
106 Follower
Was für ein intensives Leseerlebnis 😍👌🏼
Es ist mein erstes Buch einer südkoreanischen Schriftstellerin, welche auch noch 2024 den Literaturnobelpreis gewonnen hat für ihre ,,intensive poetische Prosa, die sich mit historischen Traumata auseinandersetzt und die Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens offenlegt''. Die Vegetarierin hat gerade mal 190 Seiten, in die man von Anfang an sofort in den Bann der Geschichte hineingezogen wird. Es liest sich teilweise wie ein Fiebertraum, was es vielleicht auch sein soll und bis zum Ende wird dem Lesenden nicht klar, ob die Geschehnisse passiert sind oder erfunden. Die Art und Weise des Schreibstils (trotz Übersetzung) fand ich grandios. Der Stil ist geprägt von einer Einfachheit die gleichzeitig gepaart ist mit einer künstlerischen Ausdrucksweise. Es hatte mich teilweise an Goethes ,,Faust'' erinnert. Es beginnt damit, dass die Protagonistin Young-Hye kein Fleisch mehr essen möchte, aufgrund eines Traums. Wie die weitere Geschichte ihren Lauf nimmt, mit vielen Absurditäten und Gewaltdarstellungen, psychischen Erkrankungen, dem Sinn des Lebens und wie die Protagonisten ihre Rollen in Beziehungen finden oder mit ihnen brechen. Für mich war es ein interessantes, mal vollkommen anderes, aber dennoch sehr beeindruckendes Leseerlebnis und es wird definitiv nicht das letzte Buch der Autorin für mich sein! Kleiner Tipp: die meisten Bücher der Autorin - sowie das oben rezensierte Exemplar - sind momentan auf Kindle Unlimited verfügbar!

23. Dez. 2024
Was für ein intensives Leseerlebnis 😍👌🏼
Es ist mein erstes Buch einer südkoreanischen Schriftstellerin, welche auch noch 2024 den Literaturnobelpreis gewonnen hat für ihre ,,intensive poetische Prosa, die sich mit historischen Traumata auseinandersetzt und die Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens offenlegt''. Die Vegetarierin hat gerade mal 190 Seiten, in die man von Anfang an sofort in den Bann der Geschichte hineingezogen wird. Es liest sich teilweise wie ein Fiebertraum, was es vielleicht auch sein soll und bis zum Ende wird dem Lesenden nicht klar, ob die Geschehnisse passiert sind oder erfunden. Die Art und Weise des Schreibstils (trotz Übersetzung) fand ich grandios. Der Stil ist geprägt von einer Einfachheit die gleichzeitig gepaart ist mit einer künstlerischen Ausdrucksweise. Es hatte mich teilweise an Goethes ,,Faust'' erinnert. Es beginnt damit, dass die Protagonistin Young-Hye kein Fleisch mehr essen möchte, aufgrund eines Traums. Wie die weitere Geschichte ihren Lauf nimmt, mit vielen Absurditäten und Gewaltdarstellungen, psychischen Erkrankungen, dem Sinn des Lebens und wie die Protagonisten ihre Rollen in Beziehungen finden oder mit ihnen brechen. Für mich war es ein interessantes, mal vollkommen anderes, aber dennoch sehr beeindruckendes Leseerlebnis und es wird definitiv nicht das letzte Buch der Autorin für mich sein! Kleiner Tipp: die meisten Bücher der Autorin - sowie das oben rezensierte Exemplar - sind momentan auf Kindle Unlimited verfügbar!
23. Dez. 2024








