Die Tochter der Hexe
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Description
Book Information
Author Description
Paula Brackston ist Absolventin des MA-Kurses Creative Writing an der Lancaster University und ist Dozentin an der University of Wales, Newport. Ihre »Witch’s Daughter«-Romane landeten auf der New York Times-Bestsellerliste. Paula Brackston lebt mit ihrer Familie in Wales.
Posts
Die Tochter der Hexe ist eine seichte Fantasy Geschichte. Schwerpunkt der Geschichte sind, wie der Titel es schon erahnen lässt, Hexen, Hexenverfolgung und schwarze Magie. Historische Settings runden das ganze ab, was ich persönlich besonders spannend fand. Die Hexe, Elizabeth, lebt viele Jahre und scheint sehr bedacht zu sein nicht aufzufallen, denn sie wird verfolgt. Von jemandem der sie vor vielen Jahren kennengelernt hatte und der nichts Gutes an sich hat. Elizabeth bekommt eines Tages Besuch von einem Mädchen. Sie freunden sich an und Elizabeth erzählt ihr Geschichten über längst vergangene Leben. Die Story wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Der Leser bekommt einen Einblick in verschiedenen Zeiten (Hexenverfolgung, London in der Zeit in der Jack the Ripper sein Unwesen treibt, Erster Weltkrieg) was ich sehr spannend und interessant fand. Das Buch vermittelt, dass es sich immer lohnt sich gegen das Böse aufzunehmen und für das Gute zu kämpfen. Zum Schluss kommt es zu einem epischen Finale das mich packte und ich nur so durch die Seiten flog. Für mich klang das Ende so, als gäbe es irgendwann ein weiteren Band. Wenn ja, werde ich mir diesen auch besorgen.
Der Klappentext hat sich so gut angehört und nur deswegen (& wegen dem Cover), habe ich mir dieses Buch zuschicken lassen. Es geht hier um Elizabeth, eine heranwachsende Frau, deren Familie von der Pest geholt und sie selbst damit infiziert wird. Doch sie wird geheilt, dank der Hexenkräfte, für die sie sich dann später auch entscheidet. Es gibt immer mal wieder Perspektivwechsel zwischen der Gegenwart - wo Elizabeth einer Teenagerin ihre Geschichte erzählt - und der Vergangenheit - in der erzählt wird, was der jungen Hexe alles passiert ist. Der Schreibstil ist auch nicht so meins, die Autorin schaffte es nicht, mich zu begeistern. Ich fand alles sehr langatmig und voraussehbar. Die Charaktere sind auch relativ flach gestaltet und ich konnte mich weder mit Elizabeth, noch mit Tegan identifizieren. Einfach schade, denn die Idee hinter der Geschichte hätte so gut ausgearbeitet werden können! Alles in allem: eher so semi gut und nicht empfehlenswert. Meine Bewertung: 2,5/5⭐️ Cover: ⭐️ Idee: ⭐️ Weltsetting: Charaktere: Schreibstil:
Das Cover fand ich wirklich schön und so toll. Ich find die Katze auf dem Cover so ansprechend und bin schon öfters in der Buchhandlung daran verharrt. Nun bin ich so froh das Buch endlich gelesen zu haben. Das die Kapitel wie ein Tagebuch aufgebaut sind fand ich sehr spannend. Das war so eine super Idee. Der Schreibstil war flüssig und ich war sofort in der Geschichte drin. Es war so spannend und detailreich geschrieben, ich wollte immer wissen wie es weitergeht. Die Story war so gut geschrieben das ich total versunken bin. Ich hab so mitgefiebert und gelitten mit Bess. Zudem fand ich es interessant Bess in unterschiedlichen Lebenslagen und Jahrhunderten zu folgen. Das Buch ist einfach magisch, man geht auf eine Reise die wundervoll, grausam, spannend, ehrlich ist. Bess hat mir als Charakter ungemein gefallen. Sie ist eine starke, tapfere, weise Frau. Und nur zu gerne bin ich in diesem Abenteuer an ihrer Seite gewesen. Ihr Charakter ist so ehrlich, detailreich und authentisch. Der Bösewicht Gideon...uff...war ja mal wirklich schrecklich, man fand ihn attraktiv und doch einfach widerlich. Es gab Nebencharaktere die ich sofort ins Herz schloss, Archie....das brach mir wirklich das Herz. Die Autorin hat einen Zauber eine Geschichte mitzuerleben, sodass man sich als Teil der Story fühle. "Dann also für den Rest der Zeit, die uns noch bleibt. Wie viel es auch sein mag" Das ist einer meiner absoluten Lieblingssätze aus dem Buch...achh.. wenn ihr es lest, werdet ihr es verstehen.
Kein klassischer Roman sondern ein Tagebuch!
Es fiel mir sehr schwer ins Buch reinzukommen , da es halt kein klassischer Roman ist sondern ein Tagebuch von der Hexe Bess. Diese erzählt wie sie zu einer Hexe geworden ist und warum sie durch tausende Jahrhunderte fliehen muss obwohl sich doch die Macht der Magie in sich trägt. Es hat etwas gedauert bis ich mit dem Buch warm wurde aber es hat sich gelohnt und ich bin froh, dass ich mich durch den, für mich schweren Anfang gequält habe. Ich mag es, wie ihre Vergangenheit als Geschichten dargestellt werden. Man hat das Gefühl immer noch ein Tagebuch zu lesen aber auch gleichzeitig am Ort des Geschens zu sein.
Zwei Handlungsstränge vereint - Die Vergangenheit und Gegenwart einer meisterhaften Hexe im faszinierenden England. In "Die Tochter der Hexe" stößt man auf eine Verfolgungsjagd durch die Jahrhunderte und eine Liebe, die mehr verletzt als heilt. Verpackt mit vielen Emotionen gibt Paula Brackston hier eine Geschichtsstunde der besonderen Art. Ein Buch voller Hingabe, Verlust und Magie!
Eine magische Reise mit Historie WOW! Es ist wirklich erstaunlich, was Worte in einem bewirken können. Wie nah sie mich an diese Geschehnisse gebracht haben. Nicht nur die fantastische Geschichte hat mich zutiefst beeindruckt, auch die Verknüpfung mit Geschichte und Ereignissen der Vergangenheit. Ob es nun die damaligen Hexenverbrennungen von Unschuldigen waren, Jack the Ripper in London oder der erste Weltkrieg. Paula Brackston hat mir beeindruckend gezeigt, dass sich dies alles verbinden lässt und es dazu noch als eine fabelhafte Erklärung dienen könnte. Bess ist mir sehr ans Herz gewachsen, seit ihrer Transformation zur Hexe und ich habe sehr mit ihr gelitten und gekämpft, aber ich war auch glücklich mit ihr und teilte ihre Gefühle! Bess als Protagonistin ist außergewöhnlich gut ausgearbeitet und überzeugend, dabei äußerst stark und vor allem gefestigt. In jungen Jahren hätte ich wohl so sein wollen, wie Bess. Gideon... Ja, Gideon! Ob er nun der Teufel persönlich ist oder nur ein Hexer, der auf falsche Pfade gelenkt wurde, wird im Buch zwar nicht ganz klar, aber ich denke auch in ihm schlummern tiefste Gefühle für Bess. Ein großartiger Gegenspieler und sehr faszinierend, wie er uns doch immer wieder täuschen will. Tegan ist so süß! Ein pubertierendes, schüchternes und vor allem vernachlässigtes Mädchen. Sie tut einem ehrlich leid. Ihre Naivität ist schon fast zu viel des Guten, gerade, als sie sich in Ian verliebt. Ein wenig erkenne ich mich selbst in ihr. Es ist eine sehr schwere Zeit für sie und dennoch ist sie wissbegierig und neugierig. Fazit: Ein Brillanter neuer Hexenepos, bei dem ich die Hoffnung auf einen zweiten Band noch nicht aufgebe...
Bess Hawksmith ist eine Hexe und bereits über 300 Jahre alt. Gerade ist sie nach Matraves gezogen, um sich ein neues Leben aufzutauen. Sie verdient ihr Geld mit dem Verkauf von Ölen und Tinkturen und kommt gut damit über die Runden. Sie lernt die junge Tegan kennen, die sie irgendwie an ihre längst verstorbene kleine Schwester erinnert. Die beiden freunden sich an und nach und nach erzählt Bess ihre Lebensgeschichte, die im Jahre 1628 anfängt. Auf dieses Buch habe ich mich im Vorfeld richtig gefreut. Ich lese wirklich sehr gerne Bücher über Hexen und ich war so neugierig auf diese Geschichte. Es handelt sich hier um das Debüt der Autorin und sie hat mich auf jeden Fall sehr überrascht damit. Die Handlung wird aus der Sicht von Bess in der Ich-Perspektive erzählt. Die Geschichte fängt in der Gegenwart von Bess an, nämlich 2007. Die Abschnitte in der Gegenwart sind wie ein Tagebuch verfasst und der Leser lernt Bess erst einmal kennen. Sie selbst beschreibt sie als 50-jährige, was mich schon mal sehr überrascht hat. Im Laufe der Handlung lernt sie Tegan kennen und erzählt ihre Lebensgeschichte, die bereits 1628 anfängt. Die Zeiten waren sehr hart für Bess, sie musste viel durchmachen und hat im Laufe der Zeit viele Menschen verloren. Die Geschichte ist teilweise sehr düster und brutal. Mir haben ihre Sprünge in die Vergangenheit unheimlich gut gefallen, denn der Leser lernt sie so erst richtig kennen. In Bess Vergangenheit gibt es eine Person, die sie bis heute verfolgt und die man als ihren Feind bezeichnen kann. Diese Person spielt immer wieder eine Rolle in der Handlung und am Ende kommt es dann zum großen Showdown. Mich hat Bess Geschichte wirklich fasziniert. Auch wenn die Handlung nicht immer aktiongeladen ist, war es für mich zu keiner Zeit langweilig. Ich kann hier jedem das Buch ans Herz legen, der es gerne mal etwas historischer mag. Und auch, wenn es jetzt keinen Cliffhanger gibt, bleiben am Ende doch einige Fragen offen. Die Autorin hat auch eine Fortsetzung geschrieben, von der ich hoffe, dass sie auch irgendwann mal übersetzt wird. Ich will unbedingt wissen wie es mit Tegan und Bess weiter geht. Von mir gibt es die volle Punktzahl.
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Paula Brackston ist Absolventin des MA-Kurses Creative Writing an der Lancaster University und ist Dozentin an der University of Wales, Newport. Ihre »Witch’s Daughter«-Romane landeten auf der New York Times-Bestsellerliste. Paula Brackston lebt mit ihrer Familie in Wales.
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Die Tochter der Hexe ist eine seichte Fantasy Geschichte. Schwerpunkt der Geschichte sind, wie der Titel es schon erahnen lässt, Hexen, Hexenverfolgung und schwarze Magie. Historische Settings runden das ganze ab, was ich persönlich besonders spannend fand. Die Hexe, Elizabeth, lebt viele Jahre und scheint sehr bedacht zu sein nicht aufzufallen, denn sie wird verfolgt. Von jemandem der sie vor vielen Jahren kennengelernt hatte und der nichts Gutes an sich hat. Elizabeth bekommt eines Tages Besuch von einem Mädchen. Sie freunden sich an und Elizabeth erzählt ihr Geschichten über längst vergangene Leben. Die Story wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Der Leser bekommt einen Einblick in verschiedenen Zeiten (Hexenverfolgung, London in der Zeit in der Jack the Ripper sein Unwesen treibt, Erster Weltkrieg) was ich sehr spannend und interessant fand. Das Buch vermittelt, dass es sich immer lohnt sich gegen das Böse aufzunehmen und für das Gute zu kämpfen. Zum Schluss kommt es zu einem epischen Finale das mich packte und ich nur so durch die Seiten flog. Für mich klang das Ende so, als gäbe es irgendwann ein weiteren Band. Wenn ja, werde ich mir diesen auch besorgen.
Der Klappentext hat sich so gut angehört und nur deswegen (& wegen dem Cover), habe ich mir dieses Buch zuschicken lassen. Es geht hier um Elizabeth, eine heranwachsende Frau, deren Familie von der Pest geholt und sie selbst damit infiziert wird. Doch sie wird geheilt, dank der Hexenkräfte, für die sie sich dann später auch entscheidet. Es gibt immer mal wieder Perspektivwechsel zwischen der Gegenwart - wo Elizabeth einer Teenagerin ihre Geschichte erzählt - und der Vergangenheit - in der erzählt wird, was der jungen Hexe alles passiert ist. Der Schreibstil ist auch nicht so meins, die Autorin schaffte es nicht, mich zu begeistern. Ich fand alles sehr langatmig und voraussehbar. Die Charaktere sind auch relativ flach gestaltet und ich konnte mich weder mit Elizabeth, noch mit Tegan identifizieren. Einfach schade, denn die Idee hinter der Geschichte hätte so gut ausgearbeitet werden können! Alles in allem: eher so semi gut und nicht empfehlenswert. Meine Bewertung: 2,5/5⭐️ Cover: ⭐️ Idee: ⭐️ Weltsetting: Charaktere: Schreibstil:
Das Cover fand ich wirklich schön und so toll. Ich find die Katze auf dem Cover so ansprechend und bin schon öfters in der Buchhandlung daran verharrt. Nun bin ich so froh das Buch endlich gelesen zu haben. Das die Kapitel wie ein Tagebuch aufgebaut sind fand ich sehr spannend. Das war so eine super Idee. Der Schreibstil war flüssig und ich war sofort in der Geschichte drin. Es war so spannend und detailreich geschrieben, ich wollte immer wissen wie es weitergeht. Die Story war so gut geschrieben das ich total versunken bin. Ich hab so mitgefiebert und gelitten mit Bess. Zudem fand ich es interessant Bess in unterschiedlichen Lebenslagen und Jahrhunderten zu folgen. Das Buch ist einfach magisch, man geht auf eine Reise die wundervoll, grausam, spannend, ehrlich ist. Bess hat mir als Charakter ungemein gefallen. Sie ist eine starke, tapfere, weise Frau. Und nur zu gerne bin ich in diesem Abenteuer an ihrer Seite gewesen. Ihr Charakter ist so ehrlich, detailreich und authentisch. Der Bösewicht Gideon...uff...war ja mal wirklich schrecklich, man fand ihn attraktiv und doch einfach widerlich. Es gab Nebencharaktere die ich sofort ins Herz schloss, Archie....das brach mir wirklich das Herz. Die Autorin hat einen Zauber eine Geschichte mitzuerleben, sodass man sich als Teil der Story fühle. "Dann also für den Rest der Zeit, die uns noch bleibt. Wie viel es auch sein mag" Das ist einer meiner absoluten Lieblingssätze aus dem Buch...achh.. wenn ihr es lest, werdet ihr es verstehen.
Kein klassischer Roman sondern ein Tagebuch!
Es fiel mir sehr schwer ins Buch reinzukommen , da es halt kein klassischer Roman ist sondern ein Tagebuch von der Hexe Bess. Diese erzählt wie sie zu einer Hexe geworden ist und warum sie durch tausende Jahrhunderte fliehen muss obwohl sich doch die Macht der Magie in sich trägt. Es hat etwas gedauert bis ich mit dem Buch warm wurde aber es hat sich gelohnt und ich bin froh, dass ich mich durch den, für mich schweren Anfang gequält habe. Ich mag es, wie ihre Vergangenheit als Geschichten dargestellt werden. Man hat das Gefühl immer noch ein Tagebuch zu lesen aber auch gleichzeitig am Ort des Geschens zu sein.
Zwei Handlungsstränge vereint - Die Vergangenheit und Gegenwart einer meisterhaften Hexe im faszinierenden England. In "Die Tochter der Hexe" stößt man auf eine Verfolgungsjagd durch die Jahrhunderte und eine Liebe, die mehr verletzt als heilt. Verpackt mit vielen Emotionen gibt Paula Brackston hier eine Geschichtsstunde der besonderen Art. Ein Buch voller Hingabe, Verlust und Magie!
Eine magische Reise mit Historie WOW! Es ist wirklich erstaunlich, was Worte in einem bewirken können. Wie nah sie mich an diese Geschehnisse gebracht haben. Nicht nur die fantastische Geschichte hat mich zutiefst beeindruckt, auch die Verknüpfung mit Geschichte und Ereignissen der Vergangenheit. Ob es nun die damaligen Hexenverbrennungen von Unschuldigen waren, Jack the Ripper in London oder der erste Weltkrieg. Paula Brackston hat mir beeindruckend gezeigt, dass sich dies alles verbinden lässt und es dazu noch als eine fabelhafte Erklärung dienen könnte. Bess ist mir sehr ans Herz gewachsen, seit ihrer Transformation zur Hexe und ich habe sehr mit ihr gelitten und gekämpft, aber ich war auch glücklich mit ihr und teilte ihre Gefühle! Bess als Protagonistin ist außergewöhnlich gut ausgearbeitet und überzeugend, dabei äußerst stark und vor allem gefestigt. In jungen Jahren hätte ich wohl so sein wollen, wie Bess. Gideon... Ja, Gideon! Ob er nun der Teufel persönlich ist oder nur ein Hexer, der auf falsche Pfade gelenkt wurde, wird im Buch zwar nicht ganz klar, aber ich denke auch in ihm schlummern tiefste Gefühle für Bess. Ein großartiger Gegenspieler und sehr faszinierend, wie er uns doch immer wieder täuschen will. Tegan ist so süß! Ein pubertierendes, schüchternes und vor allem vernachlässigtes Mädchen. Sie tut einem ehrlich leid. Ihre Naivität ist schon fast zu viel des Guten, gerade, als sie sich in Ian verliebt. Ein wenig erkenne ich mich selbst in ihr. Es ist eine sehr schwere Zeit für sie und dennoch ist sie wissbegierig und neugierig. Fazit: Ein Brillanter neuer Hexenepos, bei dem ich die Hoffnung auf einen zweiten Band noch nicht aufgebe...
Bess Hawksmith ist eine Hexe und bereits über 300 Jahre alt. Gerade ist sie nach Matraves gezogen, um sich ein neues Leben aufzutauen. Sie verdient ihr Geld mit dem Verkauf von Ölen und Tinkturen und kommt gut damit über die Runden. Sie lernt die junge Tegan kennen, die sie irgendwie an ihre längst verstorbene kleine Schwester erinnert. Die beiden freunden sich an und nach und nach erzählt Bess ihre Lebensgeschichte, die im Jahre 1628 anfängt. Auf dieses Buch habe ich mich im Vorfeld richtig gefreut. Ich lese wirklich sehr gerne Bücher über Hexen und ich war so neugierig auf diese Geschichte. Es handelt sich hier um das Debüt der Autorin und sie hat mich auf jeden Fall sehr überrascht damit. Die Handlung wird aus der Sicht von Bess in der Ich-Perspektive erzählt. Die Geschichte fängt in der Gegenwart von Bess an, nämlich 2007. Die Abschnitte in der Gegenwart sind wie ein Tagebuch verfasst und der Leser lernt Bess erst einmal kennen. Sie selbst beschreibt sie als 50-jährige, was mich schon mal sehr überrascht hat. Im Laufe der Handlung lernt sie Tegan kennen und erzählt ihre Lebensgeschichte, die bereits 1628 anfängt. Die Zeiten waren sehr hart für Bess, sie musste viel durchmachen und hat im Laufe der Zeit viele Menschen verloren. Die Geschichte ist teilweise sehr düster und brutal. Mir haben ihre Sprünge in die Vergangenheit unheimlich gut gefallen, denn der Leser lernt sie so erst richtig kennen. In Bess Vergangenheit gibt es eine Person, die sie bis heute verfolgt und die man als ihren Feind bezeichnen kann. Diese Person spielt immer wieder eine Rolle in der Handlung und am Ende kommt es dann zum großen Showdown. Mich hat Bess Geschichte wirklich fasziniert. Auch wenn die Handlung nicht immer aktiongeladen ist, war es für mich zu keiner Zeit langweilig. Ich kann hier jedem das Buch ans Herz legen, der es gerne mal etwas historischer mag. Und auch, wenn es jetzt keinen Cliffhanger gibt, bleiben am Ende doch einige Fragen offen. Die Autorin hat auch eine Fortsetzung geschrieben, von der ich hoffe, dass sie auch irgendwann mal übersetzt wird. Ich will unbedingt wissen wie es mit Tegan und Bess weiter geht. Von mir gibt es die volle Punktzahl.













