Klarkommen

Klarkommen

Hardback
3.6260

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Description

»Ich wollte wirklich gerne meine Jugend verschwenden, aber doch nicht so.«

»Klarkommen« erzählt die Geschichte von Mounia, Leon und der Erzählstimme selbst, die nach dem Abitur gemeinsam den Sprung in die Großstadt wagen und schnell feststellen, dass die Bücher, Filme, Serien und Songs gelogen haben: Die Party ist entweder schon vorbei oder hat nie angefangen. Niemand fickt, fast alle haben Angst vor Drogen, und cool sind immer nur die anderen. Gemeinsam und einzeln hadern sie mit der eigenen, peinlichen Verspultheit und der unschaffbar scheinenden Aufgabe, schnell noch aufzublühen, bevor sich die Zivilisation selbst beendet. Die große Frage, die sie alle umtreibt, lautet: Wo ist mein Platz im Leben, und wie finde ich ihn? Und sie brauchen nicht zuletzt einander, um das herauszufinden ...

Ilona Hartmanns neues Buch berührt mit feinen Beobachtungen und intensiven Momenten, die kraftvoll und wahrhaftig vom Leben in all seinen Tiefen, Höhen und Grautönen erzählen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
192
Price
22.70 €

Author Description

Ilona Hartmann wurde 1990 bei Stuttgart geboren und lebt in Berlin. Sie schreibt als freie Autorin über Pop und Alltag für Magazine, Zeitungen und mehr als 100.000 Follower:innen auf Twitter und Instagram. Außerdem moderiert sie eine eigene Sendung bei Radio Fritz und war ab 2021 zwei Jahre lang Co-Host des ZEIT-Podcasts Und was machst du am Wochenende?. 2020 erschien ihr Debütroman und Bestseller Land in Sicht, 2024 folgte Klarkommen.

Posts

44
All
4

Hier ist der Titel das Programm… Ilona Hartmann schildert das Ende der Schulzeit und das erste Jahr der Ich- Erzählerin und deren Freunde Mounia und Leon, nach ihren gemeinsamen Umzug in die Großstadt ( in eine gemeinsame WG). Das unbedingt dazugehören wollen und möglichst cool sein , endlich richtig leben…. Und dann muss man selber für sich sorgen, den Tag organisieren, mit den Freunden klarzukommen und den Gefühlen. Angst nicht genug zu sein…

3.5

Bin ich wieder 20?

Das Buch als Roman zu bezeichnen, finde ich etwas irritierend. Für mich ist es mehr ein Tagebuch des Erwachsenwerdens mit all den Emotionen die dazu gehören: Verliebtheit, Tatendrang, Scham, FOMO, erste Abstürze, wilde Partys, Familienfeiern und immer dieses Gefühl, dass da was fehlt, dass doch da mehr sein müsste. Es geht um Illusionen, die irgendwann der Wirklichkeit weichen müssen. Nämlich dass das auserkorene Leben nach dem Auszug von zu Hause nicht wie in unserer Fantasie verläuft. In einigen Kapiteln habe ich mich gut wiedergefunden, anderer waren mir schlicht und ergreifend zu belanglos. Es ist unaufgeregt und fast langweilig in seinen Gefühlen in der Großstadt, aber ist das Leben nicht genau oft so, obwohl wir es uns anders gehofft hatten? Dennoch, einen Hauch mehr Inhalt und ein paar mehr positive Gefühle hätten dem Buch schon ganz gut getan.

4

Ich wollte wirklich gerne meine Jugend verschwenden, aber doch nicht so.

Ilona Hartmann trifft es auf den Punkt. Ich war wirklich überrascht teilweise wie viel Ehrlichkeit und brutale Realität in dem Buch steckt. Erwartungen hatte ich keine an das Buch, um ehrlich zu sein hab ich es auch im Rahmen meines Studiums gelesen und vielleicht mir deswegen keine Gedanken darüber gemacht, was mich erwarten könnte. Mir hat der Roman wirklich gut gefallen, vor allem weil man der Protagonistin so nah sein konnte, ohne das Gefühl zu haben, dass mit dem Buch Mitleid oder Gedanken für irgendetwas erweckt wird. Das geschah ganz von selbst und ganz nebenbei, bis man plötzlich mit dem Buch fertig ist und merkt wie gut man es im Leben doch haben kann, auch wenn man nur wenig hat. Von mir eine klare Leseempfehlung!

5

FearOfMissingOut

Bei dem Roman Klarkommen begleiten wir Mounia, Leon und die Erzählstimme im ersten Jahr nach dem Abitur. Das Dreiergespann zieht in die große Stadt und hat permanent Angst etwas zu verpassen. Schließlich muss man von fünfzehn bis fünfundzwanzig so viel erlebt haben wie nur irgendwie möglich. Jedoch merken die Drei schnell, dass ihre Vorstellung nichts mit der Realität zu tun hat. Die Party ist bereits vorbei oder hat nie stattgefunden. Die Erzählstimme, die Stadt, sogar die Studienrichtungen bleiben anonym, um zu veranschaulichen, dass es so vielen jungen Erwachsenen so geht wie diesem Trio in dem Buch. Ilona Hartmann schafft es mit kurzen Kapiteln, einem präzisen, direkten, aber auch mit Witz versehenem Schreibstil die verschiedenen Aspekte des Erwachsenwerdens zu beschreiben. Man wird direkt eingebunden und fühlt sich auch mit den Protagonisten, allen voran der Erzählstimme verbunden. Das Buch mag vielleicht nicht für jeden geeignet sein, aber ich hab die Ruhe und Einfachheit des Romans sehr genossen und finde, dass die Autorin genau den Zahn der Zeit getroffen hat.

3

Kurzweilig

Kann man gut und schnell mal zwischendurch lesen. Obwohl mir einige Textstellen im Kopf geblieben sind, hat es mich nicht richtig gepackt.

4.5

Ilona Hartmann weiß, wie man mit Wörtern umgeht und nutzt diese, um auf erstaunlich echte Weise zu beschreiben, wie sich erwachsen werden anfühlen kann.

5

ein sehr realistisches, aber zugleich tröstenliches Buch

Ich persönlich kann dieses Buch zu meinen Favoriten zählen, da es den realistischen Alltag eines Mädchens darstellt, dass hofft in der großen Stadt ihr Glück zu finden. Dass dies jedoch nicht der Fall ist merkt sie ziemlich schnell. Die Autorin behauptet selbst: „Klarkommen spinnt ein dichtes Netz aus Ereignissen, die irgendwie geiler hätten laufen können“ Ich finde diese Aussage absolut passend, da die Protagonistin immer irgendwie hofft, ein aufregendes Leben in der Stadt zu führen, jeder Tag sich allerdings trist anfühlt. Es gab viele gute Momente, jedoch hatte sie sich diese in den meisten Fällen aufregender bzw. abenteuerlicher vorgestellt. Das Buch lässt sich der Kategorie „Entspannungsliteratur“ zuordnen und hat diesen Platz auch verdient. Viele junge Menschen malen sich das Leben so facettenreich und aufregend aus, da es in Filmen, Serien oder Büchern eben oft so dargestellt wird. Allerdings sieht die Realität meist anders aus und diese Beispiele lassen sie grau und öde wirken. Die Geschichte hilft denke ich damit klarzukommen und zeigt, dass man nicht alleine mit so etwas ist. Die Autorin hat zu dem auch eine interessante und abwechslungsreiche Ausdrucksweise, die das Buch nie langweilig werden lässt und die einen motiviert weiterzulesen. Ich fand es ebenso schön, dass sie sich oft auf so winzige und, in den Augen mancher Menschen, belanglose Details fokussiert hat. Dies hat dem ganzen den Eindruck verliehen, als sei man selbst im Geschehen dadurch, dass einem so viele kleine Dinge auffallen.

4

Erwachsen werden in a nutshell

Drei Menschen werden zusammen erwachsen, sie ziehen nach dem Abi in die Stadt, studieren, wollen das Leben genießen und leben sich auseinander. Und über allem schwebt manchmal die Frage hab ich was verpasst beim Erwachsen werden oder hätte da nicht irgendwie noch viel mehr sein sollen? Das Buch hat mir das ein oder andere Déjà-vu gebracht und war super kurzweilig zu lesen. Ein guter Coming of Age-Querschnitt.

3.5

Ein Buch für alle Millenials, die gerne schon mit 20 klargekommen wären.

5

Ein guter kurzweiliger Roman, über das Erwachsenwerden und was dass für Veränderungen mit sich bringt! Ich habe die Seiten sehr genossen!

3

„Die Leerstellen zwischen dem, was wir wollten, und dem, was wir bekamen, füllten wir mit einer höflichen Scham dem Leben gegenüber, wie bei einem Geschenk, das uns eigentlich gefallen müsste, es aber nicht tat.“ - trotzdem danke

Ein kurzweiliges, schönes Buch, über das Erwachsenwerden, Fomo und das Realisieren der Protagonistin, dass das Leben nach dem Abi (in der Großstadt) gar nicht mal so grandios ist, wie sie immer geglaubt hatte. Ilona Hartmann hat einen tollen Schreibstil! Sie schreibt aus der Sicht der Protagonistin. Es hat etwas von Tagebuch Einträgen. Ich fand es ganz nett zu lesen und habe mich immer mal wieder zurück in meine Studienzeiten zurück versetzt gefühlt und musste bei der ein oder anderen Stelle schmunzeln. Alles in allem, hat es mich jedoch auch nicht „vom Hocker gehauen“.

„Die Leerstellen zwischen dem, was wir wollten, und dem, was wir bekamen, füllten wir mit einer höflichen Scham dem Leben gegenüber, wie bei einem Geschenk, das uns eigentlich gefallen müsste, es aber nicht tat.“ 

- trotzdem danke
3.5

3,75 ⭐️ Das Buch beschreibt episodenhaft das Leben der Protagonistin, welche es nicht erwarten kann aus ihrem tristen Dorfleben auszubrechen und endlich in die Großstadt zu flüchten. Mit dem Umzug in die neue Stadt, dem Unistart, soll nun endlich ein aufregendes, neues Lebnskapitel beginnen. Doch schon bald kommt die Erkenntnis, dass sich das Großstadtleben gar nicht so sehr von ihrem bisherigen Kleinstadtleben unterscheidet und die großen Abenteuer ausbleiben. Insgesamt hat mir das Thema sehr gut gefallen, allerdings hatte ich mir irgendwie "mehr" erhofft. Durch den sehr szenenhaften Aufbau konnte ich keine nähere Verbindung zur Protagonistin aufbauen, weshalb mich vieles auch nicht besonders bewegt hat. Insgesamt ist das Buch sehr kurzweilig, fängt aber dieses ernüchternd unaufregende Erwachsenwerden gut ein.

2.5

Grundsätzlich war das Buch nicht schlecht, ich konnte aus Erinnerung einige der Punkte nachvollziehen, aber das Meiste ging doch eher an mir vorbei, da ich einfach schon doppelt so alt bin wie die Erzählerin. Wäre es viel länger gewesen, hätte ich es sicherlich abgebrochen, aber so hat es mich unterhalten und war durch die Länge auch gut machbar. Please remember Reading is subjective.

3

"Uns war zu jedem Zeitpunkt schmerzlich klar, dass wir nicht wild genug, nicht jung genug, nicht wütend genug, nicht intensiv genug, nicht verschwenderisch genug unsere Zeit verschwendeten." - Ilona Hartmann, "Klarkommen" Die Protagonistin wächst in einer kleinen Stadt auf, es gibt zwei weiterführende Schulen, sie geht auf die etwas weniger coole. Zur nächsten Großstadt, in der man etwas erleben könnte, benötigt man 40 Minuten mit der Bahn, viel zu lange für den Geschmack der Erzählstimme. Mit ihren zwei besten Freund*innen Mounia und Leon beschließt sie deshalb nach dem Abitur, in eine WG in einer Metropole zu ziehen. Doch auch dort verbleibt das immer währende Gefühl, dass die Party entweder schon vorbei ist oder nie angefangen hat - das Leben dümpelt vor sich hin, die Jugend, die es zu genießen gilt, geht einfach vorbei. Und bei allem lauert die Frage, wo eigentlich der eigene Platz im Leben ist, und wie man dort hin findet. Ilona Hartmann erzählt in ihrem Roman "Klarkommen" vom Erwachsenwerden in Klein- und Großstädten und von Erwartungen an Menschen, Situationen und sich selbst, die nicht erfüllt werden (können). Ich konnte mich oft in den verschiedenen Protagonist*innen wiederfinden, sie alle gehen mit Situationen und Stationen des Aufwachsens und Sich-Lösens verschieden um und meistern sie Mal mehr, Mal weniger gut. Gerade dieses Gefühl, dass die Schule, der Sommer nach dem Abitur oder die Party am Wochenende irgendwie außergewöhnlich sein müssen und es dann letztlich doch nie waren, begleitet wohl die meisten jungen Menschen durch ihre Teenager- und Zwanziger-Jahre und ich mag, dass Ilona Hartmann genau für diese Empfindung eine Stimme gefunden hat. Letztlich hat mir aber doch an einigen Stellen etwas Tiefe gefehlt und der Stil war mir persönlich durch die vielen sehr kurzen Kapiteln etwas zu tagebuchartig. Das Buch handelt genau von dem, was der Titel verspricht: Vom Klarkommen mit dem Erwachsenwerden. Deshalb möchte ich "Klarkommen" vor allem jungen Menschen zwischen 18 und 20 Jahren empfehlen.

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5

liebs 💙

Ein Coming of Age Roman der mich durch seinen Schreibstil absolut begeistern konnte. Ich habe mich mit der Ich-Erzählerin oft verbunden und identifiziert gefühlt. Absolute Leseempfehlung.

3

Das Cover und der Titel des Buches haben mir in Verbindung mit dem Klappentext große Lust auf die Geschichte gemacht. Ich habe einen wilden Ritt (Cover) erwartet, aber leider nur ein leises Plätschern bekommen. Und ja, irgendwie geht es eigentlich ja auch genau darum. Die Hauptprotagonistin muss mit ihrem Leben klarkommen. Sie hat große Erwartungen, wie ihr Leben sich verändern soll nach dem Abi, aber so richtig in Fahrt kommt es dann doch nicht. Die Geschichte war sehr leicht und flüssig zu lesen, sodass ich das Buch trotzdem zuende lesen konnte ohne mich schlimm zu langweilen, aber besonders interessant war es leider auch nicht. Vielleicht hätte ich die Story vor 20 Jahren besser gefühlt. So war es aber nur eine laue Erinnerung an die eigene Zeit nach der Schule und die Gefühle, Wünsche und Träume, die man da noch hatte. Fazit: Empfehlung an Gen Z.

3.5

Man fühlt sich in seine eigene Jugend zurückversetzt. Manche Kapitel fand ich richtig gut. Mit manchen konnte ich weniger anfangen.

4

FOMO

Der Erzählstil gefiel mir sehr gut. Die „Geschichte“ könnte fast buchstäblich aus meinem ersten Jahr nach dem Abitur stammen. Ansonsten viele schöne und auch traurige Gedanken in schönem Schreibstil, aber ohne wirkliche Geschichte oder ohne einen roten Faden. Die kurzen Kapitel sind aber oft sehr gelungen und man hat das Buch sehr schnell durchgelesen.

3.5

»Ich war besessen von coolen Leuten. Es war nicht genug, in ihrer Nähe zu stehen, es war nicht genug, sie zu beobachten, Ich wollte sie verzehren, sie in mich aufnehmen, mich von innen nach außen stülpen und dann endlich so sein wie sie.« (83) In ihrem neuen Roman »klarkommen« schreibt die Autorin Ilona Hartmann über das Erwachsen werden und, was das eigentlich bedeutet — also mal so ganz konkret. Sie schreibt von den Freuden der neugewonnen Freiheiten, aber auch den Schattenseiten dieser Freiheiten: Geld verdienen, WG-Leben, Studium, Parties, Freund*innen und dabei sich selbst zu finden. „Ich war gleichzeitig schon erwachsen und trotzdem noch sehr jung, das Leben schien mir zu kurz und zu lang gleichzeitig und jede Entscheidung gleichermaßen lebensverändernd wichtig und vollkommen egal." Mounia, Leon und die namenlose Ich-Erzählerin sind seit ihrer Schulzeit ein eingeschworenes Trio. Gemeinsam ziehen sie nach dem Abi zusammen in eine WG, beginnen ihr jeweiliges Studium, suchen sich ihre ersten Jobs und vor allem auch sich selbst. Der Roman ist in (sehr) kurzen Kapiteln geschrieben, die mir kombiniert mit dem zeitweise ironischen, ernsten und auch verbittertem, aber immer sehr ehrlichem Schreibstil, Tagebuch-Vibes gegeben haben. In Momentaufnahmen begleiten wir die Ich-Erzählerin, wie sie ihre erste Liebe verliert, wie sie sich neu verliebt, wie sie ihre beste Freundin ganz neu kennenlernt, wie sie eben ihr Leben lebt. Ilona Hartmann gelingt es mit ihren knackigen Sätzen und Kapiteln den Übergang von Jugend ins Erwachsensein so zu skizzieren, dass Lesende sich in ihre eigenen Anfänge des Erwachsen-Seins rekapituliert werden, und die Angst, die beste Zeit des Lebens nicht richtig auszufüllen, wird spürbar. Die Message wird schnell klar: Wir müssen nicht nach den absurden und nie definierbaren Maßstäben von COOL gerecht werden, um ein unser Leben zu leben und »klar[zu]kommen«. Ein kurzweiliger, amüsanter, authentischer und toller Roman über eine Zeit im Leben, die ich gern mit mehr Lebenserfahrung viel entspannter gelebt hätte. Aber wer hätte das eben nicht?! Meine einzige Kritik ist, dass ich mir an der ein oder anderen Stelle noch etwas mehr Tiefe gewünscht hätte und manche Dinge für mich zu vage gelassen bzw. nicht auserzählt worden sind. Leseempfehlung von mir 🖤

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5

Es geht um die Jugend und die Hürden. Von Schule über ausziehen bis zur Uni alles dabei.

Einfach Amazing. Auch wenn ich die hälfte der Ereignisse selbst noch nicht erlebt habe, fühle ich mich mit diesem Buch verstanden und gleichzeitig verbunden. Ein Highlight für mich dieses Jahr.

4

3,5-4⭐️ Irgendwie total relatable was passiert aber irgendwie hat es mich emotional einfach nicht erreicht

4.5

Sehr angenehm gesprochen von Jodie Ahlborn - 3:28 h - Hörbuch Hamburg (Print: Ullstein) Erzählt wird aus der Perspektive der (unbenannten) Ich-Erzählerin, die sich zu Schulzeiten mit Mounia und Leon zusammenfindet und ein unzertrennliches Trio bildet - wobei sich Mounia und Leon auch manchmal außerhalb des Trios verabreden - „die Verbindung zwischen Leon und Monia war eher konkret und rational, eine Sachfreundschaft…oft fühlte ich mich zwischen ihnen hinundher driften, wie eine Wolke zwischen zwei Bäumen“. Dieses Trio bzw. ihr Versuch „klarzukommen“ bildet den Kern der Geschichte, wobei man jedoch auch vieles über die Ich-Erzählerin und ihre Familie erfährt. „Zusammenreißen“ so ist die Devise ihrer Eltern - was schließlich trotzdem zur Scheidung führt. In einzelnen - recht kurzen - Kapiteln wird das Leben der Ich-Erzählerin durchlebt; Abschnitten aus der Kinderheit, Familienfesten, Schulerlebnissen, die Erkenntnis eine Saufschwäche zu haben („ein Problem beim jung sein“), Urlaube (der kleine Bruder immmer in der Notaufnahme), der Versuch in die nächste Stadt zu gelangen („40 min Fahrt“), um an Konzerten teilnehmen zu können - all das erlebt man mit. Dann, Abitur, aber zu cool sein, zum Abiball zu gehen - dann aber doch (leider ist man dort schon beim Aufräumen). Und nach dem Abitur geht es endlich an die Uni, in die Stadt - endlich alles coole erleben, feirn, Partys - LEBEN. Doch es kommt alles anders - denn es ist ein unterschied, von einem Stadtleben zu träumen oder es zu leben. Es muss Geld verdient werden, das Zusammnleben des Trios in der WG (wo von Beginn an eine Außenbaustelle vorherrscht) ist nicht so einfach, wie gedacht. Was muss man noch erleben, was darf man nicht verpassen - diese Frage wird immer zentraler und immer unlösbarer. Ich empfehle dieses (Hör)Buch jedem, der Coming of Age Geschichten mag, die in einer geschliffenen Sprache daherkommen - wobei ein bissiger Humor (ohne zynisch zu werden) immer mitschwingt. Für mich ein kleines Highlight, das die Geschichte des Heranwachsens in einer Kleinstadt nüchterner und eindringlicher schildert, als das ebenfalls kürzlich von mir gelesene und gehörte Buch „Mühlensommer“. Schnörkellos und ehrlich und trotzdem von einer jugendhaften und unschuldig-naiven Leichtigkeit, ohne die Wahrheit hinter der Fassade zu verstecken. »Die Rückseite der Stadt bekamen wir nie zu Gesicht, auch wenn es sie direkt vor unsere Nasen gegeben haben musste. Aber all das waren nur oberflächliche Eigenschaften der kleinen Stadt. Es ging nicht darum, dass die Häuser geduckt und die Straßen eng waren. Es lag nicht an den dunklen Balkonkästen voller Geranien die euterartig schwer von den Fassaden higen. Es ging nicht um die Gemütlichkeit die das Fachwerk versprach dir aber dann menschlich nicht eingelöst wurde.« Einzig zum Schluss wurde es etwas zu Anekdotenlastig, weshalb ich „nur“ 4,5 von 5 Sternen vergebe.

3

Hmm… ich weiß nicht so recht. Kurzweilig - aber hat mich trotzdem nicht wirklich gepackt. Kann man lesen, muss man nicht.

4

Schön, traurig, tröstlich

Habe mich in so vielem wiedererkannt und verstanden gefühlt.

2

Um was ging es hier eigentlich?!

4

Mir gefiel das Buch super gut, da ich mich mit der Ich-Erzählerin komplett identifizieren konnte. Das Verlassen wollen des Kaffs, nur um ein unspektakuläres Leben in der Großstadt zu leben - fühl ich. Endlich mal ein Buch, das realisiert zeigt, dass Erwachsenwerden nicht nur aus Eskapaden und Skandalen besteht.

4

Man kann die Geschichte förmlich nachfühlen, weil es ein sehr starkes Gefühl ist, welches viele kennen dürften.

2

180 Seiten Belanglosigkeit. Kennt ihr das, wenn ihr ein Brötchen aufschneidet und euch statt fluffiger Füllung ein riesiges Luftloch erwartet? Das ist dieses Buch. Wenn du nichts zu sagen hast, dann sag eben nichts? So als hätte sich die Autorin zur Aufgabe gemacht, einfach mal ein Buch zu schreiben, in dem rein gar nichts passiert. Dieses Buch kostet 22€ i CANNOT

3.5

Rezension zu "Klarkommen" von Ilona Hartmann: "Klarkommen" nimmt uns mit auf die Reise von Mounia, Leon und der Erzählstimme, die gemeinsam nach dem Abitur in die Großstadt aufbrechen. Schnell wird klar, dass die Klischees aus Büchern, Filmen und Songs nichts mit der Realität zu tun haben. Die Party ist vorbei oder hat nie stattgefunden, und die Protagonisten kämpfen mit ihren Ängsten, Unsicherheiten und dem Druck, sich zu entfalten, bevor die Zivilisation ihr Ende findet. Die Erzählweise ähnelt einem Gedankenbuch mit sehr kurzen Kapiteln, die eine aktive Einbindung des Lesers erfordern. Ilona Hartmann lässt die Erzählerstimme das Geschehen aus ihrer subjektiven Perspektive schildern. Die Autorin, bereits im Vorfeld auf mögliche negative Reaktionen vorbereitet, positioniert ihr Werk bewusst als Entlassungsliteratur. Trotz der Ruhe in der Handlung und der Kürze der Kapitel empfand ich "Klarkommen" als angenehm und erfrischend. Die Authentizität und Einfachheit des Werks verleihen der Coming-of-Age-Geschichte eine besondere Tiefe. Die Suche nach dem eigenen Platz im Leben wird in ihrer Unsicherheit greifbar, während die Protagonisten sich auf dieser Reise gegenseitig unterstützen. Mit einer Wertung von 3,5 von 5 Sternen zeigt meine Einschätzung, dass "Klarkommen" nicht für jeden Leser geeignet ist, aber für diejenigen, die sich auf die spezielle Erzählweise einlassen können, eine bereichernde und unkonventionelle Erfahrung bietet.

3.5

Kein Highlight, kein Lieblingsbuch, aber doch unglaublich lesenswert!

5

6/5🌟, highlight!!

1

Puh

hätte ich es nicht für die Uni lesen müssen, hätte ich es vermutlich schon in den ersten 30 Seiten abgebrochen

5

Sophie Passmanns Komplett Gänsehaut in kurzen Sätzen. Ilona Hartmann beschreibt ungeschönt wie sich das Erwachsenwerden anfühlt. Knapp und prägnant zeigt sich auf, dass nicht alles immer so ist wie es in Teenie-Filmen dargestellt wird. Eine absolute Empfehlung.

4.5

ilona2 hat mich umgerührt

3.5

Stetig auf der Suche nach mehr

Klarkommen beschreibt ziemlich treffend dieses diffuse Gefühl in den Zwanzigern: Man will raus, was erleben, hat hohe Erwartungen – und landet dann doch oft in einer Realität, die leiser ist, als man dachte. FOMO, Selbstzweifel, der Druck, ständig etwas Besonderes zu tun – all das steckt drin, ohne Drama, sondern unaufgeregt ehrlich. Der Schreibstil ist angenehm leicht, die Kapitel kurz, das Lesen mühelos. Kein Buch, das laut aufrüttelt, sondern eins, das leise nachklingt. Unaufgeregt ehrlich eben.

3

Ich muss erstmal drüber nachdenken. Aber ja, das Leben der anderen und das Leben das wir denken zu verpassen, ist gar nicht so cool oder besonders.

5

Liest sich super schnell und entspannt. War was ganz anderes, als ich bisher gelesen habe und dadurch, dass eigentlich nichts passiert, großartig.

5

Ich habe mich lange nicht mehr von einem Buch so verstanden gefühlt Diese Geschichte ist für alle, die immer von der großartigen Zukunft geträumt haben, aber immer ein bisschen am Rand des Großartigen geblieben sind

2.5

Schon irgendwie relatable und musste auch ab und an schmunzeln - aber Leute, bitte, es muss einfach nicht alles zu einem Buch gemacht werden. Es wirkte so als ob hier gestrugglet wurde die ohnehin schon wenigen Seiten irgendwie zu füllen; die Hälfte der Seiten ist leer. Also vllt nächstes mal doch nochmal überlegen ob das schon publikationsreif ist. 

4

Witzige Handlung

Schöne Handlung des Buches und konnte mich selbst in vielen Sachen wieder erkennen. Hat Spaß gemacht das Buch zu lesen.

3

3,5/5 ⭐️ Ich bin mir bei der Bewertung dieses Buches ganz unsicher, da es mir an manchen Stellen wirklich sehr gut, an anderen aber eher so gar nicht gefallen hat. Daher komme ich jetzt doch nur bei 3,5 Sternen raus, obwohl ich mir gewünscht hätte, dass es mir besser gefällt. Den Schreibstil der Autorin mochte ich eigentlich sehr gerne, nicht gefallen hingegen hat mir die manchmal auftretende Zusammenhangslosigkeit des Buchs. Irgendwie hatte ich auch oftmals das Gefühl, dass man, um sich in dem Buch so richtig wiederzufinden, genau das gleiche Alter haben müsste wie die Protagonist*innen, und am besten auch die gleichen Lebensumstände und am Allerbesten auch genau das Gleiche erleben. Ansonsten hat man nur diesen Blick von außen auf das Geschehen, da die Charaktere meiner Meinung nach nicht so wirklich zugänglich waren. Die Handlung selbst beschreibt das Thema des Buchs ‚Klarkommen mit dem Erwachsenwerden‘ dagegen meiner Meinung nach sehr gut. Wobei man auch sagen muss, dass hier keine beschönigte Sicht auf ein aufregendes Teenie-Dasein in der Großstadt abgebildet wird, sondern eben der nüchterne Alltag, ein sehr realitätsnahes Bild. Kann man mögen, muss man aber nicht. Mir hat es ganz gut gefallen, aber ich verstehe auch, wenn man beim Lesen eines Buchs eben genau dem entkommen will und kein Interesse an der Schilderung eines ‚ganz normalen‘ Lebens hat. Meiner Meinung nach ein Buch mit einem guten Ansatz, aber wenig tiefgehend und eben vielleicht auch ein bisschen zu unaufregend.

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