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Was für eine kranke Welt
Vielen Dank an Caroline Darian, dass sie die Kraft und den Mut aufbringt, diese schreckliche Zeit mit der Welt zu teilen, um Opfer von chemischer Unterwerfung auf die Symptome und Anzeichen aufmerksam zu machen, ihnen zu zeigen, dass sie nicht allein sind und auch Missstände im Umgang mit solchen Fällen in Verwaltung, Strafverfolgung, Justiz und Medizin, gerade auch psychischer Betreuung, aufzeigt. Danke auch für ihr Engagement im Rahmen des von ihr gegründeten Vereines zur Betreuung der Betroffenen. Es fällt mir sehr schwer, die Wut gegen die unzähligen Täter, vor allem Männer, welche beim Lesen aufkommt, nicht auf andere zu projizieren. Der Gedanke, dass so viele Frauen und Familien ein ähnliches Schicksal erleiden müssen, wie die Familie rund um Gisèle Pelicot, ist unerträglich und allein die mit Sicherheit sehr hohe Dunkelziffer unfassbar. Die tagebuchähnlichen Kapitel, welche Caroline wohl selbst sehr wichtig für den Umgang mit dem Grauen waren, begleiten nicht nur die Familie von der Festnahme des Vaters an, womit seine Taten tatsächlich das erste Mal zumindest im Ansatz entdeckt werden, während eines Teil des Prozesses, sondern zeigen auch, wie unterschiedlich die einzelnen Familienmitglieder mit der entsetzlichen Situation umgehen, wie sie die ganze Familie zu zerstören droht, zu Streit, schrecklichen Ängsten und natürlich auch psychischen Problemen führt und auch, wie Caroline ihrem kleinen Sohn nahebringen muss, dass sein Opa ein Monster ist und kein toller, lieber Mann seiner Omi, wie es bisher schien. Was sich anhört, wie ein kranker Thriller aus der Feder von Fitzek oder ähnlichen Autoren, ist die traurige Realität für die Betroffenen. Unerträglich bewegend und sehr wichtig.
May 16, 2025
Was für eine kranke Welt
Vielen Dank an Caroline Darian, dass sie die Kraft und den Mut aufbringt, diese schreckliche Zeit mit der Welt zu teilen, um Opfer von chemischer Unterwerfung auf die Symptome und Anzeichen aufmerksam zu machen, ihnen zu zeigen, dass sie nicht allein sind und auch Missstände im Umgang mit solchen Fällen in Verwaltung, Strafverfolgung, Justiz und Medizin, gerade auch psychischer Betreuung, aufzeigt. Danke auch für ihr Engagement im Rahmen des von ihr gegründeten Vereines zur Betreuung der Betroffenen. Es fällt mir sehr schwer, die Wut gegen die unzähligen Täter, vor allem Männer, welche beim Lesen aufkommt, nicht auf andere zu projizieren. Der Gedanke, dass so viele Frauen und Familien ein ähnliches Schicksal erleiden müssen, wie die Familie rund um Gisèle Pelicot, ist unerträglich und allein die mit Sicherheit sehr hohe Dunkelziffer unfassbar. Die tagebuchähnlichen Kapitel, welche Caroline wohl selbst sehr wichtig für den Umgang mit dem Grauen waren, begleiten nicht nur die Familie von der Festnahme des Vaters an, womit seine Taten tatsächlich das erste Mal zumindest im Ansatz entdeckt werden, während eines Teil des Prozesses, sondern zeigen auch, wie unterschiedlich die einzelnen Familienmitglieder mit der entsetzlichen Situation umgehen, wie sie die ganze Familie zu zerstören droht, zu Streit, schrecklichen Ängsten und natürlich auch psychischen Problemen führt und auch, wie Caroline ihrem kleinen Sohn nahebringen muss, dass sein Opa ein Monster ist und kein toller, lieber Mann seiner Omi, wie es bisher schien. Was sich anhört, wie ein kranker Thriller aus der Feder von Fitzek oder ähnlichen Autoren, ist die traurige Realität für die Betroffenen. Unerträglich bewegend und sehr wichtig.
May 16, 2025







