Munk

Munk

Hardback
3.7348

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Description

Geistreich, tiefsinnig, humorvoll – Bestsellerautor Jan Weiler schreibt über die Liebe

Erfolgreich und allein – so steht der Architekt Peter Munk mit 51 Jahren da. Beziehungsweise liegt da, mit einem Herzinfarkt auf der Rolltreppe in der dritten Etage eines Kaufhauses. Er überlebt, doch es gibt niemanden, den er vom Krankenhaus aus benachrichtigen möchte. In der Rehaklinik trägt sein Therapeut ihm auf, in seiner Selbsterforschung bei den Menschen zu beginnen, die ihn zu dem Mann gemacht haben, der er ist. Und so blickt Peter Munk erstmals auf die dreizehn Frauen seines Lebens und auf die Lektion, die er von jeder einzelnen gelernt hat. Mit überraschendem Ausgang.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Hardback
Pages
384
Price
24.70 €

Author Description

Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, ist Journalist und Schriftsteller. Er war viele Jahre Chefredakteur des SZ Magazins. Sein erstes Buch »Maria, ihm schmeckt's nicht!« gilt als eines der erfolgreichsten Debüts der letzten Jahrzehnte. Es folgten unter anderem »Antonio im Wunderland«, »Mein Leben als Mensch«, »Das Pubertier«, »Älternzeit« und die Kriminalromane um den überforderten Kommissar Martin Kühn. Auch seine Romane »Der Markisenmann« und »Munk« standen monatelang auf der Bestsellerliste. Neben seinen Romanen verfasst Jan Weiler zudem Kolumnen, Drehbücher, Hörspiele und Hörbücher, die er auch selbst spricht. Er lebt in München und Umbrien.

Posts

68
All
4

Das hat mir wirklich gut gefallen. Sehr kurzweilig, eine schöne Idee. Ich denke oft darüber nach wie einen die verschiedenen Lieben prägen, nach dem Buch noch einmal mehr. Sehr liebenswürdiger Protagonist.

4

Uih, das hat etwas mit mir gemacht und mich zum Grübeln gebracht... Super schön erzählt mit unerwartetem Ende.

Uih, das hat etwas mit mir gemacht und mich zum Grübeln gebracht... Super schön erzählt mit unerwartetem Ende.
3

Vorweg, ich habe "Der Markisenmann" von Jan Weiler sehr gefeiert, der Roman war eines meiner Highlights im letzten Jahr. Daher habe ich mich sehr auf "Munk" gefreut, der vor einer Woche herauskam. Nun ist es leider so, dass der Roman aus einem Fortsetzungsoman in der NZZ entstanden ist und das merkt man ihm auch an. Es ist eine Aneinanderreihung von Frauengeschichten in dem Leben von Munk mit verbindenden Elementen. Peter Munk erleidet einen Herzinfarkt und der Arzt in der Rehaklinik, einer überaus noblen Klinik, bittet ihn sich über die Beziehungen in seinem Leben Gedanken zu machen. "Denn waren nicht die wichtigen Beziehungen des Lebens jene, in denen man sich am meisten spürte?" Munk macht eine Bestandsaufnahme und kommt auf 13 Frauen, denn seine Eltern und seine Schwester hält er für unwichtig. Dabei, das merkt man sehr schnell, ist der Vater die Figur die ihn am meisten geprägt hat. Was nun folgt sind die episodenhaften Frauengeschichten in seinem Leben. Wird Munk vom Autor als sehr liebenswert und nett, kultiviert und aufmerksam dargestellt, schleicht sich bei mir immer mehr das Gefühl des Unwohlseins ein. Der tolle Architekt, der Ästhet, der Kunstkenner und Möbeldesign-Schätzer. Reich ist er, schön ist er und natürlich großzügig. Ich würde den Menschen Munk wahrscheinlich mögen, wenn es ihn gäbe, aber ich mag die Darstellung dieser Männlichkeit nicht. Er Ach so toll, und letztendlich waren doch die Frauen am Scheitern der Beziehung Schuld und eine Me-to Debatte wollen diese Frauen auch nicht. Was toll war, war wieder der humoristische Schreibstil, der hat mir gefallen. Das Buch kann ich leider nicht wirklich empfehlen, es sei denn man möchte leichte, gut formulierte Geschichten lesen, die einiges an Wortwitz beinhalten, aber inhaltlich wenig hergegeben.

1

Munk konnte mich leider nicht überzeugen. Obwohl das Buch knapp 400 Seiten umfasst, habe ich ungewöhnlich lange dafür gebraucht. Normalerweise lese ich Bücher dieser Länge innerhalb von ein bis zwei Tagen, hier jedoch fiel mir das Weiterlesen von Anfang an schwer. Viele Leser*innen beschreiben Munk als tiefgründig und lebensnah, teilweise wird es sogar mit Werken wie Das Café am Rande der Welt verglichen. Gerade dieser Vergleich hatte bei mir Erwartungen geweckt, da mir dieses Buch sehr gefallen und viel mitgegeben hat. Munk hingegen hat mich weder emotional noch inhaltlich erreicht. Die Geschichte ist eher eine ruhige Erzählung als ein klassischer Roman, doch trotz dieser Form konnte sie mich nicht fesseln. Ich empfand die Handlung als langatmig und wenig greifbar. Den erhofften Mehrwert oder nachhaltige Denkanstöße habe ich leider nicht gefunden auch wenn ich die Message, die das Buch übermitteln sollte, verstanden habe. Obwohl ich Bücher nur sehr ungern abbreche, war ich bei Munk mehrfach kurz davor. Am Ende blieb bei mir eher das Gefühl der Erleichterung, das Buch beendet zu haben, als echte Zufriedenheit. Sicherlich ist dies ein Buch, das bei anderen Leser*innen Anklang findet, Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Für mich persönlich war es jedoch enttäuschend und schlicht nicht das Richtige.

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4

Ein schöner, leichter Roman mit Tiefgang

Ein schöner, leichter Roman mit Tiefgang
3.5

Wenig Inhalt, aber sehr gut geschrieben

Ich lese gerne Bücher von Jan Weiler, denn wenn jemand schön schreiben und Bilder im Kopf erzeugen kann, dann er. Auch in "Munk" gelingt es ihm das wieder, ein Genuss beim Lesen. Worum geht es? Um Munk, einen Architekten Anfang 50, der nach einem Geschäftstermin in Zürich auf der Rolltreppe eines Einkaufszentrums umkippt, Herzinfarkt. Er überlebt knapp und während der anschließenden Reha bittet ein Therapeut ihn, seine Beziehungen zu Frauen zu durchleuchten. Sein Herz sei völlig gesund, es muss am emotionalen Stress liegen, dass er den Infarkt bekommen hat. Munk macht sich an die Arbeit und erzählt von über einem Dutzend Frauen, die er geliebt hat, die ihn geliebt haben, die er verlassen hat, die ihn verlassen haben. Wie gesagt ist Jan Weiler ein begnadeter Erzähler, so dass auch ohne viel Handlung eine schöne Geschichte erzählt wird. Alles in allem ein gutes Buch, etwas mehr Handlung oder ein besseres Ende hätten aber nicht geschadet.

3

Amüsant, unterhaltsam, mit dem Einen oder Anderen interessanten Gedanken, aber trotzdem kein Buch, das man gelesen haben muss.

Ich mochte den Schreibstil sehr gern. Die lockere, humorvolle Art des Autors hat mich dazu gebracht, das Buch zu Ende zu lesen. Inhaltlich fand ich das Buch eher so mittel. Die Idee, nach einem Schlaganfall das eigene Leben zu rekapitulieren, gefiel mir gut. Die Umsetzung und das episodenhafte Erzählen, lagen mir dann nicht so sehr, aber das ist Geschmackssache. Zudem hatte ich das Problem, dass ich die Hauptfigur Peter, je weiter ich mit dem Roman kam, immer schwerer ertragen konnte. Er erschien mir stellenweise sehr egozentrisch und überheblich. Und was ist das bitte für ein Ende? Ich bin ehrlich enttäuscht. Fazit: Gut für Zwischendurch, aber kein Buch, das einem nachhaltig in Erinnerung bleiben wird.

4

Kurzweilig, nachdenklich und humorvoll

Mein 2. Buch von Jan Weiler nach dem Markisenmann. Ein erfolgreicher Architekt bekommt einen Schlaganfall. In der Rehaklinik bekommt er vom Therapeuten den Auftrag, sich mit den Menschen zu beschäftigen, die ihn maßgeblich beeinflussten. Peter Munk erstellte daraufhin eine Liste mit seinen bisherigen Freundinnen, die er akribisch abarbeitete und dadurch mehr von sich erfuhr. Diese interessante Geschichte erzählt Jan Weiler ungemein kurzweilig, humorvoll, bisweilen auch nachdenklich.

4

"Munk" ist ein kurzweiliger Unterhaltungsroman mit tiefgründigen und zugleich humorvollen Passagen über die Einsamkeit in Munks Leben, seine gescheiterten Beziehungen und seinem enormen beruflichen Erfolg. Durch Jan Weilers flüssigen Schreibstil schlittert man in diesem Roman von Beziehung zu Beziehung und kommt durch die lebendigen Beschreibungen von Situationen und Gedanken aus dem Schmunzeln kaum heraus. Ein schönes Buch für Zwischendurch.

3

Beziehungsrückblick Mitten auf der Rolltreppe eines Kaufhauses bricht der 51jährige Stararchitekt Peter Munk zusammen und erleidet einen Herzinfarkt. Eigentlich ist er viel zu jung für sowas, ernährt sich gesund und treibt Sport. Wie kann das sein? Er überlebt und sucht sich für seine Rehamaßnahme das Mönchhof Resort im Schwarzwald aus, ein Fünfsternehotel mit Beautyfarm und Wellnessoase und einer versteckten medizinischen Abteilung, eine Einrichtung also, die sich nicht so sehr nach Krankenhaus anfühlen sollte und nur wohlhabende Klientel zu seinen Gästen zählt. Der Klinikpsychologe gibt Munk die Aufgabe über die Beziehungen in seinem Leben nachzudenken. Was hat er gelernt? Wie war der Einfluss dieser Menschen auf sein weiteres Leben? Nach anfänglichem Zögern nimmt Peter Munk diese Aufgabe dann doch sehr ernst , macht eine Liste mit all den gescheiterten Liebesbeziehungen seines Lebens, 13 an der Zahl, und denkt ausführlich über jede dieser Frauen nach. Er denkt darüber nach, wie er zu dem Mann wurde, der er geworden ist und wie er immer versucht hat bloß nicht zu werden wie sein Vater. Es folgt eine Aneinanderreihung der Verflossenen. Jede Frau hat ihre Geschichte. Sie alle sind sehr unterschiedlich und so unterhaltsam es zu lesen war, fehlte es mir allein durch die Vielzahl der Geliebten deutlich an Tiefe. Kaum ist man zur nächsten Frau übergegangen, hat man die Geschichte der Vorangegangenen schon fast wieder vergessen. Auch das Ende der Geschichte hat mich nicht überzeugen können. Leider nur Durchschnitt oder wie sagt man so schön: Man kann es lesen, muss es aber nicht.

4

Nach dem „Markisenmann“ war ich schon ganz gespannt auf das neue Buch von Jan Weiler. Wie immer leicht und flüssig geschrieben und zeigt uns mal die andere Seite von „vergeigten „ Beziehungen. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen.

5

MUNK Jan Weiler Der 51-jährige Peter Munk erleidet im Kaufhaus, auf der Rolltreppe, einen Herzinfarkt. Als er nach einer Bypass-Operation im Krankenhaus wieder zu sich kommt, ist er fassungslos. Wie konnte ausgerechnet ihm so etwas passieren? Peter lebt gesund, treibt regelmäßig Sport, ist weder übergewichtig noch führt er ein ausschweifendes Leben. Doch zum ersten Mal in seinem Leben wird ihm bewusst, wie allein er eigentlich ist: Er war nie verheiratet, wollte keine Kinder und pflegt kaum Freundschaften. Selbst seinen Kollegen im Architekturbüro möchte er nicht erzählen, dass er dem Tod gerade noch einmal entkommen ist. Kurzentschlossen nimmt er sich Urlaub und bucht einen Aufenthalt in einem luxuriösen Fünf-Sterne-Hotel im Schwarzwald. Sauna, Pool und gesundes Essen - das, so denkt er, wird ihm guttun. Dort angekommen, bekommt er von einem Therapeuten die Aufgabe, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen, insbesondere mit seinen ehemaligen Liebesbeziehungen. Akribisch, wie er nun einmal ist, widmet sich Peter bei langen Spaziergängen jeder einzelnen Dame aus seiner Vergangenheit. Wir begleiten ihn auf eine Reise zurück in sein Teenager-Leben, treffen auf seine früheren „Lieben“ - die diesen Titel nicht immer verdienen - und erleben dabei zahlreiche bewegende, humorvolle und manchmal auch skurrile Rückblicke. Nach dem großartigen Buch „Der Markisenmann“ musste ich Jan Weilers neuesten Roman unbedingt lesen - und ich kann direkt sagen: Ich wurde nicht enttäuscht. Peter Munk war mir sofort sympathisch. Seine Gedanken und Werte spiegeln oft auch meine eigenen wider, und ich habe mehr als einmal über ihn schmunzeln müssen. Obwohl ich ein wenig Zeit brauchte, um in die Geschichte hineinzufinden, konnte ich das Buch schließlich kaum mehr aus der Hand legen. Fazit: Spannend, tiefgründig, humorvoll - und endlich mal wieder eine „ganz andere Geschichte“. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

3.5

Peter Munk blickt nach einem Herzinfarkt auf seine früheren Beziehungen zurück, um herauszufinden was ihm im Leben fehlt und ihn geprägt hat. Jede Beziehung wird rückblickend ehrlich und humorvoll durchleuchtet. Es gab einige Längen und das Ende hätte man sich sparen können. Alles in allem: ganz nette Unterhaltung.

4

Ich ziehe einen Stern ab für den Schluss, warum ein Perspektivwechsel, der an der Identität des Ich Erzähler zweifeln lässt? Der Rest ist einfach grosser feiner Ironischer Humor und Herzschmerz.

4

Kurzweilig, spannend und leider ein für mich unglaubwürdiges und triviales Ende.

Entgegen vieler positiver Rezensionen hat mir " Der Markisenmann" nicht sonderlich gefallen, wenngleich ich das Thema und Weilers Schreibstil sehr gemocht habe. "Munk" wiederum hat mich begeistert, bis auf die letzten 23 Seiten. Ein banales, unglaubwürdiges Ende. Schade ! Allein die Vorstellung, dass ein (Star) Architekt nach einem überstandenen Herzinfarkt ein Buch über seine verflossenen Liebschaften herausgibt, ist hanebüchen. Sorry.

5

Klug, witzig und menschlich!

„Munk“ von Jan Weiler ist eines dieser seltenen Bücher, bei denen man als Leserin das Gefühl hat, direkt im Kopf des Protagonisten zu wohnen. Munk ist kein glattgebügelter Held, sondern kantig, widersprüchlich, manchmal herrlich unbequem – und gerade deshalb unglaublich nahbar. Ich habe beim Lesen oft laut gelacht. Diese feine, intelligente Komik, die nicht mit dem Holzhammer kommt, sondern elegant zwischen den Zeilen tanzt, macht das Buch zu einem echten Vergnügen. Weiler beobachtet messerscharf, formuliert pointiert und schafft es, Alltagsgedanken und innere Monologe so präzise einzufangen, dass man sich selbst immer wieder darin erkennt. Was mir besonders gefallen hat: Hinter dem Humor steckt viel Klugheit und Menschlichkeit. Munk unterhält nicht nur – es regt auch zum Nachdenken an, über Beziehungen, Eigenheiten, Erwartungen und die kleinen Absurditäten des Lebens. Ein Buch, das leicht wirkt und trotzdem Tiefe hat. Wie ein gutes Gespräch, das erst locker beginnt und am Ende noch lange nachhallt. Für mich ganz klar: 5 Sterne. Ein intelligenter, witziger Roman mit Herz und Hirn – und einer Figur, die man so schnell nicht vergisst.

4

Sehr guter Schreibstil, wo im Detail Situationen erfasst beschrieben werden. Gute Lektüre für nebenbei, ohne Tiefgang. Das Ende war abrupt, da fehlte mir etwas.

3

Ganz nett und unterhaltsam

Peter Munk erleidet einen Herzinfarkt und macht nach seinem Krankenhausaufenthalt eine Reha. Dort lässt er seine vergangenen Beziehungen Revue passieren. Ich fand die Story ganz unterhaltsam und ganz nett für zwischendurch. Man kann das Ganze gut als Hörbuch hören. Für mich persönlich jetzt nichts ultra weltbewegendes.

2.5

Kurzweiliger Roman, der sehr oberflächlich bleibt. Der „Epilog“ hinterlässt einen Faden Beigeschmack. Schade. ☹️ Leider nicht das, was ich mir erhofft hatte.

Zur Handlung: Peter Munk hat zu Beginn einen Schlaganfall als er vermeintlich seine Ex-Partnerin sieht. In der anschließenden Reha bekommt er zur Aufgabe seine Beziehungen zu resümieren. Ab hier werden alle (Liebes-) Beziehungen von Munk erzählt. Dass Munk vor allem ein Problem mit seinem Vater hat, merken wir Lesenden deutlich schneller als er. Trotzdem scheint er nicht viel aus dieser ersten oberflächlichen Auseinandersetzung zu lernen. Kurzweilig ja, aber kein tieferer Sinn. Wer „Der Markisenmann“ gelesen hat und eine ähnlich tiefgründige Geschichte erwartet, wird wahrscheinlich genauso enttäuscht sein wie ich.

4

Rück zum Nachdenken an

Mein erstes Buch von Jan Weiler und der Auto wurde mir von meiner Frau empfohlen. Die ein anderes Buch von ihm schon gelesen hatte und vom Skype Schreibstil begeistert war. Nun wusste ich bei dem Buch nicht was mich erwartet, und ich muss sagen, ich bin freudig überrascht. Es ist wieder mal ein Buch gewesen, was mich wirklich zum Nachdenken angeregt hat. Der hauptprotagonist bricht? Mit Herzinfarkt auf einer rolltreppe zusammen und denkt dann über sein Leben nach. Und das ist genau das, was wir alle mal wieder tun sollten. Er geht einfach noch einmal zurück in seinem Leben und reflektiert, was er so angestellt hat. Und das hat mich wirklich betroffen gemacht und mir gezeigt. Dass wir das alle auch öfter mal tun sollten. Haben wir alle Entscheidungen, die wir so getroffen haben, wirklich im guten getroffen? Lest das Buch und falls ihr es schon gelesen habt, würde mich interessieren, was ihr darüber denkt.

1

Oberflächlich gesehen “lustig” - auf einem deeperen Level einfach nur beschämend.

Ich habe Markisenmann von Jan Weiler sehr sehr sehr geliebt - zu “Munk” bin ich einfach nur sprachlos. Es geht um einen Mann der einen Herzinfarkt erleidet und danach sein Leben und Vorallem die Frauen in seinem Leben reflektiert. Dabei kommen diese nicht gut weg: Frauen mit verlorenen Seelen die er retten muss, Frauen die ihn betrogen haben, Frauen die er betrügt, Frauen die nur auf Geld aus sind, Frauen von denen er keine Kinder will - aber eine Frau die ein Kind mitbringt und die er direkt heiraten möchte und ihr und dem Sohn ein Haus bauen möchte. Ich kann nicht mehr dazu sagen als dass das Buch leider genau das wieder spiegelt was im Patriarchat falsch läuft und wenn man die Gedanken von dem männlichen Protagonisten folgt versteht man auch warum. Ich glaube nach diesem Buch muss ich wieder eine Pause von Männern geschriebenen Büchern einlegen - das war mir eindeutig zu viel Bullsh*t.

5

Die wichtigsten Beziehungen im Leben

"Munk" von Jan Weiler bietet humorvolle und tiefgründige Einblicke in das Leben des Architekten Peter Munk, der nach einem Herzinfarkt sein Leben überdenkt. In der Reha reflektiert er über die dreizehn Frauen seines Lebens und die Lektionen, die er von ihnen gelernt hat. Mit der Frage, ob die wichtigsten Beziehungen jene sind, in denen man sich am meisten spürt, verbindet Weiler ernste Themen mit humorvollen Frauengeschichten. Der prägnante Stil macht "Munk" zu einem unterhaltsamen und nachdenklichen Leseerlebnis mit überraschendem Ausgang. Ein geniales Werk!

5

Der Star-Architekt Peter Munk erkundet in der Luxus-Reha sein wundes Herz und beschreibt mit leiser Ironie und mit etwas lauterer Selbstironie die gescheiterten Liebesbeziehungen zu seinen 13,5 Lebensabschnittsgefährtinnen.

Männliche Leser leiden mit. Wunderbar werden die Charaktere des Geldadels durch den Kakao gezogen. Am Ende wird der Roman, ohne zu viel zu verraten, richtig amüsant. Leseempfehlung für Leser! Und Leserinnen, die die Ironie zwischen den Zeilen in den richtigen Hals bekommen! Da werden die Meinungen vermutlich gespalten sein. Gut so! Es gibt eine Parallele zu "Das steinerne Herz", ein Märchen von Wilhelm Hauff von 1827, auch dort heißt der Protagonist Peter Munk

4

Äußerst interessantes Psychogramm: ein Mann auf der Suche nach sich selbst anhand seiner Beziehungen zu Frauen

4.5

Das Buch hat mich auf amüsante Weise daran erinnert wie schnell alles vorbei sein kann, und das man bewusst leben soll.

2

Für Beziehungsjammerer

Der Anfang fing gut an und dann war es eine reine Aufzählung trauriger Beziehungen aus seinem Leben. Nichts was einen wirklich mitzieht. Man merkt auch immer wieder das es eine männliche Sicht- und Denkweise ist. Das Ende fand ich auch ganz okay wieder. Es gibt bestimmt Leute die sowas mögen, für mich war es nicht so meins.

1

Ich hab sehr viele Probleme mit diesem Buch…

Als Teenagerin hab ich damals „Maria, ihm schmeckt‘s nicht“ von Jan Weiler gelesen und fand das wirklich lustig und unterhaltsam. Bei diesem Buch hat mich der Klappentext überzeugt. Ich dachte, das wird eine feministische Aufarbeitung à la ich danke und verehre alle tollen Frauen in meinem Leben. Dem ist leider überhaupt nicht so. Peter Munk erleidet mit 51 einen Herzinfarkt auf einer Rolltreppe in einem Kaufhaus. Danach kommt er in eine Klinik und versucht seine Gedanken und Gefühle umzukrempeln. Dafür macht er eine Liste von allen Frauen, mit denen er jemals Sex hatte (auch irgendwie eigentlich super weird) und erinnert sich an jede von ihnen einzeln. Meist sind das ganz nette Rückblicke in die Vergangenheit, aber irgendwie kam mir Munk dabei immer zu gut weg. Er ist ja so reich, gut aussehend, gebildet, hat bis ins hohe Alter eine Top-Libido und kriegt eine Frau rum, in dem er sie nur anblickt. Vor allem sind aber immer die Frauen Schuld am Ende der jeweiligen Beziehung. Mal ist sie zu „open minded“, mal sind ihre Kinder nervig, mal ist sie für Munk zu dumm und uninspirierend oder halt so langweilig, dass ihm ja gar nichts anderes übrig bleibt, als fremd zu gehen. Alter weißer Mann mit trauriger Kindheit und Komplexen. Hab ich ja noch nie gesehen. Gähn. Als dann noch ein riesiges Plädoyer gegen das „nervige und Sprache-zerstörende“ Gendern gehalten wurde und das Ende - was ein toller feministischer turning point hätte werden können - völlig in einem Autounfall der Dummheit endete (Munk schreibt nämlich nach seinem Klinikaufenthalt ein Buch über seine Verflossenen, die treffen sich daraufhin alle, sind aber nicht sauer oder böse, sondern eher dankbar und einsichtig), war ich völlig raus. Bei der Danksagung bemerkte ich dann noch, dass dieses Buch aus vielen kleinen Kolumnen in der NZZ entstanden ist. Eine „eher konservative und rechtsliberale“ Tageszeitung. Und da war’s bei mir dann komplett vorbei. Dieses Buch hätte eine Ode an die Frauen werden können. Letztendlich ist es das Werk eines alten, weißen Boomer-Mannes, der entweder in der Midlifecrisis steckt oder einmal zu oft von Frauen enttäuscht wurde, um sich jetzt mit diesem Buch selbst zu heilen. Bitte tut mir einen Gefallen und kauft und lest dieses Buch nicht.

3

Architekt Peter Munk (51) erleidet einen Herzinfarkt (Achtung: Symbolik! 😉) und resümiert seine Beziehungen, Affären und One-Night-Stands, um Klarheit über sein Leben und seine Gefühle zu bekommen. Gut zu lesen, teilweise amüsant, durch den Plot etwas „katalogartig“, was man dem Autor auch als Chauvinismus ankreiden kann. Ob das dadurch relativiert wird, dass am Schluss alle Frauen ein Tribunal über Munk und seine Geschichte(n) halten?

4

„Munk“ von Jan Weiler Verlag: Heyne / Penguin Random House Verlagsgruppe Der erfolgreiche, ledige Architekt Peter Munk erleidet kurz nach seinem 51. Geburtstag im Globus in Zürich einen Herzinfarkt. Der Arzt aus dem Herzspital meinte, es gibt Menschen, die diese Erkrankung nicht als Chance wahrnehmen. Er meinte, Munk solle darüber nachdenken, ob er sich etwas zu Herzen genommen hatte. Seine Arterien waren seit einiger Zeit verkalkt und dieses etwas konnte der Auslöser sein. Munk solle das Gefühl erkunden und dem nachgehen. Im Mönchshof-Resort, idyllisch im Schwarzwald gelegen, quartierte Munk sich als reicher Patient mit Herzerkrankung ein, um eine medizinische Reha zu absolvieren. Dort wurde man als Gast behandelt, nicht als kranke Person. Zwischen körperlichen Anwendungen beschäftigt er sich mit der unleidlichen Frage, warum er keine Beziehung hat bzw. warum er im Globus zusammengebrochen ist, als er dachte, dort (s)eine Ex-Freundin gesehen zu haben. Doktor Grenzmann hinterfragt den Menschen Munk und was ihn definiert. Munk ist völlig überfordert mit der Frage. Er möchte jedoch seiner Erkrankung auf den Grund gehen. Seine Aufgabe in den nächsten Wochen war, sich über die Beziehungen in seinem Leben Gedanken zu machen und die wichtigsten Personen einzubeziehen. Peter Munk geht davon aus, dass mit Beziehungen seine dreizehn Frauen gemeint waren, schließlich hatte er diese geliebt oder war verliebt gewesen. Traurig und zugleich humorvoll schreibt Jan Weiler über die Einsamkeit in Munks Leben. Seine gescheiterten Beziehungen und seinen enormen beruflichen Erfolg. Peter Munk wird sich in dem Resort bewusst, dass er sein Leben ändern muss und analysiert seine Beziehungen der Reihe nach. Das meist kurze Glück und das Scheitern, sowie seine Beteiligung daran. Munk investierte nicht zuviel von sich in die Beziehung, er lebte immer im Schatten der Partnerin. Egal ob reich, arm, intelligent oder naiv, Munk konnte sich bis zu einem gewissen Grad gut anpassen. Man schlittert in diesem Buch von Beziehung zu Beziehung. Die Charaktere der Verflossenen werden stimmig beschrieben; Munk selbst geht mit seinen Bedürfnissen und Gedanken, Träumen und Ängsten etwas unter. Ironisch, lebendig und humorvoll wurde der Roman mit dem ernsten Thema geschrieben und eignet sich hervorragend als Lektüre zwischendurch. Unglaublich gut wurde das Ende formuliert und hat mich als Leser:in sehr überrascht. Nachhallen wird der Roman nicht, jedoch wurde ich wieder sehr gut von Herrn Weiler unterhalten.

3

Leider nicht so wie erwartet

3.5

Das Buch war ganz ok zu lesen. Am Anfang brauchte ich sehr lange dafür, aber ich hatte auch wenig Zeit zu lesen. Ab der Hälfte konnte ich es dann doch schnell beenden. Es ist eine unaufgeregte Geschichte über die Beziehungen eines Mannes. Mal was anderes zu lesen und ist wahrscheinlich der Realität sehr nahe und besteht nicht aus so hochromantisierte Traumbeziehungen.

2.5

Kurzweilig, teils sehr amüsant zu lesen. Mir jedoch insgesamt zu seicht. Originell fand ich die passende Spotify Playlist.

3

„Als Peter Munk zwei Tage nach seinem einundfünfzigsten Geburtstag auf der Rolltreppe des Globus zwischen der zweiten und dritten Etage einen Herzinfarkt erlitt, ergriff ihn weder Todesangst noch Verunsi-cherung, sondern reine Empörung.” Der Rückblick auf die Frauen im Leben der Hauptfigur bietet wenig Neues, doch auf Weilers Sprachspiel ist Verlass.

3

Tja... Was war denn das?

Die Hauptperson Munk finde ich sehr gelungen. Menschlich und eben auch "typisch Mann " im positiven Sinn. Das Hintergrundwissen über seinen Beruf als Architekten finde ich (selbst Architektin) sehr glaubwürdig und authentisch. Die "Aneinanderreihung"der Frauen ist ok, aber auch nicht mehr. Das Ende war fürchterlich, hätte er sich sparen können. Wirkt wie eine Rechtfertigung, an den Haaren herbeigezogen

4

Jan Weiler kann einfach unterhalten.

Eine gar nicht so leichte Geschichte, wie immer gut zu lesen. Und wie immer von unerwarteter Tiefe.

Jan Weiler kann einfach unterhalten.
4

Ein stiller, ehrlicher Roman mit Tiefe und langem Nachhall.

🫀 𝘋𝘦𝘯𝘯 𝘸𝘢𝘳𝘦𝘯 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘥𝘪𝘦 𝘸𝘪𝘤𝘩𝘵𝘪𝘨𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘉𝘦𝘻𝘪𝘦𝘩𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘴 𝘓𝘦𝘣𝘦𝘯𝘴 𝘫𝘦𝘯𝘦, 𝘪𝘯 𝘥𝘦𝘯𝘦𝘯 𝘮𝘢𝘯 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘢𝘮 𝘮𝘦𝘪𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘴𝘱𝘶̈𝘳𝘵𝘦? 𝘜𝘯𝘥 𝘸𝘢𝘳 𝘥𝘪𝘦𝘴 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘦𝘪𝘨𝘦𝘯𝘵𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘥𝘢𝘯𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘍𝘢𝘭𝘭, 𝘸𝘦𝘯𝘯 𝘮𝘢𝘯 𝘫𝘦𝘮𝘢𝘯𝘥 𝘢𝘯𝘥𝘦𝘳𝘦𝘯 𝘭𝘪𝘦𝘣𝘵𝘦? ⁽ᵁᴺᴮᴱᶻᴬᴴᴸᵀᴱ ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ ⁻ ˢᴱᴸᴮˢᵀᴷᴬᵁᶠ⁾ 💭 Wieder einmal hat Jan Weiler mich positiv überrascht. 𝘔𝘶𝘯𝘬 ist eine zutiefst menschliche, ruhige Geschichte, die nachhallt und zum Nachdenken anregt. Im Zentrum steht Peter Munk, der nach einem Herzinfarkt beginnt, seine vergangenen Beziehungen zu durchleuchten und zu hinterfragen, warum sie gescheitert sind. Mal war er der Verletzte, mal lag das Scheitern klar bei ihm selbst. Seine Gedanken, Zweifel und inneren Widersprüche machen diese Rückblicke besonders ehrlich und lassen seine persönliche Entwicklung über den Roman hinweg sehr gut nachvollziehen. Dabei behandelt Weiler Themen wie Einsamkeit, Sinnsuche, Selbstzweifel, das Älterwerden, verpasste Chancen und emotionale Distanz. Gleichzeitig fließen gesellschaftliche Beobachtungen, Rollenbilder und unausgesprochene Ängste ganz selbstverständlich mit ein. Jan Weilers Stil ist klar und zugleich feinfühlig. Die Dialoge wirken authentisch, oft getragen von einem leisen, trockenen Humor. Auf künstliche Spannungsbögen oder Cliffhanger verzichtet der Roman bewusst, stattdessen entfaltet sich die Geschichte in einem ruhigen, gleichmäßigen Erzähltempo. Die vielen reflektierenden Passagen sind kein Bruch, sondern prägen die Atmosphäre maßgeblich. 𝘔𝘶𝘯𝘬 ist kein Buch für dich, wenn du Action oder große Dramatik suchst. Wenn du dich jedoch auf eine leise, nachdenkliche Geschichte über das Leben, das Scheitern und das Weitergehen einlassen kannst, wirst du hier viel entdecken. Ein stiller, ehrlicher Roman mit Tiefe und langem Nachhall. ⭐️⭐️⭐️⭐️☆ (8/10)

Ein stiller, ehrlicher Roman mit Tiefe und langem Nachhall.
2

Aach schade...

"Schade" fasst, glaube ich, ganz gut zusammen, was ich mir beim Buch dachte. Ich habe "Der Markisenmann" geliebt und habe mich sehr auf "Munk" gefreut. Doch das Buch ließ mich sehr enttäuscht zurück. Ich fand es weder unterhaltsam und witzig, noch irgendwie tiefgründig und habe mich oft gefragt, was das Ganze denn hier bedeuten soll (wozu soetwas schreiben?). Zum Ende wurde es dann ein bisschen spannender, aber irgendeine überraschende Wendung oder einen beeindruckenden Schluss gab es nicht.

3

Eine sehr interessante Grundidee - ein Protagonist , der mit Anfang 50 einen Herzinfarkt erleidet und daraufhin alle seine Liebesbeziehungen durch"arbeitet". Dennoch war es mir zu lang gezogen und der Schluss war mir zu aufgesetzt und irgendwie unglaubwürdig. Ausführliche Rezension folgt auf meinem Instagramaccount seelich_buchliebe

4

Munk von Jan Weiler ist ein leichter, unterhaltsamer Roman voller Witz, Selbstironie und leiser Melancholie. Nach einem Herzinfarkt blickt der 51-jährige Peter Munk auf seine gescheiterten Beziehungen und sein schwieriges Verhältnis zu den Eltern zurück. Nach und nach wird klar, wie sehr diese Erfahrungen ihn geprägt haben und warum er heute der Mensch ist, der er ist. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen – nur das Ende konnte für mich mit dem starken Rest leider nicht ganz mithalten.

Munk von Jan Weiler ist ein leichter, unterhaltsamer Roman voller Witz, Selbstironie und leiser Melancholie.

Nach einem Herzinfarkt blickt der 51-jährige Peter Munk auf seine gescheiterten Beziehungen und sein schwieriges Verhältnis zu den Eltern zurück. Nach und nach wird klar, wie sehr diese Erfahrungen ihn geprägt haben und warum er heute der Mensch ist, der er ist.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen – nur das Ende konnte für mich mit dem starken Rest leider nicht ganz mithalten.
5

Jan Weiler ist großartig! Wieder ein Buch, das ich nicht aus der Hand legen wollte und am Ende langsamer beim Lesen wurde, damit es nicht so schnell zuende ist. Welch ungewöhnliche Romanidee mit klugem Humor und einem überraschenden Ende!! Wunderbar!!

4.5

Ein Buch, so wie das Leben eben ist: Mit Höhen und Tiefen, großer Liebe, Enttäuschungen, eigenen Fehltritten und Erfolgen.

Ich habe ein bisschen gebraucht, um mit Peter Munk warm zu werden. Im Prinz hangelt sich das Buch durch Munks Leben (& seine eigenen Höhen und Tiefen). Immer mit einer Portion Humor und Selbstreflexion. Das Ende war durchaus unerwartet und ein fabelhafter Abschluss.

Ein Buch, so wie das Leben eben ist: Mit Höhen und Tiefen, großer Liebe, Enttäuschungen, eigenen Fehltritten und Erfolgen.
3

Flüssiger, humorvoller Schreibstil

Den Rückblick auf alle Frauen des Protagonisten fand ich interessant zu lesen. Sehr ehrlich und schonungslos wurden alle Beziehungen beschrieben. Jedoch fand ich das Ende absolut unpassend (das Treffen aller Frauen, weil sich eine an ihm rächen wil 🙈) Trotzdem Leseempfehlung!

4

Jan Weiler kann wunderbar schreiben. Ein sehr unterhaltsames Buch über Beziehungen, das Humor und Nachdenklichkeit vereint. Ich habe mich sehr gut unterhalten, ziehe allerdings einen Stern ab wegen des billigen Schlusses. Schade.

4

Mir hat es richtig gut gefallen, das komische Ende hätte ich allerdings nicht gebraucht.

2.5

Amüsante Aneinanderreihung von Kurzgeschichten die als Roman verpackt sind. Lustig geschrieben und deshalb unterhaltsam. Leider wirken viele Charaktere sehr schablonenhaft und sind klischeehaft beschrieben.

Amüsante Aneinanderreihung von Kurzgeschichten die als Roman verpackt sind. 
Lustig geschrieben und deshalb unterhaltsam. 
Leider wirken viele Charaktere sehr schablonenhaft und sind klischeehaft beschrieben.
4.5

Zeitreise und Gesellschaftstudie

Schon interessant, mit was für Charakteren Jan Weiler um die Ecke kommt. Nach einen Herzinfarkt rekapituliert Peter Munk sein Gefühlsleben, detailliert an allen Frauen mit denen er intim war. Ein bisschen viel Opfer, war Peter Munk, aber sehr unterhaltsam, mit unerwartetem Ende.

3

Traurig und zugleich humorvoll schreibt Jan Weiler über die Einsamkeit in Munks Leben. Über seine gescheiterten Beziehungen und seinem enormen beruflichen Erfolg.

4.5

Als ein 51jähriger, gut situierter Mann im Kaufhaus mit einem Herzinfakt zusammenbricht, hat mich der Roman sofort abgeholt und gefesselt. Nach ca. 75 Seiten befürchtete ich, dass die Storry nun langweilig wird und mich verliert. Aber kurz nach dieser Stelle entwickelte sich die Erzählung in einen Lebensrückblick, der mich bis zum Schluss fesselte und gut unterhielt. Die verschiedenen Epochen, aus denen der Protagonist erzählt, werden so anschaulich und zeitgemäß mit vielen damals typischen Verhaltensweisen, gesellschaftlichen Problemen, Anschauungen und Bedürfnissen dargestellt, dass ich mich sehr gut einfühlen konnte. Besonders wenn man ein ähnliches Alter wie der Protagonist erreicht hat, wird man sich selbst in so vielen Dingen wiederfinden. Auch die Werte und Ansprüche, die der Protagonist an sich selbst stellt, machten ihn mir glaubhaft und verständlich. Ein erfrischend gut erzählter Roman.

3.5

Mal witzig, mal zum Nachdenken anregend. Allerdings passt der letzte Teil nicht zum Rest des Buches.

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