Die Insel

Die Insel

Softcover
3.6157
SüdseeAlptraumUrlauberUnfall

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Description

Nach der Explosion ihrer Jacht finden sich acht junge Urlauber auf einer einsamen Südseeinsel wieder, weitab von jeder Zivilisation. Was als Abenteuer beginnt – früher oder später wird sie ja bestimmt jemand retten, denken sie –, entwickelt sich jedoch zu einem Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint: als nämlich einer von ihnen auf bestialische Art und Weise ermordet wird und sich herausstellt, dass die Explosion der Jacht kein Unfall war …

Ein nervenzerreißendes Katz-und-Maus-Spiel von Richard Laymon, einem der meistverkauften Horror- und Thriller-Autoren unserer Zeit.

Book Information

Main Genre
Horror
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
576
Price
10.30 €

Author Description

Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und studierte in Kalifornien englische Literatur. Er arbeitete als Lehrer, Bibliothekar und Zeitschriftenredakteur, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete und zu einem der bestverkauften Spannungsautoren aller Zeiten wurde. 2001 gestorben, gilt Laymon heute in den USA und Großbritannien als Horror-Kultautor, der von Schriftstellerkollegen wie Stephen King und Dean Koontz hoch geschätzt wird.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
N/A
7%
40%
31%
82%
N/A
38%
N/A
N/A
N/A

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
46%
33%
34%
35%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate100%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%
Bildhaft (100%)

Posts

32
All
2

Das wahre Grauen: Die Seitenanzahl.

Leider hat es sich wie Kaugummi gezogen. Ich war skeptisch, wie gut sich Laymon auf über 900 Seiten lesen lässt. Letztlich ist der Inhalt jedoch eher platt, und insgesamt handelt es sich nicht um ein Fantasy-Genre, das durch wunderschöne Detailbeschreibungen glänzen kann. Zum Inhalt: Eine Gruppe von Männern und Frauen strandet auf einer Insel und kämpft ums Überleben – keine neue oder kreative Storyline. Sollte es das Ziel des Autors gewesen sein, Langeweile spürbar zu machen, dann hat er das immerhin geschafft. Ich bin froh, von dieser einsamen Insel erlöst worden zu sein.

3

Eine Insel: viele Frauen, ein pubertierender Lüstling und ein mordender Sadist. Trashig, kultig, ein wilder Ritt!

Rupert und seine Frauen „Heute ist die Jacht explodiert.“ – 1. Satz Derart in das Geschehen geschmissen, brannte ich darauf, den 559 Seiten langen Horror-Roman „Die Insel“ von Richard Laymon zu lesen. Das Buch ist in seiner Originalversion bereits 1995 erschienen, hierzulande aber erst 2006 in einer Übersetzung von Thomas A. Merk im Heyne Hardcore Verlag. Also nichts für schwache Nerven. Bei der vorliegenden Taschenbuchausgabe handelt es sich noch um die Erstausgabe, seit 2008 ist das Werk nur noch zensiert zu erhalten. Nach „Die Gang“ ist dies mein zweites Buch von Laymon, wobei es mir als eine Art „klassischer Laymon“ empfohlen wurde. Rupert Conway reist mit seiner Freundin Connie und ihrer Familie auf die Bahamas. Mit von der Partie sind sowohl ihr Halbschwestern Kimberly und Thelma mit den Ehemännern Keith und Wesley als auch ihre Mutter Billie und ihr Vater Andrew. Als jedoch ihre Jacht explodiert und sie auf einer einsamen Insel mitten in der Südsee gestrandet sind, nimmt das Unheil seinen Lauf. Thelmas Ehemann Wesley wird vermisst und bald schon findet Rupert die Leiche von Keith im Dschungel der Insel. Alles deutet darauf hin, dass ein Mörder auf der Insel sein Unwesen treibt… Unser Protagonist ist Rupert Conway, grade 18 Jahre alt und ein pubertierender Lüstling. Schnell wird klar, dass es sich zwischen ihm und Connie um eine Art Zweckgemeinschaft handelt. Denn Rupert ist schmächtig, picklig und nicht besonders beliebt bei den Frauen. Was ihn natürlich nicht davon abhält, den anderen Frauen unentwegt nachzustellen. Dass er sich für fast alle anderen Frauen mehr interessiert als für Connie, führt zu einigen Spannungen innerhalb der Gruppe. Er ist ein zwiegespaltener Charakter, den bestimmt nicht jeder Leser sympathisch findet. Die weiteren Charaktere werden zwar rein bildlich recht lebhaft beschrieben (besonders die Frauen), aber richtigen Tiefgang bekommen sie nie. Der Roman ist aus der Sicht von Rupert als Tagebuch geschrieben, weshalb man einiges an sexistischen Sprüchen und vulgärer Sprache über sich ergehen lassen muss. Aber Rupert kann auch witzig sein und gibt immer wieder bissige Bemerkungen ab, die die Geschichte auflockern und einen auch mal schmunzeln lassen. Trotzdem ist man sich nie ganz sicher, ob er ein zuverlässiger Erzähler ist und man ihm ganz und gar trauen kann. Anfangs ging ich mit (der falschen) Erwartungshaltung an das Buch. Ich hoffte auf ein langes Rätselraten, wer der Mörder nun ist. Der eigentliche Schwerpunkt lag dann aber eher auf dem Katz- und Maus- Spiel. Weiterhin leidet das Tempo des Buches zu Beginn doch sehr unter den internen Konflikten der Gruppe, die sich in ihrem Vorgehen oft nicht einigen können. Ab ca. der Hälfte nimmt das Tempo dann zu und die Gestrandeten werden erstmals mit dem Mörder konfrontiert. Ab da spitzte sich das Geschehen immer weiter zu und ich konnte den Roman nur schwer aus der Hand legen. Gut gefallen hat mir das Ende. Es lässt einen mit gemischten Gefühlen zurück. Man fühlt sich einerseits betrogen und andererseits auch versöhnt. Dies war auch schon bei „Die Gang“ der Fall, weshalb es wohl ein Markenzeichen von Laymon ist. Ich empfehle das Buch denjenigen, die keine Neuerfindung des Horror-Genres erwarten, sondern ein unterhaltsames Buch, dessen Atmosphäre bestimmt besonders für den Strandurlaub geeignet ist. Der Leser oder die Leserin muss jedoch mit einer expliziten Beschreibung von körperlicher und sexueller Gewalt umgehen können. Ich gebe 2,5/5 Sterne.

3.5

Die Insel - Abgrund auf engstem Raum

Richard Laymons „Die Insel“ ist ein harter und direkter Horror-Roman, der keine Zeit mit langen Erklärungen verschwendet. Die Geschichte wirft eine Gruppe Schiffbrüchiger in die glühende Hitze einer einsamen Insel, die schnell zur tödlichen Falle wird. Durch die Tagebuchform des jungen Rupert entsteht eine sehr dichte und private Atmosphäre, bei der man das Gefühl hat, direkt in der Falle zu sitzen. Besonders stark ist die tropische Kulisse. Die Isolation im Dschungel sorgt für eine ständige Angst, die man beim Lesen fast körperlich spürt. Das Erzähltempo ist extrem hoch, da Laymon auf komplizierte Schachtelsätze verzichtet und die Handlung immer vorantreibt. Wer auf der Suche nach Splatter und blutigen Details ist, bekommt hier genau das, was er erwartet: Die Gewalt ist hart, schmutzig und sehr direkt beschrieben. Ein fester Bestandteil des Buches ist die offene Erotik. Da Rupert ein junger Mann mit sehr aktiven Trieben ist, wird die Handlung ständig von sexuellen Beobachtungen und Fantasien begleitet. Das passt gut zum rauen Stil des Romans und zeigt, wie sich die Hemmungen der Menschen in der Wildnis auflösen. Die Charaktere handeln oft sehr instinktiv und wild, was die gesamte Geschichte wie einen rasanten Horrorfilm wirken lässt. Zwar gibt es im Mittelteil ein paar Momente, in denen die Handlung etwas auf der Stelle tritt, doch die psychologische Spannung gleicht das aus. Das Misstrauen innerhalb der Gruppe ist oft gefährlicher als der eigentliche Mörder im Gebüsch. Das Finale klärt am Ende alle Fragen logisch auf und setzt einen harten Schlusspunkt, der lange im Gedächtnis bleibt. Fazit: „Die Insel“ ist pure Unterhaltung für alle, die harten Horror ohne Grenzen mögen. Die Mischung aus Gewalt, Sex und purem Überlebenskampf macht das Buch zu einem rasanten Erlebnis, das ohne Umwege zum Punkt kommt. Wer Laymons direkten Stil mag, wird diesen Inseltrip genießen. Von mir daher 7 von 10 P. (Ein bereits rezensierter Titel aus meinem Bestand)

Die Insel - Abgrund auf engstem Raum
3

Rupert und seine Frauen....

Die Geschichte wird uns als Tagebucheinträge präsentiert und aus der Sicht von Rupert erzählt. Gleich auf den ersten Seiten geht es direkt los, ohne lange rumzuschnacken. Das mag ich sehr an Richard Laymon. Und so muss unser Protagonist um sein Leben bangen, gleichzeitig ist er damit beschäftigt die drei Damen zu bewundern und sich an ihnen aufzugeilen, denn sie sind alle drei absolute Göttinnen und laufen die ganze Zeit halbnackt herum. Das Setting wechselt zwischen Strand und Dschungel, zumindest im Großteil des Buchs. Wenn man Layman liest, weiß man ja eigentlich worauf man sich einlässt. Und die Geschichte hat mir auch gefallen. Nur war sie zwischendurch etwas langatmig. Hätte man ein wenig kürzen können, denn so ist mir die Spannung verloren gegangenen. Nicht der beste Laymon, den ich bisher gelesen habe, aber viel verkehrt machen kann man damit nicht.

Rupert und seine Frauen....
5

Einer der (für mich) besten Laymon

Es war mein erster Laymon. Ich war sofort in seinem Bann. Das Setting ist toll und spannend. Eine einsame Insel nach einem Bootsunglück bei dem es einen Toten gab. Aber ist die Insel wirklich so einsam und verlassen? Ein fesselnder Thriller mit einigen Twists. Richtig starkes Buch

5

Ich wollte mal einen Psychothriller lesen… Ich wusste nicht wer Richard Laymon war… Jetzt bin ich schlauer und ich glaube mich kann kein Buch mehr schocken. Besorgniserregend bildlich. Aber so gut geschrieben! Hardcore. Laymon

2

nicht meins...

... es war mir zu brutal, vor allem die Beschreibung, was den Kindern von ihrem Vater angetan wurde. Ich musste ganz schön schlucken. Nachher habe ich nur noch überflogen. Also ein "Fast DNF". 2 🌟 und ich werde wohl kein Buch mehr von dem Autor lesen...

3

Zurecht im Heyne Hard Core - Verlag erschienen 🤯

Dieses Buch war mein erster Laymon und OMG 🤯 am Anfang hat sich die Geschichte extrem gezogen 🙄 die ersten 100 Seiten waren ok, da sich hier die Geschichte aufgebaut hat, dann kam jedoch eine mega Flaute für mich, weil wenig passierte 📖 Gegen Ende hat das Buch aber so eine Wendung genommen, bei der ich nur noch dachte: „Oha, wo bin ich denn jetzt nur gelandet“ 😄😄 Ich habe noch einige Bücher von Laymon auf dem SUB und bin wirklich gespannt 🛋️📖✨

3.5

Geplante Tabubrüche

Ich mag die Bücher von Richard Laymon eigentlich sehr gerne. Wichtig sei hier zu erwähnen das Ich die unzensierte Erstauflage gelesen habe. Ob es das besser macht ist die eigentliche Frage. Die Thematik ist leicht erklärt, unser Hauptcharakter strandet auf einer Insel. Die Geschichte ist mehr oder weniger in einer Art Tagebuchstil geschrieben, bzw würde Ich es so beschreiben. Die sexualisierten Tabubrüche unseres Hauptcharakters empfand ich leider als ziemlich geplant. Bzw wirkt es so als ob sich Laymon dachte: "Was kann Ich tun um zu provozieren..." Alles in allem... Kann man Mal Lesen, aber ist nix besonderes.

5

Mein erstes Buch. Damit habe ich angefangen zu Lesen. Und ich liebe es

4

Die Geschichte ist sehr spannend, teils verstörend und voller unheimlicher Wendungen. Für Fans von nervenaufreibenden Horror kann ich es nur empfehlen.

3.5

Die Insel die ich auf der Insel gelesen habe

Ok puh, muss das erstmal verdauen haha Das Buch ist echt hardcore und nichts für schwache Nerven. Wenn ihr also Probleme mit tw habt lest es bitte nicht! Eine Gruppe erleidet durch ein Unfall Schiffbruch auf einer einsamen Insel. Doch schnell wird klar das es kein Unfall war. Nach dem der erste der Gruppe stirbt müssen die anderen schauen das sie den Jäger jagen. Auf dieser Insel passieren die schlimmsten Sachen. Das wir die Geschichte als Tagebuch von einen der schiffbrüchigen lesen fand ich sehr passend. Auch wenn Rupert mir oft zu Pervers war, denke der autor hat das so gemacht weil er 18 ist. Muss sagen anfang war bisle zäh danach aber konnte ich nicht aufhören. Ein sehr harter und krasser thriller der wirklich nichts für jeden ist. Ich habe sogar manche Sachen übersprungen Da sie mir zu krass waren.

Die Insel die ich auf der Insel gelesen habe
3

Kein guter Laymon, aber auch kein schlechter. Bis zur Hälfte fand ich es echt nicht so gut. Ab der zweiten Hälfte wurde es besser, aber es gab bis dahin so einige Sachen, die mir nicht gefielen, weswegen ich keine bessere Bewertung geben kann.

4

Nichts für schwache Nerven

Wow ,was für ein tolles Buch. Es ist aber nichts für schwache Nerven. Der schreibstil ist leicht und flüssig . Es kommen aber sehr viele sexistische und brutale Szenen drin vor. Das ist nichts für jedermann. Meiner Meinung nach sollte es eine Trigger Wahrnung enthalten . Ich liebe den Stil und alles drum herum ..Die Charaktere waren sehr Identisch. Konnte mit ihnen fühlen und leiden . Das war definitiv nicht mein letztes Buch von diesen Autor

3

Die Geschichte wird aus der Sicht von Rupert erzählt. Wir lesen seine Geschichte aus der Vergangenheit, weil er alles erlebte in sein Tagebuch schreibt, dass wir quasi jetzt lesen. Man erfährt wie die 8 auf die Insel kommen und wie alle anwesenden zueinader stehen. Wir bekommen nur die Sicht von Rupert mit und da sind wir schon bei meinem erstrn Kritikpunkt, nämlich unser Prota. Was ein anwidernder, notgeiler Typ. In gefühlt jedem 2-3 Satz muss er erwähnen, wie hübsch und sexy doch die Frauen sind, die mit auf dem Trip sind. Es hat nur noch genervt. Ebenso fand ich das verhalten von Ruperts Freundin Connie ihm gegenüber echt mies. Ich hatte stellenweise das Gefühl, dass sich Laymon an Nichtigkeiten aufhängt und vieles Wiederholt. Bis zur Hälfte wars etwas ernüchternd, aber dann nahm alles eine krasse Wendung die mir dann schon mehr gefallen hat. Trotzdem musste Rupert immer noch erwähnen, wie schön doch „seine“ Frauen waren! Das Ende der Geschichte war ziemlich krass und brutal. Aber irgendwie lies es mich ernüchternd zurück. Leider für mich „nur“ ein durchschnittlicher Laymon, deswegen gibts 3 Sterne ⭐️ ⭐️ ⭐️

Post image
4

Die Insel war vor einigen Jahren mein erster Laymon. Rückblickend war es ein typischer Einstieg in seine Welt: brutal, temporeich und mit einer guten Portion sexueller Spannung. Die Tagebuchform aus der Sicht des 18-jährigen Rupert war etwas gewöhnungsbedürftig, aber hat gut zur Geschichte gepasst. Die Handlung ist durchgehend spannend und eskaliert schnell – ganz wie man es von Laymon kennt. Fazit: Ein starker Einstieg ins Laymon-Universum. Packend, direkt und nichts für schwache Nerven. Hat mich damals sofort neugierig auf mehr gemacht.

5

ABSOLUT PACKEND

Eins der besten Laymon Bücher. Konnte es kaum aus der Hand legen, weil es so spannend ist 🤗 Ein bisschen krank schon, aber das ist eben Laymon 😁😄 Auf einer Insel gestrandet und ein Killer ist unter Ihnen... Werden Sie ihn finden? Können Sie ihn aufhalten? Wer weiß 😉😁

5

Anfangs recht langwierig aber ab der Mitte sehr fesselnd, habe die letzten 150 Seiten durchgelesen. Das Ende hat mich sehr überrascht - typisch für Laymon? Ich weiss es noch nicht...

5

Spannend

Ich liebe den Schreibstil von Richard Laymon.

4

Spannend und heftig. Ich fand das Buch krass, es hat mich sehr gut unterhalten und gegruselt. Eines der besten von Laymon, wie ich finde.

Spannend und heftig. Ich fand das Buch krass, es hat mich sehr gut unterhalten und gegruselt. Eines der besten von Laymon, wie ich finde.
3

Ich weiss nicht so Recht was ich dazu schreiben soll. Es hat einen Grund warum dieses Buch indiziert ist. Es trieft vor sexueller Gewalt und weiteren schrecklichen Dingen. Es war wie ein Autounfall. Man sollte so etwas nicht lesen aber man kann wenn man erstmal angefangen kann man nicht aufhören.

1

Das war nix! Ewig lange Dialoge, ein Hauptprotagonist, der nur Frauenkörper im Kopf hat und erotische Fantasien, egal wie lebensbedrohlich die Lage grade ist und einfach so gut wie gar keine Spannung. Das Ende war wenigstens ganz gut im Vergleich zum Rest. Ich mag Laymon eigentlich und seine skurrilen Geschichten, aber diese hier war einfach nicht meins.

5

Unglaublich spannend, tolle Location, perfekter Schluß ❤️❣️

1

No words needed...

3

Ein typischer Laymon - spannend, aber etwas abgedreht am Ende

3

Unterhaltsam war das Buch irgendwie schon. Zumindest der Anfang und das Ende. Die 200 Seiten dazwischen waren hauptsächlich langweilig und hätten gut und gerne gekürzt werden können. Gegen Ende wurde es dann nochmal richtig krank. Dort entdeckt man dann auch warum dieses Buch im Heyne Hardcore Verlag erschienen ist. Mich hat hauptsächlich gestört, dass die Charaktere sich total seltsam benommen haben und es überhaupt keine unerwarteten Wendungen gegeben hat - was man bei anderen Büchern vermutet, dass der Schein trügen wird und es sich dann doch anders rausstellt war hier überhaupt nicht so. Alles war immer genau so, wie es auch gesagt wurde. Das fand ich ziemlich schade, aber gehört vermutlich zu Laymons Stil und hat auf gewisse Weise ja auch etwas für sich. Wenn man damit nicht rechnet, ist es ja dann doch wieder unerwartet oder? Ich werde definitiv nochmal einen Laymon lesen.

2

2,5 Sterne. Was für ein Trash (aber das Ende hat einen gewissen, bösen Witz - ich glaube, dass hat man in der zensierten Ausgabe geändert).

1

Sorry... geht gar nicht

Langatmig, sinnlos brutal zuviel Sexfantasien... eines der schlechtesten Bücher ever...

5

Ich glaube es gibt zwei Sorten von Buchfans  die, die ein Buch lesen und damit wars das & diejenigen, die geliebte Bcher auch wiederholt lesen. Ich gehre eindeutig zur zweiten Sorte. Wenn ich etwas mag, dann bin ich sehr loyal und es kann durchaus vorkommen, dass ich ein Buch alle paar Jahre nochmal lese. Und so kommt es, dass ich dieses Jahr nun das dritte Mal zu Die Insel von Richard Laymon gegriffen habe. Hierbei schwingt sicherlich auch eine Menge Nostalgie mit, denn Die Insel war tatschlich mein allererstes Laymon-Buch, mit dem ich 2007 angefangen habe. Ich wei noch genau, dass ich damals fassungslos und entsetzt war. Wer bitte kommt auf solche Ideen? Und so sa ich vor dem Buch und habe die Geschichte kopfschttelnd in einem Stck weggelesen. Fr mich war das damals etwas ganz neues und verrcktes. Heute kenne ich leider schon so ziemlich jede Geschichte von Laymon. Man wei nun, was einen erwartet und ist nicht mehr and so entsetzt wie damals, doch ich werde diese Begeisterung niemals vergessen. Seine Bcher haben einfach allesamt eine richtige Sogwirkung auf mich. Die Insel spaltet brigens auch die Gemter. Selbst unter Laymon-Fans kenne ich einige Stimmen, die das Buch als sein schlechtestes bezeichnen. Ich persnlich finde, dass Die Insel zu seinen besten Werken gehrt, einfach weil Laymons Handschrift hier so unverkennbar ist und er es wirklich auf die Spitze treibt. Kauft man das Buch heutzutage, bekommt man brigens eine gekrzte Version. In Die Insel begleiten wir den jungen Rupert, der eher einem frisch pubertren Jungen gleicht als einem Studienanfnger. Rupert denkt, egal wie brenzlig oder bedrohlich die Lage ist, an Sex. An Brste oder Hintern. Wahlweise auch ein anderer nackter Streifen Haut, da ist Rupert nicht so whlerisch. Auswahl an sich hat er genug, denn er ist gleich mit mehreren, leicht bekleideten Damen auf einer Insel gestrandet, nachdem ihre Yacht aus heiterem Himmel explodiert ist. Nach und nach werden die mnnlichen Gruppenmitglieder bestialisch gettet, so dass Rupert mit den Frauen allein zurckbleibt. Es wird wild spekuliert, wer hinter den Morden stecken knnte, doch was dann letztlich wirklich passiert, drauf wre wohl niemand gekommen  zumindest niemand mit Verstand. Und genau das liebe ich so an seinen Bchern. Mit Verstand kommt man hier einfach nicht weit. Als normal denkender Mensch wrde man niemals so handeln wie die Figuren im Buch. Von daher ist es das beste, man lsst sich einfach von der Geschichte mitziehen und wirft seinen Verstand einfach mal zeitweise ber Bord. Laymons Art Geschichten zu erzhlen ist einfach unverkennbar. Die Charaktere sind eher oberflchlich gezeichnet. Wir haben es mit Charakteren zu tun, die nicht logisch handeln, die sogar eher verrckte Sache tun und in den bldesten Momenten zu Sexgedanken abdriften, statt sich um das Wesentliche zu kmmern. Aber eben genau das macht fr mich ein guter Laymon aus! Ich mchte abstruse Geschichten und einfltige Charaktere. Und abstruser als bei  Die Insel wird es einfach nicht mehr.

1

Die grüne (anscheinend unzensierte) Ausgabe ist leider gar nicht mein Geschmack. Ich hätte abbrechen sollen. Stattdessen habe ich mich durch den sexistischsten Schreibstil ever gequält.

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