Dostojewski – Der Spieler
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Description
Die Liebe, das Geld und die Macht – das sind die zentralen Motive in Dostojewskis erzählerisch dichtem Roman »Der Spieler«, der autobiografische Züge trägt. Die Abgründe der Spielsucht erfuhr Dostojewski am eigenen Leib: In Deutschland verfiel er dem Roulette, spielte oft tagelang und verlor seine letzten Ersparnisse. Auch die tragische Liebe zu einer jungen Studentin findet Eingang in dieses Werk, sie spiegelt sich in der Figur der Polina. Die Unmittelbarkeit dieser Erfahrungen ist überall im Roman beunruhigend spürbar: Das Spiel ist die rauschhafte Provokation des Schicksals. Hier präsentiert als Hardcover-Ausgabe mit Schmuckprägung.
Schmuckausgabe von Dostojewskis Gesellschaftssatire und Spielsuchtbekenntnis »Der Schriftsteller, einer der bedeutendsten seiner Zeit und zugleich eine der getriebensten, zerrissensten Künstler-Persönlichkeiten, konnte viele Jahre nicht ohne das Glücksspiel sein. Spielcasinos, darunter in Wiesbaden und in Baden-Baden, zogen ihn magisch an und ließen ihn regelrecht in den Abgrund seiner Existenz blicken.« Der Tagesspiegel »Das Risiko gehört für mich dazu. Ich kann nicht anders: ohne Risiko, ohne Druck, ohne den Abgrund vor mir zu haben, kann ich überhaupt nicht produktiv sein.« Fjodor M. Dostojewski
Ausstattung: Surbalin Linea mit Schmuckprägung
Book Information
Author Description
Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821–1881) war das zweite von acht Kindern einer verarmten Adelsfamilie aus Moskau. Vier Jahre Zwangsarbeit wegen revolutionärer Umtriebe prägten sein Leben ebenso wie seine Spielleidenschaft und daraus resultierende Geldsorgen. Neben neun Romanen verfasste Dostojewski ab 1846 zahlreiche Erzählungen, Novellen und Essays.
Posts
Amüsanter Klassiker
Fjodor Dostojewskis Roman "Der Spieler" trägt gleich in zweierlei Hinsicht autobiografische Züge. Einerseits war Dostojewski selbst ein Spieler und wie auch sein Hauptprotagonist Aleksej Iwanowitsch hatte er eine unglückliche Liebe. Das Ganze spielt in der fiktiven Stadt Roulettenburg. Der General ist hochverschuldet und die einzige Chance seine Schulden bei dem Franzosen de Grieux zurückzuzahlen besteht in einer Erbschaft. Zudem ist der General der jungen Mademoiselle Blanche verfallen, doch diese wird ihn nicht ehelichen, solange er nicht ausreichende Geldmittel zur Verfügung hat. Und so wartet er ungeduldig auf das Dahinscheiden der steinreichen Erbtante. Indes ist sein Hauslehrer Aleksej Iwanowitsch unsterblich in des Generals Stieftochter Polina verliebt. Doch diese, sich seiner Gefühle durchaus im Klaren, nutzt ihn nur aus und verspottet ihn obendrein. Doch nicht nur Aleksej buhlt um Polinas Gunst, auch der Franzose bekundet Interesse an ihr - wird sie jedoch nicht ehelichen solange der General bei ihm so tief in der Kreide steht. Das von allen erhoffte Telegramm, welches den Tod der Erbtante übermitteln sollte, kommt jedoch Tag um Tag nicht. Die Ungeduld von allen Beteiligten wächst. Umso erstaunter ist man, als die Matriarchin putzmunter in Roulettenburg auftaucht. Und die Gute nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie lässt jeden der Anwesenden wissen, was sie von ihm hält - und das ist nicht viel. Als sie dann auch noch Gefallen am Roulette findet, sieht der General allmählich sein Erbe dahinschwinden ... Die ganze Geschichte wird aus Sicht von Aleksej erzählt. Die Tante umgibt sich gerne mit ihm und geht mit Aleksej auch ins Casino. Wir erleben im Laufe der Geschichte, wie Aleksejs Verliebtheit in Polina, allmählich seiner Spielsucht weicht. Schon in "Die Brüder Karamasov" war ich begeistert von Dostojewskis Charakterstudien und auch in "Der Spieler" finde ich die Ausarbeitung der Charaktere mit all ihren Stärken und Schwächen überaus gelungen. Am liebsten mochte ich tatsächlich die Erbtante, die war ganz nach meinem Geschmack. Meine einzige Kritik gilt der Übersetzung, die ich doch oft als holprig empfand - manche Sätze wirkten auf mich auch unvollständig. Wenn jemand eine gute neuere Übersetzung kennt, gebt mir gerne Bescheid. Insgesamt hat mir auch dieser Dostojewski wieder gut gefallen. Er ist teilweise komisch bis grotesk, hat aber auch einige ernste Züge. Übersetzt aus dem Russischen von Hermann Röhl.

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Die Liebe, das Geld und die Macht – das sind die zentralen Motive in Dostojewskis erzählerisch dichtem Roman »Der Spieler«, der autobiografische Züge trägt. Die Abgründe der Spielsucht erfuhr Dostojewski am eigenen Leib: In Deutschland verfiel er dem Roulette, spielte oft tagelang und verlor seine letzten Ersparnisse. Auch die tragische Liebe zu einer jungen Studentin findet Eingang in dieses Werk, sie spiegelt sich in der Figur der Polina. Die Unmittelbarkeit dieser Erfahrungen ist überall im Roman beunruhigend spürbar: Das Spiel ist die rauschhafte Provokation des Schicksals. Hier präsentiert als Hardcover-Ausgabe mit Schmuckprägung.
Schmuckausgabe von Dostojewskis Gesellschaftssatire und Spielsuchtbekenntnis »Der Schriftsteller, einer der bedeutendsten seiner Zeit und zugleich eine der getriebensten, zerrissensten Künstler-Persönlichkeiten, konnte viele Jahre nicht ohne das Glücksspiel sein. Spielcasinos, darunter in Wiesbaden und in Baden-Baden, zogen ihn magisch an und ließen ihn regelrecht in den Abgrund seiner Existenz blicken.« Der Tagesspiegel »Das Risiko gehört für mich dazu. Ich kann nicht anders: ohne Risiko, ohne Druck, ohne den Abgrund vor mir zu haben, kann ich überhaupt nicht produktiv sein.« Fjodor M. Dostojewski
Ausstattung: Surbalin Linea mit Schmuckprägung
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Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821–1881) war das zweite von acht Kindern einer verarmten Adelsfamilie aus Moskau. Vier Jahre Zwangsarbeit wegen revolutionärer Umtriebe prägten sein Leben ebenso wie seine Spielleidenschaft und daraus resultierende Geldsorgen. Neben neun Romanen verfasste Dostojewski ab 1846 zahlreiche Erzählungen, Novellen und Essays.
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Amüsanter Klassiker
Fjodor Dostojewskis Roman "Der Spieler" trägt gleich in zweierlei Hinsicht autobiografische Züge. Einerseits war Dostojewski selbst ein Spieler und wie auch sein Hauptprotagonist Aleksej Iwanowitsch hatte er eine unglückliche Liebe. Das Ganze spielt in der fiktiven Stadt Roulettenburg. Der General ist hochverschuldet und die einzige Chance seine Schulden bei dem Franzosen de Grieux zurückzuzahlen besteht in einer Erbschaft. Zudem ist der General der jungen Mademoiselle Blanche verfallen, doch diese wird ihn nicht ehelichen, solange er nicht ausreichende Geldmittel zur Verfügung hat. Und so wartet er ungeduldig auf das Dahinscheiden der steinreichen Erbtante. Indes ist sein Hauslehrer Aleksej Iwanowitsch unsterblich in des Generals Stieftochter Polina verliebt. Doch diese, sich seiner Gefühle durchaus im Klaren, nutzt ihn nur aus und verspottet ihn obendrein. Doch nicht nur Aleksej buhlt um Polinas Gunst, auch der Franzose bekundet Interesse an ihr - wird sie jedoch nicht ehelichen solange der General bei ihm so tief in der Kreide steht. Das von allen erhoffte Telegramm, welches den Tod der Erbtante übermitteln sollte, kommt jedoch Tag um Tag nicht. Die Ungeduld von allen Beteiligten wächst. Umso erstaunter ist man, als die Matriarchin putzmunter in Roulettenburg auftaucht. Und die Gute nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie lässt jeden der Anwesenden wissen, was sie von ihm hält - und das ist nicht viel. Als sie dann auch noch Gefallen am Roulette findet, sieht der General allmählich sein Erbe dahinschwinden ... Die ganze Geschichte wird aus Sicht von Aleksej erzählt. Die Tante umgibt sich gerne mit ihm und geht mit Aleksej auch ins Casino. Wir erleben im Laufe der Geschichte, wie Aleksejs Verliebtheit in Polina, allmählich seiner Spielsucht weicht. Schon in "Die Brüder Karamasov" war ich begeistert von Dostojewskis Charakterstudien und auch in "Der Spieler" finde ich die Ausarbeitung der Charaktere mit all ihren Stärken und Schwächen überaus gelungen. Am liebsten mochte ich tatsächlich die Erbtante, die war ganz nach meinem Geschmack. Meine einzige Kritik gilt der Übersetzung, die ich doch oft als holprig empfand - manche Sätze wirkten auf mich auch unvollständig. Wenn jemand eine gute neuere Übersetzung kennt, gebt mir gerne Bescheid. Insgesamt hat mir auch dieser Dostojewski wieder gut gefallen. Er ist teilweise komisch bis grotesk, hat aber auch einige ernste Züge. Übersetzt aus dem Russischen von Hermann Röhl.





