Eine Maus namens Merlin
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Description
»Wenn Sie Freude in Ihrem Leseleben haben wollen, kaufen Sie dieses Buch.« Jojo Moyes
Helen Cartwright ist 83 Jahre alt und hat keine großen Erwartungen mehr an ihre Zukunft. Doch eines Tages tritt das Schicksal in Form einer Maus in ihr Leben. Nach und nach, in kleinen Schritten, wagt sie unfreiwillig einen Neuanfang. Mit großem Gefühl erzählt Simon Van Booy von der außergewöhnlichen Freundschaft zwischen einer Witwe und einer Maus, und erinnert uns daran, dass es immer zweite Chancen geben kann.
Nach sechzig Jahren in Australien kehrt Helen Cartwright in den kleinen Ort in der Nähe von Oxford zurück, in dem sie geboren wurde. Sie kauft ein kleines Haus mit senfgelber Tür und führt ein zurückgezogenes Leben: Jeder Tag eine Wiederholung des vorherigen, als ob es sogar für den Tod eine Warteschlange gäbe. Doch dann nimmt Helens Leben eine plötzliche Wendung, als ein unerwarteter Gast in Form einer gutmütigen Maus auftaucht. Ihre anfänglichen Versuche, die Maus wieder loszuwerden, führen sie in den Tierhandel, die Bibliothek, den Eisenwarenladen. Während die Maus in der Küchenspüle aus einem kleinen Flaschendeckel trinkt, tritt Helen wieder in Kontakt mit ihren Nachbarn – und begibt sich auf eine unerwartete Reise zurück zu sich selbst. Denn egal, was wir für uns geplant haben: Manchmal hat das Leben seine eigenen Pläne.
»Ich habe mich auf jeder Seite für dieses ungewöhnliche Duo begeistert. Simon Van Booys Figuren sind voller Charme und geprägt von dem tiefen Wunsch nach Verbundenheit, den alle Lebewesen teilen. Ich habe es geliebt.«
Ann Patchett
»Ein kleines literarisches Meisterwerk… pointiert und wunderschön… bezaubernd und berührend.«
Washington Post
Book Information
Author Description
Simon Van Booy ist ein vielfach ausgezeichneter Bestsellerautor. Er hat für die New York Times, die Financial Times, die Washington Post und die BBC geschrieben. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und sind verfilmt worden. Aufgewachsen im ländlichen Nordwales, lebt er in New York, wo er auch als Lektor und ehrenamtlicher Notfallsanitäter tätig ist.
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Flauschig, herzerwärmend und voller Hoffnung.
Flauschig, herzerwärmend und voller Hoffnung. „Eine Maus namens Merlin“ von Simon van Booy Verlag: Klett-Cotta Merlin, Alter geschätzt 1 Jahr, zutraulich, mit Atemnot, zieht bei Helen Cartwright, 83 Jahre, einsam und ohne Erwartungen an das restliche Leben, ein. Nach 60 Jahren kommt Helen aus Australien zurück in ihren Heimatort. Einsam, verwitwet und mit wenig Ballast bezieht sie für ihre restlichen Tage ein kleines möbliertes Haus und ersetzt nur das Nötigste. Jeder Tag vergeht ereignislos, unauffällig lebt sie in ihrer alten Heimat, fernab von allem Vertrauten. Als eine graue, gepflegte und zutrauliche Maus - aus Versehen oder ganz absichtlich - bei ihr einzieht, stellt sie Helens Leben auf den Kopf. Helen verlässt notgedrungen ihre Komfortzone, möchte das exotische Tier gerne loswerden, aber nicht töten. Doch so einfach gestaltet sich das leider nicht. Und so tritt sie wieder mit Menschen in Kontakt: vom Gemischtwarenhändler über die Bibliothekarin bis zum Kardiologen kommt Helen durch den Mäuserich ins Gespräch. Auch braucht das kleine Lebewesen ihre Unterstützung und Helen kann nun nicht mehr einfach sterben, was doch ihr Wunsch war, bevor das Tier in ihr Leben trat. Was für eine wunderschöne, herzerweichende und berührende Geschichte. Selbst wer bei Knopfaugen und flauschigem Fell nicht ins Verzücken gerät, wird diese bezaubernde Geschichte lieben. Der Autor schreibt über die Schwere von Helens Leben ebenso wie über die Leichtigkeit, die ein kleines Lebewesen hineinbringen kann. Was es ausmacht, gebraucht zu werden, zeigt uns van Booy und wie Menschlichkeit und Nähe das Leben wieder lebenswert machen. Humorvoll und mit viel Leichtigkeit schreibt er über schwere Themen wie Einsamkeit und Isolation, aber auch über Lebensmut und Mitgefühl. Ein lesenswerter Roman, der mich voller Emotionen schmunzeln lässt, ohne dabei kitschig oder schnulzig zu sein. Leise, warm und lange nachklingend.
rührselige Geschichte über eine Omi und ihre Maus...
... als 83jährige kehrt Helen nach 60 Jahren Australienaufenthalt in ihre Heimat zurück, allein und einsam, ihr Leben besteht aus Fernsehen, Radio, Tee und Leckereien... bis sie ohne es zu wissen eine Maus in ihr Haus aufnimmt. Es geht genau um diese Geschichte, wie eine kleine Maus das Leben der Dame komplett umkrempelt und sie am Ende mehr Gesellschaft hat, als sie je vermutet hätte. Rührselige Geschichte, macht nachdenklich und ist herzerwärmend ... und schnell zu lesen. 4 🌟
„Helen merkt, wie ihre Hand zittert. Nicht, weil sie eine lebendige Maus darin hält, sondern weil es das erste Mal seit über zwanzig Jahren ist, dass sie von einem anderen Lebewesen berührt wird.“ Der Roman ”Eine Maus namens Merlin“ von Simon Van Booy hat 256 Seiten und wurde am 14.03.2026 vom Klett-Cotta Verlag veröffentlicht. Die 83-Jährige Witwe Helen zieht nach sechzig Jahren aus Australien wieder zurück in ihre Heimat England. Sie lebt alleine in einem Haus und ihr monotoner Alltag lässt wenig Platz für Fröhlichkeit. Als sie eines Tages einen Mäuserich in einem verlassenem Aquarium findet, welches sie von der Straße aufgesammelt hat, will sie diesen aber so schnell wie möglich loswerden. Nach einigen Versuchen merkt Helen, dass das kleine Tier vielleicht garnicht so schlimm ist. Es entsteht eine Freundschaft zwischen den beiden, welche Helen ihre Lebensfreude zurückbringt. Durch ihre neue Aufgabe lernt sie außerdem einige andere Menschen kennen, die sehr wichtig für sie werden. Die Geschichte von Helen und Merlin ließ sich sehr gut und flüssig lesen. Der Einstieg war für mich ziemlich schwer, da Helen jegliche Lebensfreude fehlte. Es ist sehr schön mitzuerleben, wie ihr Leben Schritt für Schritt wieder einen Sinn hat. Man merkt im Verlauf des Buches anhand des Schreibstils deutlich, wie es ihr immer besser geht. Alle Charaktere, die im Buch vorkommen, sind wunderbar beschrieben und sympathisch. Für mich ein herzerwärmendes Buch über die Freundschaft zwischen Tier und Mensch, welches mir beim Lesen viel Freude bereitet hat. Kann ich auf jeden Fall empfehlen! „Das ist es. Ich werde dich ›Merlin‹ nennen. Schließlich bist du wie durch Zauberhand in meinem Leben aufgetaucht“
Feel-Good-Lektüre
Eine alte Frau, ohne Familie zieht quer durch die Welt wieder an den Ort ihrer Kindheit. Gleichförmig beschließt sie jeden Tag und wartet eigentlich nur darauf, dass es mit ihr zu Ende geht. Bis das Schicksal ihr eine kleine Maus schickt, die ihr nicht nur neuen Lebenswillen, sondern auch ein neues Netzwerk aus Freunden beschert. Für mich wars ehrlich gesagt zu weichgespült und ohne Finesse. Diese Art von Geschichten gibt es inzwischen zuhauf und man weiß einfach genau was passiert. Muss man jetzt nicht unbedingt gelesen haben.
Das Cover dieses Buches mit den lustig karierten Hausschuhen hat meine Aufmerksamkeit erregt. Als im Klappentext von einer 83 jährigen Frau, die einer Maus begegnet, geschrieben steht, musste ich schmunzeln und beschloss, dieses Buch zu hören. Helen, die alte Dame, kommt aus dem Ausland zurück, um in ihrerer Geburtsstadt den Rest des Lebens zu verbringen und wartet auf ihren Tod. Sie ist allein, einsam, langweilt sich im Haus, denn es gibt nichts zu entdecken und darum beobachtet sie die Nachbarn. In deren Sperrmüll findet sie ein Aquarium mit Spielzeugtiefseetaucher. Und eine Maus. Im Fortgang erfahren wir, was diese Maus mit Helen macht. Helen ist ein origineller Charakter. Sie ist so gut beschrieben, dass man sich gut vorstellen kann, wie sie durch ihren Alltag treibt. Ihre Einsamkeit ist so greifbar. Sie ist so allein, dass sie sich unsichtbar fühlt. Gekonnt wird erzählt, wie sich dieser Mantel der Unsichtbarkeit hebt, wenn eine so kleine Veränderung im Alltag geschieht. Eine kleine Maus, die Erinnerung und Fürsorge weckt. Es zeigt, wie wichtig es ist, gebraucht zu werden. Das schenkt Lebenssinn. Diese Veränderung in Helens Leben erzählt der Autor intensiv, bildhaft und mitfühlend. Der Roman startet flüssig, flott, humorvoll. Es gelingt Simon Van Booy, alles so zu erzählen, dass man es sich gut vorstellen kann. In der Beschreibung des Alltags lernen wir Helen gut kennen. Im Mittelteil fing der Text an, sich etwas zu ziehen um dann im letzten Teil nochmal lebendiger zu werden und mit einer Wendung eine kleine Überraschung bereit zu halten. Auch wenn es in letzter Zeit Einsamkeit und alte Menschen häufiger Thema in der Literatur zu sein scheint, hat mich dieses Buch mit seinem feinen Humor, den Metaphern, den Charakteren und der Botschaft angesprochen und sehr gut unterhalten. Das Buch wird einfühlsam von Frauke Merlin gelesen. Ihre Stimme passt gut zur Erzählstimme von Helen.
Wohlfühlbuch
Die 83-jährige Helen vermisst ihren verstorbenen Mann und Sohn sehr, auch der Umzug von Australien in ihren Geburtsort in England kann daran nichts verbessern. Sie versinkt in Einsamkeit und Langeweile, meidet alle Interaktionen mit Menschen, erwartet irgendwann den Tod, obwohl sie durchaus bei leidlicher Gesundheit ist. Alles ändert sich, als sie eines Tages im Sperrmüll vorm Haus ein altes Aquarium einsammelt, das ich unverhofft als Behausung eines Mäuserichs entpuppt. Welche Umstände dazu führen, dass sich nach und nach ihre gesamte Situation verändert und sie durch das Übernehmen von Verantwortung wieder aktiv am Leben teilnimmt, soll nicht näher verraten werden. Egal in welchem Alter, es sind die sozialen Kontakte, die uns nicht nur am Leben, sondern vor allem im Leben halten und sobald wir für andere Lebewesen verantwortlich sind, setzt das ungeahnte Energie und Freude frei. Wer einen unaufgeregten Roman mit insgesamt sympathischen Protagonisten und ganz ohne Drama sucht, ist hier genau richtig. Manches ist etwas klischeehaft überzeichnet, aber deshalb ist diese Freundschaftsgeschichte ja auch ein nettes Wohlfühlbuch.
Herzerwärmend und bezaubernd
"Ich glaube daran, dass diese Geschichte die Menschen gütiger macht - nicht nur gegenüber kleinen Tieren, sondern auch im Umgang miteinander.” Helen ist 83 Jahre und eigentlich war ihr Leben vorbei. Mit Beginn des Buches taucht man sofort in ihre Welt ein, in das Gefühl zu warten, das alles zu Ende geht, in das Gefühl der Resignation, der Traurigkeit, der Einsamkeit und allein mit ihren Erinnerungen zu sein. Doch dann tritt eine kleine Maus in ihr Leben. Der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft. Was einem bei diesem Buch zuerst ins Auge fällt, ist dieses unglaubliche schöne Cover. Die kleine Maus, schlafend in dem Pantoffel, ist einfach unglaublich süß. Der einfühlsame, warmherzige und ruhige Schreibstil des Autors hat mich sofort begeistert und passt wunderbar zu der bezaubernden Geschichte, die in diesem Buch erzählt wird. Man schließt Helen sofort ins Herz und kann sich gut in ihre Situation einfühlen. Auch Merlin kann man sich bildhaft vorstellen, mit seinem weichen Fell, seinen klugen Augen und den kleinen Pfoten. Dies ist ein Buch, das nicht durch eine raffinierte, unvorhersehbare Handlung besticht, sondern in das man eintauchen kann und das einen wunderbar zur Ruhe kommen lässt. Ich kann dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen und werde wohl immer wieder gern und mit einem Lächeln an Helen und Merlin zurückdenken. Dies ist mein erstes Buch von Simon van Booy, aber mit Sicherheit nicht das Letzte.
Der neue Mitbewohner
"Eine Maus namens Merlin" von Simon van Booy ist ein leises Hörbuch, das sich gut hören lässt. Es wird gelesen von Frauke Poolman. Helen Cartwright kehrt nach 60 Jahren nach Oxford zurück, um dort ihren Lebensabend zu verbringen. Ihr Ehemann und ihr Sohn sind bereits verstorben. Ihr Tag besteht aus Tee trinken, langen Phasen in der Badewanne, etwas essen, fernsehen und viel Schlaf. Ansonsten lebt sie sehr zurückgezogen. Eines frühen Morgens beobachtet sie ihren Nachbarn, der einige Dinge für den Sperrmüll vor die Tür stellt. Kurzentschlossen nimmt sie ein Aquarium mit Inhalt mit in ihr Haus, da eine Figur darin sie an ihren Sohn erinnert. Was sie erst später merkt ist, dass mit diesem Aquarium auch eine kleine Maus mit einzieht. Sie will diese Maus loswerden, sämtliche Versuche scheitern. Dabei wächst ihr der kleine Mäuserich, dem sie den Namen Merlin gibt, immer mehr ans Herz. Der Schreibstil des Autors hat mir gefallen. In leisen Tönen beschreibt er Helens Tagesablauf und ihre Gedanken. Merlin wird immer mehr Teil ihres Lebens und sorgt außerdem für Sozialkontakte. Der Roman vermittelt gut, wie einsam es im Alter zugehen kann und was ein Haustier bewirken kann. Eine durchaus berührende Schilderung. Besonders Merlin ist gut beschrieben. Einige Stellen im Roman ziehen sich allerdings doch sehr in die Länge, so wird z.B. sehr viel Tee zubereitet und getrunken. In England üblich, aber doch zu detailliert beschrieben.... Während des Lauschens gibt es immer wieder Situationen, die mich haben schmunzeln lassen. Helen kann ganz schön hartnäckig sein, aber ich will ja nicht spoilern. Das Ende der Geschichte war vorhersehbar, was mich aber nicht weiter gestört hat. Frauke Poolman liest wirklich gut und transportiert die Gefühle von Helen und ihrem (neuen) Umfeld. Das Cover ist wirklich niedlich und passt auch zum Leben von Helen und Merlin. Ich habe die Geschichte um Helen und Merlin gerne gehört, Ein Roman, der sich gut nebenher hören lässt, aber manchmal auch zu viel überzeichnet. Wegen dieser Schwächen gibt es auch nur sehr gute 3 Sterne, gerundet auf 4. Weiterempfehlen kann ich den Roman trotzdem!
Eine schöne, ruhige Geschichte über Empathie, Freundschaft und die Bedeutung, im Leben eine Aufgabe zu
In dem Roman geht es um die 83 Jahre alte Helen, die nach vielen Jahren in Australien zurück in ihr Heimatdorf in der Nähe von Oxford kehrt. Beim lesen merkt man schnell, dass Helen keine großen Erwartungen mehr an ihr Leben und wie sehr sie sich daraus zurückgezogen hat: einsam, ohne Erwartungen und auch alle persönlichen Gegenstände hat sie bereits weggeben, als hätte sie innerlich längst abgeschlossen. Doch dann findet Sie unerwartet eine kleine Maus in einem alten Aquarium und diese unerwartete Begegnung verändert alles. Ihr ist es zu verdanken, dass Helen Stück für Stück wieder anfängt wirklich zu leben. „Eine Maus namens Merlin“ ist eine warmherzige, stille und zugleich humorvolle Geschichte. Helen hat mich oft zum Schmunzeln gebracht, und dennoch gibt es berührende, melancholische Momente, wenn sie in Erinnerungen versinkt. Die Erzählung bleibt dabei nie schwer, sondern entfaltet sich in sanften, gut dosierten Rückblicken. Die kleine Maus ist liebevoll beschrieben und man kann nachfühlen wie Helen immer mehr in ihrer Aufgabe aufblüht sich um den kleinen Mäuserich zu kümmern. Merlin, der kleine Mäuserich, ist so liebevoll beschrieben, dass man sofort versteht, warum Helen in seiner Nähe wieder aufblüht. Wie schön, dass ein so winziges Wesen ihr Leben mit neuer Bedeutung füllt – sich kümmern dürfen, gebraucht werden, wieder da sein wollen. Sehr berührt hat mich auch, wie die Menschen in Helens Umfeld ihr begegnen: aufmerksam, respektvoll, unterstützend. Nach und nach entsteht ein kleines Netz aus Wärme und Fürsorge, das sie trägt und ihr zeigt, dass sie nicht allein ist. Im Vorwort erzählt der Autor, dass seine Geschichte inspiriert wurde von einer der innigsten Freundschafen, die er jemals erleben durften. Die Freundschaft zu seiner Maus Merlin. Und genau diese Zärtlichkeit spürt man beim lesen. Ich empfehle dieses Buch von Herzen weiter. Eine Maus namens Merlin ist genau das richtige wenn man eine schöne, ruhige Geschichte lesen möchte. Abtauchen, immer wieder schmunzeln über die teilweise schrägen Szenen und mit einem guten Gefühl und einem lächeln das Buch am Ende schließen. Eine Geschichte über Empathie, Freundschaft und die Bedeutung, im Leben eine Aufgabe zu haben.
Mit 83 Jahren lebt Helen Cartwight alleine in ihrem Haus in Westminster Crescent. Sie wartet auf den Tod und geht kaum mehr aus dem Haus. Als ihr Nachbar ein altes Aquarium zur Entsorgung auf die Strasse stellt, holt es Helen ins Haus. Erstaunt stellt sie fest, dass in dem alten Ding eine Maus lebt. Helen versucht zuerst die Maus zu fangen und dann will sie dieses Viech unbedingt loswerden. Die Maus muss weg, denn schliesslich will Helen ja bald sterben. Doch die Maus hält sich nicht an Helens Pläne und wird zu einer Art Freund und Vermittler für die alte Dame. Ich bin immer skeptisch, wenn eingangs Buch mit Vorschusslorbeeren nur so um sich geworfen wird. Von Jojo Moyes bis zu der New York Times sind voll des Lobes für Simon van Booys neustes Werk. Teile ich die Begeisterung? J...ein... Erstmal gefiel mir der Gedanke, dass eine Maus eine ältere Dame aus ihrer Einsamkeit und Lethargie reisst. Ein Mäuserich ist ja eher ein unkonventionelles Haustier. Aber Helen denkt ja bald zu sterben (obwohl sie weder krank noch sonderlich gebrechlich ist...aber das nur am Rande) und da holt man sich ja nicht noch eine Katze ins Haus. So weit, so vernünftig. Aber das war es leider auch schon mit meinen Sympathien für Helen. Ich finde, sie ist eine verbitterte, teilweise schnoddrige und sich im Selbstmitleid suhlende alte Frau. Das zeigt sich in Aktionen wie ihren Anruf im Tierheim. Zu Helens Leidwesen gerät sie an einen ehrenamtlichen Mitarbeiter und die sind, laut Helen, grundsätzlich inkompetent. Schlussendlich konnte mich Helen doch noch überraschen und für sich einnehmen. Sie hat nämlich betreffend beruflichem Hintergrund noch einen Trumpf im Ärmel und zeigt, dass ihr andere Lebewesen nicht völlig egal sind. Helen öffnet sich, wird sozialer und umgänglicher und hat mich schlussendlich mit sich versöhnt. Der Autor hätte die Idee, die nicht besonders spektakulär ist, etwas aufpeppen dürfen. Statt akribisch Helens Teezubereitung, ihre Badegewohnheiten und den Abwasch zu beschreiben, wäre vielleicht gut gewesen noch ein paar weitere Figuren einzubauen. In der Handlung mischen nämlich nur eine Handvoll Figuren mit. In der Hauptrolle Maus Merlin und Helen. Bei den wenigen Nebenfiguren ist da zum Beispiel der schlecht wegkommende ehrenamtliche Helfer im Tierheim und der zumindest sich wacker gegen Helen behauptende Besitzer einer Eisenhandlung. Gut gefallen hat mir die Botschaft, wie etwas Kleines und Unscheinbares (die Maus) einen Menschen dazu verleiten kann, wieder so was wie ein soziales Leben aufzubauen. Zumindest ansatzweise! Gut gefallen haben mir auch die leisen Untertöne. Themen wie Fleischkonsum, Tierversuche oder die Meerüberquerung von Flüchtlingsbooten.
Eine besondere Freundschaft
Helen, 83 Jahre alt, hat mit ihrem Leben bereits abgeschlossen. Sie zieht in ihre Heimatstadt zurück und wartet auf ihr(vermeintlich) nahendes Ableben. Ohne Familie und Freunde vereinsamt sie nach und nach, bis sie durch eine chaotische Nacht und Nebel-Aktion zu einer Maus im Haus kommt. Zuerst will sie den "Schädling" möglichst schnell wieder loswerden, bis sie sich nach und nach anfreunden und sich auf wunderbare Weise gegenseitig retten. Eigentlich ist dieser Roman eine wirklich herzerwärmende Freundschaftsgeschichte zwischen einer älteren Dame und einer Maus. Allerdings fühlte es sich gerade zum Schluss sehr unfertig an. Ich kann sehr gut mit offenen Enden leben, aber hier fehlte einfach irgendwas. Es waren noch so viele Themen offen geblieben, viele Stränge einfach nicht fertigerzählt. Es fühlte sich nicht rund an. Wer sich einfach nett unterhalten lassen möchte, hat hier sicher dennoch seinen Spaß.
Bücher, die man unbedingt als Printausgabe im Bücherregal haben muss, genau die. Hierzu gehört „Eine Maus namens Merlin“, denn diese Geschichte zählt jetzt schon zu den besonderen Büchern aus diesem Jahr, so wundervoll. ✨ Für mich war es das erste Kennenlernen von Simon Van Booy und ich war sofort sehr angetan. Ohne Umschweife tauchen wir in das Leben von Helen ein, was mich unglaublich berührt hat. Ich hatte eine direkte Verbindung zu ihr und hätte sie am liebsten in den Arm genommen. Sie ist 83 Jahre alt und einsam. Ihr Mann und ihr Sohn sind bereits verstorben, zu denen sie aber täglich in Gedanken abtaucht und uns daran teilhaben lässt. Sie lebt jeden Tag ohne Freude oder Genuss und hat keine Angst vor dem Tod, im Gegenteil. Das ändert sich, als eine kleine Maus in ihr Leben tritt und dies kräftig auf den Kopf stellt. Merlin, löst ungeahnte und längst vergessene Gefühle in Helen aus, was ich mit Freude miterlebt habe, genau wie die anderen Steine, die dadurch ins Rollen gebracht werden. Die Folgen sind warmherzig und wunderbar. Ich liebe diese Geschichte und habe sie an einem Abend ausgelesen. Einfach: Hach! „Eine Maus namens Merlin“ ist nicht nur berührend, sondern wie eine warme Decke und absolut hoffnungsvoll. Lesen! ❤️ 5/5 ⭐️✨ Happy Reading! Jasmin ♡

Es gibt sie, die Bücher, die mich zum Lachen und Weinen bringen, weil sie so gefühlvoll geschrieben sind. "Eine Maus namens Merlin" ist genau so ein Buch. Ich habe es gerne gelesen und es wird noch lange in meinem Kopf und in meinem Herzen bleiben. Doch alles der Reihe nach. Hier war es der Titel, der mich aufmerksam gemacht hat. Merlin, der legendäre Zauberer, der beim jungen Prinzen Arthur am königlichen Hof von Camelot lebte. Merlin, mein wunderbarer und viel zu früh verstorbener Sheltie. Und nun eine Maus, die gerne in Pantoffeln schläft. Das Buch handelt von der 83jährigen Helen Cartwright, die nach 60 Jahren in Australien wieder in der Nähe von Oxford wohnt, dem Ort, in dem sie geboren worden ist. Hier verläuft jeder Tag sehr ähnlich. Sie wartet zurück gezogen auf den Tod, auch um dann wieder mit ihrem Mann Len und ihrem Sohn David zusammen zu sein. Doch dann tritt zufällig ein Mäuserich in ihr Leben. Die Versuche, diesen wieder los zu werden, scheitern und so bekommt Merlin einen Namen und Helens Tage werden lebhafter. Der Schreibstil von Simon Van Booy ist ruhig und sehr gefühlvoll. Manche Sätze sind so schön, dass ich sie einige Male gelesen habe. Die Figuren auch neben Helen und Merlin sind charmant und sympathisch. Selbst Cecil Park, der Eisenwarenhändler, der anfangs Klebefallen gegen die Maus empfiehlt, wird schon bald ausgesprochen freundlich und empathisch. Zu gerne würde ich einmal vor der senfgelben Tür von Helens Haus stehen und die beiden auf eine Tasse Tee oder auch mehrere besuchen. Ich gebe diesem wunderbaren, warmherzigen Buch gerne mindestens 5 Sterne.
Merlin 💕
Als ich dieses Buch bei Vorablesen gesehen und die Leseprobe gelesen hatte war mir klar: Musst du lesen. Erinnerte mich ein wenig an Firmin, obwohl Merlin ehr ein stiller Protagonist in diesen Buch ist. Die über 80 jährige Helene Cartwright hat eigentlich nichts mehr zu verlieren - meint sie. Von ihrer Familie ist sie die einzige die noch lebt und zwar sehr einsam. Eines Tages trifft sie auf die kleine Maus Merlin, quasi ein ungebetener und erst unentdeckter Besucher, durch einen von Helene ausgeführten Diebstahl vom Nachbar Grundstück. Merlin ist da und Helene beginnt widerstrebend für die kleine Maus zu sorgen. Opern spielen eine Rolle, Medizin spielt eine Rolle und Kontakte spielen eine Rolle und am Ende hat Helenes Leben wieder Sinn - und vielleicht war die kleine Maus nur ein Wink des Schicksal. So wunderschön erzählt von #simonvonbooy, dass man dieses Buch einfach nur liebt. Herzerwärmend. Mit allen so bezaubernden Protagonisten und Nebendarstellern. Merlin - ist eine Maus, welche ich neben Firmin nur zu gerne in mein Bücherregal einziehen lasse. Lesen!
Eine wichtige Freundschaft
Die 83jährige Helen kehrt in ihren Geburtsort zurück, nachdem sie nun ganz alleine ist. Doch sie kennt niemanden mehr und so sind ihre Tage trist und die einzige Unterhaltung sind das Radio, der Fernseher und ein wöchentlicher Ausflug in den Supermarkt. Sie wartet eigentlich nur noch darauf zu sterben. Das ändert sich als sie sich aus Versehen eine Maus ins Haus holt. Anfangs überlegt sie fieberhaft wie sie den Mäuserich wieder loswerden kann, doch dann wächst er ihr sehr ans Herz. Er darf bleiben und erhält den Namen Merlin. Durch Merlin kommt Helen wieder in Kontakt mit anderen Menschen und gewinnt die Freude am Leben zurück. Eine leichte, anrührende Geschichte, die sich flüssig lesen lässt. Das Cover passt perfekt zu dem Buch. Die ein oder andere Handlung fand ich jedoch überspitzt und unglaubwürdig, deshalb nur drei Sterne.
Helen Cartwright wartet auf den Tod.
Sie wartet auf den tatsächlichen physischen Tod, denn sozial ist sie schon gestorben: „Unter sozialem Sterben wird der Rückgang der Interaktion einer Person mit seiner sozialen Umwelt bezeichnet, der im sozialen Tod endet.“ Helen ist 83 Jahre alt, nachdem sie aus ihrer Wahlheimat Australien in ihre britische Geburtsstadt zurückgekehrt ist, folgt ihr Leben den immer gleichen Routinen. Seit sie zwei große Verluste erlitten hat, lebt sie ein Leben in der Warteschleife. Wie so oft beginnen Veränderungen im Kleinen und schleichen sich unaufgefordert in unser Umfeld. Lebensverändernde Impulse können wir zumeist erst in der Rückschau als solche erkennen: Ein kleiner Mäuserich, später wird er auf den Namen Merlin getauft, tritt in Helens Lebens und löst zunächst nicht unbedingt positive Emotionen aus. Teilweise humoresk anmutend ergibt ein Umstand den nächsten und Helen beginnt Eigenschaften wie Fürsorglichkeit, Tatkraft und Esprit nach und nach wieder in sich zu finden und knüpft feine Bänder von sozialen Kontakten. Neben der Coverillustration hat mich besonders beeindruckt, wie wir entlang der Handlung immer mehr von Helens Lebensweg erfahren und wie Archäologen so ganz behutsam Element für Element freilegen. Wenn auch manchmal im Grenzbereich angesiedelt so rutscht der Ton doch nie ins Kitschige ab. Das Buch fühlte sich für mich nach einer warmen Sofadecke oder Hühnersuppe für die Seele an. Es geht um Resilienz und den Weg zurück zu sich selbst und zurück ins Leben, selbst wenn man bereits den festen Entschluss gefasst haben mag, hauptamtlich auf den Tod zu warten.
Eine wichtige Freundschaft
Die 83jährige Helen kehrt in ihren Geburtsort zurück, nachdem sie nun ganz alleine ist. Doch sie kennt niemanden mehr und so sind ihre Tage trist und die einzige Unterhaltung sind das Radio, der Fernseher und ein wöchentlicher Ausflug in den Supermarkt. Sie wartet eigentlich nur noch darauf zu sterben. Das ändert sich als sie sich aus Versehen eine Maus ins Haus holt. Anfangs überlegt sie fieberhaft wie sie den Mäuserich wieder loswerden kann, doch dann wächst er ihr sehr ans Herz. Er darf bleiben und erhält den Namen Merlin. Durch Merlin kommt Helen wieder in Kontakt mit anderen Menschen und gewinnt die Freude am Leben zurück. Eine leichte, anrührende Geschichte, die sich flüssig lesen lässt. Das Cover passt perfekt zu dem Buch. Die ein oder andere Handlung fand ich jedoch überspitzt und unglaubwürdig, deshalb nur drei Sterne.
Ach, was war das für ein schönes Hörbuch. Diese Geschichte über eine alte Frau in ihren 80ern, die sich eines Tages aus Versehen eine kleine Maus in ihr Zuhause holt, ist mir richtig ans Herz gegangen. Erst ist Helen alles andere als begeistert von ihrem plötzlichen Hausgast und sie ist fest entschlossen, ihn wieder loszuwerden, doch nach und nach merkt sie, wie wichtig ihr dieses kleine Tier geworden ist. Und plötzlich ist aus ihrem festgefahrenen Alltag, der auch sehr einsam war, ein kleines Abenteuer geworden. Der Schreibstil hat mich sofort abgeholt. Ruhig, authentisch und besonders. Ganz einfache Alltagsmomente werden hier so beschrieben, dass man sie wirklich fühlt. Ich mochte Helens Beobachtungen und habe oft bei ihren Gedankengängen geschmunzelt. Auch als Hörbuch hat es mich komplett abgeholt. Die Sprecherin war toll und hat dieser Geschichte so eine warme, beinahe märchenhafte Atmosphäre gegeben. Ein modernes Alltagsmärchen über eine außergewöhnliche Freundschaft. Mal nachdenklich, mal leise komisch, oft einfach berührend. Ich habe diese Geschichte sehr genossen.

Herzerwärmende Geschichte
Das Cover dieses kleinen Büchleins sprach mich sofort an. Eine kleine Maus, die in einem alten Pantoffel schläft, ist einfach zuckersüß. "Eine Maus namens Merlin" von Simon van Booy, erschienen im Klett-Cotta Verlag, versprach eine ganz besondere Herzensgeschichte, die ich auch bekommen habe. Die 83-jährige Helen wartet eigentlich nur noch auf den Tod. Nach über 60 Jahren in Australien kehrte sie in ihre Heimatstadt in England zurück, doch ihr Leben dort besteht nur noch aus Radio, dem Fernsehen und einer Tasse Tee mit einem Keks dazu. Bis sie Merlin trifft, den sie unfreiwillig in ihr Haus aufnimmt. Einfühlsam und warmherzig erzählt uns der Autor von der Freundschaft der beiden und wie Helen sich nach und nach öffnet. Dabei schloss ich die alte Dame immer mehr ins Herz, denn ihre Geschichte hat mich sehr berührt. Sie findet in Merlin nicht nur einen Freund, sondern auch ihre Lebensfreude wieder, da sie nun eine Aufgabe hat, die dazu führt, dass sie wieder Menschen kennenlernt. Es hat großen Spaß gemacht, mitzuerleben, wie sie Schritt für Schritt wieder ins Leben findet und den Sinn darin erkennt. Die Nebencharaktere, die ebenfalls liebevoll ausgearbeitet sind, runden dabei diese Story perfekt ab. Mich hat diese herzerwärmende Geschichte über die heilende Wirkung von Tieren, Freundschaft und Trost tief berührt! "Eine Maus namens Merlin" ist ein ruhiges Buch, trotzdem steckt so viel Weisheit darin. Ich kann diesem Buch nur 5 von 5 Sternen geben und es euch ans Herz legen.

🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 📝 Rezension 📚 Selbst gekauft/ Roman #SimonvanBooy #klettcottaverlag #EineMausnamensMerlin ❓️Warum wollte ich das Buch lesen? Wieder einmal ist meine Freundin schuld. Sie versorgt mich zuverlässig mit neuen Buchideen. Als sie mir „Eine Maus namens Merlin“ von Simon van Booy gezeigt hat, war sofort klar, das muss ich vorbestellen, damit es direkt zum Erscheinungstermin bei mir einzieht. Und als dann auch noch Jojo Moyes meinte, wer Freude am Lesen haben möchte, sollte dieses Buch kaufen, na ja, was soll ich sagen 🤷🏻♀️🤣, kaum war es da, habe ich direkt neugierig danach gegriffen. 🧠 Meine Meinung: Ich habe dieses Buch wirklich sehr ins Herz geschlossen. Helen ist eine unglaublich tolle Buchfigur, eine Frau, die vom Leben gezeichnet ist. Nach und nach erfährt man mehr über ihre Vergangenheit, versteht ihre Entscheidungen, ihre Trauer und auch, warum ihr der Lebensmut abhandengekommen ist. Genau dieses langsame Enthüllen hat mich sehr berührt. Und dann ist da Merlin. Diese kleine Maus ist so viel mehr als nur ein Tier, sie ist Auslöser, Symbol und irgendwie auch stiller Held der Geschichte. Natürlich möchte ich im echten Leben keine Maus im Haus haben 😅, aber hier konnte ich gar nicht anders, als Liebe und Mitgefühl zu empfinden. Was ich besonders stark fand, Merlin ist nicht einfach nur „niedlich“, sondern gibt Helen wieder eine Aufgabe, Verantwortung, Struktur, eben ein kleines Stückchen Sinn. Diese Idee, eine Maus als Wendepunkt im Leben einer so einsamen Frau zu nutzen, fand ich unglaublich schön. Ich hatte mir die Geschichte anfangs zwar ein wenig anders vorgestellt, vor allem in Bezug auf die Rolle von Merlin, aber ich bin überhaupt nicht enttäuscht. Auch die Kürze des Buches (man fliegt wirklich durch die Seiten) hat dazu geführt, dass ich mir an manchen Stellen einfach nur noch ein bisschen mehr Zeit gewünscht hätte. Aber gleichzeitig passt genau diese Leichtigkeit auch zur Erzählweise und macht das Buch sehr kurzweilig und zugänglich. Denn am Ende bleibt für mich etwas ganz anderes hängen, eine warme, tiefgehende Geschichte mit zwei absolut besonderen Charakteren. Helen und Merlin funktionieren eben nur zusammen und genau das macht ihre Verbindung so einzigartig und berührend. Die Themen rund ums Älterwerden, Einsamkeit, Trauer, aber auch Freundschaft und neue Lebensperspektiven wurden so feinfühlig umgesetzt, dass ich das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand legen wollte. ✅️ Fazit: Eine ruhige, berührende und besondere Geschichte über das Leben und darüber, dass es manchmal die kleinsten Begegnungen sind, die alles verändern. Helen und Merlin werde ich so schnell nicht vergessen. 🐭💛 🔎 Worum geht’s? Nach vielen Jahrzehnten in Australien kehrt Helen Cartwright, inzwischen 83 Jahre alt, in ihren englischen Heimatort zurück. Dort lebt sie zurückgezogen und beinahe schon wartend auf das Ende. Doch dann taucht völlig unerwartet eine kleine Maus in ihrem Leben auf. Merlin. Was zunächst als Störung beginnt, entwickelt sich langsam zu etwas ganz anderem und bringt Helen nicht nur aus ihrer Routine, sondern auch wieder ein Stück näher zu sich selbst und zu den Menschen um sie herum.

Wenn du ruhige, emotionale Geschichten magst, wirst du hier fündig
Das Buch ist ruhig geschrieben, aber sehr gefühlvoll und nachdenklich. Besonders schön ist die Botschaft, dass selbst kleine Begegnungen das Leben verändern können. Insgesamt ist es eine berührende Geschichte über Einsamkeit und Hoffnung. Eine Maus namens Merlin erzählt die Geschichte einer alten Frau namens Helen, die sehr einsam lebt. Ihr Leben verändert sich, als eine kleine Maus bei ihr einzieht. Durch die Maus beginnt Helen, sich wieder für ihre Umgebung und andere Menschen zu öffnen. poetisch. Dadurch lässt sich das Buch angenehm lesen, regt aber auch zum Nachdenken an. Es zeigt, dass selbst kleine Dinge – wie eine Maus – große Veränderungen im Leben bewirken können. Ein stiller, tiefgründiger Roman.
Bezaubernd
Das Cover ist definitiv ein Blickfang, eine schlafende Maus in einem Pantoffel sieht man selten. Der Titel verrät schon, um wen es in der Geschichte geht. Denn die Maus Merlin ist neben der alten Dame Helen Cartwright der Hauptcharakter. Eine einsame Frau, die nach 60 Jahren Australien in ihren Geburtsort nach England zurückkehrt, trifft auf die kleine Maus Merlin, die versehentlich oder vom Schicksal geleitet, den Weg in Helens Haus und Herz findet. Eine bezaubernde Geschichte über Einsamkeit, Gebraucht werden und das Entstehen von Freundschaften, mit denen man gar nicht gerechnet hat. Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben.
In „Eine Maus namens Merlin“ begleitet man eine ältere Dame, die durch die unerwartete Freundschaft mit einer kleinen Maus neuen Lebensmut schöpft. Merlin bringt frischen Wind in ihren Alltag, öffnet ihr Herz und führt sie zu neuen Begegnungen und Freundschaften. Eine liebevolle, herzerwärmende Geschichte, die zeigt, wie viel Kraft in kleinen Momenten und ungewöhnlichen Verbindungen steckt. Nach der Lektüre wünscht man sich fast selbst eine so zutrauliche kleine Maus an seiner Seite.
Wenn eine Maus plötzlich dein Leben auf den Kopf stellt
Helen zeigt mit ihren 84 Jahren wie geprägt das Leben von Einsamkeit und Routinen sein kann. Und dann kommt plötzlich so ein kleines Geschöpf, dass alles auf den Kopf stellt. Es entsteht eine unvorhergesehene Freundschaft für Helen mit Merlin. Mit ihm erinnert sie sich an ihr Leben zurück, zeigt plötzlich eine andere Sicht auf gewisse Dinge im Leben. Ein absolut herzerwärmender Roman mit tollen Anekdoten für zwischendurch.
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»Wenn Sie Freude in Ihrem Leseleben haben wollen, kaufen Sie dieses Buch.« Jojo Moyes
Helen Cartwright ist 83 Jahre alt und hat keine großen Erwartungen mehr an ihre Zukunft. Doch eines Tages tritt das Schicksal in Form einer Maus in ihr Leben. Nach und nach, in kleinen Schritten, wagt sie unfreiwillig einen Neuanfang. Mit großem Gefühl erzählt Simon Van Booy von der außergewöhnlichen Freundschaft zwischen einer Witwe und einer Maus, und erinnert uns daran, dass es immer zweite Chancen geben kann.
Nach sechzig Jahren in Australien kehrt Helen Cartwright in den kleinen Ort in der Nähe von Oxford zurück, in dem sie geboren wurde. Sie kauft ein kleines Haus mit senfgelber Tür und führt ein zurückgezogenes Leben: Jeder Tag eine Wiederholung des vorherigen, als ob es sogar für den Tod eine Warteschlange gäbe. Doch dann nimmt Helens Leben eine plötzliche Wendung, als ein unerwarteter Gast in Form einer gutmütigen Maus auftaucht. Ihre anfänglichen Versuche, die Maus wieder loszuwerden, führen sie in den Tierhandel, die Bibliothek, den Eisenwarenladen. Während die Maus in der Küchenspüle aus einem kleinen Flaschendeckel trinkt, tritt Helen wieder in Kontakt mit ihren Nachbarn – und begibt sich auf eine unerwartete Reise zurück zu sich selbst. Denn egal, was wir für uns geplant haben: Manchmal hat das Leben seine eigenen Pläne.
»Ich habe mich auf jeder Seite für dieses ungewöhnliche Duo begeistert. Simon Van Booys Figuren sind voller Charme und geprägt von dem tiefen Wunsch nach Verbundenheit, den alle Lebewesen teilen. Ich habe es geliebt.«
Ann Patchett
»Ein kleines literarisches Meisterwerk… pointiert und wunderschön… bezaubernd und berührend.«
Washington Post
Book Information
Author Description
Simon Van Booy ist ein vielfach ausgezeichneter Bestsellerautor. Er hat für die New York Times, die Financial Times, die Washington Post und die BBC geschrieben. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt und sind verfilmt worden. Aufgewachsen im ländlichen Nordwales, lebt er in New York, wo er auch als Lektor und ehrenamtlicher Notfallsanitäter tätig ist.
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Flauschig, herzerwärmend und voller Hoffnung.
Flauschig, herzerwärmend und voller Hoffnung. „Eine Maus namens Merlin“ von Simon van Booy Verlag: Klett-Cotta Merlin, Alter geschätzt 1 Jahr, zutraulich, mit Atemnot, zieht bei Helen Cartwright, 83 Jahre, einsam und ohne Erwartungen an das restliche Leben, ein. Nach 60 Jahren kommt Helen aus Australien zurück in ihren Heimatort. Einsam, verwitwet und mit wenig Ballast bezieht sie für ihre restlichen Tage ein kleines möbliertes Haus und ersetzt nur das Nötigste. Jeder Tag vergeht ereignislos, unauffällig lebt sie in ihrer alten Heimat, fernab von allem Vertrauten. Als eine graue, gepflegte und zutrauliche Maus - aus Versehen oder ganz absichtlich - bei ihr einzieht, stellt sie Helens Leben auf den Kopf. Helen verlässt notgedrungen ihre Komfortzone, möchte das exotische Tier gerne loswerden, aber nicht töten. Doch so einfach gestaltet sich das leider nicht. Und so tritt sie wieder mit Menschen in Kontakt: vom Gemischtwarenhändler über die Bibliothekarin bis zum Kardiologen kommt Helen durch den Mäuserich ins Gespräch. Auch braucht das kleine Lebewesen ihre Unterstützung und Helen kann nun nicht mehr einfach sterben, was doch ihr Wunsch war, bevor das Tier in ihr Leben trat. Was für eine wunderschöne, herzerweichende und berührende Geschichte. Selbst wer bei Knopfaugen und flauschigem Fell nicht ins Verzücken gerät, wird diese bezaubernde Geschichte lieben. Der Autor schreibt über die Schwere von Helens Leben ebenso wie über die Leichtigkeit, die ein kleines Lebewesen hineinbringen kann. Was es ausmacht, gebraucht zu werden, zeigt uns van Booy und wie Menschlichkeit und Nähe das Leben wieder lebenswert machen. Humorvoll und mit viel Leichtigkeit schreibt er über schwere Themen wie Einsamkeit und Isolation, aber auch über Lebensmut und Mitgefühl. Ein lesenswerter Roman, der mich voller Emotionen schmunzeln lässt, ohne dabei kitschig oder schnulzig zu sein. Leise, warm und lange nachklingend.
rührselige Geschichte über eine Omi und ihre Maus...
... als 83jährige kehrt Helen nach 60 Jahren Australienaufenthalt in ihre Heimat zurück, allein und einsam, ihr Leben besteht aus Fernsehen, Radio, Tee und Leckereien... bis sie ohne es zu wissen eine Maus in ihr Haus aufnimmt. Es geht genau um diese Geschichte, wie eine kleine Maus das Leben der Dame komplett umkrempelt und sie am Ende mehr Gesellschaft hat, als sie je vermutet hätte. Rührselige Geschichte, macht nachdenklich und ist herzerwärmend ... und schnell zu lesen. 4 🌟
„Helen merkt, wie ihre Hand zittert. Nicht, weil sie eine lebendige Maus darin hält, sondern weil es das erste Mal seit über zwanzig Jahren ist, dass sie von einem anderen Lebewesen berührt wird.“ Der Roman ”Eine Maus namens Merlin“ von Simon Van Booy hat 256 Seiten und wurde am 14.03.2026 vom Klett-Cotta Verlag veröffentlicht. Die 83-Jährige Witwe Helen zieht nach sechzig Jahren aus Australien wieder zurück in ihre Heimat England. Sie lebt alleine in einem Haus und ihr monotoner Alltag lässt wenig Platz für Fröhlichkeit. Als sie eines Tages einen Mäuserich in einem verlassenem Aquarium findet, welches sie von der Straße aufgesammelt hat, will sie diesen aber so schnell wie möglich loswerden. Nach einigen Versuchen merkt Helen, dass das kleine Tier vielleicht garnicht so schlimm ist. Es entsteht eine Freundschaft zwischen den beiden, welche Helen ihre Lebensfreude zurückbringt. Durch ihre neue Aufgabe lernt sie außerdem einige andere Menschen kennen, die sehr wichtig für sie werden. Die Geschichte von Helen und Merlin ließ sich sehr gut und flüssig lesen. Der Einstieg war für mich ziemlich schwer, da Helen jegliche Lebensfreude fehlte. Es ist sehr schön mitzuerleben, wie ihr Leben Schritt für Schritt wieder einen Sinn hat. Man merkt im Verlauf des Buches anhand des Schreibstils deutlich, wie es ihr immer besser geht. Alle Charaktere, die im Buch vorkommen, sind wunderbar beschrieben und sympathisch. Für mich ein herzerwärmendes Buch über die Freundschaft zwischen Tier und Mensch, welches mir beim Lesen viel Freude bereitet hat. Kann ich auf jeden Fall empfehlen! „Das ist es. Ich werde dich ›Merlin‹ nennen. Schließlich bist du wie durch Zauberhand in meinem Leben aufgetaucht“
Feel-Good-Lektüre
Eine alte Frau, ohne Familie zieht quer durch die Welt wieder an den Ort ihrer Kindheit. Gleichförmig beschließt sie jeden Tag und wartet eigentlich nur darauf, dass es mit ihr zu Ende geht. Bis das Schicksal ihr eine kleine Maus schickt, die ihr nicht nur neuen Lebenswillen, sondern auch ein neues Netzwerk aus Freunden beschert. Für mich wars ehrlich gesagt zu weichgespült und ohne Finesse. Diese Art von Geschichten gibt es inzwischen zuhauf und man weiß einfach genau was passiert. Muss man jetzt nicht unbedingt gelesen haben.
Das Cover dieses Buches mit den lustig karierten Hausschuhen hat meine Aufmerksamkeit erregt. Als im Klappentext von einer 83 jährigen Frau, die einer Maus begegnet, geschrieben steht, musste ich schmunzeln und beschloss, dieses Buch zu hören. Helen, die alte Dame, kommt aus dem Ausland zurück, um in ihrerer Geburtsstadt den Rest des Lebens zu verbringen und wartet auf ihren Tod. Sie ist allein, einsam, langweilt sich im Haus, denn es gibt nichts zu entdecken und darum beobachtet sie die Nachbarn. In deren Sperrmüll findet sie ein Aquarium mit Spielzeugtiefseetaucher. Und eine Maus. Im Fortgang erfahren wir, was diese Maus mit Helen macht. Helen ist ein origineller Charakter. Sie ist so gut beschrieben, dass man sich gut vorstellen kann, wie sie durch ihren Alltag treibt. Ihre Einsamkeit ist so greifbar. Sie ist so allein, dass sie sich unsichtbar fühlt. Gekonnt wird erzählt, wie sich dieser Mantel der Unsichtbarkeit hebt, wenn eine so kleine Veränderung im Alltag geschieht. Eine kleine Maus, die Erinnerung und Fürsorge weckt. Es zeigt, wie wichtig es ist, gebraucht zu werden. Das schenkt Lebenssinn. Diese Veränderung in Helens Leben erzählt der Autor intensiv, bildhaft und mitfühlend. Der Roman startet flüssig, flott, humorvoll. Es gelingt Simon Van Booy, alles so zu erzählen, dass man es sich gut vorstellen kann. In der Beschreibung des Alltags lernen wir Helen gut kennen. Im Mittelteil fing der Text an, sich etwas zu ziehen um dann im letzten Teil nochmal lebendiger zu werden und mit einer Wendung eine kleine Überraschung bereit zu halten. Auch wenn es in letzter Zeit Einsamkeit und alte Menschen häufiger Thema in der Literatur zu sein scheint, hat mich dieses Buch mit seinem feinen Humor, den Metaphern, den Charakteren und der Botschaft angesprochen und sehr gut unterhalten. Das Buch wird einfühlsam von Frauke Merlin gelesen. Ihre Stimme passt gut zur Erzählstimme von Helen.
Wohlfühlbuch
Die 83-jährige Helen vermisst ihren verstorbenen Mann und Sohn sehr, auch der Umzug von Australien in ihren Geburtsort in England kann daran nichts verbessern. Sie versinkt in Einsamkeit und Langeweile, meidet alle Interaktionen mit Menschen, erwartet irgendwann den Tod, obwohl sie durchaus bei leidlicher Gesundheit ist. Alles ändert sich, als sie eines Tages im Sperrmüll vorm Haus ein altes Aquarium einsammelt, das ich unverhofft als Behausung eines Mäuserichs entpuppt. Welche Umstände dazu führen, dass sich nach und nach ihre gesamte Situation verändert und sie durch das Übernehmen von Verantwortung wieder aktiv am Leben teilnimmt, soll nicht näher verraten werden. Egal in welchem Alter, es sind die sozialen Kontakte, die uns nicht nur am Leben, sondern vor allem im Leben halten und sobald wir für andere Lebewesen verantwortlich sind, setzt das ungeahnte Energie und Freude frei. Wer einen unaufgeregten Roman mit insgesamt sympathischen Protagonisten und ganz ohne Drama sucht, ist hier genau richtig. Manches ist etwas klischeehaft überzeichnet, aber deshalb ist diese Freundschaftsgeschichte ja auch ein nettes Wohlfühlbuch.
Herzerwärmend und bezaubernd
"Ich glaube daran, dass diese Geschichte die Menschen gütiger macht - nicht nur gegenüber kleinen Tieren, sondern auch im Umgang miteinander.” Helen ist 83 Jahre und eigentlich war ihr Leben vorbei. Mit Beginn des Buches taucht man sofort in ihre Welt ein, in das Gefühl zu warten, das alles zu Ende geht, in das Gefühl der Resignation, der Traurigkeit, der Einsamkeit und allein mit ihren Erinnerungen zu sein. Doch dann tritt eine kleine Maus in ihr Leben. Der Beginn einer außergewöhnlichen Freundschaft. Was einem bei diesem Buch zuerst ins Auge fällt, ist dieses unglaubliche schöne Cover. Die kleine Maus, schlafend in dem Pantoffel, ist einfach unglaublich süß. Der einfühlsame, warmherzige und ruhige Schreibstil des Autors hat mich sofort begeistert und passt wunderbar zu der bezaubernden Geschichte, die in diesem Buch erzählt wird. Man schließt Helen sofort ins Herz und kann sich gut in ihre Situation einfühlen. Auch Merlin kann man sich bildhaft vorstellen, mit seinem weichen Fell, seinen klugen Augen und den kleinen Pfoten. Dies ist ein Buch, das nicht durch eine raffinierte, unvorhersehbare Handlung besticht, sondern in das man eintauchen kann und das einen wunderbar zur Ruhe kommen lässt. Ich kann dieses Buch uneingeschränkt weiterempfehlen und werde wohl immer wieder gern und mit einem Lächeln an Helen und Merlin zurückdenken. Dies ist mein erstes Buch von Simon van Booy, aber mit Sicherheit nicht das Letzte.
Der neue Mitbewohner
"Eine Maus namens Merlin" von Simon van Booy ist ein leises Hörbuch, das sich gut hören lässt. Es wird gelesen von Frauke Poolman. Helen Cartwright kehrt nach 60 Jahren nach Oxford zurück, um dort ihren Lebensabend zu verbringen. Ihr Ehemann und ihr Sohn sind bereits verstorben. Ihr Tag besteht aus Tee trinken, langen Phasen in der Badewanne, etwas essen, fernsehen und viel Schlaf. Ansonsten lebt sie sehr zurückgezogen. Eines frühen Morgens beobachtet sie ihren Nachbarn, der einige Dinge für den Sperrmüll vor die Tür stellt. Kurzentschlossen nimmt sie ein Aquarium mit Inhalt mit in ihr Haus, da eine Figur darin sie an ihren Sohn erinnert. Was sie erst später merkt ist, dass mit diesem Aquarium auch eine kleine Maus mit einzieht. Sie will diese Maus loswerden, sämtliche Versuche scheitern. Dabei wächst ihr der kleine Mäuserich, dem sie den Namen Merlin gibt, immer mehr ans Herz. Der Schreibstil des Autors hat mir gefallen. In leisen Tönen beschreibt er Helens Tagesablauf und ihre Gedanken. Merlin wird immer mehr Teil ihres Lebens und sorgt außerdem für Sozialkontakte. Der Roman vermittelt gut, wie einsam es im Alter zugehen kann und was ein Haustier bewirken kann. Eine durchaus berührende Schilderung. Besonders Merlin ist gut beschrieben. Einige Stellen im Roman ziehen sich allerdings doch sehr in die Länge, so wird z.B. sehr viel Tee zubereitet und getrunken. In England üblich, aber doch zu detailliert beschrieben.... Während des Lauschens gibt es immer wieder Situationen, die mich haben schmunzeln lassen. Helen kann ganz schön hartnäckig sein, aber ich will ja nicht spoilern. Das Ende der Geschichte war vorhersehbar, was mich aber nicht weiter gestört hat. Frauke Poolman liest wirklich gut und transportiert die Gefühle von Helen und ihrem (neuen) Umfeld. Das Cover ist wirklich niedlich und passt auch zum Leben von Helen und Merlin. Ich habe die Geschichte um Helen und Merlin gerne gehört, Ein Roman, der sich gut nebenher hören lässt, aber manchmal auch zu viel überzeichnet. Wegen dieser Schwächen gibt es auch nur sehr gute 3 Sterne, gerundet auf 4. Weiterempfehlen kann ich den Roman trotzdem!
Eine schöne, ruhige Geschichte über Empathie, Freundschaft und die Bedeutung, im Leben eine Aufgabe zu
In dem Roman geht es um die 83 Jahre alte Helen, die nach vielen Jahren in Australien zurück in ihr Heimatdorf in der Nähe von Oxford kehrt. Beim lesen merkt man schnell, dass Helen keine großen Erwartungen mehr an ihr Leben und wie sehr sie sich daraus zurückgezogen hat: einsam, ohne Erwartungen und auch alle persönlichen Gegenstände hat sie bereits weggeben, als hätte sie innerlich längst abgeschlossen. Doch dann findet Sie unerwartet eine kleine Maus in einem alten Aquarium und diese unerwartete Begegnung verändert alles. Ihr ist es zu verdanken, dass Helen Stück für Stück wieder anfängt wirklich zu leben. „Eine Maus namens Merlin“ ist eine warmherzige, stille und zugleich humorvolle Geschichte. Helen hat mich oft zum Schmunzeln gebracht, und dennoch gibt es berührende, melancholische Momente, wenn sie in Erinnerungen versinkt. Die Erzählung bleibt dabei nie schwer, sondern entfaltet sich in sanften, gut dosierten Rückblicken. Die kleine Maus ist liebevoll beschrieben und man kann nachfühlen wie Helen immer mehr in ihrer Aufgabe aufblüht sich um den kleinen Mäuserich zu kümmern. Merlin, der kleine Mäuserich, ist so liebevoll beschrieben, dass man sofort versteht, warum Helen in seiner Nähe wieder aufblüht. Wie schön, dass ein so winziges Wesen ihr Leben mit neuer Bedeutung füllt – sich kümmern dürfen, gebraucht werden, wieder da sein wollen. Sehr berührt hat mich auch, wie die Menschen in Helens Umfeld ihr begegnen: aufmerksam, respektvoll, unterstützend. Nach und nach entsteht ein kleines Netz aus Wärme und Fürsorge, das sie trägt und ihr zeigt, dass sie nicht allein ist. Im Vorwort erzählt der Autor, dass seine Geschichte inspiriert wurde von einer der innigsten Freundschafen, die er jemals erleben durften. Die Freundschaft zu seiner Maus Merlin. Und genau diese Zärtlichkeit spürt man beim lesen. Ich empfehle dieses Buch von Herzen weiter. Eine Maus namens Merlin ist genau das richtige wenn man eine schöne, ruhige Geschichte lesen möchte. Abtauchen, immer wieder schmunzeln über die teilweise schrägen Szenen und mit einem guten Gefühl und einem lächeln das Buch am Ende schließen. Eine Geschichte über Empathie, Freundschaft und die Bedeutung, im Leben eine Aufgabe zu haben.
Mit 83 Jahren lebt Helen Cartwight alleine in ihrem Haus in Westminster Crescent. Sie wartet auf den Tod und geht kaum mehr aus dem Haus. Als ihr Nachbar ein altes Aquarium zur Entsorgung auf die Strasse stellt, holt es Helen ins Haus. Erstaunt stellt sie fest, dass in dem alten Ding eine Maus lebt. Helen versucht zuerst die Maus zu fangen und dann will sie dieses Viech unbedingt loswerden. Die Maus muss weg, denn schliesslich will Helen ja bald sterben. Doch die Maus hält sich nicht an Helens Pläne und wird zu einer Art Freund und Vermittler für die alte Dame. Ich bin immer skeptisch, wenn eingangs Buch mit Vorschusslorbeeren nur so um sich geworfen wird. Von Jojo Moyes bis zu der New York Times sind voll des Lobes für Simon van Booys neustes Werk. Teile ich die Begeisterung? J...ein... Erstmal gefiel mir der Gedanke, dass eine Maus eine ältere Dame aus ihrer Einsamkeit und Lethargie reisst. Ein Mäuserich ist ja eher ein unkonventionelles Haustier. Aber Helen denkt ja bald zu sterben (obwohl sie weder krank noch sonderlich gebrechlich ist...aber das nur am Rande) und da holt man sich ja nicht noch eine Katze ins Haus. So weit, so vernünftig. Aber das war es leider auch schon mit meinen Sympathien für Helen. Ich finde, sie ist eine verbitterte, teilweise schnoddrige und sich im Selbstmitleid suhlende alte Frau. Das zeigt sich in Aktionen wie ihren Anruf im Tierheim. Zu Helens Leidwesen gerät sie an einen ehrenamtlichen Mitarbeiter und die sind, laut Helen, grundsätzlich inkompetent. Schlussendlich konnte mich Helen doch noch überraschen und für sich einnehmen. Sie hat nämlich betreffend beruflichem Hintergrund noch einen Trumpf im Ärmel und zeigt, dass ihr andere Lebewesen nicht völlig egal sind. Helen öffnet sich, wird sozialer und umgänglicher und hat mich schlussendlich mit sich versöhnt. Der Autor hätte die Idee, die nicht besonders spektakulär ist, etwas aufpeppen dürfen. Statt akribisch Helens Teezubereitung, ihre Badegewohnheiten und den Abwasch zu beschreiben, wäre vielleicht gut gewesen noch ein paar weitere Figuren einzubauen. In der Handlung mischen nämlich nur eine Handvoll Figuren mit. In der Hauptrolle Maus Merlin und Helen. Bei den wenigen Nebenfiguren ist da zum Beispiel der schlecht wegkommende ehrenamtliche Helfer im Tierheim und der zumindest sich wacker gegen Helen behauptende Besitzer einer Eisenhandlung. Gut gefallen hat mir die Botschaft, wie etwas Kleines und Unscheinbares (die Maus) einen Menschen dazu verleiten kann, wieder so was wie ein soziales Leben aufzubauen. Zumindest ansatzweise! Gut gefallen haben mir auch die leisen Untertöne. Themen wie Fleischkonsum, Tierversuche oder die Meerüberquerung von Flüchtlingsbooten.
Eine besondere Freundschaft
Helen, 83 Jahre alt, hat mit ihrem Leben bereits abgeschlossen. Sie zieht in ihre Heimatstadt zurück und wartet auf ihr(vermeintlich) nahendes Ableben. Ohne Familie und Freunde vereinsamt sie nach und nach, bis sie durch eine chaotische Nacht und Nebel-Aktion zu einer Maus im Haus kommt. Zuerst will sie den "Schädling" möglichst schnell wieder loswerden, bis sie sich nach und nach anfreunden und sich auf wunderbare Weise gegenseitig retten. Eigentlich ist dieser Roman eine wirklich herzerwärmende Freundschaftsgeschichte zwischen einer älteren Dame und einer Maus. Allerdings fühlte es sich gerade zum Schluss sehr unfertig an. Ich kann sehr gut mit offenen Enden leben, aber hier fehlte einfach irgendwas. Es waren noch so viele Themen offen geblieben, viele Stränge einfach nicht fertigerzählt. Es fühlte sich nicht rund an. Wer sich einfach nett unterhalten lassen möchte, hat hier sicher dennoch seinen Spaß.
Bücher, die man unbedingt als Printausgabe im Bücherregal haben muss, genau die. Hierzu gehört „Eine Maus namens Merlin“, denn diese Geschichte zählt jetzt schon zu den besonderen Büchern aus diesem Jahr, so wundervoll. ✨ Für mich war es das erste Kennenlernen von Simon Van Booy und ich war sofort sehr angetan. Ohne Umschweife tauchen wir in das Leben von Helen ein, was mich unglaublich berührt hat. Ich hatte eine direkte Verbindung zu ihr und hätte sie am liebsten in den Arm genommen. Sie ist 83 Jahre alt und einsam. Ihr Mann und ihr Sohn sind bereits verstorben, zu denen sie aber täglich in Gedanken abtaucht und uns daran teilhaben lässt. Sie lebt jeden Tag ohne Freude oder Genuss und hat keine Angst vor dem Tod, im Gegenteil. Das ändert sich, als eine kleine Maus in ihr Leben tritt und dies kräftig auf den Kopf stellt. Merlin, löst ungeahnte und längst vergessene Gefühle in Helen aus, was ich mit Freude miterlebt habe, genau wie die anderen Steine, die dadurch ins Rollen gebracht werden. Die Folgen sind warmherzig und wunderbar. Ich liebe diese Geschichte und habe sie an einem Abend ausgelesen. Einfach: Hach! „Eine Maus namens Merlin“ ist nicht nur berührend, sondern wie eine warme Decke und absolut hoffnungsvoll. Lesen! ❤️ 5/5 ⭐️✨ Happy Reading! Jasmin ♡

Es gibt sie, die Bücher, die mich zum Lachen und Weinen bringen, weil sie so gefühlvoll geschrieben sind. "Eine Maus namens Merlin" ist genau so ein Buch. Ich habe es gerne gelesen und es wird noch lange in meinem Kopf und in meinem Herzen bleiben. Doch alles der Reihe nach. Hier war es der Titel, der mich aufmerksam gemacht hat. Merlin, der legendäre Zauberer, der beim jungen Prinzen Arthur am königlichen Hof von Camelot lebte. Merlin, mein wunderbarer und viel zu früh verstorbener Sheltie. Und nun eine Maus, die gerne in Pantoffeln schläft. Das Buch handelt von der 83jährigen Helen Cartwright, die nach 60 Jahren in Australien wieder in der Nähe von Oxford wohnt, dem Ort, in dem sie geboren worden ist. Hier verläuft jeder Tag sehr ähnlich. Sie wartet zurück gezogen auf den Tod, auch um dann wieder mit ihrem Mann Len und ihrem Sohn David zusammen zu sein. Doch dann tritt zufällig ein Mäuserich in ihr Leben. Die Versuche, diesen wieder los zu werden, scheitern und so bekommt Merlin einen Namen und Helens Tage werden lebhafter. Der Schreibstil von Simon Van Booy ist ruhig und sehr gefühlvoll. Manche Sätze sind so schön, dass ich sie einige Male gelesen habe. Die Figuren auch neben Helen und Merlin sind charmant und sympathisch. Selbst Cecil Park, der Eisenwarenhändler, der anfangs Klebefallen gegen die Maus empfiehlt, wird schon bald ausgesprochen freundlich und empathisch. Zu gerne würde ich einmal vor der senfgelben Tür von Helens Haus stehen und die beiden auf eine Tasse Tee oder auch mehrere besuchen. Ich gebe diesem wunderbaren, warmherzigen Buch gerne mindestens 5 Sterne.
Merlin 💕
Als ich dieses Buch bei Vorablesen gesehen und die Leseprobe gelesen hatte war mir klar: Musst du lesen. Erinnerte mich ein wenig an Firmin, obwohl Merlin ehr ein stiller Protagonist in diesen Buch ist. Die über 80 jährige Helene Cartwright hat eigentlich nichts mehr zu verlieren - meint sie. Von ihrer Familie ist sie die einzige die noch lebt und zwar sehr einsam. Eines Tages trifft sie auf die kleine Maus Merlin, quasi ein ungebetener und erst unentdeckter Besucher, durch einen von Helene ausgeführten Diebstahl vom Nachbar Grundstück. Merlin ist da und Helene beginnt widerstrebend für die kleine Maus zu sorgen. Opern spielen eine Rolle, Medizin spielt eine Rolle und Kontakte spielen eine Rolle und am Ende hat Helenes Leben wieder Sinn - und vielleicht war die kleine Maus nur ein Wink des Schicksal. So wunderschön erzählt von #simonvonbooy, dass man dieses Buch einfach nur liebt. Herzerwärmend. Mit allen so bezaubernden Protagonisten und Nebendarstellern. Merlin - ist eine Maus, welche ich neben Firmin nur zu gerne in mein Bücherregal einziehen lasse. Lesen!
Eine wichtige Freundschaft
Die 83jährige Helen kehrt in ihren Geburtsort zurück, nachdem sie nun ganz alleine ist. Doch sie kennt niemanden mehr und so sind ihre Tage trist und die einzige Unterhaltung sind das Radio, der Fernseher und ein wöchentlicher Ausflug in den Supermarkt. Sie wartet eigentlich nur noch darauf zu sterben. Das ändert sich als sie sich aus Versehen eine Maus ins Haus holt. Anfangs überlegt sie fieberhaft wie sie den Mäuserich wieder loswerden kann, doch dann wächst er ihr sehr ans Herz. Er darf bleiben und erhält den Namen Merlin. Durch Merlin kommt Helen wieder in Kontakt mit anderen Menschen und gewinnt die Freude am Leben zurück. Eine leichte, anrührende Geschichte, die sich flüssig lesen lässt. Das Cover passt perfekt zu dem Buch. Die ein oder andere Handlung fand ich jedoch überspitzt und unglaubwürdig, deshalb nur drei Sterne.
Helen Cartwright wartet auf den Tod.
Sie wartet auf den tatsächlichen physischen Tod, denn sozial ist sie schon gestorben: „Unter sozialem Sterben wird der Rückgang der Interaktion einer Person mit seiner sozialen Umwelt bezeichnet, der im sozialen Tod endet.“ Helen ist 83 Jahre alt, nachdem sie aus ihrer Wahlheimat Australien in ihre britische Geburtsstadt zurückgekehrt ist, folgt ihr Leben den immer gleichen Routinen. Seit sie zwei große Verluste erlitten hat, lebt sie ein Leben in der Warteschleife. Wie so oft beginnen Veränderungen im Kleinen und schleichen sich unaufgefordert in unser Umfeld. Lebensverändernde Impulse können wir zumeist erst in der Rückschau als solche erkennen: Ein kleiner Mäuserich, später wird er auf den Namen Merlin getauft, tritt in Helens Lebens und löst zunächst nicht unbedingt positive Emotionen aus. Teilweise humoresk anmutend ergibt ein Umstand den nächsten und Helen beginnt Eigenschaften wie Fürsorglichkeit, Tatkraft und Esprit nach und nach wieder in sich zu finden und knüpft feine Bänder von sozialen Kontakten. Neben der Coverillustration hat mich besonders beeindruckt, wie wir entlang der Handlung immer mehr von Helens Lebensweg erfahren und wie Archäologen so ganz behutsam Element für Element freilegen. Wenn auch manchmal im Grenzbereich angesiedelt so rutscht der Ton doch nie ins Kitschige ab. Das Buch fühlte sich für mich nach einer warmen Sofadecke oder Hühnersuppe für die Seele an. Es geht um Resilienz und den Weg zurück zu sich selbst und zurück ins Leben, selbst wenn man bereits den festen Entschluss gefasst haben mag, hauptamtlich auf den Tod zu warten.
Eine wichtige Freundschaft
Die 83jährige Helen kehrt in ihren Geburtsort zurück, nachdem sie nun ganz alleine ist. Doch sie kennt niemanden mehr und so sind ihre Tage trist und die einzige Unterhaltung sind das Radio, der Fernseher und ein wöchentlicher Ausflug in den Supermarkt. Sie wartet eigentlich nur noch darauf zu sterben. Das ändert sich als sie sich aus Versehen eine Maus ins Haus holt. Anfangs überlegt sie fieberhaft wie sie den Mäuserich wieder loswerden kann, doch dann wächst er ihr sehr ans Herz. Er darf bleiben und erhält den Namen Merlin. Durch Merlin kommt Helen wieder in Kontakt mit anderen Menschen und gewinnt die Freude am Leben zurück. Eine leichte, anrührende Geschichte, die sich flüssig lesen lässt. Das Cover passt perfekt zu dem Buch. Die ein oder andere Handlung fand ich jedoch überspitzt und unglaubwürdig, deshalb nur drei Sterne.
Ach, was war das für ein schönes Hörbuch. Diese Geschichte über eine alte Frau in ihren 80ern, die sich eines Tages aus Versehen eine kleine Maus in ihr Zuhause holt, ist mir richtig ans Herz gegangen. Erst ist Helen alles andere als begeistert von ihrem plötzlichen Hausgast und sie ist fest entschlossen, ihn wieder loszuwerden, doch nach und nach merkt sie, wie wichtig ihr dieses kleine Tier geworden ist. Und plötzlich ist aus ihrem festgefahrenen Alltag, der auch sehr einsam war, ein kleines Abenteuer geworden. Der Schreibstil hat mich sofort abgeholt. Ruhig, authentisch und besonders. Ganz einfache Alltagsmomente werden hier so beschrieben, dass man sie wirklich fühlt. Ich mochte Helens Beobachtungen und habe oft bei ihren Gedankengängen geschmunzelt. Auch als Hörbuch hat es mich komplett abgeholt. Die Sprecherin war toll und hat dieser Geschichte so eine warme, beinahe märchenhafte Atmosphäre gegeben. Ein modernes Alltagsmärchen über eine außergewöhnliche Freundschaft. Mal nachdenklich, mal leise komisch, oft einfach berührend. Ich habe diese Geschichte sehr genossen.

Herzerwärmende Geschichte
Das Cover dieses kleinen Büchleins sprach mich sofort an. Eine kleine Maus, die in einem alten Pantoffel schläft, ist einfach zuckersüß. "Eine Maus namens Merlin" von Simon van Booy, erschienen im Klett-Cotta Verlag, versprach eine ganz besondere Herzensgeschichte, die ich auch bekommen habe. Die 83-jährige Helen wartet eigentlich nur noch auf den Tod. Nach über 60 Jahren in Australien kehrte sie in ihre Heimatstadt in England zurück, doch ihr Leben dort besteht nur noch aus Radio, dem Fernsehen und einer Tasse Tee mit einem Keks dazu. Bis sie Merlin trifft, den sie unfreiwillig in ihr Haus aufnimmt. Einfühlsam und warmherzig erzählt uns der Autor von der Freundschaft der beiden und wie Helen sich nach und nach öffnet. Dabei schloss ich die alte Dame immer mehr ins Herz, denn ihre Geschichte hat mich sehr berührt. Sie findet in Merlin nicht nur einen Freund, sondern auch ihre Lebensfreude wieder, da sie nun eine Aufgabe hat, die dazu führt, dass sie wieder Menschen kennenlernt. Es hat großen Spaß gemacht, mitzuerleben, wie sie Schritt für Schritt wieder ins Leben findet und den Sinn darin erkennt. Die Nebencharaktere, die ebenfalls liebevoll ausgearbeitet sind, runden dabei diese Story perfekt ab. Mich hat diese herzerwärmende Geschichte über die heilende Wirkung von Tieren, Freundschaft und Trost tief berührt! "Eine Maus namens Merlin" ist ein ruhiges Buch, trotzdem steckt so viel Weisheit darin. Ich kann diesem Buch nur 5 von 5 Sternen geben und es euch ans Herz legen.

🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶 📝 Rezension 📚 Selbst gekauft/ Roman #SimonvanBooy #klettcottaverlag #EineMausnamensMerlin ❓️Warum wollte ich das Buch lesen? Wieder einmal ist meine Freundin schuld. Sie versorgt mich zuverlässig mit neuen Buchideen. Als sie mir „Eine Maus namens Merlin“ von Simon van Booy gezeigt hat, war sofort klar, das muss ich vorbestellen, damit es direkt zum Erscheinungstermin bei mir einzieht. Und als dann auch noch Jojo Moyes meinte, wer Freude am Lesen haben möchte, sollte dieses Buch kaufen, na ja, was soll ich sagen 🤷🏻♀️🤣, kaum war es da, habe ich direkt neugierig danach gegriffen. 🧠 Meine Meinung: Ich habe dieses Buch wirklich sehr ins Herz geschlossen. Helen ist eine unglaublich tolle Buchfigur, eine Frau, die vom Leben gezeichnet ist. Nach und nach erfährt man mehr über ihre Vergangenheit, versteht ihre Entscheidungen, ihre Trauer und auch, warum ihr der Lebensmut abhandengekommen ist. Genau dieses langsame Enthüllen hat mich sehr berührt. Und dann ist da Merlin. Diese kleine Maus ist so viel mehr als nur ein Tier, sie ist Auslöser, Symbol und irgendwie auch stiller Held der Geschichte. Natürlich möchte ich im echten Leben keine Maus im Haus haben 😅, aber hier konnte ich gar nicht anders, als Liebe und Mitgefühl zu empfinden. Was ich besonders stark fand, Merlin ist nicht einfach nur „niedlich“, sondern gibt Helen wieder eine Aufgabe, Verantwortung, Struktur, eben ein kleines Stückchen Sinn. Diese Idee, eine Maus als Wendepunkt im Leben einer so einsamen Frau zu nutzen, fand ich unglaublich schön. Ich hatte mir die Geschichte anfangs zwar ein wenig anders vorgestellt, vor allem in Bezug auf die Rolle von Merlin, aber ich bin überhaupt nicht enttäuscht. Auch die Kürze des Buches (man fliegt wirklich durch die Seiten) hat dazu geführt, dass ich mir an manchen Stellen einfach nur noch ein bisschen mehr Zeit gewünscht hätte. Aber gleichzeitig passt genau diese Leichtigkeit auch zur Erzählweise und macht das Buch sehr kurzweilig und zugänglich. Denn am Ende bleibt für mich etwas ganz anderes hängen, eine warme, tiefgehende Geschichte mit zwei absolut besonderen Charakteren. Helen und Merlin funktionieren eben nur zusammen und genau das macht ihre Verbindung so einzigartig und berührend. Die Themen rund ums Älterwerden, Einsamkeit, Trauer, aber auch Freundschaft und neue Lebensperspektiven wurden so feinfühlig umgesetzt, dass ich das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand legen wollte. ✅️ Fazit: Eine ruhige, berührende und besondere Geschichte über das Leben und darüber, dass es manchmal die kleinsten Begegnungen sind, die alles verändern. Helen und Merlin werde ich so schnell nicht vergessen. 🐭💛 🔎 Worum geht’s? Nach vielen Jahrzehnten in Australien kehrt Helen Cartwright, inzwischen 83 Jahre alt, in ihren englischen Heimatort zurück. Dort lebt sie zurückgezogen und beinahe schon wartend auf das Ende. Doch dann taucht völlig unerwartet eine kleine Maus in ihrem Leben auf. Merlin. Was zunächst als Störung beginnt, entwickelt sich langsam zu etwas ganz anderem und bringt Helen nicht nur aus ihrer Routine, sondern auch wieder ein Stück näher zu sich selbst und zu den Menschen um sie herum.

Wenn du ruhige, emotionale Geschichten magst, wirst du hier fündig
Das Buch ist ruhig geschrieben, aber sehr gefühlvoll und nachdenklich. Besonders schön ist die Botschaft, dass selbst kleine Begegnungen das Leben verändern können. Insgesamt ist es eine berührende Geschichte über Einsamkeit und Hoffnung. Eine Maus namens Merlin erzählt die Geschichte einer alten Frau namens Helen, die sehr einsam lebt. Ihr Leben verändert sich, als eine kleine Maus bei ihr einzieht. Durch die Maus beginnt Helen, sich wieder für ihre Umgebung und andere Menschen zu öffnen. poetisch. Dadurch lässt sich das Buch angenehm lesen, regt aber auch zum Nachdenken an. Es zeigt, dass selbst kleine Dinge – wie eine Maus – große Veränderungen im Leben bewirken können. Ein stiller, tiefgründiger Roman.
Bezaubernd
Das Cover ist definitiv ein Blickfang, eine schlafende Maus in einem Pantoffel sieht man selten. Der Titel verrät schon, um wen es in der Geschichte geht. Denn die Maus Merlin ist neben der alten Dame Helen Cartwright der Hauptcharakter. Eine einsame Frau, die nach 60 Jahren Australien in ihren Geburtsort nach England zurückkehrt, trifft auf die kleine Maus Merlin, die versehentlich oder vom Schicksal geleitet, den Weg in Helens Haus und Herz findet. Eine bezaubernde Geschichte über Einsamkeit, Gebraucht werden und das Entstehen von Freundschaften, mit denen man gar nicht gerechnet hat. Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben.
In „Eine Maus namens Merlin“ begleitet man eine ältere Dame, die durch die unerwartete Freundschaft mit einer kleinen Maus neuen Lebensmut schöpft. Merlin bringt frischen Wind in ihren Alltag, öffnet ihr Herz und führt sie zu neuen Begegnungen und Freundschaften. Eine liebevolle, herzerwärmende Geschichte, die zeigt, wie viel Kraft in kleinen Momenten und ungewöhnlichen Verbindungen steckt. Nach der Lektüre wünscht man sich fast selbst eine so zutrauliche kleine Maus an seiner Seite.
Wenn eine Maus plötzlich dein Leben auf den Kopf stellt
Helen zeigt mit ihren 84 Jahren wie geprägt das Leben von Einsamkeit und Routinen sein kann. Und dann kommt plötzlich so ein kleines Geschöpf, dass alles auf den Kopf stellt. Es entsteht eine unvorhergesehene Freundschaft für Helen mit Merlin. Mit ihm erinnert sie sich an ihr Leben zurück, zeigt plötzlich eine andere Sicht auf gewisse Dinge im Leben. Ein absolut herzerwärmender Roman mit tollen Anekdoten für zwischendurch.





































