Cleopatra und Frankenstein
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Description
Ein Silvesterabend in New York: Cleo, Mitte zwanzig, britische Kunststudentin, Bohémienne a.k.a. ewig pleite, trifft Frank, Mitte vierzig, Amerikaner, Inhaber einer Werbeagentur und ungleich gesettleter, im Aufzug einer Partylocation. Es ist die vielbeschworene Liebe auf den ersten Blick. Hals über Kopf stürzen Cleo und Frank sich in eine amour fou, mit der sie selbst kaum Schritt halten können - geschweige denn die, die ihnen nahestehen.
Eine absolut süchtig machende New-York-Romanze, herzzerreißend und beglückend zugleich - und ein ungewöhnlich reifer Debütroman. Mit Coco Mellors lernen wir eine unverwechselbare neue literarische Stimme kennen, von der noch viel zu hören sein wird.
Book Information
Author Description
Coco Mellors ist in London und New York aufgewachsen und hat an der New York University studiert, wo sie mit dem renommierten GOLDWATER FELLOWSHIP ausgezeichnet wurde. Sie lebt mit ihrem Mann in Los Angeles.
Characteristics
14 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Zwischen Glamour und Selbstzerstörung
Ganz ehrlich: Das wunderschöne Cover und der Titel waren definitiv der Grund, warum ich dieses Buch gekauft habe. Cleopatra and Frankenstein wurde von vielen Seiten extrem gehyped und auch wenn ich manches daran wirklich gut fand, konnte ich diesen Hype persönlich nicht ganz nachvollziehen. Die Charaktere haben definitiv Tiefe, trotzdem war mir kaum jemand wirklich sympathisch. Besonders die toxische Beziehung der Hauptfiguren wird intensiv und authentisch dargestellt. Gleichzeitig gibt es aber viele Nebenhandlungen rund um andere Charaktere, wodurch es sich manchmal fast so angefühlt hat, als würde man mehrere verschiedene Bücher gleichzeitig lesen. Sehr gelungen fand ich die Darstellung moderner Themen und den Bruch zwischen Erwartungen und Realität. Auch die Einblicke in die New Yorker Kunstszene und die Elitewelt waren spannend zu lesen. Was mir allerdings deutlich zu viel war, ist der extreme Drogenkonsum. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass sich beinahe alles nur darum dreht, was das Lesen stellenweise anstrengend gemacht hat. Zusätzlich finde ich, dass das Buch definitiv eine Triggerwarnung verdient hätte, da auch Depressionen, mentale Krisen und persönliche Abgründe eine große Rolle spielen. Der Schreibstil hingegen ist wirklich gut: leicht verständlich, flüssig und an manchen Stellen sogar überraschend humorvoll. Trotzdem hinterlässt das Buch insgesamt eher einen schwermütigen Eindruck. ✨📖

Eine Liebe, die das Leben zeichnet.
„Wenn deine dunkelste Seite auf meine dunkelste Seite trifft, entsteht Licht.“ Die Kunststudentin Cleo trifft in New York zufällig auf den Werbeagenten Frank. Aus der spontanen Begegnung wird schon bald eine stürmische und unbefangene Liebe. Doch die beginnende Euphorie wandelt sich zunehmend in eine zerstörerische Dysphorie, die mit der Zeit alles mit sich in die Tiefe zu reißen droht. Coco Mellors Roman „Cleopatra und Frankenstein“ trifft einen Nerv. Er zeigt seine Charaktere in all seinen Facetten, mit all seinen seelischen Wunden. Und eben diese Eigenschaft macht den Roman zu einem Erlebnis. Er transportiert ein melancholisches Großstadtgefühl inmitten New Yorks, zwischen Zukunftsängsten, Selbstzweifeln und dem drängenden Gefühl nach Sicherheit in all dem Chaos, der sich Leben nennt. Ich empfehle „Cleopatra und Frankenstein“ all denjenigen, die sich zwischen dem Gefühl von Sehnsucht nach romantischer Liebe und Selbstfindung wiederfinden. PS: Es werden potenziell belastende Themen beschrieben.
Es war okay
Hatte irgendwie mehr erwartet. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, es war gut verständlich und ich kam gut durch die Seiten aber mir hat etwas gefehlt. Es hat mich trotz der schweren Thematik emotional nicht erreicht und ich fand es teilweise sogar langweilig. Die toxische Beziehungen zwischen Cleo und Frank war wiederum gut dargestellt. Wenn die sich mal gestritten haben dann war es emotional aufgeladen aber von den Stellen gab es zu wenig um es für mich richtig gut zu finden. Dann wurden zu viele Nebencharaktere beleuchtet, die mich weniger interessiert haben. Es ist ein schwermütiges Buch, das einem eher runter zieht und am Ende teils traurig teils nachdenklich zurück lässt vielleicht klein wenig Hoffnungsgebend. Ich bereue nicht das Buch gehört zu haben kann es aber nicht unbedingt weiterempfehlen.

Langatmige Geschichte über eine schwierige Beziehung
Cleo, Anfang/Mitte 20, und Frank, Mitte 40, lernen sich auf einer Silvesterparty in New York kennen. Sie ist eine aufstrebende Künstlerin, er ein erfolgreicher Geschäftsmann mit eigener Werbeagentur. Sie üben beide eine unglaubliche Anziehungskraft aufeinander aus. Begierde und Lust bestimmen in der Anfangszeit ihre Beziehung. Sehr schnell wird geheiratet. Genauso schnell wird klar, dass beide unbearbeitete Themen aus der Vergangenheit mitbringen, ungeliebte Kindheit, Suchtproblematiken bei den Eltern und fehlende Aufmerksamkeit. Bei Frank führt das zunehmend in eine Alkoholabhängigkeit. Cleo fühlt sich nicht mehr wahrgenommen und verliert sich in einer tiefen Depression. Die Lesenden bekommen auch einen Eindruck vom Umfeld der beiden. So lernt man Zoe, die sehr viel jüngere Schwester von Frank kennen oder Quentin, den abgedrehten Kumpel von Cleo, der mit seinem Freund zunehmend auf Meth hängen bleibt. Alles kaputte Menschen. Die Geschichte ohne Hoffnung. Insgesamt waren es für mich zu viel explizite Sexszenen und zu viel Alkohol und andere Drogen. Aber und an gab es auch Szenen zum Schmunzeln, die mich dran bleiben ließen.
Ein heftiges Buch das einen echt nachdenklich macht wenn man selbst gerade versucht sein Leben auf die Reihe zu kriegen.
Ich habe das Debüt von Coco Mellors gerade beendet und muss sagen dass mich die psychologische Tiefe der Charaktere echt überrascht hat. Im Kern geht es um die überstürzte Ehe zwischen der jungen Künstlerin Cleo und dem deutlich älteren Frank in New York. Mellors seziert hier meisterhaft wie Erwartungshaltungen an die Liebe und die harte Realität von psychischen Problemen und Sucht aufeinanderprallen.
Abgebrochen bei 17%
Das Buch fängt schon seltsam an. Die Charaktere finde ich durchweg alle unsympathisch und nervig. Diese Familienprobleme nerven und ich steige nicht ganz hinter den Sinn des Buches. Das Leben ist zu kurz um schlechte Bücher zu lesen, ganz klar keine Empfehlung. Die ganzen positiven Bewertungen kann ich auch absolut nicht nachvollziehen.
So ein realistischer Roman, alles was das Leben hergibt
Diese Geschichte über das Paar, es ist alles dabei liebe Drama, es wird nur nichts verschönert. Es ist so als wenn eine Freundin dir erzählt wie es ihr ergangenen ist. Die Höhen und Tiefen was das Leben leider auch her geben kann, wie es sich ändert, was Ruhm aus Menschen macht ubd wie sich Freundschaften entwickeln können. Es ist einfach großartig 💗
Ich hatte etwas mehr erwartet. Ich fand es ok und da ich es im Urlaub gelesen hatte, mit ganz viel Ruhe und Zeit, habe ich über manche Längen hinweggesehen. Erzählt wird die Geschichte von Cleo und Frank. Sie lernen sich an einem Silvesterabend im Fahrstuhl kennen und verlieben sich ineinander. Sie ist eine wunderschöne Kunststudentin Mitte zwanzig und aus Großbritannien, er ein wohlhabender Amerikaner, Mitte 40 und Inhaber einer Werbeagentur. Etwas, das wunderschön anfängt, entwickelt sich zu einer toxischen Beziehung und wir dürfen die beiden beim Ende ihrer Beziehung begleiten. Dabei lernen wir auch viele Freunde des Paares kennen und sehen, welche Rolle Freunde in einer Beziehung spielen können. Ich weiß nicht recht, was ich zu dem Buch sagen soll. Es beinhaltet alles, manchmal sogar zu viel und doch auch zu wenig. Obwohl es sich wirklich leicht lesen lässt, sind viele Themen in eine Geschichte gepackt, die ich so nicht gebraucht hätte. Es wäre meiner Meinung nach nicht notwendig gewesen, mich ständig daran zu erinnern, dass es unter den wohlhabenden New Yorkern wohl gang und gäbe ist, laufend Alkohol und Kokain zu konsumieren. Und nein, es ist nicht so, dass ich solche Themen nicht gerne lese, ich genieße es sogar, für die Länge eines Buches Teil dieser mir unbekannten Gesellschaft zu sein. Aber wenn ich das Gefühl habe, dass es zu oft wiederholt wird, empfinde ich es eher als unrealistisch. Ich hatte auch den Eindruck, dass die Erwähnung bestimmter sexueller Praktiken den Zweck einer „Quotenerfüllung“ diente. Hat mir selbst keinen Mehrwert gegeben. Für mich war es eine unterhaltende Urlaubslektüre, die einige Längen aufweist, aber durch eine wunderbare Übersetzung besticht. Hin und wieder verspürte ich einen Gossip-Girl-Vibe - amüsante Unterhaltung mit manchen Tiefen und doch auch etwas flach. Kann man lesen, muss man nicht.
Menschliche Abgründe bestens beschrieben und analysiert und das in der Stadt, die niemals schläft. 🌇🏙✨️
Wow, was für ein Buch!! Da die Bewertungen eher durchwachsen sind, bin ich mit keinen hohen Erwartungen an das Buch rangegangen, aber als ich das Buch anfing, konnte ich es gar nicht aus der Hand legen. Erstmal zu Coco Mellors Schreibstil: Traumhaft! Mit einer Leichtigkeit fliegt man durch die Seiten und Abgründe der einzelnen Charaktere. Leider waren die Kapitel sehr lang, dass man sich gefragt hat, wann sie zu Ende sind. Also schnell mal ein Kapitel lesen war nicht drin. Die einzelnen Charaktere waren nach meiner Meinung super beschrieben und auch deren Probleme und Abgründe wurden von Coco Mellors mit einer Tiefgründigkeit beschrieben, dass ich immer wissen wollte, wie es weiter geht. Die Autorin zeigt sehr gut auf, was das Leben in der Großstadt sein kann und wenn man niemanden hat, der einen auffängt, wie schnell man von der Stadt verschluckt wird und es zeigt gut auf, wie schnell die Abwärtsspirale dann sein kann. Am besten konnte man das natürlich bei Cleo und Frank sehen. Ihre toxische Beziehung wurde so gut aufgearbeitet und man konnte sehr gut sehen, wie sie sich gegenseitig zerstört haben, ohne auch mal jegliche Hilfe von außen zu bekommen. Im Gegenteil, ich fand ihre Freunde und Familie haben alles nur noch schlimmer gemacht. Ich fand das Buch großartig, da es zeigt, dass New York auch nicht mehr die Stadt der großen Träume und Erfolge ist, wie man es vielleicht von früher kannte, sondern der Glamour auch seine Risse bekommen hat und auch Großstadt nicht für jeden gemacht ist. Ein tolles Buch für alle, die tiefgründige Gespräche mit Großstadtfeeling gut findet.
Liebe kennt (k)ein Alter
Es ist kompliziert. Mit Frank, Cleo und New York, mit ihrer Vergangenheit, mit ihrer Zukunft und allem dazwischen. Dennoch versuchen die beiden gemeinsam ihr Glück - und eine Weile surfen sie auf der Welle, doch wie lange? Das Marketing verspricht mit Cleopatra und Frankenstein den nächsten umwerfenden Großstadtroman und vielleicht auch die nächste Großstadtromanze, aber eine, die gerne erwachsen sein möchte. Cleo ist Mitte zwanzig und Künstlerin auf dem Weg zu sich selbst, Frank ist Eigentümer einer Werbeagentur und zwanzig Jahre älter als sie. Was die beiden verbindet, ahnen sie zunächst gar nicht, und nein, ich meine nicht (vermeintliche ?) Liebe. Sondern Schmerz und Trauma, und beides nicht zu knapp. Hinter Fassaden aus Glanz und Glamour erwarten uns in Coco Mellors Geschichte Abgründe aller Art, bei aber auch wirklich jedem Charakter im ganzen Buch. Zwischendurch hat man als Leser das Gefühl, jeder in NYC müsste ein exzessives Synth-Drogen-Problem haben und jeden Tag hemmungslos über die Stränge schlagen. Dementsprechend schwer ist es, die Charaktere auf einer persönlichen Ebene zu mögen. Verstehen vielleicht- mitfühlen eher nicht. Aber vielleicht war das auch gar nicht der Sinn. Fesselnd ist die Geschichte jedenfalls, schwankt sie doch ständig zwischen faszinierend und abstoßend, tiefgründig und dann wieder fast klischeehaft oberflächlich. Ein Buch, das man an die Wand werfen möchte, aber trotzdem weiter lesen muss: Eine Qualität für sich. Die Autorin hat eine ganze Bandbreite von Impressionen eingebaut, irgendwas zwischen Witz und Schwermut ist für jeden dabei. Ein Buch zum Nachdenken, aber vielleicht auch nicht zu viel, sonst enden wir alle wie Cleo. Und mit der Frage „Was zur Hölle?“

Keine Liebesgeschichte im herkömmlichen Sinne 🌸
Ich hatte dieses Buch schon lange auf meinem SUB und mich auch mega darauf gefreut. 🤍 Ich bin mit der Erwartung in dieses Buch gegangen das es um Cleo und Frank und deren Geschichte geht und das stimmt auch. Allerdings gibt es in jedem anderen Kapitel sehr viele neue Charaktere… Freunde und Familie der beiden die am am Ende miteinander verworren sind und das gibt dem ganzen nochmal ein paar Wendungen. 😊 Tolle Charaktere, missglückte Entscheidungen, psychische Krankheiten und Liebe. So würde ich dieses Buch zusammenfassen. 🥰
Hat sich eher wie ein Tagebuch gelesen.
Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Es war keine Liebesgeschichte, eher eine Geschichte wie zwei Leute sich trennen. Die Kapitel erzählen von einzelnen Tagen die aber alle keinen roten Faden entstehen lassen. Man konnte die starke Beziehung nicht richtig verstehen und wieso es so wichtig sein soll daraus ein 500 Seiten Buch zu schreiben. Ich fand keinen der Charaktere besonders sympathisch, alle waren psychisch ziemlich fertig, das war anstrengend zu lesen. ( Nicht das ich das nervig finde, einfach weil ich solche Geschichten nicht lesen möchte )

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich die Story verstanden habe? 👀
„Cleopatra und Frankenstein“ finde ich optisch einfach toll. Ich mag so ein Cover unfassbar gerne. ABER mal zum Wesentlichen. Der Schreibstil von Coco Mellors ist einfach wundervoll. Mit einer irgendwie poetisch alltäglichen Leichtigkeit bin ich durch die Seiten nur so geflogen. Die Kapitel sind recht lang, was manchmal ein Gefühl von „wann bin ich endlich mit dem Kapitel durch?“ hervorgeholt hat. Die Geschichte ist komplett aus der Erzählperspektive geschrieben. Dadurch war mir manchmal nicht ganz klar, welche Person denn gerade „behandelt“ wird. Grundsätzlich bin ich mir sicher, dass ich die Geschichte verstanden habe. Allerdings geht es mir hier auch so, dass ich es dann doch irgendwie nicht weiß. Versteht ihr was ich meine? 👀 Für alle Fans von Die sieben Männer der Evelyn Hugo könnte dieses Buch etwas sein. Allerdings würde ich trotzdem erstmal empfehlen in die Leseprobe reinzulesen bevor es direkt gekauft wird. Ich freue mich jetzt aber auf „Blue Sisters“ der Autorin. 🤍

Ich wollte es lieben..
Character Driven Slow Pace Messy Relationships Cleo (in ihren 20‘s) trifft auf Frank (in seinen 40‘s) und die beiden entscheiden sich viel zu überstürzt zu heiraten. Von da an geht es mit den beiden eigentlich nur kontinuierlich Berg ab. Man begleit die beiden durch einen wichtigen und auch prägenden Abschnitt ihres Lebens. Die ähnlich traurige Kindheit verbindet die beiden und sie geben sich den Halt, der sonst von keiner Seite kommt. Selbst als Leser fällt es einem schwer, sich die beiden ohne einander zu wünschen, obwohl es eigentlich, dass richtige wäre.. In diesem Buch werden wichtige Themen angesprochen, teilweise hätte man sich vielleicht auch mal eine Triggerwarnung gewünscht. Ich kann dem Buch leider nur nicht so viele Sterne geben, wie ich gerne würde, weil es teilweise echt langweilig war. Die Story zieht sich und der Einblick in die Gefühlslage der Nebencharaktere macht es nicht wirklich besser.. Für alle, die mehr auf Plot stehen, würde ich an dieser Stelle einfach mal sagen, lest es besser nicht 😄🫶🏼

Coco Mellors’ Debüt braucht etwas Geduld am Anfang, aber es lohnt sich absolut. Ihr Schreibstil ist außergewöhnlich - sie schafft es meisterhaft, zwischen subtilen Andeutungen und messerscharfen, direkten Momenten zu wechseln. Die Beziehung zwischen Cleo und Frank ist toxisch bis ins Mark, und doch kann man nicht anders, als mit beiden mitzufiebern. Mellors zeigt mit beeindruckender Ehrlichkeit, wie kompliziert Liebe sein kann. Besonders berührend ist, dass beide Protagonisten trotz aller Schwierigkeiten zu ihrem eigenen Happy End finden. Was dieses Buch auszeichnet, ist seine unaufgeregte Art, die feinen Nuancen zwischenmenschlicher Beziehungen einzufangen. Mellors versteht es, die leisen Töne des Lebens hörbar zu machen - ein beeindruckendes Erstlingswerk, das noch lange nachhallt.
Wenn man das Buch vor sich liegen hat, denkt man es ist eine Romanze zwischen Cleo und Frank. Aber es kommen noch viel mehr Leute in der Geschichte vor, die alle irgendwie etwas miteinander zu tun haben. Es sind erwachsene Menschen die sich schwer tun ihren Weg zu finden, aber auch jüngere Leute. Es ist einfach das Leben, manchmal läuft es gut, manchmal ist es holprig.Jeder will einfach nur überleben und hat sein Päckchen zu tragen. Mich hat etwas der Drogenkosum gestört. Das Buch geht in die Tiefe, ich hätte ab und an etwas markieren können, so toll fand ich die Wortwahl. Es passieren auch ein paar heftige Sachen, leider gibt es dazu keine Triggerwarnung.
Puh, dieses Buch lässt mich ratlos zurück. Ich weiß garnicht wirklich, was mich so gestört hat, hatte beim lesen aber ein ungutes Gefühl.
Ich hatte mich extrem auf das Buch gefreut, da es fast ein Jahr auf meinem SuB lag und ich gehört habe, dass es vergleichbar mit Sally Rooneys Büchern sein soll… stattdessen habe ich aber zu viel erwartet - die Charaktere waren wirklich ALLE (bis auf Santiago) eine Katastrophe, ich mochte keine einzige Person. Alle waren Alkohol- oder Drogenabhängig und hatten ihr Leben überhaupt nicht im Griff. Normalerweise gefallen mir „realere und nicht perfekte“ Bücher sehr, weil sie sich so realistisch und echt anfühlen. Dieses Buch hat mich beim lesen jedoch leider immer mehr runtergezogen. Ich war sehr erleichtert über das Ende und positiv überrascht, das hat das Buch für mich wirklich nochmal besser gemacht. Auch am Schreibstil habe ich nichts auszusetzen, ich habe ihn sehr gemocht. Alles in allem fand ich das Buch trotzdem spannend und wollte es auf jeden Fall beenden und es hat mich auch trotzdem in seinen Bann gezogen.

Das Buch war definitiv anders, als ich es erwartet habe und ist keine klassische Liebesgeschichte, wie man es vielleicht erwartet. Es ist gut geschrieben, obwohl die Übersetzung stellenweise Fehler hatte. Manchmal hab ich aber ehrlich gesagt nicht ganz verstanden, was gerade passiert oder was mir das Buch sagen will. Es wird aus mehreren Perspektiven erzählt, was eigentlich oft ganz gut ist, leider fand ich keinen der Charaktere sympathisch, bis auf Santiago vielleicht. Das Buch an sich ist aber sehr schön schlicht gestaltet, mit pinken Farbschnitt in der Taschenbuchausgabe. Jedoch hätte es meiner Meinung nach eine Triggerwarnung gebraucht, da Themen aufkommen, mit denen man bei dem Buch im Vorfeld eher nicht rechnet. Außerdem haben mich die Kapitel etwas genervt, da sie auf Monate aufgeteilt waren und damit recht lang.

New York, Mitte der 2010er Jahre: An einem Silvesterabend lernen Cleo und Frank sich kennen. Sie ist 23, wunderschön, Künstlerin, talentiert aber mittelmäßig erfolgreich. Er, gute 20 Jahre älter, wohlhabend und Inhaber einer Werbeagentur. Es funkt sofort, sie verlieben sich und heiraten völlig überstürzt, wenige Monate später. Ihre Beziehung ist intensiv, leidenschaftlich, unvernünftig und… zerstörerisch. Denn außer ihrer inneren Zerrissenheit haben Cleo und Frank auf dem ersten Blick wenig gemein. Beide haben jeweils mit ihren Dämonen zu kämpfen und holen im anderen zunehmend die destruktiven Seiten hervor bis Cleo in ihrem Wunsch nach Veränderung eine folgenschwere Entscheidung trifft. Wow. Während des Lesens hatte ich nicht nur bei der Beschreibung des eiskalten New Yorker Winters Gänsehaut. Dabei habe ich erst ein paar Seiten gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden weil mir die Lovestory erst überzogen vorkam. Im Laufe des Buches tauchte ich dann immer tiefer in das Innenleben der beiden ein. Einzelne Kapitel zeigen die Perspektiven enger Freunde und irgendwie kam mir ganz New York so vor wie ein einziger Abgrund und alle Protagonisten auf dem besten Weg abzustürzen. Dabei hat die Story irgendwann eine krasse Sogwirkung entwickelt. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit den einzelnen Personen weitergeht. Sehr bildhaft und teilweise drastisch beschreibt Coco Mellors zerstörerische Dynamiken in Beziehungen, innere Abgründe der Protagonisten und wie hässlich Auseinandersetzungen werden können, obwohl man sich doch liebt. Es geht um Sucht, Depression, Freundschaft und wie prägend die Familie sein kann. Und vielleicht geht es auch darum, dass einem eine gute gesunde Beziehung vor allem Ruhe schenkt. Cleopatra und Frankenstein hat mich berührt, schockiert und beschäftigt. Daher: ganz klare Empfehlung 🩵
"When the darkest part of you meets the darkest part of me, it creates light."
Ich bin endlich fertig und das, obwohl ich ganz oft kurz davor war es abzubrechen. Rückblickend betrachtet hätte ich das auch tun können, denn ich hätte wirklich nichts verpasst. Ich kann nicht mal genau sagen, was mich gestört hat. Abgesehen davon, dass es nicht mein übliches Genre ist und ich mich mal wieder nur von Social Media habe verleiten lassen, war es auch einfach...... langweilig. Die Gedanken und Handlungen waren für mich teilweise nicht nachvollziehbar und auf problematische Themen (die man gezwungenermaßen gefühlt alle reinpacken wollte) wurde nicht ausreichend eingegangen, geschweige denn logisch darauf reagiert. Für mich kein einprägsames oder unterhaltsames Buch und ich bin froh, es "nur" als Hörbuch gehört zu haben, denn dann konnte ich wenigstens etwas Sinnvolles nebenbei tun.

"Cleopatra & Frankenstein" 🦢💗🏹🕯️ Ich habe am Anfang mit einer anderen Geschichte gerechnet. Eine typische Liebesgeschichte ist es definitiv nicht.
Die Protagonisten wirken wie aus dem Leben gerissen, die Story ist zwar sehr realistisch und gleichzeitig aber auch too much, was mich manchmal etwas genervt hat. Ich hatte ein bisschen mehr erhofft und zum Ende hin hat es sich einfach nur noch gezogen... Es ist alles kompliziert zwischen ihnen, bei Cleo, bei Frank, bei beiden zusammen und genauso in New York. Und eins ist klar, Liebe kennt kein Alter. Dennoch versuchen die beiden einfach auf einen Nenner zu kommen und miteinander klar zu kommen, es funktioniert nur leider nicht wirklich. Beide betrügen den jeweils anderen und die Kommunikation ist auch schwierig. Das Buch verleitet einen dazu es an die wand zu werfen und auf der anderen Seite möchte man aber doch wissen, wie es ausgeht. 👀💞 Die Autorin bespricht viele wichtige Themen, allerdings, was das ganze aber auch recht negativ lastig macht. Falls ihr Plots liebt, seit ihr bei dem Buch nicht an der richtigen Adresse.🤞🏼🥲

Interessante Geschichte, die die tiefsten und düstersten Seiten von Menschen zeigt
Unser Buchclub-Buch aus dem Juli war "Cleopatra und Frankenstein" von Coco Mellors. Wieder ein Buch out-of-the-box, jedenfalls für mich. Wir haben viel bei unserem Treffen drüber gesprochen und diskutiert und die Meinungen gingen echt stark auseinander. Das Buch handelt hauptsächlich von Cleo und Frank, aber auch von vielen Nebencharakteren, weil das Buch aus der dritten Perspektive geschrieben ist und so die Perspektiven gut gewechselt werden konnten. Das hat mir echt gut gefallen, besonders, weil die Nebencharaktere Tiefe und Persönlichkeit erhalten haben, nicht so wie in vielen NA-Büchern, in denen diese Flach und unausgereift sind. Cleo und Frank lernen sich auf einer Party eines gemeinsamen Freundes kennen und dann geht alles ganz schnell und sie heiraten, doch ihre Beziehung ist von Anfang an schwierig und gefühlt nie glücklich. Das Problem ist, das jeder der Charaktere des Buches Probleme hat, Probleme mit sich, mit anderen oder seinem Leben generell und somit eine eher pessimistische oder negative Haltung. Das führt zu vielen Konflikten und teilweise ist es echt hart zu lesen was Menschen sich so antun. Ich finde es toll, dass man echt spannende Persönlichkeiten kennenlernt, muss aber leider sagen, dass mir das Buch wegen der negativen Grundstimmung echt nicht so gut gefallen hat. Aber auch solche Bücher gibt es nun mal. Es kann einem ja nicht alles gefallen und einigen Mädels aus dem Buchclub hat es sehr gefallen. Meine Empfehlung: Lest den Klappentext und viele Rezensionen bevor ihr entscheidet, ob das Buch etwas für euch ist, oder nicht. Also, macht das, was ich quasi nie tue. 🤣🤣

kinsurgi - neues lieblingsbuch!!
wow, ich glaube, so emotional ergriffen war ich zuletzt nur bei „ein wenig leben“. dieses buch ist definitiv keine charmante new-york-romanaze, wie es auf dem klappentext beworben wird, sondern eine tieftraurige und schockierende, aber gleichzeitig lustig, emotional, tief berührend und stellenweise komische geschichte. für mich ist das buch einfach ein rundum gelungenes meisterwerk und damit definitiv ein neues lieblingsbuch. ich würde es auf jeden fall weiterempfehlen, aber informiert euch bitte vorher unbedingt über die themen im buch, falls ihr diesbezüglich trigger habt.
Die Geschichte hat keinen Spannungsbogen und keinen wirklichen roten Faden, dennoch hat sie mich gut unterhalten und ich habe gerne zu dem Buch gegriffen. Die Kapitel der einzelnen Charaktere bringen frischen Wind in die Story und macht sie noch lesenswerter. Die Story beinhaltet ein paar schwierige Themen wie Drogenmissbrauch und Suizidversuche. Die Protagonistin war jedoch nicht zu 100% greifbar für mich. Dennoch Lesens-und empfehlenswert!
Als Cleo und Frank sich in einer Silvesternacht in New York im Aufzug treffen, sind beide sofort fasziniert voneinander. Anstatt zurück zur Party zu kehren, verbringen sie einen magischen Abend miteinander. Danach sehen sie sich wieder und wieder und wieder - und heiraten nach einem halben Jahr Beziehung. Ihre Freund*innen können diese Entscheidung nicht ganz nachvollziehen, viele denken, die fast zwanzig Jahre jüngere Cleo habe den Mitte-40-jährigen Frank nur geheiratet, um ein Visum zu bekommen und in Amerika bleiben zu dürfen, doch für Cleo und Frank ist die Sache komplexer. Sie lieben sich - doch reicht Liebe aus, wenn die Realität eintritt? Der Debütroman "Cleopatra und Frankenstein" von Coco Mellors wird auf dem Klappentext als "New-York-Romanze" betitelt, als Liebesgeschichte - dabei ist das Buch für mich vielmehr die Geschichte einer herzzerreißenden, langen Trennung und ein Bericht über die Auswirkungen, die Cleos und Franks Beziehung auf ihre Familie und Freund*innen hat. Dass der Inhalt des Buchs nicht ganz hält, was der Klappentext verspricht, war für mich aber nicht schlimm, im Gegenteil, ich habe den Roman absolut geliebt! Selten habe ich so eine vielschichtige und fesselnde Story über Liebe, Freundschaft, Sucht und Mental Health gelesen. Coco Mellors lässt in ihrem Buch nicht nur Cleo und Frank zu Wort kommen, sondern gewährt auch immer wieder Einblicke in das Innenleben ihrer Freund*innen und mit Zoe auch in die 18-jährige Schwester von Frank. Gerade Zoe habe ich als besonders spannenden Charakter empfunden. Toll fand ich auch New York als Setting des Buchs, es hat sich für mich angefühlt, als wäre ich vor Ort. "Cleopatra und Frankenstein" hat mich gleichermaßen total abgeholt und emotional gepackt. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung! Übersetzt von Lisa Kögeböhn.

Eine Mischung zwischen "Wow!" und "Au ..."
Von Seite 1 an ist mir der Schreibstil aufgefallen. Wie ein Messer durch warme Butter bin ich durch die Seiten geglitten. Dazu kam die Atmosphäre im Buch, die stets - auch wenn es eigentlich schöne / lustige Szenen waren - einen Hauch Melancholie mit sich trug, gerade so genug, um durch pointierte Formulierungen genau ins Herz zu fahren. Die verschiedenen POVs hatten alle eigene Stimmen, manche sehr distinkt, andere einander ähnlich. Meine einzige Kritik hier ist der Dialog, der sich für mich an manchen Stellen nicht rund angefühlt hat. (Und das ist Meckern auf hohem Niveau, wie mensch der Bewertung hoffentlich entnehmen kann.) Die Handlung an sich überzeugt mich gerade durch ihre Episodenhaftigkeit. Wenn mensch sich später an das Leben zurückerinnert, gibt es auch keinen fortlaufenden Film, sondern hervorstechende Augenblicke. So konnte die Autorin stets die Spannung hochhalten und sich auf die wichtigen Aspekte der Handlung konzentrieren, die sich ja doch über mehr als ein Jahr erstreckte. Die Nebencharaktere sind erstaunlich gut ausgearbeitet und jeder - selbst Cleo, die mich manchmal zur Weißglut getrieben hat, und auch Quentin - haben Seiten an sich, für die ich sie mochte... Irgendwann. Irgendwie. Gerade der Verlauf von Quentins Geschichte hat mich mehr getroffen als gedacht, dafür, wie ekelhaft er sich teilweise benommen hat. Oder auch die Entwicklungen zwischen Eleanor und Frank - kaum ein Buch hat mich Zerrissenheit so sehr spüren lassen (nicht Mal Daisy Jones). Alles in allem ein für mich rundum gutes Buch, das ich gerne gelesen habe. Auch, wenn mein Herz nicht alles so gut verkraftet hat (... 💔).

Gut aber definitiv nicht für jeden was
Mir persönlich hat es sehr gefallen, obwohl der Plot kaum im Vordergrund steht und generell sehr wenig passiert. Es geht um mehrere Charaktere die sehr verschieden sind, die auf eine Weise irgendwie gebrochen sind und ihre Probleme durch das Leben tragen. Das Buch behandelt Themen wie Sucht, mentale Gesundheit, Geldprobleme usw. Wer mit dem Themen klarkommt, kann es lesen, aber ist eben nicht für jeden.
Erwachsen, real & tiefgründig! 3,5 Sterne.
Ich muss sagen, dass das Buch mal etwas anderes im Gegensatz zu den Büchern, die ich sonst lese, war. Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven (etwa 6-7), in welchen größtenteils aus der dritten Person Singular und bei einer aus der Ich-Perspektive geschrieben wird. Inhaltlich war es echt - realistisch. Es gibt nicht immer DAS Happy-End, das Leben ändert sich und plötzlich kann es auch anders wunderbar sein. Meiner Meinung nach, ist das die Message, die das Buch überbringen soll. Achtung, Spoiler! Es geht um eine überstürzt eingegangene Ehe zwischen Cleo und Frank, die unter anderem durch ein Alkoholproblem (von Frank ausgehend) zerbricht. Es herrscht ein Altersunterschied von über 20 Jahren. Um „etwas zu ändern“ will sich Cleo, eine der Protagonisten umbringen. Sie schafft es nicht. Nun kämpfen die beiden teilweise um die Erhaltung der Ehe …

Da ist es. Das Buch, was die Leser und das deutsche Bookstagram spaltet. Entweder wird das Buch zerrissen oder in den Himmel gehypt: CLEOPATRA UND FRANKENSTEIN Coco Mellors Cleo und Frank verlassen zeitgleich eine Silvesterparty in New York und lernen sich im Fahrstuhl kennen. Die Mitte 20-jährige Britin ist Kunststudentin, während der 20 Jahre ältere Frank eine Werbeagentur besitzt. Es scheint Liebe auf den ersten Blick zu sein. Völlig überstürzt heiraten sie kein halbes Jahr später. Doch die Ehe steht unter keinem guten Stern: Cleo nimmt regelmäßig Drogen, während Frank zur Flasche greift. Beide kommen aus zerrüttenden Ehen und haben nie gelernt, Kompromisse einzugehen. Die Kluft zwischen ihnen wird immer größer, bis es irgendwann keinen Halt mehr gibt. „Harry und Sally" trifft "Ein wenig Leben“ ... - dieser Vergleich bringt es auf den Punkt! Ich habe das Buch geliebt und mit unseren Protagonisten gelitten. Was für ein Drama. Ich konnte mich zwar nicht mit Cleo, Frank, Quentin & Co identifizieren, dennoch habe ich das Buch buchstäblich inhaliert und weggesuchtet. Keine leichte Kost und ja, es ist derb. Wer nur über Butterblümchensex lesen mag, der ist hier sicher ganz falsch - es geht hart zur Sache und eine Triggerwarnung muss ich euch auch noch geben: TW: Suizid, Drogen-und Alkoholkonsum, Sex Fazit: Mega Buch, aber sicher nicht für jeden geeignet. Große Leseempfehlung von mir. 5/ 5

Diesem Buch nur 3,5 Sterne zu geben, tut mir weh, aber dazu später mehr. Ich muss zugeben, dass die starke Präsenz des Buchs auf Social Media mich dazu veranlasst hat, es zu kaufen. Der Klappentext hat nicht wirklich viel über den Inhalt verraten, die Zitate auf der Rückseite haben den Anschein auf einen netten Zeitvertreib hinterlassen. Nun zur Story. Eben wegen oben genannten Gründen war ich mir nicht ganz sicher, worauf ich mich einlasse und so habe ich mich einfach mit der Geschichte reißen lassen. Es gibt viele Charaktere neben den beiden Hauptfiguren und jeder von ihnen hat eine einzigartige Persönlichkeit, eigene Probleme, etc, in die wir durch die verschiedenen Kapitel Einblick bekommen. Hierzu muss ich erwähnen, dass ich aus Sicht einer Autorin) den Erzählstil wahnsinnig toll finde. Es war faszinierend, wie man durch die Erzählungen der anderen Charaktere, die durch ihr eigenes Leben gehen, am Rande Infos über die Entwicklungen der Hauptgeschichte bekommt und wieviel eigentlich miteinander verknüpft ist. Trotzdem muss ich sagen, dass ich bis fast zur Hälfte des Buchs gebraucht habe, um damit in Fahrt zu kommen. Ab dem Eleanor-Kapitel war ich dann so wirklich drin. Und… Oh Gott, dieses Kapitel! So schräg Eleanor auch ist - schreibtechnisch kann ich von diesem Kapitel nur schwärmen! Es hat alles so viel spannender gemacht! Was dieses Hoch für mich aber ruiniert hat, war etwas, das ein paar Kapitel später passiert ist. Wer das Buch gelesen hat, weiß vermutlich was ich meine, wenn ich sage, dass hier eine Triggerwarnung Sinn gemacht hätte. Ich bin normalerweise nicht leicht mit diesem Thema zu triggern, allerdings war die Art, wie Cleos Gefühle beschrieben waren, etwas zu viel für mich. Das Ganze kam etwas zu unerwartet (eben aufgrund des Klappentexts und den Zitaten) und ich wenn ich die Wahl gehabt hätte, hätte ich vermutlich nicht zu diesem Buch gegriffen. Es hat mich einige Tage ziemlich runtergezogen und ich musste mich danach aufraffen, weiterzulesen. Deswegen die paar Sterne Abzug, so leid es mir tut. Nichts desto trotz - toller Schreibstil, tolle Charaktere, sehr lebensnah und bis auf die düstere Wende hat es mir wirklich Spaß gemacht, es zu lesen.

Eine (Liebes-)geschichte
Als Cleo und Frank sich in einer Silvesternacht kennenlernen ist es vielleicht nicht Liebe auf den ersten Blick, aber definitiv der Beginn einer Beziehung und Bindung für die Ewigkeit. Es ist nicht die typische Liebesgeschichte, die wir hier lesen dürfen, sondern irgendwie ehrlich und Höhen und Tiefen des Lebens geprägt. Im Fokus steht die Beziehung von Frank und Cleo, die einen größeren Altersunterschied habe. Sie eine britische Künstlerin Andang 20, die versucht in New York zu bleiben und er erfolgreicher Typ aus der Werbebranche in seiner Vierzigern. Neben dem Paar bekommen wir immer wieder Kapitel von Personen aus Ihrem Umfeld und ein Bild setzt sich mehr und mehr zusammen, dass von gesellschaftlichen Problemen geprägt ist, von Unterschieden, aber auch Parallelen unterschiedlicher Generationen. Das Buch ist wundervoll geschrieben, aber teilweise sehr langatmig in einigen Kapiteln. Insbesondere die von Eleanor waren teilweise schwierig, da es kurze Texte sind, die sich aber über zig Seiten ziehen. Man wird in das Innenleben der Charaktere und deren Entwicklung eingebunden, es ist langsam und auch bewegend..Dennoch gab es teilweise Stellen, wo ich gerade die beiden Protagonisten am liebsten anschreien wollte für ihr Verhalten, für ihr sich im Kreis drehen. Es ist kein schlechtes Buch, wirklich nicht. Es entschleunigt und geht viel um Charakterentwicklung, aber meine Vorstellung war zu Beginn doch etwas anders.
Wenn deine dunkelste Seite auf meine dunkelste Seite trifft, entsteht Licht.
Cleo und Frank lernen sich auf einer Party kennen und lieben. Anfangs scheint alles in Ordnung zu sein, jedoch wird schnell klar, dass sie sich nicht gut tun. Und so verfallen die beiden in eine toxische Beziehung. Coco Mellors gelingt es poetisch, aber auch vulgär zu schreiben. Auch die Menschen aus ihrem Umfeld bekommen viel Raum, sodass man mehr über sie erfährt. Die Nebencharakter sind sympathisch, bringen aber auch ihre eigenen Probleme mit. Am Ende bekommt man das Gefühl, dass die zwei ihren inneren Frieden gefunden haben.

Die Sprache Mellors hüllt mich in ein leicht beschwingtes, minimal neurotisches Gefühl des modernen New York.
Cleo(patra) und Frank(enstein) lernen sich Silvester 2007 in einem Fahrstuhl kennen und sind sich auf Anhieb mehr als sympathisch. Wenige Monate später wird geheiratet, doch schnell zeigen sich erste Probleme in der Beziehung der jungen Bohemienne und des Best-Ager-Werbemanns. Nach ca. dem ersten Drittel, das sich vorrangig mit der jungen Liebesgeschichte zwischen Cleo und Frank beschäftigt, überrascht ein recht unerwarteter Twist, der durchaus weniger krass hätte sein können. Die restlichen 2/3 des Buches zeichnen sich durch eben diese Twists aus. Sie fügen sich aber weitaus besser ein und sind ein schönes Stilmittel um neben den beiden Hauptprotagonist:innen auch die anderen Charaktere kennenzulernen. Für mich ist genau dies das Interessante an Cleopatra und Frankenstein. Es ist keine Liebesgeschichte in der das Paar zwangsläufig in jedem Kapitel im Vordergrund stehen muss. Durch die unterschiedlichen Persönlichkeiten in ihrem näheren Umfeld, müssen manche Entwicklungen nicht explizit benannt werden, weil sie durch die Sichtweisen und Erfahrungen aller Charaktere nur sinnvoll erscheinen. Für mich geben die ständigen Charaktertwists Einblick in ein bestimmtes Gesellschaftskonstrukt, in dem der Schein viel zählt, aber eben nicht glücklich macht. Auch für den Stil der Dialoge habe ich ein großes Faible. Beides erinnert mich emotional ein wenig an eine Mischung älterer Woody Allen Filme, die Serie Mad Men und eine Kolumne von Carry Bradshaw. Ich glaube, das größte Problem des Buches ist der Hype, den es umgibt. Natürlich ist nicht jeder Satz eine Ausgeburt der Genialität. Auch der stetige Drogenkonsum diverser Protagonist:innen ist nicht so meins. Die Sprache Mellors hüllt mich dennoch in ein leicht beschwingtes, minimal neurotisches Gefühl des modernen New York.
Cleopatra und Frankenstein war eine Achterbahn der Gefühle für mich. Von Glück zu Ekel war alles dabei. Auch wechselte ich von Hoffnung zu Hoffnungslosigkeit für die Charakterentwicklung. Es war also ein ganz schönes auf und ab. Wie die Autorin aber die Figuren mit ihrem unterschiedlichen Schreibstil und Kapitelgestaltung geformt und dargestellt hat, gefiel mir. So hatte jedes Kapitel Charakter und fühlte sich wie eine Person an. Das Buch lebt von den Dialögen und den Gedankengängen. Zwar hat die Handlung eine trostlose, fast erdrückende, Atmosphäre, diese spielt aber eher im Hintergrund. Die Geschichte ist zeitgenössisch und behandelt die Tätigkeitslosigkeit, die der Wohlstand mit sich bringt: Wohin mit sich, wenn man schon alles hat? Noch mehr Besitztümer anhäufen oder doch lieber umbringen? Drogen oder Spiritualität? In Selbstmitleid suhlen oder das Kindheitsrauma an der/dem Partner:in auslassen? So werden auch toxische Beziehungsmuster behandelt, auf die dann die Selbstheilung folgte. Cleo und Frank haben eine Beziehung, die steil anfängt und rasant abstürzt. Sie suchen bei dem jeweils anderem Schutz, finden aber nur das unverarbeitete Trauma vor, indem sich ihre eigenen Verhaltensmuster spiegeln. Wie sie zuerst zu sich selbst finden mussten, bevor sie sich auf jemand anderes einlassen können, ist für mich die wichtigstee Botschaft des Buches. Kann ja nicht immer vor den eigenen Problemen weggelaufen werden. Eine Lektüre, die mich unterhalten hat und unsere westliche Gesellschaft gut einfängt. Ich bin gespannt auf mehr der Autorin.

Ein Buch das dem TikTok Trend gerecht wird
Ich hab tatsächlich nicht viel von dem Buch erwartet, da mich solche gehypten Bücher meist enttäuschen. Hier war das nicht der Fall. Eine wunderbare Geschichte mit absolut schönen Höhen und gleichzeitig absolut tragischen Tiefpunkten. Die Story ist sehr nah an der Realität, die Charaktere sind nachvollziehbar und besitzen tiefe. Definitiv, auch wenn’s weh tut, eines meiner neuen Lieblingsbücher 5/5⭐️

New York: Cleo und Frank lernen sich an Silvester kennen, beide trennt ein nicht gerade geringer Altersunterschied. Es kommt, wie es kommen muss: Affäre, Liebe?, Hochzeit, Streitereien, Vorwürfe, Betrug, Selbstverletzung, Trennung… Auch dieses Buch wurde sowohl auf Instagram, als auch auf Tiktok gehypt. Als: „eines der aufregendsten Debüts der letzten Jahre“ bezeichnet. „Eine absolut süchtig machende New-York-Romanze, herzzerreißend und beglückend zugleich.“ Kann ich leider so nicht bestätigen. Das Buch war schon recht unterhaltsam, aber mehr auch nicht. Nichts, was sich aus der Masse abhebt. Dabei ist die Story an sich mega. Ich falle mit meiner Meinung aus dem Raster, deshalb: lest unbedingt dieses Buch und macht euch einen eigenen Eindruck.

Is it worth the hype? HELL YES. ❤️🩹
Ich gebe es zu, ich war zunächst skeptisch. Sehr skeptisch. Wie so oft bei stark gehypten Büchern. Erwartet habe ich eine Lovestory, mit ein bisschen Drama hier und Herzschmerz da. Aber puh, in diesem Buch geht's um SO VIEL MEHR! Ich habe am Anfang etwas gebraucht, um mit der Geschichte warm zu werden. Doch dann hat mich der Roman mit seinem Tiefgang völlig überrascht und in seinen Bann gezogen. Im Mittelpunkt stehen zwar die beiden Hauptfiguren Cleo und Frank, aber auch die Nebenfiguren spielen eine entscheidende Rolle und werden im Verlauf sehr schön ausgebaut. Die Charaktere sind vielschichtig, teilweise unsympathisch, ambivalent und toxisch. Aber verdammt authentisch. Zudem erfolgen viele Perspektivenwechsel zwischen den Charakteren, die nicht nur für Dynamik sorgen, sondern die Geschichte differenziert von allen Seiten beleuchten. Der Schreibstil ist trotz schwerer Themen voller Leichtigkeit und grandiosem Humor. Die Story ist krass. Aufwühlend, schmerzhaft und fast schon too much. Aber ich hab's geliebt. So sehr, dass ich das Buch im August in der deutschen Übersetzung von Lisa Kögeböhn wohl direkt noch mal lesen werde. Das sagt doch eigentlich schon alles, oder? Is it worth the hype? HELL YES. ❤️🩹 Das Buch behandelt einige heftige Themen, achtet daher bitte auf die TWs: Depression, Suizid, Drogen- und Alkoholsucht

Endlich konnte ich mir von Coco Mellors 'Cleopatra und Frankenstein' zu Gemüte führen. Ich hatte recht unterschiedliche Kritiken dazu gelesen, aber da es mich vom Klappentext so angesprochen hat, blieb es schön auf meiner Wunschliste. Aufgrund der Seitenzahl habe ich zum Hörbuch gegriffen und was soll ich sagen... Ich fands echt gut und hätte es jetzt doch noch gerne als Buch fürs Regal, also bleibt es weiter auf der Wunschliste 😅. Cleo und Frank lernen sich am Silvesterabend kennen und lieben. So unterschiedlich die zwei sind, so intensiv ist auch ihre Beziehung. Es passiert eine Menge in beider Leben und nicht alles teilen Cleo und Frank miteinander. Irgendwann schlägt ihre sehr schnell geschlossene Ehe in etwas toxisches über und man erlebt hautnah mit wie nah Liebe und Leid miteinander verknüpft sein können. Es gibt viele Charaktere die wir noch nebenher kennenlernen und die oft eine erhebliche Rolle in diesem Roman spielen. Am allerliebsten von allen Protagonisten mochte ich Frank. Bis auf sein 'Problem' welches auch oftmals beleuchtet wird und nicht unerhebliche ist, finde ich ihn klasse. Sehr ehrgeizig und fleißig, hilfsbereit und immer für jeden Spaß zu haben. Cleo und Konsorten waren mir einfach oft zu...ich weiß nicht...speziell vielleicht?! Ein wirklich unterhaltsames Buch, mit Höhen und Tiefen, schönem und tragischen Momenten. Ich hatte meine Freude dran und kann es wirklich empfehlen.
Characteristics
14 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Ein Silvesterabend in New York: Cleo, Mitte zwanzig, britische Kunststudentin, Bohémienne a.k.a. ewig pleite, trifft Frank, Mitte vierzig, Amerikaner, Inhaber einer Werbeagentur und ungleich gesettleter, im Aufzug einer Partylocation. Es ist die vielbeschworene Liebe auf den ersten Blick. Hals über Kopf stürzen Cleo und Frank sich in eine amour fou, mit der sie selbst kaum Schritt halten können - geschweige denn die, die ihnen nahestehen.
Eine absolut süchtig machende New-York-Romanze, herzzerreißend und beglückend zugleich - und ein ungewöhnlich reifer Debütroman. Mit Coco Mellors lernen wir eine unverwechselbare neue literarische Stimme kennen, von der noch viel zu hören sein wird.
Book Information
Author Description
Coco Mellors ist in London und New York aufgewachsen und hat an der New York University studiert, wo sie mit dem renommierten GOLDWATER FELLOWSHIP ausgezeichnet wurde. Sie lebt mit ihrem Mann in Los Angeles.
Posts
Zwischen Glamour und Selbstzerstörung
Ganz ehrlich: Das wunderschöne Cover und der Titel waren definitiv der Grund, warum ich dieses Buch gekauft habe. Cleopatra and Frankenstein wurde von vielen Seiten extrem gehyped und auch wenn ich manches daran wirklich gut fand, konnte ich diesen Hype persönlich nicht ganz nachvollziehen. Die Charaktere haben definitiv Tiefe, trotzdem war mir kaum jemand wirklich sympathisch. Besonders die toxische Beziehung der Hauptfiguren wird intensiv und authentisch dargestellt. Gleichzeitig gibt es aber viele Nebenhandlungen rund um andere Charaktere, wodurch es sich manchmal fast so angefühlt hat, als würde man mehrere verschiedene Bücher gleichzeitig lesen. Sehr gelungen fand ich die Darstellung moderner Themen und den Bruch zwischen Erwartungen und Realität. Auch die Einblicke in die New Yorker Kunstszene und die Elitewelt waren spannend zu lesen. Was mir allerdings deutlich zu viel war, ist der extreme Drogenkonsum. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass sich beinahe alles nur darum dreht, was das Lesen stellenweise anstrengend gemacht hat. Zusätzlich finde ich, dass das Buch definitiv eine Triggerwarnung verdient hätte, da auch Depressionen, mentale Krisen und persönliche Abgründe eine große Rolle spielen. Der Schreibstil hingegen ist wirklich gut: leicht verständlich, flüssig und an manchen Stellen sogar überraschend humorvoll. Trotzdem hinterlässt das Buch insgesamt eher einen schwermütigen Eindruck. ✨📖

Eine Liebe, die das Leben zeichnet.
„Wenn deine dunkelste Seite auf meine dunkelste Seite trifft, entsteht Licht.“ Die Kunststudentin Cleo trifft in New York zufällig auf den Werbeagenten Frank. Aus der spontanen Begegnung wird schon bald eine stürmische und unbefangene Liebe. Doch die beginnende Euphorie wandelt sich zunehmend in eine zerstörerische Dysphorie, die mit der Zeit alles mit sich in die Tiefe zu reißen droht. Coco Mellors Roman „Cleopatra und Frankenstein“ trifft einen Nerv. Er zeigt seine Charaktere in all seinen Facetten, mit all seinen seelischen Wunden. Und eben diese Eigenschaft macht den Roman zu einem Erlebnis. Er transportiert ein melancholisches Großstadtgefühl inmitten New Yorks, zwischen Zukunftsängsten, Selbstzweifeln und dem drängenden Gefühl nach Sicherheit in all dem Chaos, der sich Leben nennt. Ich empfehle „Cleopatra und Frankenstein“ all denjenigen, die sich zwischen dem Gefühl von Sehnsucht nach romantischer Liebe und Selbstfindung wiederfinden. PS: Es werden potenziell belastende Themen beschrieben.
Es war okay
Hatte irgendwie mehr erwartet. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, es war gut verständlich und ich kam gut durch die Seiten aber mir hat etwas gefehlt. Es hat mich trotz der schweren Thematik emotional nicht erreicht und ich fand es teilweise sogar langweilig. Die toxische Beziehungen zwischen Cleo und Frank war wiederum gut dargestellt. Wenn die sich mal gestritten haben dann war es emotional aufgeladen aber von den Stellen gab es zu wenig um es für mich richtig gut zu finden. Dann wurden zu viele Nebencharaktere beleuchtet, die mich weniger interessiert haben. Es ist ein schwermütiges Buch, das einem eher runter zieht und am Ende teils traurig teils nachdenklich zurück lässt vielleicht klein wenig Hoffnungsgebend. Ich bereue nicht das Buch gehört zu haben kann es aber nicht unbedingt weiterempfehlen.

Langatmige Geschichte über eine schwierige Beziehung
Cleo, Anfang/Mitte 20, und Frank, Mitte 40, lernen sich auf einer Silvesterparty in New York kennen. Sie ist eine aufstrebende Künstlerin, er ein erfolgreicher Geschäftsmann mit eigener Werbeagentur. Sie üben beide eine unglaubliche Anziehungskraft aufeinander aus. Begierde und Lust bestimmen in der Anfangszeit ihre Beziehung. Sehr schnell wird geheiratet. Genauso schnell wird klar, dass beide unbearbeitete Themen aus der Vergangenheit mitbringen, ungeliebte Kindheit, Suchtproblematiken bei den Eltern und fehlende Aufmerksamkeit. Bei Frank führt das zunehmend in eine Alkoholabhängigkeit. Cleo fühlt sich nicht mehr wahrgenommen und verliert sich in einer tiefen Depression. Die Lesenden bekommen auch einen Eindruck vom Umfeld der beiden. So lernt man Zoe, die sehr viel jüngere Schwester von Frank kennen oder Quentin, den abgedrehten Kumpel von Cleo, der mit seinem Freund zunehmend auf Meth hängen bleibt. Alles kaputte Menschen. Die Geschichte ohne Hoffnung. Insgesamt waren es für mich zu viel explizite Sexszenen und zu viel Alkohol und andere Drogen. Aber und an gab es auch Szenen zum Schmunzeln, die mich dran bleiben ließen.
Ein heftiges Buch das einen echt nachdenklich macht wenn man selbst gerade versucht sein Leben auf die Reihe zu kriegen.
Ich habe das Debüt von Coco Mellors gerade beendet und muss sagen dass mich die psychologische Tiefe der Charaktere echt überrascht hat. Im Kern geht es um die überstürzte Ehe zwischen der jungen Künstlerin Cleo und dem deutlich älteren Frank in New York. Mellors seziert hier meisterhaft wie Erwartungshaltungen an die Liebe und die harte Realität von psychischen Problemen und Sucht aufeinanderprallen.
Abgebrochen bei 17%
Das Buch fängt schon seltsam an. Die Charaktere finde ich durchweg alle unsympathisch und nervig. Diese Familienprobleme nerven und ich steige nicht ganz hinter den Sinn des Buches. Das Leben ist zu kurz um schlechte Bücher zu lesen, ganz klar keine Empfehlung. Die ganzen positiven Bewertungen kann ich auch absolut nicht nachvollziehen.
So ein realistischer Roman, alles was das Leben hergibt
Diese Geschichte über das Paar, es ist alles dabei liebe Drama, es wird nur nichts verschönert. Es ist so als wenn eine Freundin dir erzählt wie es ihr ergangenen ist. Die Höhen und Tiefen was das Leben leider auch her geben kann, wie es sich ändert, was Ruhm aus Menschen macht ubd wie sich Freundschaften entwickeln können. Es ist einfach großartig 💗
Ich hatte etwas mehr erwartet. Ich fand es ok und da ich es im Urlaub gelesen hatte, mit ganz viel Ruhe und Zeit, habe ich über manche Längen hinweggesehen. Erzählt wird die Geschichte von Cleo und Frank. Sie lernen sich an einem Silvesterabend im Fahrstuhl kennen und verlieben sich ineinander. Sie ist eine wunderschöne Kunststudentin Mitte zwanzig und aus Großbritannien, er ein wohlhabender Amerikaner, Mitte 40 und Inhaber einer Werbeagentur. Etwas, das wunderschön anfängt, entwickelt sich zu einer toxischen Beziehung und wir dürfen die beiden beim Ende ihrer Beziehung begleiten. Dabei lernen wir auch viele Freunde des Paares kennen und sehen, welche Rolle Freunde in einer Beziehung spielen können. Ich weiß nicht recht, was ich zu dem Buch sagen soll. Es beinhaltet alles, manchmal sogar zu viel und doch auch zu wenig. Obwohl es sich wirklich leicht lesen lässt, sind viele Themen in eine Geschichte gepackt, die ich so nicht gebraucht hätte. Es wäre meiner Meinung nach nicht notwendig gewesen, mich ständig daran zu erinnern, dass es unter den wohlhabenden New Yorkern wohl gang und gäbe ist, laufend Alkohol und Kokain zu konsumieren. Und nein, es ist nicht so, dass ich solche Themen nicht gerne lese, ich genieße es sogar, für die Länge eines Buches Teil dieser mir unbekannten Gesellschaft zu sein. Aber wenn ich das Gefühl habe, dass es zu oft wiederholt wird, empfinde ich es eher als unrealistisch. Ich hatte auch den Eindruck, dass die Erwähnung bestimmter sexueller Praktiken den Zweck einer „Quotenerfüllung“ diente. Hat mir selbst keinen Mehrwert gegeben. Für mich war es eine unterhaltende Urlaubslektüre, die einige Längen aufweist, aber durch eine wunderbare Übersetzung besticht. Hin und wieder verspürte ich einen Gossip-Girl-Vibe - amüsante Unterhaltung mit manchen Tiefen und doch auch etwas flach. Kann man lesen, muss man nicht.
Menschliche Abgründe bestens beschrieben und analysiert und das in der Stadt, die niemals schläft. 🌇🏙✨️
Wow, was für ein Buch!! Da die Bewertungen eher durchwachsen sind, bin ich mit keinen hohen Erwartungen an das Buch rangegangen, aber als ich das Buch anfing, konnte ich es gar nicht aus der Hand legen. Erstmal zu Coco Mellors Schreibstil: Traumhaft! Mit einer Leichtigkeit fliegt man durch die Seiten und Abgründe der einzelnen Charaktere. Leider waren die Kapitel sehr lang, dass man sich gefragt hat, wann sie zu Ende sind. Also schnell mal ein Kapitel lesen war nicht drin. Die einzelnen Charaktere waren nach meiner Meinung super beschrieben und auch deren Probleme und Abgründe wurden von Coco Mellors mit einer Tiefgründigkeit beschrieben, dass ich immer wissen wollte, wie es weiter geht. Die Autorin zeigt sehr gut auf, was das Leben in der Großstadt sein kann und wenn man niemanden hat, der einen auffängt, wie schnell man von der Stadt verschluckt wird und es zeigt gut auf, wie schnell die Abwärtsspirale dann sein kann. Am besten konnte man das natürlich bei Cleo und Frank sehen. Ihre toxische Beziehung wurde so gut aufgearbeitet und man konnte sehr gut sehen, wie sie sich gegenseitig zerstört haben, ohne auch mal jegliche Hilfe von außen zu bekommen. Im Gegenteil, ich fand ihre Freunde und Familie haben alles nur noch schlimmer gemacht. Ich fand das Buch großartig, da es zeigt, dass New York auch nicht mehr die Stadt der großen Träume und Erfolge ist, wie man es vielleicht von früher kannte, sondern der Glamour auch seine Risse bekommen hat und auch Großstadt nicht für jeden gemacht ist. Ein tolles Buch für alle, die tiefgründige Gespräche mit Großstadtfeeling gut findet.
Liebe kennt (k)ein Alter
Es ist kompliziert. Mit Frank, Cleo und New York, mit ihrer Vergangenheit, mit ihrer Zukunft und allem dazwischen. Dennoch versuchen die beiden gemeinsam ihr Glück - und eine Weile surfen sie auf der Welle, doch wie lange? Das Marketing verspricht mit Cleopatra und Frankenstein den nächsten umwerfenden Großstadtroman und vielleicht auch die nächste Großstadtromanze, aber eine, die gerne erwachsen sein möchte. Cleo ist Mitte zwanzig und Künstlerin auf dem Weg zu sich selbst, Frank ist Eigentümer einer Werbeagentur und zwanzig Jahre älter als sie. Was die beiden verbindet, ahnen sie zunächst gar nicht, und nein, ich meine nicht (vermeintliche ?) Liebe. Sondern Schmerz und Trauma, und beides nicht zu knapp. Hinter Fassaden aus Glanz und Glamour erwarten uns in Coco Mellors Geschichte Abgründe aller Art, bei aber auch wirklich jedem Charakter im ganzen Buch. Zwischendurch hat man als Leser das Gefühl, jeder in NYC müsste ein exzessives Synth-Drogen-Problem haben und jeden Tag hemmungslos über die Stränge schlagen. Dementsprechend schwer ist es, die Charaktere auf einer persönlichen Ebene zu mögen. Verstehen vielleicht- mitfühlen eher nicht. Aber vielleicht war das auch gar nicht der Sinn. Fesselnd ist die Geschichte jedenfalls, schwankt sie doch ständig zwischen faszinierend und abstoßend, tiefgründig und dann wieder fast klischeehaft oberflächlich. Ein Buch, das man an die Wand werfen möchte, aber trotzdem weiter lesen muss: Eine Qualität für sich. Die Autorin hat eine ganze Bandbreite von Impressionen eingebaut, irgendwas zwischen Witz und Schwermut ist für jeden dabei. Ein Buch zum Nachdenken, aber vielleicht auch nicht zu viel, sonst enden wir alle wie Cleo. Und mit der Frage „Was zur Hölle?“

Keine Liebesgeschichte im herkömmlichen Sinne 🌸
Ich hatte dieses Buch schon lange auf meinem SUB und mich auch mega darauf gefreut. 🤍 Ich bin mit der Erwartung in dieses Buch gegangen das es um Cleo und Frank und deren Geschichte geht und das stimmt auch. Allerdings gibt es in jedem anderen Kapitel sehr viele neue Charaktere… Freunde und Familie der beiden die am am Ende miteinander verworren sind und das gibt dem ganzen nochmal ein paar Wendungen. 😊 Tolle Charaktere, missglückte Entscheidungen, psychische Krankheiten und Liebe. So würde ich dieses Buch zusammenfassen. 🥰
Hat sich eher wie ein Tagebuch gelesen.
Ich weiß nicht was ich davon halten soll. Es war keine Liebesgeschichte, eher eine Geschichte wie zwei Leute sich trennen. Die Kapitel erzählen von einzelnen Tagen die aber alle keinen roten Faden entstehen lassen. Man konnte die starke Beziehung nicht richtig verstehen und wieso es so wichtig sein soll daraus ein 500 Seiten Buch zu schreiben. Ich fand keinen der Charaktere besonders sympathisch, alle waren psychisch ziemlich fertig, das war anstrengend zu lesen. ( Nicht das ich das nervig finde, einfach weil ich solche Geschichten nicht lesen möchte )

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich die Story verstanden habe? 👀
„Cleopatra und Frankenstein“ finde ich optisch einfach toll. Ich mag so ein Cover unfassbar gerne. ABER mal zum Wesentlichen. Der Schreibstil von Coco Mellors ist einfach wundervoll. Mit einer irgendwie poetisch alltäglichen Leichtigkeit bin ich durch die Seiten nur so geflogen. Die Kapitel sind recht lang, was manchmal ein Gefühl von „wann bin ich endlich mit dem Kapitel durch?“ hervorgeholt hat. Die Geschichte ist komplett aus der Erzählperspektive geschrieben. Dadurch war mir manchmal nicht ganz klar, welche Person denn gerade „behandelt“ wird. Grundsätzlich bin ich mir sicher, dass ich die Geschichte verstanden habe. Allerdings geht es mir hier auch so, dass ich es dann doch irgendwie nicht weiß. Versteht ihr was ich meine? 👀 Für alle Fans von Die sieben Männer der Evelyn Hugo könnte dieses Buch etwas sein. Allerdings würde ich trotzdem erstmal empfehlen in die Leseprobe reinzulesen bevor es direkt gekauft wird. Ich freue mich jetzt aber auf „Blue Sisters“ der Autorin. 🤍

Ich wollte es lieben..
Character Driven Slow Pace Messy Relationships Cleo (in ihren 20‘s) trifft auf Frank (in seinen 40‘s) und die beiden entscheiden sich viel zu überstürzt zu heiraten. Von da an geht es mit den beiden eigentlich nur kontinuierlich Berg ab. Man begleit die beiden durch einen wichtigen und auch prägenden Abschnitt ihres Lebens. Die ähnlich traurige Kindheit verbindet die beiden und sie geben sich den Halt, der sonst von keiner Seite kommt. Selbst als Leser fällt es einem schwer, sich die beiden ohne einander zu wünschen, obwohl es eigentlich, dass richtige wäre.. In diesem Buch werden wichtige Themen angesprochen, teilweise hätte man sich vielleicht auch mal eine Triggerwarnung gewünscht. Ich kann dem Buch leider nur nicht so viele Sterne geben, wie ich gerne würde, weil es teilweise echt langweilig war. Die Story zieht sich und der Einblick in die Gefühlslage der Nebencharaktere macht es nicht wirklich besser.. Für alle, die mehr auf Plot stehen, würde ich an dieser Stelle einfach mal sagen, lest es besser nicht 😄🫶🏼

Coco Mellors’ Debüt braucht etwas Geduld am Anfang, aber es lohnt sich absolut. Ihr Schreibstil ist außergewöhnlich - sie schafft es meisterhaft, zwischen subtilen Andeutungen und messerscharfen, direkten Momenten zu wechseln. Die Beziehung zwischen Cleo und Frank ist toxisch bis ins Mark, und doch kann man nicht anders, als mit beiden mitzufiebern. Mellors zeigt mit beeindruckender Ehrlichkeit, wie kompliziert Liebe sein kann. Besonders berührend ist, dass beide Protagonisten trotz aller Schwierigkeiten zu ihrem eigenen Happy End finden. Was dieses Buch auszeichnet, ist seine unaufgeregte Art, die feinen Nuancen zwischenmenschlicher Beziehungen einzufangen. Mellors versteht es, die leisen Töne des Lebens hörbar zu machen - ein beeindruckendes Erstlingswerk, das noch lange nachhallt.
Wenn man das Buch vor sich liegen hat, denkt man es ist eine Romanze zwischen Cleo und Frank. Aber es kommen noch viel mehr Leute in der Geschichte vor, die alle irgendwie etwas miteinander zu tun haben. Es sind erwachsene Menschen die sich schwer tun ihren Weg zu finden, aber auch jüngere Leute. Es ist einfach das Leben, manchmal läuft es gut, manchmal ist es holprig.Jeder will einfach nur überleben und hat sein Päckchen zu tragen. Mich hat etwas der Drogenkosum gestört. Das Buch geht in die Tiefe, ich hätte ab und an etwas markieren können, so toll fand ich die Wortwahl. Es passieren auch ein paar heftige Sachen, leider gibt es dazu keine Triggerwarnung.
Puh, dieses Buch lässt mich ratlos zurück. Ich weiß garnicht wirklich, was mich so gestört hat, hatte beim lesen aber ein ungutes Gefühl.
Ich hatte mich extrem auf das Buch gefreut, da es fast ein Jahr auf meinem SuB lag und ich gehört habe, dass es vergleichbar mit Sally Rooneys Büchern sein soll… stattdessen habe ich aber zu viel erwartet - die Charaktere waren wirklich ALLE (bis auf Santiago) eine Katastrophe, ich mochte keine einzige Person. Alle waren Alkohol- oder Drogenabhängig und hatten ihr Leben überhaupt nicht im Griff. Normalerweise gefallen mir „realere und nicht perfekte“ Bücher sehr, weil sie sich so realistisch und echt anfühlen. Dieses Buch hat mich beim lesen jedoch leider immer mehr runtergezogen. Ich war sehr erleichtert über das Ende und positiv überrascht, das hat das Buch für mich wirklich nochmal besser gemacht. Auch am Schreibstil habe ich nichts auszusetzen, ich habe ihn sehr gemocht. Alles in allem fand ich das Buch trotzdem spannend und wollte es auf jeden Fall beenden und es hat mich auch trotzdem in seinen Bann gezogen.

Das Buch war definitiv anders, als ich es erwartet habe und ist keine klassische Liebesgeschichte, wie man es vielleicht erwartet. Es ist gut geschrieben, obwohl die Übersetzung stellenweise Fehler hatte. Manchmal hab ich aber ehrlich gesagt nicht ganz verstanden, was gerade passiert oder was mir das Buch sagen will. Es wird aus mehreren Perspektiven erzählt, was eigentlich oft ganz gut ist, leider fand ich keinen der Charaktere sympathisch, bis auf Santiago vielleicht. Das Buch an sich ist aber sehr schön schlicht gestaltet, mit pinken Farbschnitt in der Taschenbuchausgabe. Jedoch hätte es meiner Meinung nach eine Triggerwarnung gebraucht, da Themen aufkommen, mit denen man bei dem Buch im Vorfeld eher nicht rechnet. Außerdem haben mich die Kapitel etwas genervt, da sie auf Monate aufgeteilt waren und damit recht lang.

New York, Mitte der 2010er Jahre: An einem Silvesterabend lernen Cleo und Frank sich kennen. Sie ist 23, wunderschön, Künstlerin, talentiert aber mittelmäßig erfolgreich. Er, gute 20 Jahre älter, wohlhabend und Inhaber einer Werbeagentur. Es funkt sofort, sie verlieben sich und heiraten völlig überstürzt, wenige Monate später. Ihre Beziehung ist intensiv, leidenschaftlich, unvernünftig und… zerstörerisch. Denn außer ihrer inneren Zerrissenheit haben Cleo und Frank auf dem ersten Blick wenig gemein. Beide haben jeweils mit ihren Dämonen zu kämpfen und holen im anderen zunehmend die destruktiven Seiten hervor bis Cleo in ihrem Wunsch nach Veränderung eine folgenschwere Entscheidung trifft. Wow. Während des Lesens hatte ich nicht nur bei der Beschreibung des eiskalten New Yorker Winters Gänsehaut. Dabei habe ich erst ein paar Seiten gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden weil mir die Lovestory erst überzogen vorkam. Im Laufe des Buches tauchte ich dann immer tiefer in das Innenleben der beiden ein. Einzelne Kapitel zeigen die Perspektiven enger Freunde und irgendwie kam mir ganz New York so vor wie ein einziger Abgrund und alle Protagonisten auf dem besten Weg abzustürzen. Dabei hat die Story irgendwann eine krasse Sogwirkung entwickelt. Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit den einzelnen Personen weitergeht. Sehr bildhaft und teilweise drastisch beschreibt Coco Mellors zerstörerische Dynamiken in Beziehungen, innere Abgründe der Protagonisten und wie hässlich Auseinandersetzungen werden können, obwohl man sich doch liebt. Es geht um Sucht, Depression, Freundschaft und wie prägend die Familie sein kann. Und vielleicht geht es auch darum, dass einem eine gute gesunde Beziehung vor allem Ruhe schenkt. Cleopatra und Frankenstein hat mich berührt, schockiert und beschäftigt. Daher: ganz klare Empfehlung 🩵
"When the darkest part of you meets the darkest part of me, it creates light."
Ich bin endlich fertig und das, obwohl ich ganz oft kurz davor war es abzubrechen. Rückblickend betrachtet hätte ich das auch tun können, denn ich hätte wirklich nichts verpasst. Ich kann nicht mal genau sagen, was mich gestört hat. Abgesehen davon, dass es nicht mein übliches Genre ist und ich mich mal wieder nur von Social Media habe verleiten lassen, war es auch einfach...... langweilig. Die Gedanken und Handlungen waren für mich teilweise nicht nachvollziehbar und auf problematische Themen (die man gezwungenermaßen gefühlt alle reinpacken wollte) wurde nicht ausreichend eingegangen, geschweige denn logisch darauf reagiert. Für mich kein einprägsames oder unterhaltsames Buch und ich bin froh, es "nur" als Hörbuch gehört zu haben, denn dann konnte ich wenigstens etwas Sinnvolles nebenbei tun.

"Cleopatra & Frankenstein" 🦢💗🏹🕯️ Ich habe am Anfang mit einer anderen Geschichte gerechnet. Eine typische Liebesgeschichte ist es definitiv nicht.
Die Protagonisten wirken wie aus dem Leben gerissen, die Story ist zwar sehr realistisch und gleichzeitig aber auch too much, was mich manchmal etwas genervt hat. Ich hatte ein bisschen mehr erhofft und zum Ende hin hat es sich einfach nur noch gezogen... Es ist alles kompliziert zwischen ihnen, bei Cleo, bei Frank, bei beiden zusammen und genauso in New York. Und eins ist klar, Liebe kennt kein Alter. Dennoch versuchen die beiden einfach auf einen Nenner zu kommen und miteinander klar zu kommen, es funktioniert nur leider nicht wirklich. Beide betrügen den jeweils anderen und die Kommunikation ist auch schwierig. Das Buch verleitet einen dazu es an die wand zu werfen und auf der anderen Seite möchte man aber doch wissen, wie es ausgeht. 👀💞 Die Autorin bespricht viele wichtige Themen, allerdings, was das ganze aber auch recht negativ lastig macht. Falls ihr Plots liebt, seit ihr bei dem Buch nicht an der richtigen Adresse.🤞🏼🥲

Interessante Geschichte, die die tiefsten und düstersten Seiten von Menschen zeigt
Unser Buchclub-Buch aus dem Juli war "Cleopatra und Frankenstein" von Coco Mellors. Wieder ein Buch out-of-the-box, jedenfalls für mich. Wir haben viel bei unserem Treffen drüber gesprochen und diskutiert und die Meinungen gingen echt stark auseinander. Das Buch handelt hauptsächlich von Cleo und Frank, aber auch von vielen Nebencharakteren, weil das Buch aus der dritten Perspektive geschrieben ist und so die Perspektiven gut gewechselt werden konnten. Das hat mir echt gut gefallen, besonders, weil die Nebencharaktere Tiefe und Persönlichkeit erhalten haben, nicht so wie in vielen NA-Büchern, in denen diese Flach und unausgereift sind. Cleo und Frank lernen sich auf einer Party eines gemeinsamen Freundes kennen und dann geht alles ganz schnell und sie heiraten, doch ihre Beziehung ist von Anfang an schwierig und gefühlt nie glücklich. Das Problem ist, das jeder der Charaktere des Buches Probleme hat, Probleme mit sich, mit anderen oder seinem Leben generell und somit eine eher pessimistische oder negative Haltung. Das führt zu vielen Konflikten und teilweise ist es echt hart zu lesen was Menschen sich so antun. Ich finde es toll, dass man echt spannende Persönlichkeiten kennenlernt, muss aber leider sagen, dass mir das Buch wegen der negativen Grundstimmung echt nicht so gut gefallen hat. Aber auch solche Bücher gibt es nun mal. Es kann einem ja nicht alles gefallen und einigen Mädels aus dem Buchclub hat es sehr gefallen. Meine Empfehlung: Lest den Klappentext und viele Rezensionen bevor ihr entscheidet, ob das Buch etwas für euch ist, oder nicht. Also, macht das, was ich quasi nie tue. 🤣🤣

kinsurgi - neues lieblingsbuch!!
wow, ich glaube, so emotional ergriffen war ich zuletzt nur bei „ein wenig leben“. dieses buch ist definitiv keine charmante new-york-romanaze, wie es auf dem klappentext beworben wird, sondern eine tieftraurige und schockierende, aber gleichzeitig lustig, emotional, tief berührend und stellenweise komische geschichte. für mich ist das buch einfach ein rundum gelungenes meisterwerk und damit definitiv ein neues lieblingsbuch. ich würde es auf jeden fall weiterempfehlen, aber informiert euch bitte vorher unbedingt über die themen im buch, falls ihr diesbezüglich trigger habt.
Die Geschichte hat keinen Spannungsbogen und keinen wirklichen roten Faden, dennoch hat sie mich gut unterhalten und ich habe gerne zu dem Buch gegriffen. Die Kapitel der einzelnen Charaktere bringen frischen Wind in die Story und macht sie noch lesenswerter. Die Story beinhaltet ein paar schwierige Themen wie Drogenmissbrauch und Suizidversuche. Die Protagonistin war jedoch nicht zu 100% greifbar für mich. Dennoch Lesens-und empfehlenswert!
Als Cleo und Frank sich in einer Silvesternacht in New York im Aufzug treffen, sind beide sofort fasziniert voneinander. Anstatt zurück zur Party zu kehren, verbringen sie einen magischen Abend miteinander. Danach sehen sie sich wieder und wieder und wieder - und heiraten nach einem halben Jahr Beziehung. Ihre Freund*innen können diese Entscheidung nicht ganz nachvollziehen, viele denken, die fast zwanzig Jahre jüngere Cleo habe den Mitte-40-jährigen Frank nur geheiratet, um ein Visum zu bekommen und in Amerika bleiben zu dürfen, doch für Cleo und Frank ist die Sache komplexer. Sie lieben sich - doch reicht Liebe aus, wenn die Realität eintritt? Der Debütroman "Cleopatra und Frankenstein" von Coco Mellors wird auf dem Klappentext als "New-York-Romanze" betitelt, als Liebesgeschichte - dabei ist das Buch für mich vielmehr die Geschichte einer herzzerreißenden, langen Trennung und ein Bericht über die Auswirkungen, die Cleos und Franks Beziehung auf ihre Familie und Freund*innen hat. Dass der Inhalt des Buchs nicht ganz hält, was der Klappentext verspricht, war für mich aber nicht schlimm, im Gegenteil, ich habe den Roman absolut geliebt! Selten habe ich so eine vielschichtige und fesselnde Story über Liebe, Freundschaft, Sucht und Mental Health gelesen. Coco Mellors lässt in ihrem Buch nicht nur Cleo und Frank zu Wort kommen, sondern gewährt auch immer wieder Einblicke in das Innenleben ihrer Freund*innen und mit Zoe auch in die 18-jährige Schwester von Frank. Gerade Zoe habe ich als besonders spannenden Charakter empfunden. Toll fand ich auch New York als Setting des Buchs, es hat sich für mich angefühlt, als wäre ich vor Ort. "Cleopatra und Frankenstein" hat mich gleichermaßen total abgeholt und emotional gepackt. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung! Übersetzt von Lisa Kögeböhn.

Eine Mischung zwischen "Wow!" und "Au ..."
Von Seite 1 an ist mir der Schreibstil aufgefallen. Wie ein Messer durch warme Butter bin ich durch die Seiten geglitten. Dazu kam die Atmosphäre im Buch, die stets - auch wenn es eigentlich schöne / lustige Szenen waren - einen Hauch Melancholie mit sich trug, gerade so genug, um durch pointierte Formulierungen genau ins Herz zu fahren. Die verschiedenen POVs hatten alle eigene Stimmen, manche sehr distinkt, andere einander ähnlich. Meine einzige Kritik hier ist der Dialog, der sich für mich an manchen Stellen nicht rund angefühlt hat. (Und das ist Meckern auf hohem Niveau, wie mensch der Bewertung hoffentlich entnehmen kann.) Die Handlung an sich überzeugt mich gerade durch ihre Episodenhaftigkeit. Wenn mensch sich später an das Leben zurückerinnert, gibt es auch keinen fortlaufenden Film, sondern hervorstechende Augenblicke. So konnte die Autorin stets die Spannung hochhalten und sich auf die wichtigen Aspekte der Handlung konzentrieren, die sich ja doch über mehr als ein Jahr erstreckte. Die Nebencharaktere sind erstaunlich gut ausgearbeitet und jeder - selbst Cleo, die mich manchmal zur Weißglut getrieben hat, und auch Quentin - haben Seiten an sich, für die ich sie mochte... Irgendwann. Irgendwie. Gerade der Verlauf von Quentins Geschichte hat mich mehr getroffen als gedacht, dafür, wie ekelhaft er sich teilweise benommen hat. Oder auch die Entwicklungen zwischen Eleanor und Frank - kaum ein Buch hat mich Zerrissenheit so sehr spüren lassen (nicht Mal Daisy Jones). Alles in allem ein für mich rundum gutes Buch, das ich gerne gelesen habe. Auch, wenn mein Herz nicht alles so gut verkraftet hat (... 💔).

Gut aber definitiv nicht für jeden was
Mir persönlich hat es sehr gefallen, obwohl der Plot kaum im Vordergrund steht und generell sehr wenig passiert. Es geht um mehrere Charaktere die sehr verschieden sind, die auf eine Weise irgendwie gebrochen sind und ihre Probleme durch das Leben tragen. Das Buch behandelt Themen wie Sucht, mentale Gesundheit, Geldprobleme usw. Wer mit dem Themen klarkommt, kann es lesen, aber ist eben nicht für jeden.
Erwachsen, real & tiefgründig! 3,5 Sterne.
Ich muss sagen, dass das Buch mal etwas anderes im Gegensatz zu den Büchern, die ich sonst lese, war. Das Buch wird aus verschiedenen Perspektiven (etwa 6-7), in welchen größtenteils aus der dritten Person Singular und bei einer aus der Ich-Perspektive geschrieben wird. Inhaltlich war es echt - realistisch. Es gibt nicht immer DAS Happy-End, das Leben ändert sich und plötzlich kann es auch anders wunderbar sein. Meiner Meinung nach, ist das die Message, die das Buch überbringen soll. Achtung, Spoiler! Es geht um eine überstürzt eingegangene Ehe zwischen Cleo und Frank, die unter anderem durch ein Alkoholproblem (von Frank ausgehend) zerbricht. Es herrscht ein Altersunterschied von über 20 Jahren. Um „etwas zu ändern“ will sich Cleo, eine der Protagonisten umbringen. Sie schafft es nicht. Nun kämpfen die beiden teilweise um die Erhaltung der Ehe …

Da ist es. Das Buch, was die Leser und das deutsche Bookstagram spaltet. Entweder wird das Buch zerrissen oder in den Himmel gehypt: CLEOPATRA UND FRANKENSTEIN Coco Mellors Cleo und Frank verlassen zeitgleich eine Silvesterparty in New York und lernen sich im Fahrstuhl kennen. Die Mitte 20-jährige Britin ist Kunststudentin, während der 20 Jahre ältere Frank eine Werbeagentur besitzt. Es scheint Liebe auf den ersten Blick zu sein. Völlig überstürzt heiraten sie kein halbes Jahr später. Doch die Ehe steht unter keinem guten Stern: Cleo nimmt regelmäßig Drogen, während Frank zur Flasche greift. Beide kommen aus zerrüttenden Ehen und haben nie gelernt, Kompromisse einzugehen. Die Kluft zwischen ihnen wird immer größer, bis es irgendwann keinen Halt mehr gibt. „Harry und Sally" trifft "Ein wenig Leben“ ... - dieser Vergleich bringt es auf den Punkt! Ich habe das Buch geliebt und mit unseren Protagonisten gelitten. Was für ein Drama. Ich konnte mich zwar nicht mit Cleo, Frank, Quentin & Co identifizieren, dennoch habe ich das Buch buchstäblich inhaliert und weggesuchtet. Keine leichte Kost und ja, es ist derb. Wer nur über Butterblümchensex lesen mag, der ist hier sicher ganz falsch - es geht hart zur Sache und eine Triggerwarnung muss ich euch auch noch geben: TW: Suizid, Drogen-und Alkoholkonsum, Sex Fazit: Mega Buch, aber sicher nicht für jeden geeignet. Große Leseempfehlung von mir. 5/ 5

Diesem Buch nur 3,5 Sterne zu geben, tut mir weh, aber dazu später mehr. Ich muss zugeben, dass die starke Präsenz des Buchs auf Social Media mich dazu veranlasst hat, es zu kaufen. Der Klappentext hat nicht wirklich viel über den Inhalt verraten, die Zitate auf der Rückseite haben den Anschein auf einen netten Zeitvertreib hinterlassen. Nun zur Story. Eben wegen oben genannten Gründen war ich mir nicht ganz sicher, worauf ich mich einlasse und so habe ich mich einfach mit der Geschichte reißen lassen. Es gibt viele Charaktere neben den beiden Hauptfiguren und jeder von ihnen hat eine einzigartige Persönlichkeit, eigene Probleme, etc, in die wir durch die verschiedenen Kapitel Einblick bekommen. Hierzu muss ich erwähnen, dass ich aus Sicht einer Autorin) den Erzählstil wahnsinnig toll finde. Es war faszinierend, wie man durch die Erzählungen der anderen Charaktere, die durch ihr eigenes Leben gehen, am Rande Infos über die Entwicklungen der Hauptgeschichte bekommt und wieviel eigentlich miteinander verknüpft ist. Trotzdem muss ich sagen, dass ich bis fast zur Hälfte des Buchs gebraucht habe, um damit in Fahrt zu kommen. Ab dem Eleanor-Kapitel war ich dann so wirklich drin. Und… Oh Gott, dieses Kapitel! So schräg Eleanor auch ist - schreibtechnisch kann ich von diesem Kapitel nur schwärmen! Es hat alles so viel spannender gemacht! Was dieses Hoch für mich aber ruiniert hat, war etwas, das ein paar Kapitel später passiert ist. Wer das Buch gelesen hat, weiß vermutlich was ich meine, wenn ich sage, dass hier eine Triggerwarnung Sinn gemacht hätte. Ich bin normalerweise nicht leicht mit diesem Thema zu triggern, allerdings war die Art, wie Cleos Gefühle beschrieben waren, etwas zu viel für mich. Das Ganze kam etwas zu unerwartet (eben aufgrund des Klappentexts und den Zitaten) und ich wenn ich die Wahl gehabt hätte, hätte ich vermutlich nicht zu diesem Buch gegriffen. Es hat mich einige Tage ziemlich runtergezogen und ich musste mich danach aufraffen, weiterzulesen. Deswegen die paar Sterne Abzug, so leid es mir tut. Nichts desto trotz - toller Schreibstil, tolle Charaktere, sehr lebensnah und bis auf die düstere Wende hat es mir wirklich Spaß gemacht, es zu lesen.

Eine (Liebes-)geschichte
Als Cleo und Frank sich in einer Silvesternacht kennenlernen ist es vielleicht nicht Liebe auf den ersten Blick, aber definitiv der Beginn einer Beziehung und Bindung für die Ewigkeit. Es ist nicht die typische Liebesgeschichte, die wir hier lesen dürfen, sondern irgendwie ehrlich und Höhen und Tiefen des Lebens geprägt. Im Fokus steht die Beziehung von Frank und Cleo, die einen größeren Altersunterschied habe. Sie eine britische Künstlerin Andang 20, die versucht in New York zu bleiben und er erfolgreicher Typ aus der Werbebranche in seiner Vierzigern. Neben dem Paar bekommen wir immer wieder Kapitel von Personen aus Ihrem Umfeld und ein Bild setzt sich mehr und mehr zusammen, dass von gesellschaftlichen Problemen geprägt ist, von Unterschieden, aber auch Parallelen unterschiedlicher Generationen. Das Buch ist wundervoll geschrieben, aber teilweise sehr langatmig in einigen Kapiteln. Insbesondere die von Eleanor waren teilweise schwierig, da es kurze Texte sind, die sich aber über zig Seiten ziehen. Man wird in das Innenleben der Charaktere und deren Entwicklung eingebunden, es ist langsam und auch bewegend..Dennoch gab es teilweise Stellen, wo ich gerade die beiden Protagonisten am liebsten anschreien wollte für ihr Verhalten, für ihr sich im Kreis drehen. Es ist kein schlechtes Buch, wirklich nicht. Es entschleunigt und geht viel um Charakterentwicklung, aber meine Vorstellung war zu Beginn doch etwas anders.
Wenn deine dunkelste Seite auf meine dunkelste Seite trifft, entsteht Licht.
Cleo und Frank lernen sich auf einer Party kennen und lieben. Anfangs scheint alles in Ordnung zu sein, jedoch wird schnell klar, dass sie sich nicht gut tun. Und so verfallen die beiden in eine toxische Beziehung. Coco Mellors gelingt es poetisch, aber auch vulgär zu schreiben. Auch die Menschen aus ihrem Umfeld bekommen viel Raum, sodass man mehr über sie erfährt. Die Nebencharakter sind sympathisch, bringen aber auch ihre eigenen Probleme mit. Am Ende bekommt man das Gefühl, dass die zwei ihren inneren Frieden gefunden haben.

Die Sprache Mellors hüllt mich in ein leicht beschwingtes, minimal neurotisches Gefühl des modernen New York.
Cleo(patra) und Frank(enstein) lernen sich Silvester 2007 in einem Fahrstuhl kennen und sind sich auf Anhieb mehr als sympathisch. Wenige Monate später wird geheiratet, doch schnell zeigen sich erste Probleme in der Beziehung der jungen Bohemienne und des Best-Ager-Werbemanns. Nach ca. dem ersten Drittel, das sich vorrangig mit der jungen Liebesgeschichte zwischen Cleo und Frank beschäftigt, überrascht ein recht unerwarteter Twist, der durchaus weniger krass hätte sein können. Die restlichen 2/3 des Buches zeichnen sich durch eben diese Twists aus. Sie fügen sich aber weitaus besser ein und sind ein schönes Stilmittel um neben den beiden Hauptprotagonist:innen auch die anderen Charaktere kennenzulernen. Für mich ist genau dies das Interessante an Cleopatra und Frankenstein. Es ist keine Liebesgeschichte in der das Paar zwangsläufig in jedem Kapitel im Vordergrund stehen muss. Durch die unterschiedlichen Persönlichkeiten in ihrem näheren Umfeld, müssen manche Entwicklungen nicht explizit benannt werden, weil sie durch die Sichtweisen und Erfahrungen aller Charaktere nur sinnvoll erscheinen. Für mich geben die ständigen Charaktertwists Einblick in ein bestimmtes Gesellschaftskonstrukt, in dem der Schein viel zählt, aber eben nicht glücklich macht. Auch für den Stil der Dialoge habe ich ein großes Faible. Beides erinnert mich emotional ein wenig an eine Mischung älterer Woody Allen Filme, die Serie Mad Men und eine Kolumne von Carry Bradshaw. Ich glaube, das größte Problem des Buches ist der Hype, den es umgibt. Natürlich ist nicht jeder Satz eine Ausgeburt der Genialität. Auch der stetige Drogenkonsum diverser Protagonist:innen ist nicht so meins. Die Sprache Mellors hüllt mich dennoch in ein leicht beschwingtes, minimal neurotisches Gefühl des modernen New York.
Cleopatra und Frankenstein war eine Achterbahn der Gefühle für mich. Von Glück zu Ekel war alles dabei. Auch wechselte ich von Hoffnung zu Hoffnungslosigkeit für die Charakterentwicklung. Es war also ein ganz schönes auf und ab. Wie die Autorin aber die Figuren mit ihrem unterschiedlichen Schreibstil und Kapitelgestaltung geformt und dargestellt hat, gefiel mir. So hatte jedes Kapitel Charakter und fühlte sich wie eine Person an. Das Buch lebt von den Dialögen und den Gedankengängen. Zwar hat die Handlung eine trostlose, fast erdrückende, Atmosphäre, diese spielt aber eher im Hintergrund. Die Geschichte ist zeitgenössisch und behandelt die Tätigkeitslosigkeit, die der Wohlstand mit sich bringt: Wohin mit sich, wenn man schon alles hat? Noch mehr Besitztümer anhäufen oder doch lieber umbringen? Drogen oder Spiritualität? In Selbstmitleid suhlen oder das Kindheitsrauma an der/dem Partner:in auslassen? So werden auch toxische Beziehungsmuster behandelt, auf die dann die Selbstheilung folgte. Cleo und Frank haben eine Beziehung, die steil anfängt und rasant abstürzt. Sie suchen bei dem jeweils anderem Schutz, finden aber nur das unverarbeitete Trauma vor, indem sich ihre eigenen Verhaltensmuster spiegeln. Wie sie zuerst zu sich selbst finden mussten, bevor sie sich auf jemand anderes einlassen können, ist für mich die wichtigstee Botschaft des Buches. Kann ja nicht immer vor den eigenen Problemen weggelaufen werden. Eine Lektüre, die mich unterhalten hat und unsere westliche Gesellschaft gut einfängt. Ich bin gespannt auf mehr der Autorin.

Ein Buch das dem TikTok Trend gerecht wird
Ich hab tatsächlich nicht viel von dem Buch erwartet, da mich solche gehypten Bücher meist enttäuschen. Hier war das nicht der Fall. Eine wunderbare Geschichte mit absolut schönen Höhen und gleichzeitig absolut tragischen Tiefpunkten. Die Story ist sehr nah an der Realität, die Charaktere sind nachvollziehbar und besitzen tiefe. Definitiv, auch wenn’s weh tut, eines meiner neuen Lieblingsbücher 5/5⭐️

New York: Cleo und Frank lernen sich an Silvester kennen, beide trennt ein nicht gerade geringer Altersunterschied. Es kommt, wie es kommen muss: Affäre, Liebe?, Hochzeit, Streitereien, Vorwürfe, Betrug, Selbstverletzung, Trennung… Auch dieses Buch wurde sowohl auf Instagram, als auch auf Tiktok gehypt. Als: „eines der aufregendsten Debüts der letzten Jahre“ bezeichnet. „Eine absolut süchtig machende New-York-Romanze, herzzerreißend und beglückend zugleich.“ Kann ich leider so nicht bestätigen. Das Buch war schon recht unterhaltsam, aber mehr auch nicht. Nichts, was sich aus der Masse abhebt. Dabei ist die Story an sich mega. Ich falle mit meiner Meinung aus dem Raster, deshalb: lest unbedingt dieses Buch und macht euch einen eigenen Eindruck.

Is it worth the hype? HELL YES. ❤️🩹
Ich gebe es zu, ich war zunächst skeptisch. Sehr skeptisch. Wie so oft bei stark gehypten Büchern. Erwartet habe ich eine Lovestory, mit ein bisschen Drama hier und Herzschmerz da. Aber puh, in diesem Buch geht's um SO VIEL MEHR! Ich habe am Anfang etwas gebraucht, um mit der Geschichte warm zu werden. Doch dann hat mich der Roman mit seinem Tiefgang völlig überrascht und in seinen Bann gezogen. Im Mittelpunkt stehen zwar die beiden Hauptfiguren Cleo und Frank, aber auch die Nebenfiguren spielen eine entscheidende Rolle und werden im Verlauf sehr schön ausgebaut. Die Charaktere sind vielschichtig, teilweise unsympathisch, ambivalent und toxisch. Aber verdammt authentisch. Zudem erfolgen viele Perspektivenwechsel zwischen den Charakteren, die nicht nur für Dynamik sorgen, sondern die Geschichte differenziert von allen Seiten beleuchten. Der Schreibstil ist trotz schwerer Themen voller Leichtigkeit und grandiosem Humor. Die Story ist krass. Aufwühlend, schmerzhaft und fast schon too much. Aber ich hab's geliebt. So sehr, dass ich das Buch im August in der deutschen Übersetzung von Lisa Kögeböhn wohl direkt noch mal lesen werde. Das sagt doch eigentlich schon alles, oder? Is it worth the hype? HELL YES. ❤️🩹 Das Buch behandelt einige heftige Themen, achtet daher bitte auf die TWs: Depression, Suizid, Drogen- und Alkoholsucht

Endlich konnte ich mir von Coco Mellors 'Cleopatra und Frankenstein' zu Gemüte führen. Ich hatte recht unterschiedliche Kritiken dazu gelesen, aber da es mich vom Klappentext so angesprochen hat, blieb es schön auf meiner Wunschliste. Aufgrund der Seitenzahl habe ich zum Hörbuch gegriffen und was soll ich sagen... Ich fands echt gut und hätte es jetzt doch noch gerne als Buch fürs Regal, also bleibt es weiter auf der Wunschliste 😅. Cleo und Frank lernen sich am Silvesterabend kennen und lieben. So unterschiedlich die zwei sind, so intensiv ist auch ihre Beziehung. Es passiert eine Menge in beider Leben und nicht alles teilen Cleo und Frank miteinander. Irgendwann schlägt ihre sehr schnell geschlossene Ehe in etwas toxisches über und man erlebt hautnah mit wie nah Liebe und Leid miteinander verknüpft sein können. Es gibt viele Charaktere die wir noch nebenher kennenlernen und die oft eine erhebliche Rolle in diesem Roman spielen. Am allerliebsten von allen Protagonisten mochte ich Frank. Bis auf sein 'Problem' welches auch oftmals beleuchtet wird und nicht unerhebliche ist, finde ich ihn klasse. Sehr ehrgeizig und fleißig, hilfsbereit und immer für jeden Spaß zu haben. Cleo und Konsorten waren mir einfach oft zu...ich weiß nicht...speziell vielleicht?! Ein wirklich unterhaltsames Buch, mit Höhen und Tiefen, schönem und tragischen Momenten. Ich hatte meine Freude dran und kann es wirklich empfehlen.






















































