranoia und Gier überhand nehmen. Coole Story mit ein bisschen Thrill. Hat Spaß gemacht. In dem Buch wird gegendert, das hat meinen Lesefluss sehr gestört.

»Ich hatte plötzlich Angst, sie könnte mich verhören oder mir vorwerfen, ihre Tochter umgebracht zu haben – aber stattdessen entschuldigte sie sich immer wieder, als wäre es sehr unhöflich von Athena gewesen, in meiner Gegenwart zu sterben.«
3

Kritische Themen, umschreibender Schreibstil und ganz viel Skandale! 🌝🫣

Den Einstieg in das Buch fand ich wirklich klasse, man war sofort in der Story drin und hat das Gefühl gehabt man liest schon 100 Seiten. 🥰 Zur Mitte hin hatte es seine Länge…und das bei einem relativ kurzen Buch. Ich mochte den Schreibstil sehr, auch die umschweifenden Beschreibungen, wodurch alles greifbarer gemacht wurde. Allerdings war es mir etwas zu viel, gerade in der Mitte und zum Ende hin. Ich hatte das Gefühl, man wollte nicht zum Punkt kommen.📑 Auch die Auflösung des Ganzen enttäuscht mich etwas. Ich finde, dass man das spannender bzw. einfach anders gestalten hätte können, was nun hinter allem steht. Trotzdem ein wirklich gutes Buch, welches Themen wie Neid, Rassismus, Eifersucht und Skandale beinhaltet.👍🏻🌝

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