FROM HAN KANG, WINNER OF THE 2024 NOBEL PRIZE IN LITERATURE
“[Han Kang’s] intense poetic prose . . . exposes the fragility of human life.”—The Nobel Committee for Literature, in the citation for the Nobel Prize
A NEW YORK TIMES BESTSELLER WINNER OF THE INTERNATIONAL BOOKER PRIZE ONE OF THE NEW YORK TIMES’S 100 BEST BOOKS OF THE 21ST CENTURY ONE OF THE GUARDIAN’S 100 BEST NOVELS OF ALL TIME A KIRKUS REVIEWS BEST FICTION BOOK OF THE CENTURY
“Ferocious.”—The New York Times Book Review (Ten Best Books of the Year) “Both terrifying and terrific.”—Lauren Groff “Provocative [and] shocking.”—The Washington Post
Before the nightmares began, Yeong-hye and her husband lived an ordinary, controlled life. But the dreams—invasive images of blood and brutality—torture her, driving Yeong-hye to purge her mind and renounce eating meat altogether. It’s a small act of independence, but it interrupts her marriage and sets into motion an increasingly grotesque chain of events at home. As her husband, her brother-in-law and sister each fight to reassert their control, Yeong-hye obsessively defends the choice that’s become sacred to her. Soon their attempts turn desperate, subjecting first her mind, and then her body, to ever more intrusive and perverse violations, sending Yeong-hye spiraling into a dangerous, bizarre estrangement, not only from those closest to her, but also from herself.
Celebrated by critics around the world, The Vegetarian is a darkly allegorical, Kafka-esque tale of power, obsession, and one woman’s struggle to break free from the violence both without and within her.
A Best Book of the Year: BuzzFeed, Entertainment Weekly, Wall Street Journal, Time, Elle, The Economist, HuffPost, Slate, Bustle, The St. Louis Dispatch, Electric Literature, Publishers Weekly
Not easy to review, I'm confused. But in a good way. I think (?)
I don't really know what to say about this book. I never read anything like it. It feels like you live through mental illness and abuse. Its not an easy read, but it also felt kind of empowering. I cannot really explain why. I'm really lost for words. I liked the book but it's wouldn't know who to recommend it to.
5. Okt. 2025
4,0
Not easy to review, I'm confused. But in a good way. I think (?)
I don't really know what to say about this book. I never read anything like it. It feels like you live through mental illness and abuse. Its not an easy read, but it also felt kind of empowering. I cannot really explain why. I'm really lost for words. I liked the book but it's wouldn't know who to recommend it to.
Ich habe eine Weile gebraucht um dieses Buch zu lesen, auch wenn es recht kurz ist.
Das liegt nicht in etwa daran, dass das Buch schlecht ist. Auf keinen Fall. Aber es ist ein sehr verstörendes und grausames Buch für das man auf jeden Fall emotional und mental recht fit sein muss um es zu verdauen.
Die Protagonistin in diesem Buch, hat selber keinen Point Of View, alles was man über sie erfährt geschieht aus der Sicht von 3 Charakteren aus ihrem leben. Dem Ehemann, dem Schwager und der Schwester.
Hierbei geht es um Patriarchale Rollenbilder welche die Gesellschaft, gerade von Frauen auch heute noch erwartet. Insbesondere in Südkorea ist Misogynie eine grosse Sache.
Man erfährt was mit der Protagonistin passiert, sobald sie aus diesem Rollenbild rausfällt und eben kein Fleisch mehr isst.
Da das ganze in eine Täter Opfer Umkehr gelenkt wird ist es echt schwer das Buch an einem Stück zu lesen da man die ganze Zeit im POV der Täter sitzt.
Gleichzeitig super wichtiges Thema und Han Kang hat vielleicht eine extreme Herangehensweise gewählt, hat der Gesellschaft jedoch hiermit einen gigantischen Spiegel vor's Gesicht gehalten und das mit Erfolg.
14. Juli 2025
4,0
Nicht leicht zu lesen.
Ich habe eine Weile gebraucht um dieses Buch zu lesen, auch wenn es recht kurz ist.
Das liegt nicht in etwa daran, dass das Buch schlecht ist. Auf keinen Fall. Aber es ist ein sehr verstörendes und grausames Buch für das man auf jeden Fall emotional und mental recht fit sein muss um es zu verdauen.
Die Protagonistin in diesem Buch, hat selber keinen Point Of View, alles was man über sie erfährt geschieht aus der Sicht von 3 Charakteren aus ihrem leben. Dem Ehemann, dem Schwager und der Schwester.
Hierbei geht es um Patriarchale Rollenbilder welche die Gesellschaft, gerade von Frauen auch heute noch erwartet. Insbesondere in Südkorea ist Misogynie eine grosse Sache.
Man erfährt was mit der Protagonistin passiert, sobald sie aus diesem Rollenbild rausfällt und eben kein Fleisch mehr isst.
Da das ganze in eine Täter Opfer Umkehr gelenkt wird ist es echt schwer das Buch an einem Stück zu lesen da man die ganze Zeit im POV der Täter sitzt.
Gleichzeitig super wichtiges Thema und Han Kang hat vielleicht eine extreme Herangehensweise gewählt, hat der Gesellschaft jedoch hiermit einen gigantischen Spiegel vor's Gesicht gehalten und das mit Erfolg.
Hab ich schon mal gesagt, dass ich das Patriarchat und die damit einhergehenden sozialen Strukturen hasse?
Naja dann halt jetzt.
Das war schon ein sehr starker Read, der jedoch durch seine sehr symbolische Bildsprache teilweise schwer zu greife ist. Ich frage mich aber gerade, ob nicht genau das Han Kangs Ziel war: dass auch die lesenden keine Nähe zu Yeong-Hye aufbauen dürfen, die alles dafür tut, um sich endlich von der Menschheit und der Brutalität des menschlichen Lebens zu distanzieren.
Alle POVs in diesem dreiteiligen Buch sind von Menschen, die Han Kang vergleichsweise nahe stehen (sollten). Und trotzdem erfährt man nichts über sie - man lernt sie eben genau so wenig kennen, wie ihre Angehörigen sie kennen.
Das ist handwerklich betrachtet schon echt alles gut.
Schlimme Situationen, Emotionen, Taten werden genau so nackt dargestellt, wie Yeong-Hye eben selbst - sie stellt keine Situationen oder Worte schöner dar, als sie sind. Unterjocht sich nicht den typischen Solls und Muss unseres derzeitigen Lebens die immer wieder unter "das kannst du doch nicht sagen / machen!" fallen.
Das Buch ist total stark in seinen Aussagen. Gefüttert sind mein Female Rage und mein Drang nach Selbstverwirklichung und Emanzipation. Ich brauch noch mehr!
Handwerklich und stilistisch einfach super.
27. Jan. 2026
4,0
Hab ich schon mal gesagt, dass ich das Patriarchat und die damit einhergehenden sozialen Strukturen hasse?
Naja dann halt jetzt.
Das war schon ein sehr starker Read, der jedoch durch seine sehr symbolische Bildsprache teilweise schwer zu greife ist. Ich frage mich aber gerade, ob nicht genau das Han Kangs Ziel war: dass auch die lesenden keine Nähe zu Yeong-Hye aufbauen dürfen, die alles dafür tut, um sich endlich von der Menschheit und der Brutalität des menschlichen Lebens zu distanzieren.
Alle POVs in diesem dreiteiligen Buch sind von Menschen, die Han Kang vergleichsweise nahe stehen (sollten). Und trotzdem erfährt man nichts über sie - man lernt sie eben genau so wenig kennen, wie ihre Angehörigen sie kennen.
Das ist handwerklich betrachtet schon echt alles gut.
Schlimme Situationen, Emotionen, Taten werden genau so nackt dargestellt, wie Yeong-Hye eben selbst - sie stellt keine Situationen oder Worte schöner dar, als sie sind. Unterjocht sich nicht den typischen Solls und Muss unseres derzeitigen Lebens die immer wieder unter "das kannst du doch nicht sagen / machen!" fallen.
Das Buch ist total stark in seinen Aussagen. Gefüttert sind mein Female Rage und mein Drang nach Selbstverwirklichung und Emanzipation. Ich brauch noch mehr!
Handwerklich und stilistisch einfach super.
Wow, look how long it took me to hate our narrator.
You know what? If you’re indifferent towards your «average» wife because it’s a marriage of convenience, fine.
But the second you shame a woman for not wearing a bra while having ‹unsightly› breasts you secure a spot on my may-you-have-a-Lego-stuck-to-your-foot-for-eternity list.
Seite 3117%
1 Kommentar verdeckt
1 weitere SocialReads-Kommentare in der App, sortiert nach deinem aktuellen Fortschritt.