Eine Seite noch
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Description
Es gibt Bücher, an denen man wächst und solche, an denen man scheitert. Bücher, die einen begeistern, gefangen nehmen, nicht mehr loslassen. Die einen empören, verstören, überfordern, zum Lachen oder zum Weinen bringen. Bestsellerautorin Meike Winnemuth ist zurück und widmet sich nach Weltreise und Garten einer weiteren Passion: dem Lesen. Von Seneca über Tolstoi zu Virginia Woolf und Sally Rooney, von der Bibel bis Fourth Wing liest sie einen Sommer lang alles, was ihr in die Finger kommt. Erfreut sich an Selbstversuchen, trifft andere Leseverrückte, unternimmt Ausflüge in die weite Welt der Literatur. Und findet dabei, was sie nicht gesucht hat. Befindet: Lesen macht das Leben eine Nummer größer. Es schenkt Verbundenheit über alle Grenzen hinweg. Und doch lesen zwei Menschen nie dasselbe Buch.
Wunderschön und liebevoll ausgestattet: edel bedruckter Pappband mit Ausstanzung. Ein Buch zum Selbstschmökern und (Wieder-)Entdecken, zum Schwelgen und Verschenken!
Book Information
Author Description
Meike Winnemuth lebt in Lübeck und an der Ostsee. Als Autorin für Stern, GEO, SZ Magazin und andere Zeitschriften sowie im Netz erschrieb sie sich eine große und begeisterte Anhängerschaft. Ihre Bücher Das große Los, Um es kurz zu machen und Bin im Garten hielten sich viele Wochen auf der Bestsellerliste.
Posts
Raus aus der Leseflaute und rein ins Lesevergnügen.
Wer tief in einer Leseflaute steckt, sollte sich das neue Buch von Meike Winnemuth holen. In einer unterhaltsamen und humorvollen Sprache erzählt sie von ihrer Liebe zur Literatur und Büchern. Sie erzählt u.a. von einer Leseflaute und wie sie diese überwunden hat. Gegen diese empfiehlt sie viele dünne Bücher, die sie kurz vorstellt. Ihre vollen Bücherregale, ihre eigenwillige Art der Bücherauswahl für den Urlaub, die, glaube ich, viele Bücherliebhaber:innen kennen und ihre Leidenschaft für den Kauf und das Sammeln von Büchern konnten mich schnell einfangen, da ich mich an vielen Stellen wiedererkannt habe. Neben den vielen persönlichen Einblicken in ihr Leseleben erfährt man aus verschiedenen Studien, wie es um unsere Bücher- und Lesewelt steht. Sie stellt Podcasts und Radiosendungen vor, schreibt immer wieder Zitate zwischen ihre Texte und teilt ihre über einen Sommer gelesenen Bücher mit. Ich mochte es, wie sie auf die Themen Lese- und Bücherkaufdruck einging, Lesechallenges ausprobierte und von literarischen Lesereisen erzählte. Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Kapitel, die das Buch strukturierten und so (wenn man unter einer Leseflaute leidet) für kleine gut einteilbare Häppchen sorgten. Das hat bei mir zwar nicht funktioniert, da ich es in zwei Tagen gelesen habe, was eindeutig an der guten Unterhaltung gelegen hat.

Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn, sagt Jorge Luis Borges. Ich würde hinzufügen: Und Fühlen mit fremdem Herzen. 📖
Dieses Buch ist eine Hommage an die Freude am Lesen – eine Leidenschaft, die viele Menschen mit Büchern verbindet und oft schwer zu beschreiben ist. Schon auf den ersten Seiten wird deutlich, wie sehr die Autorin selbst dem Lesen verfallen ist. So entfaltet sich vor uns ein Sommer, in dem Meike Winnemuth sich intensiv dem Lesen widmet. Von Jane Austen über Thomas Mann bis hin zu Rebecca Yarros – jeder Monat erhält ein eigenes Kapitel, und am Ende jedes Monats findet sich eine Liste der Bücher, die in diesem Monat von der Autorin gelesen oder gehört wurden. 📚 Die Autorin taucht ein in die faszinierende Welt des Lesens und geht Fragen nach wie: „Warum macht Lesen uns so glücklich?“, „Lesen zwei Menschen überhaupt dasselbe Buch, wenn sie denselben Text lesen?“ und „Warum quälen wir uns durch Bücher, die uns nicht gefallen?“ Anhand von Erkenntnissen aus Studien und anderen Büchern über das Lesen arbeitet sie die Antworten auf diese Fragen heraus. Zitate von Autor*innen bereichern ihre Überlegungen und bieten zusätzliche Perspektiven. 💭 Meike Winnemuths „Eine Seite noch“ ist eine Liebeserklärung an das Lesen. Es wird deutlich, wie Geschichten über das Lesen selbst inspirieren können, wie Literatur die Welt in die eigene Realität holen kann und wie das Lesen eine Gemeinschaft schafft, anstatt eine einsame Beschäftigung zu sein. ✨

Nicht nur ein Jahres-, sondern ein Lebenshighlight! Eine Liebeserklärung an das Lesen. ❤️ "Der Sinn des Lesens: Finden, was man nicht gesucht hat. Und dadurch das Leben eine Nummer größer machen." (S. 13)
Dieses Buch ist weit mehr als nur eine Lektüre; es ist eine leidenschaftliche Hommage an das Lesen. Ich bin durch eine inspirierende Lesung auf Meike Winnemuth aufmerksam geworden (ein riesiges Danke an Anne vom Buchclub für den Tipp! 🤩) und war sofort von der positiven Ausstrahlung und Lebensfreude der Frau Winnemuth fasziniert. Diese Energie überträgt sich eins zu eins auf jede Seite des Buches. Mein Exemplar ist mittlerweile überhäuft mit Post-its. Die Dichte an klugen Gedanken, Liebe zum Detail und echtem Fachwissen ist beeindruckend. Das Buch regt dazu an, eigene „Leseregeln“ zu hinterfragen. Warum quälen wir uns durch Bücher, die uns nicht gefallen? Wie gehen wir mit negativen Leseerlebnissen um? Winnemuth öffnet hier neue Perspektiven. Wer hätte gedacht, dass man nach diesem Buch plötzlich Lust auf Thomas Mann oder Tolstoi bekommt? Obwohl ich mich selbst nie als „klassische Lesemaus“ gesehen habe, hat die Autorin es geschafft, mein Interesse für die großen Klassiker zu wecken. Fazit: Ganz großes Papierkino! Dieses Buch ist ein Muss für alle, die das Lesen bereits lieben... Vielleicht aber vor allem auch für diejenigen, die schon immer mehr lesen wollten, den Zugang aber noch nicht ganz gefunden haben. Es ist inspirierend, klug und macht einfach glücklich. "Und wieder einmal denke ich: Die besten literarischen Figuren sind überhaupt nicht geeignet, sich mit ihnen zu identifizieren. Sie treffen problematische Entscheidungen, oft möchte man sie einfach schütteln - genau das macht sie ja so erfindenswert, so lesenswert und so liebenswert." (S. 159)

Eine Liebeserklärung ans Lesen
Ich war nun zum zweiten Mal bei einer Lesung von Frau Winnemuth und es war auch diesesmal ein sehr lustiger und kurzweiliger Abend. Eine unglaubliche charismatische Frau , die einen mit ihrer Erzählkunst in den Bann zieht.. also wer die Möglichkeit hat, bei einer Lesung dabei zu sein, sollte es auf jeden Fall tun! Was nehme ich aus diesem Buch 📖 mit? Die Erkenntnis, dass Lesen nicht einsam macht, sondern Brücken und soziale Netzwerke baut. Reado ist doch schon mal ein gutes Beispiel: wir kennen uns nicht, aber irgendwie durch das Lesen der gleichen Bücher 📚 und die Meinung darüber, doch irgendwie 😂 Ach ja, ich habe mir jetzt auch Krieg und Frieden gekauft 😂😂 und kein schlechtes Gewissen mehr, Lesevorrat zu besitzen 😂
Meike Winnemuth hat es sich zum Ziel gesetzt, ein halbes Jahr lang das Lesen auf jede erdenkliche Art neu zu erleben. Sie stöbert in Buchläden und öffentlichen Bücherschränken, erkundet das Haus von Virginia Woolf ebenso wie ihr eigenes Gartenhaus, liest sich durch Leselisten, zuvor gemiedene Genres und umfangreiche Wälzer. So erleben wir die Autorin authentisch als ehrfürchtigen Fan, als wissbegierige Journalistin oder als Leserin, die manchmal ein Buch abbricht, wenn es gar nicht geht. Auch wenn ich nicht alle Ansichten teile (so gibt es zur Einrichtung eines Bücherregals nun einmal unterschiedliche Methoden), habe ich mich doch als Leserin verstanden gefühlt. Hinzu kommt die Inspiration, manches einfach anders auszuprobieren, etwa ein Buch aufzublättern und mittendrin loszulesen. Kaum jemand dürfte die Lektüre von „Eine Seite noch“ beenden, ohne dass Begehrlichkeiten für neue Bücher geweckt werden, die in den Leselisten der Autorin auftauchen. „Lesen ist die egoistischste, luxuriöseste, trotzigste, lohnendste Existenzform, die ich kenne.“ – Wer sich in diesem Satz wiederfindet, wird auch in diesem Buch versinken und gerne mit Winnemuth über die eigenen Lesegewohnheiten ins Schwelgen geraten.
Nachdem ich die sympathische Meike Winnemuth auf einer Zugfahrt zufällig getroffen habe, wollte ich ihr neues Buch unbedingt lesen. Anfangs dachte ich, oh no 🤦🏻♀️, schon wieder so ein Buch von einer Intellektuellen mit endlosen Aufzählungen von gehobener Literatur nebst Zitaten. Doch von Kapitel zu Kapitel konnte ich immer mehr mit den verschiedenen Themen zur Betrachtung der Frage -Warum Lesen Frau Winnemuth so glücklich macht- anfangen. Ja, mehr noch ich dachte immer öfter, oh, das geht mir genau so und meine Liste was ich noch lesen möchte ist nun beträchtlich angestiegen. Besonders gut hat mir auch ihr lockerer sehr metaphorischer Sprachstil gefallen. Stellenweise liest sich das wie eine Kolumne, die sich über viele Seiten erstreckt. Alles in allem ein motivierendes Buch, das mich in dem bestätigt, was ich eh schon wusste ich: Lesen macht glücklich und damit bin ich nicht allein.
Für Lesebegeisterte
Ein sehr unterhaltsames Werk für alle Leseinteressierten und Buchliebhaber. Die Autorin erzählt aus ihrem Leben, rund ums Thema lesen und man erkennt sich schnell in einer der Situationen wieder. Einziges Manko für mich war, das fälschlicherweise New Adult als Young Adult bezeichnet wurde, die Genre sind nicht gleich zu setzen.
„Eine Seite noch“ von Meike Winnemuth ist ein Buch über das Lesen – und zwar über diese besondere, manchmal schwer erklärbare Leidenschaft, die viele Menschen mit Büchern verbindet. Schon auf den ersten Seiten wird klar, wie sehr Winnemuth selbst dem Lesen verfallen ist. Mit viel persönlicher Offenheit erzählt sie von einem Sommer, in dem sie sich intensiv dem Lesen widmet, und strukturiert dieses Projekt ganz klassisch chronologisch: Jeder Monat bekommt ein eigenes Kapitel. Am Ende jedes Monats listet sie außerdem auf, welche Bücher sie gelesen hat – eine Liste, die beim Lesen durchaus neugierig macht, weil man sich bei vielen Titeln sofort fragt, was sie darüber gedacht hat, auch wenn sie im Kapitel selbst nicht auf jedes einzelne Buch eingeht. Inhaltlich bewegt sich Winnemuth dabei ständig zwischen persönlichem Erlebnisbericht und literarischem Nachdenken. Sie stellt Fragen wie: Warum kann Lesen eigentlich so glücklich machen? Warum gibt es Phasen im Leben, in denen Bücher plötzlich weniger wichtig werden? Und lesen zwei Menschen überhaupt dasselbe Buch, wenn sie denselben Text lesen? Solche Gedanken verbindet sie mit Erkenntnissen aus Studien und aus anderen Büchern über das Lesen. Immer wieder streut sie Zitate von Autorinnen und Autoren ein, die ihre Überlegungen ergänzen oder spiegeln. Gleichzeitig reist sie auch an Orte, die mit Literatur verbunden sind – etwa Schauplätze aus dem Leben berühmter Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Dabei taucht sie unter anderem tief in die Welt von Virginia Woolf und den sogenannten Bloomsburies ein. Neben solchen literarischen Ausflügen finden so auch die Leidenschaften aus ihren früheren Büchern Platz, etwa ihre Freude an schönen Gärten oder besonderen Orten. Besonders intensiv widmet sich Winnemuth auch den großen Klassikern der Literatur. Ein ganzer Monat steht beispielsweise im Zeichen von Krieg und Frieden von Leo Tolstoi, und auch Namen wie Jane Austen oder Thomas Mann tauchen immer wieder auf. Gegen Ende fasst sie ihren „Lesesommer“ noch einmal sehr schön zusammen und zeigt, wie reich diese Zeit für sie gewesen ist: wie sehr Geschichten über das Lesen selbst inspirieren können und wie Literatur die Welt ins eigene Wohnzimmer holen kann. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass Lesen keineswegs eine einsame Beschäftigung sein muss – sondern auch Gemeinschaft schaffen kann. Was mir an diesem Buch sofort gefallen hat, ist Winnemuths unverwechselbarer Ton. Schon in den ersten Zeilen wird ihre Leidenschaft für Bücher spürbar, und ihr feiner Humor bringt mich immer wieder zum Lächeln. Sie schreibt sehr frei, sehr persönlich und gleichzeitig unglaublich klug über das Lesen. Viele ihrer Gedanken haben bei mir sofort einen Nerv getroffen, und ich habe mir beim Lesen viel markiert – sowohl eigene Erkenntnisse von ihr, die sie einfach unfassbar gut in Worte fassen kann, als auch Zitate anderer Autorinnen und Autoren, die sie einbaut. Natürlich betreibt sie in diesem Buch auch ziemlich viel Name-Dropping. Aber in einem Buch über das Lesen ist das eigentlich genau das, was man erwartet. Die vielen literarischen Verweise und Zitate passen fast immer sehr gut zu dem Thema der jeweiligen Passage und wirken deshalb nicht aufgesetzt, sondern eher wie eine Einladung, sich selbst weiter umzuschauen. Besonders spannend fand ich, dass ich nicht alles, was sie beschreibt, selbst nachvollziehen kann – und das Buch trotzdem sehr genießen konnte. Ein gutes Beispiel ist ihre Begeisterung für Virginia Woolf und die Bloomsbury-Welt. Ich selbst habe noch nie etwas von Woolf gelesen. Ich kenne ihren Namen und weiß, dass sie eine sehr einflussreiche Schriftstellerin war, aber eine persönliche Verbindung zu ihren Texten habe ich nicht. Trotzdem konnte ich beim Lesen sehr gut spüren, wie sehr Winnemuth diese Orte und diese literarische Atmosphäre berühren. Ihre Begeisterung ist so ehrlich und lebendig beschrieben, dass man sich einfach mitfreut – ähnlich wie man es vielleicht selbst bei der eigenen Lieblingslektüre empfindet. Zwischendurch gab es allerdings auch Passagen, die sich für mich etwas zäher angefühlt haben. Gerade wenn Winnemuth sich sehr intensiv mit den großen Klassikern beschäftigt – und das sind eben oft genau die Werke, die in vielen Büchern über Bücher auftauchen – wurde es für mich stellenweise ein wenig ermüdend. Ein ganzer Monat mit Tolstoi, dazu immer wieder lange Ausflüge zu Austen, Mann und anderen literarischen Giganten: Das ist natürlich spannend, wenn man diese Bücher liebt. Für mich persönlich kam dadurch die neuere Literatur, die sie ebenfalls liest, etwas zu kurz. In den Monatslisten sieht man zwar, dass sie durchaus auch aktuelle Bücher liest und genießt, aber im Text stehen dann doch häufiger die großen Klassiker im Mittelpunkt. Da ich viele dieser „Meisterwerke“ selbst nicht gelesen habe – und ehrlich gesagt auch nicht unbedingt lesen möchte – habe ich an diesen Stellen zwischendurch ein bisschen die Verbindung zum Buch verloren. Zum Glück kam diese Verbindung aber auch immer wieder zurück. Denn Winnemuth schreibt einfach wahnsinnig unterhaltsam, humorvoll und klug über das Lesen. Ihr Blick auf Bücher ist persönlich, reflektiert und gleichzeitig sehr ansteckend. Während der Lektüre hatte ich immer wieder das Gefühl: Genau deshalb liebe ich Bücher eigentlich auch. Dieses Buch macht schlicht Lust, sich wieder mit einem Roman in den Lesesessel zu setzen und einfach noch eine Seite mehr zu lesen. Am Ende bleibt für mich ein wirklich wunderbares Buch über das Lesen selbst – über seine Freuden, seine Eigenheiten und seine Bedeutung im Leben. Einen halben Stern ziehe ich nur deshalb ab, weil mir die Passagen über die immer gleichen Klassiker alter „literarischer Größen“ zwischendurch ein wenig zu lang wurden. Trotzdem ist „Eine Seite noch“ für mich ein sehr, sehr lesenswertes Buch gewesen. Und ganz persönlich freue ich mich schon sehr darauf, Meike Winnemuth dieses Jahr einmal live bei einer Lesung zu erleben.
Ich fand es sehr interessant über die buchigen Angewohnheiten einer anderen Person zu lesen: Was liest sie? Wie liest sie? Warum liest? Was lösen die Bücher aus? Und so weiter. Auch wenn mein Buchverhalten sich an vielen Stellen sehr von dem der Autorin unterscheidet, hatte ich eine gute Lesezeit. Allerdings fand ich ihr Buch übers gärtnern noch besser, obwohl ich nicht mal einen Garten habe 😅 Da es sich mehr oder weniger um einen persönlichen Erfahrungsbericht handelt, habe ich von einer Bewertung abgesehen.

Description
Es gibt Bücher, an denen man wächst und solche, an denen man scheitert. Bücher, die einen begeistern, gefangen nehmen, nicht mehr loslassen. Die einen empören, verstören, überfordern, zum Lachen oder zum Weinen bringen. Bestsellerautorin Meike Winnemuth ist zurück und widmet sich nach Weltreise und Garten einer weiteren Passion: dem Lesen. Von Seneca über Tolstoi zu Virginia Woolf und Sally Rooney, von der Bibel bis Fourth Wing liest sie einen Sommer lang alles, was ihr in die Finger kommt. Erfreut sich an Selbstversuchen, trifft andere Leseverrückte, unternimmt Ausflüge in die weite Welt der Literatur. Und findet dabei, was sie nicht gesucht hat. Befindet: Lesen macht das Leben eine Nummer größer. Es schenkt Verbundenheit über alle Grenzen hinweg. Und doch lesen zwei Menschen nie dasselbe Buch.
Wunderschön und liebevoll ausgestattet: edel bedruckter Pappband mit Ausstanzung. Ein Buch zum Selbstschmökern und (Wieder-)Entdecken, zum Schwelgen und Verschenken!
Book Information
Author Description
Meike Winnemuth lebt in Lübeck und an der Ostsee. Als Autorin für Stern, GEO, SZ Magazin und andere Zeitschriften sowie im Netz erschrieb sie sich eine große und begeisterte Anhängerschaft. Ihre Bücher Das große Los, Um es kurz zu machen und Bin im Garten hielten sich viele Wochen auf der Bestsellerliste.
Posts
Raus aus der Leseflaute und rein ins Lesevergnügen.
Wer tief in einer Leseflaute steckt, sollte sich das neue Buch von Meike Winnemuth holen. In einer unterhaltsamen und humorvollen Sprache erzählt sie von ihrer Liebe zur Literatur und Büchern. Sie erzählt u.a. von einer Leseflaute und wie sie diese überwunden hat. Gegen diese empfiehlt sie viele dünne Bücher, die sie kurz vorstellt. Ihre vollen Bücherregale, ihre eigenwillige Art der Bücherauswahl für den Urlaub, die, glaube ich, viele Bücherliebhaber:innen kennen und ihre Leidenschaft für den Kauf und das Sammeln von Büchern konnten mich schnell einfangen, da ich mich an vielen Stellen wiedererkannt habe. Neben den vielen persönlichen Einblicken in ihr Leseleben erfährt man aus verschiedenen Studien, wie es um unsere Bücher- und Lesewelt steht. Sie stellt Podcasts und Radiosendungen vor, schreibt immer wieder Zitate zwischen ihre Texte und teilt ihre über einen Sommer gelesenen Bücher mit. Ich mochte es, wie sie auf die Themen Lese- und Bücherkaufdruck einging, Lesechallenges ausprobierte und von literarischen Lesereisen erzählte. Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Kapitel, die das Buch strukturierten und so (wenn man unter einer Leseflaute leidet) für kleine gut einteilbare Häppchen sorgten. Das hat bei mir zwar nicht funktioniert, da ich es in zwei Tagen gelesen habe, was eindeutig an der guten Unterhaltung gelegen hat.

Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn, sagt Jorge Luis Borges. Ich würde hinzufügen: Und Fühlen mit fremdem Herzen. 📖
Dieses Buch ist eine Hommage an die Freude am Lesen – eine Leidenschaft, die viele Menschen mit Büchern verbindet und oft schwer zu beschreiben ist. Schon auf den ersten Seiten wird deutlich, wie sehr die Autorin selbst dem Lesen verfallen ist. So entfaltet sich vor uns ein Sommer, in dem Meike Winnemuth sich intensiv dem Lesen widmet. Von Jane Austen über Thomas Mann bis hin zu Rebecca Yarros – jeder Monat erhält ein eigenes Kapitel, und am Ende jedes Monats findet sich eine Liste der Bücher, die in diesem Monat von der Autorin gelesen oder gehört wurden. 📚 Die Autorin taucht ein in die faszinierende Welt des Lesens und geht Fragen nach wie: „Warum macht Lesen uns so glücklich?“, „Lesen zwei Menschen überhaupt dasselbe Buch, wenn sie denselben Text lesen?“ und „Warum quälen wir uns durch Bücher, die uns nicht gefallen?“ Anhand von Erkenntnissen aus Studien und anderen Büchern über das Lesen arbeitet sie die Antworten auf diese Fragen heraus. Zitate von Autor*innen bereichern ihre Überlegungen und bieten zusätzliche Perspektiven. 💭 Meike Winnemuths „Eine Seite noch“ ist eine Liebeserklärung an das Lesen. Es wird deutlich, wie Geschichten über das Lesen selbst inspirieren können, wie Literatur die Welt in die eigene Realität holen kann und wie das Lesen eine Gemeinschaft schafft, anstatt eine einsame Beschäftigung zu sein. ✨

Nicht nur ein Jahres-, sondern ein Lebenshighlight! Eine Liebeserklärung an das Lesen. ❤️ "Der Sinn des Lesens: Finden, was man nicht gesucht hat. Und dadurch das Leben eine Nummer größer machen." (S. 13)
Dieses Buch ist weit mehr als nur eine Lektüre; es ist eine leidenschaftliche Hommage an das Lesen. Ich bin durch eine inspirierende Lesung auf Meike Winnemuth aufmerksam geworden (ein riesiges Danke an Anne vom Buchclub für den Tipp! 🤩) und war sofort von der positiven Ausstrahlung und Lebensfreude der Frau Winnemuth fasziniert. Diese Energie überträgt sich eins zu eins auf jede Seite des Buches. Mein Exemplar ist mittlerweile überhäuft mit Post-its. Die Dichte an klugen Gedanken, Liebe zum Detail und echtem Fachwissen ist beeindruckend. Das Buch regt dazu an, eigene „Leseregeln“ zu hinterfragen. Warum quälen wir uns durch Bücher, die uns nicht gefallen? Wie gehen wir mit negativen Leseerlebnissen um? Winnemuth öffnet hier neue Perspektiven. Wer hätte gedacht, dass man nach diesem Buch plötzlich Lust auf Thomas Mann oder Tolstoi bekommt? Obwohl ich mich selbst nie als „klassische Lesemaus“ gesehen habe, hat die Autorin es geschafft, mein Interesse für die großen Klassiker zu wecken. Fazit: Ganz großes Papierkino! Dieses Buch ist ein Muss für alle, die das Lesen bereits lieben... Vielleicht aber vor allem auch für diejenigen, die schon immer mehr lesen wollten, den Zugang aber noch nicht ganz gefunden haben. Es ist inspirierend, klug und macht einfach glücklich. "Und wieder einmal denke ich: Die besten literarischen Figuren sind überhaupt nicht geeignet, sich mit ihnen zu identifizieren. Sie treffen problematische Entscheidungen, oft möchte man sie einfach schütteln - genau das macht sie ja so erfindenswert, so lesenswert und so liebenswert." (S. 159)

Eine Liebeserklärung ans Lesen
Ich war nun zum zweiten Mal bei einer Lesung von Frau Winnemuth und es war auch diesesmal ein sehr lustiger und kurzweiliger Abend. Eine unglaubliche charismatische Frau , die einen mit ihrer Erzählkunst in den Bann zieht.. also wer die Möglichkeit hat, bei einer Lesung dabei zu sein, sollte es auf jeden Fall tun! Was nehme ich aus diesem Buch 📖 mit? Die Erkenntnis, dass Lesen nicht einsam macht, sondern Brücken und soziale Netzwerke baut. Reado ist doch schon mal ein gutes Beispiel: wir kennen uns nicht, aber irgendwie durch das Lesen der gleichen Bücher 📚 und die Meinung darüber, doch irgendwie 😂 Ach ja, ich habe mir jetzt auch Krieg und Frieden gekauft 😂😂 und kein schlechtes Gewissen mehr, Lesevorrat zu besitzen 😂
Meike Winnemuth hat es sich zum Ziel gesetzt, ein halbes Jahr lang das Lesen auf jede erdenkliche Art neu zu erleben. Sie stöbert in Buchläden und öffentlichen Bücherschränken, erkundet das Haus von Virginia Woolf ebenso wie ihr eigenes Gartenhaus, liest sich durch Leselisten, zuvor gemiedene Genres und umfangreiche Wälzer. So erleben wir die Autorin authentisch als ehrfürchtigen Fan, als wissbegierige Journalistin oder als Leserin, die manchmal ein Buch abbricht, wenn es gar nicht geht. Auch wenn ich nicht alle Ansichten teile (so gibt es zur Einrichtung eines Bücherregals nun einmal unterschiedliche Methoden), habe ich mich doch als Leserin verstanden gefühlt. Hinzu kommt die Inspiration, manches einfach anders auszuprobieren, etwa ein Buch aufzublättern und mittendrin loszulesen. Kaum jemand dürfte die Lektüre von „Eine Seite noch“ beenden, ohne dass Begehrlichkeiten für neue Bücher geweckt werden, die in den Leselisten der Autorin auftauchen. „Lesen ist die egoistischste, luxuriöseste, trotzigste, lohnendste Existenzform, die ich kenne.“ – Wer sich in diesem Satz wiederfindet, wird auch in diesem Buch versinken und gerne mit Winnemuth über die eigenen Lesegewohnheiten ins Schwelgen geraten.
Nachdem ich die sympathische Meike Winnemuth auf einer Zugfahrt zufällig getroffen habe, wollte ich ihr neues Buch unbedingt lesen. Anfangs dachte ich, oh no 🤦🏻♀️, schon wieder so ein Buch von einer Intellektuellen mit endlosen Aufzählungen von gehobener Literatur nebst Zitaten. Doch von Kapitel zu Kapitel konnte ich immer mehr mit den verschiedenen Themen zur Betrachtung der Frage -Warum Lesen Frau Winnemuth so glücklich macht- anfangen. Ja, mehr noch ich dachte immer öfter, oh, das geht mir genau so und meine Liste was ich noch lesen möchte ist nun beträchtlich angestiegen. Besonders gut hat mir auch ihr lockerer sehr metaphorischer Sprachstil gefallen. Stellenweise liest sich das wie eine Kolumne, die sich über viele Seiten erstreckt. Alles in allem ein motivierendes Buch, das mich in dem bestätigt, was ich eh schon wusste ich: Lesen macht glücklich und damit bin ich nicht allein.
Für Lesebegeisterte
Ein sehr unterhaltsames Werk für alle Leseinteressierten und Buchliebhaber. Die Autorin erzählt aus ihrem Leben, rund ums Thema lesen und man erkennt sich schnell in einer der Situationen wieder. Einziges Manko für mich war, das fälschlicherweise New Adult als Young Adult bezeichnet wurde, die Genre sind nicht gleich zu setzen.
„Eine Seite noch“ von Meike Winnemuth ist ein Buch über das Lesen – und zwar über diese besondere, manchmal schwer erklärbare Leidenschaft, die viele Menschen mit Büchern verbindet. Schon auf den ersten Seiten wird klar, wie sehr Winnemuth selbst dem Lesen verfallen ist. Mit viel persönlicher Offenheit erzählt sie von einem Sommer, in dem sie sich intensiv dem Lesen widmet, und strukturiert dieses Projekt ganz klassisch chronologisch: Jeder Monat bekommt ein eigenes Kapitel. Am Ende jedes Monats listet sie außerdem auf, welche Bücher sie gelesen hat – eine Liste, die beim Lesen durchaus neugierig macht, weil man sich bei vielen Titeln sofort fragt, was sie darüber gedacht hat, auch wenn sie im Kapitel selbst nicht auf jedes einzelne Buch eingeht. Inhaltlich bewegt sich Winnemuth dabei ständig zwischen persönlichem Erlebnisbericht und literarischem Nachdenken. Sie stellt Fragen wie: Warum kann Lesen eigentlich so glücklich machen? Warum gibt es Phasen im Leben, in denen Bücher plötzlich weniger wichtig werden? Und lesen zwei Menschen überhaupt dasselbe Buch, wenn sie denselben Text lesen? Solche Gedanken verbindet sie mit Erkenntnissen aus Studien und aus anderen Büchern über das Lesen. Immer wieder streut sie Zitate von Autorinnen und Autoren ein, die ihre Überlegungen ergänzen oder spiegeln. Gleichzeitig reist sie auch an Orte, die mit Literatur verbunden sind – etwa Schauplätze aus dem Leben berühmter Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Dabei taucht sie unter anderem tief in die Welt von Virginia Woolf und den sogenannten Bloomsburies ein. Neben solchen literarischen Ausflügen finden so auch die Leidenschaften aus ihren früheren Büchern Platz, etwa ihre Freude an schönen Gärten oder besonderen Orten. Besonders intensiv widmet sich Winnemuth auch den großen Klassikern der Literatur. Ein ganzer Monat steht beispielsweise im Zeichen von Krieg und Frieden von Leo Tolstoi, und auch Namen wie Jane Austen oder Thomas Mann tauchen immer wieder auf. Gegen Ende fasst sie ihren „Lesesommer“ noch einmal sehr schön zusammen und zeigt, wie reich diese Zeit für sie gewesen ist: wie sehr Geschichten über das Lesen selbst inspirieren können und wie Literatur die Welt ins eigene Wohnzimmer holen kann. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass Lesen keineswegs eine einsame Beschäftigung sein muss – sondern auch Gemeinschaft schaffen kann. Was mir an diesem Buch sofort gefallen hat, ist Winnemuths unverwechselbarer Ton. Schon in den ersten Zeilen wird ihre Leidenschaft für Bücher spürbar, und ihr feiner Humor bringt mich immer wieder zum Lächeln. Sie schreibt sehr frei, sehr persönlich und gleichzeitig unglaublich klug über das Lesen. Viele ihrer Gedanken haben bei mir sofort einen Nerv getroffen, und ich habe mir beim Lesen viel markiert – sowohl eigene Erkenntnisse von ihr, die sie einfach unfassbar gut in Worte fassen kann, als auch Zitate anderer Autorinnen und Autoren, die sie einbaut. Natürlich betreibt sie in diesem Buch auch ziemlich viel Name-Dropping. Aber in einem Buch über das Lesen ist das eigentlich genau das, was man erwartet. Die vielen literarischen Verweise und Zitate passen fast immer sehr gut zu dem Thema der jeweiligen Passage und wirken deshalb nicht aufgesetzt, sondern eher wie eine Einladung, sich selbst weiter umzuschauen. Besonders spannend fand ich, dass ich nicht alles, was sie beschreibt, selbst nachvollziehen kann – und das Buch trotzdem sehr genießen konnte. Ein gutes Beispiel ist ihre Begeisterung für Virginia Woolf und die Bloomsbury-Welt. Ich selbst habe noch nie etwas von Woolf gelesen. Ich kenne ihren Namen und weiß, dass sie eine sehr einflussreiche Schriftstellerin war, aber eine persönliche Verbindung zu ihren Texten habe ich nicht. Trotzdem konnte ich beim Lesen sehr gut spüren, wie sehr Winnemuth diese Orte und diese literarische Atmosphäre berühren. Ihre Begeisterung ist so ehrlich und lebendig beschrieben, dass man sich einfach mitfreut – ähnlich wie man es vielleicht selbst bei der eigenen Lieblingslektüre empfindet. Zwischendurch gab es allerdings auch Passagen, die sich für mich etwas zäher angefühlt haben. Gerade wenn Winnemuth sich sehr intensiv mit den großen Klassikern beschäftigt – und das sind eben oft genau die Werke, die in vielen Büchern über Bücher auftauchen – wurde es für mich stellenweise ein wenig ermüdend. Ein ganzer Monat mit Tolstoi, dazu immer wieder lange Ausflüge zu Austen, Mann und anderen literarischen Giganten: Das ist natürlich spannend, wenn man diese Bücher liebt. Für mich persönlich kam dadurch die neuere Literatur, die sie ebenfalls liest, etwas zu kurz. In den Monatslisten sieht man zwar, dass sie durchaus auch aktuelle Bücher liest und genießt, aber im Text stehen dann doch häufiger die großen Klassiker im Mittelpunkt. Da ich viele dieser „Meisterwerke“ selbst nicht gelesen habe – und ehrlich gesagt auch nicht unbedingt lesen möchte – habe ich an diesen Stellen zwischendurch ein bisschen die Verbindung zum Buch verloren. Zum Glück kam diese Verbindung aber auch immer wieder zurück. Denn Winnemuth schreibt einfach wahnsinnig unterhaltsam, humorvoll und klug über das Lesen. Ihr Blick auf Bücher ist persönlich, reflektiert und gleichzeitig sehr ansteckend. Während der Lektüre hatte ich immer wieder das Gefühl: Genau deshalb liebe ich Bücher eigentlich auch. Dieses Buch macht schlicht Lust, sich wieder mit einem Roman in den Lesesessel zu setzen und einfach noch eine Seite mehr zu lesen. Am Ende bleibt für mich ein wirklich wunderbares Buch über das Lesen selbst – über seine Freuden, seine Eigenheiten und seine Bedeutung im Leben. Einen halben Stern ziehe ich nur deshalb ab, weil mir die Passagen über die immer gleichen Klassiker alter „literarischer Größen“ zwischendurch ein wenig zu lang wurden. Trotzdem ist „Eine Seite noch“ für mich ein sehr, sehr lesenswertes Buch gewesen. Und ganz persönlich freue ich mich schon sehr darauf, Meike Winnemuth dieses Jahr einmal live bei einer Lesung zu erleben.
Ich fand es sehr interessant über die buchigen Angewohnheiten einer anderen Person zu lesen: Was liest sie? Wie liest sie? Warum liest? Was lösen die Bücher aus? Und so weiter. Auch wenn mein Buchverhalten sich an vielen Stellen sehr von dem der Autorin unterscheidet, hatte ich eine gute Lesezeit. Allerdings fand ich ihr Buch übers gärtnern noch besser, obwohl ich nicht mal einen Garten habe 😅 Da es sich mehr oder weniger um einen persönlichen Erfahrungsbericht handelt, habe ich von einer Bewertung abgesehen.



















