Umwege des Lebens

Umwege des Lebens

Softcover
3.774
WeihnachtsgeschenkWeihnachten BuchDas ZweiwegebuchMeg Wolitzer

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Description

Was wäre, wenn wir in entscheidenden Momenten des Lebens eine andere Wahl getroffen hätten?

Dawn Edelstein hatte sich einst bei Ausgrabungen in Ägypten in einen Kollegen verliebt, mit dem sie alte Grabtexte entschlüsselte. Bis ein Telefonanruf ihr Leben komplett umkrempelte. Fünfzehn Jahre später ist Dawn verheiratet, hat eine Tochter im Teenager-Alter und arbeitet in Boston als Sterbebegleiterin. Als sie einen Flugzeugabsturz überlebt, drängt sich ihr die Frage auf, ob das gute Leben, das sie hat, noch viel besser hätte sein können. Auf der Suche nach der Antwort kehrt sie nach Ägypten zu dem Mann zurück, den sie einst leidenschaftlich liebte.

»Umwege des Lebens«, der beeindruckende neue Roman von US-Bestsellerautorin Jodi Picoult, setzt sich mit den großen Fragen auseinander, die uns in der Lebensmitte beschäftigen: Was ist uns wichtig, mit wem wollen wir leben und wie sterben? Und ist es möglich – und akzeptabel, Entscheidungen zu revidieren und einen anderen Weg einzuschlagen?

»Jodi Picoult ist eine geborene Erzählerin, die niemanden unberührt lässt.« Boston Globe

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
544
Price
12.40 €

Author Description

Jodi Picoult, geboren 1966 in New York, studierte in Princeton und Harvard. Seit 1992 schrieb sie neunzwanzig Romane, von denen viele auf Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste standen. Die Autorin versteht es meisterhaft, über ernste Themen unterhaltend zu schreiben. Sie wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, etwa mit dem renommierten New England Book Award. Jodi Picoult lebt mit ihrem Mann in Hanover, New Hampshire.

Posts

18
All
2.5

Ich mag die Autorin so gern, aber das war leider nix

In dieses Buch muss so unfassbar viel Recherchezeit geflossen sein. Auf wirklich sehr vielen Seiten wird das Wissen der Autorin über Ägypten detailliert beschrieben. Viele Seite habe ich deshalb übersprungen. Mir hätte es besser gefallen, wenn sie sich a) viel kürzer gefasst hätte, da diese vielen Infos die Story überhaupt nicht voran bringen und b) das Wissen mehr natürlich in die Geschichte eingeflossen wäre. Mit der Protagonistin bin ich leider nicht warm geworden. Viele Ihrer Empfindungen und Entscheidungen konnte ich über die 500 Seiten nicht nachvollziehen.

Ich mag die Autorin so gern, aber das war leider nix
4

Schwer reingekommen, aber dann war es sehr gut.

Der Klappentext: Dawn Edelstein hatte sich einst bei Ausgrabungen in Ägypten in einen Kollegen verliebt, mit dem sie alte Grabtexte entschlüsselte. Bis ein Telefonanruf ihr Leben komplett umkrempelte. Fünfzehn Jahre später ist Dawn verheiratet, hat eine Tochter im Teenager-Alter und arbeitet in Boston als Sterbebegleiterin. Als sie einen Flugzeugabsturz überlebt, drängt sich ihr die Frage auf, ob das gute Leben, das sie hat, noch viel besser hätte sein können. Auf der Suche nach der Antwort kehrt sie nach Ägypten zu dem Mann zurück, den sie einst leidenschaftlich liebte. Meine Meinung: Die Handlung pendelt sowohl zwischen Boston und Ägypten, spielt teilweise im Jetzt, aber auch viel in der Vergangenheit. So setzt sich nach und nach Dawns gesamte Lebensgeschichte wie ein Puzzle zusammen. Dieser Aspekt hat mir gut gefallen, auch dass die Zeitsprünge oft fließend ineinander übergingen fand ich sehr angenehm zu lesen und keineswegs verwirrend. Allerdings sollte man definitiv Interesse am alten Ägypten haben, sonst wird dieser Roman sich ziehen wie Kaugummi! Mich haben die wissenschaftlichen Erklärungen und Ausführungen begeistert, das wird aber nicht jedem so gehen. Wir sehen passend dazu auch immer wieder Abbildungen, die das Ganze etwas auflockern. Der beste Teil für mich waren jedoch die Überlegungen zum Sterben und ihre Erlebnisse als Sterbebegleiterin. Ich konnte viele Anregungen für mich aus dem Buch ziehen und habe mich mehr mit diesem schwierigen Thema auseinandergesetzt. Hier kamen für mich auch die tiefsten Emotionen auf. Die gespaltene Liebesgeschichte war allerdings nicht ganz mein Fall. Die innere Zerrissenheit mit der Überlegung, wie ihr Leben hätte verlaufen können, war zwar ein spannender Ansatz, ging für mich aber in eine falsche Richtung. Aber es gab durchaus eine Wendung, die ich so nicht vorausgesehen habe. Dadurch klären sich dann auch bestimmte Handlungsweisen, die anfangs unlogisch erscheinen. Trotzdem gab es für mich einige Logikfehler und die Geschichte wirkte an einigen Stellen zu konstruiert. Dawn ist seit 15 Jahren aus dem Beruf draußen, warum darf sie sofort wieder im Sand buddeln? Warum stellt ihr alter Arbeitskollege ihr nicht mehr Fragen? Warum werfen beide alles über Bord, weil sie sich ja schon immer geliebt haben? Hat alles andere keine Bedeutung mehr? Warum nimmt die Teenager Tochter das so gelassen hin? Musste es wirklich so ein mit Zuckerguss überzogenes Happy End geben? Teilweise war es mir einfach etwas zu realitätsfern. Aber der Schreibstil hat mir enorm gut gefallen! 3,5/5⭐️

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2

UMWEGE DES LEBENS Jodi Picoults Bücher lese ich seit Ewigkeiten. Bisher habe ich jedes einzelne Buch der Autorin gelesen und muss sagen, dass ich ihr Gespür für feinfühlige und kontroverse Hintergründe liebe. So spricht sie oftmals Dilemma-Situationen an, die in einem Rechtsstreit ausgetragen werden. Natürlich gibt es Bücher der Autorin die ich sehr liebe und einige die mir nicht ganz so lagen. Da Picoult meine uneingeschränkte Lieblingsautorin ist, habe ich mich wirklich sehr auf ihren neuen Roman gefreut. Inhaltlich beschäftigt sich der Roman mit der Frage, welche Chancen man im Leben verpasst hat und welche man vielleicht anders gewählt hätte. Dawn Edelstein überlegt nach einem überasschenden Ereignis, dem sie von der Schippe springen konnte, wie ihr Leben hätte anders verlaufen könne. Ihre Antwort sucht sie in Ägypten bei ihrer ersten großen Liebe. Ihre Tochter und ihren Mann lässt sie bei der Suche in den USA zurück. Kurz um: ich bin wirklich sehr enttäuscht von diesem Roman! Von Picoult kenne ich eine Wucht aus Emotionen, Fragen und eine unbestechliche Logik. "Umwege des Lebens" konnte mich absolut nicht überzeugen. Zum einen liegt es daran, dass die Autorin ihr geballtes Ägypten-Fachwissen herunter leiert, anstatt es sanft in den Fließtext einzubinden. Außerdem war es eindeutig zu viel und das sag ich als Geschichts-Nerd. Da wäre weniger weitaus mehr gewesen: die Hieroglyphen und auch die Zwei-Wege-Theorie sind zwar sehr eindrucksvoll, dennoch haben sie viel zu viel Raum eingenommen. Der Lesefluss wurde dadurch massiv gestört. Dabei finde ich den Schauplatz Ägypten und Ausgrabungen generell sehr interessant. Zum anderen gefallen mir die Charaktere nicht sonderlich. Ich bin mit keinem richtig warm geworden. Auf subtile Art und Weise wurde versucht Brian als schlechter Vater darzustellen, indem er den Geburtstag der gemeinsamen Tochter verpasste, um einer Mitarbeiterin zu helfen. Das scheint mir sehr unrealistisch. Die Geschichte plätschert nur vor sich hin, obwohl eigentlich interessante Fragen gestellt wurden: Wie wäre mein Leben verlaufen, wäre der Anruf nicht gekommen? Wäre mein Leben besser? Was ich zudem als störend betrachte ist, dass alle Familienmitglieder der Protgonisten bereits verstorben sind: entweder ein Autonunfall, ein Hubschrauberabsturz, Tod im Dienst oder durch Krankheiten. Etwas extrem. Das Thema der Sterbe-Doula hat mir tatsächlich gut gefallen und darüber hätte ich wirklich mehr erfahren wollen. So leid es mir tut "Umwege des Lebens" war für mich eine große Enttäuschung. Jodi Picoult als Autorin liebe ich und sie hat wirkich viele intensive, herzzereißende und wichtige Romane verfasst, dieses gehört leider nicht dazu. Schade!

4

Was wäre, wenn ich eine andere Entscheidung getroffen hätte?

Dawn lebt in Boston und arbeitet als Sterbedoula, begleitet Menschen als, die im Sterben liegen. Sie hat einen Ehemann, den sie liebt und eine Tochter, mit der sie unterschiedlich gut klarkommt. Ihr Job erfüllt sie und doch als sie einen Flugzeugabsturz überlebt fragt sie sich, ob sie die richtige Entscheidung getroffen hat. Getrieben von ihren Zweifel macht sie sich auf den Weg nach Ägypten, wo sie als Doktorandin viele Grabungssaisons begleitet und sich damit in ihren Kommilitonen verliebt hatte. Die Geschichte spielt abwechselnd in Boston und in Ägypten und ich fand es ziemlich lange ziemlich kompliziert den Zeitstrang zu finden, was aber Teil der Geschichte ist. Auch weil Dawns Ehemann als Quantenphysiker immerwieder das Paradox erklärt, dass es verschiedenen Paralleluniversen gibt. Erst am Ende wird der Zeitstrang ersichtlich, wie die beiden Welten zusammenhängen. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, weil Dawns Lebenszweifel immer wieder ausbrechen, sowohl in Boston bei ihrem Ehemann Brian, der aus ihren Augen sie betrügt als er einer Arbeitskollegin hilft, als auch in Ägypten bei Wyatt in den sie sich als Doktorandin verliebt hat und ihre Tochter und auch ihren Mann teilweise vermisst. Denn 15 Jahre nachdem Dawn Ägypten verlassen hatte, als ihre Mutter im Sterben lag, kommt sie wieder um herauszufinden, was aus ihr und Wyatt hätte werden können. Die Geschichte ist immer wieder gespickt von lange Passagen über Ägyptologie und auch Quantphaysok was dazu geführt hat, dass man teilweise sehr langsam lesen musste, um die Zusammenhänge zu verstehen. Das hat mir persönlich aber gut gefallen, weil auch in Boston sich zeigt, wie sehr Dawn für Ägyptologie brennt auch 15 Jahre nachdem sie sich gegen ihre Doktorarbeit und für ein Leben als Sterbedoula entschieden hat. Darin habe ich mich sehr aufgehoben gefühlt. Auch Brian als Quantenphysiker würde sehr stark porträtiert, wie er sich die Welt über die Quantenphysik erklärt und andere Punkte vielleicht nicht so gut sehen kann. Aber auch die Erleichterung als Dawn auf Wyatt trifft und ihre Anspielungen auf die Ägyptologie nicht erklären muss, haben in mir ein großes Gefühl der Erleichterung ausgelöst, das auch Dawn empfunden hat. Gerade das Ende hat dann vieles erklärt und mir gut gefallen. Ich lese sehr gerne Bücher von Jodie Picoult, dieses ist nicht das beste, was ich von ihr gelesen habe, aber immernoch gut. Zwischendrin fand ich mal, dass es sich ein bisschen gezogen hat, deshalb nur 4 Sterne und Jodie Picoult sich teilweise sehr ausführlich in der Ägyptologie verloren hat. Ich kann nur empfehlen sich Zeit zu lassen für das Buch und es so sacken zu lassen.

5

Was wäre, wenn.

Kein Jahreshighlight. Aber ein Lebenshighlight. Dieses Buch hat mich zerstört. Ich bin Dawn.

5

Als eine meiner Lieblingsautorinnen sind ihre Bücher einfach Meisterwerke für mich. Auch in ‚Umwege des Lebens‘ enttäuscht sie mit der Geschichte über Dawn zwecks Tiefgründigkeit nicht. Im Buch hinterfragt Dawn, die eine Sterbe-Doula ist, ihr Leben. Was wäre, wenn Sie in bestimmten, entscheidenden Momenten eine andere Wahl getroffen hätte? Wäre sie Ägyptologin und hätte mit Wyatt, ihrer insgeheimen ersten großen Liebe, Gräber begutachtet oder wäre sie auf dem gleichen Pfad mit Brian und ihrer Tochter Merret. Win, die im Sterben liegt, begleitet Dawn indirekt auf diesen emotionalen und mutigen Weg. Denn die große Frage ist schließlich, was ist unser Leben wert, wie wollen wir leben und wie wollen wir sterben … und wie entscheidet sich Dawn. Für mich war das Ende eine Überraschung, die ich euch nicht vorwegnehmen möchte. Jodi Picoults Schreibstil ist einfach einmalig. Sie schafft es, mit ihren Worten so viel Tiefgründigkeit zu erzeugen, dass einen das Thema was sie behandelt nicht mehr loslässt. Egal über was Jodi Picoult schreibt, es ist so gut aufgearbeitet, von so vielen Seiten beleuchtet und nimmt einen persönlich extrem mit. Über ihre Bücher macht man sich so viele Gedanken, hinterfragt die moralischen Dilemma und entwickelt Verständnis für Charaktere und ihre Handlungsweisen. Auch wenn das Thema Tod für mich persönlich sehr schwierig ist, hat dieses Buch es geschafft es aufzuarbeiten und mich sehr nachdenklich zu machen.

4

Ein tolles Buch. Aber das Ende lässt offen, wofür sich Dawn letztendlich entscheidet. Das lässt viel Raum, um sich selbst ein Ende auszumalen.

Ein tolles Buch.
Aber das Ende lässt offen, wofür sich Dawn letztendlich entscheidet. Das lässt viel Raum, um sich selbst ein Ende auszumalen.

Ich bin anscheinend mit falschen Vorstellungen an das Buch herangegangen. Leider konnte es mich nicht fesseln. Und daran sind nicht nur die Quantenphysik und Ägyptologie Schuld.

1.5

Nicht mein Fall...

3

Eins muss man Jodi Picoult lassen.. sie schreibt eingängige und vielfältige Geschichten. Leider gehörte diese nicht zu meinen Favoriten. Wen das alte Ägypten interessiert und die Arbeit an den Gräbern dort, der wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Ich kann nur erahnen wie groß die Recherchearbeit gewesen sein muss! Leider war die Liebesgeschichte hier für mich nicht nachfühlbar und einiges am Plot deutlich zu konstruiert. ( lässt man jemanden nach 15 Jahren und einer tiefen Enttäuschung sofort wieder an der womöglich wichtigsten Expedition seines Lebens teilnehmen und sogar mitarbeiten?? Hat sich die Technik nicht kolossal weiterentwickelt in der Zeit??) Wenn man über gewisse Logiklücken und konstruierte Plottwists hinweg sehen kann, bekommt man eine einfühlsame Sterbebegleiterin, eine berührende Geschichte einer großartigen Künstlerin, die im Sterben liegt und eine Familiengeschichte, die dem Leser eine Entscheidung überlasst..

2

>>Ohne Geburt gibt es keinen Tod. Die alten Ägypter glaubten, dass vor der Schöpfung alles eins war – es keinen Tod, keine Geburt, kein Licht, keine Dunkelheit, keine Erde und keinen Himmel gab. Nur eine undifferenzierte Einheit, in die etwas eingemeißelt werden musste.<< „Umwege des Lebens“ von Jodi Picoult wird angeteasert als ein mitreißender Roman über Chancen, die wir verpasst haben und solche, die noch vor uns liegen... Letztlich war es für mich ein Roman, der mich wieder einmal so zwiegespalten zurückgelassen hat. Zum einen wird das Thema Archäologie rund um Ägypten sehr in den Vordergrund gestellt, was ich richtig klasse und interessant fand, bis zu dem Punkt an dem ich feststellen musste, das es sich hier weniger um geschichtlich fundiertes, sondern vielmehr um daran angelehnte Fiktion handelte... Das hat es mir persönlich sehr madig gemacht, denn gerade diesen Aspekt hätte ich so gern weiter verfolgen wollen. Die Liebesgeschichte hier hatte für mich absolut keine Tiefe... es gab für mich persönlich nichts, was die Beziehung zwischen Wyatt & Dawn nachvollziehbar machte... außer die lüsternen körperlichen Regungen, aber mal ganz ehrlich... (!!!SPOILER!!!) - schmeißt man für ein bisschen guten Sex echt alles hin? …Grundsätzlich konnte ich Dawn in ihren Entscheidungen etc. kaum nachvollziehen und hatte das Gefühl, dass sie ihre Arbeit als Sterbebegleitung immer wieder zur Schau stellt um ihre Fehltritte zu entschuldigen und sich für sich selbst irgendwie rein zu waschen. Ans Herz gewachsen ist mir tatsächlich ihre Tochter Meret... obwohl sie einem eigentlich nur leid tun kann mit einer Mutter, die nicht mal innerhalb der Mutter-Tochter-Beziehung den Blick in die Tiefe richtet sondern sich vielmehr an Oberflächlichkeiten festhält, die nicht gerade förderlich für die Entwicklung ihrer Tochter sind. Puh... ja und dann gibt Jodi Picoult uns zum Abschluss nochmal eine Wendung, bei der ich mich ernsthaft gefragt habe, warum ich eigentlich knapp 500 Seiten gelesen habe, um doch alles über den Haufen zu schmeißen.... Für mich blieb in dieser Geschichte leider nichts, was bleiben wird und ich frage mich ernsthaft, was die Autorin mir hier mitgeben wollte... Das Leben ist gespickt mit Stolpersteinen, ja... weiß ich. Man trifft im Leben auch falsche Entscheidungen, ja... weiß ich auch, aber so?... Für mich passte hier leider nichts. Einziger Aspekt den ich hier positiv erwähnen kann ist, dass Jodi Picoult auch hier wieder gut schreibt in dem Sinne, das sich das Buch gut lesen lässt, aber ob es lesenswert ist, das ist in meinen Augen eher fraglich... Schade, aber für mich echt der Flopp des Jahres.

3

Eins muss man Jodi Picoult lassen.. sie schreibt eingängige und vielfältige Geschichten. Leider gehörte diese nicht zu meinen Favoriten. Wen das alte Ägypten interessiert und die Arbeit an den Gräbern dort, der wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Ich kann nur erahnen wie groß die Recherchearbeit gewesen sein muss! Leider war die Liebesgeschichte hier für mich nicht nachfühlbar und einiges am Plot deutlich zu konstruiert. ( lässt man jemanden nach 15 Jahren und einer tiefen Enttäuschung sofort wieder an der womöglich wichtigsten Expedition seines Lebens teilnehmen und sogar mitarbeiten?? Hat sich die Technik nicht kolossal weiterentwickelt in der Zeit??) Wenn man über gewisse Logiklücken und konstruierte Plottwists hinweg sehen kann, bekommt man eine einfühlsame Sterbebegleiterin, eine berührende Geschichte einer großartigen Künstlerin, die im Sterben liegt und eine Familiengeschichte, die dem Leser eine Entscheidung überlasst..

4

Toller Schreibstil! Ich fande diesen inneren Konflikt von Dawn sehr gut beschrieben, auch wenn ich hin und wieder Schwierigkeiten hatte ihre Handlungen nachzuvollziehen.

3.5

Raffiniert gestrickt, sehr spannend und intensive Emotionen

5

Unangefochten

Jodi Picoult schreibt unvergleichlich. Ich habe bisher jeden ihrer Romane verschlungen. Sie behandeln schwierige Themen mit einer krassen Intensität, aber in einer flüssig lesbaren Sprache. Dawn wäre beinahe Ägyptologin geworden, musste aber vor 15 Jahren von der Ausgrabung in Ägypten und Wyatt (größter Konkurrent, Schnösel und heiße Gefühle) abreisen, da ihre Mutter im Sterben lag. Danach übernahm sie die Vormundschaft für ihren kleinen Bruder und hatte zufällig im Hospiz Brian kennen gelernt. Nun 15 Jahre später ist sie eine Sterbe-Doula/Begleiterin und erhält eine ganz besondere Klientin, die dafür sorgt, dass sich Dawn auch nochmal mit ihrer Vergangenheit auseinander setzen muss. Hinzu kommt ein Flugzeugabsturz, der ihr beinahe das Leben kostet. Welche Fragen muss sie vor ihrem Tod noch klären und mit wem?

5

Ich hatte immer viel von Jodi Picoult gehört, sodass ich irgendwann in der Bibliothek auf ihre Bücher stieß, sie auslieh und mich in die Geschichten verliebte. Demnach konnte ich an „Umwege des Lebens“ natürlich nicht vorbei und musste auch das neuste Werk der Autorin verschlingen. Faszinierende Themen stark ausgearbeitet Was ich einfach direkt zu Beginn hervorheben muss: Im Buch kommen einige Themen vor, die die Geschichte erst zu dem machen, was sie ist. Ich bin zwar auf keinem davon Experte, aber ich war absolut fasziniert von der Detailtiefe und den ausführlichen Erklärungen. Protagonistin Dawn war eigentlich auf dem Gebiet der Ägyptologie unterwegs. Daher gibt es viele Informationen über Hieroglyphen, Ausgrabungen, Gräber, Mumien und Co. Statt das einfach nur anzureißen, geht Picoult einen Schritt weiter und erklärt alles. Außerdem gibt es immer wieder Abbildungen von bestimmten Hieroglyphen oder Bildern aus den Grabkammern. Allein das hat das Buch für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht und ich konnte so viel dazu lernen. Aber nicht nur dieser Bereich wurde gut ausgearbeitet. Neben dem ägyptischen Thema gibt es immer wieder Aspekte der Quantenmechanik und den Paralleluniversum sowie Betrachtungen des Sterbens, des Tods und der Sterbebegleitung bzw. Hospizarbeit. Auch hier hat Jodi Picoult detaillierte Beschreibungen einfließen lassen, Fachbegriffe verständlich erläutert und Anreize zum Nachdenken gegeben. Fesselnde Handlungsstränge „Umwege des Lebens“ wechselt bei jedem Kapitel die Handlungsorte. Diese sind entweder in Boston (und werden als „Wasser“ beschrieben) oder in Ägypten (als „Land“). Die erweiterte Beschreibung der Orte hat seinen Sinn, der innerhalb der Handlung aufgeklärt wird. Daher gefällt mir das sehr gut. Allgemein war ich sofort vom ersten Kapitel an das Buch gefesselt und in den Bann gezogen. Picoult beginnt mit einer dramatischen Szene, die mich sofort abgeholt und emotional mitgerissen hat. Im Verlauf der Handlungen erfährt man Stück für Stück alles über die Gegenwart und durch Rückblicke in die Vergangenheit, wie es überhaupt dazu gekommen ist. Dadurch kommen immer wieder neue Informationen hinzu, die letztendlich das Gesamtbild erschaffen. Mir persönlich hat der Handlungsstrang in Ägypten zwar besser gefallen, da mich das Thema einfach viel mehr fasziniert. Aber die Szenen in Boston waren trotzdem wichtig. Und ohne hier zu viel vorweg nehmen zu wollen: Trotz allem habe ich die Art der Verschmelzung beider Handlungsstränge so nicht kommen sehen, was für einen extremen Höhepunkt gesorgt hat. Bildgewaltiger Schreibstil Was mich bisher bei allen Büchern von Jodi Picoult begeistert hat: Sie schafft es, dass ich mir alles bildlich vorstellen kann und das Buch wie ein Film in meinem Kopf abläuft. Ich denke auch nach dem Beenden des Buches noch lange darüber nach und habe immer wieder Szenen vor Auge. So wird auch „Umwege des Lebens“ eine Geschichte sein, die mir noch lange in den Gedanken hängen wird und die ich so schnell nicht vergesse. Mit ihrem Schreibstil erschafft sie eine Welt, in die ich gerne eintauche. Dabei sind die Beschreibungen von Orten, Personen und Szenen aber nie übertrieben langatmig. Picoult findet genau die richtige Menge, die nötig ist, um sich alles vorstellen zu können. Fazit Für mich wieder ein spannendes Buch von Jodi Picoult, das ich sehr gerne gelesen habe und über das ich sicher noch oft sprechen werde. Einzigartige Themen, die sehr gut ausgearbeitet wurden und von viel Recherchearbeit zeugen runden die ganze Geschichte ab. Von mir eine klare Empfehlung!

4

I would have given it 5 stars, but as mamy before me, I have had my problems with the Egyptology topic, which is very interesting in itself, but as a non-native speaker I was completely overwhelmed by its depth and the vocabulary. It still made for a great, thought-provoking read, when I skipped over those sections!

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