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Nichts in den Pflanzen

3.4(98)
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About the book

Die junge Drehbuchautorin Leila hat ihren ersten Vertrag bei einer großen Produktionsfirma unterschrieben. Ihre mäßig gelingende Schreibroutine kompensiert sie mit Nächten in Eckkneipen und auf Dinnerparties, die sie insgeheim langweilen. Man hält sich gegenseitig mit Erfolgsgeschichten am Leben — doch wie überlebt man wirklich zwischen Neid und Affären im harten Konkurrenzkampf der Kulturschaffenden?Witz, Verzweiflungstaten, Glamour, Selbstüberschätzung und Sinnsuche in einer scheinbar oberflächlichen Welt, deren Untiefen sich Stück für Stück beim Lesen auftun.

»Klug, abgründig und hintersinnig. Nora Haddada hat ein faszinierendes Debüt geschrieben, ich konnte kaum aufhören zu lesen.« Benedict Wells

Editions (2)

ISBN9783753000879
PublisherEcco Verlag
Publication Date08/22/23
Pages240

Reviews & Ratings

98 ratings

28 reviews

3.4

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  • l.dmto
    l.dmto

    31 Followers

    3.5

    Finde den Sinn in der Leere

    Nichts in den Pflanzen war für mich ein eher ungewöhnliches Leseerlebnis. Der Schreibstil ist sehr nüchtern, stark beschreibend und definitiv mal etwas anderes, auch wenn er mich stellenweise etwas verwirrt hat. Die Geschichte fühlt sich weniger wie ein klassischer Roman an, sondern eher wie eine Sammlung von Gedanken, Wahrnehmungen und Momenten. Sprachwechsel, Wiederholungen und Brüche gehören hier ganz bewusst dazu und erzeugen eher ein Gesamtgefühl als eine klar strukturierte Handlung. Im Mittelpunkt steht das Thema Entfremdung – vom eigenen Körper, von anderen Menschen und von der Welt an sich. Besonders die Distanz zum eigenen Körper wird sehr eindrücklich dargestellt, fast so, als wäre er nur etwas, das existiert, aber nicht wirklich zu einem gehört. Der Text wirkt absichtlich emotionslos und leer, was beim Lesen genau dieses Gefühl vermittelt. Irgendwann habe ich aufgehört, nach einem tieferen „Sinn“ zu suchen, und verstanden, dass genau diese Sinnlosigkeit Teil der Aussage ist. Am Ende fand ich das Buch durchaus gelungen, weil es genau das erreicht, was es erreichen will. Trotzdem hat es mich im Nachhinein nicht nachhaltig beschäftigt – und ein Buch, zu dem ich wahrscheinlich nicht noch einmal greifen würde.

    Jan 11, 2026

  • alaskayoung
    alaskayoung

    30 Followers

    4.5

    Scharfsinniges Chaos

    Das Buch hat sich ein bisschen gelesen wie ein Fiebertraum und jegliches Zeitgefühl für die Geschichte ist mir verloren gegangen. Aber genau das kombiniert mit den guten Dialogen und scharfsinnigen Beobachtungen hat mir so gefallen. Ich würde es definitiv empfehlen und freue mich auf mehr von Haddada :)

    Nov 9, 2025

  • karina_leseliebe
    karina_leseliebe

    102 Followers

    2.0

    Ich lass mich ja sehr schnell von gut gestalteten Cover einfangen und dieses gefällt mir richtig gut. Dieser Kontrast von rosa Farbgebung zur 'Schnapsleiche' ist ziemlich cool. Aber so leid mir das tut, das Cover war tatsächlich mein einziges Highlight. Es geht um eine junge Drehbuchautorin mit Schreibblockade, Existenzängsten, einer niedrigen Hemmschwelle gegenüber körperlicher Gewalt und einem ausschweifenden Lebensstil. Vielleicht hab ich das Buch und die Story auch einfach nicht verstanden, aber ich fand die Protagonistin und das was Sie getan hat furchtbar und weiß eigentlich gar nicht wie ich das gelesene rezensieren soll. Sehr gespannt bin ich auf weitere Meinungen zu diesem Debütroman und ich hoffe jemand kann mir das mit den Fliegen erklären?! Vom Schreibstil macht es schon was her und ich denke manch anderen wird es gefallen. Mich hat es leider gar nicht abgeholt.

    Aug 7, 2023

3 of 28 reviews

Author

About Nora Haddada

Nora Haddada, geboren 1998 in Neunkirchen (Saar), studierte Kreatives Schreiben und Literaturwissenschaft in Hildesheim, Paris und Berlin. Sie arbeitete unter anderem als Drehbuchautorin, Vertretung in der Deutschen Botschaft Paris und Agentin in der Agentur Petra Eggers. Veröffentlichung in Zeitschriften und Anthologien, zuletzt im Missy Magazin und Bella Triste. Einladungen auf Konferenzen und Festivals wie das "Insert Female Artist Festival“ und "The Power(s) of Language" (Stockholm). Sie lebt in Berlin.

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