Die Farm der Mädchen

Die Farm der Mädchen

Hardback
4.086

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Description

Ein totes Baby, eine verschwundene Mutter, eine Polizistin am Limit
Mitten in der Nacht fliehen zwei Frauen in Panik durch die schwedischen Wälder. Beide sind hochschwanger, die Verfolger ihnen dicht auf den Fersen.
Kurz darauf wird Polizistin Hannah Wester mit einem neuen Fall konfrontiert: Im Unterholz hat man ein totes Baby entdeckt, die Mutter ist verschwunden.
Hannah, die vor einem Jahr ihren Mann verloren hat und gerade erst im Dienst zurück ist, stürzt sich mit aller Energie in die Ermittlungen. Und sie stößt auf einen Fall, der über alles hinausgeht, was sie sich je hätte vorstellen können.

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
Organized Crime
Format
Hardback
Pages
496
Price
24.70 €

Author Description

Hans Rosenfeldt, Jahrgang 1964, ist einer der angesehensten Drehbuchautoren Schwedens und Schöpfer der bislang erfolgreichsten skandinavischen Serie «Die Brücke», die in über 170 Ländern ausgestrahlt wurde und zahlreiche Preise erhielt. Für die britische Fernsehserie «Marcella» wurde er mit dem British Screenwriters' Award in der Kategorie Best Crime Writing on Television ausgezeichnet.Als Teil des Autorenduos Hjorth & Rosenfeldt schrieb er acht Kriminalromane der Sebastian-Bergman-Reihe, die in 34 Ländern erscheint und sich weltweit über 4 Millionen mal verkauft hat - allein in Deutschland 2,8 Millionen mal. Alle Bände befanden sich monatelang in den Top 10 der Spiegel-Bestsellerlisten.

Posts

23
All
3.5

Die Grundidee gefiel mir richtig gut. Doch trotz des schweren Themas und des düsteren Settings konnte es mich nicht vollständig überzeugen. Das Buch ist schwierig ohne den Vorgänger zu kennen, denn ständig wird darauf Bezug genommen. Daher kamen mir die Protagonisten doch relativ oberflächlich vor und in ihren Handlungen nicht immer klar. Das Ende bleibt offen, was auf einen weiteren Teil hindeutet.

3.5

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Mein erstes Buch von Hans Rosenfeldt, "Die Farm der Mädchen", ist ein Thriller mit guten Ansätzen. Er kommt mir aber vor wie ein zweiter Teil. Weiß jemand, ob es hier eine Vorgeschichte gibt? Kurz zur Story: In einer Hütte im Wald wird eine Frau tot gefunden. Kurz davor wird ein neugeborenes Kind tot auf einem Friedhof gefunden. Wo kommt diese Frau her? Das ganze Buch lang frage ich mich, ob es einen Band davor gab. Immer wieder wird über eine Geschichte davor geschrieben, und die Geschichte scheint wesentlich für diese zu sein. Das Wichtigste ist irgendwie davor passiert.😅 Die Protagonisten sind mir irgendwie auch etwas zu blass und teils unsympathisch. Sie kommen alle gefühlskalt rüber. Hannah, eine Hauptprotagonistin, liebte ja ihren Mann ach so sehr, hatte ihn aber jahrelang mit ihrem Chef betrogen. 🤷🏻‍♂️ Der Mann ist in der Vorgeschichte erschossen worden. 🤷🏻‍♂️ Ihr merkt, nicht gerade eine sympathische Frau. 🤷🏻‍♂️ Auch die Spannung ist blass. Es ist eine Grundspannung da, aber irgendwie kommt es für mich nie richtig zu Steigerungen. 🤔 Dafür liest es sich aber wirklich flüssig und super weg. Auch die Kapitel sind schön kurz, was ich ja sehr mag. 😅 Puh, also, ein netter Thriller für mal zwischendurch, aber nicht bewegend. Man kann ihn lesen, aber verpasst nicht viel, würde ich sagen. 🤔

Ⓡⓔⓩⓔⓝⓢⓘⓞⓝ
4.5

Nachdem ich den Wolfssommer von Hans Rosenfeldt beendet hatte, wollte ich gleich wissen, ob und wie es weitergeht mit den Protagonisten, die mir in diesem Krimi so gut gefallen hatten. Darum griff ich ziemlich zügig zu diesem, folgenden Fall. Ein Jahr ist vergangen, seit Hanna ihren Mann verloren hat. Damals wurde er am Ende eines rasanten Falles erschossen. Der Fall wurde weitgehend geklärt, doch die Täterin nie gefasst. Damit konnte Hanna nicht wirklich abschließen. Doch nun findet sie, dass die Zeit gekommen ist, um wieder durchzustarten und sie nimmt wieder ihren Dienst bei der schwedischen Polizei auf. Zeitgleich wird die Leiche eines Säuglings gefunden. Hanna beginnt zu ermitteln. Rasant reiht sich Ereignis an Ereignis und es gelingt Hans Rosenfeldt einen Fall aufzubauen, der sehr spannend ist. Es gibt einige unverhoffte Vibs, der Fall weitet sich aus und wird immer spannender. Bei der flüssigen, anschaulichen Schreibweise von Hans Rosenfeldt ist es leicht, dem Fall zu folgen und dich Charaktere, Landschaften und Begebenheiten vorzustellen. Man fühlt sich nach Schweden versetzt und kann das Buch kaum unterbrechen. Die vom ersten Teil bekannten Protagonisten entwickeln sich glaubhaft und nachvollziehbar weiter und sind wieder sehr gut dargestellt. Auch das Privatleben der einzelnen ist interessant und spannend. Ich habe das Buch gehört. Gut gesprochen von Vera Teltz. Mir gefällt diese Reihe und ich werde dran bleiben.

4

Gelungener Start.

Der Spannungsbogen ist durchgehend hoch, hat mir sehr gut gefallen.

4.5

Düster, skandinavisch und richtig spannend

Die Farm der Mädchen von Hans Rosenfeldt hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es war mein erstes Buch von ihm, und ich könnte mir gut vorstellen, dass daraus eine Reihe wird – das würde auf jeden Fall Potenzial haben. Die Geschichte hat einen richtig schönen skandinavischen Flair: etwas düster, atmosphärisch und zwischendurch sogar mit Momenten, die einen schmunzeln lassen. Die Figuren sind alles andere als glattgebügelt – sie haben viele Ecken und Kanten und wirken dadurch sehr lebendig und glaubwürdig. Der Fokus liegt klar auf dem Fall selbst, der aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt wird. Dadurch setzt sich das Gesamtbild Stück für Stück zusammen. Manche Entwicklungen sind dabei ziemlich kurios, aber nie so, dass es unglaubwürdig wirkt. Für mich war das von vorne bis hinten eine richtig starke Geschichte, die mich sehr gut unterhalten hat. Ich werde von diesem Autor auf jeden Fall noch mehr lesen.

Düster, skandinavisch und richtig spannend
4.5

Rasanter Thriller, das Ende schreit nach einer Fortsetzung… ;-) Etwas Punktabzug, da Rosenfeldt nicht ganz an die Bergman Reihe mit seinem Mitautoren Michael Hjort heran kommt, aber da ist die Erwartungshaltung natürlich schon von Anfang an hoch

Rasanter Thriller, das Ende schreit nach einer Fortsetzung… ;-) Etwas Punktabzug, da Rosenfeldt nicht ganz an die Bergman Reihe mit seinem Mitautoren  Michael Hjort heran kommt, aber da ist die Erwartungshaltung natürlich schon von Anfang an hoch
5

Highlight

Meine Meinung: Der Autor war mir bis heute recht unbekannt, aber ich werde ihn definitiv im Blick behalten. Er hat mich mit seinem Schreibstil sofort eingefangen und abgeholt. Die Geschichte beginnt ruhig, doch je weiter man liest, desto mehr nimmt die Spannung an Fahrt auf. Ich wollte unbedingt wissen, was es mit den zwei schwangeren Frauen auf der Flucht auf sich hat. ​Mitten in der Nacht fliehen zwei Frauen voller Furcht durch die schwedischen Wälder. Beide sind hochschwanger und ihre Verfolger kommen ihnen immer näher. ​Als ein totes Baby tief im Wald gefunden wird, übernimmt Hanna den Fall. Es ist ihr erster Arbeitstag nach dem Tod ihres Mannes. Ihr Chef Gordon ist ihr dabei eine große Stütze und hält die ganze Zeit zu ihr, da die beiden eine sehr enge Bindung haben. Hanna und ihr Team fragen sich, was es mit dem toten Baby auf sich hat und warum die Mutter spurlos verschwunden ist. Kurze Zeit später finden sie eine tote Frau, bei der es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um die Mutter handelt. ​Während die Ermittlungen immer mehr Fahrt aufnehmen, wird dem Team klar, welche Ausmaße dieser Fall hat: Es geht um Korruption, Babyhandel und Menschenhandel. Für Hanna ist dies eine hochemotionale Aufgabe, da sie selbst weiß, wie es ist, ein Kind zu verlieren. Ihre Tochter wurde entführt, als sie zwei Jahre alt war, und sie weiß bis heute nicht, was mit ihr passiert ist. ​Zusätzlich hat Hanna enorme private Probleme mit ihrem Vater, der seine Demenzerkrankung nicht wahrhaben will. Er behauptet sogar, dass sie gar nicht seine Tochter sei. Gott sei Dank hat Hanna Gordon an ihrer Seite, der immer für sie da ist, ihr zuhört und ihr gerade nach dem Tod ihres Mannes eine große emotionale Stütze bietet. ​Dieses Buch hat mich zutiefst berührt, besonders die Thematik des Baby- und Kinderhandels. Ich habe mich lange gefragt, was es mit dem Titel „Die Farm der Mädchen“ auf sich hat, aber je mehr ich las, desto mehr fügten sich die Puzzleteile zusammen. Es war erschreckend zu sehen, wie grausam manche Passagen waren, und ich habe so sehr mit den beiden Frauen gelitten. ​Die Hauptprotagonistin Hanna fand ich greifbar und emotional authentisch. Sie musste so viele Schicksalsschläge verkraften. Allein die Frage, was mit dem eigenen Kind passiert ist, lässt mich als Mutter erahnen, wie sie sich gefühlt haben muss. Auch ihr Chef Gordon war ein sehr authentischer Charakter. Es hat mir großen Spaß gemacht, dem Team bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. Die düstere, beklommene und kalte Atmosphäre hat der Autor hervorragend rübergebracht. ​Dieses Buch bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung!

Highlight
4.5

Ein sehr spannender Thriller. Ich hatte gut zu tun die ganzen "Bösewichte" auseinander zu halten und entsprechend zuzuordnen. Bei der ein oder anderen Person hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Ich hoffe der 2. Teil, der im Januar 2027 auf englisch erscheint, wird auch ins deutsche übersetzt.

3.5

Man sollte diesen Band nicht lesen wenn man den vorhergehenden entweder vor längerer Zeit oder gar nicht gelesen hat. Die Handlung baut zu sehr auf dem letzten Band auf, was ich ein bisschen schade fand. Dazu haben die ganzen Zwischeninfos über frühere Geschehnisse in der stadt für mich ziemlich den Lesefluss gehemmt knd die Spannung heraus genommen.

3

Ein mittelmäßiger 0815-Skandi-Thriller 😬🌲👶

Mitten in der Nacht rennen zwei Frauen hochschwanger durch schwedische Wälder, verfolgt, panisch, völlig außer sich. Kurz darauf landet Polizistin Hannah Wester wieder im Dienst und direkt im nächsten Albtraum: Im Unterholz liegt ein totes Baby, die Mutter ist verschwunden. Hannah ist selbst am Limit, ihr Mann ist seit einem Jahr tot, und trotzdem wirft sie sich mit allem, was sie hat, in diesen Fall. Je weiter sie gräbt, desto klarer wird, dass das nicht einfach „nur“ ein Verbrechen ist, sondern etwas, das größer und schlimmer ist, als man es sich am Anfang ausmalen will. Tja, was soll ich sagen.. Ich hatte mehr erwartet. Die Grundidee ist gut und eigentlich genau die Sorte Stoff, die einen festnageln müsste. Aber dadurch, dass die Perspektive wie eine Kamera ständig zu anderen Figuren „rüberzoomt“, weiß man als Leser sehr früh ziemlich genau, was dahintersteckt. Mal sind wir bei Hannah, mal bei den Tätern. Das nimmt dem Ganzen den Reiz des Nach-und-nach-Aufdeckens, den ich mir in dem Setting eigentlich gewünscht hätte. Dazu kam, dass die Figuren unnahbar und blass blieben. Ich konnte für niemanden richtig Sympathie aufbringen, und das ist bei so einem Buch einfach tödlich, weil es dann egal wird, wer gerade leidet, flieht oder ermittelt. Und was mich wirklich genervt hat: Der Titel verspricht diese „Farm der Mädchen“ als Zentrum, als Ort, als Horror, der sich festsetzt. Aber genau da bleibt das Buch für mich erstaunlich distanziert. Ja, man versteht das Prinzip dahinter, man weiß, dass es diese Farm gibt und wofür sie steht, aber wie das dort wirklich aussieht, wie es riecht, wie es sich anfühlt, wie dieser Alltag dort konkret funktioniert, das ist einfach nie Thema. Mir hat da schlicht Schilderung gefehlt, damit das Ganze überhaupt Wirkung entfalten kann. So bleibt die Farm eher eine behauptete Kulisse als ein Ort, der sich ins Hirn brennt. Am Ende kippt es dann noch in ein übertrieben actionreiches Finale. Da wird’s hektisch, laut, dramatisch, aber bei mir hat es eher den Eindruck hinterlassen, dass man das Finale künstlich aufblasen musste, weil vorher zu wenig echter Sog aufgebaut wurde. Es war nicht komplett schlecht. Es war einfach… mittel. So ein „ja, okay“-Buch, das man in zwei Wochen schon wieder vergisst. Und dann ist da noch die Übersetzung, die mich wirklich genervt hat. Diese Unwörter wie „Anwohnenden“ und „Mitarbeitenden“ reißen einen ständig aus dem Lesefluss. Dazu kommen diese grauenhaften Partizipialkonstruktionen, die grammatikalisch so grenzwertig und sprachlich so sperrig sind, dass man plötzlich nicht mehr im Wald ist, sondern im Amtsdeutsch. Und als wäre das nicht genug, wird sogar einmal ein völlig falscher Begriff für „Klappentext“ verwendet, irgendwas wie „Buchrückentext“ oder sowas, was einfach schlampig wirkt und einen nochmal zusätzlich aus dem Fluss kickt. Unterm Strich war das für mich ein mittelmäßiger Thriller. Kann man lesen, muss man nicht. Und ich werde ihn vermutlich schnell wieder vergessen. ⭐️⭐️⭐️

Ein mittelmäßiger 0815-Skandi-Thriller 😬🌲👶
4

Beklemmender und düsterer Thriller

Da ich die Reihe des Autorenduos Hjorth/Rosenfeldt rund um den Kriminalpsychologen Sebastian Bergman ausgesprochen gerne las, wurde ich sofort auf den neuesten Thriller von Hans Rosenfeldt aufmerksam: "Die Farm der Mädchen", der am 27.01.2026 im Rowohlt Verlag erschien. Der Autor warf mich gleich zu Beginn der Storyline mit einer starken, düsteren Szene in die Geschichte, die mich emotional mitnahm. Die Themen Menschenschmuggel und der Handel mit Babys hatten es in sich, und so musste ich das Buch an so manchen Stellen zur Seite legen, da mich der Fall doch sehr traurig und wütend machte. Wie immer schafft es der Autor, die Geschichte mitreißend und spannend aufzubauen, sodass der Handlungsbogen gut und ausdrucksstark kontinuierlich anstieg. Ab und an kam es zu kleinen Längen, die der Wiederholung einiger Szenen geschuldet waren, doch dies war nur minimal. Die Ermittlerin Hannah schloss ich in mein Herz, auch wenn ich ihr Tun und Handeln nicht immer verstand. Der Autor verpasste ihr eine faszinierende Backstory, die mir jedoch ab und an das Gefühl gab, etwas verpasst zu haben. Hier wäre es wahrscheinlich nötig gewesen, den Auftakt zu dieser Thrillerreihe "Wolfssommer" gelesen zu haben. Immer wieder streut der Autor auch geschichtliche Fakten aus der Region ein, die meine Neugierde zusätzlich anfachten. Am Ende fügte sich alles passend zusammen, und sogar einen kleinen Cliffhanger hielt der Autor bereit. Doch was dies mit der geheimnisvollen Akademie zu tun hat, müsst ihr selbst erfahren. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen für diesen spannenden schwedischen Krimi. Steht das Buch schon auf eurer Want-to-Read-Liste?

Beklemmender und düsterer Thriller
4.5

Solide Spannung mit tollen Protagonisten - skandinavischer Flair

Der zweite Teil - einer Reihe - ich kannte den ersten Teil nicht und konnte das Buch dennoch sehr gut verstehen da immer wieder erklärt wird was passiert ist und man somit gut klar kommt in der Geschichte ( werd mir den ersten aber dennoch mal holen denn die Story ist wirklich gut) Hannah ist gut ein Jahr nachdem ihr Mann Thomas im Dienst erschossen wurde wieder auf ihre Dienststelle zurück gekehrt , und bekommt es gleich am ersten Tag mit einen Fall von Menschenhandel ( Babys) und Mord zu tun - alles deutet darauf hin das auch hier die Organisation die Finger im Spiel hat die für den Tod von Thomas verantwortlich ist. Die Geschichte ist spannend und immer wieder auch mit geschichtswissen um die Region verbunden . Die Protagonisten sind vielfältig und haben alle ihr Päckchen zu tragen . Absolute Empfehlung

4

Dunkle Geheimnisse zwischen Wald und Schweigen

Kalter Nebel hängt über den schwedischen Wäldern, während Angst und Verzweiflung in jeder Szene spürbar werden. Schon die ersten Seiten fühlen sich wie ein gehetzter Atemzug an, der sich tief in die Brust legt und dort bleibt. Zwei Frauen auf der Flucht, ein totes Baby im Unterholz, eine Ermittlerin, die selbst kaum Halt findet. Alles wirkt roh, verletzlich und gleichzeitig unheimlich fesselnd. Hannah Wester trägt ihre Trauer wie eine zweite Haut. Der Verlust ihres Mannes schwingt in jedem Gedanken mit und verleiht den Ermittlungen eine stille Schwere. Besonders berührt hat die Art, wie sich persönliche Wunden und der Fall langsam miteinander verweben. Die Suche nach der verschwundenen Mutter fühlt sich dadurch nicht nur wie Polizeiarbeit an, sondern wie ein verzweifelter Versuch, Ordnung in ein zerbrochenes Leben zu bringen. Die Spannung baut sich leise auf und verdichtet sich Stück für Stück. Unheimliche Andeutungen, rätselhafte Figuren und die düstere Atmosphäre der abgeschiedenen Farm erzeugen ein Gefühl von permanenter Bedrohung. Immer wieder entsteht dieses leise Unbehagen, als würde sich hinter jeder Seite etwas Dunkles verbergen. Manche Entwicklungen lassen sich erahnen, doch die emotionale Wucht trägt über kleinere Schwächen hinweg. Zurück bleibt ein beklemmender Thriller, der unter die Haut geht und noch lange nachhallt. Vor allem die verletzliche Hauptfigur macht diese Geschichte zu einem intensiven Leseerlebnis, das gleichermaßen spannend und erschütternd wirkt.

Dunkle Geheimnisse zwischen Wald und Schweigen
3

Ich wollte dieses Buch lieben. Die Idee der Farm ist stark, das Grundgerüst ist clever und düster – es hätte so viel Potential gehabt. Aber es hat mich emotional nicht erreicht, nicht richtig. Für Fans der Reihe und wer mit vielen Figuren und Rückblenden gut klarkommt, ist es sicher lesenswert (daher auch keine schlechte Bewertung). Für mich persönlich war es aber insgesamt zu zäh, zu überladen und zu wenig packend – vor allem im Vergleich zu den vorherigen Büchern desselben Autors. Hörbuch-Empfehlung klar vor Print, zumindest bei diesem Band.

Ich habe dieses Buch wirklich wollen mögen. Die Grundidee der Farm trifft einen Nerv. Dieser Ort, an dem man Dinge tun kann, die sonst nirgendwo auf der Welt ungestraft bleiben würden, solange die richtigen Menschen wegschauen oder mitmachen… das hat etwas sehr spannendes. Wer Band 1 kennt, hat einen deutlichen Vorteil. Wer Band 1 aber nicht gelesen hat, kommt trotzdem halbwegs mit, weil es immer wieder ausreichend Rückblenden und Erklärungen gibt. Der Schreibstil hat mich dieses Mal richtig ermüdet. Ich kenne Rosenfeldt anders. Hier war alles irgendwie… zäh. Die Worte wollten nicht fließen. Ich kann gar nicht genau festmachen, woran es lag – an der Satzstruktur, am Rhythmus, an der Wortwahl? Ich weiß es nicht. Erst als ich auf das Hörbuch umgestiegen bin, lief es deutlich flüssiger und angenehmer. Und dann die Figuren… Gott, so viele. Jede einzelne trägt ein riesiges, schwarzes Bündel Trauma mit sich herum – und das wird dann auch noch sehr ausführlich ausgebreitet. Das macht das Ganze leider ziemlich unübersichtlich. Besonders Hannah hat gefühlt alle nur denkbaren Traumata (Entführung, Verlust, Mord, Schuldgefühle …) selbst erlebt – Irgendwann konnte ich ihre Schmerzen nicht mehr lesen – sie waren zu groß, zu viele, zu laut. Statt Mitgefühl kam Leere. Was mich am meisten irritiert hat: Es gibt immer wieder sehr alte Rückblenden, die für die aktuelle Handlung absolut keinen spürbaren Mehrwert hatten. Die haben mich regelmäßig rausgerissen und ich habe mich gefragt: „Wozu benötige ich die Informationen gerade?“ Wird aber auch nicht weiter aufgeklärt. So, als wenn Rosenfeldt etwas geschichtliches zu dem Ort beitragen möchte. Spannungstechnisch war es für mich auch eher mau. Der Anfang hatte noch Biss, aber danach wurde es still. Zu still. Zu seicht. Zu viel Alltag, zu viel Reden, zu wenig Druck. Der typische Rosenfeldt/Hjorth-Thrill und Drive, den ich sonst so schätze, fehlt hier leider oft. Es bleibt alles etwas zu seicht, zu vorsichtig, zu langsam. Fazit Ich wollte dieses Buch lieben. Die Idee der Farm ist stark, das Grundgerüst ist clever und düster – es hätte so viel Potential gehabt. Aber es hat mich emotional nicht erreicht, nicht richtig. Für Fans der Reihe und wer mit vielen Figuren und Rückblenden gut klarkommt, ist es sicher lesenswert (daher auch keine schlechte Bewertung). Für mich persönlich war es aber insgesamt zu zäh, zu überladen und zu wenig packend – vor allem im Vergleich zu den vorherigen Büchern desselben Autors. Hörbuch-Empfehlung klar vor Print, zumindest bei diesem Band.

5

Spannender Thriller zum üblen Thema des Menschenhandels. Mehrere gut ausgearbeitete Fäden laufen am Ende sinnvoll und schlüssig zusammen, es blieben keine Fragen offen. Guter Spannungsaufbau, überzeugendes Figuren-Ensemble. Toll gelesen von Vera Teltz.

Hans Rosenfeldt beweist mit „Der Farm der Mädchen“ einmal mehr, warum er zu den großen Namen des skandinavischen Krimis zählt. Düster, beklemmend und hochspannend entfaltet sich ein Thriller, der von der ersten Seite an unter die Haut geht – und seine Leser*innen bis zum Schluss nicht mehr loslässt. Der Einstieg ist verstörend und wirkungsvoll: Zwei hochschwangere Frauen fliehen nachts panisch durch die schwedischen Wälder, verfolgt von Unbekannten. Kurz darauf wird ein totes Baby gefunden, die Mutter bleibt verschwunden. Schon diese Ausgangslage setzt den Ton für einen Roman, der konsequent auf Atmosphäre, psychologische Spannung und moralischen Abgrund setzt. Im Zentrum steht Polizistin Hannah Wester, eine Ermittlerin am Rande ihrer Kräfte. Erst seit Kurzem ist sie nach dem Tod ihres Mannes wieder im Dienst, innerlich zerrissen zwischen Trauer, Schuldgefühlen und dem Bedürfnis, sich in Arbeit zu verlieren. Rosenfeldt zeichnet sie als verletzliche, aber entschlossene Figur, deren persönliche Geschichte eng mit dem Fall verwoben ist, ohne diesen zu überlagern. Gerade diese Mischung aus professioneller Härte und emotionaler Fragilität macht Hannah zu einer glaubwürdigen und nahbaren Protagonistin. Der Fall selbst entwickelt sich schnell zu weit mehr als einem klassischen Vermissten- oder Tötungsdelikt. Schicht für Schicht legt Rosenfeldt ein Verbrechen frei, das tief in gesellschaftliche Tabus, Machtmissbrauch und systematische Gewalt hineinreicht. Die titelgebende „Farm der Mädchen“ steht dabei sinnbildlich für eine Welt, in der Schutzbedürftige ausgeliefert sind und Menschlichkeit zur Ware wird. Die Grausamkeit des Geschehens ist erschütternd, aber nie voyeuristisch – Rosenfeldt vertraut auf Andeutung und psychologischen Druck statt auf billige Effekte. Stilistisch überzeugt der Roman durch klare Sprache, präzise Szenen und einen straffen Erzählrhythmus. Hans Rosenfeldt zeigt auch hier sein Gespür für Dramaturgie: Perspektivwechsel, Cliffhanger und ein stetig wachsendes Unbehagen sorgen für Spannung de luxe. Gleichzeitig nimmt sich der Autor Zeit für die inneren Konflikte seiner Figuren, was dem Krimi zusätzliche Tiefe verleiht. „Die Farm der Mädchen“ ist kein leichter Stoff, aber ein äußerst wirkungsvoller. Es ist ein Kriminalroman, der nicht nur fesselt, sondern auch verstört und nachdenklich macht. Fans skandinavischer Spannungsliteratur kommen hier voll auf ihre Kosten – und Leserinnen und Leser, die einen intelligenten, kompromisslosen Thriller suchen, werden dieses Buch so schnell nicht vergessen. Aus dem Schwedischen von Antje Rieck-Blankenburg und Maike Barth.

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5

Spannend

Geschichte hat mir gut gefallen. Freue mich auf das nächste Buch zur Serie.

5

Mega!

Ich habe dieses Buch gekauft, da ich die Serie “Die Brücke - Transit in den Tod” (Drehbuchautor) geliebt und gesuchtet habe und wurde bei diesem Thriller nicht enttäuscht. Von Anfang bis Ende total spannend, man fiebert richtig mit. Gerne wieder ein Buch von Hans Rosenfeldt.

5

Ein sehr spannendes und gut geschriebenes Buch, so man sich vor dem Lesen aber klar machen muss, ob es für einen was ist oder nicht, da schon viele Themen angeschnitten werden, die einen Triggern oder belasten können, wie Kindesentführung, Kindstot, Kinderwunsch und co. Ansonsten aber echt toll und gut gemacht und daher eine klare Empfehlung Inhaltsangabe (Quelle Amazon) Ein totes Baby, eine verschwundene Mutter, eine Polizistin am Limit Mitten in der Nacht fliehen zwei Frauen in Panik durch die schwedischen Wälder. Beide sind hochschwanger, die Verfolger ihnen dicht auf den Fersen. Kurz darauf wird Polizistin Hannah Wester mit einem neuen Fall konfrontiert: Im Unterholz hat man ein totes Baby entdeckt, die Mutter ist verschwunden. Hannah, die vor einem Jahr ihren Mann verloren hat und gerade erst im Dienst zurück ist, stürzt sich mit aller Energie in die Ermittlungen. Und sie stößt auf einen Fall, der über alles hinausgeht, was sie sich je hätte vorstellen können.

4

Mein erstes Buch von Rosrnfeldt. Geht unter die Haut

Das war mein erstes Buch von Rosenfeldt. Ich glaube,dass es noch mehrere Teile gibt laut Hannah wegen der Geschichte ihres Mannes. Das muss man schon aushalten können mit der Ausbeutung von Menschen, Menschen und Babyhandel. Es geht sehr unter die Haut. Ist nix für schwache Nerven. Wie leider auch im echten Leben meinen die Mächtigen und Großen sich alles mit Geld kaufen zu können und machen abscheuliche und skrupellose Geschäfte. Mir hat noch mehr Nervenkitzel und Spannung gefehlt ,wobei ich echt sagen muss,dass ging mir sehr nahe und war fix und fertig.

3

Hat mich nicht überzeugt

Dieser Thriller war nicht meins. Ich kann nicht einmal genau sagen warum. Vielleicht waren es die vielen Nebenschauplätze. Irgendwie war auch alles voraussehbar. Es wäre auch schön gewesen, wenn es einen Hinweis gegeben hätte, dass es der zweite Teil einer Serie ist.

5

Ein gelungener Schweden-Krimi mit Protagonisten, die nicht erst nur am Beginn ihres (Berufs-)Lebens stehen, sondern die ein oder andere Erfahrung machen durften.

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