Alle lieben Dandelion, aber sie ist tot

Alle lieben Dandelion, aber sie ist tot

Hardback
3.728

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Description

Manchmal braucht man Lügen, um zu überleben

Sieben Monate nach dem Tod ihrer Schwester Dandelion ist Poppys Welt noch immer aus dem Gleichgewicht geraten. Da stößt sie auf dem Smartphone ihrer Schwester auf die Nachricht eines Mannes namens Jake, gibt sich kurz entschlossen als ihre wilde große Schwester aus und verabredet sich mit ihm. Ausgerechnet an Dandelion vierzigstem Geburtstag. Doch nur ein Mal will sie so mutig sein wie Dandelion – und ihr dadurch nah sein.

»Es war ihr nicht wie ein Zufall vorgekommen, eher wie eine Intervention ihrer Schwester. Im Bad hatte Poppy mit ihrem Spiegelbild über den ethischen Aspekt ihres Vorhabens debattiert und sich auf Folgendes geeinigt: Es war nur für eine Nacht. Es war nur eine Eskapade anlässlich des Geburtstags ihrer Schwester. Nur für eine Nacht wollte Poppy Dandelion sein.«

Eine Lüge leben. Eine Lüge lieben?

Für Poppy und Jake ist es Liebe auf den ersten Blick. Jeder Moment mit Jake fühlt sich echt, schön und richtig an – obwohl alles auf einer Lüge basiert.

»Wenn Poppy die Geschichte von Anfang an erzählen würde – dann würde Jake vielleicht verstehen, dass nicht alle Lügen schrecklich sind. Dass sie manchmal ein Weg sind, um der Wahrheit näher zu kommen. Manchmal braucht man Lügen, um zu überleben.«

Als die Grenzen zwischen Trauer und Liebe verschwimmen, steht Poppy vor einer schweren Entscheidung: Soll sie die Erinnerung an Dandelion durch Lügen aufrechterhalten oder alles für ihr eigenes Glück riskieren?

›Alle lieben Dandelion, aber sie ist tot‹ ist ein einfühlsamer und gleichzeitig humorvoller Debütroman über zwei ungleiche Schwestern, Liebe, Trauer und den Mut, nach einem schlimmen Verlust wieder zu leben und Hoffnung zu finden.

»Dieser Roman lässt sich kaum aus der Hand legen … Unbedingt lesen.« Cosmopolitan


Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
416
Price
23.70 €

Author Description

Rosie Storey ist auf einem Bauernhof in Südengland aufgewachsen und wurde mit Gedichten von Wendy Cope und Liedern von Joni Mitchell großgezogen. Nach ihrem Abschluss zog sie nach East London und verfolgte dort dreizehn Jahre lang eine Karriere im Technologiebereich, bevor sie ihren Debütroman ›Alle lieben Dandelion, aber sie ist tot‹ fertigstellte. Sie hat einen Master in Kreativem Schreiben und arbeitet als Schreibcoach.

Posts

11
All
3.5

Ungewöhnliche Schwesterngeschichte

Poppys ältere Schwester Dandelion stirbt mit nur 39 Jahren und Poppy vermisst sie so sehr, dass sie ihren Tod schwer verwinden kann. Regelmäßig besucht sie die ehemalige Wohnung, die sie geerbt hat, erinnert sich dort an sie und führt Gespräche mit ihr. Als Poppys Handy kaputt geht, übernimmt sie Dandelions altes Handy, entdeckt darauf eine Dating-App und antwortet auf eine alte Nachricht von Jake, allerdings mit der Identität ihrer Schwester. Schon nach dem ersten Treffen der beiden bahnt sich etwas an, obwohl Poppy in einer anderen Beziehung ist und unter falschem Namen dated – keine gute Basis, doch auch Jake verhält sich im Verlauf nicht immer ehrlich. Kann sich daraus am Ende doch noch eine gute, vertrauensvolle Beziehung entwickeln?  Und über allem schwebt die ältere Schwester Dandelion wie ein Fixstern, im guten wie im schlechten Sinne, als Beschützerin, Vorreiterin, Kämpferin, Exzentrische, Feministin, Mutige – aber sie ist tot!  „ Du bist sie und sie ist du und daran ändert auch der Tod nichts.“ Abgesehen von den Unaufrichtigkeiten beider Hauptprotas („Manchmal braucht man Lügen, um zu überleben.“) empfand ich auch die sexuellen Fantasien, die ausgebreitet wurden und das wiederholte abchecken als unangenehm, ich vermute allerdings, es liegt daran, dass der Roman primär für eine jüngere Zielgruppe gedacht ist.  Insgesamt ein moderner, gut lesbarer Roman, der abwechselnd aus Poppys und Jakes Sicht erzählt wird und die Themen Tod in jungen Jahren, Trauer, Misskommunikation, Geheimnisse und Zusammenhalt sowie unterschiedliche (familiäre) Beziehungen thematisiert.  „ So war das Leben. Es war aufregend, und am Ende würde es sie umbringen – aber vorher würde es brennen.“

3

Manchmal braucht man Lügen um zu überleben Die junge Frau, schön, traurig, geheimnisvoll, auf dem Cover machte mich neugierig auf ihre Geschichte. Da die Geschichte als Hörbuch verfügbar war, griff ich gern zu. Dandelin ist seit einem dreiviertel Jahr tot. Sie starb mit nur 39 Jahren. Ihre jüngere Schwester Poppy, versucht den Verlust zu verarbeiten. Dandelin hat ihr alles hinterlassen, Wohnung, Kleider, alles. Poppy kann nicht loslassen und versucht, in das Leben ihrer Schwester zu schlüpfen und stellt ihr eigenes Leben in Frage. Dann lernt sie Jake kennen, obwohl sie in einer festen Beziehung ist. Auch Jake hat eine schlimme Zeit hinter sich die Trennung von Frau und Kind. Poppy spielt ihm vor, ihre Schwester zu sein. Können beide zueinander finden? Wie die Lüge auflösen, die sie von Tag zu Tag lieber lebt. Und immer überdecken sich die Charaktere von Dadelion und Poppy, alles verwischt. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Poppa und Jack erzählt. Es springt immer hin und her und verwirrt sich zwischen Wunsch und Realität. Manche Beweggründe der Protagonisten sind für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Die Charaktere erscheinen unbeständig, unaufrichtig, ohne dass sich mir die Gründe erschließen. Trotzdem war es gut, modern und flüssig erzählt. Familienprobleme, Trauerbewältigung, Betrug und Selbstfindung sind Themen. Aber auch die Suche nach der richtigen Entscheidung um glücklich leben zu können. Die Geschichte von Poppy und Jake hat mich nicht wirklich erreicht. Teilweise flott, aber immer etwas durcheinander, konnte ich mich mit niemandem identifizieren. Daher fiel es mir auch schwerer als gewöhnlich dem Hörbuch zu folgen. Obwohl die beiden Sprecher gut und ausdrucksstark gelesen haben. Im letzten Teil der Geschichte kommt nochmal etwas Tiefe und Struktur hinein und somit war dies keine verlorene Hörzeit und das Buch/Hörbuch wird sicher viele begeisterte Leseende/Hörende finden.

3

Lügen haben kurze Beine

Ich habe "Alle lieben Dandelion, aber sie ist tot" von Rosie Storey als Hörbuch gehört, eingelesen von Nora Schulte und Julian Tennstedt. Das Hörbuch hat mich etwas zwiespältig zurück gelassen. Poppy trauert immer noch um ihre Schwester Dandalion, die vor 7 Monaten gestorben ist. Seither ist nichts mehr so, wie es war. Sie hat von ihrer Schwester die luxuriöse Wohnung geerbt, will sie aber nicht verkaufen, nur dort fühlt Poppy sich Dandelion richtig nah.. Als eines Tages ihr Handy kaputt geht, nimmt sie kurzerhand Dandelions Handy in Betrieb. Dort entdeckt Poppy eine Dating-App und eine Nachricht von Jake. Sie antwortet ihm als Dandelion, trifft sich mit ihm und zwischen den beiden funkt es sofort. Soll sie ihm jetzt schon sagen, wer sie wirklich ist oder noch damit warten? Was hat Vorrang, die Erinnerung an ihre Schwester oder ihr eigenes Glück? Die Beschreibung der unterschiedlichen Charaktere ist Rosie Storey gut gelungen, die Zerissenheit Poppys zwischen der Liebe zu ihrer Schwester und der Lüge gegenüber Jake. Und dann gibt es da ja auch noch Sam, der mir auf Anhieb unsympathisch war. Ich habe das Hörbuch ziemlich schnell durchgehört, die Story ist spannend aufgebaut, die Sprache modern und leicht verständlich. Allerdings sind mir sowohl Poppy als auch Jake an vielen Stellen wie pubertierende Jugendliche vorgekommen (obwohl sie beide Ü30 sind) und ich hätte besonders Poppy manchmal gerne geschüttelt. Am sympathischsten waren mir noch Zoe, die Exfrau von Jake und der kleine Billy. Zoe mit ihrer ruhigen Art hat für meinen Geschmack viel zum Gelingen der Story beigetragen, der kleine Billy sowieso! Die beiden Sprechenden haben mir sehr gut gefallen, ihre Interpretation der unterschiedlichen Charaktere ist überzeugend, die Stimmen sehr angenehm. Sie haben die für mich teilweise merkwürdige Handlung gerettet. Aber vielleicht bin ich für diesen Roman auch schon zu alt? Lesende bis schätzungsweise 30 Jahre werden sicherlich Spaß an der Story haben, ich persönlich war leider enttäuscht und hatte aufgrund des Klappentextes mehr erwartet... Von mir gibt es daher nur (subjektive) 3 Sterne!

4

Wie cool war das bitte? Ich habe zwar irgendwie etwas anderes erwartet, aber trotzdem hat mich das Buch total abgeholt. Stellenweise war es mir etwas zu viel des Guten, einfach zu gewollt, nichtsdestotrotz wurde ich wirklich gut unterhalten. Es ist sehr realitätsnah und hat auch einige humorvolle Stellen zu bieten. Zudem bietet es einiges an Tiefgang und so bildet sich ein wundervolles Gesamtwerk.

4

»Wir dachten, die Welt gehört uns. Oder vielleicht dachte ich, die Welt gehört ihr. Eine Zeit lang war das tatsächlich so.« Der Debütroman „Alle lieben Dandelion, aber sie ist tot“ von Rosie Storey hat 416 Seiten und wurde am 30.04.26 vom dtv Verlag veröffentlicht. Ein halbes Jahr nachdem Dandelion stirbt, stößt Poppy im Handy ihrer Schwester auf Jake, von dem sich ein paar unbeantwortete Nachrichten in einem Dating-App Chat befinden. Poppy beschließt, sich im Namen ihrer Schwester Dandelion, mit Jake zu einem Date zu verabreden. Trotz der langjährigen Beziehung von Poppy, trifft sie sich mit dem Fremden und es funkt sofort zwischen den Beiden. Wie lange kann diese große Lüge zwischen Ihnen gut gehen? Die Geschichte wird abwechselnd aus den personenbezogenen Erzählerperspektiven von Poppy und Jake erzählt. Der Schreibstil ist einfach und leicht verständlich. Mich hat das Buch emotional total berührt, die Themen Liebe, Tod, Trauer und Familie wurden sehr gut aufgegriffen. Leider hat sich die schlechte Kommunikation bis zum Schluss durchgezogen, was bei über 400 Seiten irgendwann einfach nur noch Frustration bei mir ausgelöst hat. Trotzdem war die Geschichte nicht langweilig und ich hab es in einem Tag inhaliert. Ich würde jedem das Buch empfehlen, der nicht nach einer typisch leichten, lockeren Liebesgeschichte sucht. Für ein Debütroman auf jeden Fall sehr beeindruckend!

4.5

„Manchmal braucht man Lügen, um zu überleben“

Dandelion ist tot. Poppys große Schwester starb vor wenigen Monaten und sie versucht, langsam wieder ins Leben zurückzufinden. Oft geht sie in Dandelions Wohnung und schwelgt in Erinnerungen. Nach einem Zusammenstoß mit einem ekligen Mann, der in einem kaputten Handy gipfelte, ist sie wieder einmal dort um das alte Handy ihrer Schwester zu nutzen. Darauf findet sie eine Dating-App mit einer Nachricht. So entsteht der Plan, sich einmal als ihre große, mutige, toughe Schwester auszugeben. Sie schreibt Jake und erfährt nach und nach Dinge über sich und ihre tote Schwester, die ihr Leben völlig auf den Kopf stellen. “Deine große Schwester hat mir so viel über das Leben beigebracht. Wie man wahnsinnigen Spaß hat. Wie man leidenschaftlich liebt. Wie man sich nicht darum schert, was andere Leute über einen denken. Wie wichtig es ist, man selbst zu sein. Und jedes Mal, wenn ich dich ansehe, Poppet. Jedes Mal, wenn ich dich ansehe, sehe ich diese Liebe, diese Tapfer-keit. Du bist sie, und sie ist du, und daran ändert auch der Tod nichts. Soll er's doch versuchen.” Ich hoffe sehr, dass Rosie Storey das nächste Buch schon geschrieben hat und bald veröffentlichen kann, denn eins ist sicher: ich will es haben. Diese Geschichte hat mich so in ihren Bann gezogen wie wenige Bücher zuvor. Mir gefiel, dass die Kapitel abwechselnd aus Jakes und Poppys Sicht geschrieben wurden, so wird das Bild nach und nach zusammengesetzt. Der Schreibstil ist angenehm, modern und kinoreif. Trauer, Liebe, Familie, Zusammenhalt, Geheimnisse - all dies bietet das Buch und noch viel mehr. Nach fünfzig Seiten hatte ich das Buch weggelegt um zu schlafen und am nächsten Tag nicht wieder weglegen können. Ich habe mit Poppy geliebt und gelitten, gerätselt, gewütet und genossen. Gelungen fand ich auch die Darstellung der verschiedenen Beziehungen, egal ob familiär oder Liebesbeziehung, hier gibt es kein schwarz oder weiß, sondern ganz viel grau und vor allem bunt. Ein echtes Feuerwerk an Emotionen und meine Empfehlung für kleine oder große Schwestern, beste Freundinnen und Mütter. Für mich schon jetzt eins der schönsten Bücher 2026. Und das Cover ist jawohl DER Knaller.

4

Verwirrung, aber ein guter Roman hat mich gut unterhalten.

4

Sie übernimmt für ein paar Momente das Leben ihrer verstorbenen Schwester. Was kann da schon schief gehen?

4.5

Anders als erwartet, aber lesenswert

Hauptfigur des Buchs ist Poppy, die mit dem Verlust ihrer verstorbenen Schwester Dandelion kämpft. Als sie zufällig auf das Smartphone ihrer Schwester und die darauf installierte Dating-App zugreift, trifft sie auf Jake. In einem Moment der Impulsivität gibt sie sich als Dandelion aus. Zwischen den beiden stimmt der Vibe sofort, doch die Geschichte entwickelt sich schnell zu einem emotionalen Auf und Ab, als die unvermeidliche Wahrheit ans Licht kommt. Obwohl der Klappentext zunächst eine etwas andere Erwartung geweckt hat, entpuppte sich das Buch als eine wirklich schöne Liebesgeschichte. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.

Anders als erwartet, aber lesenswert

Es geht hauptsächlich um Liebe, aber auch um Trauer und was Trauer mit einem Menschen macht. Es gab schon wirklich viele Irrungen und Wirrungen und oft habe ich nur "WTF" gedacht und dass es keine gemeinsame Zukunft für die beiden Hauptcharaktere geben kann (bin mir auch nach dem Beenden des Buches nicht sicher). Das Buch war spannend, gut lesbar und hat schnell einen Sog erzeugt. Ein gutes Debüt.

3

Kein "must read"

Das Buch hat mich zwischendrin ziemlich genervt, im dritten Viertel habe ich viel quer gelesen. Ein ewiges hin und her, immer noch eine Katastrophe, ich fands nervig. Das Ende war dann versöhnlich. Lieb gemeinte drei Sterne.

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