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Munk

3.7(372)
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About the book

Geistreich, tiefsinnig, humorvoll – Bestsellerautor Jan Weiler schreibt über die Liebe

Erfolgreich und allein – so steht der Architekt Peter Munk mit 51 Jahren da. Beziehungsweise liegt da, mit einem Herzinfarkt auf der Rolltreppe in der dritten Etage eines Kaufhauses. Er überlebt, doch es gibt niemanden, den er vom Krankenhaus aus benachrichtigen möchte. In der Rehaklinik trägt sein Therapeut ihm auf, in seiner Selbsterforschung bei den Menschen zu beginnen, die ihn zu dem Mann gemacht haben, der er ist. Und so blickt Peter Munk erstmals auf die dreizehn Frauen seines Lebens und auf die Lektion, die er von jeder einzelnen gelernt hat. Mit überraschendem Ausgang.

Editions (4)

ISBN9783453273788
PublisherHeyne
Publication Date09/18/24
Pages384

Reviews & Ratings

372 ratings

72 reviews

3.7

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  • carinameow
    carinameow

    508 Followers

    4.0

    Das hat mir wirklich gut gefallen. Sehr kurzweilig, eine schöne Idee. Ich denke oft darüber nach wie einen die verschiedenen Lieben prägen, nach dem Buch noch einmal mehr. Sehr liebenswürdiger Protagonist.

    Nov 17, 2025

  • piiia.ti
    piiia.ti

    299 Followers

    1.0

    Munk konnte mich leider nicht überzeugen. Obwohl das Buch knapp 400 Seiten umfasst, habe ich ungewöhnlich lange dafür gebraucht. Normalerweise lese ich Bücher dieser Länge innerhalb von ein bis zwei Tagen, hier jedoch fiel mir das Weiterlesen von Anfang an schwer. Viele Leser*innen beschreiben Munk als tiefgründig und lebensnah, teilweise wird es sogar mit Werken wie Das Café am Rande der Welt verglichen. Gerade dieser Vergleich hatte bei mir Erwartungen geweckt, da mir dieses Buch sehr gefallen und viel mitgegeben hat. Munk hingegen hat mich weder emotional noch inhaltlich erreicht. Die Geschichte ist eher eine ruhige Erzählung als ein klassischer Roman, doch trotz dieser Form konnte sie mich nicht fesseln. Ich empfand die Handlung als langatmig und wenig greifbar. Den erhofften Mehrwert oder nachhaltige Denkanstöße habe ich leider nicht gefunden auch wenn ich die Message, die das Buch übermitteln sollte, verstanden habe. Obwohl ich Bücher nur sehr ungern abbreche, war ich bei Munk mehrfach kurz davor. Am Ende blieb bei mir eher das Gefühl der Erleichterung, das Buch beendet zu haben, als echte Zufriedenheit. Sicherlich ist dies ein Buch, das bei anderen Leser*innen Anklang findet, Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Für mich persönlich war es jedoch enttäuschend und schlicht nicht das Richtige.

    Jan 8, 2026

  • 3.0

    Vorweg, ich habe "Der Markisenmann" von Jan Weiler sehr gefeiert, der Roman war eines meiner Highlights im letzten Jahr. Daher habe ich mich sehr auf "Munk" gefreut, der vor einer Woche herauskam. Nun ist es leider so, dass der Roman aus einem Fortsetzungsoman in der NZZ entstanden ist und das merkt man ihm auch an. Es ist eine Aneinanderreihung von Frauengeschichten in dem Leben von Munk mit verbindenden Elementen. Peter Munk erleidet einen Herzinfarkt und der Arzt in der Rehaklinik, einer überaus noblen Klinik, bittet ihn sich über die Beziehungen in seinem Leben Gedanken zu machen. "Denn waren nicht die wichtigen Beziehungen des Lebens jene, in denen man sich am meisten spürte?" Munk macht eine Bestandsaufnahme und kommt auf 13 Frauen, denn seine Eltern und seine Schwester hält er für unwichtig. Dabei, das merkt man sehr schnell, ist der Vater die Figur die ihn am meisten geprägt hat. Was nun folgt sind die episodenhaften Frauengeschichten in seinem Leben. Wird Munk vom Autor als sehr liebenswert und nett, kultiviert und aufmerksam dargestellt, schleicht sich bei mir immer mehr das Gefühl des Unwohlseins ein. Der tolle Architekt, der Ästhet, der Kunstkenner und Möbeldesign-Schätzer. Reich ist er, schön ist er und natürlich großzügig. Ich würde den Menschen Munk wahrscheinlich mögen, wenn es ihn gäbe, aber ich mag die Darstellung dieser Männlichkeit nicht. Er Ach so toll, und letztendlich waren doch die Frauen am Scheitern der Beziehung Schuld und eine Me-to Debatte wollen diese Frauen auch nicht. Was toll war, war wieder der humoristische Schreibstil, der hat mir gefallen. Das Buch kann ich leider nicht wirklich empfehlen, es sei denn man möchte leichte, gut formulierte Geschichten lesen, die einiges an Wortwitz beinhalten, aber inhaltlich wenig hergegeben.

    Sep 25, 2024

3 of 72 reviews

SocialReads

Page-based comments

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schwungkischde
schwungkischdeJan 23, 2026

So pragmatisch sie miteinander umgingen, so liebevoll waren sie auch miteinander, einfach, weil es sich so gehörte. Munk verhielt sich wie ein Wanderer, der in der Wüste ein Bahngleis entdeckt und diesem tapfer folgt, weil es zumindest irgendwohin führt. — Weiler, Jan. „Munk.“ Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH, p. 45

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Author

About Jan Weiler

Jan Weiler, 1967 in Düsseldorf geboren, ist Journalist und Schriftsteller. Er war viele Jahre Chefredakteur des SZ Magazins. Sein erstes Buch »Maria, ihm schmeckt's nicht!« gilt als eines der erfolgreichsten Debüts der letzten Jahrzehnte. Es folgten unter anderem »Antonio im Wunderland«, »Mein Leben als Mensch«, »Das Pubertier«, »Älternzeit« und die Kriminalromane um den überforderten Kommissar Martin Kühn. Auch seine Romane »Der Markisenmann« und »Munk« standen monatelang auf der Bestsellerliste. Neben seinen Romanen verfasst Jan Weiler zudem Kolumnen, Drehbücher, Hörspiele und Hörbücher, die er auch selbst spricht. Er lebt in München und Umbrien.

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