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Der 18jährige Torran verschwindet 1997 spurlos aus einem Hotel in Manali, im indischen Himalaya. Seine Eltern suchen nach ihm aber ohne jeden Erfolg. Als sieben Jahre später Esther, die Cousine von Torran, einen neuen Hinweis hat, begeben sich Anne, Torrans Mutter, und Esther auf eine erneute Suche nach ihm. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg durch entlegene Täler, treffen auf ganz unterschiedliche Menschen und finden Antworten. Die Spur führt ins Sunshine House, eine Gemeinschaft, die Torran eventuell bei sich aufgenommen hat. Ein berührender Roman, der ohne Kitsch und Klischee auskommt und mitten ins Herz trifft. Anne ist nicht mehr sie selbst. Die Suche nach Torran bestimmt ihr Leben, hat sie ausgezehrt, bis sie irgendwann resigniert. Mit Esther begibt sie sich erneut auf die Suche, zu ihr hat sie allerdings eine eher komplizierte Beziehung. Anne plagen Schulgefühle, dann hat sie wieder Hoffnung. Die Suche nach Torran wird für die Frauen eine Suche nach sich selbst. Spannend war für mich, dass es einige westliche Reisende gibt, die in Indien verschwinden. Warum ist nicht immer klar. So können sie Opfer von Kriminalität geworden sein oder wollen einfach nicht gefunden werden, sind Aussteiger. Die Naturbeschreibung fand ich hier richtig stark. Der Roman glänzt für mich durch die bildgewaltige Beschreibung, Emotionen und auch durch das vordergründige Thema Selbstfindung. Empfehle ich euch sehr gern weiter.
Jun 30, 2025
Der 18jährige Torran verschwindet 1997 spurlos aus einem Hotel in Manali, im indischen Himalaya. Seine Eltern suchen nach ihm aber ohne jeden Erfolg. Als sieben Jahre später Esther, die Cousine von Torran, einen neuen Hinweis hat, begeben sich Anne, Torrans Mutter, und Esther auf eine erneute Suche nach ihm. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg durch entlegene Täler, treffen auf ganz unterschiedliche Menschen und finden Antworten. Die Spur führt ins Sunshine House, eine Gemeinschaft, die Torran eventuell bei sich aufgenommen hat. Ein berührender Roman, der ohne Kitsch und Klischee auskommt und mitten ins Herz trifft. Anne ist nicht mehr sie selbst. Die Suche nach Torran bestimmt ihr Leben, hat sie ausgezehrt, bis sie irgendwann resigniert. Mit Esther begibt sie sich erneut auf die Suche, zu ihr hat sie allerdings eine eher komplizierte Beziehung. Anne plagen Schulgefühle, dann hat sie wieder Hoffnung. Die Suche nach Torran wird für die Frauen eine Suche nach sich selbst. Spannend war für mich, dass es einige westliche Reisende gibt, die in Indien verschwinden. Warum ist nicht immer klar. So können sie Opfer von Kriminalität geworden sein oder wollen einfach nicht gefunden werden, sind Aussteiger. Die Naturbeschreibung fand ich hier richtig stark. Der Roman glänzt für mich durch die bildgewaltige Beschreibung, Emotionen und auch durch das vordergründige Thema Selbstfindung. Empfehle ich euch sehr gern weiter.
Jun 30, 2025








