Einatmen. Ausatmen.
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Description
Was passiert, wenn eine gefühlsresistente Spitzenmanagerin ein Achtsamkeitstraining bei einem Coach absolvieren muss, der selbst in einer Sinnkrise steckt? Maxim Leos rasend komischer und tief berührender Roman über die Jagd nach dem Glück und die mitunter schwer zu findende Leichtigkeit des Seins.
Marlene Buchholz soll Vorstandsvorsitzende des Aviola -Konzerns werden. Ihre Kollegen sind sich einig, dass sie fachlich hochkompetent ist – aber menschlich eine ziemliche Katastrophe. Weshalb sie zum Coaching in ein Brandenburger Schloss geschickt wird – zu Alex Grow, dem berühmten Seelenflüsterer.
Was niemand weiß: Seine Academy steht kurz vor dem Bankrott und Alex hat selbst mit Panikattacken zu kämpfen. Marlene ist seine letzte Hoffnung, denn im Erfolgsfall winkt ein Großauftrag der Aviola . Doch die Klientin bleibt skeptisch und verschlossen – bis ein verletztes Wildschwein, ein schüchterner Hausmeister und ein dreizehnjähriges Mädchen auftauchen, die sie erahnen lassen, was im Leben wirklich zählt.
Einatmen. Ausatmen. – ein humorvoller Roman über Achtsamkeit, Sinnsuche und die überraschenden Begegnungen, die uns verändern.
Book Information
Author Description
Maxim Leo wurde 1970 in Ostberlin geboren. Er schreibt gemeinsam mit Jochen Gutsch Bestseller über Alterspubertierende und sprechende Katzen, außerdem Drehbücher für den »Tatort«. Für sein autobiografisches Buch »Haltet euer Herz bereit« wurde er 2011 mit dem Europäischen Buchpreis ausgezeichnet. 2014 erschien sein Krimi »Waidmannstod«, 2015 »Auentod«. 2019 erschien sein autobiografisches Buch »Wo wir zu Hause sind«, das wie der Roman »Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße« (2022) zum Bestseller wurde.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Liebe es komplett
✨Highlight✨ Dieses Buch war schon sehr sehr nah an einem perfekten Buch für mich! Dabei ist es das erste Buch des Autors, das ich je gelesen habe. ✨Zitate „Sie nahm die hellblaue Jeans aus der Kiste, die könnte noch passen. Auch die T-Shirts schienen okay zu sein. Aber reichten die Sachen für zwei Wochen? Kaum war diese Frage in ihrem Kopf aufgetaucht, spürte sie auch schon die Verzweiflung: Wie sollte sie das aushalten, zwei Wochen lang in dieser Laber-Akademie? Zwei ganze verdammte Wochen!“ „Es folgte eine Aufzählung kritischer Bewertungen von namentlich nicht genannten Mitarbeitern, die vor allem ihren Charakter und ihren Führungsstil infrage stellten. »Die Kollegen beschreiben Sie als unempathisch, sie haben nicht das Gefühl, von Ihnen gesehen zu werden«, sagte Dr. Finckenstein. »Etliche Mitarbeiter fühlen sich nicht motiviert, sondern unter Druck gesetzt. Von einem Klima der Kälte und Angst ist die Rede. Mit Lob sollen Sie dagegen sehr sparsam sein.«“ „Es könnte durchaus sein, dachte Marlene, dass Alex Grow einen Fake-Bauern bei irgendeiner Agentur bestellt hatte, weil er wusste, wie sehr die Stadtmenschen sich nach dem Bild sehnten, das sie von den Landmenschen hatten.“ „Nur einen Eierbecher hatte sie damals mitgenommen, dunkelblau mit weißen Punkten. Sie hatte diesen Eierbecher eher zufällig eingesteckt und freute sich jetzt manchmal, ihn zu sehen.“ ✨Inhalt Marlene ist knallharte Managerin und für die Wehwehchen und Problemchen (in ihren Augen) ihrer Mitarbeiter hat sie kein Verständnis. Leider wird ihr das zum Verhängnis und zum Hindernis auf dem Weg dazu, zum CEO ihrer Firma aufzusteigen. Kurzerhand wird sie zu Alex Grow, Deutschlands erfolgreichstem Coach, ins Achtsamkeitsseminar geschickt, um Empathie zu erlernen und eine bessere Führungskraft zu werden… ✨Meinung Ich hatte so viel Spaß beim Lesen. Der Schreibstil ist super und ich habe eigentlich schon auf der ersten Seite gekichert. Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass aus Gründen, die ich gar nicht so konkret benennen kann, dieses Buch einfach ein Match zu meinem Geschmack ist. Es hat mich tief berührt, zum Lachen gebracht, mich stellenweise geärgert. Ein Cocktail aus Emotionen, verpackt in eine schöne Geschichte. Marlene ist zwar nicht unproblematisch, aber dennoch relatable. Mir war sie von Anfang an sympathisch und ich fand sie extrem witzig. Sie ist eine unbequeme Protagonistin und nicht unbedingt ein klassischer Love Interest. Sie macht eine starke Entwicklung durch und setzt sich mit ihrer Vergangenheit auseinander, insbesondere mit dem problematischen Verhältnis zu ihrer Mutter. Man könnte sagen, dass die Entwicklung zu schnell war, aber ich sehe das nicht so. Marlene wurde in eine andere Umgebung verpflanzt und hat angefangen zu blühen. Ich bin davon überzeugt, dass uns Menschen manchmal schon Kleinigkeiten (eine nette Geste, ein liebes Wort, jemand hat an uns gedacht, jemand hat sich an etwas erinnert, was wir mal gesagt haben etc. etc.) in eine ganz neue und positivere Richtung bewegen können. Schon vom Klappentext weiß man, dass es einen „schüchternen Hausmeister“ gibt 😍😍😍 yes yes! Und ich würde Euch gern von Mattissen vorschwärmen, aber lasst Euch einfach überraschen. Nur so viel: keine Insta Love weit und breit zu sehen. Und sie sind einfach nur goldig! Mehr sage ich nicht. Warum weine ich, während ich das schreibe 😭😅😂? Alex Grow (Protagonist) ist ebenfalls ein sehr guter Charakter, auch wenn ich etwas länger gebraucht habe, um mit ihm warm zu werden. Der Beruf eigenes Lebenscoaches ist mir ebenso suspekt wie der von Influencern, aber es war dennoch sehr interessant und spannend, da hinter die Kulissen zu schauen. Und ich war durchaus angetan, insbesondere die Übung „Aufstellung“ hat mir gut gefallen. Alex macht seine eigene Entwicklung durch, trifft nicht immer die richtigen Entscheidungen, aber sein Herz ist am rechten Fleck! ✨Fazit Was soll ich sagen? Ich hoffe, dass ich mit der Zeit mehr solche Bücher finde. Angezogen durch das wunderschöne Cover, habe ich hier einen echten Schatz entdeckt. Ich habe gelacht, ich habe geweint, was bitte möchte man mehr? Übrigens: das Buch hat wie üblich gemischte Reviews bekommen, zapft Euch daher gern erstmal die Leseprobe runter und gewinnt einen eigenen Eindruck, wenn das Buch Euch thematisch anlacht. Lesegeschmäcker sind natürlich verschieden, holt Euch gern mal die Leseprobe. Von mir gibt es eine Leseempfehlung! 5/5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Rezensionsexemplar

Marlene Buchholz muss Achtsamkeit lernen, um Chefin zu werden und man ertappt sich dabei, sie zu verstehen. Ein Roman, der entlarvt, ohne zu predigen. Nur dass die Luft gegen Ende etwas dünn wird.
Tief durchatmen – aber bitte mit Nachweis Irgendwann sitzt man einem Menschen gegenüber, der einem erklärt, wie man richtig atmet. Und man nickt höflich, weil man nicht sagen kann, was man wirklich denkt. Marlene Buchholz, Leos Hauptfigur, würde das sagen. Laut. Das ist einer der Gründe, warum man sie sofort mag oder zumindest versteht. Leo schickt eine Frau, die Konzerne führt wie Schachpartien, in ein Schloss in Brandenburg. Nicht zur Erholung, sondern auf Anordnung, Achtsamkeit als Beförderungsbedingung. Der Aufsichtsrat will keine Chefin, die intern verbrannte Erde hinterlässt, also wird Marlene zu Alex Grow geschickt einem Coach, der professionell Ruhe verkauft und privat merkt, wie dünn sein eigener Boden geworden ist. Diese Konstellation trägt den Roman. Zwei Menschen, die nach außen funktionieren und nach innen lavieren, treffen aufeinander und keiner von beiden hat die Antworten, die er verkaufen soll. Leo schreibt flott und dialogstark, mit einem Humor, der aus Präzision entsteht, nicht aus Klamauk. Die Szenen, in denen Marlene die Seminarübungen mit derselben Strategie angeht wie eine Quartalspräsentation, haben eine echte komödiantische Schärfe weil sie so wahrhaftig sind. Das Coachingmilieu wird nicht platt veralbern, sondern von innen unter Druck gesetzt. Wer entscheidet eigentlich, wann jemand „entwickelt” ist? Dieser Gedanke sitzt. Gegen Ende verschiebt sich das Gewicht. Der Roman driftet stärker ins Sinnierende, Marlenes Wandlung gewinnt an Tempo und genau dort verliert er etwas von seiner Reibung. Was vorher aus dem Widerstand der Figur lebte, wirkt nun etwas bereinigt. Nicht unglaubwürdig, aber spürbar verdichtet. Wer den Text als Tragikomödie liest, nimmt das wahrscheinlich hin. Wer auf psychologische Konsequenz hofft, wird zumindest kurz innehalten. Was bleibt ist das Bild eines Atemzugs, der keine Technik ist, sondern eine Entscheidung. Leo braucht keinen erhobenen Zeigefinger, er hat Marlene. Und das reicht.
Eine gefühlsresistente Spitzenmanagerin, ein Achtsamkeitstraining und ein Coach, der in eine Sinnkrise steckt 🧘♀️🧘♂
Ich habe mal wieder zu einem Buch außerhalb meiner Komfortzone gegriffen und es hat mich für den Moment gut unterhalten. Die Sprecherin hat die Geschichte gut erzählt. Marlene Buchholz steht kurz vor ihrem lang ersehnten Berufsziel. Ihr Chef, Vorstandsvorsitzender des Aviola-Konzerns, möchte sie als seine Nachfolgerin sehen. Marlene ist bei den Mitarbeitern wegen ihrer speziellen Art "gefürchtet". Ihre Mitarbeiter fühlen sich von ihr unter Druck gesetzt, sie verbreite ein Klima der Kälte und der Angst. Ebenso kann sie vorhandene Konflikte zwischen Mitarbeitern nicht regelkonform lösen. Marlene muss dringend an ihrer Sozialkompetenz arbeiten, empathischer werden, wenn sie den begehrten Posten erhalten möchte. Deshalb soll sie an einem zweiwöchigen Seminar teilnehmen. Unwillig reist Marlene zum Seminar, das in einem idyllisch gelegenen Schloss in Brandenburg stattfindet. Hier ist der Sitz der Firma von Deutschlands führendem Mental Coach Alex Grow. Alex und seine Mitarbeiter haben schon unzähligen Menschen geholfen, ihre mentalen Stärken auszubauen und Blockaden zu lösen. Dabei sieht es mit der psychischen Gesundheit von Alex selbst nicht sehr gut aus. Durch den Anruf vom Aviola-Konzernchef bietet sich ihm eine Chance, die er sich nicht entgehen lassen will, und alles hat mit Marlene zu tun. Maxim Leo erzählt diese Sinnsuche bildhaft, gefühlvoll und mit feinem Humor. Besonders gelungen beschreibt er Marlenes innere Leere und ihre vorsichtige Annäherung an andere Menschen. Das letzte Drittel des Romans kam etwas unausgewogen vor, da darin ein paar Ereignisse vorkommen, die etwas unrealistisch waren. Trotzdem regt das Buch zum Nachdenken an und bleibt mir positiv in Erinnerung.

Einatmen, ausatmen – und einfach weiterlesen ☘️
Ich habe das Buch wirklich gern gelesen: super angenehm geschrieben, leicht und fließend, sodass man ganz entspannt durch die Seiten kommt. Besonders schön fand ich die vielen kleinen Anekdoten – oft so treffend und liebevoll erzählt, dass ich mehr als einmal schmunzeln musste. Für mich war es genau die richtige Mischung aus Leichtigkeit und Tiefgang. Kein schweres Grübeln, sondern eher ein sanftes Mitnehmen durch Gedanken und Beobachtungen, die irgendwie nachklingen. Eine rundum schöne Lektüre, die sich perfekt für zwischendurch oder zum Runterkommen eignet. 🤍
Marlene ist eine erfolgreiche Managerin. Nur leider nicht so beliebt bei den Mitarbeitern. Sie hat hohe Ansprüche und ist sich und auch ihrem Gegenüber sehr hart. Um den lange ersehnten CEO Posten zu bekommen, wird sie zu einem Achtsamkeitsseminar geschickt. Das ist natürlich so gar nichts für Marlene. Yoga, Meditieren und Co. passen einfach nicht in ihre Welt. Schon der Achtsamkeitsguru Alex ist ihr suspekt. Auch er kämpft mit Problemen. Das was er predigt, kann er leider noch nicht so gut bei sich selbst anwenden. Wie passt das alles zusammen? Und wie kommt Marlene in dieser Welt klar? Dieses Buch hat mich sehr überrascht. Ich war mir gar nicht sicher, ob ich es überhaupt lesen möchte. Viele positive Rezensionen haben mich dann doch neugierig gemacht. Ich gehe selber seit fast 10 Jahren regelmäßig zum Yoga und mag es richtig gerne. Deswegen würde ich es nicht fair finden, dieses Thema ins Lächerliche zu ziehen. Ja, der Autor spielt ordentlich mit Klischees, das allerdings auf eine sehr charmante und humorvolle Art und Weise. Schwere Themen werden aufgegriffen, allerdings nicht zu intensiv vertieft. Kritisch beäugt Leo die moderne Selbstoptimierungsgesellschaft. Die Mischung dieser mit Marlenes langsamen Fortschritten sind sehr gelungen. Und genau das macht dieses Buch für mich aus. Ein kritischer Blick, doch auch die positiven Aspekte werden erwähnt. Ich hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Das spricht schon allein für den Schreibstil. Zum Ende hin war es mir fast ein bisschen zu konstruiert. Allerdings mochte ich auch den differenzierten Blick auf die Naturschützer. Da wurde nicht direkt verurteilt. Insgesamt ein kluger, humorvoller und nachdenklicher Roman, den ich euch sehr gern empfehle.
Einfach lesens- bzw. hörenswert
. Klappentext: "Was passiert, wenn eine gefühlsresistente Spitzenmanagerin ein Achtsamkeitstraining bei einem Coach absolvieren muss, der selbst in einer Sinnkrise steckt? . Marlene Buchholz soll Vorstandsvorsitzende des Aviola-Konzerns werden. Ihre Kollegen sind sich einig, dass sie fachlich hochkompetent ist – aber menschlich eine ziemliche Katastrophe. Weshalb sie zum Coaching in ein Brandenburger Schloss geschickt wird – zu Alex Grow, dem berühmten Seelenflüsterer. . Was niemand weiß: Seine Academy steht kurz vor dem Bankrott und Alex hat selbst mit Panikattacken zu kämpfen. Marlene ist seine letzte Hoffnung, denn im Erfolgsfall winkt ein Großauftrag der Aviola. Doch die Klientin bleibt skeptisch und verschlossen – bis ein verletztes Wildschwein, ein schüchterner Hausmeister und ein dreizehnjähriges Mädchen auftauchen, die sie erahnen lassen, was im Leben wirklich zählt." . Meine Meinung: Ich habe sehr lange gebraucht die geeigneten Worte für meine Rezension zu finden, da dieses Buch für mich etwas ganz besonderes war. Noch einmal vielen lieben Dank an meine liebe Kris für diese wundervolle Empfehlung und ich kann diese einfach nur weitergeben. . Mit „Einatmen. Ausatmen.“ gelingt dem Autor ein bemerkenswert fein austarierter Roman, der auf kluge Weise Humor, Gesellschaftskritik, emotionale Tiefe und eine überraschend zarte Menschlichkeit miteinander verbindet. Als Hörbuch entfaltet die Geschichte sogar noch mehr Wirkung, weil sie nicht nur von ihrem pointierten Text lebt, sondern durch die eindrucksvolle Interpretation von der Sprecherin eine zusätzliche Ebene von Charakter, Stimmung und Intensität gewinnt. . Im Zentrum steht Marlene Buchholz, eine hochkompetente, ehrgeizige Managerin, die beruflich nahezu alles erreicht hat, menschlich jedoch als unterkühlt, distanziert und unnahbar gilt. Um ihre Karriere an die Spitze eines Konzerns zu sichern, wird sie in ein Coaching geschickt, ausgerechnet zu Alex Grow, einem gefeierten Achtsamkeitsguru, der selbst kurz davorsteht, an seinem Leben zu zerbrechen. Diese Ausgangslage klingt zunächst wie die Vorlage für eine klassische Satire auf Selbstoptimierung, Coaching-Kultur und Management-Floskeln. Doch der Autor macht daraus etwas deutlich Größeres. . Er erzählt von Menschen, die funktionieren, aber nicht leben. Von Figuren, die in Rollen erstarrt sind und erst durch Risse in ihrer Fassade wieder fühlen lernen. Gerade darin liegt die große Stärke dieses Romans. Hinter seiner humorvollen Oberfläche verbirgt sich eine erstaunlich präzise Beobachtung moderner Existenz, die Rastlosigkeit, das permanente Leistungsdenken und die stille Sehnsucht nach Echtheit, Nähe und innerer Ruhe. . Der Autor schreibt mit leichter Hand, aber nie oberflächlich. Seine Sprache ist pointiert, trocken, oft herrlich ironisch und gleichzeitig von großer Wärme getragen. Besonders gelungen sind die skurrilen Nebenfiguren, ein verletztes Wildschwein, ein scheuer Hausmeister, ein kluges junges Mädchen, die niemals bloße Kuriositäten bleiben, sondern als stille Katalysatoren für Veränderung wirken. Sie bringen Erdung in die Welt aus Ego, Status und Selbstinszenierung. . Was das Hörbuch jedoch besonders herausragend macht, ist die Sprecherin. Sie liest nicht einfach, sie spielt mit Stimme, Tempo und Nuance. Ihre Interpretation verleiht Marlene eine faszinierende Ambivalenz zwischen Härte und Verletzlichkeit, zwischen Sarkasmus und unterdrückter Sehnsucht. Auch Alex Grow erhält durch ihre Lesung genau jene Mischung aus Charisma, Überforderung und leiser Verzweiflung, die ihn glaubwürdig macht. Die Sprecherin besitzt das seltene Talent, Humor trocken zu setzen, emotionale Szenen aber niemals pathetisch werden zu lassen. Dadurch bleibt die Geschichte jederzeit authentisch. . Bemerkenswert ist zudem, wie unaufdringlich philosophisch dieses Hörbuch ist. Es schreit seine Botschaft nicht hinaus. Es erklärt nicht belehrend, wie man leben sollte. Stattdessen stellt es leise Fragen wie: Wann haben wir verlernt zu atmen?, Wann wurde Funktionieren wichtiger als Fühlen?, Und woran merken wir eigentlich, dass wir unser eigenes Leben führen und nicht bloß ein perfekt organisiertes Ersatzleben? Diese Fragen hallen immer noch in mir nach. . Fazit: „Einatmen. Ausatmen.“ ist deshalb weit mehr als unterhaltsame Gegenwartsliteratur. Es ist eine kluge, sehr witzige und zugleich berührende Geschichte über Orientierungslosigkeit in einer Welt, die ständig vorgibt, Antworten zu haben. Über Einsamkeit mitten im Erfolg. Über die Sehnsucht, wieder bei sich selbst anzukommen. Und darüber, dass Veränderung oft dort beginnt, wo Kontrolle endet. Ein warmherziges, klarsichtiges und ausgesprochen intelligentes Hörbuch, das gleichzeitig amüsiert, bewegt und nachdenklich macht. Der Autor beweist sein Gespür für Figuren und gesellschaftliche Zwischentöne, während die Sprecherin dem Ganzen mit ihrer herausragenden Lesung eine eindringliche Stimme verleiht. Ein Hörbuch, das nicht laut beeindrucken will, und gerade deshalb lange im Kopf und Herzen bleibt. Vielen lieben Dank an den Verlag sowie den Autor für diese wirklich wundervollen und auch sehr emotionalen Hörstunden. Hiermit vergebe ich 5 von 5 Sternen.
Einatmen. Ausatmen von Maxim Leo war mein erstes Buch des Autors und sicherlich nicht das letzte. Es hat mich sehr gut unterhalten. Marlene, 39, ist Managerin bei dem erfolgreichen Unternehmen Aviola. Sie lebt ausschließlich für ihren Job, ein Privatleben hat sie nicht und sie will auch gar keines. Personalfragen sind ihr lästig, mit den Anliegen ihrer Mitarbeiter*innen setzt sie sich nur ungern auseinander. Aufgrund ihrer Fachkompetenz möchte der Vorstandsvorsitzende Dr. Finckenstein sie zu seiner Nachfolgerin ernennen, doch social skills werden in dieser Funktion als äußerst wichtig erachtet. Also schickt er Marlene nach Brandenburg aufs Schloss Schönerlinde zum Mental Coach Alex Grow, bei dem er selbst einige Jahre zuvor mit Erfolg ein Achtsamkeitstraining absolviert hatte. Alex Grow ist der bekannteste Mental Coach Deutschlands, doch sein Stern ist am Sinken. Wenn nicht ein Wunder geschieht, wird er mit seinem Unternehmen Academy Insolvenz anmelden müssen. Also lässt er sich gern auf einen Deal mit Finckenstein ein: Wenn er Marlene zu Empathie und Sozialkompetenz verhilft und sie zur Vorstandsvorsitzenden ernannt wird, wird Alex zum Mental Coach von hunderten von Aviola-Führungskräften und sein Unternehmen wäre gerettet. Marlene kann mit Yoga, Atemübungen, Waldbaden und Ayurveda nichts anfangen. Bei ihrem ersten Waldspaziergang verirrt sie sich und trifft mitten im Wald auf ein angeschossenes Wildschwein. Sie wird von Günter Mattissen, dem Hausmeister der Academy, gefunden und gerettet. Die Managerin und der Hausmeister kommen sich näher. Währenddessen ist Alex am Verzweifeln, da er bei Marlene nicht weiterkommt. Neben finanziellen Sorgen belastet ihn seine Beziehungsunfähigkeit. Er denkt an seine Kindheit und Jugend und die Mädchen und Frauen, die ihn verlassen haben. Als er die 14jährige Umweltaktivistin Connie kennenlernt, bereut er, keine Kinder zu haben. Ich mochte beide Hauptcharaktere, Alex von Beginn an, Marlene, erst im Laufe der Handlung, als sich herausgestellt hatte, dass sie von transgenerationalen Traumata geprägt ist. „Sie begann zu ahnen, wie das Drama der Großmutter, die Kälte der Mutter und ihre eigenen Beziehungsprobleme zusammenhingen. Sie verstand, dass das Böse durch die Generationen wanderte, so lange, bis man sich ihm stellte.“ (S. 114) Marlene hat im Laufe ihres vierzehntägigen Aufenthaltes auf Schloss Schönerlinde zwar kein Achtsamkeitstraining und keine Yoga Sessions absolviert, dafür aber viele für sie ganz neue Erlebnisse gehabt, die bei ihr zu einer kompletten Wandlung geführt haben. „Sicher gehörten die Stunden im Wald zu den unangenehmsten ihres Lebens. Und doch war da etwas mit ihr passiert, was sie noch nicht einordnen oder beschreiben konnte, was sich aber irgendwie bedeutend anfühlte.“ (S. 103) Ich habe das Buch sehr gern gelesen, mochte die Charaktere und das Setting in der brandenburgischen Einsamkeit. Obwohl das Ende vorhersehbar war, hat es meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe fünf Sterne.
etwas anderes erwartet
Irgendwie klang für mich der Klappentext nach bissigen Humor und gesellschaftlicher Reibung einer Karrieristin mit einem Lifestyle Coach. Es fing auch gut an und traf die ersten 50 Seiten genau diese Töne. Nur dann verliert es sich irgendwie komplett und ist für mich nur noch dahin geplätschert. Es bleibt nicht bissig, wird eher weich und emotional. Ich hatte einfach ein komplett anderes Bild und war deswegen etwas enttäuscht. Daher nicht auf den Klappentext hören, dann wird alles gut. Hätte mir aber trotzdem etwas mehr Satire gewünscht.
Coaching oder Umerziehungslager Marlene Buchholz ist eine erfolgreiche Managerin, die dem Unternehmen schwarze Zahlen beschert, deren Führungstil von ihren Mitarbeitern aber nett formuliert als ausbaufähig beschrieben wird. Dennoch, sie soll demnächst als CEO die Führung des Konzerns übernehmen und wird zur Steigerung ihrer Empathiefähigkeiten auf ein Achtsamkeitsseminar geschickt. Marlene ist alles andere als begeistert, aber was bleibt ihr übrig, sie will die Beförderung unbedingt. Mit viel Humor und einem locker, leichtem Schreibstil entwickelt Maxim Leo eine Geschichte, deren Ende man zwar ein bisschen vorausahnt, die aber dennoch einige unerwartete Wendungen hat. Es macht einfach Spaß der taffen Managerin bei ihrer Wandlung zu folgen . Der ewig positive Coach Alex kämpft in seinem Inneren dann auch mit Selbstzweifeln und kann die Strategien, die er unterrichtet so gar nicht auf sich selbst anwenden. Manches Klischee wird gestreift doch das verzeiht man gerne, da die Geschichte äußerst unterhaltsam erzählt wird. Ich hatte das Hörbuch vorliegen, welchen hervorragend von Vera Teltz eingesprochen wurde. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich die Geschichte durchgehört. Mein Fazit: sehr kurzweilig und unterhaltsam
”Einatmen Ausatmen” von Maxim Leo handelt von Marlene, die eine Achtsamkeitsschulung mitmachen muss, um den CEO-Posten in ihrem Unternehmen zu bekommen, weil sie nicht gut mit ihren Mitarbeitenden auskommt sowie Alex, dem das Schulungszentrum gehört, der selbst aber unter Burnout und einem wachsenden Schuldenberg leidet, aber dem Marlenes hoffentlicher Erfolg jedoch eine große berufliche Chance bietet. Für beide werden die Wochen auf dem Anwesen Veränderungen bereit halten. Ich hatte aufgrund des Klappentextes befürchtet, dass die Geschichte sehr ins klamaukige abgleiten wird und fand den Text auch hin und wieder in diese Richtung driftend, allerdings wurde das Hörbuch von Vera Teltz so grandios gelesen, dass diese Passagen der Erzählung im Gegensatz sogar mehr Tiefe gaben. Ich fand die Geschichte fesselnd, keine Sekunde langweilig oder zäh, die Figuren größtenteils mit ausreichend Tiefe angelegt und die Handlung insgesamt bestärkend und positiv. Ich habe das Hörbuch in einem Rutsch durchgehört, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht und mich die humorvolle Schreibweise überzeugt hat. Ganz tolles (Hör-)Buch, dass ich vorbehaltlos empfehlen kann. *Das Hörbuch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Ein wohltuender Lesegenuss, der trotz vorhersehbaren Ausgang Spaß gemacht hat. Mit Leichtigkeit und Humor wird die Geschichte von Marlene, die aufstrebende CEO aus Hamburg und Alex, dem Supercoach mit Ayurveda Schloß in Brandenburg erzählt. Marlene, die ohne Rücksicht auf Verluste, durch ihr Berufsleben pfügt, um die Karriereleiter bis ganz nach oben zu erklimmen. Für die letzte Stufe auf der Karriereleiter soll sie an einem Achtsamkeitsseminar bei Alex durchlaufen. Alex, der in seinem Schloss aber auch gerade mit sich und der Welt hadert.
Einfach wunderbar und humorvoll
Einatmen Ausatmen von Maxim Leo ist ein wunderbar unterhaltsamer Roman, der den modernen Selbstoptimierungswahn humorvoll und gleichzeitig überraschend tiefgründig aufs Korn nimmt. Schon nach wenigen Seiten musste ich immer wieder schmunzeln, weil die Situationen und Dialoge so herrlich überspitzt und gleichzeitig erschreckend nah an der Realität sind. Trotzdem bleibt das Buch nicht nur oberflächlich lustig – zwischen den humorvollen Szenen gibt es auch ruhige und traurige Momente, die der Geschichte viel Herz verleihen. Im Mittelpunkt steht die ehrgeizige Spitzenmanagerin Marlene, die kurz vor dem großen Karrieresprung zur Vorstandsvorsitzenden steht. Da ihr allerdings jegliche Empathie fehlt, schickt ihr Chef sie zu einem Achtsamkeitstraining in ein Schloss nach Brandenburg. Dort trifft sie auf den berühmten Coach Alex Crow, der selbst mit Panikattacken kämpft und dessen Akademie kurz vor dem Bankrott steht. Dieses chaotische Aufeinandertreffen sorgt für viele komische, aber auch berührende Situationen. Während Marlene im Coaching mit schrägen und liebenswerten Charakteren langsam neue Denkmuster entdeckt, versucht Alex verzweifelt seine perfekte Fassade aufrechtzuerhalten. Der Schreibstil von Maxim Leo ist spritzig, leicht und sehr angenehm zu lesen. Trotz der lockeren Art schafft er es, Themen wie Leistungsdruck, Einsamkeit und Menschlichkeit mit genau der richtigen Portion Tiefgang einzubauen. Besonders die Nebencharaktere machen die Geschichte lebendig und geben dem Roman zusätzlichen Charme. Ein kleines Manko ist für mich das Ende: Dort nimmt die Handlung plötzlich sehr schnell Fahrt auf und einige Wendungen wirken etwas überhastet. Trotzdem bleibt das Buch insgesamt eine absolute Leseempfehlung – humorvoll, klug und gleichzeitig warmherzig.

Lieben und geliebt werden. Das ist der einzige Reichtum, den wir haben. 💞
Die ehrgeizige Managerin Marlene Buchholz soll Vorstandsvorsitzende des Aviola-Konzerns werden – doch trotz ihrer fachlichen Stärke gilt sie als menschlich schwierig. In einem Coaching auf einem Brandenburger Schloss trifft sie auf Alex Grow, einen gefeierten Coach mit eigenen Problemen. Während beide versuchen, ihre Krisen zu bewältigen, sorgen ungewöhnliche Begegnungen dafür, dass Marlene langsam erkennt, worauf es im Leben wirklich ankommt. 🤔 Die ersten Seiten haben mich oft zum Schmunzeln gebracht. Ich hatte bissigen Humor und gesellschaftliche Reibung erwartet, und das Buch traf anfangs genau den richtigen Ton. Die Themen persönliche Entwicklung, Karriere, Selbstreflexion und Achtsamkeit wirkten vielversprechend und griffig. Leider verlor sich das Buch dann in der Handlung und plätscherte für mich nur noch vor sich dahin. 🫠 Obwohl mir die Charaktere bis zum Ende nicht wirklich sympathisch waren, fand ich die Darstellung der Achtsamkeitstherapie und ihrer Anwendung zur Vorbereitung von Führungskräften auf die Herausforderungen der heutigen Zeit faszinierend. Die Transformation, die sich in nur vier Wochen Achtsamkeitsseminar vollzieht, ist „bemerkenswert“! 😅 Dennoch greift das Buch aktuelle Themen wie Leistungsdruck, Kommunikationsmangel und Perspektivlosigkeit auf und lädt den Leser dazu ein, diese zu hinterfragen. Die kurzweilige Erzählweise macht das Buch zu einer anregenden Lektüre. 💭 „Einatmen. Ausatmen.“ präsentiert zwar einige interessante Ansätze, lässt in der Umsetzung aber leider einiges an Potenzial liegen. Ein gutes Buch für zwischendurch. 🌼

Leichte und unterhaltsame Kost
Auch wenn Marlene mir bis zum Schluss nicht unbedingt sympathisch war, mochte ich das Buch. Vor allem die Schilderung der Achtsamkeitsindustrie und die Erwartungen, wie hier Führungskräfte fit gemacht werden können für die heutigen Anforderungen. Vier Wochen Achtsamkeitsseminar - zack, neuer Mensch 😄 Was wirklich interessant war, wie viel Ballast wir von den Generationen vor uns unbewusst erben. Ein Buch für zwischendurch.
Einatmen. Ausatmen. 🍃
In Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo begleiten wir zum einen Marlene Buchholz, eine Managerin, die Vorstandsvorsitzende ihres Unternehmens werden soll. Marlene ist zwar hochkompetent in ihrem Job, dafür kann sie wenig mit sozialen Kompetenzen glänzen. Interaktionen mit anderen Personen strengen sie hauptsächlich an und von Empathie hat sie scheinbar bisher auch noch nicht so viel gehört 🙈 Es kommt also wie es kommen muss und es hagelt Beschwerden von Kollegen, die einen Einsatz als Vorstandsvorsitzende natürlich eher behindern. Daher wird sie zu einem zweiwöchigen Achtsamkeitscoaching bei dem berühmten Trainer Alex Grow in seine Academy geschickt. Womit wir zur zweiten Person kommen, die wir begleiten. Alex Grow steht im Fall von Marlene Buchholz unter besonderem Erfolgsdruck. Er hat nämlich nicht nur selbst mit persönlichen Problemen zu kämpfen, auch seine Academy steht kurz vor der Insolvenz. Bei einem erfolgreichen Coaching von Marlene winkt ihm aber ein Großauftrag der Firma, der zumindest seinen finanziellen Ruin vorerst abwenden würde. Wir begleiten Marlene und Alex immer im Wechsel, das hat mir gut gefallen und außerdem dazu geführt, dass es nicht langweilig wurde. Ich finde man hat dadurch auch sehr gut mitbekommen, wie die Person bei anderen ankommt und wie sie sich im Gegensatz dazu selbst wahrnimmt bzw. wie sie tatsächlich fühlt und denkt. Da gab es teilweise doch große Diskrepanzen. Die Handlung schreitet gut voran, für mich gab es keine Passagen, die sich in irgendeiner Art und Weise gezogen haben. Gerade zu Beginn der Story musste ich öfter schmunzeln, ich fand Marlene mit ihrer Art irgendwie erfrischend 😅 Alex hingegen konnte ich irgendwie nicht so richtig greifen...Er scheint seine Coachings, die er anderen mit auf den Weg gibt selbst überhaupt nicht befolgen zu können, da stellt sich mir die Frage, ob er das überhaupt jemals konnte. Klar, Menschen haben Krisen und verändern sich natürlich auch im Laufe ihres Lebens, aber Alex scheint sich z.B. schon sein ganzes Leben lang über sein Liebesleben zu definieren was ja im starken Kontrast zur gepredigten Selbstliebe steht. Auch eine andere Entwicklung im Buch, die mit den Baumbesetzern im nahegelegenen Wald zu tun hat und auf die ich aus Spoilergründen nicht näher eingehen will, fand ich irgendwie merkwürdig und für mich nicht ganz nachvollziehbar. Die Entwicklung von Marlene ging mir im Großen und Ganzen dann am Ende auch irgendwie zu schnell, sie trifft tiefgreifende Entscheidungen auf Grundlage einer gerade mal zweiwöchigen Erfahrung. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch gerne gelesen und mich gut unterhalten gefühlt 👍

Wunderbare Ballance zwischen Humor und Sinnhaftigkeit
„Lieben und geliebt werden, das ist der einzige Reichtum, den wir haben.“ Marlene Buchholz, Spitzenmanagerin eines vor allem wegen ihrer Person höchst erfolgreichen Konzerns, soll und will die Firmenleitung als Vorstandsvorsitzende übernehmen. Doch obwohl sie fachlich hochkompetent ist, agiert sie ansonsten mit einer Sozialkompetenz, die gegen Null strebt. Nun wird sie zum Achtsamkeitstraining zu Alex Grow geschickt, dem bekanntesten Coach des Landes. Maxim Leo ist hier ein erstaunlicher Spagat zwischen berührender Geschichte, Ironie, fluffiger Unterhaltung und tieferem Sinn gelungen und das erfrischend und kein bisschen belehrend. Vera Teltz ist immer ein Highlight als Hörbuchsprecherin, das macht dieses Hörbuch zu einer sehr gelungenen Lesung! Wohltuend und beglückend zu lesen/hören.
Wunderschönes, humorvolles Buch
Was für ein schöner Roman. Ich hatte nicht erwartet, dass mich dieses Buch so erwischt, aber ich habe es an zwei Tagen weggelesen und konnte mich sowohl in Marlene als auch in Alex auf eine sehr direkte Art wiederfinden. Beide kämpfen auf ihre eigene Weise: sie mit einer emotionalen Mauer, die sie selbst kaum noch wahrnimmt, er mit Panikattacken hinter der Fassade des erfolgreichen, über allem stehenden Life Coaches. Ernste, berührende Themen, aber so humorvoll und flüssig geschrieben, dass es sich nie schwer anfühlt. Was Maxim Leo hier wirklich gut hinkriegt: Die kleinen, unerwarteten Momente, die alles verändern. Ein verletztes Wildschwein, ein schüchterner Hausmeister, die unerwartete Klarheit im Coaching– und plötzlich bröckelt bei Marlene doch etwas. Das fühlt sich so realistisch an und hat mich sehr berührt. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich mir für Marlene persönlich noch ein romantisches Happy End gewünscht hätte. 😄 Aber wahrscheinlich ist das, was das Buch stattdessen bietet, die ehrlichere Version. Klare Leseempfehlung!

Achtsamkeit für Anfänger
Ich bin ein Maxim Leo-Fan und habe schon einiges von ihm gelesen. Auch dieses Werk "Einatmen. Ausatmen." hat mir wieder richtig gut gefallen. Marlene Buchholz ist eine hochqualifizierte Managerin in einem Konzern, leider fehlt es ihr an Sozialkompetenz, Da sie Vorstandsvorsitzende in ihrem Konzern (Aviola) werden soll wird sie von ihrem Chef zu einem Achtsamkeitsseminar verdonnert. Nicht besonders motiviert fährt sie zum Seminar und trifft dort auf den Coach Alex Grow, den Seelenflüsterer. Alex selbst hat auch Probleme, die er verstecken muss. Da sind zum Einen seine Panikattacken, zum Anderen die Tatsache, dass seine Akademie kurz vor der Pleite steht und nur ein Großauftrag der Aviola ihn retten kann. Mit viel Humor, aber ohne sie lächerlich zu machen, bringt uns Maxim Leo die Protagonist*innen nah. Er beschreibt jeden einzelnen sehr lebensnah und so manches Mal musste ich laut lachen. Die Sprache von Leo ist immer wieder herzerfrischend, Er schafft es bei aller Komik auch, der gesamten Story Tiefgang zu verleihen und regt zum Nachdenken an. Über die Prioritäten des eigenen Lebens, den Umgang untereinander. Ich habe den Roman in einem Rutsch durchgelesen, wieder einmal mehr hat mich Maxim Leo überzeugt! Volle 5 Sterne für dieses Lesevergnügen und eine Leseempfehlung nicht nur für Fans von Maxim Leo!
Einatmen – Ausatmen. Genau mein Mantra, meine Lebensweisheit. Achtsamkeit im Leben ist wichtig für unseren Seelenfrieden, unser inneres Gleichgewicht und genau dieses Gefühl spiegelt sich auch in diesem Roman wider. „Einatmen. Ausatmen.“ von Maxim Leo Verlag: Kiepenheuer & Witsch Marlene Buchholz, Workaholic, fachlich absolut kompetent und kurz vor der Ernennung zur Vorstandsvorsitzenden des Aviola-Konzerns. Menschlich jedoch eine absolute Katastrophe, ihre zwischenmenschliche Wahrnehmung ist differenziert, ihre Empathie bewegt sich eher im Minusbereich. Beschwerden darüber gibt es bereits, doch für Marlene stellt sich die Frage: Ist das wirklich so wichtig? Sprechen nicht die Zahlen für sich? Ihr Chef sieht das anders und schickt sie zu Alex, einem Guru der Achtsamkeitstrainer. Alex und sein Team haben schon vielen Menschen geholfen, auch Marlenes Chef selbst war bereits bei ihm. Was jedoch niemand weiß: Alex steckt selbst in einer tiefen Krise. Seine Academy ist so schnell gewachsen, dass ihm selbst kaum noch Zeit für Achtsamkeit bleibt. Zwischen Verantwortung, finanziellen Sorgen und Sinnfragen verliert er zunehmend den Zugang zu dem, was er eigentlich vermittelt. Der mögliche Großauftrag des Aviola-Konzerns setzt ihn zusätzlich unter Druck: Kann er Marlene in kurzer Zeit zu mehr Empathie verhelfen? Und zu welchem Preis? Ist das noch mit seinen eigenen Werten vereinbar oder verrät er sich damit selbst? Während Alex mit Ängsten und Panikattacken kämpft, nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung, unter anderem durch eine Teenagerin und einen Hausmeister am Brandenburger Schloss. Diese Begegnungen bringen Bewegung in festgefahrene Gedanken und eröffnen neue Perspektiven. Marlene geht den Kursangeboten der Academy so lange wie möglich aus dem Weg, ebenso den anderen Kursteilnehmer:innen. Sie hat wenig Interesse an dieser „Umerziehung“, wie sie es nennt, und versucht, mit Alex Kompromisse zu schließen, was so natürlich nicht funktioniert. Auf Umwegen entdeckt sie schließlich eigene Zugänge über Tiere, Natur und Mitgefühl. „Was man alles sehen konnte, dachte Marlene, wenn man die Blickrichtung veränderte, wenn man sich die Zeit nahm hinzuschauen!“ (Pos.923/ 9.Kapitel) Maxim Leo nimmt uns auf humorvolle Weise mit auf eine Reise zu den wichtigen Dingen im Leben. Er schreibt über unsere Arbeitswelt, über Zahlen, Daten und Fakten und darüber, dass dies eben nicht alles ist. Sozialkompetenz wird hier nicht als nette Ergänzung dargestellt, sondern als etwas, das auch für erfolgreiche Führungskräfte essenziell ist. Der Autor zeigt Klischees, aber auch den Sinn von Coaching-Methoden und verbindet einen leichten, flüssigen Schreibstil mit spürbarem Tiefgang. Gerade die beiden so unterschiedlichen Hauptprotagonisten machen den Roman lebendig und lassen ihn trotz der Themen unglaublich leicht lesbar wirken. Ich habe das Buch, auch weil ich selbst viel mit Atemübungen arbeite, sehr gerne gelesen. Auf dem Weg zur Selbstfindung begleitet man Marlene und Alex gerne; manchmal schmunzelnd, manchmal nachdenklich. „Die Zeit ist der Moment, den wir uns schenken.“ (Pos.1355/14.Kapitel) Ein unterhaltsamer, humorvoller Roman mit Tiefgang, der auf angenehme Weise daran erinnert, wie wichtig es ist, im richtigen Moment einfach mal innezuhalten und das Mantra „Ich atme ein, ich atme aus“, anzuwenden.

Sternebewertung fiktiv
Mein zweiter Leo, und ich wusste schon nach wenigen Seiten, das wird wieder gut. Wir lernen Marlene Buchholz kennen. Führungsebene. Erfolgreich. Intelligent. Eloquente Härte. Oder anders gesagt, Empathie? Fehlanzeige. Nun steht eine Beförderung an und Marlene wird zu einem Achtsamkeitsseminar geschickt , vermutlich weniger zu ihrer eigenen Erleuchtung als zum Schutz ihres Umfelds. Angekommen in einem Schloss in Brandenburg, lernt sie den Leiter, einen Guru mit eigener Sinnkrise kennen. Klingt schon nach Chaos? Ist es auch. Und genau mein Humor. :-) Maxim Leo schafft es wieder, ganz normale Alltagssituationen so zu verpacken, dass man gleichzeitig schmunzelt und schluckt. Sarkasmus trifft Realität und dazwischen liegt ziemlich viel Wahrheit. Wir bekommen zwei Perspektiven: Alex Grow, der „Guru“, der allen helfen will und dabei selbst komplett ins Straucheln gerät. Und Marlene, eiskalt, kontrolliert, überzeugt davon, dass jeder sich selbst am nächsten ist und dennoch nimmt der Roman eine unerwartete Wendung und entwickelt Tiefe. Denn hinter der Fassade dieser Menschen steckt, wie so oft eine Geschichte. Prägung. Herkunft. Eine Mutter, die mehr Einfluss hatte, als Marlene sich vielleicht eingestehen will. Besonders gefeiert habe ich übrigens Günther, den Hausmeister. Ein Typ, der mehr Bezug zu Tieren hat als zu Menschen und damit wahrscheinlich der ehrlichste Charakter im ganzen Buch ist. Was als ironische, fast schon bissige Geschichte beginnt, entwickelt sich Stück für Stück zu etwas Emotionalem. Nicht kitschig. Nicht übertrieben. Sondern genau dazwischen, wo es weh tut und gleichzeitig Sinn ergibt. Und ja, ich musste öfter lachen. Aber eben dieses „Haha… stimmt leider“-Lachen. Ein klug geschriebener Roman über Selbstoptimierung, Ego und die Frage, warum wir eigentlich so sind, wie wir sind. Unterhaltsam, bissig und mit genau der richtigen Portion Tiefgang.

Ganz niedliche Geschichte über Selbstfindung, die Suche nach Glück, der Sinnhaftigkeit des Lebens und die Leichtigkeit des Seins. Nach hinten raus wurde die Story etwas flach und verlor ein wenig ihren Flow. Für meinen Geschmack war es ein bisschen viel Coaching-Blabla, die Familienaufstellung beispielsweise war zwar wichtig für die Hintergründe der Geschichte, fand ich aber etwas kritisch, weil es da ja auch viel Für und Wider gibt. Marlene ist supererfolgreich im Job und ansonsten sozial eher unverträglich. Ihr Chef verdonnert sie zu einem Achtsamkeitsseminar in der Brandenburgr Pampa. Dort arbeitet Seelenflüsterer Alex Grow, der gerade auch etwas schwer an seinen privaten wie finanziellen Problemen trägt. Es passieren verschiedene klischeehaft, vorhersehbare Dinge, die man sich auch gut in einem Film der Öffentlich- Rechtlichen vorstellen kann. Die Szenen mit der sterbenden Mutter Matiessens haben mich am meisten berührt. Das "rasend komische", was der Klappentext verspricht, hab ich nicht bemerkt.
EINATMEN. AUSATMEN. Maxim Leo ET: 12.03.26 „Was bringt es, zu wissen, wohin ein Weg geführt hätte, den du nicht eingeschlagen hast? Viel spannender finde ich die Frage, ob es Dinge gibt, die unveränderlich bleiben – egal, wie man sich entscheidet. Ob es etwas in uns gibt, das wir instinktiv nicht infrage stellen, das unumstößlich ist.“ (Tolino S. 164) Marlene Buchholz hat es fast geschafft: Sie ist die hochqualifizierte Wunschkandidatin des aktuellen CEOs des Aviola-Konzerns und soll kurzfristig seine Nachfolgerin werden. Doch es gibt ein Problem – die Mitarbeiter und Kollegen sehen in ihr eine kaltherzige Karrieristin, der es an Empathie und Mitgefühl fehlt. Marlene selbst hat dafür wenig Verständnis. In ihren Augen ist es vielmehr Undankbarkeit: Schließlich arbeitet sie täglich bis zu 15 Stunden und sorgt dafür, dass die Umsätze stetig steigen. Ohne sie, so ihre Überzeugung, wären viele ihrer Kollegen längst arbeitslos. Ihr Chef bleibt dennoch unnachgiebig: Wenn sie den Posten übernehmen will, muss sie an ihrer Sozialkompetenz arbeiten. Und das soll sie ausgerechnet auf einem Achtsamkeitsseminar tun – bei einem der renommiertesten Coaches des Landes. Alles andere als begeistert reist Marlene nach Brandenburg, ins Schloss Schönerlinde, das als Mekka der Selbstfindung gilt. Dort trifft sie auf den gefeierten Coach Alex Grow, der jedoch selbst mit erheblichen Problemen kämpft. Sein Achtsamkeits-Imperium steckt in finanziellen Schwierigkeiten, und zusätzlich leidet er seit einiger Zeit unter Panikattacken. Wie das alles zusammenhängt und ob Marlene tatsächlich etwas für sich mitnehmen kann, müsst ihr selbst herausfinden. Ich muss gestehen: Mit Achtsamkeit, Esoterik und „Bäume umarmen“ kann ich normalerweise wenig anfangen. Trotzdem habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen. Ich schätze Maxim Leos klaren, unverschnörkelten Schreibstil sehr. Auch wenn die Geschichte das Rad nicht neu erfindet, ist sie durchweg kurzweilig und sehr unterhaltsam erzählt. Fazit: Eine sympathische, leicht erzählte Geschichte, die mich gut unterhalten hat. 4/5

Maxim Leo ist mittlerweile in meinem Bücherregal nicht mehr wegzudenken. Auch in seinem neuestem Roman erzählt er mit Witz, Zynismus, aber auch Tiefgang von Marlenes turbulenter Geschichte. Da ich nicht spoilern möchte, kann ich euch nur versichern, dass ihr auf jeder Seite wunderbar unterhalten werdet. Nicht nur Marlene als Hauptcharakter, sondern auch sämtliche Nebencharaktere (inklusive Wildschwein) hat man schnell ins Herz geschlossen und gehören absolut dazu und runden die Story perfekt ab. Von mir eine klare Leseempfehlung!
Einmal Luft holen bitte!
Was mir an “Einatmen. Ausatmen.” von Maxim Leo so gut gefallen hat? Dass es irgendwie ein bisschen drüber ist und gleichzeitig total authentisch. Marlene ist eine unempathische Over-Achieverin, die von ihrem Chef zu einem Achtsamkeitsseminar verdonnert wird. Sie soll nämlich seine Nachfolgerin werden, aber so, wie sie sich aktuell gegenüber den Mitarbeitern verhält, wird das nichts… Alex Grow (Marlene kommt der Name gleich merkwürdig vor) ist ein erfolgreicher Coach und soll die baldige CEO zu einem besseren Menschen machen. Diese möchte das Seminar so schnell wie möglich hinter sich bringen und das möglichst komplikationslos. Also quasi eine Win-Win-Situation, oder? Auch Alex hat ein paar Themen, mit denen er schon lange kämpft und bei denen er andere überaus kompetent berät und gleichzeitig bei sich selbst versagt. Wachstum ist meistens nicht ohne Komplikationen möglich und dabei entstehen in diesem Roman die ein oder anderen schrägen Situationen. Maxim Leo entlarvt mit scharfem Blick die Achtsamkeits- und Coachingszene, aber nimmt auch den Willen zur Selbstoptimierung aufs Korn. “Einatmen. Ausatmen.” ist dabei trotzdem ernst zu nehmen und hat mich auch zum Nachdenken angeregt. Marlenes Entwicklung wirkt total authentisch und sie verliert nichts von ihrer Direktheit, aber der Ton verändert sich. So unsympathisch, wie sie mir am Anfang war, so sympathisch war sie mir am Ende. Das Cover gefällt mir unglaublich gut und gehört wahrscheinlich zu den schönsten in meinem Bücherregal! Und die Stimmung des Gemäldes passt auch gut zum Inhalt des Buches.
Achtsames Einatmen, unterhaltsames Ausatmen!
Spitzenmanagerin Marlene Buchholz ist ebenso erfolgreich, wie empathielos. Für ihre große Chance, die oberste Stufe der Karriereleiter zu erklimmen, ist sie jedoch angehalten, an ihrer Sozialkompetenz und ihrem fehlenden Einfühlungsvermögen zu arbeiten. Kurzerhand wird Marlene zu Alex Grow - DEM Seelenguru schlechthin - geschickt, um bei ihm an einem Achtsamkeitsseminar teilzunehmen. Doch was, wenn besagter Guru gerade selbst, in einer von Panikattacken begleiteten Sinnkrise steckt und kurz vor dem Bankrott steht? Dann kommt dabei eine humorvolle Sinnsuche und ein absolut wundervoller Roman heraus! Bis zu „Einatmen. Ausatmen.“ war mir Autor Maxim Leo eigentlich gar kein Begriff, vielmehr waren es Titel, Klappentext und das wunderschöne Cover, die mich sofort angesprochen haben und mir ins Auge gesprungen sind. Von der ersten Seite an hatte mich der Autor dann jedoch auch gleich mit seinem tollen Schreibstil eingefangen und lies mich, mit einem bunten Potpourri an Emotionen, auch bis zum Ende des Buches nicht mehr los. Die Charaktere sind gegensätzlich, sympathisch, eigenwillig und dadurch auch irgendwie skurril. Doch im Verlauf der durchaus auch tiefgreifenden, berührenden Geschichte, entwickeln sie sich und es hat einen wahnsinnigen Spaß gemacht, sie auf ihrem Weg zu begleiten. Fazit: Ich bin begeistert und habe mich daher auch direkt schon nach anderen Büchern des Autors umgeschaut. „Einatmen. Ausatmen.“ ist nicht nur herzerfrischend humorvoll und unterhaltsam, sondern ebenso tiefsinnig, wie metaphorisch und absolut lesenswert!
Wahrlich eine kleine Atempause
Zu Beginn des Hörbuchs befand ich mich in einer Lese-/ Hörflaute. Ich war die dauerhaft dicken komplexen Bücher leid und brauchte einfach mal eine leichte Kost für Zwischendurch. Das hat dieses Buch mitgebracht. Ich habe mich ruhig gefühlt und diese kurze Geschichte hat mir einfach Freude bereitet! Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der einmal eine kurze Atempause braucht..
Maxim Leos „Einatmen. Ausatmen.“ ist ein ebenso humorvoller wie nachdenklicher Roman über Leistungsdruck, Selbstoptimierung und die Suche nach einem erfüllten Leben vor. Dabei gelingt Leo eine Geschichte, die gleichzeitig unterhaltsam, warmherzig und überraschend tiefgründig ist. Im Mittelpunkt steht Marlene Buchholz, eine hochkompetente und ehrgeizige Managerin des Aviola-Konzerns, die kurz davorsteht, Vorstandsvorsitzende zu werden. Fachlich gilt sie als brillant – doch ihre fehlende Empathie sorgt im Unternehmen für Probleme. Deshalb wird sie zu einem zweiwöchigen Achtsamkeitscoaching geschickt. Dort trifft sie auf den berühmten Coach Alex Grow, der eigentlich anderen Menschen zu mehr innerer Balance verhelfen soll. Ironischerweise steckt Alex selbst in einer schweren Krise: Seine Academy steht kurz vor dem Bankrott und zusätzlich kämpft er mit Panikattacken. Diese Ausgangssituation bildet den humorvollen Kern des Romans: Eine emotionsresistente Topmanagerin trifft auf einen Coach, der selbst kaum noch weiß, wie man zur Ruhe kommt. Aus dieser Begegnung entwickelt sich eine Geschichte voller skurriler Situationen und überraschender Begegnungen – etwa mit einem verletzten Wildschwein, einem stillen Hausmeister und einem engagierten Mädchen, das den Wald retten möchte. Gerade diese Nebenfiguren bringen Bewegung in Marlenes starre Welt und sorgen dafür, dass sie ihre bisherigen Überzeugungen langsam hinterfragt. Besonders gelungen ist der Ton des Romans. Maxim Leo verbindet feinen Humor mit einem genauen Blick auf gesellschaftliche Trends. Der Boom rund um Achtsamkeit, Coaching und Selbstoptimierung wird zwar liebevoll auf die Schippe genommen, aber nie bösartig verspottet. Stattdessen zeigt der Autor, dass hinter all den Methoden oft ein echtes Bedürfnis nach Orientierung und Sinn steckt. Auch die Figuren sind überzeugend gezeichnet. Marlene wirkt zunächst kühl und unnahbar, doch im Verlauf der Geschichte wird deutlich, wie sehr sie gelernt hat, ihre Gefühle zu verdrängen. Alex wiederum verkörpert den erschöpften Helfer, der anderen Orientierung geben soll, während ihm selbst der Halt fehlt. Beide Figuren entwickeln sich glaubwürdig und gewinnen im Laufe der Handlung an Tiefe. Sprachlich bleibt der Roman leicht und flüssig zu lesen. Die Dialoge sind pointiert, viele Situationen besitzen eine angenehme Situationskomik, und gleichzeitig streut Leo immer wieder nachdenkliche Momente ein. So wird aus einer scheinbar einfachen Geschichte über ein Coachingseminar eine Reflexion über Arbeit, Beziehungen und die Frage, was im Leben wirklich wichtig ist. „Einatmen. Ausatmen.“ ist ein kluger und sehr unterhaltsamer Roman über die Balance zwischen Leistung und Lebensqualität. Mit Humor, Empathie und feinem Gespür für menschliche Schwächen zeigt Maxim Leo, dass echte Veränderung oft dort beginnt, wo wir sie am wenigsten erwarten. Ein leicht zu lesendes, aber dennoch nachdenkliches Buch, das zum Schmunzeln bringt – und vielleicht auch dazu, selbst einmal kurz innezuhalten.

Ich finde es sehr schwierig dieses Buch zu bewerten. In vielen Teilen höchstens haarscharf an Klischees vorbeigerutscht. Aber es hat was in meinem Kopf ausgelöst. Und dann war es für mich schon gut. Wie das auf andere wirkt kann ich nicht beurteilen. Aber mich wird es noch ein bisschen im Kopf beschäftigen.
Einatmen und ausatmen , zurücklehnen und inne halten
Marlene ist eine aufstrebende Managerin die ein Problem hat was dringend behoben werden muss um den Platz als Nachfolgerin ihres Chefs in ihren Unternehmen zu erhalten - sie hat’s nicht so mit Gefühlen . Und in der heutigen Welt schickt man Personen die da Probleme haben auf ein Achtsamkeits retreat 🤷♀️ Das findet beim super duper Erfolgsgcoach Alex Crow statt der allerdings in ziemlichen finanziellen und auch irgendwie menschlichen Problemen steckt. Ja da gibt’s dann noch ein paar mehr Sachen aber ich will nicht zu sehr Spoilern denn bitte 🙏 lest dieses Buch . Oder hört es - so wie ich 🤪 Ich habe geschmunzelt, oft wissend genickt und manchmal einen Spiegel vors Gesicht gehalten bekommen und ganz viel mit den Charakteren gefiebert denn sie alle sind mir ans Herz gewachsen . Wunderbares Buch, tolle Geschichte !!
Neben der Spur Marlene hat eigentlich alles, was es braucht um die nächste Vorstandsvorsitzende des Aviola Konzerns zu werden – außer Empathie. Seit Jahren bringt sie der Firma hohe Gewinne ein, weiß genau, wer mit wem am effektivsten zusammenarbeitet, doch sobald es um zwischenmenschliche Beziehungen geht, versagt sie auf ganzer Linie. „Sie wusste schlicht nicht, wie man es anstellte, sich mit anderen Menschen zu verbinden.“ (S. 37) Freunde braucht sie keine, an der Spitze ist es ohnehin einsam. Auch privat vermisst sie keinen Partner. „…, wenn irgendwann der Tag kommen sollte, an dem ihr ein Mann wichtiger war als ihre Arbeit, dann wäre das doch vor allem ein Zeichen dafür, dass sie sich dringend einen neuen Job suchen müsste.“ (S. 8) Den CEO-Posten, auf den sie jahrelang hingearbeitet hat, bekommt sie jedoch nur, wenn sie ihre Kompetenzen in der Mitarbeiterführung unter Beweis stellt. Also lässt sie sich widerwillig auf ein zweiwöchiges Achtsamkeitsseminar auf einem Schloss in Brandenburg, geleitet von DEM Guru Alex Grow, zu dem ihr Chef sie schickt. Doch auch bei Alex ist längst nicht alles so perfekt, wie es nach außen wirkt. Seine Academy ist in den letzten Jahren rasant gewachsen, doch der Erfolg fordert seinen Preis. Alex versucht, allen Kunden und Angestellten gerecht werden, verliert dabei aber zunehmend die Kraft, die ihn einst ausgezeichnet hat. „Ihm fehlte die positive Energie, die vermutlich sein wichtigstes Betriebskapital gewesen war.“ (S. 18) Nach zwei Zusammenbrüchen läuft das Geschäft schlechter, die Einnahmen sinken. Deshalb geht er einen Deal mit Marlenes Chef gemacht. Wenn er sie fit für die Führungsposition macht, wird künftig die gesamte Belegschaft des Unternehmens zu seinen Seminaren geschickt. Schon bei ihrer ersten Begegnung merkt Alex jedoch, dass Marlene kein gewöhnlicher Fall ist, und vor allem nicht gewillt, sich helfen zu lassen. „Wie sollte er dieser Frau helfen, die offenkundig gar nicht nach seiner Hilfe verlangte?“ (S. 31) In „Einatmen. Ausatmen.“ lässt Maxim Leo zwei Figuren aufeinandertreffen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Alex ist einfühlsam, will, dass es allen gutgeht, und glaubt fest an seine Methoden – auch wenn sie bei ihm längst nicht mehr wirken. Marlene hingegen hält Achtsamkeit für „Hokuspokus“. Sie meidet Nähe, flüchtet vor ihren Problemen und erschrickt vor jeder Form von Berührung. Ihre Mutter hat ihr schon als Kind eingeredet, sie sei seltsam und Gefühle seien etwas, das nur andere Menschen haben. Diese Überzeugung hat Marlene tief verinnerlicht. Erst durch Alex‘ Hausmeister kennen. Günther Mattissen, der ihr in vielerlei Hinsicht ähnelt und Tiere Menschen vorzieht, beginnt sich etwas zu verändern. Als Günther einen schweren Schicksalsschlag erleidet, empfindet Marlene zum ersten Mal echte Empathie. Sie tröstet und unterstützt ihn – und stößt dabei auf ihre eigenen verdrängten Gefühle und die Ursachen ihres Verhaltens. Das Achtsamkeitsseminar wird für sie zu einer schmerzhaften, aber auch heilsamen Reise. Sie begibt sich auf die Suche nach sich selbst, ihren Wurzeln und nach einem Gefühl von Heimat. Unterstützt wird sie dabei von unerwarteten Begleitern: einem jungen Mädchen und einem verletzten Wildschwein, die plötzlich im Park des Schlosses auftauchen und das Leben der Seminarteilnehmer durcheinanderbringen. Maxim Leo erzählt diese Sinnsuche bildhaft, gefühlvoll und mit feinem Humor. Besonders gelungen beschreibt er Marlenes innere Leere und ihre vorsichtige Annäherung an andere Menschen. Allerdings empfand ich das letzte Drittel des Romans als etwas unausgewogen, da darin einige für mich eher unrealistische Ereignisse vorkommen. Trotzdem bleibt Einatmen. Ausatmen. ein ungewöhnlicher Roman über Selbstfindung, emotionale Blockaden und die Frage, ob und wie sehr Menschen sich wirklich verändern können – eine Geschichte, die nachdenklich macht und noch eine Weile nachhallt.

Einatmen – Ausatmen. Genau mein Mantra, meine Lebensweisheit. Achtsamkeit im Leben ist wichtig für unseren Seelenfrieden, unser inneres Gleichgewicht und genau dieses Gefühl spiegelt sich auch in diesem Roman wider. „Einatmen. Ausatmen.“ von Maxim Leo Verlag: Kiepenheuer & Witsch Marlene Buchholz, Workaholic, fachlich absolut kompetent und kurz vor der Ernennung zur Vorstandsvorsitzenden des Aviola-Konzerns. Menschlich jedoch eine absolute Katastrophe, ihre zwischenmenschliche Wahrnehmung ist differenziert, ihre Empathie bewegt sich eher im Minusbereich. Beschwerden darüber gibt es bereits, doch für Marlene stellt sich die Frage: Ist das wirklich so wichtig? Sprechen nicht die Zahlen für sich? Ihr Chef sieht das anders und schickt sie zu Alex, einem Guru der Achtsamkeitstrainer. Alex und sein Team haben schon vielen Menschen geholfen, auch Marlenes Chef selbst war bereits bei ihm. Was jedoch niemand weiß: Alex steckt selbst in einer tiefen Krise. Seine Academy ist so schnell gewachsen, dass ihm selbst kaum noch Zeit für Achtsamkeit bleibt. Zwischen Verantwortung, finanziellen Sorgen und Sinnfragen verliert er zunehmend den Zugang zu dem, was er eigentlich vermittelt. Der mögliche Großauftrag des Aviola-Konzerns setzt ihn zusätzlich unter Druck: Kann er Marlene in kurzer Zeit zu mehr Empathie verhelfen? Und zu welchem Preis? Ist das noch mit seinen eigenen Werten vereinbar oder verrät er sich damit selbst? Während Alex mit Ängsten und Panikattacken kämpft, nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung, unter anderem durch eine Teenagerin und einen Hausmeister am Brandenburger Schloss. Diese Begegnungen bringen Bewegung in festgefahrene Gedanken und eröffnen neue Perspektiven. Marlene geht den Kursangeboten der Academy so lange wie möglich aus dem Weg, ebenso den anderen Kursteilnehmer:innen. Sie hat wenig Interesse an dieser „Umerziehung“, wie sie es nennt, und versucht, mit Alex Kompromisse zu schließen, was so natürlich nicht funktioniert. Auf Umwegen entdeckt sie schließlich eigene Zugänge über Tiere, Natur und Mitgefühl. „Was man alles sehen konnte, dachte Marlene, wenn man die Blickrichtung veränderte, wenn man sich die Zeit nahm hinzuschauen!“ (Pos.923/ 9.Kapitel) Maxim Leo nimmt uns auf humorvolle Weise mit auf eine Reise zu den wichtigen Dingen im Leben. Er schreibt über unsere Arbeitswelt, über Zahlen, Daten und Fakten und darüber, dass dies eben nicht alles ist. Sozialkompetenz wird hier nicht als nette Ergänzung dargestellt, sondern als etwas, das auch für erfolgreiche Führungskräfte essenziell ist. Der Autor zeigt Klischees, aber auch den Sinn von Coaching-Methoden und verbindet einen leichten, flüssigen Schreibstil mit spürbarem Tiefgang. Gerade die beiden so unterschiedlichen Hauptprotagonisten machen den Roman lebendig und lassen ihn trotz der Themen unglaublich leicht lesbar wirken. Ich habe das Buch, auch weil ich selbst viel mit Atemübungen arbeite, sehr gerne gelesen. Auf dem Weg zur Selbstfindung begleitet man Marlene und Alex gerne; manchmal schmunzelnd, manchmal nachdenklich. „Die Zeit ist der Moment, den wir uns schenken.“ (Pos.1355/14.Kapitel) Ein unterhaltsamer, humorvoller Roman mit Tiefgang, der auf angenehme Weise daran erinnert, wie wichtig es ist, im richtigen Moment einfach mal innezuhalten und das Mantra „Ich atme ein, ich atme aus“, anzuwenden.

🐗🧘♀️🏰
Marlene muss vor ihrer Beförderung ein Achtsamkeitsseminar absolvieren. Der Ort ist ein Schloss in Brandenburg und ihr Coach Alex steckt gerade in einer Sinnkrise und steht kurz vorm Burnout… Eine kurzweilige und humorvolle Geschichte über Selbstfindung und den Mut eigene Entscheidungen zu treffen, die zum Teil auch mit einem Wildschwein und einem 13-jährigen Mädchen zu tun haben.
Marlene soll beruflich die Karriereleiter weiter hinaufsteigen. Davor wartet allerdings noch eine letzte Hürde: ein Achtsamkeitsseminar bei Alex, einem berühmten Guru, der selbst gerade in einem ziemlichen Tief steckt. Allein diese Ausgangslage klang für mich nach einer perfekten Basis für einen unterhaltsamen Roman. Ich war mir allerdings nicht sicher, ob die Geschichte eher ernst oder humorvoll werden würde. Letztendlich habe ich tatsächlich beides bekommen – und überraschenderweise funktioniert diese Mischung wirklich gut. Der Autor schafft es, Humor und ernstere Themen sehr ausgewogen miteinander zu verbinden, ohne dabei etwas ins Lächerliche zu ziehen oder den Witz zu übertreiben. Dadurch entsteht ein stimmiges Gesamtbild mit viel Wärme und Charme. Auch die beiden Hauptfiguren harmonieren wunderbar miteinander. Sie helfen sich gegenseitig dabei, ihren eigenen Weg zu finden, und nehmen einen gleichzeitig mit auf eine kleine Reise durch das Thema Achtsamkeit. Besonders gefallen hat mir, wie ruhig und unaufdringlich das Buch seine Botschaften vermittelt. Es zeigt, dass Achtsamkeit nicht unbedingt große Retreats oder perfekte Bedingungen braucht, sondern oft in kleinen Momenten, Begegnungen oder alltäglichen Dingen steckt. Ich habe das Buch wirklich sehr gern gelesen und schon lange nicht mehr so viel markiert wie hier. Der angenehme Schreibstil, die gelungene Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit sowie die leisen Botschaften haben das Lesen für mich besonders gemacht.

Die Jagd nach dem Glück
Die gefühlsresistente Managerin Marlene soll Vorstandsvorsitzende werden, fachlich kompetent ist Sie schon mal. Nur am zwischenmenschlichen hapert es sehr, finden nicht nur Ihre Kollegen sondern auch Ihr Chef. Dieser schickt Sie auf ein Achtsamkeitsseminar in einem Schloss, damit Marlene lernt, wie man emphatischer ist. Was niemand weiß, ist, dass der Coach Alex selbst starke Probleme hat. Nicht nur finanziell, auch psychisch. Marlene ist seine letzte Chance, sein Unternehmen zu retten. Schaffen es die beiden, sich gegenseitig aus der Sinnkrise zu befreien? Maxim Leo schreibt sehr bildhaft und humorvoll, aber auch äußerst berührend und tiefgründig. Ich musste bei der Lektüre an manchen Stellen herzhaft lachen, andere haben mich dagegen traurig gestimmt. Allgemein hat das Buch mich jedoch zum Nachdenken gebracht. Es wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten Marlene und Alex erzählt. Bei "Einatmen. Ausatmen" handelt es sich um einen tollen Roman über die Jagd nach dem Glück und der Leichtigkeit des Lebens. Aber es ist nicht nur ein Roman, sondern auch ein Stück weit ein Ratgeber für mehr Achtsamkeit. Von mir eine klare Leseempfehlung!
Ein ruhiges Buch, was zum Nachdenken anregt, was man mit seinem Leben anfangen möchte
Mir hat das Buch gut gefallen, es hat einen gewissen Humor, aber auch Tiefgang, der den Leser zum Nachdenken animiert. Ist es wirklich immer nötig, dass alles höher, schneller, weiter geht? Von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung 👍
Herausfinden was wirklich wichtig ist
Der Roman "Einatmen, Ausatmen" hat mir ausgesprochen gut gefallen. Dabei geht es um eine Geschäftsfrau aus Hamburg, die zu einem Achtsamkeitsseminar in Brandenburg geschickt wird, um dort Kompetenzen zur Mitarbeiterführung zu erlernen. Dieses Seminar wird von Alex geleitet, der in der Branche zwar berühmt ist, im geheimen aber selbst mit einigen Problemen zu kämpfen hat. Die Charaktere sind eigentlich ganz sympathisch und authentisch. Marlene wirkt zwar zu Beginn ziemlich kalt, aber das ändert sich mit der Zeit. Mir ist sie jedenfalls im Verlauf der Geschichte ans Herz gewachsen. Die anderen wirken eigentlich von Anfang an nahbar. Der Erzählstil ist vom Tempo her angenehm. Die Geschichte fließt förmlich dahin. Dabei wechselt die Handlung zwischen der Perspektive von Marlene und der von Alex hin und her. Dadurch wird die Geschichte noch dichter und spannender, da nicht nur auf die Handlungen, sondern auch die Gedanken und Gefühle der Protagonisten eingegangen wird. Und am Ende zu der Antwort auf die Frage führt, was einem im Leben wirklich wichtig ist.
Wunderbare Geschichte
Inhalt: Marlene Buchholz ist erfolgreiche Managerin in einem Unternehmen. Ihr ganzer Lebensinhalt ist die Arbeit. Gefühle lässt sie nicht zu und zeigt sich anderen gegenüber ebenfalls als gefühlskalt. Empathie? Was ist das? Der Firmenchef möchte sie gerne zu seinem Nachfolger berufen aufgrund ihrer guten Leistungen, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass sie auch mit den Mitarbeitern empathisch umgehen kann. Daher meldet er sie zu einem zweiwöchigen Achtsamkeitsseminar bei Alex Grow an. Marlene hält davon überhaupt nichts und geht nur widerwillig dorthin. Wird es Alex gelingen, Marlene auf den richtigen Weg zu bringen und ihr zu zeigen, was im Leben wirklich zählt? Meinung: Die Thematik des Buches hat mich direkt angesprochen. Ich selbst bin dem Thema Achtsamkeit gegenüber sehr ausgeschlossen, mache auch Yoga und von daher wäre so ein Seminar für mich total interessant. 🤩 Aber jemanden dorthin zu schicken, der das alles für Blödsinn hält, bringt zusätzlich Würze und machte mich sehr neugierig. 😃 Ich fand die Geschichte durchweg interessant und Marlenes Entwicklung und Erlebnisse haben mir gut gefallen. Dabei war es überraschend und realistisch. Das Buch zeigt außerdem, dass auch bei einem Achtsamkeitscoach nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, und er selbst auch mal Hilfe benötigt. Der Autor hat mit seinem Buch eine gelungene Mischung aus Humor und ernsten Themen geliefert, aber ohne Schwere. Obwohl am Ende noch ein paar Punkte offen waren, hat es mich diesmal nicht gestört, denn es hat sehr gut dazu gepasst. Ich habe das Buch mit einem Lächeln im Gesicht zugeklappt und es hat mir ein schönes und zufriedenes Gefühl hinterlassen. ❤️ Fazit: 4,5/5 Sternen Ich gebe sehr gerne eine Lese-Empfehlung
Karriere trifft auf Achtsamkeit.
Effiziente Karrieristin trifft auf desillusionierten Achtsamkeits-Guru. Das ist auf der einen Seite brüllend komisch, doch dann sind da auf der anderen Seite noch diese berührend leisen Szenen, die einen statt zu lachen eher schmunzeln oder auch nachdenken lassen. Und das macht es zu einem echten Lesevergnügen.
Eine Satire auf Selbstoptimierung, die trotzdem tiefer geht als erwartet 🧘♀️🎧✨
"Einatmen. Ausatmen."hat mich echt positiv überrascht 🎧💭 Maxim Leo nimmt die Achtsamkeits- und Coaching-Szene ziemlich scharf und teilweise auch sehr witzig auseinander, aber das Buch bleibt trotzdem ernst genug, um wirklich zum Nachdenken anzuregen. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und die Sprecherin war wirklich super angenehm – das hat total gut zur Geschichte gepasst 🤍 Marlene war mir am Anfang ehrlich gesagt eher unsympathisch, aber genau das hat ihre Entwicklung für mich so spannend gemacht. Mit der Zeit wurde sie immer greifbarer und am Ende richtig sympathisch. Nicht jede Wendung war für mich komplett realistisch und manche Rückblicke waren mir etwas zu ausführlich, aber insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Der Schreibstil ist flüssig, die Geschichte vielschichtig, bewegend und gleichzeitig immer wieder humorvoll. Und das Cover? Eins der schönsten in meiner Hörbuch-Sammlung 🎨✨ Danke an NetGalley und den Argon Verlag für das bereitgestellte Hörbuch 🎧💌
Marlene ist sehr erfolgreich im Beruf, sie steht kurz davor die Stelle der CEO des Unternehmens übergeben zu bekommen, wären da nicht die negativen Rückmeldungen der Kolleginnen zu ihren sozialen Fähigkeiten. Sie wird kurzerhand von ihrem Chef in ein Retreat geschickt, das ihr helfen soll zu ihrer inneren Mitte zu finden und ihre Empathiefähigkeit zu steigern. Marlene hält überhaupt nichts von diesem Hokuspokus. Alex Grow ist der renommierte Leiter des Luxus-Retreats. Bereits der letzte Bundeskanzler wurde durch ihn gecoached. Doch was keiner weiß, Alex steckt in einer Sinnkrise, leidet unter Schlafstörungen und hat Probleme, eine feste Bindung einzugehen. Mit viel Humor, Situationskomik, aber such Ernsthaftigkeit und nahbaren Charakteren konnte mich das Hörbuch überzeugen und hat mich sehr gut unterhalten.
Schon nach den ersten Seiten von „Einatmen, ausatmen“ von Maxim Leo wusste ich: Dieses Buch wird mich auf eine etwas andere Art erwischen – und genau so kam es auch. Allein diese Konstellation ist schon so herrlich schräg, dass ich sofort drin war. Ich bin in diese Geschichte eingetaucht und habe mich plötzlich selbst dabei ertappt, langsamer zu lesen, bewusster zu denken – fast so, als würde das Buch mich selbst zum „Einatmen, Ausatmen“ bringen. Außerdem konnte ich in diesem Buch einige und interessante Stellen markieren. Was ich persönlich sehr mochte, war diese tolle Ausgangsidee: Eine emotional komplett abgeschottete Top-Managerin wird gezwungen, sich ausgerechnet mit Achtsamkeit auseinanderzusetzen – und landet bei einem Coach, der selbst alles andere als im Reinen mit sich ist. Marlene Buchholz fand ich als Figur faszinierend. Anfangs wirkt sie sehr kühl und stark kontrolliert. Und dann war da noch Alex! Ich mochte ihn sofort, gerade wegen seiner Widersprüche. Dieser angebliche „Seelenflüsterer“, der selbst von Panikattacken geplagt wird und dessen ganzes Lebensmodell auf wackligen Beinen steht – das ist so rein menschlich und ehrlich. Was mich überrascht hat, ist, wie liebevoll die Nebenfiguren gezeichnet wurden. Das verletzte Wildschwein (ja, wirklich!), der schüchterne Hausmeister und dieses dreizehnjährige Mädchen. Sie bringen so viel Herz mit in die Geschichte. Das fand ich toll. Sprachlich ist das Ganze einfach ein kleiner Genuss, wie ich finde. Der Humor ist manchmal trocken, dann wiederum herrlich absurd – ich musste oft lachen. Wenn ich überhaupt eine Kleinigkeit zu meckern hätte, dann vielleicht, dass manche Entwicklungen am Ende ein kleines bisschen zu rund wirken. Ich hätte mir an der einen oder anderen Stelle noch etwas mehr Reibung oder Ungewissheit gewünscht. Ich habe dieses Buch zugeschlagen und dann hatte ich sofort das Bedürfnis, jemandem davon zu erzählen – weil es mich einfach nicht losgelassen hat. Fazit: Ich hätte nicht gedacht, dass mich ein Roman über Achtsamkeit, Managerleben und Sinnsuche so sehr berühren würde – aber „Einatmen, ausatmen“ von Maxim Leo hat mich komplett überrascht und begeistert.
Ein nettes Buch. Vielversprechendes Setting, ein paar interessante Charaktere und philosophische Ansätze.
Letztlich geht es immer um die Frage „was erwarte/will ich vom Leben und wie kann ich das erreichen“. Marlene, designierte CEO eines großen Unternehmens, soll bei einem Achtsamkeits-Retreat Empathie lernen. Sie hält Atmen, Yoga & Co. (natürlich) für Humbug, will sich aber aus Karriere-Kalkül darauf einlassen, denn nur so wird sie den ersehnten Job bekommen. Angenehm zu lesen, keine Überraschungen.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Was passiert, wenn eine gefühlsresistente Spitzenmanagerin ein Achtsamkeitstraining bei einem Coach absolvieren muss, der selbst in einer Sinnkrise steckt? Maxim Leos rasend komischer und tief berührender Roman über die Jagd nach dem Glück und die mitunter schwer zu findende Leichtigkeit des Seins.
Marlene Buchholz soll Vorstandsvorsitzende des Aviola -Konzerns werden. Ihre Kollegen sind sich einig, dass sie fachlich hochkompetent ist – aber menschlich eine ziemliche Katastrophe. Weshalb sie zum Coaching in ein Brandenburger Schloss geschickt wird – zu Alex Grow, dem berühmten Seelenflüsterer.
Was niemand weiß: Seine Academy steht kurz vor dem Bankrott und Alex hat selbst mit Panikattacken zu kämpfen. Marlene ist seine letzte Hoffnung, denn im Erfolgsfall winkt ein Großauftrag der Aviola . Doch die Klientin bleibt skeptisch und verschlossen – bis ein verletztes Wildschwein, ein schüchterner Hausmeister und ein dreizehnjähriges Mädchen auftauchen, die sie erahnen lassen, was im Leben wirklich zählt.
Einatmen. Ausatmen. – ein humorvoller Roman über Achtsamkeit, Sinnsuche und die überraschenden Begegnungen, die uns verändern.
Book Information
Author Description
Maxim Leo wurde 1970 in Ostberlin geboren. Er schreibt gemeinsam mit Jochen Gutsch Bestseller über Alterspubertierende und sprechende Katzen, außerdem Drehbücher für den »Tatort«. Für sein autobiografisches Buch »Haltet euer Herz bereit« wurde er 2011 mit dem Europäischen Buchpreis ausgezeichnet. 2014 erschien sein Krimi »Waidmannstod«, 2015 »Auentod«. 2019 erschien sein autobiografisches Buch »Wo wir zu Hause sind«, das wie der Roman »Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße« (2022) zum Bestseller wurde.
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Liebe es komplett
✨Highlight✨ Dieses Buch war schon sehr sehr nah an einem perfekten Buch für mich! Dabei ist es das erste Buch des Autors, das ich je gelesen habe. ✨Zitate „Sie nahm die hellblaue Jeans aus der Kiste, die könnte noch passen. Auch die T-Shirts schienen okay zu sein. Aber reichten die Sachen für zwei Wochen? Kaum war diese Frage in ihrem Kopf aufgetaucht, spürte sie auch schon die Verzweiflung: Wie sollte sie das aushalten, zwei Wochen lang in dieser Laber-Akademie? Zwei ganze verdammte Wochen!“ „Es folgte eine Aufzählung kritischer Bewertungen von namentlich nicht genannten Mitarbeitern, die vor allem ihren Charakter und ihren Führungsstil infrage stellten. »Die Kollegen beschreiben Sie als unempathisch, sie haben nicht das Gefühl, von Ihnen gesehen zu werden«, sagte Dr. Finckenstein. »Etliche Mitarbeiter fühlen sich nicht motiviert, sondern unter Druck gesetzt. Von einem Klima der Kälte und Angst ist die Rede. Mit Lob sollen Sie dagegen sehr sparsam sein.«“ „Es könnte durchaus sein, dachte Marlene, dass Alex Grow einen Fake-Bauern bei irgendeiner Agentur bestellt hatte, weil er wusste, wie sehr die Stadtmenschen sich nach dem Bild sehnten, das sie von den Landmenschen hatten.“ „Nur einen Eierbecher hatte sie damals mitgenommen, dunkelblau mit weißen Punkten. Sie hatte diesen Eierbecher eher zufällig eingesteckt und freute sich jetzt manchmal, ihn zu sehen.“ ✨Inhalt Marlene ist knallharte Managerin und für die Wehwehchen und Problemchen (in ihren Augen) ihrer Mitarbeiter hat sie kein Verständnis. Leider wird ihr das zum Verhängnis und zum Hindernis auf dem Weg dazu, zum CEO ihrer Firma aufzusteigen. Kurzerhand wird sie zu Alex Grow, Deutschlands erfolgreichstem Coach, ins Achtsamkeitsseminar geschickt, um Empathie zu erlernen und eine bessere Führungskraft zu werden… ✨Meinung Ich hatte so viel Spaß beim Lesen. Der Schreibstil ist super und ich habe eigentlich schon auf der ersten Seite gekichert. Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass aus Gründen, die ich gar nicht so konkret benennen kann, dieses Buch einfach ein Match zu meinem Geschmack ist. Es hat mich tief berührt, zum Lachen gebracht, mich stellenweise geärgert. Ein Cocktail aus Emotionen, verpackt in eine schöne Geschichte. Marlene ist zwar nicht unproblematisch, aber dennoch relatable. Mir war sie von Anfang an sympathisch und ich fand sie extrem witzig. Sie ist eine unbequeme Protagonistin und nicht unbedingt ein klassischer Love Interest. Sie macht eine starke Entwicklung durch und setzt sich mit ihrer Vergangenheit auseinander, insbesondere mit dem problematischen Verhältnis zu ihrer Mutter. Man könnte sagen, dass die Entwicklung zu schnell war, aber ich sehe das nicht so. Marlene wurde in eine andere Umgebung verpflanzt und hat angefangen zu blühen. Ich bin davon überzeugt, dass uns Menschen manchmal schon Kleinigkeiten (eine nette Geste, ein liebes Wort, jemand hat an uns gedacht, jemand hat sich an etwas erinnert, was wir mal gesagt haben etc. etc.) in eine ganz neue und positivere Richtung bewegen können. Schon vom Klappentext weiß man, dass es einen „schüchternen Hausmeister“ gibt 😍😍😍 yes yes! Und ich würde Euch gern von Mattissen vorschwärmen, aber lasst Euch einfach überraschen. Nur so viel: keine Insta Love weit und breit zu sehen. Und sie sind einfach nur goldig! Mehr sage ich nicht. Warum weine ich, während ich das schreibe 😭😅😂? Alex Grow (Protagonist) ist ebenfalls ein sehr guter Charakter, auch wenn ich etwas länger gebraucht habe, um mit ihm warm zu werden. Der Beruf eigenes Lebenscoaches ist mir ebenso suspekt wie der von Influencern, aber es war dennoch sehr interessant und spannend, da hinter die Kulissen zu schauen. Und ich war durchaus angetan, insbesondere die Übung „Aufstellung“ hat mir gut gefallen. Alex macht seine eigene Entwicklung durch, trifft nicht immer die richtigen Entscheidungen, aber sein Herz ist am rechten Fleck! ✨Fazit Was soll ich sagen? Ich hoffe, dass ich mit der Zeit mehr solche Bücher finde. Angezogen durch das wunderschöne Cover, habe ich hier einen echten Schatz entdeckt. Ich habe gelacht, ich habe geweint, was bitte möchte man mehr? Übrigens: das Buch hat wie üblich gemischte Reviews bekommen, zapft Euch daher gern erstmal die Leseprobe runter und gewinnt einen eigenen Eindruck, wenn das Buch Euch thematisch anlacht. Lesegeschmäcker sind natürlich verschieden, holt Euch gern mal die Leseprobe. Von mir gibt es eine Leseempfehlung! 5/5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Rezensionsexemplar

Marlene Buchholz muss Achtsamkeit lernen, um Chefin zu werden und man ertappt sich dabei, sie zu verstehen. Ein Roman, der entlarvt, ohne zu predigen. Nur dass die Luft gegen Ende etwas dünn wird.
Tief durchatmen – aber bitte mit Nachweis Irgendwann sitzt man einem Menschen gegenüber, der einem erklärt, wie man richtig atmet. Und man nickt höflich, weil man nicht sagen kann, was man wirklich denkt. Marlene Buchholz, Leos Hauptfigur, würde das sagen. Laut. Das ist einer der Gründe, warum man sie sofort mag oder zumindest versteht. Leo schickt eine Frau, die Konzerne führt wie Schachpartien, in ein Schloss in Brandenburg. Nicht zur Erholung, sondern auf Anordnung, Achtsamkeit als Beförderungsbedingung. Der Aufsichtsrat will keine Chefin, die intern verbrannte Erde hinterlässt, also wird Marlene zu Alex Grow geschickt einem Coach, der professionell Ruhe verkauft und privat merkt, wie dünn sein eigener Boden geworden ist. Diese Konstellation trägt den Roman. Zwei Menschen, die nach außen funktionieren und nach innen lavieren, treffen aufeinander und keiner von beiden hat die Antworten, die er verkaufen soll. Leo schreibt flott und dialogstark, mit einem Humor, der aus Präzision entsteht, nicht aus Klamauk. Die Szenen, in denen Marlene die Seminarübungen mit derselben Strategie angeht wie eine Quartalspräsentation, haben eine echte komödiantische Schärfe weil sie so wahrhaftig sind. Das Coachingmilieu wird nicht platt veralbern, sondern von innen unter Druck gesetzt. Wer entscheidet eigentlich, wann jemand „entwickelt” ist? Dieser Gedanke sitzt. Gegen Ende verschiebt sich das Gewicht. Der Roman driftet stärker ins Sinnierende, Marlenes Wandlung gewinnt an Tempo und genau dort verliert er etwas von seiner Reibung. Was vorher aus dem Widerstand der Figur lebte, wirkt nun etwas bereinigt. Nicht unglaubwürdig, aber spürbar verdichtet. Wer den Text als Tragikomödie liest, nimmt das wahrscheinlich hin. Wer auf psychologische Konsequenz hofft, wird zumindest kurz innehalten. Was bleibt ist das Bild eines Atemzugs, der keine Technik ist, sondern eine Entscheidung. Leo braucht keinen erhobenen Zeigefinger, er hat Marlene. Und das reicht.
Eine gefühlsresistente Spitzenmanagerin, ein Achtsamkeitstraining und ein Coach, der in eine Sinnkrise steckt 🧘♀️🧘♂
Ich habe mal wieder zu einem Buch außerhalb meiner Komfortzone gegriffen und es hat mich für den Moment gut unterhalten. Die Sprecherin hat die Geschichte gut erzählt. Marlene Buchholz steht kurz vor ihrem lang ersehnten Berufsziel. Ihr Chef, Vorstandsvorsitzender des Aviola-Konzerns, möchte sie als seine Nachfolgerin sehen. Marlene ist bei den Mitarbeitern wegen ihrer speziellen Art "gefürchtet". Ihre Mitarbeiter fühlen sich von ihr unter Druck gesetzt, sie verbreite ein Klima der Kälte und der Angst. Ebenso kann sie vorhandene Konflikte zwischen Mitarbeitern nicht regelkonform lösen. Marlene muss dringend an ihrer Sozialkompetenz arbeiten, empathischer werden, wenn sie den begehrten Posten erhalten möchte. Deshalb soll sie an einem zweiwöchigen Seminar teilnehmen. Unwillig reist Marlene zum Seminar, das in einem idyllisch gelegenen Schloss in Brandenburg stattfindet. Hier ist der Sitz der Firma von Deutschlands führendem Mental Coach Alex Grow. Alex und seine Mitarbeiter haben schon unzähligen Menschen geholfen, ihre mentalen Stärken auszubauen und Blockaden zu lösen. Dabei sieht es mit der psychischen Gesundheit von Alex selbst nicht sehr gut aus. Durch den Anruf vom Aviola-Konzernchef bietet sich ihm eine Chance, die er sich nicht entgehen lassen will, und alles hat mit Marlene zu tun. Maxim Leo erzählt diese Sinnsuche bildhaft, gefühlvoll und mit feinem Humor. Besonders gelungen beschreibt er Marlenes innere Leere und ihre vorsichtige Annäherung an andere Menschen. Das letzte Drittel des Romans kam etwas unausgewogen vor, da darin ein paar Ereignisse vorkommen, die etwas unrealistisch waren. Trotzdem regt das Buch zum Nachdenken an und bleibt mir positiv in Erinnerung.

Einatmen, ausatmen – und einfach weiterlesen ☘️
Ich habe das Buch wirklich gern gelesen: super angenehm geschrieben, leicht und fließend, sodass man ganz entspannt durch die Seiten kommt. Besonders schön fand ich die vielen kleinen Anekdoten – oft so treffend und liebevoll erzählt, dass ich mehr als einmal schmunzeln musste. Für mich war es genau die richtige Mischung aus Leichtigkeit und Tiefgang. Kein schweres Grübeln, sondern eher ein sanftes Mitnehmen durch Gedanken und Beobachtungen, die irgendwie nachklingen. Eine rundum schöne Lektüre, die sich perfekt für zwischendurch oder zum Runterkommen eignet. 🤍
Marlene ist eine erfolgreiche Managerin. Nur leider nicht so beliebt bei den Mitarbeitern. Sie hat hohe Ansprüche und ist sich und auch ihrem Gegenüber sehr hart. Um den lange ersehnten CEO Posten zu bekommen, wird sie zu einem Achtsamkeitsseminar geschickt. Das ist natürlich so gar nichts für Marlene. Yoga, Meditieren und Co. passen einfach nicht in ihre Welt. Schon der Achtsamkeitsguru Alex ist ihr suspekt. Auch er kämpft mit Problemen. Das was er predigt, kann er leider noch nicht so gut bei sich selbst anwenden. Wie passt das alles zusammen? Und wie kommt Marlene in dieser Welt klar? Dieses Buch hat mich sehr überrascht. Ich war mir gar nicht sicher, ob ich es überhaupt lesen möchte. Viele positive Rezensionen haben mich dann doch neugierig gemacht. Ich gehe selber seit fast 10 Jahren regelmäßig zum Yoga und mag es richtig gerne. Deswegen würde ich es nicht fair finden, dieses Thema ins Lächerliche zu ziehen. Ja, der Autor spielt ordentlich mit Klischees, das allerdings auf eine sehr charmante und humorvolle Art und Weise. Schwere Themen werden aufgegriffen, allerdings nicht zu intensiv vertieft. Kritisch beäugt Leo die moderne Selbstoptimierungsgesellschaft. Die Mischung dieser mit Marlenes langsamen Fortschritten sind sehr gelungen. Und genau das macht dieses Buch für mich aus. Ein kritischer Blick, doch auch die positiven Aspekte werden erwähnt. Ich hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Das spricht schon allein für den Schreibstil. Zum Ende hin war es mir fast ein bisschen zu konstruiert. Allerdings mochte ich auch den differenzierten Blick auf die Naturschützer. Da wurde nicht direkt verurteilt. Insgesamt ein kluger, humorvoller und nachdenklicher Roman, den ich euch sehr gern empfehle.
Einfach lesens- bzw. hörenswert
. Klappentext: "Was passiert, wenn eine gefühlsresistente Spitzenmanagerin ein Achtsamkeitstraining bei einem Coach absolvieren muss, der selbst in einer Sinnkrise steckt? . Marlene Buchholz soll Vorstandsvorsitzende des Aviola-Konzerns werden. Ihre Kollegen sind sich einig, dass sie fachlich hochkompetent ist – aber menschlich eine ziemliche Katastrophe. Weshalb sie zum Coaching in ein Brandenburger Schloss geschickt wird – zu Alex Grow, dem berühmten Seelenflüsterer. . Was niemand weiß: Seine Academy steht kurz vor dem Bankrott und Alex hat selbst mit Panikattacken zu kämpfen. Marlene ist seine letzte Hoffnung, denn im Erfolgsfall winkt ein Großauftrag der Aviola. Doch die Klientin bleibt skeptisch und verschlossen – bis ein verletztes Wildschwein, ein schüchterner Hausmeister und ein dreizehnjähriges Mädchen auftauchen, die sie erahnen lassen, was im Leben wirklich zählt." . Meine Meinung: Ich habe sehr lange gebraucht die geeigneten Worte für meine Rezension zu finden, da dieses Buch für mich etwas ganz besonderes war. Noch einmal vielen lieben Dank an meine liebe Kris für diese wundervolle Empfehlung und ich kann diese einfach nur weitergeben. . Mit „Einatmen. Ausatmen.“ gelingt dem Autor ein bemerkenswert fein austarierter Roman, der auf kluge Weise Humor, Gesellschaftskritik, emotionale Tiefe und eine überraschend zarte Menschlichkeit miteinander verbindet. Als Hörbuch entfaltet die Geschichte sogar noch mehr Wirkung, weil sie nicht nur von ihrem pointierten Text lebt, sondern durch die eindrucksvolle Interpretation von der Sprecherin eine zusätzliche Ebene von Charakter, Stimmung und Intensität gewinnt. . Im Zentrum steht Marlene Buchholz, eine hochkompetente, ehrgeizige Managerin, die beruflich nahezu alles erreicht hat, menschlich jedoch als unterkühlt, distanziert und unnahbar gilt. Um ihre Karriere an die Spitze eines Konzerns zu sichern, wird sie in ein Coaching geschickt, ausgerechnet zu Alex Grow, einem gefeierten Achtsamkeitsguru, der selbst kurz davorsteht, an seinem Leben zu zerbrechen. Diese Ausgangslage klingt zunächst wie die Vorlage für eine klassische Satire auf Selbstoptimierung, Coaching-Kultur und Management-Floskeln. Doch der Autor macht daraus etwas deutlich Größeres. . Er erzählt von Menschen, die funktionieren, aber nicht leben. Von Figuren, die in Rollen erstarrt sind und erst durch Risse in ihrer Fassade wieder fühlen lernen. Gerade darin liegt die große Stärke dieses Romans. Hinter seiner humorvollen Oberfläche verbirgt sich eine erstaunlich präzise Beobachtung moderner Existenz, die Rastlosigkeit, das permanente Leistungsdenken und die stille Sehnsucht nach Echtheit, Nähe und innerer Ruhe. . Der Autor schreibt mit leichter Hand, aber nie oberflächlich. Seine Sprache ist pointiert, trocken, oft herrlich ironisch und gleichzeitig von großer Wärme getragen. Besonders gelungen sind die skurrilen Nebenfiguren, ein verletztes Wildschwein, ein scheuer Hausmeister, ein kluges junges Mädchen, die niemals bloße Kuriositäten bleiben, sondern als stille Katalysatoren für Veränderung wirken. Sie bringen Erdung in die Welt aus Ego, Status und Selbstinszenierung. . Was das Hörbuch jedoch besonders herausragend macht, ist die Sprecherin. Sie liest nicht einfach, sie spielt mit Stimme, Tempo und Nuance. Ihre Interpretation verleiht Marlene eine faszinierende Ambivalenz zwischen Härte und Verletzlichkeit, zwischen Sarkasmus und unterdrückter Sehnsucht. Auch Alex Grow erhält durch ihre Lesung genau jene Mischung aus Charisma, Überforderung und leiser Verzweiflung, die ihn glaubwürdig macht. Die Sprecherin besitzt das seltene Talent, Humor trocken zu setzen, emotionale Szenen aber niemals pathetisch werden zu lassen. Dadurch bleibt die Geschichte jederzeit authentisch. . Bemerkenswert ist zudem, wie unaufdringlich philosophisch dieses Hörbuch ist. Es schreit seine Botschaft nicht hinaus. Es erklärt nicht belehrend, wie man leben sollte. Stattdessen stellt es leise Fragen wie: Wann haben wir verlernt zu atmen?, Wann wurde Funktionieren wichtiger als Fühlen?, Und woran merken wir eigentlich, dass wir unser eigenes Leben führen und nicht bloß ein perfekt organisiertes Ersatzleben? Diese Fragen hallen immer noch in mir nach. . Fazit: „Einatmen. Ausatmen.“ ist deshalb weit mehr als unterhaltsame Gegenwartsliteratur. Es ist eine kluge, sehr witzige und zugleich berührende Geschichte über Orientierungslosigkeit in einer Welt, die ständig vorgibt, Antworten zu haben. Über Einsamkeit mitten im Erfolg. Über die Sehnsucht, wieder bei sich selbst anzukommen. Und darüber, dass Veränderung oft dort beginnt, wo Kontrolle endet. Ein warmherziges, klarsichtiges und ausgesprochen intelligentes Hörbuch, das gleichzeitig amüsiert, bewegt und nachdenklich macht. Der Autor beweist sein Gespür für Figuren und gesellschaftliche Zwischentöne, während die Sprecherin dem Ganzen mit ihrer herausragenden Lesung eine eindringliche Stimme verleiht. Ein Hörbuch, das nicht laut beeindrucken will, und gerade deshalb lange im Kopf und Herzen bleibt. Vielen lieben Dank an den Verlag sowie den Autor für diese wirklich wundervollen und auch sehr emotionalen Hörstunden. Hiermit vergebe ich 5 von 5 Sternen.
Einatmen. Ausatmen von Maxim Leo war mein erstes Buch des Autors und sicherlich nicht das letzte. Es hat mich sehr gut unterhalten. Marlene, 39, ist Managerin bei dem erfolgreichen Unternehmen Aviola. Sie lebt ausschließlich für ihren Job, ein Privatleben hat sie nicht und sie will auch gar keines. Personalfragen sind ihr lästig, mit den Anliegen ihrer Mitarbeiter*innen setzt sie sich nur ungern auseinander. Aufgrund ihrer Fachkompetenz möchte der Vorstandsvorsitzende Dr. Finckenstein sie zu seiner Nachfolgerin ernennen, doch social skills werden in dieser Funktion als äußerst wichtig erachtet. Also schickt er Marlene nach Brandenburg aufs Schloss Schönerlinde zum Mental Coach Alex Grow, bei dem er selbst einige Jahre zuvor mit Erfolg ein Achtsamkeitstraining absolviert hatte. Alex Grow ist der bekannteste Mental Coach Deutschlands, doch sein Stern ist am Sinken. Wenn nicht ein Wunder geschieht, wird er mit seinem Unternehmen Academy Insolvenz anmelden müssen. Also lässt er sich gern auf einen Deal mit Finckenstein ein: Wenn er Marlene zu Empathie und Sozialkompetenz verhilft und sie zur Vorstandsvorsitzenden ernannt wird, wird Alex zum Mental Coach von hunderten von Aviola-Führungskräften und sein Unternehmen wäre gerettet. Marlene kann mit Yoga, Atemübungen, Waldbaden und Ayurveda nichts anfangen. Bei ihrem ersten Waldspaziergang verirrt sie sich und trifft mitten im Wald auf ein angeschossenes Wildschwein. Sie wird von Günter Mattissen, dem Hausmeister der Academy, gefunden und gerettet. Die Managerin und der Hausmeister kommen sich näher. Währenddessen ist Alex am Verzweifeln, da er bei Marlene nicht weiterkommt. Neben finanziellen Sorgen belastet ihn seine Beziehungsunfähigkeit. Er denkt an seine Kindheit und Jugend und die Mädchen und Frauen, die ihn verlassen haben. Als er die 14jährige Umweltaktivistin Connie kennenlernt, bereut er, keine Kinder zu haben. Ich mochte beide Hauptcharaktere, Alex von Beginn an, Marlene, erst im Laufe der Handlung, als sich herausgestellt hatte, dass sie von transgenerationalen Traumata geprägt ist. „Sie begann zu ahnen, wie das Drama der Großmutter, die Kälte der Mutter und ihre eigenen Beziehungsprobleme zusammenhingen. Sie verstand, dass das Böse durch die Generationen wanderte, so lange, bis man sich ihm stellte.“ (S. 114) Marlene hat im Laufe ihres vierzehntägigen Aufenthaltes auf Schloss Schönerlinde zwar kein Achtsamkeitstraining und keine Yoga Sessions absolviert, dafür aber viele für sie ganz neue Erlebnisse gehabt, die bei ihr zu einer kompletten Wandlung geführt haben. „Sicher gehörten die Stunden im Wald zu den unangenehmsten ihres Lebens. Und doch war da etwas mit ihr passiert, was sie noch nicht einordnen oder beschreiben konnte, was sich aber irgendwie bedeutend anfühlte.“ (S. 103) Ich habe das Buch sehr gern gelesen, mochte die Charaktere und das Setting in der brandenburgischen Einsamkeit. Obwohl das Ende vorhersehbar war, hat es meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe fünf Sterne.
etwas anderes erwartet
Irgendwie klang für mich der Klappentext nach bissigen Humor und gesellschaftlicher Reibung einer Karrieristin mit einem Lifestyle Coach. Es fing auch gut an und traf die ersten 50 Seiten genau diese Töne. Nur dann verliert es sich irgendwie komplett und ist für mich nur noch dahin geplätschert. Es bleibt nicht bissig, wird eher weich und emotional. Ich hatte einfach ein komplett anderes Bild und war deswegen etwas enttäuscht. Daher nicht auf den Klappentext hören, dann wird alles gut. Hätte mir aber trotzdem etwas mehr Satire gewünscht.
Coaching oder Umerziehungslager Marlene Buchholz ist eine erfolgreiche Managerin, die dem Unternehmen schwarze Zahlen beschert, deren Führungstil von ihren Mitarbeitern aber nett formuliert als ausbaufähig beschrieben wird. Dennoch, sie soll demnächst als CEO die Führung des Konzerns übernehmen und wird zur Steigerung ihrer Empathiefähigkeiten auf ein Achtsamkeitsseminar geschickt. Marlene ist alles andere als begeistert, aber was bleibt ihr übrig, sie will die Beförderung unbedingt. Mit viel Humor und einem locker, leichtem Schreibstil entwickelt Maxim Leo eine Geschichte, deren Ende man zwar ein bisschen vorausahnt, die aber dennoch einige unerwartete Wendungen hat. Es macht einfach Spaß der taffen Managerin bei ihrer Wandlung zu folgen . Der ewig positive Coach Alex kämpft in seinem Inneren dann auch mit Selbstzweifeln und kann die Strategien, die er unterrichtet so gar nicht auf sich selbst anwenden. Manches Klischee wird gestreift doch das verzeiht man gerne, da die Geschichte äußerst unterhaltsam erzählt wird. Ich hatte das Hörbuch vorliegen, welchen hervorragend von Vera Teltz eingesprochen wurde. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich die Geschichte durchgehört. Mein Fazit: sehr kurzweilig und unterhaltsam
”Einatmen Ausatmen” von Maxim Leo handelt von Marlene, die eine Achtsamkeitsschulung mitmachen muss, um den CEO-Posten in ihrem Unternehmen zu bekommen, weil sie nicht gut mit ihren Mitarbeitenden auskommt sowie Alex, dem das Schulungszentrum gehört, der selbst aber unter Burnout und einem wachsenden Schuldenberg leidet, aber dem Marlenes hoffentlicher Erfolg jedoch eine große berufliche Chance bietet. Für beide werden die Wochen auf dem Anwesen Veränderungen bereit halten. Ich hatte aufgrund des Klappentextes befürchtet, dass die Geschichte sehr ins klamaukige abgleiten wird und fand den Text auch hin und wieder in diese Richtung driftend, allerdings wurde das Hörbuch von Vera Teltz so grandios gelesen, dass diese Passagen der Erzählung im Gegensatz sogar mehr Tiefe gaben. Ich fand die Geschichte fesselnd, keine Sekunde langweilig oder zäh, die Figuren größtenteils mit ausreichend Tiefe angelegt und die Handlung insgesamt bestärkend und positiv. Ich habe das Hörbuch in einem Rutsch durchgehört, weil ich wissen wollte, wie es weiter geht und mich die humorvolle Schreibweise überzeugt hat. Ganz tolles (Hör-)Buch, dass ich vorbehaltlos empfehlen kann. *Das Hörbuch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Ein wohltuender Lesegenuss, der trotz vorhersehbaren Ausgang Spaß gemacht hat. Mit Leichtigkeit und Humor wird die Geschichte von Marlene, die aufstrebende CEO aus Hamburg und Alex, dem Supercoach mit Ayurveda Schloß in Brandenburg erzählt. Marlene, die ohne Rücksicht auf Verluste, durch ihr Berufsleben pfügt, um die Karriereleiter bis ganz nach oben zu erklimmen. Für die letzte Stufe auf der Karriereleiter soll sie an einem Achtsamkeitsseminar bei Alex durchlaufen. Alex, der in seinem Schloss aber auch gerade mit sich und der Welt hadert.
Einfach wunderbar und humorvoll
Einatmen Ausatmen von Maxim Leo ist ein wunderbar unterhaltsamer Roman, der den modernen Selbstoptimierungswahn humorvoll und gleichzeitig überraschend tiefgründig aufs Korn nimmt. Schon nach wenigen Seiten musste ich immer wieder schmunzeln, weil die Situationen und Dialoge so herrlich überspitzt und gleichzeitig erschreckend nah an der Realität sind. Trotzdem bleibt das Buch nicht nur oberflächlich lustig – zwischen den humorvollen Szenen gibt es auch ruhige und traurige Momente, die der Geschichte viel Herz verleihen. Im Mittelpunkt steht die ehrgeizige Spitzenmanagerin Marlene, die kurz vor dem großen Karrieresprung zur Vorstandsvorsitzenden steht. Da ihr allerdings jegliche Empathie fehlt, schickt ihr Chef sie zu einem Achtsamkeitstraining in ein Schloss nach Brandenburg. Dort trifft sie auf den berühmten Coach Alex Crow, der selbst mit Panikattacken kämpft und dessen Akademie kurz vor dem Bankrott steht. Dieses chaotische Aufeinandertreffen sorgt für viele komische, aber auch berührende Situationen. Während Marlene im Coaching mit schrägen und liebenswerten Charakteren langsam neue Denkmuster entdeckt, versucht Alex verzweifelt seine perfekte Fassade aufrechtzuerhalten. Der Schreibstil von Maxim Leo ist spritzig, leicht und sehr angenehm zu lesen. Trotz der lockeren Art schafft er es, Themen wie Leistungsdruck, Einsamkeit und Menschlichkeit mit genau der richtigen Portion Tiefgang einzubauen. Besonders die Nebencharaktere machen die Geschichte lebendig und geben dem Roman zusätzlichen Charme. Ein kleines Manko ist für mich das Ende: Dort nimmt die Handlung plötzlich sehr schnell Fahrt auf und einige Wendungen wirken etwas überhastet. Trotzdem bleibt das Buch insgesamt eine absolute Leseempfehlung – humorvoll, klug und gleichzeitig warmherzig.

Lieben und geliebt werden. Das ist der einzige Reichtum, den wir haben. 💞
Die ehrgeizige Managerin Marlene Buchholz soll Vorstandsvorsitzende des Aviola-Konzerns werden – doch trotz ihrer fachlichen Stärke gilt sie als menschlich schwierig. In einem Coaching auf einem Brandenburger Schloss trifft sie auf Alex Grow, einen gefeierten Coach mit eigenen Problemen. Während beide versuchen, ihre Krisen zu bewältigen, sorgen ungewöhnliche Begegnungen dafür, dass Marlene langsam erkennt, worauf es im Leben wirklich ankommt. 🤔 Die ersten Seiten haben mich oft zum Schmunzeln gebracht. Ich hatte bissigen Humor und gesellschaftliche Reibung erwartet, und das Buch traf anfangs genau den richtigen Ton. Die Themen persönliche Entwicklung, Karriere, Selbstreflexion und Achtsamkeit wirkten vielversprechend und griffig. Leider verlor sich das Buch dann in der Handlung und plätscherte für mich nur noch vor sich dahin. 🫠 Obwohl mir die Charaktere bis zum Ende nicht wirklich sympathisch waren, fand ich die Darstellung der Achtsamkeitstherapie und ihrer Anwendung zur Vorbereitung von Führungskräften auf die Herausforderungen der heutigen Zeit faszinierend. Die Transformation, die sich in nur vier Wochen Achtsamkeitsseminar vollzieht, ist „bemerkenswert“! 😅 Dennoch greift das Buch aktuelle Themen wie Leistungsdruck, Kommunikationsmangel und Perspektivlosigkeit auf und lädt den Leser dazu ein, diese zu hinterfragen. Die kurzweilige Erzählweise macht das Buch zu einer anregenden Lektüre. 💭 „Einatmen. Ausatmen.“ präsentiert zwar einige interessante Ansätze, lässt in der Umsetzung aber leider einiges an Potenzial liegen. Ein gutes Buch für zwischendurch. 🌼

Leichte und unterhaltsame Kost
Auch wenn Marlene mir bis zum Schluss nicht unbedingt sympathisch war, mochte ich das Buch. Vor allem die Schilderung der Achtsamkeitsindustrie und die Erwartungen, wie hier Führungskräfte fit gemacht werden können für die heutigen Anforderungen. Vier Wochen Achtsamkeitsseminar - zack, neuer Mensch 😄 Was wirklich interessant war, wie viel Ballast wir von den Generationen vor uns unbewusst erben. Ein Buch für zwischendurch.
Einatmen. Ausatmen. 🍃
In Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo begleiten wir zum einen Marlene Buchholz, eine Managerin, die Vorstandsvorsitzende ihres Unternehmens werden soll. Marlene ist zwar hochkompetent in ihrem Job, dafür kann sie wenig mit sozialen Kompetenzen glänzen. Interaktionen mit anderen Personen strengen sie hauptsächlich an und von Empathie hat sie scheinbar bisher auch noch nicht so viel gehört 🙈 Es kommt also wie es kommen muss und es hagelt Beschwerden von Kollegen, die einen Einsatz als Vorstandsvorsitzende natürlich eher behindern. Daher wird sie zu einem zweiwöchigen Achtsamkeitscoaching bei dem berühmten Trainer Alex Grow in seine Academy geschickt. Womit wir zur zweiten Person kommen, die wir begleiten. Alex Grow steht im Fall von Marlene Buchholz unter besonderem Erfolgsdruck. Er hat nämlich nicht nur selbst mit persönlichen Problemen zu kämpfen, auch seine Academy steht kurz vor der Insolvenz. Bei einem erfolgreichen Coaching von Marlene winkt ihm aber ein Großauftrag der Firma, der zumindest seinen finanziellen Ruin vorerst abwenden würde. Wir begleiten Marlene und Alex immer im Wechsel, das hat mir gut gefallen und außerdem dazu geführt, dass es nicht langweilig wurde. Ich finde man hat dadurch auch sehr gut mitbekommen, wie die Person bei anderen ankommt und wie sie sich im Gegensatz dazu selbst wahrnimmt bzw. wie sie tatsächlich fühlt und denkt. Da gab es teilweise doch große Diskrepanzen. Die Handlung schreitet gut voran, für mich gab es keine Passagen, die sich in irgendeiner Art und Weise gezogen haben. Gerade zu Beginn der Story musste ich öfter schmunzeln, ich fand Marlene mit ihrer Art irgendwie erfrischend 😅 Alex hingegen konnte ich irgendwie nicht so richtig greifen...Er scheint seine Coachings, die er anderen mit auf den Weg gibt selbst überhaupt nicht befolgen zu können, da stellt sich mir die Frage, ob er das überhaupt jemals konnte. Klar, Menschen haben Krisen und verändern sich natürlich auch im Laufe ihres Lebens, aber Alex scheint sich z.B. schon sein ganzes Leben lang über sein Liebesleben zu definieren was ja im starken Kontrast zur gepredigten Selbstliebe steht. Auch eine andere Entwicklung im Buch, die mit den Baumbesetzern im nahegelegenen Wald zu tun hat und auf die ich aus Spoilergründen nicht näher eingehen will, fand ich irgendwie merkwürdig und für mich nicht ganz nachvollziehbar. Die Entwicklung von Marlene ging mir im Großen und Ganzen dann am Ende auch irgendwie zu schnell, sie trifft tiefgreifende Entscheidungen auf Grundlage einer gerade mal zweiwöchigen Erfahrung. Nichtsdestotrotz habe ich das Buch gerne gelesen und mich gut unterhalten gefühlt 👍

Wunderbare Ballance zwischen Humor und Sinnhaftigkeit
„Lieben und geliebt werden, das ist der einzige Reichtum, den wir haben.“ Marlene Buchholz, Spitzenmanagerin eines vor allem wegen ihrer Person höchst erfolgreichen Konzerns, soll und will die Firmenleitung als Vorstandsvorsitzende übernehmen. Doch obwohl sie fachlich hochkompetent ist, agiert sie ansonsten mit einer Sozialkompetenz, die gegen Null strebt. Nun wird sie zum Achtsamkeitstraining zu Alex Grow geschickt, dem bekanntesten Coach des Landes. Maxim Leo ist hier ein erstaunlicher Spagat zwischen berührender Geschichte, Ironie, fluffiger Unterhaltung und tieferem Sinn gelungen und das erfrischend und kein bisschen belehrend. Vera Teltz ist immer ein Highlight als Hörbuchsprecherin, das macht dieses Hörbuch zu einer sehr gelungenen Lesung! Wohltuend und beglückend zu lesen/hören.
Wunderschönes, humorvolles Buch
Was für ein schöner Roman. Ich hatte nicht erwartet, dass mich dieses Buch so erwischt, aber ich habe es an zwei Tagen weggelesen und konnte mich sowohl in Marlene als auch in Alex auf eine sehr direkte Art wiederfinden. Beide kämpfen auf ihre eigene Weise: sie mit einer emotionalen Mauer, die sie selbst kaum noch wahrnimmt, er mit Panikattacken hinter der Fassade des erfolgreichen, über allem stehenden Life Coaches. Ernste, berührende Themen, aber so humorvoll und flüssig geschrieben, dass es sich nie schwer anfühlt. Was Maxim Leo hier wirklich gut hinkriegt: Die kleinen, unerwarteten Momente, die alles verändern. Ein verletztes Wildschwein, ein schüchterner Hausmeister, die unerwartete Klarheit im Coaching– und plötzlich bröckelt bei Marlene doch etwas. Das fühlt sich so realistisch an und hat mich sehr berührt. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich mir für Marlene persönlich noch ein romantisches Happy End gewünscht hätte. 😄 Aber wahrscheinlich ist das, was das Buch stattdessen bietet, die ehrlichere Version. Klare Leseempfehlung!

Achtsamkeit für Anfänger
Ich bin ein Maxim Leo-Fan und habe schon einiges von ihm gelesen. Auch dieses Werk "Einatmen. Ausatmen." hat mir wieder richtig gut gefallen. Marlene Buchholz ist eine hochqualifizierte Managerin in einem Konzern, leider fehlt es ihr an Sozialkompetenz, Da sie Vorstandsvorsitzende in ihrem Konzern (Aviola) werden soll wird sie von ihrem Chef zu einem Achtsamkeitsseminar verdonnert. Nicht besonders motiviert fährt sie zum Seminar und trifft dort auf den Coach Alex Grow, den Seelenflüsterer. Alex selbst hat auch Probleme, die er verstecken muss. Da sind zum Einen seine Panikattacken, zum Anderen die Tatsache, dass seine Akademie kurz vor der Pleite steht und nur ein Großauftrag der Aviola ihn retten kann. Mit viel Humor, aber ohne sie lächerlich zu machen, bringt uns Maxim Leo die Protagonist*innen nah. Er beschreibt jeden einzelnen sehr lebensnah und so manches Mal musste ich laut lachen. Die Sprache von Leo ist immer wieder herzerfrischend, Er schafft es bei aller Komik auch, der gesamten Story Tiefgang zu verleihen und regt zum Nachdenken an. Über die Prioritäten des eigenen Lebens, den Umgang untereinander. Ich habe den Roman in einem Rutsch durchgelesen, wieder einmal mehr hat mich Maxim Leo überzeugt! Volle 5 Sterne für dieses Lesevergnügen und eine Leseempfehlung nicht nur für Fans von Maxim Leo!
Einatmen – Ausatmen. Genau mein Mantra, meine Lebensweisheit. Achtsamkeit im Leben ist wichtig für unseren Seelenfrieden, unser inneres Gleichgewicht und genau dieses Gefühl spiegelt sich auch in diesem Roman wider. „Einatmen. Ausatmen.“ von Maxim Leo Verlag: Kiepenheuer & Witsch Marlene Buchholz, Workaholic, fachlich absolut kompetent und kurz vor der Ernennung zur Vorstandsvorsitzenden des Aviola-Konzerns. Menschlich jedoch eine absolute Katastrophe, ihre zwischenmenschliche Wahrnehmung ist differenziert, ihre Empathie bewegt sich eher im Minusbereich. Beschwerden darüber gibt es bereits, doch für Marlene stellt sich die Frage: Ist das wirklich so wichtig? Sprechen nicht die Zahlen für sich? Ihr Chef sieht das anders und schickt sie zu Alex, einem Guru der Achtsamkeitstrainer. Alex und sein Team haben schon vielen Menschen geholfen, auch Marlenes Chef selbst war bereits bei ihm. Was jedoch niemand weiß: Alex steckt selbst in einer tiefen Krise. Seine Academy ist so schnell gewachsen, dass ihm selbst kaum noch Zeit für Achtsamkeit bleibt. Zwischen Verantwortung, finanziellen Sorgen und Sinnfragen verliert er zunehmend den Zugang zu dem, was er eigentlich vermittelt. Der mögliche Großauftrag des Aviola-Konzerns setzt ihn zusätzlich unter Druck: Kann er Marlene in kurzer Zeit zu mehr Empathie verhelfen? Und zu welchem Preis? Ist das noch mit seinen eigenen Werten vereinbar oder verrät er sich damit selbst? Während Alex mit Ängsten und Panikattacken kämpft, nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung, unter anderem durch eine Teenagerin und einen Hausmeister am Brandenburger Schloss. Diese Begegnungen bringen Bewegung in festgefahrene Gedanken und eröffnen neue Perspektiven. Marlene geht den Kursangeboten der Academy so lange wie möglich aus dem Weg, ebenso den anderen Kursteilnehmer:innen. Sie hat wenig Interesse an dieser „Umerziehung“, wie sie es nennt, und versucht, mit Alex Kompromisse zu schließen, was so natürlich nicht funktioniert. Auf Umwegen entdeckt sie schließlich eigene Zugänge über Tiere, Natur und Mitgefühl. „Was man alles sehen konnte, dachte Marlene, wenn man die Blickrichtung veränderte, wenn man sich die Zeit nahm hinzuschauen!“ (Pos.923/ 9.Kapitel) Maxim Leo nimmt uns auf humorvolle Weise mit auf eine Reise zu den wichtigen Dingen im Leben. Er schreibt über unsere Arbeitswelt, über Zahlen, Daten und Fakten und darüber, dass dies eben nicht alles ist. Sozialkompetenz wird hier nicht als nette Ergänzung dargestellt, sondern als etwas, das auch für erfolgreiche Führungskräfte essenziell ist. Der Autor zeigt Klischees, aber auch den Sinn von Coaching-Methoden und verbindet einen leichten, flüssigen Schreibstil mit spürbarem Tiefgang. Gerade die beiden so unterschiedlichen Hauptprotagonisten machen den Roman lebendig und lassen ihn trotz der Themen unglaublich leicht lesbar wirken. Ich habe das Buch, auch weil ich selbst viel mit Atemübungen arbeite, sehr gerne gelesen. Auf dem Weg zur Selbstfindung begleitet man Marlene und Alex gerne; manchmal schmunzelnd, manchmal nachdenklich. „Die Zeit ist der Moment, den wir uns schenken.“ (Pos.1355/14.Kapitel) Ein unterhaltsamer, humorvoller Roman mit Tiefgang, der auf angenehme Weise daran erinnert, wie wichtig es ist, im richtigen Moment einfach mal innezuhalten und das Mantra „Ich atme ein, ich atme aus“, anzuwenden.

Sternebewertung fiktiv
Mein zweiter Leo, und ich wusste schon nach wenigen Seiten, das wird wieder gut. Wir lernen Marlene Buchholz kennen. Führungsebene. Erfolgreich. Intelligent. Eloquente Härte. Oder anders gesagt, Empathie? Fehlanzeige. Nun steht eine Beförderung an und Marlene wird zu einem Achtsamkeitsseminar geschickt , vermutlich weniger zu ihrer eigenen Erleuchtung als zum Schutz ihres Umfelds. Angekommen in einem Schloss in Brandenburg, lernt sie den Leiter, einen Guru mit eigener Sinnkrise kennen. Klingt schon nach Chaos? Ist es auch. Und genau mein Humor. :-) Maxim Leo schafft es wieder, ganz normale Alltagssituationen so zu verpacken, dass man gleichzeitig schmunzelt und schluckt. Sarkasmus trifft Realität und dazwischen liegt ziemlich viel Wahrheit. Wir bekommen zwei Perspektiven: Alex Grow, der „Guru“, der allen helfen will und dabei selbst komplett ins Straucheln gerät. Und Marlene, eiskalt, kontrolliert, überzeugt davon, dass jeder sich selbst am nächsten ist und dennoch nimmt der Roman eine unerwartete Wendung und entwickelt Tiefe. Denn hinter der Fassade dieser Menschen steckt, wie so oft eine Geschichte. Prägung. Herkunft. Eine Mutter, die mehr Einfluss hatte, als Marlene sich vielleicht eingestehen will. Besonders gefeiert habe ich übrigens Günther, den Hausmeister. Ein Typ, der mehr Bezug zu Tieren hat als zu Menschen und damit wahrscheinlich der ehrlichste Charakter im ganzen Buch ist. Was als ironische, fast schon bissige Geschichte beginnt, entwickelt sich Stück für Stück zu etwas Emotionalem. Nicht kitschig. Nicht übertrieben. Sondern genau dazwischen, wo es weh tut und gleichzeitig Sinn ergibt. Und ja, ich musste öfter lachen. Aber eben dieses „Haha… stimmt leider“-Lachen. Ein klug geschriebener Roman über Selbstoptimierung, Ego und die Frage, warum wir eigentlich so sind, wie wir sind. Unterhaltsam, bissig und mit genau der richtigen Portion Tiefgang.

Ganz niedliche Geschichte über Selbstfindung, die Suche nach Glück, der Sinnhaftigkeit des Lebens und die Leichtigkeit des Seins. Nach hinten raus wurde die Story etwas flach und verlor ein wenig ihren Flow. Für meinen Geschmack war es ein bisschen viel Coaching-Blabla, die Familienaufstellung beispielsweise war zwar wichtig für die Hintergründe der Geschichte, fand ich aber etwas kritisch, weil es da ja auch viel Für und Wider gibt. Marlene ist supererfolgreich im Job und ansonsten sozial eher unverträglich. Ihr Chef verdonnert sie zu einem Achtsamkeitsseminar in der Brandenburgr Pampa. Dort arbeitet Seelenflüsterer Alex Grow, der gerade auch etwas schwer an seinen privaten wie finanziellen Problemen trägt. Es passieren verschiedene klischeehaft, vorhersehbare Dinge, die man sich auch gut in einem Film der Öffentlich- Rechtlichen vorstellen kann. Die Szenen mit der sterbenden Mutter Matiessens haben mich am meisten berührt. Das "rasend komische", was der Klappentext verspricht, hab ich nicht bemerkt.
EINATMEN. AUSATMEN. Maxim Leo ET: 12.03.26 „Was bringt es, zu wissen, wohin ein Weg geführt hätte, den du nicht eingeschlagen hast? Viel spannender finde ich die Frage, ob es Dinge gibt, die unveränderlich bleiben – egal, wie man sich entscheidet. Ob es etwas in uns gibt, das wir instinktiv nicht infrage stellen, das unumstößlich ist.“ (Tolino S. 164) Marlene Buchholz hat es fast geschafft: Sie ist die hochqualifizierte Wunschkandidatin des aktuellen CEOs des Aviola-Konzerns und soll kurzfristig seine Nachfolgerin werden. Doch es gibt ein Problem – die Mitarbeiter und Kollegen sehen in ihr eine kaltherzige Karrieristin, der es an Empathie und Mitgefühl fehlt. Marlene selbst hat dafür wenig Verständnis. In ihren Augen ist es vielmehr Undankbarkeit: Schließlich arbeitet sie täglich bis zu 15 Stunden und sorgt dafür, dass die Umsätze stetig steigen. Ohne sie, so ihre Überzeugung, wären viele ihrer Kollegen längst arbeitslos. Ihr Chef bleibt dennoch unnachgiebig: Wenn sie den Posten übernehmen will, muss sie an ihrer Sozialkompetenz arbeiten. Und das soll sie ausgerechnet auf einem Achtsamkeitsseminar tun – bei einem der renommiertesten Coaches des Landes. Alles andere als begeistert reist Marlene nach Brandenburg, ins Schloss Schönerlinde, das als Mekka der Selbstfindung gilt. Dort trifft sie auf den gefeierten Coach Alex Grow, der jedoch selbst mit erheblichen Problemen kämpft. Sein Achtsamkeits-Imperium steckt in finanziellen Schwierigkeiten, und zusätzlich leidet er seit einiger Zeit unter Panikattacken. Wie das alles zusammenhängt und ob Marlene tatsächlich etwas für sich mitnehmen kann, müsst ihr selbst herausfinden. Ich muss gestehen: Mit Achtsamkeit, Esoterik und „Bäume umarmen“ kann ich normalerweise wenig anfangen. Trotzdem habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen. Ich schätze Maxim Leos klaren, unverschnörkelten Schreibstil sehr. Auch wenn die Geschichte das Rad nicht neu erfindet, ist sie durchweg kurzweilig und sehr unterhaltsam erzählt. Fazit: Eine sympathische, leicht erzählte Geschichte, die mich gut unterhalten hat. 4/5

Maxim Leo ist mittlerweile in meinem Bücherregal nicht mehr wegzudenken. Auch in seinem neuestem Roman erzählt er mit Witz, Zynismus, aber auch Tiefgang von Marlenes turbulenter Geschichte. Da ich nicht spoilern möchte, kann ich euch nur versichern, dass ihr auf jeder Seite wunderbar unterhalten werdet. Nicht nur Marlene als Hauptcharakter, sondern auch sämtliche Nebencharaktere (inklusive Wildschwein) hat man schnell ins Herz geschlossen und gehören absolut dazu und runden die Story perfekt ab. Von mir eine klare Leseempfehlung!
Einmal Luft holen bitte!
Was mir an “Einatmen. Ausatmen.” von Maxim Leo so gut gefallen hat? Dass es irgendwie ein bisschen drüber ist und gleichzeitig total authentisch. Marlene ist eine unempathische Over-Achieverin, die von ihrem Chef zu einem Achtsamkeitsseminar verdonnert wird. Sie soll nämlich seine Nachfolgerin werden, aber so, wie sie sich aktuell gegenüber den Mitarbeitern verhält, wird das nichts… Alex Grow (Marlene kommt der Name gleich merkwürdig vor) ist ein erfolgreicher Coach und soll die baldige CEO zu einem besseren Menschen machen. Diese möchte das Seminar so schnell wie möglich hinter sich bringen und das möglichst komplikationslos. Also quasi eine Win-Win-Situation, oder? Auch Alex hat ein paar Themen, mit denen er schon lange kämpft und bei denen er andere überaus kompetent berät und gleichzeitig bei sich selbst versagt. Wachstum ist meistens nicht ohne Komplikationen möglich und dabei entstehen in diesem Roman die ein oder anderen schrägen Situationen. Maxim Leo entlarvt mit scharfem Blick die Achtsamkeits- und Coachingszene, aber nimmt auch den Willen zur Selbstoptimierung aufs Korn. “Einatmen. Ausatmen.” ist dabei trotzdem ernst zu nehmen und hat mich auch zum Nachdenken angeregt. Marlenes Entwicklung wirkt total authentisch und sie verliert nichts von ihrer Direktheit, aber der Ton verändert sich. So unsympathisch, wie sie mir am Anfang war, so sympathisch war sie mir am Ende. Das Cover gefällt mir unglaublich gut und gehört wahrscheinlich zu den schönsten in meinem Bücherregal! Und die Stimmung des Gemäldes passt auch gut zum Inhalt des Buches.
Achtsames Einatmen, unterhaltsames Ausatmen!
Spitzenmanagerin Marlene Buchholz ist ebenso erfolgreich, wie empathielos. Für ihre große Chance, die oberste Stufe der Karriereleiter zu erklimmen, ist sie jedoch angehalten, an ihrer Sozialkompetenz und ihrem fehlenden Einfühlungsvermögen zu arbeiten. Kurzerhand wird Marlene zu Alex Grow - DEM Seelenguru schlechthin - geschickt, um bei ihm an einem Achtsamkeitsseminar teilzunehmen. Doch was, wenn besagter Guru gerade selbst, in einer von Panikattacken begleiteten Sinnkrise steckt und kurz vor dem Bankrott steht? Dann kommt dabei eine humorvolle Sinnsuche und ein absolut wundervoller Roman heraus! Bis zu „Einatmen. Ausatmen.“ war mir Autor Maxim Leo eigentlich gar kein Begriff, vielmehr waren es Titel, Klappentext und das wunderschöne Cover, die mich sofort angesprochen haben und mir ins Auge gesprungen sind. Von der ersten Seite an hatte mich der Autor dann jedoch auch gleich mit seinem tollen Schreibstil eingefangen und lies mich, mit einem bunten Potpourri an Emotionen, auch bis zum Ende des Buches nicht mehr los. Die Charaktere sind gegensätzlich, sympathisch, eigenwillig und dadurch auch irgendwie skurril. Doch im Verlauf der durchaus auch tiefgreifenden, berührenden Geschichte, entwickeln sie sich und es hat einen wahnsinnigen Spaß gemacht, sie auf ihrem Weg zu begleiten. Fazit: Ich bin begeistert und habe mich daher auch direkt schon nach anderen Büchern des Autors umgeschaut. „Einatmen. Ausatmen.“ ist nicht nur herzerfrischend humorvoll und unterhaltsam, sondern ebenso tiefsinnig, wie metaphorisch und absolut lesenswert!
Wahrlich eine kleine Atempause
Zu Beginn des Hörbuchs befand ich mich in einer Lese-/ Hörflaute. Ich war die dauerhaft dicken komplexen Bücher leid und brauchte einfach mal eine leichte Kost für Zwischendurch. Das hat dieses Buch mitgebracht. Ich habe mich ruhig gefühlt und diese kurze Geschichte hat mir einfach Freude bereitet! Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der einmal eine kurze Atempause braucht..
Maxim Leos „Einatmen. Ausatmen.“ ist ein ebenso humorvoller wie nachdenklicher Roman über Leistungsdruck, Selbstoptimierung und die Suche nach einem erfüllten Leben vor. Dabei gelingt Leo eine Geschichte, die gleichzeitig unterhaltsam, warmherzig und überraschend tiefgründig ist. Im Mittelpunkt steht Marlene Buchholz, eine hochkompetente und ehrgeizige Managerin des Aviola-Konzerns, die kurz davorsteht, Vorstandsvorsitzende zu werden. Fachlich gilt sie als brillant – doch ihre fehlende Empathie sorgt im Unternehmen für Probleme. Deshalb wird sie zu einem zweiwöchigen Achtsamkeitscoaching geschickt. Dort trifft sie auf den berühmten Coach Alex Grow, der eigentlich anderen Menschen zu mehr innerer Balance verhelfen soll. Ironischerweise steckt Alex selbst in einer schweren Krise: Seine Academy steht kurz vor dem Bankrott und zusätzlich kämpft er mit Panikattacken. Diese Ausgangssituation bildet den humorvollen Kern des Romans: Eine emotionsresistente Topmanagerin trifft auf einen Coach, der selbst kaum noch weiß, wie man zur Ruhe kommt. Aus dieser Begegnung entwickelt sich eine Geschichte voller skurriler Situationen und überraschender Begegnungen – etwa mit einem verletzten Wildschwein, einem stillen Hausmeister und einem engagierten Mädchen, das den Wald retten möchte. Gerade diese Nebenfiguren bringen Bewegung in Marlenes starre Welt und sorgen dafür, dass sie ihre bisherigen Überzeugungen langsam hinterfragt. Besonders gelungen ist der Ton des Romans. Maxim Leo verbindet feinen Humor mit einem genauen Blick auf gesellschaftliche Trends. Der Boom rund um Achtsamkeit, Coaching und Selbstoptimierung wird zwar liebevoll auf die Schippe genommen, aber nie bösartig verspottet. Stattdessen zeigt der Autor, dass hinter all den Methoden oft ein echtes Bedürfnis nach Orientierung und Sinn steckt. Auch die Figuren sind überzeugend gezeichnet. Marlene wirkt zunächst kühl und unnahbar, doch im Verlauf der Geschichte wird deutlich, wie sehr sie gelernt hat, ihre Gefühle zu verdrängen. Alex wiederum verkörpert den erschöpften Helfer, der anderen Orientierung geben soll, während ihm selbst der Halt fehlt. Beide Figuren entwickeln sich glaubwürdig und gewinnen im Laufe der Handlung an Tiefe. Sprachlich bleibt der Roman leicht und flüssig zu lesen. Die Dialoge sind pointiert, viele Situationen besitzen eine angenehme Situationskomik, und gleichzeitig streut Leo immer wieder nachdenkliche Momente ein. So wird aus einer scheinbar einfachen Geschichte über ein Coachingseminar eine Reflexion über Arbeit, Beziehungen und die Frage, was im Leben wirklich wichtig ist. „Einatmen. Ausatmen.“ ist ein kluger und sehr unterhaltsamer Roman über die Balance zwischen Leistung und Lebensqualität. Mit Humor, Empathie und feinem Gespür für menschliche Schwächen zeigt Maxim Leo, dass echte Veränderung oft dort beginnt, wo wir sie am wenigsten erwarten. Ein leicht zu lesendes, aber dennoch nachdenkliches Buch, das zum Schmunzeln bringt – und vielleicht auch dazu, selbst einmal kurz innezuhalten.

Ich finde es sehr schwierig dieses Buch zu bewerten. In vielen Teilen höchstens haarscharf an Klischees vorbeigerutscht. Aber es hat was in meinem Kopf ausgelöst. Und dann war es für mich schon gut. Wie das auf andere wirkt kann ich nicht beurteilen. Aber mich wird es noch ein bisschen im Kopf beschäftigen.
Einatmen und ausatmen , zurücklehnen und inne halten
Marlene ist eine aufstrebende Managerin die ein Problem hat was dringend behoben werden muss um den Platz als Nachfolgerin ihres Chefs in ihren Unternehmen zu erhalten - sie hat’s nicht so mit Gefühlen . Und in der heutigen Welt schickt man Personen die da Probleme haben auf ein Achtsamkeits retreat 🤷♀️ Das findet beim super duper Erfolgsgcoach Alex Crow statt der allerdings in ziemlichen finanziellen und auch irgendwie menschlichen Problemen steckt. Ja da gibt’s dann noch ein paar mehr Sachen aber ich will nicht zu sehr Spoilern denn bitte 🙏 lest dieses Buch . Oder hört es - so wie ich 🤪 Ich habe geschmunzelt, oft wissend genickt und manchmal einen Spiegel vors Gesicht gehalten bekommen und ganz viel mit den Charakteren gefiebert denn sie alle sind mir ans Herz gewachsen . Wunderbares Buch, tolle Geschichte !!
Neben der Spur Marlene hat eigentlich alles, was es braucht um die nächste Vorstandsvorsitzende des Aviola Konzerns zu werden – außer Empathie. Seit Jahren bringt sie der Firma hohe Gewinne ein, weiß genau, wer mit wem am effektivsten zusammenarbeitet, doch sobald es um zwischenmenschliche Beziehungen geht, versagt sie auf ganzer Linie. „Sie wusste schlicht nicht, wie man es anstellte, sich mit anderen Menschen zu verbinden.“ (S. 37) Freunde braucht sie keine, an der Spitze ist es ohnehin einsam. Auch privat vermisst sie keinen Partner. „…, wenn irgendwann der Tag kommen sollte, an dem ihr ein Mann wichtiger war als ihre Arbeit, dann wäre das doch vor allem ein Zeichen dafür, dass sie sich dringend einen neuen Job suchen müsste.“ (S. 8) Den CEO-Posten, auf den sie jahrelang hingearbeitet hat, bekommt sie jedoch nur, wenn sie ihre Kompetenzen in der Mitarbeiterführung unter Beweis stellt. Also lässt sie sich widerwillig auf ein zweiwöchiges Achtsamkeitsseminar auf einem Schloss in Brandenburg, geleitet von DEM Guru Alex Grow, zu dem ihr Chef sie schickt. Doch auch bei Alex ist längst nicht alles so perfekt, wie es nach außen wirkt. Seine Academy ist in den letzten Jahren rasant gewachsen, doch der Erfolg fordert seinen Preis. Alex versucht, allen Kunden und Angestellten gerecht werden, verliert dabei aber zunehmend die Kraft, die ihn einst ausgezeichnet hat. „Ihm fehlte die positive Energie, die vermutlich sein wichtigstes Betriebskapital gewesen war.“ (S. 18) Nach zwei Zusammenbrüchen läuft das Geschäft schlechter, die Einnahmen sinken. Deshalb geht er einen Deal mit Marlenes Chef gemacht. Wenn er sie fit für die Führungsposition macht, wird künftig die gesamte Belegschaft des Unternehmens zu seinen Seminaren geschickt. Schon bei ihrer ersten Begegnung merkt Alex jedoch, dass Marlene kein gewöhnlicher Fall ist, und vor allem nicht gewillt, sich helfen zu lassen. „Wie sollte er dieser Frau helfen, die offenkundig gar nicht nach seiner Hilfe verlangte?“ (S. 31) In „Einatmen. Ausatmen.“ lässt Maxim Leo zwei Figuren aufeinandertreffen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Alex ist einfühlsam, will, dass es allen gutgeht, und glaubt fest an seine Methoden – auch wenn sie bei ihm längst nicht mehr wirken. Marlene hingegen hält Achtsamkeit für „Hokuspokus“. Sie meidet Nähe, flüchtet vor ihren Problemen und erschrickt vor jeder Form von Berührung. Ihre Mutter hat ihr schon als Kind eingeredet, sie sei seltsam und Gefühle seien etwas, das nur andere Menschen haben. Diese Überzeugung hat Marlene tief verinnerlicht. Erst durch Alex‘ Hausmeister kennen. Günther Mattissen, der ihr in vielerlei Hinsicht ähnelt und Tiere Menschen vorzieht, beginnt sich etwas zu verändern. Als Günther einen schweren Schicksalsschlag erleidet, empfindet Marlene zum ersten Mal echte Empathie. Sie tröstet und unterstützt ihn – und stößt dabei auf ihre eigenen verdrängten Gefühle und die Ursachen ihres Verhaltens. Das Achtsamkeitsseminar wird für sie zu einer schmerzhaften, aber auch heilsamen Reise. Sie begibt sich auf die Suche nach sich selbst, ihren Wurzeln und nach einem Gefühl von Heimat. Unterstützt wird sie dabei von unerwarteten Begleitern: einem jungen Mädchen und einem verletzten Wildschwein, die plötzlich im Park des Schlosses auftauchen und das Leben der Seminarteilnehmer durcheinanderbringen. Maxim Leo erzählt diese Sinnsuche bildhaft, gefühlvoll und mit feinem Humor. Besonders gelungen beschreibt er Marlenes innere Leere und ihre vorsichtige Annäherung an andere Menschen. Allerdings empfand ich das letzte Drittel des Romans als etwas unausgewogen, da darin einige für mich eher unrealistische Ereignisse vorkommen. Trotzdem bleibt Einatmen. Ausatmen. ein ungewöhnlicher Roman über Selbstfindung, emotionale Blockaden und die Frage, ob und wie sehr Menschen sich wirklich verändern können – eine Geschichte, die nachdenklich macht und noch eine Weile nachhallt.

Einatmen – Ausatmen. Genau mein Mantra, meine Lebensweisheit. Achtsamkeit im Leben ist wichtig für unseren Seelenfrieden, unser inneres Gleichgewicht und genau dieses Gefühl spiegelt sich auch in diesem Roman wider. „Einatmen. Ausatmen.“ von Maxim Leo Verlag: Kiepenheuer & Witsch Marlene Buchholz, Workaholic, fachlich absolut kompetent und kurz vor der Ernennung zur Vorstandsvorsitzenden des Aviola-Konzerns. Menschlich jedoch eine absolute Katastrophe, ihre zwischenmenschliche Wahrnehmung ist differenziert, ihre Empathie bewegt sich eher im Minusbereich. Beschwerden darüber gibt es bereits, doch für Marlene stellt sich die Frage: Ist das wirklich so wichtig? Sprechen nicht die Zahlen für sich? Ihr Chef sieht das anders und schickt sie zu Alex, einem Guru der Achtsamkeitstrainer. Alex und sein Team haben schon vielen Menschen geholfen, auch Marlenes Chef selbst war bereits bei ihm. Was jedoch niemand weiß: Alex steckt selbst in einer tiefen Krise. Seine Academy ist so schnell gewachsen, dass ihm selbst kaum noch Zeit für Achtsamkeit bleibt. Zwischen Verantwortung, finanziellen Sorgen und Sinnfragen verliert er zunehmend den Zugang zu dem, was er eigentlich vermittelt. Der mögliche Großauftrag des Aviola-Konzerns setzt ihn zusätzlich unter Druck: Kann er Marlene in kurzer Zeit zu mehr Empathie verhelfen? Und zu welchem Preis? Ist das noch mit seinen eigenen Werten vereinbar oder verrät er sich damit selbst? Während Alex mit Ängsten und Panikattacken kämpft, nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung, unter anderem durch eine Teenagerin und einen Hausmeister am Brandenburger Schloss. Diese Begegnungen bringen Bewegung in festgefahrene Gedanken und eröffnen neue Perspektiven. Marlene geht den Kursangeboten der Academy so lange wie möglich aus dem Weg, ebenso den anderen Kursteilnehmer:innen. Sie hat wenig Interesse an dieser „Umerziehung“, wie sie es nennt, und versucht, mit Alex Kompromisse zu schließen, was so natürlich nicht funktioniert. Auf Umwegen entdeckt sie schließlich eigene Zugänge über Tiere, Natur und Mitgefühl. „Was man alles sehen konnte, dachte Marlene, wenn man die Blickrichtung veränderte, wenn man sich die Zeit nahm hinzuschauen!“ (Pos.923/ 9.Kapitel) Maxim Leo nimmt uns auf humorvolle Weise mit auf eine Reise zu den wichtigen Dingen im Leben. Er schreibt über unsere Arbeitswelt, über Zahlen, Daten und Fakten und darüber, dass dies eben nicht alles ist. Sozialkompetenz wird hier nicht als nette Ergänzung dargestellt, sondern als etwas, das auch für erfolgreiche Führungskräfte essenziell ist. Der Autor zeigt Klischees, aber auch den Sinn von Coaching-Methoden und verbindet einen leichten, flüssigen Schreibstil mit spürbarem Tiefgang. Gerade die beiden so unterschiedlichen Hauptprotagonisten machen den Roman lebendig und lassen ihn trotz der Themen unglaublich leicht lesbar wirken. Ich habe das Buch, auch weil ich selbst viel mit Atemübungen arbeite, sehr gerne gelesen. Auf dem Weg zur Selbstfindung begleitet man Marlene und Alex gerne; manchmal schmunzelnd, manchmal nachdenklich. „Die Zeit ist der Moment, den wir uns schenken.“ (Pos.1355/14.Kapitel) Ein unterhaltsamer, humorvoller Roman mit Tiefgang, der auf angenehme Weise daran erinnert, wie wichtig es ist, im richtigen Moment einfach mal innezuhalten und das Mantra „Ich atme ein, ich atme aus“, anzuwenden.

🐗🧘♀️🏰
Marlene muss vor ihrer Beförderung ein Achtsamkeitsseminar absolvieren. Der Ort ist ein Schloss in Brandenburg und ihr Coach Alex steckt gerade in einer Sinnkrise und steht kurz vorm Burnout… Eine kurzweilige und humorvolle Geschichte über Selbstfindung und den Mut eigene Entscheidungen zu treffen, die zum Teil auch mit einem Wildschwein und einem 13-jährigen Mädchen zu tun haben.
Marlene soll beruflich die Karriereleiter weiter hinaufsteigen. Davor wartet allerdings noch eine letzte Hürde: ein Achtsamkeitsseminar bei Alex, einem berühmten Guru, der selbst gerade in einem ziemlichen Tief steckt. Allein diese Ausgangslage klang für mich nach einer perfekten Basis für einen unterhaltsamen Roman. Ich war mir allerdings nicht sicher, ob die Geschichte eher ernst oder humorvoll werden würde. Letztendlich habe ich tatsächlich beides bekommen – und überraschenderweise funktioniert diese Mischung wirklich gut. Der Autor schafft es, Humor und ernstere Themen sehr ausgewogen miteinander zu verbinden, ohne dabei etwas ins Lächerliche zu ziehen oder den Witz zu übertreiben. Dadurch entsteht ein stimmiges Gesamtbild mit viel Wärme und Charme. Auch die beiden Hauptfiguren harmonieren wunderbar miteinander. Sie helfen sich gegenseitig dabei, ihren eigenen Weg zu finden, und nehmen einen gleichzeitig mit auf eine kleine Reise durch das Thema Achtsamkeit. Besonders gefallen hat mir, wie ruhig und unaufdringlich das Buch seine Botschaften vermittelt. Es zeigt, dass Achtsamkeit nicht unbedingt große Retreats oder perfekte Bedingungen braucht, sondern oft in kleinen Momenten, Begegnungen oder alltäglichen Dingen steckt. Ich habe das Buch wirklich sehr gern gelesen und schon lange nicht mehr so viel markiert wie hier. Der angenehme Schreibstil, die gelungene Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit sowie die leisen Botschaften haben das Lesen für mich besonders gemacht.

Die Jagd nach dem Glück
Die gefühlsresistente Managerin Marlene soll Vorstandsvorsitzende werden, fachlich kompetent ist Sie schon mal. Nur am zwischenmenschlichen hapert es sehr, finden nicht nur Ihre Kollegen sondern auch Ihr Chef. Dieser schickt Sie auf ein Achtsamkeitsseminar in einem Schloss, damit Marlene lernt, wie man emphatischer ist. Was niemand weiß, ist, dass der Coach Alex selbst starke Probleme hat. Nicht nur finanziell, auch psychisch. Marlene ist seine letzte Chance, sein Unternehmen zu retten. Schaffen es die beiden, sich gegenseitig aus der Sinnkrise zu befreien? Maxim Leo schreibt sehr bildhaft und humorvoll, aber auch äußerst berührend und tiefgründig. Ich musste bei der Lektüre an manchen Stellen herzhaft lachen, andere haben mich dagegen traurig gestimmt. Allgemein hat das Buch mich jedoch zum Nachdenken gebracht. Es wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten Marlene und Alex erzählt. Bei "Einatmen. Ausatmen" handelt es sich um einen tollen Roman über die Jagd nach dem Glück und der Leichtigkeit des Lebens. Aber es ist nicht nur ein Roman, sondern auch ein Stück weit ein Ratgeber für mehr Achtsamkeit. Von mir eine klare Leseempfehlung!
Ein ruhiges Buch, was zum Nachdenken anregt, was man mit seinem Leben anfangen möchte
Mir hat das Buch gut gefallen, es hat einen gewissen Humor, aber auch Tiefgang, der den Leser zum Nachdenken animiert. Ist es wirklich immer nötig, dass alles höher, schneller, weiter geht? Von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung 👍
Herausfinden was wirklich wichtig ist
Der Roman "Einatmen, Ausatmen" hat mir ausgesprochen gut gefallen. Dabei geht es um eine Geschäftsfrau aus Hamburg, die zu einem Achtsamkeitsseminar in Brandenburg geschickt wird, um dort Kompetenzen zur Mitarbeiterführung zu erlernen. Dieses Seminar wird von Alex geleitet, der in der Branche zwar berühmt ist, im geheimen aber selbst mit einigen Problemen zu kämpfen hat. Die Charaktere sind eigentlich ganz sympathisch und authentisch. Marlene wirkt zwar zu Beginn ziemlich kalt, aber das ändert sich mit der Zeit. Mir ist sie jedenfalls im Verlauf der Geschichte ans Herz gewachsen. Die anderen wirken eigentlich von Anfang an nahbar. Der Erzählstil ist vom Tempo her angenehm. Die Geschichte fließt förmlich dahin. Dabei wechselt die Handlung zwischen der Perspektive von Marlene und der von Alex hin und her. Dadurch wird die Geschichte noch dichter und spannender, da nicht nur auf die Handlungen, sondern auch die Gedanken und Gefühle der Protagonisten eingegangen wird. Und am Ende zu der Antwort auf die Frage führt, was einem im Leben wirklich wichtig ist.
Wunderbare Geschichte
Inhalt: Marlene Buchholz ist erfolgreiche Managerin in einem Unternehmen. Ihr ganzer Lebensinhalt ist die Arbeit. Gefühle lässt sie nicht zu und zeigt sich anderen gegenüber ebenfalls als gefühlskalt. Empathie? Was ist das? Der Firmenchef möchte sie gerne zu seinem Nachfolger berufen aufgrund ihrer guten Leistungen, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass sie auch mit den Mitarbeitern empathisch umgehen kann. Daher meldet er sie zu einem zweiwöchigen Achtsamkeitsseminar bei Alex Grow an. Marlene hält davon überhaupt nichts und geht nur widerwillig dorthin. Wird es Alex gelingen, Marlene auf den richtigen Weg zu bringen und ihr zu zeigen, was im Leben wirklich zählt? Meinung: Die Thematik des Buches hat mich direkt angesprochen. Ich selbst bin dem Thema Achtsamkeit gegenüber sehr ausgeschlossen, mache auch Yoga und von daher wäre so ein Seminar für mich total interessant. 🤩 Aber jemanden dorthin zu schicken, der das alles für Blödsinn hält, bringt zusätzlich Würze und machte mich sehr neugierig. 😃 Ich fand die Geschichte durchweg interessant und Marlenes Entwicklung und Erlebnisse haben mir gut gefallen. Dabei war es überraschend und realistisch. Das Buch zeigt außerdem, dass auch bei einem Achtsamkeitscoach nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, und er selbst auch mal Hilfe benötigt. Der Autor hat mit seinem Buch eine gelungene Mischung aus Humor und ernsten Themen geliefert, aber ohne Schwere. Obwohl am Ende noch ein paar Punkte offen waren, hat es mich diesmal nicht gestört, denn es hat sehr gut dazu gepasst. Ich habe das Buch mit einem Lächeln im Gesicht zugeklappt und es hat mir ein schönes und zufriedenes Gefühl hinterlassen. ❤️ Fazit: 4,5/5 Sternen Ich gebe sehr gerne eine Lese-Empfehlung
Karriere trifft auf Achtsamkeit.
Effiziente Karrieristin trifft auf desillusionierten Achtsamkeits-Guru. Das ist auf der einen Seite brüllend komisch, doch dann sind da auf der anderen Seite noch diese berührend leisen Szenen, die einen statt zu lachen eher schmunzeln oder auch nachdenken lassen. Und das macht es zu einem echten Lesevergnügen.
Eine Satire auf Selbstoptimierung, die trotzdem tiefer geht als erwartet 🧘♀️🎧✨
"Einatmen. Ausatmen."hat mich echt positiv überrascht 🎧💭 Maxim Leo nimmt die Achtsamkeits- und Coaching-Szene ziemlich scharf und teilweise auch sehr witzig auseinander, aber das Buch bleibt trotzdem ernst genug, um wirklich zum Nachdenken anzuregen. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und die Sprecherin war wirklich super angenehm – das hat total gut zur Geschichte gepasst 🤍 Marlene war mir am Anfang ehrlich gesagt eher unsympathisch, aber genau das hat ihre Entwicklung für mich so spannend gemacht. Mit der Zeit wurde sie immer greifbarer und am Ende richtig sympathisch. Nicht jede Wendung war für mich komplett realistisch und manche Rückblicke waren mir etwas zu ausführlich, aber insgesamt hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Der Schreibstil ist flüssig, die Geschichte vielschichtig, bewegend und gleichzeitig immer wieder humorvoll. Und das Cover? Eins der schönsten in meiner Hörbuch-Sammlung 🎨✨ Danke an NetGalley und den Argon Verlag für das bereitgestellte Hörbuch 🎧💌
Marlene ist sehr erfolgreich im Beruf, sie steht kurz davor die Stelle der CEO des Unternehmens übergeben zu bekommen, wären da nicht die negativen Rückmeldungen der Kolleginnen zu ihren sozialen Fähigkeiten. Sie wird kurzerhand von ihrem Chef in ein Retreat geschickt, das ihr helfen soll zu ihrer inneren Mitte zu finden und ihre Empathiefähigkeit zu steigern. Marlene hält überhaupt nichts von diesem Hokuspokus. Alex Grow ist der renommierte Leiter des Luxus-Retreats. Bereits der letzte Bundeskanzler wurde durch ihn gecoached. Doch was keiner weiß, Alex steckt in einer Sinnkrise, leidet unter Schlafstörungen und hat Probleme, eine feste Bindung einzugehen. Mit viel Humor, Situationskomik, aber such Ernsthaftigkeit und nahbaren Charakteren konnte mich das Hörbuch überzeugen und hat mich sehr gut unterhalten.
Schon nach den ersten Seiten von „Einatmen, ausatmen“ von Maxim Leo wusste ich: Dieses Buch wird mich auf eine etwas andere Art erwischen – und genau so kam es auch. Allein diese Konstellation ist schon so herrlich schräg, dass ich sofort drin war. Ich bin in diese Geschichte eingetaucht und habe mich plötzlich selbst dabei ertappt, langsamer zu lesen, bewusster zu denken – fast so, als würde das Buch mich selbst zum „Einatmen, Ausatmen“ bringen. Außerdem konnte ich in diesem Buch einige und interessante Stellen markieren. Was ich persönlich sehr mochte, war diese tolle Ausgangsidee: Eine emotional komplett abgeschottete Top-Managerin wird gezwungen, sich ausgerechnet mit Achtsamkeit auseinanderzusetzen – und landet bei einem Coach, der selbst alles andere als im Reinen mit sich ist. Marlene Buchholz fand ich als Figur faszinierend. Anfangs wirkt sie sehr kühl und stark kontrolliert. Und dann war da noch Alex! Ich mochte ihn sofort, gerade wegen seiner Widersprüche. Dieser angebliche „Seelenflüsterer“, der selbst von Panikattacken geplagt wird und dessen ganzes Lebensmodell auf wackligen Beinen steht – das ist so rein menschlich und ehrlich. Was mich überrascht hat, ist, wie liebevoll die Nebenfiguren gezeichnet wurden. Das verletzte Wildschwein (ja, wirklich!), der schüchterne Hausmeister und dieses dreizehnjährige Mädchen. Sie bringen so viel Herz mit in die Geschichte. Das fand ich toll. Sprachlich ist das Ganze einfach ein kleiner Genuss, wie ich finde. Der Humor ist manchmal trocken, dann wiederum herrlich absurd – ich musste oft lachen. Wenn ich überhaupt eine Kleinigkeit zu meckern hätte, dann vielleicht, dass manche Entwicklungen am Ende ein kleines bisschen zu rund wirken. Ich hätte mir an der einen oder anderen Stelle noch etwas mehr Reibung oder Ungewissheit gewünscht. Ich habe dieses Buch zugeschlagen und dann hatte ich sofort das Bedürfnis, jemandem davon zu erzählen – weil es mich einfach nicht losgelassen hat. Fazit: Ich hätte nicht gedacht, dass mich ein Roman über Achtsamkeit, Managerleben und Sinnsuche so sehr berühren würde – aber „Einatmen, ausatmen“ von Maxim Leo hat mich komplett überrascht und begeistert.
Ein nettes Buch. Vielversprechendes Setting, ein paar interessante Charaktere und philosophische Ansätze.
Letztlich geht es immer um die Frage „was erwarte/will ich vom Leben und wie kann ich das erreichen“. Marlene, designierte CEO eines großen Unternehmens, soll bei einem Achtsamkeits-Retreat Empathie lernen. Sie hält Atmen, Yoga & Co. (natürlich) für Humbug, will sich aber aus Karriere-Kalkül darauf einlassen, denn nur so wird sie den ersehnten Job bekommen. Angenehm zu lesen, keine Überraschungen.




















































