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„Jiyoung dachte damals, dass eine Mutter einfach nur eine Mutter sei, und lachte, weil ihr die Worte irgendwie absurd vorkamen.“
„Kim Jiyoung, geboren 1982“ erzählt ruhig, fast sachlich – und trifft gerade deshalb so hart. Ohne große Dramatik zeigt Cho Nam-Joo die kleinen, alltäglichen Ungerechtigkeiten, die sich über Jahre ansammeln und zermürben. Vieles wirkt erschreckend normal, beinahe unspektakulär und genau das macht die Lektüre so eindringlich. Der Roman verzichtet bewusst auf Trost oder einfache Auswege. Hoffnung schimmert nur selten durch, stattdessen bleibt ein nüchterner Blick auf strukturelle Ungleichheit und festgefahrene Rollenbilder. Kein leichtes Buch, aber ein wichtiges – leise erzählt und gerade deshalb lange im Kopf.
29. Dez. 2025
„Jiyoung dachte damals, dass eine Mutter einfach nur eine Mutter sei, und lachte, weil ihr die Worte irgendwie absurd vorkamen.“
„Kim Jiyoung, geboren 1982“ erzählt ruhig, fast sachlich – und trifft gerade deshalb so hart. Ohne große Dramatik zeigt Cho Nam-Joo die kleinen, alltäglichen Ungerechtigkeiten, die sich über Jahre ansammeln und zermürben. Vieles wirkt erschreckend normal, beinahe unspektakulär und genau das macht die Lektüre so eindringlich. Der Roman verzichtet bewusst auf Trost oder einfache Auswege. Hoffnung schimmert nur selten durch, stattdessen bleibt ein nüchterner Blick auf strukturelle Ungleichheit und festgefahrene Rollenbilder. Kein leichtes Buch, aber ein wichtiges – leise erzählt und gerade deshalb lange im Kopf.
29. Dez. 2025






