Die Hexenjagd von Salem Falls

Die Hexenjagd von Salem Falls

Softcover
4.162
HexenjagdNeuenglandPsychothrillerLügen

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Description

Nichts erinnert mehr in Salem Falls an die berüchtigten Hexenjagden, die dort einst Angst und Schrecken verbreiteten. Als es Jack St. Bride in dieses neuenglische Provinzstädtchen verschlägt, möchte er nur eines – seine eigene Vergangenheit für immer begraben. Im Café von Addie Peabody findet er Arbeit, und schon bald wird Jack unentbehrlich in Addies Laden – eine ungewöhnliche Liebesgeschichte beginnt. Doch dann erscheint die junge Gillian, der übersinnliche Kräfte nachgesagt werden. Mit ihr kehren die dunklen Schatten aus Jacks früherem Leben zurück, und in Jodi Picoults packendem Psychothriller setzt eine moderne Hexenjagd ein …

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
480
Price
12.40 €

Author Description

Jodi Picoult, geboren 1967 auf Long Island, studierte in Princeton Creative Writing und in Harvard Erziehungswissenschaften.1992 veröffentlichte sie ihren ersten Roman und gehört heute zu den beliebtesten amerikanischen Erzählerinnen weltweit. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Hanover, New Hampshire.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
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Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (100%)Poetisch (100%)Außergewöhnlich (100%)

Posts

10
All
5

Sehr interessanter Roman

Gut geschriebener Roman um Hexen und verdrehte Wahrheiten.

4

Hochaktuell und tiefgründig

Mit „Die Hexenjagd von Salem“ widmet sich Jodi Picoult einem hochgradig brisanten und aktuellen Thema. Sie zeigt schonungslos, wie moderne Dynamiken von Ausgrenzung und Vorverurteilung funktionieren. Der Roman ist emotional packend, hervorragend recherchiert und regt extrem zum Nachdenken über unsere eigene Gesellschaft an. Ein absolut packendes Leseerlebnis!

5

Ein fantastischer Roman mit einem Ausgang den ich so nicht erwartet hätte & einem ethisch schwierigen Thema (Achtung: Spoiler)

Es fing unscheinbar an, meiner Meinung anfangs etwas träge, weil man auch ein wenig im Unklaren war, wo die Reise überhaupt hingeht. Ich war zu Beginn des Romans ein wenig überfordert mit den ganzen Charakteren und verschiedenen Situationen. Hier hätte ich mir Kapitel und auch Untertitel gewünscht, da ich mir erstmal gar nicht merken konnte, wer wer war. Jack war mir sofort sympathisch und relativ schnell wurde auch seine Geschichte erzählt. Ich hatte echt Mitleid mit ihm, weil er so Pech hatte. Besonders die Verurteilung seiner Mutter fand ich hart, ohne überhaupt mal seine Sicht zu erfahren, wurde er von der eigenen Mutter einfach abgestempelt. Aber im laufe der Handlung, als Jack erneut verurteilt wurde, fing die Spannung erst richtig an und die hatte sich bis zum Schluss gehalten. Ich hatte wirklich nicht erwartet, dass es sich um ein so ethisch schwieriges Thema handeln würde. Jodi Picoult hatte das wirklich sehr gut umgesetzt. Sie hatte aufgezeigt, wie schnell falsche Schlüsse gezogen werden können und wie schwierig der Ausweg daraus ist, wenn sich Menschen erstmal ein Urteil gebildet haben. Sie hatte aufgezeigt, dass nicht immer alles schwarz Weiß ist. Nein im Gegenteil, sie hatte in ihrem Roman vermittelt, dass es immer zwei Seiten einer Medaille gibt und das man sich auch immer mehrere Sichten anschauen sollte. Ich fand es sehr erschreckend, wie schnell die Bürger einer Kleinstadt einen Menschen verurteilen und schlecht behandeln, ohne ihn mal anzuhören. Ein wenig schade fand ich’s, dass Addie zu Beginn seiner Verhaftung an ihm gezweifelt hatte. Natürlich konnte ich das auch irgendwie verstehen mit ihrer Vorgeschichte, aber Jack hatte mir auch hier leid getan. Da er zum zweiten Mal abgestempelt wurde & selbst die Menschen die ihn kannten, nicht bereit waren, seine Sicht der Dinge zu hören. Aber umso besser fand ich’s, dass sie dann doch den Mut hatte, seiner Geschichte nachzugehen und sie damit wahrscheinlich eine großen Teil dazu beigetragen hatte, dass er freigesprochen wurde. Am besten gefallen hatte mir die Gerichtshandlung und der „Battle“ zwischen dem Staatsanwalt und der Verteidigung. Ich hatte das Gefühl live dabei zu sein. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich bis zum Schluss Zweifel hatte, ob Jack freigesprochen wird. Da die Situation so verzwickt war. Aber ein bisschen blöd fand ich’s, dass eigentlich gar nicht richtig seine Unschuld bewiesen werden konnte und genauso wenig, dass Gillian gelogen hatte. Sondern er nur frei kam, weil ihm die Geschworenen geglaubt hatten. Fazit: Ein wirklich sehr gelungener & spannender Roman, auch wenn ich’s teilweise sehr anstrengend fand und aufhören musste zu lesen, weil die Situation so hoffnungslos erschien.

5

Vorsicht geringfügig Spoiler .Ein überaus wichtiges Buch, das alle Seiten vereint Addie die als Teenager vergewaltigt wurde, Jack der fälschlicherweise zweimal beschuldigt wird und nichts getan hat und eine junge Frau, die behauptet das er es war Und man sieht an diesen Beispielen, dass es in solchen Fällen oft nicht einfach ist und man nicht weiß, wem man glauben soll. Und wie leicht es auch fällt jemanden vorzuverurteilen und aus der Stadt mit allen Mitteln jagen zu wollen. Das ironische ist, dass der Vorzeige Daddy der seine Tochter beschützen will, selbst derbe Dreck am stecken hat. Die Doppelmoral war zum kotzen. Jack hat einem einfach Leid getan, dass ihm das Leben so zur Hölle gemacht wird nur weil er fälschlicherweise beschuldigt und verurteilt wurde und er sich doch nur ein neues Leben aufbauen wollte. Weiterempfehlung an alle, die mal was ernstes lesen wollen und die Liebesgeschichte in den Hintergrund rückt Müsst ihr wissen

5

Eine tolle Geschichte mit schwierigen Themen und mega tollen Charakteren!

5

Spannung bis zur letzten Minute

Eine Geschichte, die Jedem passieren kann. Erschreckend, spannend und sehr fesselnd.

4

"Gilt denn Reue nur, wenn man sie öffentlich macht?" Jack St. Bride war 8 Monate unschuldig im Gefängnis. In Salem Falls möchte er ein neues Leben beginnen. Doch seine Vergangenheit holt ihn ein. Autorin Jodi Picoult hat hier einen Gerichtsthriller erster Güte geschrieben. Wir lernen Jack kennen, der unschuldig im Gefängnis saß und nun wieder angeklagt wird. Sein Anwalt hat nicht viele Hoffnungen, den Fall zu gewinnen, zu viele Beweise sprechen gegen Jack. Doch auch die Anklägerin ist nicht frei von Schuld. Ich mochte die Idee der Hexen in Salem Falls, das gibt dem Buch eine ganz eigene Atmosphäre. Auch die Protagonisten sind sehr eigen und damit spannend. Und wie bei Jodi Picoult gewohnt, wird das Thema des Buches nicht nur von einer Seite beleuchtet. Wobei mir dieses Mal kontroverse Meinungen tatsächlich fehlten, das hat Jodi Picoult in anderen Büchern besser umgesetzt. Ich mochte den Mix aus Gerichtssaal und Rückblenden, aus Spannung und gut aufgebauter Story. Ein echter Page Turner, wobei ich am Ende gerne noch etwas mehr Auflösung gehabt hätte. Eine Leseempfehlung für Jodi Picoult Fans und die, die es werden wollen.

3

3,5 Sterne SPOILERGEFAHR! Die erste Hälfte plätscherte so vor sich hin. Einige Dinge fand ich etwas überzogen und nicht nachvollziehbar. Bspw. die Hexenelemente, die fast an magischen Realismus erinnerten, aber eben nur fast. Richtig stimmig waren diese Elemente nicht, daher fand ich es nicht nur unglaubwürdig sondern auch unpassend, wenn 4 Mädchen einen Schlaganfallpatienten von einem auf den anderen Tag gesund hexen. Auch das Jack im Gefängnis nicht vergewaltigt wird, weil er dem Vergewaltiger erklärt, dadurch nicht seine Würde zu verlieren. Hä? Diese Szene hat mich verwirrt und keinen rechten Sinn ergeben. Das Liebesgeplänkel zwischen Addie und Jack fand ich zwar nicht wahnsinnig nervig, aber etwas halbherzig und teilweise auch kitschig umgesetzt. Es hat mich etwas gelangweilt und schlichtweg nicht interessiert. Ab der zweiten Hälfte, sobald Jack angeklagt wird und die Beweisführung und Gerichtsverhandlung beginnt, war ich dann gepackt. Picoult schildert hier spannend und sehr detailliert wie ein solches Gerichtsverfahren ablaufen kann. Der Ausgang war zwar nicht unvorhersehbar, aber trotzdem hat mir dieser Teil spannende Unterhaltung geboten. Was Picoult außerdem geschafft hat und was mir am eindruckvollsten im Gedächtnis geblieben ist, ist mir nahe zu bringen, wie sich ein Mann fühlt der zu Unrecht einer Sexualstraftat angeklagt und/oder verurteilt wird. Was sich mir dann wieder nicht ganz erschlossen hat, war die Aussage des Buches. Besonders den Schluss fand ich etwas befremdlich. Gillian wird von ihrem Vater missbraucht, wie scheinbar seit Jahren, niemand weiß davon und vermutlich wird sich daran auch in Zukunft nichts ändern. Möchte die Autorin andeuten, dass Gillian es verdient von ihrem Vater weiterhin sexuell missbraucht zu werden, weil sie bösen Hexenzauber gewirkt hat der auf sie zurück fällt und/oder weil sie manipulativ und intrigant ist? Diese Verhaltensweisen wurden durch den jahrelangen Missbrauch doch evtl. erst ausgelöst oder zumindest befeuert. Diese Schlussszene hat bei mir leider einen etwas schalen Nachgeschmack hinterlassen.

2.5

Naja…

Ich bin ein großer Jodi Picoult Fan und sie hat mich damals zum lesen gebraucht, aber dieses Buch würde ich nicht weiterempfehlen.

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