Sworn Soldier - What Moves The Dead

Sworn Soldier - What Moves The Dead

Hardback
4.1288

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Description

When Alex Easton travels to Gallacia as a favour to their friend, the
excellent Miss Potter, they find their home empty, the caretaker
dead, and the grounds blanketed by an uncanny silence. The locals
won’t talk about what happened to the caretaker. None of them will
set foot on the grounds.
Whispers of an unearthly breath-stealing creature from Gallacian
folklore don’t trouble practical Easton. But as strange visions disturb
their sleep and odd happenings increase, they are forced to
confront the dark shadow that hangs over the house…

Book Information

Main Genre
Horror
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
175
Price
14.00 €

Posts

58
All
4.5

Gelungene Neuinterpretation

Das Buch ist eine Neuinterpretation von "Der Untergang des Hauses Usher" von Edgar Allan Poe. Im Vergleich dazu wurde einiges hinzugefügt und die Ursprünge der Geschehnisse mehr erklärt. In der Geschichte folgen wir Alex Easton. Alex erhielt einen Brief einer alten Freundin. Diese erlebt scheinbar unerklärliche Dinge. Diesen gilt es auf den Grund zu gehen. Daneben herrscht eine düstere Atmosphäre in der ganzen Umgebung. Tiere und Pilze verhalten sich merkwürdig. Der Beginn der Geschichte ist etwas langsam, da man zunächst die Umgebung und die Charaktere kennenlernt. Danach nimmt die Geschichte schnell an Fahrt auf. Sie ist spannend geschrieben und schafft es eine angespannte Atmosphäre zu verursachen. Das Ende war dann leider ein bisschen zu schnell abgehandelt. Dennoch eine Empfehlung.

3.5

"The dead don´t walk. Except, sometimes, when they do." - atmosphärisch, düster und grotesk

ˋWhat moves the deadˋ war mein erstes Buch von T. Kingfisher und ich war wirklich gespannt, da ich so viel positives über diese Autorin gehört hatte. Diese sehr kurzweilige Neuauflage des Klassikers von E. A. Poe hat mich vor allem wegen des außergewöhnlichen Schreibstils und der dichten Atmosphäre überzeugt. Das Worldbuilding ist für die Länge des Werkes wirklich gut gelungen und die Charaktere sind sympathisch und interessant erzählt. Ich schließe mich jedoch einigen anderen Bewertungen an, die der Meinung sind, dass das Mysterium des Hauses Usher sehr vorhersehbar und zum Ende hin ein wenig enttäuschend war. Der ˋSchreckenˋ den man bei der Offenbarung des Mysteriums erwarten würde, blieb bei mir aus, da spätestens nach der Hälfte des Buches klar war, worauf es hinauslaufen würde. Dennoch besticht das Buch absolut durch seine Absurdität, die gruselige Stimmung und den Erzähler, der eine Mischung aus ängstlich, humorvoll und investigativ ist. Ich werde den zweiten Band lesen und hoffe, dass die Geschichte etwas mehr Spannung schafft und weniger vorhersehbar wird, als in Band 1.

4.5

Kurz aber intensiv. Das Buch hat so eine Atmosphäre, dass es mir permanent kalt den Rücken runter lief. Neue Angst freigeschaltet...Pilze und Hasen ^^

5

Kurz aber umso grusliger

Angelehnt an "The Fall of the House of Usher", spielt auch "What moves the Dead" mit dem bekannten Motiv der Ushers, die in der unheimlichen, heruntergekommenen Villa leben. Nur, was hier kreucht und fleucht, obwohl es wahlweise nichts davon, oder mehr davon tun sollte, ist absolut nicht geheuer und verursacht durchaus unangenehme Gänsehaut oder leichten Ekel. All das ist natürlich bei einem Buch wie diesem erwünscht und macht es umso besser! Es ist auch sehr interessant geschrieben, gerade weil andere Formen, statt nur "he" und "she" verwendet werden (Soldaten sind "ka", Kinder sind "va"). Alles in allem leider viel zu kurz aber trotzdem sehr gut!

Kurz aber umso grusliger
3.5

Interesting short horror story

This was an easy to read, atmospheric short story with some nice horror elements. Although i wished the book to be longer, it still had a good plot and very vivid descriptions of the horrors taking place.

Interesting short horror story
4

'The dead don't walk.'

Gelungenes Poe Retelling. Nachempfunden von Edgar Allen Poes 'Der Untergang von Haus Usher' hat die Autorin hier ein wundervolles Horrorbuch geschaffen im dem die orginalgeschichte in noch düsteren Spheren glänzen konnte. Die Hasen und Pilze haben ein neues Gefühl von Angst und Ekel auf die beste Weise geschaffen. Die Charaktere waren trotz der Kürze des Buchs vielschichtig und die Wwlt darum toll erzählt. Absolute Empfehlung für die dunkle Jahreszeit.

4

Schnell zu lesen

Ich hab das Buch auf Englisch gelesen. Ich finde es ist einfach und schnell zu lesen, es ist spannend und sehr fesselnd. Ich könnte es kaum aus der Hand legen. Nur zu empfehlen

Schnell zu lesen
4

Kurzweilig, atmosphärisch, mit charmanten Charakteren. Alles in allem eine schöne Version von Poes Klassiker. Und irgendwie cozy Horror 🥰

4

Botanical Horror in a rotting Mansion

What Moves The Dead is the introduction to Alex Easton and their unwanted adventures of encountering the horrible and no-good things of the world. As if experiencing PTSD after serving in the army wasn't enough. The writing was atmospheric, creeping, but also fun at times. Alex manages to be funny without meaning to. Their dead-pan approach and polite exasperation are relatable and entertaining. This story is just a novella, but it still delivers a captivating atmosphere and a set of interesting characters. The world itself was almost palpable (I could smell the rotting mansion through the pages). If you didn't feel uneasy around hares before, you will after this book. 🐇 I'm looking very much forward to reading What Feasts At Night before the end of the year.

Botanical Horror in a rotting Mansion
4

Honestly I really liked this book. It’s fast paced for the most of it and very intriguing. The characters are interesting and the plot is eerie enough to grip you right away - it helps that it’s a short book! I wouldn’t say it’s a favourite forever but I definitely really liked it!

4

Knapp 115 Seiten (Englisch), wovon etwa das 1/4 mich gelangweilt hat. Das letzte 1/3 hat dafür den 4. Stern gerettet und war richtig spannend!

4

Perfekt für die Sooky Season!

Gruselig, Creepy und Gansehaut verursachend! Obwohl es ein so kurzes Buch ist, bereitet es Gänsehaut. Mir gefällt die Art, wie Kingfisher die Szenerie beschreibt. Ich find schon, dass das ein Buch ist, wo das Hirn aktiv mitarbeitet, weil doch einige Zusammenhänge entstehen, die ein einfacheres Buch nicht hergibt. Ich fands auch super, dass Kingfisher die Inspiration zu diesem Wer in der Author's Note erwähnt hat 😊 Und wie schön ist das Cover bitte?!? Wünsche ich hätte es im Regal stehen 🤩

Perfekt für die Sooky Season!
3.5

Leide reicht so stark wie ihre anderen Bücher, aber trotzdem sehr stimmungsvoll und spannungsgeladen!!

4

The dead don’t walk. Except, sometimes, when they do.

Ich hab mich recht spontan entschieden diese Buch angefangen und es hat definitv nicht enttäuscht. Dass es sich hier um ein Retelling vom Fall des Hauses Ushes, hat mir gut gefallen und ist gut umgesetzt worden. Die Story hatte die ganze Zeit über so ein düsteres unheimliches Gefühl. Teilweise, als die Beschreibungen von den Hasen kam und wie sie sich bewegen bzw. benehmen, kam es so vor als würde man beobachtet werden. Das Setting hat dem Buch die perfekte Atmosphäre gegeben. Die Aufklärung hat mir auch gut gefallen, zumal es sich die ganze Zeit über angedeutet hat und man es gut zusammenfügen kann. Es ist super spannende gewesen wie Alex immer mehr davon rausbekommen hat. Das Ende kam mir dann auf einmal aber etwas abrupt vor, wobei alle geklärt war. Es kam mir jedoch so vor als würde irgendwas fehlen. Alex Easton hat mit charakterlich sehr gut gefallen und freue mich schon mehr von der Welt zu erfahren.

4.5

Nacherzählung einer Kurzgeschichte von Edgar Allen Poe mit einem Twist. Kurz aber genial.

5

I AM OBSESSED!!

Dieses Buch hat mich mit seiner düsteren, creepy Stimmung von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. I mean… ein heruntergekommenes Haus. Tiere, die sich seltsam benehmen. Außergewöhnliche Pilze. Menschen, die scheinbar aus dem Nichts ihre Lebenskraft verlieren und einen Teich, der im Dunkeln leuchtet??? COUNT ME IN!! In meinen Augen wird dieses Retelling dem Original auf jeden Fall gerecht. Und das sage ich nicht nur, weil es meine Obsession mit Botanical Horror Geschichten bedient. Es gibt da so eine Szene im Wald, wo auf einmal ganz viele Hasen auftauchen. Und I kid you not: Ich habe mich schon lange nicht mehr so beim Lesen gegruselt. Und auch die Figuren haben mich sehr schnell begeistert. Zunächst einmal haben wir da natürlich die Figur, die als Erzähler*in auftritt und uns durch die Geschichte leitet: Alex Easton. Alex ist Veteran*in und hat schon so manchen Horror miterleben müssen. Dey lässt sich somit nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Umso unterhaltsamer war es, mitzuerleben, wie diese unerschütterliche Person nach und nach anfängt, an deren Sinnen zu zweifeln und sich doch mit jeder Stunde mehr und mehr gruselt. Dazu hat dey aber auch Anlass genug. Madelines seltsame Krankheit und ihr Verhalten sind zum Teil so bizarr, dass es einem kalt den Rücken herunterläuft. Aber, dass die Geschichte super creepy ist, haben wir ja schon etabliert. Zurück also zu den Figuren. Besonders angetan hat es mir hier Miss Potter, eine britische Mykologin, die uns das ganze fancy Hintergrundwissen zu den Pilzen liefert. Einfach die Art, wie sie in all den Horror im Hause Usher hineingezogen wird, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, hat mir sehr imponiert. Ich glaube, am besten hat mir an der Geschichte gefallen, wie wunderschön sie in sich geschlossen ist. In unter 200 Seiten werden wir mitgenommen auf ein spannendes Abenteuer. Am Ende sind alle wichtigen Fragen geklärt und beim letzten Satz habe ich mich einfach sehr zufrieden gefühlt. Ein bisschen wie nach einer großen Portion meines Lieblingsessens 🤭 Alles in allem also eine große Empfehlung für alle, die es gruselig (und ein bisschen bizarr) mögen.

I AM OBSESSED!!
5

Puuh spooky und bisschen eklig - also genau mein Ding! In einem Rutsch durchgelesen und bin super positiv überrascht. 🍄‍🟫

Möchte gar nicht zu viel verraten, aber wenn man ‚der Schwarm‘ mochte, mag man diese Art von Horror wahrscheinlich auch.

3

Schaurig schöne Neuinterpretation

Die Neuinterpretation hat mich trotz ihrer "nur" 175 Seiten sehr gut unterhalten. Der Horroranteil wuchs mit den Seiten und ab ca.einem Drittel wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Dabei habe ich den Fehler gemacht, es nachts zu lesen und ich habe mich so gegruselt! 🥴 Die Originalgeschichte hatte ich beim Lesen allerdings nicht mehr im Hinterkopf (- auch wenn ich sie mal gelesen habe und kennen sollte.) Aber man kann diese neue Handlung um das Haus Usher auch gut verstehen, ohne Poes Werke zu kennen. Interessant fand ich auch, die Pronomen die in der Geschichte verwendet worden, hauptsächlich für die erzählende Hauptperson - Alex Easton - "kan" ist ein Soldat*in. War eine richtig coole Idee. Bisher hatte ich noch nicht gelesen, dass man Berufssoldaten mit einem nonbinären Pronomen (ich hoffe jetzt ich habe das auch richtig verstanden durch das Englisch) ansprichen könnte. 👍🏻 Die weiteren Personen waren alle ebenso wunderbar umgesetzt. Es gab die kranke Adelsfamilie, einen amerikanischen Feldarzt, eine britische Mycologin und noch einen Soldaten aus Gallicia. Alle hatten trotz der Kürze des Buches ausgesprochen ausgeprägte Persönlichkeiten und Schrullen und ihr Zusammenspiel war mitunter von einem herrlich trockenen Humor geprägt. Ebenso wie die Erzählerstimme von Easton. Kans sarkastische oder auch zynische Kommentare des Geschehens haben mich oft zum Lachen gebracht. Mein Fazit wäre zum Ende hin: Wenn ihr eine kurzweilige Horrorgeschichte für den Herbst sucht, dann greift zu diesem Buch!

4

Grusel, Ekel und ein Mysterium - ein gutes Rezept für eine kleine Horrorgeschichte

Worum geht's? Auf die Nachricht hin, dass Madeline Usher – eine alte Jugendfreundin – im Sterben liegt, eilt Alex Easton augenblicklich zum entlegenen Stammsitz der Ushers im ländlichen Ruravien, um ihr beizustehen. Was Alex dort vorfindet, ist ein albtraumhafter, düsterer See, umgeben von wild wuchernden Pilzen und einer Fauna, die vom Teufel besessen zu sein scheint. Madeline schlafwandelt nachts und spricht mit seltsam veränderter Stimme, und ihr Bruder Roderick wird von einer mysteriösen Nervenkrankheit heimgesucht. Mithilfe einer bemerkenswerten britischen Mykologin und eines ratlosen amerikanischen Arztes muss Alex das Geheimnis des Hauses Usher lüften, ehe sie ihm alle zum Opfer fallen. Meine Meinung Ich habe nie 'Der Untergang des Hauses Usher' von Poe gelesen, dennoch hat mir diese kleine Geschichte hier sehr gefallen. Vorab vielleicht eine kleine Spoiler Warnung! Ich fand die Idee, dass die Pilze den Körper der Toten übernehmen ziemlich cool. Hatte sehr viel von The Last of Us, was auch einer der Gründe war, warum ich dieses Buch überhaupt gekauft habe. Der Hauptcharakter ist non-binary, was ich auch cool finde. Die Story hatte einige gruselige und ekelige Aspekte, die mich doch etwas zum Schaudern gebracht haben. Auch der Schreibstil war sehr einem Gothic-Klassiker angehacht was ich gut fand. Für mich jetzt kein absolutes Highlight, aber eine gute und kurze Herbst Lektüre zum Gruseln x3 4/5⭐️

Grusel, Ekel und ein Mysterium - ein gutes Rezept für eine kleine Horrorgeschichte
5

a little masterpiece

Hat mir ausgesprochen gut gefallen! Trotz der relativ kurzen Story, war es doch relativ tiefgründig und das Worldbuilding sehr gut ausgebaut. Der Schreibstil war toll und ich mochte die düsteren Horror vibes sehr. War mal was komplett anderes.

a little masterpiece
4

Gelungenes Edgar Allan Poe Retelling

Wer die Stimmung aus „Der Untergang des Hauses Usher“ kennt, der weiß im Grunde auch schon um was einen hier erwartet. Ein konstantes Schauern und Gruseln. Denn im Hause Usher und drum herum geht tatsächlich recht unheimliches vor sich. Zu viel zur Geschichte kann man leider nicht verraten, weil man sonst für Unwissende schon etwas Horror vorweg nimmt. Die Charaktere sind aber durchwegs gut, ob nun die dahinsiechenden Ushers Roderick und Madeline, der Anwesende Arzt, Alex Easter oder die etwas exzentrisch wirkende Miss Porter. Am Ende hat man sich fast gewünscht, die Geschichte wäre nicht so schnell erzählt gewesen. Und die Gänsehaut noch ein wenig länger.

4.5

Eine fantastische Geschichter voller Horror, Pilzen, und Hasen. Irgendwie wusste man ja was man zu erwarten hat, aber die Beschreibungen sind einfach richtig gut und heben das ganze nochmal auf eine andere Ebene.

5

Perfekte kleine Horror-Novelle. Ab einem gewissen Punkt konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.

5

This place breeds nightmares Hinweis vorweg: "kan" ist im fiktiven Reich Ruritanien das Pronomen, dass Angehörige des Militärs ungeachtet des Geschlechts verwenden. ______ Als Alex Easton, kürzlich aus dem Militärdienst ausgeschieden, die Nachricht erhält, dass kans Jugendfreundin Madeline Usher im Sterben liegt, eilt kan zum Stammsitz der Ushers im abgelegenen Ruritanien. Doch was Alex dort vorfindet, ist ein Alptraum aus wucherndem Pilzwachstum und scheinbar besessener Tierwelt, im Umfeld eines dunklen, pulsierenden Sees. Madeline schlafwandelt und spricht nachts in seltsamen Stimmen, während ihr Bruder Roderick von einer mysteriösen Nervenkrankheit verzehrt wird. Unterstützt von einer unerschütterlichen britischen Mykologin und einem perplexen amerikanischen Arzt, muss Alex das Geheimnis des Hauses Usher entschlüsseln, bevor es sie alle verschlingt. Dies ist eine zutiefst originelle Neuerzählung der klassischen Kurzgeschichte »Der Untergang des Hauses Usher« von Edgar Allan Poe. Die Handlung folgt zwar der selben Grundstruktur, wurde aber deutlich verändert und ergänzt durch Nebenhandlungen, so dass »What Moves The Dead« nun Romanlänge hat. Es ist wahnsinnig lustig und gleichzeitig absolut grauenhaft; klassischer Horror vom Feinsten, nur mit skurrilem Humor und einer Erklärung, die wirklich Genregrenzen sprengt. Wenn du dich jetzt fragst: »Ist das Buch denn nicht langweilig, wenn man die Kurzgeschichte von Poe schon kennt?«, dann ist meine Antwort: Nein, keineswegs. Die Autorin lässt sich vom Rahmen des Originals nicht einengen, sondern zerschmettert ihn mit ungezügelter Lust am Schreiben. Wenn du dir das Original als Landkarte für die Welt dieser Neuerzählung vorstellst, dann ist es eine unvollständige auf zerknittertem Papier, und das einzige, was du entziffern kannst, ist »Here there be monsters«. Das ist spannend, weil wirklich alles passieren kann. Ja, wir reden hier von einem Roman, in dem Pilze und Hasen (!) Ausgeburten des Schreckens sind – und das auf eine so grässlich ruhige Art, dass ich ein paar Mal am liebsten laut geschrien hätte, nur um diese verfluchte Ruhe zu durchbrechen. Die Geschichte ist absurd und treibt immer wieder neue dunkle Blüten, und dabei ist sie in sich absolut stimmig. Das muss ein:e Autor:in auch erstmal schaffen. Die Charaktere sind großartig. Ein, zwei Sätze, und schon stehen sie als glaubhafte, wenn auch zutiefst verstörte Menschen vor dir auf dem Papier. Sie sind ein wunderbares Beispiel für gelungene Repräsentation: Eugenia Potter muss sich als Forscherin im späten neunzehnten Jahrhundert in einer absoluten Männerdomäne behaupten und stemmt das mit unaufgeregter Expertise. Alex ist zumindest zum Teil deswegen Soldatkan geworden, weil das Militär Ruritaniens Menschen ungeachtet des Geschlechts akzeptiert und ehrt, so dass es zum Zufluchtsort für trans und nonbinäre Menschen geworden ist. Der Schreibstil ist grandios. Die Atmosphäre trieft nur so aus den Worten, mit einem Gefühl des beinahe urtümlichen Schreckens, und dennoch wird die Geschichte mit einem wunderbaren Humor erzählt. Fazit Mit "What Moves The Dead" ist T. Kingfisher sicher ein Risiko eingegangen: Wer einen Klassiker neu erzählt, setzt sich zwangsläufig einer vergleichenden Wertung aus. Aber ihr gelingt das mit Bravour; sie macht aus der Geschichte etwas ganz Eigenes, was sich jetzt schon liest wie ein Klassiker des gepflegten Horrors.

4

Mit „What moves the Dead“ hat T. Kingfisher eine Neuinterpretation von Edgar Ellen Poes „The Fall of The House of Usher“ geschrieben. Dieses Werk kenne ich nicht, aber das Ganze hat mich ein bisschen an das Game bzw. Die Serie „The Last of Us“ erinnert. Wir haben es hier mit einem Pilz zu tun der auf Organismen übergeht, sich verbreiten will und die Kontrolle über den Organismus übernehmen kann - sehr creepy und eklig, aber auch faszinierend. Die Story spielt Ende des 19. Jahrhunderts und wir begleiten den ehemaligen Soldaten Alex Easton, der seine Jugendfreunde auf ihrem Landsitz Usher besucht. Ihn hat ein Hilferuf in Form eines Briefs erreicht, dass Madeleine Usher bald sterben wird. Ihn erwartet eine dunkle Landschaft, die von Pilzen überwuchert wird. Die Hausbewohner sehen mehr tot als lebendig aus und Madeleine verhält sich seltsam. Auch die Natur und die Tiere scheinen verrückt zu spielen. Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden, weil ich „Nettle and Bone“ (zu Dt. „Wie man einen Prinzen tötet“) von der Autorin so toll fand und ich unbedingt mehr Bücher von ihr lesen wollte. Dieses Buch ist durchgehend düster und hier fehlt der Humor, der mit bei „Nettle and Bone“ so gut gefallen und das Düstere aufgelockert hat. „What moves the Dead“ ist seeeehr slow-burn , es braucht wirklich lange, bis die Geschichte so richtig in Gang kommt. Mit seinen knapp 170 Seiten lässt sich das Buch aber sehr schnell wegsnacken und hat mich gut unterhalten. FAZIT: Kommt für mich nicht an „Nettle and Bone“ ran, aber trotzdem sehr lesenswert - 4 Sterne ⭐️

Post image
3

It started really slow but it became really interesting and disgusting (I like disgusting) on the way

4

Mag den Schreibstil und den Humor sehr gerne. Auch die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, ein bisschen besser hätte mir persönlich sie aber gefallen wenn sie noch ein bisschen länger und dadurch ausgebauter gewesen wäre. Aber das ist persönlicher Geschmack. Buch ist sehr empfehlenswert.

4

T. Kingfisher hat einfach einen beeindruckenden Schreibstil und sie schafft es, die Leserschaft mit wenigen Worten in ihren Bann zu ziehen.

Das Buch war sehr spannend, auch wenn es teilweise doch etwas komplexer war, insbesondere mit den Fachbegriffen und Funktionen einiger Pilze. Zudem erfordert das Buch viel Konzentration, da man oftmals zwischen den Zeilen lesen muss. Nichtsdestotrotz ist es ein tolles Werk und ich freue mich darauf, mehr von T. Kingfisher zu lesen.

4

Now I just have to read "The Fall of the House of Usher"

3.5

Ich weiß wieder, warum ich Pilze gruselig finde und wenig Horror lese. Großartig aufgebaute Atmosphäre und einigermaßen interessanter Hauptcharakter, aber es war ziemlich schnell klar, was das Problem ist.

3

Really enjoyed that one. I love that the character is not like in the horror movies (doing stupid stuff) but thinks as you would think, drawing out the horror fantasies you would have in the situation. Quick and nice read.

4

Honestly this was a really good concept and such a fun read. I read The Fall of the House of Usher years ago and don't remember the details very well. But this reimagination makes me want to pick it up again. I think Poe would've enjoyed this modern take on a horror classic.

2.5

Not sure

I liked the vibe of the book and that it was this short, but the story? I didn’t really enjoyed idk

3.5

Kurz, knackig, gut geschrieben, super interessante Charaktere, schöne atmosphärische Gruselszenen. Fands toll!

3

Quick and dirty read, I liked the story and the characters. However, I kinda knew what was going on from the beginning and so there was no surprise for me - which is not a problem. However, there was no suspense for me and I kinda missed that.

2.5

Atmosphärisch, aber nicht gerade überraschend

Ich mag den Schreibstil und die Figuren mit ihren Eigenheiten und der lebendigen Vergangenheit. Gerade wie mit den psychischen Auswirkungen von Kriegen umgegangen wird ist wirklich gelungen. Aber ich habe mir die Bedrohung viel größer vorgestellt, dachte es geht um ein ganzes verderbtes Land und nicht nur um ein Anwesen. Es ist spätestens ab der Hälfte des recht kurzen Buchs sehr klar, was passiert ist, sodass die Handlung nicht mehr überraschen kann. Der Autor schreibt darüber, dass es ihm wichtig war, Erklärungen zu liefern, womit er es meiner Meinung nach aber übertreibt. Es bleibt absolut kein Mysterium mehr offen, keine Gänsehaut der Unsicherheit. Selbst das Finale ist also wenig spannend, sondern eher ein "genauso war das alles" Gespräch. Atmosphäre und Schreibstil tragen dennoch schnell durch die Seiten. Durchgequält habe ich mich an keiner Stelle. 2.5 von 5 Sternen

3.5

Eine kurze, skurrile Nacherzählung eines Klassikers. Für zwischendurch ganz amüsant, insgesamt aber nicht unbedingt packend. Auch das Ende war etwas zu schnell.

4.5

Das hat überraschend viel Spaß gemacht. Ich habe bisher kaum Horror/Mystery gelesen und war deswegen sehr gespannt, was mich hier erwartet. Es war für mich der perfekte Mix aus Grusel, Unbehagen und Humor. Letzterer war nie unpassend, sondern hat die Hauptperson Alex tür mich sehr nahbar und sympathisch gemacht. Es gab ein, zwei Stellen, die ich wirklich eklig fand, aber das war nie zu viel (solange man nicht dabei gegessen hat). Habe auf jeden Fall richtig Lust bekommen, mehr von Kingfisher zu lesen, da ich ihren Schreibstil wirklich 10/10 finde.

5

“I am not the soldier I was.” “None of us are what we were."

Habt ihr schon mal das Bedürfnis gehabt, mit den Füßchen zu treten, weil ihr eine Szene so schön fandet? Dachtet ihr da jetzt eher an eine Liebesszene? Ah. Okay, weil ich hatte das bei dieser Novelle, weil ich eine Szene so schaurig geschrieben fand, dass es mich glücklich gemacht hat. Ach, war das fantastisch. Es hat alles - tolle, queere Charaktere, eine besondere Auflösung, Humor, Tiere, gothic Vibes ...Dialoge zum Wegschmeißen. Ich liebe es. Wahrscheinlich lese ich das nächste direkt im Anschluss.

5

I have not read Poe‘s The Fall of the House of Usher, but even without knowing the original, this retelling is brilliant. I enjoyed the writing style a lot and chuckeld quite a few times about how Alex Easton describes things, especially anything regarding kan horse, Hob. (Just fyi, Alex‘s pronouns are ka/kan and are exclusively reserved for soldiers from kan home country.) It‘s a very short story, 169 pages. But this is one of those stories that does not need to be dragged out. It gets to the point while still finding time to describe various little things. Playing/watching The Last of Us currently gives this story another level of creepiness and I found myself shuddering with disgust at times. But in a good way.

5

Das war mein erstes Buch von T. Kingfisher, das ich gelesen habe. Ich bin sofort in die Geschichte reingekommen, obwohl ich das Original "The Fall of the House Usher" von Edgar Allan Poe nicht kenne. Es ist spannend, etwas gruselig, atmosphärisch, klassischer Horror, der unter die Haut geht. Mit wenigen Sätzen schafft die Autorin, glaubhafte und verstörende Charaktere zu kreieren. Ich werde Pilze und Hasen in nächster Zeit mit anderen Augen betrachten. 😉

3

3,5 stars Merged review: 3,5 stars

4.5

Here am I once again falling in love with a T. kingfisher’s book 🧍🏻‍♀️ This one is creepy and perfect for Halloween since it’s a retelling of an Edgar Allan Poe novel (“The fall of the house of Asher). It’s a short book but I loved every part of it (even though I think the plot is quite predictable). It has a sinister house, creepy rabbits, a very mysterious illness and a distinguished woman who fancies studying mushrooms. Also the author did an amazing job creating pronouns and playing with them, I really enjoyed that! If you like horror books I highly recommend reading this one 🐇🍄🩸

4.5

This was an excellent story that involved something I didn’t think I would find interesting and scary. It has the perfect creepiness as well that just gets you hooked. And it’s based off of Edgar Allen Poe, what more could you want?!

5

That was fantastic, like so often I recommend you don't read too much about this book, mainly look at the shelves or tags people categorized this in, and just read it!

4.5

Nice!

What moves the dead ist mein drittes Buch von T. Kingfisher und nach The Twisted Ones, was mir leider nicht soooo mega gut gefallen hat, endlich wieder ein Highlight (natürlich neben Hollow Places - ein absolutes Must-read!). Kingfisher versteht es einfach, wie ein gutes Grusel/Horror Buch aussehen muss. Bei der Szene mit dem erschossenen Hasen lief es mir eiskalt den Rücken runter! Durch die geringe Seitenanzahl und die fast-paced Story lässt sich die Novelle gut in einer Sitzung durchlesen. Der Schreibstil ist flüssig und charmant. Diese Neuinterpretation von Poes House of Usher hat mir deutlich besser gefallen als Mexican Gothic (eine weitere Neuinterpretation). Spannung war von Anfang bis Ende vorhanden und die gloomy bzw. düstere Atmosphäre des Hauses sowie der Umgebung haben mir mega gefallen. Ich werde definitiv noch die weiteren Teile aus der Sworn Soldier Reihe lesen.

5

Horror-Highlight (Retelling von „The Fall of the House of Usher“ - Edgar Allan Poe)

Als Alex Easton einen besorgniserregenden Brief von ihrer Kindheitsfreundin Madeline Usher bekommt, macht sie sich auf den Weg zu deren heruntergekommenen Anwesen. Was sie dort vorfindet ist allerdings noch besorgniserregender, Madeline scheint an einer seltsamen Krankheit zu sterben und ihr Bruder Roderick leidet an einer genauso mysteriösen psychischen Krankheit. Zusammen mit dem amerikanischen Arzt Denton und der britischen Pilzkundlerin Mrs Potter versucht sie den Vorkommnissen auf dem Anwesen Usher nachzugehen. Das Buch spielt in einem fiktiven, osteuropäischen Land und die Protagonistin ist Angehörige einer fiktiven Nationalität, was bei mir am Anfang für ziemlich viel Verwirrung gesorgt hat. Sobald man sich damit arrangiert hat und ein wenig in der Geschichte drin war, war das aber nicht mehr weiter störend. Ich habe die „Auflösung“ der mysteriösen Krankheit schon relativ früh geahnt, was das Buch aber nicht weniger spannend oder weniger creepy gemacht hat. Es hat definitiv eine ordentliche Portion Body Horror, die nicht zu unterschätzen ist. Also nichts für schwache Nerven. Insgesamt liebe ich einfach alle Bücher von T. Kingfisher aufgrund der Schreibweise und dem Humor, der überall mit einfließt. Wer Horror mag und auch mit Body Horror kein Problem hat, der sollte es definitiv ausprobieren.

3

A nice take on the story, I enjoyed the setting and worldbuilding in general, but unfortunately I found the story lacking. I think the pacing and writing were off to me, there was too much exposition and too little story progression, and specially towards the ending this didn't create much suspense.

5

Perfect horror novella

I will admit, I was a bit disappointed when I ordered this and saw how thin it was. Then I read Edgar Allan Poe's "The Fall of the House of Usher" and wondered how anyone could transform this very, very short Short Story into 170 pages. But while short, this retelling is really, really great! It does not waste a single word but also does not feel rushed or too short, just perfect. It's creepy and terrifying and I loved every minute of it!

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