Wieviel Erde braucht der Mensch?
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Description
Mit seiner meisterlichen Erzählung »Wie viel Erde braucht der Mensch?« (1886) gelang Leo Tolstoi eine zeitlose, eindrucksvolle Parabel auf das menschliche Streben nach Gewinn und Besitz: Als der Bauer Pachom ein kleines Stück Land kauft, fühlt er sich stolz und glücklich. Doch schon bald will er mehr, und fortan bestimmen Habgier und Mißgunst sein Leben – bis in den Tod. Neben der Titelgeschichte enthält diese Auswahl drei weitere Erzählungen des großen russischen Romanciers: »Wovon die Menschen leben«, »Die beiden Alten« und »Die drei Greise«.
Book Information
Author Description
Leo Tolstoi (1828–1910) entstammte einem alten russischen Adelsgeschlecht. Nach ausgedehnten Reisen durch Europa zog er sich auf sein Familiengut Jasnaja Poljana zurück und verfasste dort seine berühmten Romane und Erzählungen.
Posts
Tiefgründige Geschichte von einem Meister Autor.
Ich fand das Buch ziemlich gut... Tolstoi stellt die zeitlose Frage nach Gier und Genügsamkeit. Die Parabel zeigt sehr eindringlich, wohin das Streben nach "immer mehr" führen kann. Das Ende ist so simpel wie genial und hallt definitiv nach. Man kann das Buch wunderbar in einem Rutsch durchlesen. Der Schreibstil ist klar und flüssig, ohne unnötig kompliziert zu sein. Nicht alles an der Weltanschauung entsprach meinem persönlichen Denken oder meiner Lebensrealität. Aber: Die Kernbotschaften dahinter – die Kritik an der Maßlosigkeit und die Besinnung auf das Wesentliche – sind universell und haben mich absolut überzeugt. Fazit: Ein kleines Buch mit einer großen Wirkung. Perfekt für alle, die über das Leben nachdenken wollen, ohne sich durch einen 1000-Seiten-Wälzer zu quälen.

Nette Kurzgeschichten - sehr christlich geprägt
Man merkt stark wie die jeweiligen Geschichten (mit Ausnahme von der „Wieviel Erde braucht der Mensch) grundlegende christliche Prinzipien einem versuchen näher zu bringen. Tolstois Sprache und Erzählweise ist wie so oft sehr angenehm zu lesen und beschreibt das wesentliche der Handlung. Wovon die Menschen leben (3.5/5) In der Geschichte nimmt ein Schuster einen frierenden Mann bei sich auf. Dieser Mann ist in Wahrheit ein Engel, der drei Fragen beantworten soll: 1. Was wohnt im Menschen? 2. Was ist dem Menschen nicht gegeben? 3. Wovon leben die Menschen? Die Antworten diese Fragen sind 1. Liebe 2. Zu wissen, was er braucht und 3. Liebe. Schön geschrieben und interessante Geschichte, lässt wie bei Tolstoi so oft jedoch wenig Interpretationsspielraum, da Tolstoi immer klar auf die Message verweist. Die beiden Alten (4/5) Auch eine sehr nette Geschichte - 2 Männer wollen nach Jerusalem pilgern. Einer der beiden möchte nach Wasser in einem Bauernhaus fragen in welchem er die ausgehungerten Hausherren antrifft während der andere vorausgeht. Dies führt dazu das der erste mehrere Tage bei den Bauern zuhause bleibt und sie wieder aufrichtet und anschließend die Reise abbricht und nachhause geht da er sein ganzes Geld ausgegeben hat. Der andere Mann hingegen ist nach Jerusalem gegangen und sieht dort den Geist seines Pulgerpartners wodurch er später realisiert das die Seele des ersten Mannes in Jerusalem (also bei Gott) sei und das dies wichtiger ist als die physische Präsenz im heiligen Ort. Wieviel Erde braucht der Mensch? (5/5) Habe ich schonmal Bewertet. Grandios. Die Drei Greise (3/5) Dies ist eine sehr kurze Volkssage welche von einem Bischoff handelt, welcher realisiert das der Glaube dieser Drei Greise reiner ist als der der aller meisten Menschen auch wenn sie diesen niemals artikulieren könnten und das die persönliche Reinheit des Glaubens im Vordergrund steht. Jede dieser Geschichten ist stark von Tolstois christlich-humanistischer Weltanschauung durchzogen. Es geht um christliche Werte und das Menschsein, (Nächsten-)Liebe und Demut und kritisiert Egoismus, Gier und vor allem Materialismus. Die Kernaussage ist jedoch, das nicht jede Sünde und jedes Vergehen einen Ausmacht sondern die Liebe und Aufopferung der Menschen. Ein nichtsnutziger Trinker der jemandem seinen letzten cent geben würde ist näher an Gott als jeder gierige Reiche der noch so Kirchenkonform leben mag aber andere ihren Umständen überlässt.

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Mit seiner meisterlichen Erzählung »Wie viel Erde braucht der Mensch?« (1886) gelang Leo Tolstoi eine zeitlose, eindrucksvolle Parabel auf das menschliche Streben nach Gewinn und Besitz: Als der Bauer Pachom ein kleines Stück Land kauft, fühlt er sich stolz und glücklich. Doch schon bald will er mehr, und fortan bestimmen Habgier und Mißgunst sein Leben – bis in den Tod. Neben der Titelgeschichte enthält diese Auswahl drei weitere Erzählungen des großen russischen Romanciers: »Wovon die Menschen leben«, »Die beiden Alten« und »Die drei Greise«.
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Author Description
Leo Tolstoi (1828–1910) entstammte einem alten russischen Adelsgeschlecht. Nach ausgedehnten Reisen durch Europa zog er sich auf sein Familiengut Jasnaja Poljana zurück und verfasste dort seine berühmten Romane und Erzählungen.
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Tiefgründige Geschichte von einem Meister Autor.
Ich fand das Buch ziemlich gut... Tolstoi stellt die zeitlose Frage nach Gier und Genügsamkeit. Die Parabel zeigt sehr eindringlich, wohin das Streben nach "immer mehr" führen kann. Das Ende ist so simpel wie genial und hallt definitiv nach. Man kann das Buch wunderbar in einem Rutsch durchlesen. Der Schreibstil ist klar und flüssig, ohne unnötig kompliziert zu sein. Nicht alles an der Weltanschauung entsprach meinem persönlichen Denken oder meiner Lebensrealität. Aber: Die Kernbotschaften dahinter – die Kritik an der Maßlosigkeit und die Besinnung auf das Wesentliche – sind universell und haben mich absolut überzeugt. Fazit: Ein kleines Buch mit einer großen Wirkung. Perfekt für alle, die über das Leben nachdenken wollen, ohne sich durch einen 1000-Seiten-Wälzer zu quälen.

Nette Kurzgeschichten - sehr christlich geprägt
Man merkt stark wie die jeweiligen Geschichten (mit Ausnahme von der „Wieviel Erde braucht der Mensch) grundlegende christliche Prinzipien einem versuchen näher zu bringen. Tolstois Sprache und Erzählweise ist wie so oft sehr angenehm zu lesen und beschreibt das wesentliche der Handlung. Wovon die Menschen leben (3.5/5) In der Geschichte nimmt ein Schuster einen frierenden Mann bei sich auf. Dieser Mann ist in Wahrheit ein Engel, der drei Fragen beantworten soll: 1. Was wohnt im Menschen? 2. Was ist dem Menschen nicht gegeben? 3. Wovon leben die Menschen? Die Antworten diese Fragen sind 1. Liebe 2. Zu wissen, was er braucht und 3. Liebe. Schön geschrieben und interessante Geschichte, lässt wie bei Tolstoi so oft jedoch wenig Interpretationsspielraum, da Tolstoi immer klar auf die Message verweist. Die beiden Alten (4/5) Auch eine sehr nette Geschichte - 2 Männer wollen nach Jerusalem pilgern. Einer der beiden möchte nach Wasser in einem Bauernhaus fragen in welchem er die ausgehungerten Hausherren antrifft während der andere vorausgeht. Dies führt dazu das der erste mehrere Tage bei den Bauern zuhause bleibt und sie wieder aufrichtet und anschließend die Reise abbricht und nachhause geht da er sein ganzes Geld ausgegeben hat. Der andere Mann hingegen ist nach Jerusalem gegangen und sieht dort den Geist seines Pulgerpartners wodurch er später realisiert das die Seele des ersten Mannes in Jerusalem (also bei Gott) sei und das dies wichtiger ist als die physische Präsenz im heiligen Ort. Wieviel Erde braucht der Mensch? (5/5) Habe ich schonmal Bewertet. Grandios. Die Drei Greise (3/5) Dies ist eine sehr kurze Volkssage welche von einem Bischoff handelt, welcher realisiert das der Glaube dieser Drei Greise reiner ist als der der aller meisten Menschen auch wenn sie diesen niemals artikulieren könnten und das die persönliche Reinheit des Glaubens im Vordergrund steht. Jede dieser Geschichten ist stark von Tolstois christlich-humanistischer Weltanschauung durchzogen. Es geht um christliche Werte und das Menschsein, (Nächsten-)Liebe und Demut und kritisiert Egoismus, Gier und vor allem Materialismus. Die Kernaussage ist jedoch, das nicht jede Sünde und jedes Vergehen einen Ausmacht sondern die Liebe und Aufopferung der Menschen. Ein nichtsnutziger Trinker der jemandem seinen letzten cent geben würde ist näher an Gott als jeder gierige Reiche der noch so Kirchenkonform leben mag aber andere ihren Umständen überlässt.











