Bühlerhöhe
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Description
Deutschland, 1952: Zwei Frauen mit Vergangenheit, ein geheimer Auftrag
Rosa Silbermann reist mit einem geheimen Auftrag in das Nobelhotel Bühlerhöhe. Sie soll Bundeskanzler Konrad Adenauer schützen. Rosa ist in den dreißiger Jahren aus Köln nach Palästina emigriert und arbeitet für den israelischen Geheimdienst. Ihre Gegenspielerin ist die misstrauische Hausdame Sophie Reisacher, die ihre Heimatstadt Straßburg verlassen musste und für den gesellschaftlichen Aufstieg alles geben würde. Rosa und Sophie wissen, was es heißt, wenn ein ganzes Land neu beginnen will. Beide verfolgen ihre eigenen Pläne.
Vor dem Hintergrund der jungen Bundesrepublik erzählt Brigitte Glaser eine spannende Geschichte, die auf wahren historischen Ereignissen beruht.
"Selten wurde so spannend und sprachlich präzise über die Gründungszeit der Bundesrepublik geschrieben." Verena Hagedorn, Barbara
Book Information
Author Description
Brigitte Glaser schreibt Romane mit zeitgeschichtlichem Hintergrund. Ihr Roman Bühlerhöhe stand 2016 wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Die literarische Erkundung der jungen Bundesrepublik setzte sie mit den Romanen Rheinblick, 2019, und Kaiserstuhl, 2022, erfolgreich fort. Darüber hinaus schreibt sie seit 2003, beginnend mit Leichenschmaus, Krimis mit ihrer Detektivin wider Willen, der Köchin Katharina Schweitzer. Brigitte Glaser ist am Fuß des Schwarzwaldes aufgewachsen und lebt seit vielen Jahren als freie Autorin in Köln. www.brigitteglaser.de
Posts
Ich habe das Hörbuch nach etwas weniger als der Hälfte abgebrochen. Am meisten gestört haben mich die inkonsequent konstruierten Protagonisten. Dazu kam noch eine ganze Reihe von inhaltlich zumindest fragwürdigen Details. Ich will nicht spoilern - nur mal ein Beispiel: Da wird einer weiblichen Agentin, die an der Seite des eigentlichen Agenten nur die gutbürgerliche Ehefrau spielen soll, ausgerechnet eine schwere Luger 08 mitgegeben, eine Kriegswaffe, die geladen fast ein Kilo wiegt und mit mehr als 22cm Länge in kaum eine Handtasche passt. Logisch wären z.B. eine Walther PPK oder eine Korovin gewesen, die beide deutlich kleiner und leichter gewesen wären. Dann wird die Bühlerhöhe fortwährend so beschrieben, als wenn es sich um eine kleine Pension mit 4-5 Angestellten handeln würde. Die Hausdame hat da reichlich Zeit, tagsüber ihren privaten Angelegenheiten nachzugehen und insgesamt tauchen kaum Angestellte auf. Dabei sind die Gebäude riesig und dürften schon zu Adenauers Zeiten mindestens 60-90 Angestellten beschäftigt haben. Viel schlimmer als solche eher handwerklichen Fehler waren die unlogischen Handlungsweisen mehrerer Protagonisten, die einerseits als furchtbar clever dargestellt wurden, andererseits aber an Naivität kaum zu überbieten waren. Spannung gab es, trotz erster Leichen, nicht wirklich.
Ein spannendes Buch über eine interessante Zeit, Anfang der 50er Jahre, über die ich bislang wenig wusste. Brigitte Glaser macht in ihren Büchern Geschichte lebendig und ich habe auch im Nachgang noch Einiges nachgelesen zu Konrad Adenauer und dem Entschädigungsabkommen mit Israel. Besonders gefallen hat mir, dass am Ende des Buches klar zum geschichtlichen Hintergrund und Fiktion der Autorin unterschieden wird. Die Charaktere waren schlüssig und auch differenziert dargestellt, die Handlung hatte sowohl Spannungen als auch Hintergrund.
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Deutschland, 1952: Zwei Frauen mit Vergangenheit, ein geheimer Auftrag
Rosa Silbermann reist mit einem geheimen Auftrag in das Nobelhotel Bühlerhöhe. Sie soll Bundeskanzler Konrad Adenauer schützen. Rosa ist in den dreißiger Jahren aus Köln nach Palästina emigriert und arbeitet für den israelischen Geheimdienst. Ihre Gegenspielerin ist die misstrauische Hausdame Sophie Reisacher, die ihre Heimatstadt Straßburg verlassen musste und für den gesellschaftlichen Aufstieg alles geben würde. Rosa und Sophie wissen, was es heißt, wenn ein ganzes Land neu beginnen will. Beide verfolgen ihre eigenen Pläne.
Vor dem Hintergrund der jungen Bundesrepublik erzählt Brigitte Glaser eine spannende Geschichte, die auf wahren historischen Ereignissen beruht.
"Selten wurde so spannend und sprachlich präzise über die Gründungszeit der Bundesrepublik geschrieben." Verena Hagedorn, Barbara
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Author Description
Brigitte Glaser schreibt Romane mit zeitgeschichtlichem Hintergrund. Ihr Roman Bühlerhöhe stand 2016 wochenlang auf der Spiegel-Bestsellerliste. Die literarische Erkundung der jungen Bundesrepublik setzte sie mit den Romanen Rheinblick, 2019, und Kaiserstuhl, 2022, erfolgreich fort. Darüber hinaus schreibt sie seit 2003, beginnend mit Leichenschmaus, Krimis mit ihrer Detektivin wider Willen, der Köchin Katharina Schweitzer. Brigitte Glaser ist am Fuß des Schwarzwaldes aufgewachsen und lebt seit vielen Jahren als freie Autorin in Köln. www.brigitteglaser.de
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Ich habe das Hörbuch nach etwas weniger als der Hälfte abgebrochen. Am meisten gestört haben mich die inkonsequent konstruierten Protagonisten. Dazu kam noch eine ganze Reihe von inhaltlich zumindest fragwürdigen Details. Ich will nicht spoilern - nur mal ein Beispiel: Da wird einer weiblichen Agentin, die an der Seite des eigentlichen Agenten nur die gutbürgerliche Ehefrau spielen soll, ausgerechnet eine schwere Luger 08 mitgegeben, eine Kriegswaffe, die geladen fast ein Kilo wiegt und mit mehr als 22cm Länge in kaum eine Handtasche passt. Logisch wären z.B. eine Walther PPK oder eine Korovin gewesen, die beide deutlich kleiner und leichter gewesen wären. Dann wird die Bühlerhöhe fortwährend so beschrieben, als wenn es sich um eine kleine Pension mit 4-5 Angestellten handeln würde. Die Hausdame hat da reichlich Zeit, tagsüber ihren privaten Angelegenheiten nachzugehen und insgesamt tauchen kaum Angestellte auf. Dabei sind die Gebäude riesig und dürften schon zu Adenauers Zeiten mindestens 60-90 Angestellten beschäftigt haben. Viel schlimmer als solche eher handwerklichen Fehler waren die unlogischen Handlungsweisen mehrerer Protagonisten, die einerseits als furchtbar clever dargestellt wurden, andererseits aber an Naivität kaum zu überbieten waren. Spannung gab es, trotz erster Leichen, nicht wirklich.
Ein spannendes Buch über eine interessante Zeit, Anfang der 50er Jahre, über die ich bislang wenig wusste. Brigitte Glaser macht in ihren Büchern Geschichte lebendig und ich habe auch im Nachgang noch Einiges nachgelesen zu Konrad Adenauer und dem Entschädigungsabkommen mit Israel. Besonders gefallen hat mir, dass am Ende des Buches klar zum geschichtlichen Hintergrund und Fiktion der Autorin unterschieden wird. Die Charaktere waren schlüssig und auch differenziert dargestellt, die Handlung hatte sowohl Spannungen als auch Hintergrund.










