Blick ins Buch

Romane

Vom Ende der Einsamkeit

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Über das Buch

Jules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf, bis ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schicksalsschlag überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein. Ein berührender Roman über das Überwinden von Verlust und Einsamkeit und über die Frage, was in einem Menschen unveränderlich ist. Und vor allem: eine große Liebesgeschichte.

Editionen (7)

ISBN9783257244441
VerlagDiogenes
Erscheinungsdatum26.09.18
Seitenzahl368

Merkmale

41 Bewertungen

TraurigNachdenklichEntwickelndVielschichtigGlaubwürdigPoetisch

Rezensionen & Bewertungen

5150 Bewertungen

741 Rezensionen

4,4

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  • kathi.26
    kathi.26

    37 Follower

    4,5

    „Vom Ende der Einsamkeit“ hat mich vor allem wegen seiner stillen Art beeindruckt. Benedict Wells erzählt keine laute oder spektakuläre Geschichte, sondern eine, die eher leise wirkt und nachhallt. Dabei bleibt er unglaublich realistisch und bietet trotz einer gewissen Distanz eine Geschichte, die sehr berührt. Besonders mochte ich, wie das Buch die Entwicklung von Jules über verschiedene Lebensabschnitte zeigt und dabei Themen wie Verlust, Krankheit, Nähe, Liebe, Freundschaft, Einsamkeit und das Weiterleben nach schweren Erfahrungen miteinander verbindet. Den Einstieg empfand ich eher nicht so leicht, weil die Geschichte schon zurückhaltend beginnt und weniger in den Bann zieht, als man es aus anderen Büchern kennt. Im Nachhinein passt das aber sehr gut zum gesamten Ton des Romans, weil er nicht auf schnelle Geschehnisse setzt, sondern auf Atmosphäre und auf die inneren Entwicklungen der Figuren. Gerade das hat das Buch für mich sehr inspirierend ist und emotional gemacht. Außerdem hat mir der Schreibstil gut gefallen. Er ist ruhig, klar und emotional, ohne übertrieben zu wirken. Die Figuren haben auf mich echt und verletzlich gewirkt, sodass ich ihre Gedanken und Entscheidungen gut nachvollziehen konnte. Ich hätte gerne noch mehr Einblicke in die anderen Figuren bekommen, aber ich verstehe auch, warum Wells den Fokus auf Jules belassen hat. Das Buch regt an vielen Stellen zum Nachdenken an, ohne einem alles direkt vorzugeben. Über einige Sätze und Abschnitte werde ich wohl noch länger nachdenken. Insgesamt ist es ein bewegender Roman, der nicht wegen großer Ereignisse im Kopf bleibt, sondern wegen seiner Stimmung und seiner ehrlichen Art, vom Leben zu erzählen. Sehr empfehlenswert! Allerdings muss man in der richtigen Stimmung sein, da ich persönlich einige Stellen schon sehr traurig und teilweise belastend empfand. (Gerade hinsichtlich den Themen Depression, Sucht, Suizid, Tod)

    1 Stunden vor

  • ladybird_anna
    ladybird_anna

    24 Follower

    4,0

    Richtig schön!

    Ein sehr schöner, nachdenklicher und sentimentaler Roman über das Leben! Man fliegt nur so durch das Buch. Manchmal hat es mich emotional sehr gepackt, aber oft habe ich doch eine gewisse Distanz zum Geschehen verspürt, deswegen "nur" 4 Sterne, aber dennoch eine große Empfehlung!

    19. Okt. 2025

  • phillip06
    phillip06

    12 Follower

    5,0

    Wundervoller Roman über Schicksal, Liebe und Verlust. Toll geschrieben und Fesselnd. Meine liebste Textstelle ist diese, ich finde sie sagt viel über das Buch: „Das Leben ist kein Nullsummenspiel. Es schuldet einem nichts, und die Dinge passieren, wie sie passieren. Manchmal gerecht, so dass alles einen Sinn ergibt, manchmal so ungerecht, dass man an allem zweifelt. Ich zog dem Schicksal die Maske vom Gesicht und fand darunter nur den Zufall.“

    Wundervoller Roman über Schicksal, Liebe und Verlust. Toll geschrieben und Fesselnd. 
Meine liebste Textstelle ist diese, ich finde sie sagt viel über das Buch: 

„Das Leben ist kein Nullsummenspiel. Es schuldet einem nichts, und die Dinge passieren, wie sie passieren. Manchmal gerecht, so dass alles einen Sinn ergibt, manchmal so ungerecht, dass man an allem zweifelt. Ich zog dem Schicksal die Maske vom Gesicht und fand darunter nur den Zufall.“

    11. Okt. 2024

3 von 741 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 10729%
friede.deem
friede.deem1. Dez. 2025

Das ist so krass geschrieben…. Ich fühle alles so stark mit…

Seite 22248%

1 Kommentar verdeckt

Seite 32290%

1 Kommentar verdeckt

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1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Benedict Wells

Benedict Wells wurde 1984 in München geboren, zog nach dem Abitur nach Berlin und entschied sich gegen ein Studium, um zu schreiben. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Nebenjobs. Sein vierter Roman, ›Vom Ende der Einsamkeit‹, stand mehr als anderthalb Jahre auf der Bestsellerliste, er wurde u.a. mit dem European Union Prize for Literature (EUPL) 2016 ausgezeichnet. Benedict Wells’ Bücher sind in 40 Sprachen erschienen, sein neuester Roman ›Hard Land‹ wurde 2022 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie Preis der Jugendjury ausgezeichnet. Benedict Wells lebt in Zürich.

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