Das Spiel
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Description
Eines Tages erhält die junge Bibliothekarin Jane einen Fünfzig-Dollar-Schein und die Aufforderung, sich an einem ominösen „Spiel“ zu beteiligen: Wenn sie jeweils mitternachts eine bestimmte Aufgabe löst, dann verdoppelt sich ihre Belohnung. Sie macht mit. Die ersten Aufgaben sind noch leicht, doch sie werden härter – bis es kein Zurück mehr gibt: Das „Spiel“ artet zu reinstem Terror aus ....
Book Information
Author Description
Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und studierte in Kalifornien englische Literatur. Er arbeitete als Lehrer, Bibliothekar und Zeitschriftenredakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und zu einem der bestverkauften Spannungsautoren aller Zeiten wurde. 2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
„Das Spiel“ von Richard Laymon wurde mir empfohlen und war mein erstes Buch von ihm – und die Empfehlung hat sich wirklich gelohnt! Die Story packt einen sofort, ist spannend geschrieben und ich konnte das Buch stellenweise kaum noch weglegen. Allerdings fand ich die Figur Jane teilweise ziemlich nervig und übertrieben, was mich hin und wieder etwas aus der Geschichte gerissen hat. Auch das Ende war für mich etwas komisch und anders, als ich es mir vorgestellt hatte – da hatte ich ehrlich gesagt mit ein bisschen mehr gerechnet. Trotz dieser kleinen Kritikpunkte: Ein richtig fesselndes Buch, das Lust auf mehr von Laymon macht. Für Thriller-Fans auf jeden Fall empfehlenswert!
Mega Spannend, aber das Ende enttäuscht
Das Buch beginnt mehr als Spannend, Ich habe selbst immer wieder gemerkt wie aufregend es war mit Jane die neuen Briefe vom Master of Games zu entdecken und zu sehen welch neue Aufgabe sich ihr stellt. Zwischendurch wurde es dann ziemlich abartig mit einer Stelle die mir direkt im Hirn geblieben ist, ohne Frage ein Großartiges Buch!! Und dann kam das Ende. Dies habe ich als ziemlich abgespact und nicht wirklich befriedigend gefunden. Dennoch ist die Geschichte super. Aber was leider bleibt ist der Eindruck vom Ende 🙈
Ein perfides Spiel.
Die Bibliothekarin Jane findet an ihrem Arbeitsplatz einen Umschlag mit ihrem Namen und der Einladung zu einem Spiel. Zu Beginn sind die Aufgaben einfach, und ihre Bezahlung verdoppelt sich mit jeder erfolgreich abgeschlossenen Runde. Die Aufgaben werden jedoch immer brutaler, und trotzdem kann sie nicht aufhören zu spielen – bis es zu spät ist, um auszusteigen. Ich muss sagen, dass ich dieses Buch deutlich besser fand als "Die Familie". Dadurch, dass man nie wusste, welche Anweisung als Nächstes auf Jane wartet und wer hinter dem Ganzen steckt, hatte ich konstant das Gefühl, weiterlesen zu wollen. Allgemein hatte ich des Öfteren denselben Gedankengang wie bei "Squid Game" und habe mich gefragt, wie manche Menschen einfach immer weiterspielen – selbst unter dem Risiko schwerer Verletzungen oder des eigenen Todes.
Was zur Hölle habe ich da gelesen??? Meine Mutter und Schwester lieben diesen Autor, aber ich werde wohl nie wieder ein weiteres Buch von ihm lesen. Den einen Stern gibt es, weil es sich flüssig lesen lässt - auch wenn der Schreibstil echt merkwürdig ist - und ich die Idee von dem Buch gut fand. Aber von mir absolut keine Empfehlung! Kranker Mist.
Auf Empfehlung gelesen, aber najaaaaa
Hab’s auf Empfehlung gelesen, weil ich vorher Evil von Jack Ketchum gelesen hatte und ein ähnliches Buch gesucht hatte. Was ich gut fand: - Schreibstil war ziemlich flüssig - Insider wurde eingebaut, z.B. Ketchum als Mentor kam im Buch vor 😉 - Ziemlich brutal und genau beschrieben alles ABER: - Figuren und Situationen waren nicht wirklich realistisch dargestellt. - Hat sich meiner Meinung nach Ultra lang gezogen in der Mitte - Ende war unnormal schnell zu Ende ? Keine Wendung vorhanden (hab wohl zu viel erwartet)
Das Spiel
Mein erstes Buch des Autoren, der ja sehr beliebt ist. Die Idee/Geschichte war super, auch spannend… allerdings ging es mir die ganze Zeit wie beim Horror Film gucken 🤪 ich dachte ständig, nein mach das nicht…. Oh wie blöd kann man sein…. Und zu letzt: Echt jetzt? Mein Fazit: Durchaus lesbar, aber kein absolutes Muss 🤓
Super unterhalten
Mal wieder ein toller Schreibstil des Autors. Wie schon in anderen Büchern von ihn, kam gut in die Geschichte. Mal sollte aber erwähnen, das es sehr langsam losgeht. Der Autor hält sich nicht sonderlich mit Charakterbeschreibungen auf, sondern konzentriert sich auf die Handlung. Diese ist hier jedoch sehr schleppend am Anfang. Die Aufgaben für unsere Protagonistin beginnen fast harmlos und steigern sich in ein Drama. Was hier ab der Hälfte des Buches passiert ist kaum vorhersehbar. Mich konnte die Handlung wirklich überraschen. . Das Buch besticht durch seine Spannung, denn natürlich möchte man wissen was da los ist. Wer ist der Gegenspieler und was für absurde und abscheuliche Aufgaben lässt er sich einfallen. Selbstverständlich handel die Charaktere auch hier wieder nicht sonderlich logisch, das kennt man aber schon aus anderen Büchern des Autors. Was mir jedoch stark aufgefallen ist, ist das es hier weniger Brutal und sexistisch zugeht. Auch das kennen wir sonst anders. . Das Buch macht wirklich großen Spaß. Laymon schafft es, mir Bilder in den Kopf zu pflanzen. Auch einige Wendungen und die Tatsache das man bis zum Ende nicht weiß warum das alles, macht das Buch zum Suchtmagneten. Ich finde dieses Buch eines seiner Besten und es ist auch gut für Anfänger geeignet. Ein guter Thriller der mich mega gut unterhalten hat. Laymon zählt zu meinen Lieblingsautoren und er kann einfach richtig gut schreiben. Dennoch sind seine Bücher sicher Geschmackssache, dieses jedoch kann von jedem gelesen werden. Klare Empfehlung.

Die junge Bibliothekarin Jane Kerry erhält eines Tages einen Umschlag mit fünfzig Dollar und der Einladung zu einem Spiel. Nacht für Nacht soll sie Aufgaben erfüllen – jede schwieriger und gefährlicher als die vorherige. Der Einsatz: immer mehr Geld. Die Frage: Wie weit würde man für Geld gehen? Anfangs konnte ich mit Jane wenig anfangen. Ihre Unsicherheit, ihr Misstrauen, gepaart mit einer seltsamen Gleichgültigkeit gegenüber den Risiken – das wirkte auf mich teils unglaubwürdig. Doch genau darin liegt die Stärke des Buches: Laymon zeigt Janes Entwicklung. Aus der zögerlichen Frau wird eine mutige Kämpferin, und das hat mich am Ende beeindruckt. Der Einstieg war für mich eher zäh, aber ab der Mitte nimmt die Geschichte Fahrt auf. Die Spannung steigt, die Gefahr wird real, und plötzlich kann Jane gar nicht mehr aufhören – und ich auch nicht. Laymons Stil ist wie gewohnt flüssig und bildhaft. Man ist mitten im Geschehen. Fazit: Ein Thriller, der sich langsam entfaltet, dann aber ordentlich anzieht und mit einem packenden Finale belohnt.
Wieder ein gutes Werk von Richard laymon
Viele mögen vielleicht nicht Fan seines Schreibstil sein, was aber auf mich garnichts zutrifft. Ich liebe seine bücher und auch die Spannung die dabei aufgebaut wird. Es gibt definitiv bücher von ihm die keine leichte Kost sind, doch bei das Spiel stellt man sich hauptsächlich die Frage wie weit würde ich gehen? Hätte ich den Mut die selben Aufgaben zu erledigen für Geld wie dir Protagonistin? Ich für mich muss eingestehen jein😅 für manche Sachen wäre ich wohl einfach zu feige egal wie viel Geld auf mich warten würde. Das einzig unlogische im Buch was mich jedesmal da sitzen lässt und mich etwas sprachlos zurück lässt sind Momente wie die Protagonistin am Anfang ihren körper beschreibt und im Laufe des Buches aufeinmal innerhalb von vielleicht 5 Kapiteln anscheind sich total verändert. Bei Gott das schafft kein normaler Mensch in diesem Tempo 😅😂 Ansonsten wer spannende Geschichten mag, bei denen man sich selber fragt "würde ich?" Der wird mit diesem Buch definitiv spaß haben
Mein re-read
Ich habe das Buch nun das 2. Mal gelesen. Das erste mal mit 14, was nun 16 Jahre her ist. 😄 einiges vom Anfang wusste ich noch, der Rest war wie ausgelöscht in meinem Kopf und es war, als hätte ich es noch einmal zum ersten Mal gelesen. Es fing sehr spannend an und die Story drehte sich, wie der Titel es schon verrät, um ein Spiel. Ein Spiel das aus Aufgaben für Jane besteht, die sie in Umschlägen findet und mit (sehr viel) Geld belohnt wird. Von mal zu mal werden die Aufgaben immer krasser. Und man wird mit einigen Plotttwists konfrontiert. Krasse Wendungen ! Zu viele Erotikszenen - in anderen Genren stört es mich nicht spicy Szenen zu lesen, aber hier empfand ich sie als völlig fehl am Platz, hätte nicht sein müssen - meiner Meinung nach. Bis zum Schluss, muss ich leider zugeben, habe ich den falschen verdächtigt MOG (Master of Games) zu sein. Aber es war so geschrieben, dass man als Leser auf die falsche Fährte geführt wird. 🤭 Auch nach dem 2. Mal Lesen kann ich sagen: das Buch ist echt Lesenswert und spannend.

Packend! Ein Buch, das man erst wieder aus der Hand legt, wenn es durch ist.
Was ist ein Mensch für Geld bereit zu tun? Wie weit wird er für welche Summe gehen? Die Bibliothekarin Jane findet an ihrem Arbeitsplatz einen Briefumschlag, beschriftet mit ihrem Namen und darin befindlich ein 50 Dollarschein und die Aufforderung mit dem Master of Games (im Folgenden dann nur noch als MOG bezeichnet) ein Spiel zu spielen. Auch der zweite Umschlag ist mit Hilfe der Angaben im ersten schnell gefunden. Die Geldmenge hat sich verdoppelt, es gibt einen neuen Ort, den sie aufsuchen muss, um den nächsten Umschlag, mit den nächsten Anweisungen und natürlich der wiederum doppelten Menge an Geld zu finden. Es führt sie zu immer abstruseren Orten und in immer gefährlichere Situationen. Doch das Geld lockt, so dass sie immer weiter macht, bis es keinen Ausweg mehr gibt und es zu spät ist, um die Notbremse zu ziehen. Endlich mal wieder ein Buch, dass man aufschlägt und erst wieder aufhört zu lesen, wenn es vorbei ist. Die Handlung beginnt sofort mit der ersten Seite. Kein langweiliges drum herum. Einzig in der Mitte bricht die Spannung kurz ab. Der MOG hat sich entschieden, ein Päuschen einzulegen und auch als Leser hat man dadurch eine kurze Verschnaufspause, bevor es mit dem nächsten Teil an geballter Spannung weiter geht. Man glaubt es zunächst kaum, aber der Autor schafft es, diese im zweiten Teil noch einmal zu steigern. Den einzigen wirklichen Kritikpunkt sehe ich in der absolut nicht authentischen Protagonistin. Mut und Kühnheit ist eins. Jane verhält sich aber teilweise völlig absurd. Als besäße sie keinerlei Überlebenstrieb und Situationen, die andere nahezu in den Nervenzusammenbruch getrieben hätten, nimmt sie gerade zu locker und cool hin. Das Buch fesselt, hätte den Leser aber sicher noch einen Tick mehr mitgerissen, wenn man sich vollständig in die Gefühlswelt und damit in die Situationen der Protagonistin hätte einfühlen können. Durch unrealistische Verhaltensweisen dieser wird man als Leser leider nicht ganz so gut mit in den Abgrund gerissen. Man steht so eher am Rand und beobachtet aus sicherer Entfernung das zugegeben sehr spannende Spektakel.
Spannende Geschichte Eine Frau die einen Briefumschlag findet soll an einem Spiel teilnehmen. Daraus wird viel mehr... Ich fand die Geschichte und Spiele wurden immer spannender, bis hin zur Mitte. Da fand ich es nicht mehr so und diese ganzen erotischen Sachen fand ich fehl am Platz. Das nahm auch die Spannung. Das Verhalten der Protagonistin und ihr denken fand ich teilweise sozusagen schräg 😄 Aber es wurde wieder besser und packender. Richtig krass war auch das Finale, auch wenn ich manches too much fand. Mir hat das Buch trotzdem Spaß gemacht und auch das miträtseln. Ich habe es mit einer Freundin zusammen gelesen, sich auszutauschen machte zusätzlich Spaß.
"Das Spiel" war mein allererstes Buch von Richard Laymon und ich mochte es genauso, wie es vor Jahren schon mal gelesen hatte. 🥰 Es ist spannend und angenehm leicht geschrieben, sodass die knapp 500 Seiten nur so davongeflogen sind. Allerdings ging mir Jane ab und an auf die Nerven. Ihre zunehmende Geldgier und wie sie manchmal gehandelt hat, fand ich dezent anstrengend. 😬
Kann man lesen - muss man aber nicht
Sehr außergewöhnliche Art und Weise eines Buches. Erfüllt viele Kriterien die man sagen würde ein Roman/ Triller haben sollte - aber wahrscheinlich gerade deswegen wird kein Kriterium so richtig erfüllt. Es entsteht ein bisschen Wirrwarr. Ich kann man vorstellen das es manchen gut gefällt - kenne aber persönlich keinem dem ich es empfehlen könnte weil es dann doch sehr speziell und einfach nicht so richtig gut ist.
Meinen zweiten Laymon habe ich als Buddyread mit @xdemon_hunterx gelesen. Es war wie immer total toll und hat viel Spaß gemacht, danke nochmal! Und auch diesmal konnte mich Laymon absolut von sich überzeugen. Der Schreibstil ist wie gewohnt ausgezeichnet, das Buch lässt sich sehr schnell lesen und man merkt gar nicht wie die Zeit beim lesen vergeht. Der Spannungsbogen war ebenfalls sehr gut und ließ mich irgendwann gar nicht mehr los und so las ich auch dieses Buch von Laymon wieder bis spät in die Nacht und konnte nicht schlafen bis es nicht beendet war. Man steigt sehr schnell in die Story ein und muss sich nicht erst seitenlang durchkämpfen bis man zur eigentlichen Geschichte vordringt. Auch wenn ich erst zwei Bücher von ihm gelesen habe, weiß ich, dass es typisch Laymon ist, dass er seine Leser ganz plötzlich mit völlig abgedrehten und teils wirklich ekelhaften Twists überrascht. Mich konnte er ein paar Mal wirklich sehr überraschen und hat es geschafft mir eine Gänsehaut zu verpassen. Das Ende watete nochmals mit sehr viel Spannung und einem noch größeren Spannungsbogen auf, als das restliche Buch eh schon hatte. Jane Kerry spielt ein Spiel mit einem Fremden und ihre Aufgaben werden immer krasser und krasser. Ich habe total mitgefiebert, was denn nun die nächste Aufgabe sein wird, auch wenn ich ehrlich sagen muss, dass ich solch ein Spiel nicht mitspielen würde. Jane ging mir mit ihrer Naivität und Geldgeilheit zwischenzeitlich wirklich sehr auf den Keks und ich sie am liebsten mit dem Buch verprügelt hätte. Brace Paxton wird durch Zufall ihr Begleiter bei dem Spiel und ist ein wenig die moralische Instanz im Buch. Es war wirklich interessant ihre Beziehung zueinander zu beobachten und zu verfolgen. 9/10 Bücherstapel
Abgebrochen
Das sollte mein erster Laymon werden. Ich lese gerne Thriller und Horror. Nachdem ich erfuhr, dass Stephen King viel von ihm hält, musste ich es natürlich mal ausprobieren. „Das Spiel“ hat mich sehr angesprochen. Ich mag Geschichten, in denen es um Rätsel geht. In dem Fall ist es eine Art Schnitzeljagd. Bibliothekarin Jane findet einen Zettel mit Geld. Der Hinweis auf dem Zettel führt sie zum nächsten Zettel nur noch mehr Geld,… Das ist sehr spannend aufgezogen. Laymon versteht es wirklich gut, eine gruselige Atmosphäre zu schaffen. Das merkt man direkt zu Beginn, wenn Jane nachdem die Bibliothek geschlossen hat, im Obergeschoss die Lichter ausschalten muss. Trotzdem hab ich das Buch schon nach gut 50 Seiten abgebrochen. Die ständigen Anzüglichkeiten haben mich genervt. Im zweiten Kapitel beispielsweise steckt Jane ein Messer in die Brusttasche ihrer Bluse, weil sie Angst im Obergeschoss das Licht auszuschalten. Das Messer geht beim Laufen auf und es wird ausführlich beschrieben, wie es ihre Brustwarze streift. Später wird ihr unter den Rock geschaut, jemand greift ihr ins Höschen… da war dann für mich Schluss. Ich hab wirklich nichts gegen Sex. Auch nicht in Romanen. Aber diese Darstellungen haben mir die arme Jane als einziger Frau waren schon sehr objektivierend. Ich wollte nicht wissen, wie’s weitergeht, denn auch hier gab es eine Steigerung.
Ich hatte mir wirklich viel von diesem Buch erhofft. Die Idee klang vielversprechend, denn wer will nicht mit wenig Aufwand schnell viel Geld verdienen? Nun, dass die Aufgaben immer schwieriger wurden, wenn dabei der Verdienst immer wieder verdoppelt wird, war absehbar. Doch schon nach sehr kurzer Zeit wird klar, dass Jane sich immer weiter reinreitet. Worein auch immer. Nur jeder mit gesundem Menschenverstand ist nicht so naiv wie sie und glaubt DIE GANZE ZEIT, dass der Geldgeber ein Wohltäter ist, der einfach zu viel Geld übrig hat und ihr gerne verschiedene Orte zeigen will. Nach ca. einem Drittel des Buches hatte sich die anfängliche Euphorie in das komplette Gegenteil gewandelt. Ich fühlte nicht mehr mit ihr, sondern wollte, dass sie für ihre Naivität bestraft wird. "So dämlich kann doch kein Mensch sein", dachte ich mir. Auch, dass bei späteren Aufgaben keinerlei Spuren gefunden worden sein sollen, so wenig wie Jane immer aufgepasst hat, dass NIEMAND irgendetwas von alledem mitbekommen hat, macht mich echt sauer. Selbst in 2001, als das Buch erschienen ist, gab es schon Polizei und Nachbarn und Mitmenschen. Das Ende war für mich tatsächlich ein krasser Kontrast zum Rest der Geschichte. Hier wird die Heyne Hardcore Edition ihrem Namen dann doch gerecht. Alles in allem zwei Sterne für dreiviertel eines mehr oder weniger zähen bis nicht zufriedenstellenden Buchbeginns und einen Zusatzstern für die schwierigeren Aufgaben und die Auflösung am Ende. Wenn man bedenkt, dass auch Hannibal sich zog wie Kaugummi bis es anfing spannend zu werden, kann man es ruhigen Gewissens lesen. :)
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Eines Tages erhält die junge Bibliothekarin Jane einen Fünfzig-Dollar-Schein und die Aufforderung, sich an einem ominösen „Spiel“ zu beteiligen: Wenn sie jeweils mitternachts eine bestimmte Aufgabe löst, dann verdoppelt sich ihre Belohnung. Sie macht mit. Die ersten Aufgaben sind noch leicht, doch sie werden härter – bis es kein Zurück mehr gibt: Das „Spiel“ artet zu reinstem Terror aus ....
Book Information
Author Description
Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und studierte in Kalifornien englische Literatur. Er arbeitete als Lehrer, Bibliothekar und Zeitschriftenredakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und zu einem der bestverkauften Spannungsautoren aller Zeiten wurde. 2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird.
Posts
„Das Spiel“ von Richard Laymon wurde mir empfohlen und war mein erstes Buch von ihm – und die Empfehlung hat sich wirklich gelohnt! Die Story packt einen sofort, ist spannend geschrieben und ich konnte das Buch stellenweise kaum noch weglegen. Allerdings fand ich die Figur Jane teilweise ziemlich nervig und übertrieben, was mich hin und wieder etwas aus der Geschichte gerissen hat. Auch das Ende war für mich etwas komisch und anders, als ich es mir vorgestellt hatte – da hatte ich ehrlich gesagt mit ein bisschen mehr gerechnet. Trotz dieser kleinen Kritikpunkte: Ein richtig fesselndes Buch, das Lust auf mehr von Laymon macht. Für Thriller-Fans auf jeden Fall empfehlenswert!
Mega Spannend, aber das Ende enttäuscht
Das Buch beginnt mehr als Spannend, Ich habe selbst immer wieder gemerkt wie aufregend es war mit Jane die neuen Briefe vom Master of Games zu entdecken und zu sehen welch neue Aufgabe sich ihr stellt. Zwischendurch wurde es dann ziemlich abartig mit einer Stelle die mir direkt im Hirn geblieben ist, ohne Frage ein Großartiges Buch!! Und dann kam das Ende. Dies habe ich als ziemlich abgespact und nicht wirklich befriedigend gefunden. Dennoch ist die Geschichte super. Aber was leider bleibt ist der Eindruck vom Ende 🙈
Ein perfides Spiel.
Die Bibliothekarin Jane findet an ihrem Arbeitsplatz einen Umschlag mit ihrem Namen und der Einladung zu einem Spiel. Zu Beginn sind die Aufgaben einfach, und ihre Bezahlung verdoppelt sich mit jeder erfolgreich abgeschlossenen Runde. Die Aufgaben werden jedoch immer brutaler, und trotzdem kann sie nicht aufhören zu spielen – bis es zu spät ist, um auszusteigen. Ich muss sagen, dass ich dieses Buch deutlich besser fand als "Die Familie". Dadurch, dass man nie wusste, welche Anweisung als Nächstes auf Jane wartet und wer hinter dem Ganzen steckt, hatte ich konstant das Gefühl, weiterlesen zu wollen. Allgemein hatte ich des Öfteren denselben Gedankengang wie bei "Squid Game" und habe mich gefragt, wie manche Menschen einfach immer weiterspielen – selbst unter dem Risiko schwerer Verletzungen oder des eigenen Todes.
Was zur Hölle habe ich da gelesen??? Meine Mutter und Schwester lieben diesen Autor, aber ich werde wohl nie wieder ein weiteres Buch von ihm lesen. Den einen Stern gibt es, weil es sich flüssig lesen lässt - auch wenn der Schreibstil echt merkwürdig ist - und ich die Idee von dem Buch gut fand. Aber von mir absolut keine Empfehlung! Kranker Mist.
Auf Empfehlung gelesen, aber najaaaaa
Hab’s auf Empfehlung gelesen, weil ich vorher Evil von Jack Ketchum gelesen hatte und ein ähnliches Buch gesucht hatte. Was ich gut fand: - Schreibstil war ziemlich flüssig - Insider wurde eingebaut, z.B. Ketchum als Mentor kam im Buch vor 😉 - Ziemlich brutal und genau beschrieben alles ABER: - Figuren und Situationen waren nicht wirklich realistisch dargestellt. - Hat sich meiner Meinung nach Ultra lang gezogen in der Mitte - Ende war unnormal schnell zu Ende ? Keine Wendung vorhanden (hab wohl zu viel erwartet)
Das Spiel
Mein erstes Buch des Autoren, der ja sehr beliebt ist. Die Idee/Geschichte war super, auch spannend… allerdings ging es mir die ganze Zeit wie beim Horror Film gucken 🤪 ich dachte ständig, nein mach das nicht…. Oh wie blöd kann man sein…. Und zu letzt: Echt jetzt? Mein Fazit: Durchaus lesbar, aber kein absolutes Muss 🤓
Super unterhalten
Mal wieder ein toller Schreibstil des Autors. Wie schon in anderen Büchern von ihn, kam gut in die Geschichte. Mal sollte aber erwähnen, das es sehr langsam losgeht. Der Autor hält sich nicht sonderlich mit Charakterbeschreibungen auf, sondern konzentriert sich auf die Handlung. Diese ist hier jedoch sehr schleppend am Anfang. Die Aufgaben für unsere Protagonistin beginnen fast harmlos und steigern sich in ein Drama. Was hier ab der Hälfte des Buches passiert ist kaum vorhersehbar. Mich konnte die Handlung wirklich überraschen. . Das Buch besticht durch seine Spannung, denn natürlich möchte man wissen was da los ist. Wer ist der Gegenspieler und was für absurde und abscheuliche Aufgaben lässt er sich einfallen. Selbstverständlich handel die Charaktere auch hier wieder nicht sonderlich logisch, das kennt man aber schon aus anderen Büchern des Autors. Was mir jedoch stark aufgefallen ist, ist das es hier weniger Brutal und sexistisch zugeht. Auch das kennen wir sonst anders. . Das Buch macht wirklich großen Spaß. Laymon schafft es, mir Bilder in den Kopf zu pflanzen. Auch einige Wendungen und die Tatsache das man bis zum Ende nicht weiß warum das alles, macht das Buch zum Suchtmagneten. Ich finde dieses Buch eines seiner Besten und es ist auch gut für Anfänger geeignet. Ein guter Thriller der mich mega gut unterhalten hat. Laymon zählt zu meinen Lieblingsautoren und er kann einfach richtig gut schreiben. Dennoch sind seine Bücher sicher Geschmackssache, dieses jedoch kann von jedem gelesen werden. Klare Empfehlung.

Die junge Bibliothekarin Jane Kerry erhält eines Tages einen Umschlag mit fünfzig Dollar und der Einladung zu einem Spiel. Nacht für Nacht soll sie Aufgaben erfüllen – jede schwieriger und gefährlicher als die vorherige. Der Einsatz: immer mehr Geld. Die Frage: Wie weit würde man für Geld gehen? Anfangs konnte ich mit Jane wenig anfangen. Ihre Unsicherheit, ihr Misstrauen, gepaart mit einer seltsamen Gleichgültigkeit gegenüber den Risiken – das wirkte auf mich teils unglaubwürdig. Doch genau darin liegt die Stärke des Buches: Laymon zeigt Janes Entwicklung. Aus der zögerlichen Frau wird eine mutige Kämpferin, und das hat mich am Ende beeindruckt. Der Einstieg war für mich eher zäh, aber ab der Mitte nimmt die Geschichte Fahrt auf. Die Spannung steigt, die Gefahr wird real, und plötzlich kann Jane gar nicht mehr aufhören – und ich auch nicht. Laymons Stil ist wie gewohnt flüssig und bildhaft. Man ist mitten im Geschehen. Fazit: Ein Thriller, der sich langsam entfaltet, dann aber ordentlich anzieht und mit einem packenden Finale belohnt.
Wieder ein gutes Werk von Richard laymon
Viele mögen vielleicht nicht Fan seines Schreibstil sein, was aber auf mich garnichts zutrifft. Ich liebe seine bücher und auch die Spannung die dabei aufgebaut wird. Es gibt definitiv bücher von ihm die keine leichte Kost sind, doch bei das Spiel stellt man sich hauptsächlich die Frage wie weit würde ich gehen? Hätte ich den Mut die selben Aufgaben zu erledigen für Geld wie dir Protagonistin? Ich für mich muss eingestehen jein😅 für manche Sachen wäre ich wohl einfach zu feige egal wie viel Geld auf mich warten würde. Das einzig unlogische im Buch was mich jedesmal da sitzen lässt und mich etwas sprachlos zurück lässt sind Momente wie die Protagonistin am Anfang ihren körper beschreibt und im Laufe des Buches aufeinmal innerhalb von vielleicht 5 Kapiteln anscheind sich total verändert. Bei Gott das schafft kein normaler Mensch in diesem Tempo 😅😂 Ansonsten wer spannende Geschichten mag, bei denen man sich selber fragt "würde ich?" Der wird mit diesem Buch definitiv spaß haben
Mein re-read
Ich habe das Buch nun das 2. Mal gelesen. Das erste mal mit 14, was nun 16 Jahre her ist. 😄 einiges vom Anfang wusste ich noch, der Rest war wie ausgelöscht in meinem Kopf und es war, als hätte ich es noch einmal zum ersten Mal gelesen. Es fing sehr spannend an und die Story drehte sich, wie der Titel es schon verrät, um ein Spiel. Ein Spiel das aus Aufgaben für Jane besteht, die sie in Umschlägen findet und mit (sehr viel) Geld belohnt wird. Von mal zu mal werden die Aufgaben immer krasser. Und man wird mit einigen Plotttwists konfrontiert. Krasse Wendungen ! Zu viele Erotikszenen - in anderen Genren stört es mich nicht spicy Szenen zu lesen, aber hier empfand ich sie als völlig fehl am Platz, hätte nicht sein müssen - meiner Meinung nach. Bis zum Schluss, muss ich leider zugeben, habe ich den falschen verdächtigt MOG (Master of Games) zu sein. Aber es war so geschrieben, dass man als Leser auf die falsche Fährte geführt wird. 🤭 Auch nach dem 2. Mal Lesen kann ich sagen: das Buch ist echt Lesenswert und spannend.

Packend! Ein Buch, das man erst wieder aus der Hand legt, wenn es durch ist.
Was ist ein Mensch für Geld bereit zu tun? Wie weit wird er für welche Summe gehen? Die Bibliothekarin Jane findet an ihrem Arbeitsplatz einen Briefumschlag, beschriftet mit ihrem Namen und darin befindlich ein 50 Dollarschein und die Aufforderung mit dem Master of Games (im Folgenden dann nur noch als MOG bezeichnet) ein Spiel zu spielen. Auch der zweite Umschlag ist mit Hilfe der Angaben im ersten schnell gefunden. Die Geldmenge hat sich verdoppelt, es gibt einen neuen Ort, den sie aufsuchen muss, um den nächsten Umschlag, mit den nächsten Anweisungen und natürlich der wiederum doppelten Menge an Geld zu finden. Es führt sie zu immer abstruseren Orten und in immer gefährlichere Situationen. Doch das Geld lockt, so dass sie immer weiter macht, bis es keinen Ausweg mehr gibt und es zu spät ist, um die Notbremse zu ziehen. Endlich mal wieder ein Buch, dass man aufschlägt und erst wieder aufhört zu lesen, wenn es vorbei ist. Die Handlung beginnt sofort mit der ersten Seite. Kein langweiliges drum herum. Einzig in der Mitte bricht die Spannung kurz ab. Der MOG hat sich entschieden, ein Päuschen einzulegen und auch als Leser hat man dadurch eine kurze Verschnaufspause, bevor es mit dem nächsten Teil an geballter Spannung weiter geht. Man glaubt es zunächst kaum, aber der Autor schafft es, diese im zweiten Teil noch einmal zu steigern. Den einzigen wirklichen Kritikpunkt sehe ich in der absolut nicht authentischen Protagonistin. Mut und Kühnheit ist eins. Jane verhält sich aber teilweise völlig absurd. Als besäße sie keinerlei Überlebenstrieb und Situationen, die andere nahezu in den Nervenzusammenbruch getrieben hätten, nimmt sie gerade zu locker und cool hin. Das Buch fesselt, hätte den Leser aber sicher noch einen Tick mehr mitgerissen, wenn man sich vollständig in die Gefühlswelt und damit in die Situationen der Protagonistin hätte einfühlen können. Durch unrealistische Verhaltensweisen dieser wird man als Leser leider nicht ganz so gut mit in den Abgrund gerissen. Man steht so eher am Rand und beobachtet aus sicherer Entfernung das zugegeben sehr spannende Spektakel.
Spannende Geschichte Eine Frau die einen Briefumschlag findet soll an einem Spiel teilnehmen. Daraus wird viel mehr... Ich fand die Geschichte und Spiele wurden immer spannender, bis hin zur Mitte. Da fand ich es nicht mehr so und diese ganzen erotischen Sachen fand ich fehl am Platz. Das nahm auch die Spannung. Das Verhalten der Protagonistin und ihr denken fand ich teilweise sozusagen schräg 😄 Aber es wurde wieder besser und packender. Richtig krass war auch das Finale, auch wenn ich manches too much fand. Mir hat das Buch trotzdem Spaß gemacht und auch das miträtseln. Ich habe es mit einer Freundin zusammen gelesen, sich auszutauschen machte zusätzlich Spaß.
"Das Spiel" war mein allererstes Buch von Richard Laymon und ich mochte es genauso, wie es vor Jahren schon mal gelesen hatte. 🥰 Es ist spannend und angenehm leicht geschrieben, sodass die knapp 500 Seiten nur so davongeflogen sind. Allerdings ging mir Jane ab und an auf die Nerven. Ihre zunehmende Geldgier und wie sie manchmal gehandelt hat, fand ich dezent anstrengend. 😬
Kann man lesen - muss man aber nicht
Sehr außergewöhnliche Art und Weise eines Buches. Erfüllt viele Kriterien die man sagen würde ein Roman/ Triller haben sollte - aber wahrscheinlich gerade deswegen wird kein Kriterium so richtig erfüllt. Es entsteht ein bisschen Wirrwarr. Ich kann man vorstellen das es manchen gut gefällt - kenne aber persönlich keinem dem ich es empfehlen könnte weil es dann doch sehr speziell und einfach nicht so richtig gut ist.
Meinen zweiten Laymon habe ich als Buddyread mit @xdemon_hunterx gelesen. Es war wie immer total toll und hat viel Spaß gemacht, danke nochmal! Und auch diesmal konnte mich Laymon absolut von sich überzeugen. Der Schreibstil ist wie gewohnt ausgezeichnet, das Buch lässt sich sehr schnell lesen und man merkt gar nicht wie die Zeit beim lesen vergeht. Der Spannungsbogen war ebenfalls sehr gut und ließ mich irgendwann gar nicht mehr los und so las ich auch dieses Buch von Laymon wieder bis spät in die Nacht und konnte nicht schlafen bis es nicht beendet war. Man steigt sehr schnell in die Story ein und muss sich nicht erst seitenlang durchkämpfen bis man zur eigentlichen Geschichte vordringt. Auch wenn ich erst zwei Bücher von ihm gelesen habe, weiß ich, dass es typisch Laymon ist, dass er seine Leser ganz plötzlich mit völlig abgedrehten und teils wirklich ekelhaften Twists überrascht. Mich konnte er ein paar Mal wirklich sehr überraschen und hat es geschafft mir eine Gänsehaut zu verpassen. Das Ende watete nochmals mit sehr viel Spannung und einem noch größeren Spannungsbogen auf, als das restliche Buch eh schon hatte. Jane Kerry spielt ein Spiel mit einem Fremden und ihre Aufgaben werden immer krasser und krasser. Ich habe total mitgefiebert, was denn nun die nächste Aufgabe sein wird, auch wenn ich ehrlich sagen muss, dass ich solch ein Spiel nicht mitspielen würde. Jane ging mir mit ihrer Naivität und Geldgeilheit zwischenzeitlich wirklich sehr auf den Keks und ich sie am liebsten mit dem Buch verprügelt hätte. Brace Paxton wird durch Zufall ihr Begleiter bei dem Spiel und ist ein wenig die moralische Instanz im Buch. Es war wirklich interessant ihre Beziehung zueinander zu beobachten und zu verfolgen. 9/10 Bücherstapel
Abgebrochen
Das sollte mein erster Laymon werden. Ich lese gerne Thriller und Horror. Nachdem ich erfuhr, dass Stephen King viel von ihm hält, musste ich es natürlich mal ausprobieren. „Das Spiel“ hat mich sehr angesprochen. Ich mag Geschichten, in denen es um Rätsel geht. In dem Fall ist es eine Art Schnitzeljagd. Bibliothekarin Jane findet einen Zettel mit Geld. Der Hinweis auf dem Zettel führt sie zum nächsten Zettel nur noch mehr Geld,… Das ist sehr spannend aufgezogen. Laymon versteht es wirklich gut, eine gruselige Atmosphäre zu schaffen. Das merkt man direkt zu Beginn, wenn Jane nachdem die Bibliothek geschlossen hat, im Obergeschoss die Lichter ausschalten muss. Trotzdem hab ich das Buch schon nach gut 50 Seiten abgebrochen. Die ständigen Anzüglichkeiten haben mich genervt. Im zweiten Kapitel beispielsweise steckt Jane ein Messer in die Brusttasche ihrer Bluse, weil sie Angst im Obergeschoss das Licht auszuschalten. Das Messer geht beim Laufen auf und es wird ausführlich beschrieben, wie es ihre Brustwarze streift. Später wird ihr unter den Rock geschaut, jemand greift ihr ins Höschen… da war dann für mich Schluss. Ich hab wirklich nichts gegen Sex. Auch nicht in Romanen. Aber diese Darstellungen haben mir die arme Jane als einziger Frau waren schon sehr objektivierend. Ich wollte nicht wissen, wie’s weitergeht, denn auch hier gab es eine Steigerung.
Ich hatte mir wirklich viel von diesem Buch erhofft. Die Idee klang vielversprechend, denn wer will nicht mit wenig Aufwand schnell viel Geld verdienen? Nun, dass die Aufgaben immer schwieriger wurden, wenn dabei der Verdienst immer wieder verdoppelt wird, war absehbar. Doch schon nach sehr kurzer Zeit wird klar, dass Jane sich immer weiter reinreitet. Worein auch immer. Nur jeder mit gesundem Menschenverstand ist nicht so naiv wie sie und glaubt DIE GANZE ZEIT, dass der Geldgeber ein Wohltäter ist, der einfach zu viel Geld übrig hat und ihr gerne verschiedene Orte zeigen will. Nach ca. einem Drittel des Buches hatte sich die anfängliche Euphorie in das komplette Gegenteil gewandelt. Ich fühlte nicht mehr mit ihr, sondern wollte, dass sie für ihre Naivität bestraft wird. "So dämlich kann doch kein Mensch sein", dachte ich mir. Auch, dass bei späteren Aufgaben keinerlei Spuren gefunden worden sein sollen, so wenig wie Jane immer aufgepasst hat, dass NIEMAND irgendetwas von alledem mitbekommen hat, macht mich echt sauer. Selbst in 2001, als das Buch erschienen ist, gab es schon Polizei und Nachbarn und Mitmenschen. Das Ende war für mich tatsächlich ein krasser Kontrast zum Rest der Geschichte. Hier wird die Heyne Hardcore Edition ihrem Namen dann doch gerecht. Alles in allem zwei Sterne für dreiviertel eines mehr oder weniger zähen bis nicht zufriedenstellenden Buchbeginns und einen Zusatzstern für die schwierigeren Aufgaben und die Auflösung am Ende. Wenn man bedenkt, dass auch Hannibal sich zog wie Kaugummi bis es anfing spannend zu werden, kann man es ruhigen Gewissens lesen. :)









































