Mütter, Väter und Täter
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Description
Siri Hustvedts Themen in dieser neuen, sehr persönlichen Sammlung von erstaunlichen Essays reichen von der Natur von Erinnerung und Zeit bis zu dem, was wir von unseren Eltern erben, und sie erweitern ihre bekannten Forschungsgebiete: Feminismus, Psychoanalyse, Neurowissenschaften, die Kunst, das Denken und das Schreiben. An lebendig erzählten Beispielen aus ihrer privaten Familiengeschichte und Lebenserfahrung zeigt Hustvedt, wie porös die Grenzen zwischen uns und den anderen, zwischen Kunst und Betrachter, zwischen dem Ich und der Welt sind. Und so privat diese abwechslungsreiche Reise durch die unterschiedlichsten Themenfelder erscheint, so universell ist sie letztlich – ein vorläufiges Fazit von Siri Hustvedts lebenslanger Auseinandersetzung mit der Frage, wie wir funktionieren und was uns als Menschen zusammenhält.
Book Information
Author Description
Siri Hustvedt wurde 1955 in Northfield, Minnesota, geboren. Sie studierte Literatur an der Columbia University und promovierte mit einer Arbeit über Charles Dickens. Bislang hat sie sieben Romane publiziert. Mit Was ich liebte hatte sie ihren internationalen Durchbruch. Zuletzt erschienen Die gleißende Welt, Damals und Ghost Stories, ein Buch der Erinnerung an ihren verstorbenen Mann Paul Auster. Zugleich ist sie eine profilierte Essayistin. Bei Rowohlt liegen u. a. die Essaybände Nicht hier, nicht dort, Leben, Eine Frau schaut auf Männer, die auf Frauen schauen und Mütter, Väter und Täter vor.
Posts
In dieser Essay-Sammlung schreibt Siri Hustvedt über die Frau in der Gesellschaft, über internalisierte Misogynie, über Kämpfe, Feminismus. Die Betrachtung beginnt im Privaten, zeigt welche Enflüsse Familie und Erziehung haben, geht weiter über Politik, Wissenschaft, Psychologie, Literatur, Kunst, und obwohl wenig davon neu ist, ist es jedes Mal wieder bedrückend, diese Tatsachen schwarz auf weiß zu lesen. Tatsachen die klar benennen, wie lange weiblich gelesene Personen „Beiwerk“ waren, wie lange sie unbeachtet blieben und immer noch sind. Wie lange gekämpft wurde um Beachtung, um Schutz, um Gerechtigkeit, um Gleichberechtigung und dass diese Errungenschaften derzeit wieder arg in Gefahr sind. Ein großartiges Buch das ich euch allen empfehlen möchte oder um es mit den Worten der Autorin zu sagen: „Wir sind nicht nur, was wir essen; wir sind auch, was wir lesen.“ (S.166)
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Siri Hustvedts Themen in dieser neuen, sehr persönlichen Sammlung von erstaunlichen Essays reichen von der Natur von Erinnerung und Zeit bis zu dem, was wir von unseren Eltern erben, und sie erweitern ihre bekannten Forschungsgebiete: Feminismus, Psychoanalyse, Neurowissenschaften, die Kunst, das Denken und das Schreiben. An lebendig erzählten Beispielen aus ihrer privaten Familiengeschichte und Lebenserfahrung zeigt Hustvedt, wie porös die Grenzen zwischen uns und den anderen, zwischen Kunst und Betrachter, zwischen dem Ich und der Welt sind. Und so privat diese abwechslungsreiche Reise durch die unterschiedlichsten Themenfelder erscheint, so universell ist sie letztlich – ein vorläufiges Fazit von Siri Hustvedts lebenslanger Auseinandersetzung mit der Frage, wie wir funktionieren und was uns als Menschen zusammenhält.
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Author Description
Siri Hustvedt wurde 1955 in Northfield, Minnesota, geboren. Sie studierte Literatur an der Columbia University und promovierte mit einer Arbeit über Charles Dickens. Bislang hat sie sieben Romane publiziert. Mit Was ich liebte hatte sie ihren internationalen Durchbruch. Zuletzt erschienen Die gleißende Welt, Damals und Ghost Stories, ein Buch der Erinnerung an ihren verstorbenen Mann Paul Auster. Zugleich ist sie eine profilierte Essayistin. Bei Rowohlt liegen u. a. die Essaybände Nicht hier, nicht dort, Leben, Eine Frau schaut auf Männer, die auf Frauen schauen und Mütter, Väter und Täter vor.
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In dieser Essay-Sammlung schreibt Siri Hustvedt über die Frau in der Gesellschaft, über internalisierte Misogynie, über Kämpfe, Feminismus. Die Betrachtung beginnt im Privaten, zeigt welche Enflüsse Familie und Erziehung haben, geht weiter über Politik, Wissenschaft, Psychologie, Literatur, Kunst, und obwohl wenig davon neu ist, ist es jedes Mal wieder bedrückend, diese Tatsachen schwarz auf weiß zu lesen. Tatsachen die klar benennen, wie lange weiblich gelesene Personen „Beiwerk“ waren, wie lange sie unbeachtet blieben und immer noch sind. Wie lange gekämpft wurde um Beachtung, um Schutz, um Gerechtigkeit, um Gleichberechtigung und dass diese Errungenschaften derzeit wieder arg in Gefahr sind. Ein großartiges Buch das ich euch allen empfehlen möchte oder um es mit den Worten der Autorin zu sagen: „Wir sind nicht nur, was wir essen; wir sind auch, was wir lesen.“ (S.166)




