Auf der Kippe

Auf der Kippe

Hardback
3.981

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Description

»Wenn ich jetzt mit dem Bereuen anfrage, höre ich nicht wieder auf.«

Als die Erde bebt, irrt Annie hochschwanger durch den IKEA von Portland. Wie durch ein Wunder überlebt sie das große Beben und kämpft sich zurück in die Stadt. Aber will sie auch zurück in ihr altes Leben?

Mit unbestechlichem Witz und großer emotionaler Kraft erzählt Emma Pattee in ihrem Debütroman von aufgeschobenen Träumen, von Mutterschaft, zarter Liebe und dem, was uns am Ende weitergehen lässt.

»Mit Auf der Kippe kündet sich eine starke literarische Stimme an.« Vogue

»Ein schnell getaktetes, perfekt abgestimmtes Debüt! Annies eindringliche Stimme klingt reumütig, zart und doch immer entschlossener.« The Guardian

» Auf der Kippe glänzt durch Witz, Eleganz und das Aufblitzen von Menschlichkeit im Angesicht einer Katastrophe. Mit dieser Autorin wird noch zu rechnen sein!« Literary Hub

»Pattees Darstellung von Portland nach dem Erdbeben wirkt erfrischend realistisch, ihre ungeschönten Beschreibungen von Ehe und vom Mutterwerden treffen ins Mark. Schockierend und voller Wärme, dieser Roman hinterlässt einen bleibenden Eindruck.« Publishers Weekly

»Jede dieser wunderbaren Zeilen pulsiert vor Humor, Liebe, Leid und dem Schrecken, den Menschen einander antun können, wenn das Unvorstellbare geschieht. Emma Patte hat ein umwerfendes Debüt geschrieben!« Jessica Knoll

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
256
Price
22.70 €

Author Description

Emma Pattee ist Autorin und Journalistin. Ihre Texte über den Klimawandel und seine Auswirkungen erscheinen in The Atlantic, The New York Times, The Washington Post, The Guardian, Wired, Newsweek und vielen anderen Medien. Sie lebt mit ihrem Partner und zwei Kindern in Oregon. Auf der Kippe ist ihr erster Roman.

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Annie ist im neunten Monat schwanger und fragt sich, warum sie sich das gerade antut. Sie steht im IKEA in Portland, Oregon, und will ein Kinderbett kaufen. Sie streitet sich mit einer Verkäuferin, schafft es nicht, den sperrigen Karton auf ihren Einkaufswagen zu hieven, als plötzlich ein Jahrhunderterdbeben die US-Westküste erschüttert. Annie überlebt nahezu unverletzt und entkommt dem Chaos des zerstörten Gebäudes. Ihre Handtasche mit Handy, Autoschlüssel und Geld liegt im IKEA begraben. Ohne Möglichkeit, ihren Mann zu erreichen und in einer Stadt, die im Chaos versinkt, erkennt sie, dass ihr nichts anderes übrig bleibt, als sich zu Fuß durchzuschlagen. Das ist die Prämisse des packenden Debütromans von Emma Pattee. Die Journalistin, dir selbst in Portland lebt, hat intensiv recherchiert, was die seit Jahren erwartete Katastrophe in ihrer Stadt anrichten würde. Doch Tilt ist nicht nur ein äußerst realistischer Katastrophenroman. Auf ihrem Weg durch die Trümmer Portlands entpuppt sich die Protagonistin Annie als wunderbar clevere und zynische Millenial, die in gut eingearbeiteten Rückblicken reflektiert, wie sie an diesen Punkt ihres Lebens gekommen ist – und angesichts der Zerstörung um sie herum darüber nachdenkt, welche Banalitäten ihr noch vor wenigen Stunden unglaublich wichtig waren. Das Leben als Erwachsene? "It's like life is this powerful river, of doing laundry and buying groceries and driving to work and scrolling on my phone and the weekends are so short. Amen. Was macht ein Zuhause aus? "We fill them with dirt and dust and dishes and cat hair. Spend all of our time looking on big and small screens at other people's homes, wishing they were ours. Drive to places like IKEA in hopes that our homes will look more like the homes on our screens." Auf ihrem Weg durch die Trümmer der Stadt erlebt Annie menschliche Verzweiflung, Wut, Güte und Freundlichkeit. Sie wird mit allen Facetten des Menschseins konfrontiert. Dieser Roman ist bewegend, schonungslos und inspirierend. Man ist ergriffen und lacht plötzlich ein paar Zeilen weiter laut auf, weil Annie über die Absurdität ihrer Situation nachdenkt. In sengender Hitze, in Flip-Flops, ohne Wasser, hochschwanger. Allen, die englischsprachige Podcasts hören, kann ich (vor oder nach der Lektüre des Buches) das Interview mit Emma Pattee im Podcast "First Edition" wärmstens empfehlen, in dem sie über ihr Leben in Portland, ihren Schreibprozess und ihre Recherchen für das Buch spricht.

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"How do I explain a home to you, Bean? We fill them with dirt and dust and dishes and cat hair. Spend all our time looking on big and small screens at other people’s homes, wishing they were ours. Drive to places like IKEA in hopes that our homes will look more like the homes on our screens." The book is based on the 37% chance that a magnitude 8 or 9 earthquake will strike the Pacific Northwest in the next 50 years. Emma Pattee meticulously researched the potential impact on Portland. Annie is nine months pregnant and shopping for a crib at IKEA when a massive earthquake hits Portland, Oregon. With no power or phone service, she walks across destroyed Portland, experiencing the best and worst of humanity, reflecting on her life and preparing for motherhood. I liked the idea of the earthquake as a metaphor. Annie's story is about the forces that move us and shape our lives. Annie feels out of control of her own life. Her dreams are unrealised, nothing has gone the way she planned or imagined. She fancied a guy, but ultimately ended up with another. She got pregnant not really by trying, but also not by not trying. She clearly feels like her life is something that just happens to her. It was an easy read that kept me interested throughout, but I am really unsatisfied with the ending. Open endings can be great for some stories, but I didn't like it for this one.

5

Einfach nur wow - man kann es nicht aus der Hand legen! Das Thema ist nicht meines und doch bin ich so geflasht

Ich weiß wirklich nicht, wie ich meinen Eindruck zu diesem Debüt von Emma Pattee, übersetzt von Stefanie Jacobs aufschreiben soll. Ich habe noch nie sowas gelesen, soviel ist klar. Die Story ist schnell erzählt. Annie, 37. Schwangerschaftswoche, will bei Ikea ein Kinderbett kaufen, als die Erde plötzlich bebt. Es ist ein großes und starkes Erdbeben. Annie überlebt wie durch ein Wunder und mit Hilfe. Nun irrt sie durch die Stadt auf der Suche nach ihrem Partner. Wir erfahren immer abwechselnd von Annies Erlebnissen, während sie sich vorankämpft und von ihrem früheren Leben. So viel Leid und Elend und Perspektivlosigkeit wie ich hier schon auf den ersten Seiten erlebe, gibt es wohl selten in Büchern. Aber noch seltener dürfte dabei sein, dass der Schreibstil mich bei all dem kichern lassen will. Das fühlt sich so falsch an und doch so richtig. Schonungslos geht Emma Pattee mit der Rolle der Mütter ins Gericht und flicht dabei geschickt Gesellschaftskritik ein. Gleichzeitig halte ich aber auch den Atem an ob so einem für mich realistischen Szenario nach einem großen Erdbeben. Aufhören zu lesen? Unmöglich. Ihr solltet also etwas Zeit mitbringen, wenn ihr anfangt… denn erst wenn die letzte Seite verschlungen ist, werdet ihr wie aus einem Fiebertraum erwachen und euch fragen „was bitte war das?!“ und „wo gibt es mehr davon?“ Verstörend, augenöffnend, neuartig, krass spannend und absolut wild… 5/5 ⭐️

3.5

"Da ja eh bald die Welt untergeht, sollen wir einfach darauf scheißen und Pizza bestellen?" [S. 88] Eigentlich wollte Annie, schwanger in der 37. Woche, bloß ein Babybett kaufen, als der IKEA aufgrund eines starken Erdbebens über ihr zusammenbricht. Inmitten des Endzeitszenarios, welches sich in den Straßen der Großstadt vor ihr auftut, versucht sie sich zum Vater ihres Kindes durchzuschlagen und erfährt auf ihrem Weg menschliches und unmenschliches, während sie an ihre psychischen und physischen Grenzen kommt, stets den Gedanken an ihren "Krümel" im Hinterkopf. Hab ich ganz gern gelesen.

3

Erdbeben und schwanger

Habe mir das Buch gekauft, da es überall hoch gelobt wurde und es ganz spannend klang. Liest sich auch flüssig und die Situation kann auch mehr als beängstigend sein. Aber….. es hat mich nicht gekriegt. Ist für mich dahin geplätschert und ich bin am Schluss auch viel drüber geflogen. Ende war auch eher naja. Für mich keine Empfehlung da gibt es bessere Dystopische Romane.

5

Der Roman spielt in Portland, Oregon. Annie, hochschwanger, will gerade bei IKEA ein Babybett kaufen, als ein massives Erdbeben alles um sie herum verwüstet. Annie versucht, in den Ruinen der Stadt zu ihrem Mann Dom zu gelangen. Pattee beschreibt die unmittelbare Zeit nach der Katastrophe extrem beklemmend. Verletzt, unsicher, dreckig und verzweifelt, bahnt Annie sich ihren Weg durch zerstörte Häuser und Straßen und blickt dabei immer wieder zurück auf ihr Leben in den vergangenen Monaten und Jahren. Der Fokus liegt hier auf der Psychologie der Krise. Wie verhalten wir uns, wenn alle sozialen Sicherungen und die Grundpfeiler der Zivilisation plötzlich wegfallen? "Auf der Kippe" ist ein toll geschriebener, intensiver Roman, eine spannende Studie über Resilienz, menschliche Abgründe und die Hoffnung, die selbst in den Trümmern noch zu finden ist.

4.5

Tolle Geschichte. Ein hochschwangere Frau gerät im Ikea in Portland in ein schweres Erdbeben. Auf dem Weg durch die vom Beben schwer getroffene Stadt lernen wir Annie und ihr Leben vor dem Erdbeben durch Rückblicke immer mehr kennen. Es folgt die Annäherung aus der Vergangenheit bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt. Wenn Annie ihr Leben hinterfragt hat, das Erdbeben zwingt sie dazu alles auf Null zu setzen. Wie schnell sich ein Leben durch solch ein Ereignis verändern kann. Die Geschichte wird mit viel Humor erzählt, aber am Schluss bleibe ich irgendwie betroffen zurück. Wow. Von mir eine absolute Leseempfehlungen. Ich habe den Roman in der englischen Originalausgabe „Tilt“ gelesen.

5

Plötzlich bebt die Erde, überall Chaos, Trümmer und Verletzte. Mittendrin steckt Annie, in der 37. Woche schwanger. Endlich hatte sie sich aufgerafft, die nötigen Besorgungen für das Kind zu machen und war zum IKEA gefahren, um ein Babybett zu kaufen. Mit dem Kindsvater war sie am Abend zuvor im Streit auseinander gegangen. Hineingeworfen in diese Situation begleite ich Annie in dieser Ausnahmesituation, die in den Trümmern von IKEA in einem Industriegebiet startet und sie auf der Suche nach ihrem Mann in Richtung Innenstadt führt. Immer die Straße entlang, links und rechts Zerstörung und überall Menschen, die genauso verzweifelt wie sie in der unerträglichen Hitze des Tages nach ihren Liebsten suchen. Das eingestürzte Schulgebäude, eingestürzte Brücken, pure Ratlosigkeit. Doch Annie will es unbedingt schaffen, spricht mit dem Kind, das sie in sich trägt und Krümel nennt. Erzählt ihm von seinem Vater, vom Kennenlernen, vom Auseinanderdriften und Zusammensein, vom Mutterwerden, von Existenzangst und Lebensträumen. Sie schleppt sich von Straße zu Straße, der schwangere Körper eine zusätzliche Last, der Durst in der Hitze einfach überwältigend. Zusammenhalt schlägt um in Überlebensmodus, überall wird geplündert, viele zeigen ihr wahres Gesicht. Doch auch Annie kämpft mit dem Instinkt eines Tieres, bereit, alles für ihr ungeborenes Kind zu tun. Was für ein Buch, was für ein Ende. Ich habe den Atem angehalten!

4

Super fesselnd

Das Buch hat mich wirklich von Anfang an in seinen Bann gezogen - sowohl durch die Story & Spannung, aber vor allem auch durch den Humor und die Art der Protagonistin, mit deren Gedanken ich (vor allem in den Rückblicken) sehr mitfühlen konnte.

4

Hat mich von Seite 1 an in den Bann gezogen. Toller Schreibstil, spannend, aufwühlend und mitreißend.

4

Eigentlich wollte ich 5 Sterne geben aber das Ende hat die Geschichte leider nicht rund gemacht.

1

Tilt I picked this one up for a Goodreads challenge, but it really wasn’t my cup of tea. The writing is fine, and I can see why some readers would connect with it, but it just didn’t click for me personally. Still, I can appreciate the themes it explored even if it wasn’t the type of story I usually enjoy. Favorite Quotes: “Sometimes the ground shifts beneath you before you realize you were even standing on a fault line.” “The tilt isn’t the fall it’s the warning.” Not bad, just not for me.

2

Hörbuch konnte nicht begeistern. Guter Start aber dann nur innerer Monolog während die realen Aspekte der Erdbebebens kaum eine Rolle spielen die Protagonistin sich als immer unbeliebter herausstellt und das ganze relativ offen endet. Flop!

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