House Rules

House Rules

Softcover
4.1106

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Description

From the #1 New York Times bestselling author of Small Great Things and the modern classics My Sister’s Keeper, The Storyteller, and more, comes a “complex, compassionate, and smart” (The Washington Post) novel about a family torn apart by a murder accusation.

When your son can’t look you in the eye…does that mean he’s guilty?

Jacob Hunt is a teen with Asperger’s syndrome, an autism spectrum disorder. He’s hopeless at reading social cues or expressing himself well to others, though he is brilliant in many ways. He has a special focus on one subject—forensic analysis. A police scanner in his room clues him in to crime scenes, and he’s always showing up and telling the cops what to do. And he’s usually right.

But when Jacob’s small hometown is rocked by a terrible murder, law enforcement comes to him. Jacob’s behaviors are hallmark Asperger’s, but they look a lot like guilt to the local police. Suddenly the Hunt family, who only want to fit in, are thrust directly in the spotlight. For Jacob’s mother, it’s a brutal reminder of the intolerance and misunderstanding that always threaten her family. For his brother, it’s another indication why nothing is normal because of Jacob.

And for the frightened small town, the soul-searing question looms: Did Jacob commit murder?

House Rules is “a provocative story in which [Picoult] explores the pain of trying to comprehend the people we love—and reminds us that the truth often travels in disguise” (People).

Book Information

Main Genre
N/A
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
560
Price
19.00 €

Posts

21
All
4

Ein berührenden Buch. Jodi Picoult greift wieder ein sensibles Thema auf und setzt es spannend und gefühlvoll um. Mir haben die einzelnen Sichtweisen gefallen und auch der Einblick in das Thema Autismus. Ich habe die ganze Zeit mit der Mutter mit gefühlt. Die ganze Zeit fragt man sich, ist Jacob schuldig oder nicht und wenn ja was ist genau passiert.

3

Hörbuch. Es geht um eine Geschichte aus dem Blickwinkel eines Asperger-Patienten.

4

Die Liebe und das Vertrauen, einer Mutter zu ihrem Sohn mit Asperger Syndrom, wird auf die Probe gestellt. Als Fan von Crime Serien, stellt Jacob gerne Tatorte nach. Doch dann wird seine Tutorin tot aufgefunden und alle Beweise führen zu Jacob. Hat er etwas mit dem Mord zu tun, oder hat er als Crime Fan nur den Tatort dargestellt? Was ist mit Jess wirklich passiert? Das Buch hat mir gut gefallen, aber die Gerichtsverhandlungen waren mir Teilweise zu anstrengend alles richtig zu erfassen. Das Ende war noch mal richtig gelungen.

4.5

Als Mutter eines autistischen sechs jährigen Sohnes berührte mich dieses Buch auf eine ganz tiefe Art und Weise. Es brach mir mein Herz! Jodi Picoult greift einfach immer so wichtige Themen auf das man ihre Bücher wirklich lesen sollte.

4

In den Augen der Anderen ist ein Hörbuch, das einen sofort packt – nicht nur wegen der Geschichte, sondern auch wegen der Art, wie sie erzählt wird. Durch die verschiedenen Sprecher bekommt jede Perspektive ihre eigene Farbe, was die Handlung sehr lebendig und glaubwürdig macht. Im Zentrum steht eine Familie, deren Kind mit Asperger lebt. Das Hörbuch zeigt sehr klar, wie herausfordernd der Alltag sein kann und wie oft Menschen von außen völlig falsch reagieren. Viele Situationen wirken so real, dass man als Hörer fast beschämt ist, wie wenig Verständnis Betroffene manchmal bekommen. Genau diese ehrlichen Einblicke machen das Ganze so eindrucksvoll. Neben den familiären Themen gibt es noch einen spannenden Kriminalfall, der die Geschichte zusätzlich trägt. Die Mischung aus emotionalen Momenten, Konflikten und Ermittlungen funktioniert überraschend gut, ohne je ins Kitschige abzurutschen. Fazit: Ein bewegendes und gleichzeitig spannendes Hörbuch, das aufrüttelt und zum Nachdenken bringt – dabei aber immer gut erzählt bleibt. Sehr empfehlenswert!

4

In ein Strafverfahren eingekleidete Studie von Jacob, einem 18-jährigen mit Autismus-Spektrum-Störung (der im Roman noch verwendete Begriff "Asperger-Syndrom" wurde erst nach dessen Erscheinen aus dem medizinischen Klassifikationssystem WHO gestrichen). Ebenso einfühlsam wie spannend werden die besonderen Herausforderungen beschrieben, die das Syndrom nicht nur an Jacob, sondern auch an seine Familie stellt. Das Strafverfahren gibt nur den äußeren Rahmen ab. Kleinere Ungereimtheiten in der Handlung und die ebenso überflüssige wie befremdliche Liebesgeschichte zwischen Jacobs Mutter und dessen Verteidiger (!) schmälern den hervorragenden Gesamteindruck der Erzählung nur geringfügig. Gut gelungen ist schließlich auch die Hörbuchadaption, die verschiedenen Perspektiven mit unterschiedlichen Sprechern umsetzt.

2.5

Womöglich ist das Buch mittlerweile für mich ein bisschen in die Jahre gekommen.

Mir gefällt gut, dass der Roman aus verschiedenen Perspekiven geschrieben ist. Sowohl die Sicht eines Menschen mit Autismus als auch die Sichtweisen von Personen aus seinem Umfeld und seiner Familienmitglieder werden nachfühlbar beschrieben. Zusätzlich finde ich spannend, wie das Thema Autismus im juristischen Kontext einer angeklagten Person aufgegriffen wird. Es wird sehr deutlich, dass das Rechtssystem wie es in dem Roman beschrieben ist, nicht barrierefrei ist. Mittlerweile ist der Roman fast 15 Jahre alt. Einige Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Autismus haben sich seither verändert und unterscheiden sich hier womöglich auch von denen in den USA. Ich finde es sehr schwierig, dass suggeriert wird, Autismus sei ein Impfschaden und das als einzige Möglichkeit von den Ärzten im Buch beschrieben wird. Darüberhinaus ist es nicht (mehr) Standard, dass ich das Familiensystem so sehr nach den Bedarfen des autistischen Menschen richtet. Es ist durchaus möglich, dass Menscheb mit Autismus anders einüben können, sich in ihrem Umfeld einzufinden und ein aufeinander zugehen von autistischem Menschen und Umfeld möglich ist. Ich finde den Roman durchaus spannend geschrieben. Dennoch waren einige Passagen zwar nicht langweilig, aber doch langwierig für mich. Die Botschaft und die Spannung wären, denke ich, auch mit 100-200 Seiten weniger rüber gekommen.

3.5

Im Fadenkreuz der Justiz Jacob Hunt ist ein 18 jähriger Teenager, bei dem schon früh das Asperger Syndrom diagnostiziert wurde. Seine Mutter bemüht sich nach Kräften seine besonderen Bedürfnisse im Alltag zu berücksichtigen, auch wenn das als Alleinerziehende alles andere als einfach ist. Jacob hat einen besonderen Faible für forensische Polizeiarbeit entwickelt, verpasst keine Folge seiner Lieblings-Polizeiserie, stellt Tatorte nach und hört sogar heimlich den Polizeifunk ab. Er hat der Polizei sogar schon Hinweise bei Straftaten gegeben, die sich als korrekt herausstellten. Da sein großes Manko menschliche Interaktion ist, hat seine Mutter jemanden engagiert, um sein Sozialverhalten zu üben. Unglücklicherweise wird ausgerechnet Jacob‘s Sozialtrainerin, die junge Studentin Jess tot aufgefunden, und Jacob gerät unter Mordverdacht. Doch hat er Jess wirklich getötet und wenn ja, war ihm bewusst, dass er sich schuldig gemacht hat? Ich mochte sehr, dass es in diesem Roman so viele unterschiedliche Perspektiven gab. So kam Jacob selbst zu Wort, sein Bruder Theo, seine Mutter aber auch der Detektiv und Jacob‘s Anwalt. Jodi Picoult hat zu dem Thema Autismus und Asperger Syndrom wirklich sehr gut recherchiert. Sie klärt die Leser ganz genau darüber auf, welche Einschränkungen Jacob in seinem Leben hat, wie wichtig klare Strukturen für ihn sind und was passiert, wenn er einen Anfall bekommt. Jacob‘s Mutter Emma versorgt ihren Sohn mit Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln , damit es ihm besser geht. Jeden Wochentag gibt es Lebensmittel mit einer anderen Farbe. Sie schafft Rückzugsorte für ihren Sohn, wenn er unter Reizüberflutung leidet und sie versucht wirklich alles, damit er ein weitestgehend normales und glückliches Leben führen kann. Ich fand sie war bewundernswert, vorbildlich und für beide Söhne eine tolle Mutter. Es war wirklich furchtbar mitzuerleben, wie ihre jahrelangen Bemühungen für Jacob in einer einzigen Nacht in Untersuchungshaft zunichte gemacht wurden. Ich fand den Roman sehr berührend. Natürlich steht die ganze Zeit die Frage im Raum, ob Jacob schuldig ist, und ganz am Ende wird man es erfahren. Aber neben dem Kriminalfall fand ich es auch unglaublich spannend Näheres über das Asperger Syndrom zu erfahren. Beim Hörbuch hat mich allerdings massiv gestört, dass zum Kapitelende oft Musik eingespielt wurde, während eine Person noch einen Gedanken zu Ende brachte. Grausig! Schade, dass es auch noch eine Liebesgeschichte geben musste. Das hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht und lässt die Geschichte weniger authentisch wirken. Auch das sehr abrupte Ende fand ich schade. Ich hätte mir in diesem Roman auch noch einen Epilog gewünscht, ein paar Jahre später…. Für mich war es nicht das beste Buch der Autorin, aber trotzdem ein sehr unterhaltsames und spannendes Leseerlebnis.

5

Sehr berührend, es lässt einen Nachdenken. Das Hörbach hat mir besonders aufgrund der Musik und den verschiedenen Stimmen gefallen

3.5

Classic Picoult. Interesting People with lots of complicated emotions. For me there was to little drive and even for her the resolution was lacking.

3

Eines von Picoults schwächeren Geschichten

Ich bin ein großer Jodi Picoult-Fan aber trotz der spannenden Thematik rund um dem autistischen jungen Mannes Jacob und seiner Familie zog sich die Geschichte sehr und ist somit meiner Meinung nach eines der schwächeren Bücher der Autorin. In diesem Werk wird das Leben des 18-jährigen Jacob Hunt beschrieben, der am Asperger-Syndrom leidet. Für ihn ist es überlebenswichtig einen geregelten Tagesablauf zu haben und seine Mutter Emma tut alles dafür, um ihn vor ungewohnten Situationen zu schützen. Der Bruder Theo bleibt dabei oft auf der Strecke.Eine Konstante in Jacobs seinem Leben ist die Kinderpsychologin Jessica Ogilvy, die ihm dabei hilft, Sozialverhalten zu erlernen und seine Mitmenschen zu verstehen. Als diese eines Tages tot aufgefunden wird, gerät Jacob unter Mordverdacht und kann sich nur schwer den Fragen der Polizei stellen. Durch seine aufrichtigen Antworten gerät er immer mehr in den Verdacht, seine Psychologin getötet zu haben, und Emma weiß nicht mehr, wie sie ihrem Sohn helfen soll. Jodi Picoult zeigt in „In den Augen der Anderen“, was es bedeutet „anders“ zu sein und wie Autismus in der heutigen Gesellschaft aufgefasst wird. Für mich hat sich der Mittelteil einfach sehr gezogen, es fiel mir schwer an der Story zu bleiben aber vielleicht war ich auch nicht in der Stimmung für einen Wälzer von fast 700 Seiten.

3

Ich bin ein großer Jodi Picoult-Fan aber trotz der spannenden Thematik rund um dem autistischen jungen Mannes Jacob und seiner Familie zog sich die Geschichte sehr und ist somit meiner Meinung nach eines der schwächeren Bücher der Autorin. In diesem Werk wird das Leben des 18-jährigen Jacob Hunt beschrieben, der am Asperger-Syndrom leidet. Für ihn ist es überlebenswichtig einen geregelten Tagesablauf zu haben und seine Mutter Emma tut alles dafür, um ihn vor ungewohnten Situationen zu schützen. Der Bruder Theo bleibt dabei oft auf der Strecke. Eine Konstante in Jacobs Leben ist die Kinderpsychologin Jessica Ogilvy, die ihm dabei hilft, Sozialverhalten zu erlernen und seine Mitmenschen zu verstehen. Als diese eines Tages tot aufgefunden wird, gerät Jacob unter Mordverdacht und kann sich nur schwer den Fragen der Polizei stellen. Durch seine aufrichtigen Antworten gerät er immer mehr in den Verdacht, seine Psychologin getötet zu haben, und Emma weiß nicht mehr, wie sie ihrem Sohn helfen soll. Jodi Picoult zeigt in „In den Augen der Anderen“, was es bedeutet „anders“ zu sein und wie Autismus in der heutigen Gesellschaft aufgefasst wird. Für mich hat sich der Mittelteil einfach sehr gezogen, es fiel mir schwer an der Story zu bleiben aber vielleicht war ich auch nicht in der Stimmung für einen Wälzer von fast 700 Seiten.

4

Das Thema Autismus wurde sehr gut aufgegriffen. Picoults Romane sind immer lesenswert!!!

5

Wieder einmal: Ein sehr berührendes und sehr gut geschriebenes Buch mit einer wichtigen Thematik.

5

Ich liebe einfach die Bücher von Jodi Picoult und in diesem hat sie mich an den Autismus herangeführt, mit dem ich bis sonst wohl Licht beschäftigt hätte. Es ist schön, wie liebevoll sie ihre Charaktere zeigt und wie viel Realität in den Zeilen steckt.

4

Er ist besser als jeder Forensiker. Er kennt sich aus mit Tatorten und Mordmethoden. Flüchtig betrachtet, würde man Jacob für einen ganz normalen jungen Mann halten, aber er hat das Asperger Syndrom, eine Form des Autismus, der den Alltag seiner Familie und seiner Mitmenschen mitunter schwierig gestaltet. Da gibt es zum Beispiel blaue Freitage oder Wutanfälle weil die Probierhäppchenverkäuferin im Supermarkt nicht an ihrem angestamten Platz steht. Als seine Tutorin tot aufgefunden wird und die Polizei herausfindet, dass Jacob sich am Tatort zu schaffen gemacht hat, gerät er unter Mordverdacht. Aufgrund seines auffälligen Verhaltens wird er schnell zum Opferlamm, nur seine Mutter glaubt noch an seine Unschuld. Aber auch ihr kommen manchmal Zweifel, ob ihr Sohn nicht doch aus einer verqueren Logik heraus einen Menschen töten könnte. Dennoch kämpft sie für ihren Sohn und darum, dass er einen fairen Gerichtsprozess bekommt, bei dem die Besonderheiten seiner Erkrankung Berücksichtigung finden. Das Buch ist mal wieder ein typischer Jodi Picoult. Ein sozial brisantes Thema, bei dem die kontroverse Diskussion durch Staatsanwalt und Anwalt vor Gericht ausgetragen wird. Ich für meinen Teil habe durch die Geschichte viel übers Asperger-Syndrom gelernt, denn die Autorin hat ihre Hausaufgaben gemacht und sich Hilfe für Jacobs Sicht von einer Asperger-Patientin geholt. Man erfährt etwas über die Gedankenwelt dieser Menschen und warum die Krankheit auch als „Oops wrong planet“-Syndrome bezeichnet wird. Am besten aber hat mir der Charakter des jungen Anwalts gefallen, der kaum das College absolviert, ohne Erfahrung im Strafrecht, in diesen brisanten Fall gerät und für einen Mandanten kämpfen muss, über den die Umwelt eigentlich nur den Kopf schüttelt. Es macht Spaß bei seinen Lernprozessen dabei zu sein und mit seiner Unsicherheit hat er in mir das Welpenschutzprogramm aktiviert. Aber nicht nur bei mit scheint sein Charme zu funktionieren, sondern auch bei Jacobs Mutter Emma, die sich endlich auch wieder als Frau wahrgenommen fühlt und nicht nur als Mutter eines Kindes mit Autismus. Obwohl das jetzt schon mein neunter Roman der Autorin ist und der Aufbau der Story den anderen ähnelt, konnte ich es doch nicht beiseite legen, bevor ich nicht wusste wie die Tutorin ums Leben kam. Wie immer hat dieser Roman, meine Sicht über den Tellerrand ein wenig erweitert und ich bin dankbar dafür, dass es solche Bücher gibt

4

Eigentlich wusste ich schon nach der Hälfte des Buches, was geschehen sein musste. Trotzdem hat es mich gut unterhalten und und ich habe sogar noch ein paar Dinge dazugelernt. Auch moralische Fragestellungen, die ich vorher nie bedacht habe, sind mir durch die Lektüre nicht mehr aus dem Kopf gegangen.

5

Es war so toll. Ich würde so gerne wissen wie es weiter geht mit Jacob.

4

https://lesenundhoeren.wordpress.com/2015/05/29/buch-review-jodi-picoults-house-rules-autismus-verpackt-in-einen-krimi-genial/ Kritik: Cover: Ein Junge am Strand. Selbstvergessen. Pastelltöne. Passt leider nicht zum Inhalt ode hab ich etwas verpasst? Dennoch ein schönes Cover. Eindrücke/Inhalt: Was hatte ich erwartet? Weiß ich nicht mehr. Irgendwie hatte ich eine Familiengeschichte erwartet. Ein Drama. Offensichtlich hatte ich mal wieder nicht den Klappentext gelesen. Denn letzten Endes war es sicherlich auch ein Drama, aber eben auch ein kleiner Krimi. Wie ist Jess Ogilvy gestorben? Und warum? Zur Hälfte des Buches hatte ich das für mich geklärt. Dennoch war auch der Rest des Buches spannend, schon aufgrund der emotionalen Geschichte und der tollen Figuren. Charaktere: Emma st wirklich eine Sympathieträgerin. Alleinerziehende Mutter eines 18 Jährigem autistischen Jungen. Eine starke und doch emotionale Frau. Ich fand es beeindruckend, dass sie immer die richtige Entscheidung gefällt hat, obwohl es um ihren Sohn ging. Als sie die Decke im Fernsehen sieht und es dennoch der Polizei meldet. Ich konnte es erst nicht verstehen, aber sie ist einfach integer. Oliver, der Anwalt. Jung und unerfahren, bekommt er doch überraschend schnell einen Zugang zu Jacob. Und schließlich Jacob. Ein autistischer Junge wie er im Buche steht. Ich hab es zwar bis zum Schluss nicht ganz verstanden, warum getan hat, was er tat. Aber auch er ist lange nicht so schwach, wie er zunächst scheint. Er setzt sich immer wieder von seinen Zwängen ab und schafft es sie zu umgehen. Ein wunderbarer Junge trotz seiner offensichtlichen Defizite. Stil/Gliederung: Emotional. Lange Abschnitte, die noch mal in kurze Unterkapitel aus verschieden Figurensichten unterteilt sind. Der Abschnitt wird von einem wahren Kriminalfall eingeleitet. Ich mag es, wenn die Perspektive zwischen Figuren wechselt. So hat man die Möglichkeit Einsicht in die Gefühle verschiedener Figuren zu bekommen. Fazit: Der Fall war sicher nicht so schwer zu lösen. Manche kriegen den Tathergang sicher sogar noch eher als ich raus. Dennoch ist es ein sehr spannender Roman. Er besticht durch tolle Figuren und die emotionale Ebene. Eine absolute Leseempfehlung. Ich werde auch wieder was Con Jodi Picoult lesen. Sie hat mich überzeugt.

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