Vanishing Acts
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Description
How do you recover the past when it was never yours to lose?
Delia Hopkins has led a charmed life. Raised in rural New Hampshire by her beloved father, she now has a young daughter, a handsome fiancé, and her own search-and-rescue bloodhound, which she uses to find missing persons. But as Delia plans her wedding, she is plagued by flashbacks of a life she can’t recall…until a policeman knocks on her door, revealing a secret about herself that irrevocably changes her life.
With Vanishing Acts, Jodi Picoult explores how life might not always turn out the way we imagined; how the people we love and trust can suddenly change before our very eyes; how vanished memories can evolve into threat. Featuring characters that “resonate with authenticity” (People), Vanishing Acts masterfully explores a serious topic with understanding, insight, and compassion.
Book Information
Posts
Delia Hopkins steht kurz vor der Hochzeit mit ihrem Verlobten Eric, den sie seit ihrer Kindheit kennt. Die beiden sind als Nachbarn aufgewachsen und nun Eltern einer kleinen Tochter. Eric, der mit einer alkoholkranken Mutter gross geworden ist, hat Delia immer um die Beziehung zu ihrem Vater Andrew beneidet. Nach dem Tod seiner Frau hat Andrew Delia alleine gross gezogen und Vater und Tochter haben eine enge Beziehung. Als ihr Vater verhaftet wird, tauchen verschüttete Erinnerungen bei Delia auf. Nach und nach ziehen Zweifel an ihrer Vergangenheit auf und Risse ziehen sich durch die Vater-Tochter Beziehung. Die Autorin hat von Beginn weg Spannung aufgebaut. Sehr schnell kommt etwas aus Delias und Andrews Vergangenheit ins Spiel, das mich gefesselt hat. Jodi Picoult hat mit einem Ereignis in Delias früher Kindheit regelrecht eine Bombe platzen lassen. In wechselnden Kapiteln kommen Delia, ihr Vater Andrew, ihr Verlobter Eric, sowie ihre bester Freund Fitz zu Wort. Und dann sind da auch noch die wenigen Kapitel, in denen eine Figur aus Delias Vergangenheit erzählt. Ihre Identität verrate ich hier nicht, um potenziellen Lesern nicht die Ueberraschung zu verderben. Alkohol und die davon abhängige Sucht ist ein Schwerpunkt der Geschichte. Die Autorin zeigt eindrücklich, wie Kinder von alkoholabhängigen Eltern es schwer haben in ihrer Kindheit. Diese Seite fand ich schon sehr schockierend und bedrückend. Weitere Passagen, die im Gefängnis handeln, waren ebenso beklemmend aber leider auch aufgeblasen und thematisch weit weg von der Hauptgeschichte. Zusätzlich gibt es bedauerlicherweise auch längere Passagen, in denen es um Rituale, Geisterheilung und Hokuspokus geht. Diese Seite in der Gestalt von Ruthann, die Delia kennenlernt. Schade, denn diese Passagen haben die Geschichte künstlich aufgeplustert und nicht ganz zur restlichen Handlung gepasst. Die Autorin zündet nicht nur die erwähnte Bombe zu Beginn der Geschichte, sondern auch noch eine fast ganz am Ende. Für mich überraschend hat die Story dann eine wichtige Botschaft mitgegteilt. Es gibt immer mehr als eine Wahrheit, je nachdem aus welcher Sichtweise man das Geschehene betrachtet.
Picoult ist auch hiermit gelungen ein gesellschaftliches Thema aufzuarbeiten und eine dramatische Familiengeschichte spannend zu erzählen.
JODI PICOULT ist in meinen Augen eine begnadete Autorin. Mit „Die Wahrheit meines Vaters“ hat sie mich wieder voll und ganz begeistern können. Es geht wieder einmal um einen Schicksalsschlag, der es in sich hat: Im Mittelpunkt des Geschehens steht Delia Hopkins, die erfährt, dass sie als dreijähriges Kind vom eigenen Vater entführt wurde. Delias Verlobter ist Anwalt und soll ihren Vater vertreten. Gemeinsam kehren sie zurück in Dees ursprüngliche Heimatstadt und sie lernt ihre Mutter kennen, die sie für tot gehalten hat. Dabei kommen Dinge ans Licht, die Delia nie erwartet hätte… Glaube, Erinnerungen, Familie, Schuld, Krankheit, unerwiderte Liebe und viele andere Themen werden typischerweise hier zwischen den Buchseiten, vor Gericht und in wechselnden Perspektiven behandelt. Meiner Meinung nach ist es Picoult auch hiermit gelungen ein gesellschaftliches Thema aufzuarbeiten und eine dramatische Familiengeschichte spannend zu erzählen.
Delia hatte, soweit sie sich zurückerinnern kann, eine liebevolle behütete Kindheit, nur überschattet vom Unfalltod ihrer Mutter. Heute hat sie selbst eine vierjährige Tochter, ist mit ihrem Jugendfreund verlobt und sucht mit ihrer Spürhündin Greta vermisste Personen. Manchmal hat sie seltsame Träume davon, wie sie ein Zitronenbäumchen pflanzt, aber es wachsen keine Zitronenbäume in New Hampshire. Dann wird ihr Vater verhaftet und plötzlich ist sie nicht mehr Delia Hopkins, sondern Bethany Matthews, denn ihr Vater hat sie entführt als sie vier Jahre alt war. Achtundzwanzig Jahre später muß er sich endlich dem Verbrechen stellen das er begangen hat. Je mehr Delia über ihr früheres Leben erfährt, desto mehr hat sie das Gefühl nicht zu wissen wer sie ist und ob Erinnerungen die wieder auftauchen echt sind oder nur angepasste Phantasien. Jodi Picoult zaubert ein wundervolles Poträt einer Vater-Tochter-Beziehung, in der jede einzelne Person zu Wort kommt, um die Geschichte aus seiner Sicht zu erzählen. Ich gebe ehrlich zu das mir "Beim Leben meiner Schwester" eher ans Herz ging, aber ich glaube das ist Themenbedingt. Was ich an Jodie Picoults Geschichten liebe ist, das es unmöglich ist Partei für eine Seite zu ergreifen. Immer wenn man denkt jetzt wisse man wer der Held bzw. dessen Gegenspieler ist, wer das Opfer und wer der Täter gelingt es ihr die Geschichte so zu verändern, dass man seine Sicht der Dinge erneut überdenken muß. Mir sind alle Figuren mit ihren Fehlern ans Herz gewachsen. Die vielen Facetten die die Persönlichkeit eines Menschen ausmachen sind hier gekonnt wie bei keinem anderen Autoren in Worte gekleidet auf Papier gebracht, bereit sich beim Lesen wieder zu entfalten.
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How do you recover the past when it was never yours to lose?
Delia Hopkins has led a charmed life. Raised in rural New Hampshire by her beloved father, she now has a young daughter, a handsome fiancé, and her own search-and-rescue bloodhound, which she uses to find missing persons. But as Delia plans her wedding, she is plagued by flashbacks of a life she can’t recall…until a policeman knocks on her door, revealing a secret about herself that irrevocably changes her life.
With Vanishing Acts, Jodi Picoult explores how life might not always turn out the way we imagined; how the people we love and trust can suddenly change before our very eyes; how vanished memories can evolve into threat. Featuring characters that “resonate with authenticity” (People), Vanishing Acts masterfully explores a serious topic with understanding, insight, and compassion.
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Delia Hopkins steht kurz vor der Hochzeit mit ihrem Verlobten Eric, den sie seit ihrer Kindheit kennt. Die beiden sind als Nachbarn aufgewachsen und nun Eltern einer kleinen Tochter. Eric, der mit einer alkoholkranken Mutter gross geworden ist, hat Delia immer um die Beziehung zu ihrem Vater Andrew beneidet. Nach dem Tod seiner Frau hat Andrew Delia alleine gross gezogen und Vater und Tochter haben eine enge Beziehung. Als ihr Vater verhaftet wird, tauchen verschüttete Erinnerungen bei Delia auf. Nach und nach ziehen Zweifel an ihrer Vergangenheit auf und Risse ziehen sich durch die Vater-Tochter Beziehung. Die Autorin hat von Beginn weg Spannung aufgebaut. Sehr schnell kommt etwas aus Delias und Andrews Vergangenheit ins Spiel, das mich gefesselt hat. Jodi Picoult hat mit einem Ereignis in Delias früher Kindheit regelrecht eine Bombe platzen lassen. In wechselnden Kapiteln kommen Delia, ihr Vater Andrew, ihr Verlobter Eric, sowie ihre bester Freund Fitz zu Wort. Und dann sind da auch noch die wenigen Kapitel, in denen eine Figur aus Delias Vergangenheit erzählt. Ihre Identität verrate ich hier nicht, um potenziellen Lesern nicht die Ueberraschung zu verderben. Alkohol und die davon abhängige Sucht ist ein Schwerpunkt der Geschichte. Die Autorin zeigt eindrücklich, wie Kinder von alkoholabhängigen Eltern es schwer haben in ihrer Kindheit. Diese Seite fand ich schon sehr schockierend und bedrückend. Weitere Passagen, die im Gefängnis handeln, waren ebenso beklemmend aber leider auch aufgeblasen und thematisch weit weg von der Hauptgeschichte. Zusätzlich gibt es bedauerlicherweise auch längere Passagen, in denen es um Rituale, Geisterheilung und Hokuspokus geht. Diese Seite in der Gestalt von Ruthann, die Delia kennenlernt. Schade, denn diese Passagen haben die Geschichte künstlich aufgeplustert und nicht ganz zur restlichen Handlung gepasst. Die Autorin zündet nicht nur die erwähnte Bombe zu Beginn der Geschichte, sondern auch noch eine fast ganz am Ende. Für mich überraschend hat die Story dann eine wichtige Botschaft mitgegteilt. Es gibt immer mehr als eine Wahrheit, je nachdem aus welcher Sichtweise man das Geschehene betrachtet.
Picoult ist auch hiermit gelungen ein gesellschaftliches Thema aufzuarbeiten und eine dramatische Familiengeschichte spannend zu erzählen.
JODI PICOULT ist in meinen Augen eine begnadete Autorin. Mit „Die Wahrheit meines Vaters“ hat sie mich wieder voll und ganz begeistern können. Es geht wieder einmal um einen Schicksalsschlag, der es in sich hat: Im Mittelpunkt des Geschehens steht Delia Hopkins, die erfährt, dass sie als dreijähriges Kind vom eigenen Vater entführt wurde. Delias Verlobter ist Anwalt und soll ihren Vater vertreten. Gemeinsam kehren sie zurück in Dees ursprüngliche Heimatstadt und sie lernt ihre Mutter kennen, die sie für tot gehalten hat. Dabei kommen Dinge ans Licht, die Delia nie erwartet hätte… Glaube, Erinnerungen, Familie, Schuld, Krankheit, unerwiderte Liebe und viele andere Themen werden typischerweise hier zwischen den Buchseiten, vor Gericht und in wechselnden Perspektiven behandelt. Meiner Meinung nach ist es Picoult auch hiermit gelungen ein gesellschaftliches Thema aufzuarbeiten und eine dramatische Familiengeschichte spannend zu erzählen.
Delia hatte, soweit sie sich zurückerinnern kann, eine liebevolle behütete Kindheit, nur überschattet vom Unfalltod ihrer Mutter. Heute hat sie selbst eine vierjährige Tochter, ist mit ihrem Jugendfreund verlobt und sucht mit ihrer Spürhündin Greta vermisste Personen. Manchmal hat sie seltsame Träume davon, wie sie ein Zitronenbäumchen pflanzt, aber es wachsen keine Zitronenbäume in New Hampshire. Dann wird ihr Vater verhaftet und plötzlich ist sie nicht mehr Delia Hopkins, sondern Bethany Matthews, denn ihr Vater hat sie entführt als sie vier Jahre alt war. Achtundzwanzig Jahre später muß er sich endlich dem Verbrechen stellen das er begangen hat. Je mehr Delia über ihr früheres Leben erfährt, desto mehr hat sie das Gefühl nicht zu wissen wer sie ist und ob Erinnerungen die wieder auftauchen echt sind oder nur angepasste Phantasien. Jodi Picoult zaubert ein wundervolles Poträt einer Vater-Tochter-Beziehung, in der jede einzelne Person zu Wort kommt, um die Geschichte aus seiner Sicht zu erzählen. Ich gebe ehrlich zu das mir "Beim Leben meiner Schwester" eher ans Herz ging, aber ich glaube das ist Themenbedingt. Was ich an Jodie Picoults Geschichten liebe ist, das es unmöglich ist Partei für eine Seite zu ergreifen. Immer wenn man denkt jetzt wisse man wer der Held bzw. dessen Gegenspieler ist, wer das Opfer und wer der Täter gelingt es ihr die Geschichte so zu verändern, dass man seine Sicht der Dinge erneut überdenken muß. Mir sind alle Figuren mit ihren Fehlern ans Herz gewachsen. Die vielen Facetten die die Persönlichkeit eines Menschen ausmachen sind hier gekonnt wie bei keinem anderen Autoren in Worte gekleidet auf Papier gebracht, bereit sich beim Lesen wieder zu entfalten.













