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Self-Help & Non-Fiction

Ghost Stories

4.5(81)
Language
English
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About the book

A searing memoir of love and grief centered around the loss of Siri Hustvedt’s husband, Paul Auster.

"Genuinely moving...Hustvedt’s book is like Didion’s [The Year of Magical Thinking] in tone...a grainy and resonant book about loneliness, despair, and confusion. It’s close to a howl." —The New York Times Book Review

Ghost Stories is an intimate meditation on grief, memory, and enduring love, written after the death of Siri Hustvedt’s husband, Paul Auster. The book includes personal, never-before-seen writing by Auster—letters and notes to Siri and his last unfinished book addressed to his grandson, Letters to Miles. The memoir is both an elegy and a reckoning, a chronicle of personal loss that also bears witness to the sorrows of recent years—the tragic deaths of Hustvedt’s stepson and granddaughter.

Hustvedt explores how grief unmoors time, how the intimacy of a shared life continues to mark the everyday, and how the body experiences the absence of love as a presence. She reflects on the things and papers Auster left behind, the forty-three years they spent together, the rituals of mourning, and the nature of language, memory, and the self.

Part memoir, part philosophical inquiry, Ghost Stories is unflinching, tender, and wise. It is a story of a woman haunting her own life, and the ghosts that inhabit us even as we carry on.

Editions (3)

ISBN9781668218945
PublisherSimon + Schuster LLC
Publication Date05/05/26
Pages320

Reviews & Ratings

81 ratings

18 reviews

4.5

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  • tante_tanja
    tante_tanja

    542 Followers

    4.0

    Paul Auster (1947 - 2024) Ging mit seinem Ende die gelebte Zeit in mir zu Ende?

    Und doch sind Pauls Berührung, sein Reden, seine Ideen, seine Bücher, sein Humor jetzt Teil von mir, nicht nur als bewusste Erinnerung, sondern als Formen meines In-der-Welt-Seins. Er lebt in meinen Wahrnehmungen, meinen Gesten, meinem Gang und meinen Witzen. Und dies ist mir unheimlich: Er hat meine Worte, meine Berührung, meine Ideen, meine Bücher und meinen Humor, all die Veränderungen, die sein vier Jahrzehnte währendes Zusammenleben mit mir in ihm bewirkt hat, mit ins Grab genommen. Ich bin auch dort unten. - Zitat, Seite 39 Am 30. April 2026 jährt sich der Todestag des amerikanischen Schriftstellers Paul Auster, der an den Folgen seines Lungenkrebs verstarb, zum zweiten Mal. Über 40 Jahre war der Schriftsteller mit Siri Hustvedt zusammen, die ebenfalls schriftstellerisch tätig ist. Was geschieht, wenn ein geliebter Mensch, der das Leben mit einem über eine so lange Zeit geteilt hat, plötzlich nicht mehr existiert? Ist diese Person, mit der man sich von Herzen so fest verbunden fühlte, einfach weg, oder geistert diese weiterhin durch unser Bewusstsein? Wie geht der eigene Körper mit dieser Leerstelle um und welches Buch entsteht aus dem Tal der Erinnerungen? Siri Hustvedt spürt in "Ghost Stories" all diesen Fragen persönlich und literarisch nach. Und sie lässt den Lesenden auch teilhaben an vielen wertvollen Erinnerungen, welche das Paar Siri und Paul ausmachte. "Bartleby und die Prinzessin auf der Erbse heirateten." Das Zitat auf Seite 286 mag viel über die Beziehung des Schriftstellerpaares aussagen, aber auf jeden Fall zeigt sie das eher zurückhaltende Wesen von Paul Auster an. Diese Zurückhaltung mag auch ein Grund dafür sein, dass beim Lesen der Eindruck entsteht, dass in diesem Buch viel mehr Siri und weniger Paul steckt. Das ist kein Problem, wenn man das Schreiben von Siri Hustvedt liebt und das Buch vor allem als Erinnerungsbuch einer Frau liest, die mit dem Verlust ihres geliebten Ehemannes umgehen lernt und ihre Erfahrungen literarisch verarbeitet. Als reine Memoiren taugt der Text nicht. Auch die Briefe, die Paul Auster für seinen Enkelsohn verfasst hat, sind eher enttäuschend. Sie enthalten fast ausschließlich Erinnerungen eines Vaters an das Aufwachsen seiner geliebten Tochter und sind im Ausdruck schlicht gehalten - eher gefühlvoll und weniger literarisch anspruchsvoll. Kleine wertvolle Anekdoten und auch einige direkte Zitate von Paul Auster gibt es dann aber doch. Ich sagte zu ihm: "Du würdest doch nicht wollen, dass alle deine Bücher lieben, Paul, oder?" Und er sagte: "Doch, würde ich." "Ich blute jedes Wort aufs Papier", sagte Paul immer. - Zitat, Seite 380 FAZIT Auf dieses Buch wurde ich aufmerksam durch die Sendung des Literarischen Quartetts im März diesen Jahres. In diesem Beitrag fiel die Autorin Eva Menasse mit einer Vehemenz über das Buch her, die auf mich ziemlich verstörend wirkte. Und obwohl ich die angesprochenen Schwächen bei der Textzusammenstellung durchaus sehe, z.B. die enthaltenen Mails an Freunde und Bekannte entsprechen keinem literarischen Wert (und sind auch sonst wenig von Belang), so habe ich die Lektüre als sehr ansprechend und berührend erlebt. Allerdings liebe ich das Schreiben von Siri Hustvedt sehr und auch deren literarische Vorliebe für den englischen Schriftsteller Charles Dickens finde ich sympathisch. Und als sie in diesem Buch über Paul Auster schrieb, dass er "Unser gemeinsamer Freund" gelesen hatte, bevor sie sich kennenlernten (Seite 281) war für mich der Fall klar: diesen Menschen hätte ich auch nicht mehr aus meinem Leben gehen lassen! Eine Leseempfehlung.

    Apr 26, 2026

  • 3.0

    Ich gestehe, bislang noch keinen Roman von Siri Hustvedt oder Paul Auster gelesen zu haben (Bildungslücke?). Warum also ausgerechnet dieses Buch? Ganz ehrlich: Mich rührte die Tatsache an, dass hier eine Frau über den Verlust eines geliebten Menschen schreibt, mit dem sie über 40 Jahre lang zusammen und verheiratet war. Weil mich die Frage beschäftigt, wie man mit dem Tod eines geliebten Menschen fertig wird. "Ghost Stories" von Siri Hustvedt ist eine Sammlung persönlicher Essays, in denen die Autorin ihre Erinnerungen an Paul Auster mit uns teilt. Hustvedt bewegt sich dabei zwischen autobiografischen Momenten und philosophischen Überlegungen, wodurch ein vielschichtiges, oft nachdenkliches Bild ihres Innenlebens entsteht. Mit großer Offenheit lässt sie die Lesenden an ihrer tiefen Verbundenheit teilhaben. Manchmal überraschte mich die Intimität dieses literarischen Portraits, welche aber gleichzeitig dazu beitrug, die Trauer und die Beziehung für mich als Lesende nahbar zu machen. Siri Hustvedt schildert nicht nur ihr gemeinsames Leben, sondern auch die Trauer um Austers Tod auf eine ruhige, eindringliche Weise. Gerade diese persönliche Schilderung verleiht den Essays eine besondere emotionale Tiefe und macht „Ghost Stories“ zu einem bewegenden Zeugnis von Liebe, Verlust und Erinnerung. Allerdings musste ich feststellen, dass einige Passagen auch gewisse Längen aufwiesen, die meine Aufmerksamkeit zu verlieren drohten. Wahrscheinlich würde ich das anders empfinden, wenn ich mich zuvor schon einmal mit dem Autoren-Ehepaar befasst und deren Werdegang und literarischen Werke verfolgt und kennengelernt hätte. Für alle Auster und Hustvedt Fans bietet das Buch sicherlich viele interessante Hintergrundinformationen. Für mich war es eine Leseerfahrung außerhalb meiner Komfortzone, die meinen Erwartungen entsprach, sie jedoch nicht übertraf.

    May 27, 2026

  • claudi
    claudi

    66 Followers

    4.5

    Siri Hustvedt erzählt über das gemeinsame Leben mit ihrem Mann Paul Auster. Es ist die Geschichte zweier führender Intellektuellen Amerikas und zugleich eine große Liehesgeschichte. Ich bin tief beeindruckt von ihrer Belesenheit, ihrem Intellekt und ihrer Eloquenz.

    Apr 7, 2026

3 of 18 reviews

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teo_reads
teo_readsMar 27, 2026

Bin jetzt schon total gefesselt

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