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Alle lieben Dandelion, aber sie ist tot

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Über das Buch

Manchmal braucht man Lügen, um zu überleben Sieben Monate nach dem Tod ihrer Schwester Dandelion ist Poppys Welt noch immer aus dem Gleichgewicht geraten. Da stößt sie auf dem Smartphone ihrer Schwester auf die Nachricht eines Mannes namens Jake, gibt sich kurz entschlossen als ihre wilde große Schwester aus und verabredet sich mit ihm. Ausgerechnet an Dandelion vierzigstem Geburtstag. Doch nur ein Mal will sie so mutig sein wie Dandelion – und ihr dadurch nah sein. »Es war ihr nicht wie ein Zufall vorgekommen, eher wie eine Intervention ihrer Schwester. Im Bad hatte Poppy mit ihrem Spiegelbild über den ethischen Aspekt ihres Vorhabens debattiert und sich auf Folgendes geeinigt: Es war nur für eine Nacht. Es war nur eine Eskapade anlässlich des Geburtstags ihrer Schwester. Nur für eine Nacht wollte Poppy Dandelion sein.« Eine Lüge leben. Eine Lüge lieben? Für Poppy und Jake ist es Liebe auf den ersten Blick. Jeder Moment mit Jake fühlt sich echt, schön und richtig an – obwohl alles auf einer Lüge basiert. »Wenn Poppy die Geschichte von Anfang an erzählen würde – dann würde Jake vielleicht verstehen, dass nicht alle Lügen schrecklich sind. Dass sie manchmal ein Weg sind, um der Wahrheit näher zu kommen. Manchmal braucht man Lügen, um zu überleben.« Als die Grenzen zwischen Trauer und Liebe verschwimmen, steht Poppy vor einer schweren Entscheidung: Soll sie die Erinnerung an Dandelion durch Lügen aufrechterhalten oder alles für ihr eigenes Glück riskieren? ›Alle lieben Dandelion, aber sie ist tot‹ ist ein einfühlsamer und gleichzeitig humorvoller Debütroman über zwei ungleiche Schwestern, Liebe, Trauer und den Mut, nach einem schlimmen Verlust wieder zu leben und Hoffnung zu finden. »Dieser Roman lässt sich kaum aus der Hand legen … Unbedingt lesen.« Cosmopolitan

Editionen (2)

ISBN9783423449267
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum01.04.26
Seitenzahl416

Merkmale

1 Bewertungen

MittelSympathischMittelAnschaulichUngewöhnlichGlaubwürdig

Rezensionen & Bewertungen

50 Bewertungen

21 Rezensionen

3,7

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  • antjeliest
    antjeliest

    193 Follower

    3,5

    Ungewöhnliche Schwesterngeschichte

    Poppys ältere Schwester Dandelion stirbt mit nur 39 Jahren und Poppy vermisst sie so sehr, dass sie ihren Tod schwer verwinden kann. Regelmäßig besucht sie die ehemalige Wohnung, die sie geerbt hat, erinnert sich dort an sie und führt Gespräche mit ihr. Als Poppys Handy kaputt geht, übernimmt sie Dandelions altes Handy, entdeckt darauf eine Dating-App und antwortet auf eine alte Nachricht von Jake, allerdings mit der Identität ihrer Schwester. Schon nach dem ersten Treffen der beiden bahnt sich etwas an, obwohl Poppy in einer anderen Beziehung ist und unter falschem Namen dated – keine gute Basis, doch auch Jake verhält sich im Verlauf nicht immer ehrlich. Kann sich daraus am Ende doch noch eine gute, vertrauensvolle Beziehung entwickeln?  Und über allem schwebt die ältere Schwester Dandelion wie ein Fixstern, im guten wie im schlechten Sinne, als Beschützerin, Vorreiterin, Kämpferin, Exzentrische, Feministin, Mutige – aber sie ist tot!  „ Du bist sie und sie ist du und daran ändert auch der Tod nichts.“ Abgesehen von den Unaufrichtigkeiten beider Hauptprotas („Manchmal braucht man Lügen, um zu überleben.“) empfand ich auch die sexuellen Fantasien, die ausgebreitet wurden und das wiederholte abchecken als unangenehm, ich vermute allerdings, es liegt daran, dass der Roman primär für eine jüngere Zielgruppe gedacht ist.  Insgesamt ein moderner, gut lesbarer Roman, der abwechselnd aus Poppys und Jakes Sicht erzählt wird und die Themen Tod in jungen Jahren, Trauer, Misskommunikation, Geheimnisse und Zusammenhalt sowie unterschiedliche (familiäre) Beziehungen thematisiert.  „ So war das Leben. Es war aufregend, und am Ende würde es sie umbringen – aber vorher würde es brennen.“

    4. Mai 2026

  • theagri
    theagri

    778 Follower

    3,0

    Manchmal braucht man Lügen um zu überleben Die junge Frau, schön, traurig, geheimnisvoll, auf dem Cover machte mich neugierig auf ihre Geschichte. Da die Geschichte als Hörbuch verfügbar war, griff ich gern zu. Dandelin ist seit einem dreiviertel Jahr tot. Sie starb mit nur 39 Jahren. Ihre jüngere Schwester Poppy, versucht den Verlust zu verarbeiten. Dandelin hat ihr alles hinterlassen, Wohnung, Kleider, alles. Poppy kann nicht loslassen und versucht, in das Leben ihrer Schwester zu schlüpfen und stellt ihr eigenes Leben in Frage. Dann lernt sie Jake kennen, obwohl sie in einer festen Beziehung ist. Auch Jake hat eine schlimme Zeit hinter sich die Trennung von Frau und Kind. Poppy spielt ihm vor, ihre Schwester zu sein. Können beide zueinander finden? Wie die Lüge auflösen, die sie von Tag zu Tag lieber lebt. Und immer überdecken sich die Charaktere von Dadelion und Poppy, alles verwischt. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Poppa und Jack erzählt. Es springt immer hin und her und verwirrt sich zwischen Wunsch und Realität. Manche Beweggründe der Protagonisten sind für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Die Charaktere erscheinen unbeständig, unaufrichtig, ohne dass sich mir die Gründe erschließen. Trotzdem war es gut, modern und flüssig erzählt. Familienprobleme, Trauerbewältigung, Betrug und Selbstfindung sind Themen. Aber auch die Suche nach der richtigen Entscheidung um glücklich leben zu können. Die Geschichte von Poppy und Jake hat mich nicht wirklich erreicht. Teilweise flott, aber immer etwas durcheinander, konnte ich mich mit niemandem identifizieren. Daher fiel es mir auch schwerer als gewöhnlich dem Hörbuch zu folgen. Obwohl die beiden Sprecher gut und ausdrucksstark gelesen haben. Im letzten Teil der Geschichte kommt nochmal etwas Tiefe und Struktur hinein und somit war dies keine verlorene Hörzeit und das Buch/Hörbuch wird sicher viele begeisterte Leseende/Hörende finden.

    30. Apr. 2026

  • oktoberkind
    oktoberkind

    118 Follower

    3,0

    “Alle lieben Dandelion, aber sie ist tot” von Rosie Storey (ins Deutsche übersetzt von Babette Schröder) handelt von Poppy, die durch den Tod ihrer Schwester Dandelion aus der Bahn geworfen wird. Auf einem Online-Dating-Portal gibt sie sich als ihre Schwester aus und lernt Jake kennen, der sich in die vermeintliche Dandelion verliebt. Als er die Wahrheit herausfindet, stellt das erneut beide Leben auf den Kopf... Die Grundprämisse des Romans fand ich sehr interessant, allerdings ist die Geschichte in all ihren Wendungen und Ereignissen so messed up, dass es mir einfach zu viel war. Auch die Charaktere Poppy und Jake, die beide psychische und emotionale Probleme haben bzw. total verkorkst sind, haben in mir den Eindruck erweckt, dass die gesamte Handlung einem Zugunglück gleicht, von dem man weiß, dass es unausweichlich ist, von dem man aber trotzdem möchte, dass es irgendwie verhindert wird. Ich verstehe die Trauerproblematik hinter der Handlung, aber letztlich hinterlässt dieses Buch ein ungutes Gefühl in mir, in dem das eine nur unzureichend aufgearbeitet wird und sich die Liebesgeschichte zwischen den beiden falsch anfühlt. *Das ebook wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.

    30. Juni 2026

3 von 21 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 26263%
christinaliest
christinaliest11. Mai 2026

Ich habe angefangen quer zu lesen, weil dieser hin und her Dramakram anfängt mich zu nerven. Jake geht mir auf den Keks, Poppy im Grunde auch.

Autorin / Autor

Über Rosie Storey

Rosie Storey ist auf einem Bauernhof in Südengland aufgewachsen und wurde mit Gedichten von Wendy Cope und Liedern von Joni Mitchell großgezogen. Nach ihrem Abschluss zog sie nach East London und verfolgte dort dreizehn Jahre lang eine Karriere im Technologiebereich, bevor sie ihren Debütroman ›Alle lieben Dandelion, aber sie ist tot‹ fertigstellte. Sie hat einen Master in Kreativem Schreiben und arbeitet als Schreibcoach.

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