Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
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Description
»Ich war dreißig Jahre depressiv. Ich muss damit leben. Und ich habe keinen Bock, das zu verheimlichen.«
Kurt Krömer ist einer der beliebtesten und bekanntesten Komiker des Landes. In seiner Sendung »Chez Krömer« sprach er offen über seine schwere Depression und seine Zeit in der Tagesklinik und hat damit Millionen von Menschen erreicht.
Alexander Bojcan ist 47 Jahre alt, trockener Alkoholiker, alleinerziehender Vater und er war jahrelang depressiv. Auf der Bühne und im Fernsehen spielt er Kurt Krömer. Er will sich nicht länger verstecken. »Du darfst nicht alles glauben, was Du denkst« ist der schonungslos offene und gleichzeitig lustige Lebensbericht eines Künstlers, von dem die Öffentlichkeit bisher nicht viel Privates wusste. Alexander Bojcan bricht ein Tabu und das tut er nicht um des Tabubrechens willen, sondern um Menschen zu helfen, die unter Depressionen leiden oder eine ähnliche jahrelange Ärzteodyssee hinter sich haben wie er selbst.
Dieses Buch wirbt für einen offenen Umgang mit psychischen Krankheiten und ist gleichzeitig kein Leidensbericht, sondern eine komische und extrem liebenswerte Liebeserklärung an das Leben und die Kunst. Ein großes, ein großartiges Buch. »Und ab dafür«, würde Kurt Krömer sagen.
Book Information
Author Description
Kurt Krömer, alias Alexander Bojcan, wurde 1974 geboren und ist Komiker und Schauspieler. Er ist vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Grimme-Preis. Seine Sendung »Chez Krömer« wurde millionenfach geguckt. Kurt Krömers Podcast »Feelings« ist einer der meistgehörten Podcasts des Landes. Sein Buch »Du darfst nicht alles glauben, was du denkst« war länger als ein Jahr in den Top 20 der Spiegel-Bestsellerliste und wurde das meistverkaufte Sachbuch des Jahres 2022.
Characteristics
7 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Schonungslos ehrlich und authentisch ❤️ Eine etwas andere Biografie
Depressionen 😢, Alkoholsucht 🥃, Schuldgefühle, Panikattacken und Heilung ❤️🩹 Alexander Bojcan alias Kurt Krömer schildert einfach und doch tiefgründig in kurzen Kapiteln seine schwierige Biografie. Jahrelange unentdeckte Depression und seine Alkoholsucht haben sein Leben zur Hölle gemacht. Er zeigt auf wie es dazu kam und wie er aus dieser Situation herausgekommen ist. »Wie geht’s dir?«. Ich habe einfach immer gesagt, dass es mir gut geht. Aber genau so wurde ich auch erzogen, man darf eben nicht klagen. Absolut empfehlenswert und auf den Punkt gebracht 🌟
Ach Kurti ❤️
Eigentlich muss man Bücher wie dieses immer mit fünf Sternen bewerten, da es viel Mut erfordert, sich so offen über die eigene psychische Krankheit zu äußern. Auch, wenn mich nicht alles abgeholt hat und ich solche Bücher lieber höre als lese, bekommt es daher von mir fünf Sterne. Das Buch ist einfach geschrieben, manchmal auch aus einer durchaus privilegierten Position heraus, aber dennoch gab es Anekdoten und Ausschnitte, die mich sehr abgeholt und zum Nachdenken gebracht haben; ebenso kurze Momente der Komik, die mich herzhaft zum Lachen brachten. Mehr wollte ich von diesem kleinen Büchlein gar nicht.
"Wir sollten alle viel mehr weinen"
Das unterschreibe ich sofort. Denn wenn einen etwas emotional überrennt, sei es Erinnerungen, ein Buch, ein Film, Musik usw., dann kann man ruhig weinen. Denn wir wissen doch alle, wie befreiend dies ist und wie leicht man sich danach fühlt. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und Alexander Bojcan "Kurt Krömer" liest sein Buch selber vor. Was hier für mich fehlte? Die Emotionen in seiner Geschichte. Er teilt mit, dass es sich hier um kein Selbsthilfebuch handle, sondern "nur" um seine Geschichte. Da es an vielen Stellen sehr distanziert bleibt, gelingt es nicht, dass er seine persönliche Geschichte authentisch erzählt und dass man etwas mitnehmen könnte. Er liest sein Buch für mich auch recht monoton vor, wobei er schon versucht, seinen Humor einzubauen. Leider ist dies bei mir aber nicht angekommen und es fehlte mir an Tiefe. Sicher, es ist mutig, über das Thema Depressionen zu reden, geschweige denn zu schreiben, denn nach wie vor ist dieses Thema verpönt, auch wenn es mittlerweile schon viele Leute betrifft. Ich selber habe einige Freunde, Bekannte, sogar Kollegen, die darunter leiden. Nichtsdestotrotz ist es nicht leicht, darüber zu reden und vor allem für sich selber zu begreifen, dass man Depressionen hat. Obendrein kommt noch dazu, dass Alexander Bojcan Alkoholiker war und dies in seinem Buch auch erwähnt. Er hatte also schon einmal einen schweren Weg gehen müssen. Was mich jedoch noch gestört hat, war, dass es klang, als ob man nach wenigen Wochen Behandlung in einer Klinik gesund sei. Viele betroffene Menschen haben jahrelang mit diesem Krankheitsbild zu kämpfen (sie leben mit den Höhen und Tiefen). Ebenso wurde sehr oft wiederholt, dass er alleinerziehender Vater ist. Es hätte auch ausgereicht, dies ein- oder zweimal zu erwähnen. Immerhin hat er das Privileg, dass seine Mutter bei ihm wohnt und er eine Kinderfrau hat. Viele haben dieses 'Glück' nicht. Am Ende wurde es auch politisch in seinem Buch, und das war für mich völlig fehl am Platz, da es ja um seine Depressionen ging. Ich weiß, viele finden das Buch gut, auch, dass das Thema Depression mehr in den Vordergrund gerückt wird, aber mich konnte es leider gar nicht überzeugen. Die Sternebewertung fällt mir schwer, weil man eine Lebensgeschichte schlecht von außen beurteilen kann.

Sehr hilfreiche Einblicke
Als Person, welche oftmals selbst etwas nachdenklich und in sich gekehrt ist, war das Buch sehr hilfreich und auch oftmals einleuchtend. Die Satire ist gut und nicht überheblich und stellt auch meiner Meinung nach niemand in ein schlechtes Licht oder macht sich über betroffene Personen lustig. Krömer selbst geht viel mehr auf seine Erfahrungen und Erlebnisse ein und vergleicht sich nicht mit anderen erkrankten Personen.

Genau so ist es….
Depression: du sitzt in deinem brennenden Haus, kannst das Feuer nicht löschen. Du kannst nicht mal zum Hörer greifen, um die Feuerwehr zu rufen. Du verbrennst in deinem eigenen Haus. Die hätten da eine verkohlte Leiche gefunden, die da auf der Couch verbrannt ist. Ich war mir nicht sicher, ob mir das Buch im Moment gut tut… und nein, hat es eigentlich nicht. Da ich mich selber gerade mitten in einer Depression befinde, hat es mir sehr auf die Stimmung geschlagen. Aber: das Buch zeigt genau auf wie es ist gegen die Depression anzukämpfen. Und das finde ich unheimlich gut. Es kann Angehörigen helfen besser zu verstehen… es kann einen anstossen Hilfe zu suchen, wenn man sich darin erkennt, es vorher gar nicht bewusst wahrgenommen hat. Es kann Hoffnung geben, es kann besser werden… es kann Angst nehmen, ein Klinikaufenthalt ist nichts schlimmes…. Ich kann das Buch sehr empfehlen wenn du verstehen möchtest, wie sich eine Depression anfühlen kann. Ich würde das Buch gerade am liebsten meinem ganzen Umfeld in die Hand drücken… vorallem denjenigen, die sich bereits Abgewendet haben.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst 💭 Mental health | ehrlich Puh, es waren intensive und schwere Stunden! Dennoch fühlte ich mich sehr verstanden und konnte einiges über mich lernen, von dem ich gar nicht wusste, dass dieses Verhalten zu meiner Krankheit gehört. Mit einer Prise Humor und einem Löffel Ehrlichkeit konnte Kurt Krömer wichtige Themen behandeln und dies ganz auf Augenhöhe. In einigen Punkten konnte ich dem Buch nicht zustimmen, wahrscheinlich, weil ich mich an einem anderen Start befinde, als Kurt. Die rund 180 Seiten waren für mich nicht einfach an einem Stück zu lesen - ich habe einige Pausen gemacht, um zu reflektieren und mich selbst sogar etwas zu analysieren. Du darfst nicht alles glauben, was du denkst lege ich euch sehr ans Herz, egal, ob nun selbst betroffen oder um mehr know How erlangen zu können. Als Betroffene war es für mich etwas erschreckend, wie 'gleich' Depressionen auch bei Mitmenschen auftreten und was für ein Kampf man mit sich führt. Abschließend bitte ich euch: wenn es euch nicht gut geht, wendet euch an euren Arzt, eine Person, der ihr vertraut oder an die Seelsorge. Wir sind nicht allein.

Anstrengend
Mit der Bewertung des Hörbüches tue ich mich sehr schwer. Es handelt sich um den Erfahrungsbericht eines Menschen mit Depressionen. Dieser Mensch ist nun ein prominenter Künstler aus Deutschland, wobei ich die Kunstfigur Kurt Krömer nur vom Namen her vorher gekannt habe. Es kann von Vorteil sein, wenn der Autor das Buch selbst einspricht. In diesem Fall hat es für mich nicht funktioniert. Für mich war es sehr anstrengend der Stimme zuzuhören. Auch seine flapsige Art empfand ich sehr nervig. Mein Problem, nicht das des Autors. Vom Inhalt her beschreibt der Autor seinen Weg, bis er zu der Erkenntnis bzw Diagnose der Depression kam und wie er damit umgegangen ist. Hier haben wir natürlich einen Privatpatienten mit anderen Ressourcen als Otto Normalverbraucher. Deshalb weiß ich nicht, ob seine sicher gut gemeinten Ratschläge so gut ankommen. Auch berichtet er immer wieder davon, dass er ein alleinerziehender Vater von vier Kindern ist. Wie man dann acht Wochen in einer Klinik gehen kam, weiß ich auch nicht. Nicht falsch verstehen, es ist ein Erfahrungsbericht. Aber halt auch nur stellvertretend für einen kleinen Teil der Bevölkerung. Auch wurde immer wieder gesagt, dass er nun geheilt sei. Meine Erfahrung mit Patienten ist da eine andere. Insofern fand ich das Hörbuch leider sehr anstrengend. Eine Sternebewertung gebe ich nicht ab.
Ehrlich beschriebenes Buch!🥰
Wow! Danke an Alexander Bojcan für diese Ehrlichkeit. Da das Hörbuch eine Autorenlesung war, war es nochmal was besonderes. Man hat einfach gehört, wie sehr ihm dieses Buch am Herzen liegt. Wie es zum Ende wieder heiterer wurde. 😀 Man muss es bei so einer Geschichte ja auch irgendwie schaffen keinen Ratgeber zu schreiben, wenn man kein Experte ist, aber auch keine Seiten kreieren, die nur nach Mitleid triefen. Das wurde mehr als erreicht. Es war so echt beschrieben. Ich hab mich am Ende so sehr gefreut, dass er es aus seiner „ dunklen Wolke“ geschafft hat, weil alles eben so einfühlsam beschrieben wurde. Ein Buch, das ich wirklich nur empfehlen kann. Es kann nunmal jeden treffen, egal ob „ das Leben ja so schön ist“ oder „ die Sonne ja draußen scheint“. Ist ja eben nicht so einfach „ nicht alles zu glauben, was man denkt“.. Chapeau für diesen Mut und die Ehrlichkeit.. 5 Sterne 💫
Kurt Krömer schreibt offen über seine Depression, seine Ängste und seinen Alkoholmissbrauch. Er verschweigt auch nicht die körperlichen Folgen der Krankheit. Vieles davon, besonders das Katastrophisieren und die ständige Angst, kenne ich selbst nur zu gut. Trotz der ernsten Thematik gelingt es ihm, das Ganze mit seinem typischen Humor zu erzählen, ohne dabei die Schwere des Themas abzuschwächen. Wer verstehen will, wie sich eine Depression anfühlt, bekommt hier eine ehrliche und eindrückliche Perspektive.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst. Worte, die jeder zumindest ein kleines bisschen beherzigen darf. Denn sind wir mal ehrlich: Jeder hat so seine Phasen im Leben, in denen einem der Kopf einfach nur Müll erzählt, der gar nicht stimmt. Alexander erzählt wirklich wunderbar, wie seine Depression abläuft, was alles dranhängt und wie er da wieder rauskommt – und das mit so schonungsloser Ehrlichkeit und so viel Herz. Auch einige seiner Lebensansichten haben mich sehr oft lächeln und zustimmend nicken lassen. Dieses Hörbuch hat mir erst bewusst gemacht, wie schmal der Grat zwischen der Arbeit als Komiker und einer Depression sein kann – und dass beides sehr wohl Hand in Hand gehen kann...
Du bist depressiv, du darfst nicht lachen!
Ich verstehe die schlechten Rezensionen nicht. Was erlauben sich manche Leute, jemanden vorzuschreiben, wie derjenige mit Depressionen umzugehen hat und wie er davon erzählen soll. Kurt Krömer aka Alexander Bojcan ist Komiker! Er hat halt seine Art, darüber zu berichten. Ihm fällt es halt leichter seine Depression scherzend und humorvoll zu erzählen. Heisst ja nicht dass er dieses Thema ins lächerliche zieht und sagt, das is bei jedem so. Ich finde es stark von ihm, generell von Menschen mit Depressionen oder anderen Mental Health Erkrankungen, sich so emotional auszuziehen! Auch mal hinter die Kunstfigur Kurt Krömer blicken zu lassen und den Leuten zeigen. „hey ich bin zwar Komiker und lustig auf der Bühne, aber eigentlich geht‘s mir ziemlich beschissen!“ Ich bin froh, dass er sich mit seiner Depression auseinandergesetzt hat und es ihm besser geht. Anderen ist das leider nicht gelungen. Bestes Beispiel Robin Williams (möge er in Frieden Ruhen♥️) Ich hab mich erschrocken, wie ähnlich meine aktuellen Symptome, zu seinen damaligen waren! Und es hilft mir ungemein sehr, dass er hier seine Story erzählt, weil man einfach merkt „hey, du bist nicht alleine, vielen geht es so und es gibt Hilfe, es gibt Orte, wo sie dir helfen können! du hast den ersten Schritt zur Hilfe doch schon gemacht“ Es gibt Hilfe, man muss nur bereit dazu sein sich helfen zu lassen! Alex, ich bin stolz auf dich! Bleib so ein toller Mensch und lass dich weiterhin nicht unterkriegen! ♥️ Ps.: Mein neues Lieblingswort ist ab jetzt „katastrophisieren“ 😅
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Ich denke der Titel spricht schon für sich Allein und wenn ich könnte würde ich mehr Sterne 🌟 vergeben... Habe das Buch einfach nicht aus der Hand liegen können und so hab ich es in ca. 4,5 Stunden durchgelesen... Alexander Bajocan, wie die Kunstfigur Kurt Krömer mit bürgerlichen Namen heißt, beschreibt in einfach herrlich ehrlicher Art und Weise seinem Weg aus der Alkohlsucht und aus der Depression. Es hatte so viele gute Passagen, wo ich dachte Mensch das Kenn ich...oder oh so kann man es auch sehen ... Das Buch ist wirklich lesenswert und hilft auch Dinge aus einen anderen Blickwinkel zu sehen oder es kann einem auch wach rütteln.

Auf humorvolle Weise erzählt Alexander Bojcan von seinem Leben mit Depressionen und seinem Kampf gegen sie.
Bojcans Schreibstil ist sehr angehem zu lesen bzw. zu hören. In seinem Bruch bricht er mit dem Tabu über Depressionen zu sprechen auf und erzähl offen und ehrlich, wie es ihm ging, wie die Depressionen ihn einschränkten und wie er selbst gemerkt hat, dass es so nicht weitergehen kann. Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass er dabei bei sich bleibt. Er erwähnt seine Kinder und seine Ex-Frauen und -Freundinnen, aber wir erfahren nichts über sie. Es geht allein um Alexander Bojcans Leben. Er schreibt über seine Gefühle, Gedanken und Erfahrung mit Depressionen und gibt damit einen Einblick in die teilweise widersprüchlichen und mürbe machenden Gedankenmuster, die eine Depression mit sich bringt. Das Buch kann Betroffenen helfen und eine Stütze sein, gleichzeitig können Außenstehende ein besseres Gefühl dafür bekommen, was es heißt mit Depressionen zu leben.
Nur ganz selten passiert es mir noch, dass ich ein Buch in einem Tag lese. Bei diesem Buch konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen, obwohl der Inhalt schon harter Tobak ist. Ich hatte beim Lesen ständig das Gefühl ein Elefant sitzt auf meiner Brust und drückt mir die Luft ab. Herr Krömer hat ganz tief seine Depression blicken lassen und das ist schwer zu ertragen. Aber er hat eine Therapie gemacht und am Ende des Buches ging es ihm gut. Ich wünsche ihm von ganzem Herzen, dass das so bleibt.
Tiefgründige Themen und Worte
Ich hab das Buch von Alex aka Kurt als Hörbuch gehört, dass er selbst aufgenommen hat. Ich hatte das Gefühl dass sich dadurch meine Hör-Experience noch mehr vertieft, einfach weil man seine Stimme zu seinen runter geschriebenen Worten hatte. Natürlich sind es eher schwere Themen die er dort behandelt aber ich finde es so gut, dass er damit Raum für Depressionen gibt und sein Erfahrungen schildert, damit wirkt er auch super nahbar!
Interessant und trotz ernster Thematik manchmal amüsant!
Der Autor erzählt von seiner Depression und wie er gelernt hat mit dieser umzugehen. Die Erzählungen sind gut aufgebaut und man hört Kurt Krömer gerne zu, wie er von seinem Leben erzählt. Obwohl es so ein ernstes Buch ist, schafft er es, den Leser manchmal zum Schmunzeln zu bringen, wenn trockene Kommentare zwischengeschoben werden. Ich kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen!
Ein sehr empfehlenswertes Buch für Betroffene, für Familienangehörige aber auch für Leute die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, also eigentlich für jeden. Ich würde mir vor allem wünschen, dass Außenstehende, die noch nie mit dem Thema Depression etwas zu tun hatten, dieses Buch lesen würden, dass würde das Leben für viele Betroffene einfach machen. Es ist nicht vorstellbar wie oft man auf Unverständnis trifft im Alltag. Es ist anstrengend. Der Autor erklärt gefühlvoll und schonungslos ehrlich wie es ist depressiv zu sein, auch wenn der Autor es zunächst selbst gar nicht wusste. Ich habe das Hörbuch gehört, welches der Autor selbst eingelesen hat, und das macht das Erlebnis mit dem Buch noch persönlicher. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und konnte viel daraus mit nehmen. Ein echter Mehrwert auf dem Buchmarkt. 5 Sterne
Ein offener Einblick in psychische Erkrankungen
Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn es für mich kein absolutes Highlight war. Besonders interessant fand ich den offenen Umgang von Kurt Krömer mit seiner psychischen Erkrankung und wie ehrlich er seine Gedanken, Zweifel und inneren Kämpfe beschreibt. Gerade diese Einblicke machen das Buch lesenswert. Allerdings ist seine Geschichte in vielerlei Hinsicht auch ein Beispiel dafür, wie es idealerweise laufen kann/sollte. Insbesondere im Zusammenspiel mit Ärzten und therapeutischer Hilfe. Aus eigener Erfahrung und durch den Kontakt mit anderen Betroffenen weiß ich, dass psychische Erkrankungen oft eine sehr viel längere, kompliziertere und zermürbendere „Never-ending Story“ sein können. Deshalb wünsche ich dem Autor von Herzen, dass sein Gesundheitszustand auch langfristig so stabil bleibt, wie er ihn nach dem Klinikaufenthalt beschreibt. Ein Punkt, den ich kritisch sehe und wichtig finde zu erwähnen: Beim Thema Alkohol wird nicht deutlich gemacht, dass ein Alkoholentzug in Eigenregie sehr gefährlich und unter Umständen lebensbedrohlich sein kann. Hier hätte ich mir einen klaren Hinweis gewünscht, dass ein Entzug immer nur mit professioneller medizinischer Unterstützung erfolgen sollte. Insgesamt ein ehrliches, persönliches und interessantes Buch, das zum Nachdenken anregt, mit Stärken, aber auch mit ein paar Lücken, die man als Leser*in im Hinterkopf behalten sollte.
Krömer, du bist dir treu geblieben
Ich war überrascht zu sehen, wie viele schlechte Rezensionen vorhanden sind. Ich empfand das Buch als passend und super, dass er noch drauf achtete, wie er sich ,,vernünftig“ ausdrückt. Es war seine Geschichte und er hat das Herz am rechten Fleck. Es zeigte mir, wir können immer unseren Weg finden, egal wie dunkel es ist. Und das er ein Künstler ist, der ausspricht, was für ihn wichtig ist. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und fand es super, das er es selbst eingelesen hatte. An manchen Stellen merkte ich, wie ihm die Tränen gekommen sind und all das ist authentisch und spricht nur für ihn und seine tolle Entwicklung!
Super
Ich persönlich fand das Buch sehr interessant und dass er auch wirklich offen drüber gesprochen hat, welche Ärzte man sich wenden kann, um das testen zu lassen ob man eine Depression hat oder nicht dann fand ich es interessant die Klinikaufenthalt der da drüber auch berichtet habt und er hat auch drüber berichtet, wie ist denn heute geht seit er gesund ist und er hat auch über die Anzeichen da drüber gesprochen im Buch und er drüber gesprochen warum er die Depression hatte und wie die einen standen ist
Für alle die verstehen wollen, wie es ist, Depressionen zu haben. Kurt Krömer erzählt von seiner eigenen Erfahrung mit der Krankheit. Kurt Krömer aka Alexander Bojcan erzählt ehrlich aber auch teilweise humorvoll von dem Weg zu erkennen, das man krank ist und Hilfe braucht. Hilfe in Form von Therapie und Klinik. „Jeder sollte mal wirklich lernen auf sich selbst zu achten“ - Kurt Krömer, S. 188
Ein großartiges Buch, das locker und humorvoll geschrieben wurde trotz des sehr ernsten Themas und das mich so gut unterhalten konnte, weil ich mich in vielem wieder erkennen konnte. Es ist kein typisches Sachbuch, wo mit Fakten über Depressionen um sich geworfen wird. Es ist ein Tatsachenbericht über das Leben von Kurt Krömer und wie er herausgefunden hat, dass er Depressionen hat und wie er dagegen gekämpft hat. Dies schildert er mit wunderbar trockenem Humor und seine Ansichten zu verschiedenen wichtigen Themen haben mir sehr imponiert. Ein großartiger Mensch der mir in diesen 4 Stunden in denen ich das Hörbuch durchgesuchtet habe so sympathisch wurde, dass ich ihm gut und gerne noch Stunden hätte zuhören können. Das Beste ist, er hat das Buch selbst eingelesen was alles noch realer und greifbarer macht. Er zeigt sich so angreifbar und offenbart sein Innerstes, dass fand ich wahnsinnig stark und mutig, gerade auch weil ihn viele durch das Fernsehen kennen und er durch seine Stimme mehr Gehör für die unsichtbare Krankheit Depression ermöglicht. Das Buch hat mir im Hinblick auf meinen baldigen Klinkaufenthalt sehr geholfen und mir meine Unsicherheiten und Ängste genommen. Ich empfehle das Buch gerne weiter. Mir hat es so viel gegeben. Danke das sie ihre Geschichte mit uns geteilt haben und sie diese Werte vertreten. 🙌🏼
Absolut empfehlenswert.
Das Thema : Depression Ein persönlicher Bericht über eine der schwersten Erkrankungen unserer Zeit. Es gibt soo viele Menschen die garnicht wissen was mit ihnen los ist und sich nicht mal trauen über ihren Zustand zu reden. Unserer Umgebung weiß überhaupt nicht wie schwerwiegend diese Krankheit sein kann, unsere Mitmenschen können überhaupt nicht damit umgehen wenn jemand in ihrem Umkreis eine Depression hat. Ich war /bin selber betroffen, habe einiges in diesem Buch wiedererkannt und kann nur bestätigen dass so ein Klinikaufenthalt (bei dem sich alles nur um deine eigene Person dreht) absolut für jeden Menschen zu empfehlen wäre.. Danke
Autobiographischer Bericht über eine Depression
Es ist gut, wenn ein Tabuthema angesprochen wird. Kurt Krömer litt viele Jahre unerkannt an Depressionen bis er zusammen gebrochen ist und sich in einer Klinik behandeln lassen hat. Sein Bericht ist ehrlich und macht Betroffenen Hoffnung. Kleiner Kritikpunkt: er bezieht sich oft auf seine Rolle als alleinerziehender Vater, die ihn so erschöpft hat. Das ist ein Schicksal, was zig tausenden Frauen so ergeht und zwar OHNE Nanny und Ex-Partner, der die Kinder am Wochenende holt. Aber ich verstehe seine Sorge und das Problem funktionieren zu müssen, aber eigentlich nicht zu können. Das man immer wieder bis an seine Grenzen geht und darüber hinaus. Und ich finde es gut, dass ein Mann dies beschreibt in der Hoffnung, dass ihm viele Männer zuhören mögen. Ein lohnenswertes Buch, das ich als Hörbuch gehört habe und mit Kurt Krömers Stimme noch unterhaltsamer und streckenweise witzig ist. Als Erlebnisbericht auch für Menschen empfehlenswert, die mit Depressionen nichts am Hut haben.
Ein wertvoller Einblick in die Gedanken eines Depressiven
Der deutsche Komiker Kurt Krömer (bürgerlich Alexander Bojcan) erzählt in seinem Buch sehr reflektiert von seiner Depression und Alkoholsucht und davon, wie er herausfand, was so lange Zeit mit ihm anders war. Er leistet damit meiner Ansicht nach einen wirklich wertvollen Beitrag zur Depressionsaufklärung. Das Buch ist mit Witz geschrieben und vermittelt trotzdem die nötige Ernsthaftigkeit. Ich würde es jeder Person empfehlen, die selbst schon mal das Gefühl hatte, eine schwarze Wolke über dem Kopf schweben zu haben oder Menschen, in deren Umfeld jemand mit Depressionen zu kämpfen hat. Einen wichtigen Kritikpunkt an diesem Buch hab ich jedoch: Mir ist bewusst, dass der Autor hier über SEINE Geschichte schreibt, jedoch ist mir die sehr häufige Formulierung der "Heilung" ein bisschen aufgeschlagen. Er sagt, er sei geheilt und dass man Depressionen heilen könne, was zwar nicht falsch ist, jedoch kann sie jederzeit zurück kommen. (Deswegen auch ein Stern Abzug). Wäre das ein oder zwei mal gewesen, hätte ich es einfach überlesen können, jedoch trifft man in fast allen Kapiteln darauf. Ich möchte Herrn Bojcan nicht absprechen, dass er sich nach der Therapie wie ein neuer Mensch fühlt und viel besser als in seiner tief depressiven Zeit, jedoch fehlt mir hier die klare Aussage, dass es eine spät erkannte und therapiert Depression einen chronischen Verlauf annehmen kann. Trotzdem ist es wichtig, sich als Betroffene:r Hilfe zu suchen, da man selbst dann wenn es chronisch ist, einfacher aus einem neuen Schub kommt und wieder mehr Lebensqualität haben kann..
Sehr tiefgründiges Buch
Man lernt Kurt Krömer nochmals auf eine ganz andere Weise kennen. Es ist sehr interessant ihn von dieser ernsthaften Seite kennenlernen. Ich denke, dass Betroffene mit Depressionen viel Kraft auf diesem Werk ziehen können. Durch die persönlichen Erfahrungen und offenen Erzählweise bricht er super viele Grenzen und spricht ein, leider immer noch großes; Tabuthema an. Ich kann es jedem empfehlen.
Ein nicht depressives Depressionsbuch
Ich mochte das Buch, weil es recht offen und neugierig über das Thema Depressionen aufklärt. Es ist so geschrieben wie Kurt Krömer spricht, was alles sehr locker und leicht macht. Es liest sich wie viele kleine Kurzgeschichten ist aber stellenweise auch sehr durcheinander.
Ein humorvolles und gleichzeitig tiefgründiges Buch über die Erfahrungen des Autors mit Depressionen.
Krömers persönliche Gedanken und Gefühle werden offen und ehrlich dargestellt, insbesondere seine Zeit in der Tagesklinik, was das Buch zugleich berührend und authentisch macht. Es wirbt für einen offenen Umgang mit psychischen Krankheiten und bietet eine komische und liebenswerte Perspektive auf das Leben. Die Mischung aus Sarkasmus, Selbstironie und klugen Einsichten gibt dem Leser nicht nur Einblicke in Krömers Gedankenwelt, sondern regt auch dazu an, über das eigene Leben nachzudenken.
Krömi mal anders. Aber immer vor allen eins: authentisch und liebevoll.
Bin schon sehr lang großer Fan von Kurt Krömer und war auch auf einigen seiner Shows. Ich liebe seinen Humor. Umso gespannter war ich auf dieses Buch und seine Depression. Wie würde er sie beschreiben, wie geht er damit um? Sein Schreiben ist wie sein Sprechen. Einfach grandios. Anfangs hatte ich etwas „Angst“ und ich hatte ein bisschen das Gefühl er würde es ins „lächerliche“ ziehen bzw es zu lustig umschreiben. Aber so war es dann zum Glück doch nicht. Ja, es hatte trotz aller schwere der Thematik auch einige Lacher dabei- er wäre nicht Kurt Krömer wenn es nicht so wäre, und doch war es vor allem eins: die Biografie von Alexander Bojcan mit unglaublich viel Tiefgang und Ehrlichkeit und Authentizität. Ich habe es sehr geliebt. Und am Schluss des Buches angekommen dachte ich mir: Alex..Ich zieh meinen Hut vor dir. Jetzt noch mehr. Ein unglaublich liebevoller, humorvoller Mann, der an Depressionen erkrankte. Das Buch hat mich sehr gerührt. Ich kann es jedem wärmstens ans Herz legen.
Danke Alexander...
du hast der Gesellschaft so einen großen Gefallen erwiesen, in dem du deine Geschichte geteilt hast. Ich bin tief beeindruckt von dir. Ich mag deinen Humor, deine knallharte Ehrlichkeit, einfach der Mensch der du bist. Herzlichen Dank, dass du dieses tolle Buch geschrieben hast und auch dafür das du durch deinen Beruf gute Unterhaltung in mein Leben bringst.
Interessantes Buch. Ich fand es toll das man einige private Sachen über Alexander erfahren hat. Auch die Art wie er es erzählt hat, hat mir sehr gefallen. Er nimmt kein Blatt vor den Mund. Nicht zu deprimierend aber auch nicht ins lächerliche gezogen. In der heutigen Zeit braucht man sich manchmal nicht wundern wenn man depressiv wird in Angststörungen bekommt.
Characteristics
7 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
»Ich war dreißig Jahre depressiv. Ich muss damit leben. Und ich habe keinen Bock, das zu verheimlichen.«
Kurt Krömer ist einer der beliebtesten und bekanntesten Komiker des Landes. In seiner Sendung »Chez Krömer« sprach er offen über seine schwere Depression und seine Zeit in der Tagesklinik und hat damit Millionen von Menschen erreicht.
Alexander Bojcan ist 47 Jahre alt, trockener Alkoholiker, alleinerziehender Vater und er war jahrelang depressiv. Auf der Bühne und im Fernsehen spielt er Kurt Krömer. Er will sich nicht länger verstecken. »Du darfst nicht alles glauben, was Du denkst« ist der schonungslos offene und gleichzeitig lustige Lebensbericht eines Künstlers, von dem die Öffentlichkeit bisher nicht viel Privates wusste. Alexander Bojcan bricht ein Tabu und das tut er nicht um des Tabubrechens willen, sondern um Menschen zu helfen, die unter Depressionen leiden oder eine ähnliche jahrelange Ärzteodyssee hinter sich haben wie er selbst.
Dieses Buch wirbt für einen offenen Umgang mit psychischen Krankheiten und ist gleichzeitig kein Leidensbericht, sondern eine komische und extrem liebenswerte Liebeserklärung an das Leben und die Kunst. Ein großes, ein großartiges Buch. »Und ab dafür«, würde Kurt Krömer sagen.
Book Information
Author Description
Kurt Krömer, alias Alexander Bojcan, wurde 1974 geboren und ist Komiker und Schauspieler. Er ist vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Grimme-Preis. Seine Sendung »Chez Krömer« wurde millionenfach geguckt. Kurt Krömers Podcast »Feelings« ist einer der meistgehörten Podcasts des Landes. Sein Buch »Du darfst nicht alles glauben, was du denkst« war länger als ein Jahr in den Top 20 der Spiegel-Bestsellerliste und wurde das meistverkaufte Sachbuch des Jahres 2022.
Posts
Schonungslos ehrlich und authentisch ❤️ Eine etwas andere Biografie
Depressionen 😢, Alkoholsucht 🥃, Schuldgefühle, Panikattacken und Heilung ❤️🩹 Alexander Bojcan alias Kurt Krömer schildert einfach und doch tiefgründig in kurzen Kapiteln seine schwierige Biografie. Jahrelange unentdeckte Depression und seine Alkoholsucht haben sein Leben zur Hölle gemacht. Er zeigt auf wie es dazu kam und wie er aus dieser Situation herausgekommen ist. »Wie geht’s dir?«. Ich habe einfach immer gesagt, dass es mir gut geht. Aber genau so wurde ich auch erzogen, man darf eben nicht klagen. Absolut empfehlenswert und auf den Punkt gebracht 🌟
Ach Kurti ❤️
Eigentlich muss man Bücher wie dieses immer mit fünf Sternen bewerten, da es viel Mut erfordert, sich so offen über die eigene psychische Krankheit zu äußern. Auch, wenn mich nicht alles abgeholt hat und ich solche Bücher lieber höre als lese, bekommt es daher von mir fünf Sterne. Das Buch ist einfach geschrieben, manchmal auch aus einer durchaus privilegierten Position heraus, aber dennoch gab es Anekdoten und Ausschnitte, die mich sehr abgeholt und zum Nachdenken gebracht haben; ebenso kurze Momente der Komik, die mich herzhaft zum Lachen brachten. Mehr wollte ich von diesem kleinen Büchlein gar nicht.
"Wir sollten alle viel mehr weinen"
Das unterschreibe ich sofort. Denn wenn einen etwas emotional überrennt, sei es Erinnerungen, ein Buch, ein Film, Musik usw., dann kann man ruhig weinen. Denn wir wissen doch alle, wie befreiend dies ist und wie leicht man sich danach fühlt. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und Alexander Bojcan "Kurt Krömer" liest sein Buch selber vor. Was hier für mich fehlte? Die Emotionen in seiner Geschichte. Er teilt mit, dass es sich hier um kein Selbsthilfebuch handle, sondern "nur" um seine Geschichte. Da es an vielen Stellen sehr distanziert bleibt, gelingt es nicht, dass er seine persönliche Geschichte authentisch erzählt und dass man etwas mitnehmen könnte. Er liest sein Buch für mich auch recht monoton vor, wobei er schon versucht, seinen Humor einzubauen. Leider ist dies bei mir aber nicht angekommen und es fehlte mir an Tiefe. Sicher, es ist mutig, über das Thema Depressionen zu reden, geschweige denn zu schreiben, denn nach wie vor ist dieses Thema verpönt, auch wenn es mittlerweile schon viele Leute betrifft. Ich selber habe einige Freunde, Bekannte, sogar Kollegen, die darunter leiden. Nichtsdestotrotz ist es nicht leicht, darüber zu reden und vor allem für sich selber zu begreifen, dass man Depressionen hat. Obendrein kommt noch dazu, dass Alexander Bojcan Alkoholiker war und dies in seinem Buch auch erwähnt. Er hatte also schon einmal einen schweren Weg gehen müssen. Was mich jedoch noch gestört hat, war, dass es klang, als ob man nach wenigen Wochen Behandlung in einer Klinik gesund sei. Viele betroffene Menschen haben jahrelang mit diesem Krankheitsbild zu kämpfen (sie leben mit den Höhen und Tiefen). Ebenso wurde sehr oft wiederholt, dass er alleinerziehender Vater ist. Es hätte auch ausgereicht, dies ein- oder zweimal zu erwähnen. Immerhin hat er das Privileg, dass seine Mutter bei ihm wohnt und er eine Kinderfrau hat. Viele haben dieses 'Glück' nicht. Am Ende wurde es auch politisch in seinem Buch, und das war für mich völlig fehl am Platz, da es ja um seine Depressionen ging. Ich weiß, viele finden das Buch gut, auch, dass das Thema Depression mehr in den Vordergrund gerückt wird, aber mich konnte es leider gar nicht überzeugen. Die Sternebewertung fällt mir schwer, weil man eine Lebensgeschichte schlecht von außen beurteilen kann.

Sehr hilfreiche Einblicke
Als Person, welche oftmals selbst etwas nachdenklich und in sich gekehrt ist, war das Buch sehr hilfreich und auch oftmals einleuchtend. Die Satire ist gut und nicht überheblich und stellt auch meiner Meinung nach niemand in ein schlechtes Licht oder macht sich über betroffene Personen lustig. Krömer selbst geht viel mehr auf seine Erfahrungen und Erlebnisse ein und vergleicht sich nicht mit anderen erkrankten Personen.

Genau so ist es….
Depression: du sitzt in deinem brennenden Haus, kannst das Feuer nicht löschen. Du kannst nicht mal zum Hörer greifen, um die Feuerwehr zu rufen. Du verbrennst in deinem eigenen Haus. Die hätten da eine verkohlte Leiche gefunden, die da auf der Couch verbrannt ist. Ich war mir nicht sicher, ob mir das Buch im Moment gut tut… und nein, hat es eigentlich nicht. Da ich mich selber gerade mitten in einer Depression befinde, hat es mir sehr auf die Stimmung geschlagen. Aber: das Buch zeigt genau auf wie es ist gegen die Depression anzukämpfen. Und das finde ich unheimlich gut. Es kann Angehörigen helfen besser zu verstehen… es kann einen anstossen Hilfe zu suchen, wenn man sich darin erkennt, es vorher gar nicht bewusst wahrgenommen hat. Es kann Hoffnung geben, es kann besser werden… es kann Angst nehmen, ein Klinikaufenthalt ist nichts schlimmes…. Ich kann das Buch sehr empfehlen wenn du verstehen möchtest, wie sich eine Depression anfühlen kann. Ich würde das Buch gerade am liebsten meinem ganzen Umfeld in die Hand drücken… vorallem denjenigen, die sich bereits Abgewendet haben.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst 💭 Mental health | ehrlich Puh, es waren intensive und schwere Stunden! Dennoch fühlte ich mich sehr verstanden und konnte einiges über mich lernen, von dem ich gar nicht wusste, dass dieses Verhalten zu meiner Krankheit gehört. Mit einer Prise Humor und einem Löffel Ehrlichkeit konnte Kurt Krömer wichtige Themen behandeln und dies ganz auf Augenhöhe. In einigen Punkten konnte ich dem Buch nicht zustimmen, wahrscheinlich, weil ich mich an einem anderen Start befinde, als Kurt. Die rund 180 Seiten waren für mich nicht einfach an einem Stück zu lesen - ich habe einige Pausen gemacht, um zu reflektieren und mich selbst sogar etwas zu analysieren. Du darfst nicht alles glauben, was du denkst lege ich euch sehr ans Herz, egal, ob nun selbst betroffen oder um mehr know How erlangen zu können. Als Betroffene war es für mich etwas erschreckend, wie 'gleich' Depressionen auch bei Mitmenschen auftreten und was für ein Kampf man mit sich führt. Abschließend bitte ich euch: wenn es euch nicht gut geht, wendet euch an euren Arzt, eine Person, der ihr vertraut oder an die Seelsorge. Wir sind nicht allein.

Anstrengend
Mit der Bewertung des Hörbüches tue ich mich sehr schwer. Es handelt sich um den Erfahrungsbericht eines Menschen mit Depressionen. Dieser Mensch ist nun ein prominenter Künstler aus Deutschland, wobei ich die Kunstfigur Kurt Krömer nur vom Namen her vorher gekannt habe. Es kann von Vorteil sein, wenn der Autor das Buch selbst einspricht. In diesem Fall hat es für mich nicht funktioniert. Für mich war es sehr anstrengend der Stimme zuzuhören. Auch seine flapsige Art empfand ich sehr nervig. Mein Problem, nicht das des Autors. Vom Inhalt her beschreibt der Autor seinen Weg, bis er zu der Erkenntnis bzw Diagnose der Depression kam und wie er damit umgegangen ist. Hier haben wir natürlich einen Privatpatienten mit anderen Ressourcen als Otto Normalverbraucher. Deshalb weiß ich nicht, ob seine sicher gut gemeinten Ratschläge so gut ankommen. Auch berichtet er immer wieder davon, dass er ein alleinerziehender Vater von vier Kindern ist. Wie man dann acht Wochen in einer Klinik gehen kam, weiß ich auch nicht. Nicht falsch verstehen, es ist ein Erfahrungsbericht. Aber halt auch nur stellvertretend für einen kleinen Teil der Bevölkerung. Auch wurde immer wieder gesagt, dass er nun geheilt sei. Meine Erfahrung mit Patienten ist da eine andere. Insofern fand ich das Hörbuch leider sehr anstrengend. Eine Sternebewertung gebe ich nicht ab.
Ehrlich beschriebenes Buch!🥰
Wow! Danke an Alexander Bojcan für diese Ehrlichkeit. Da das Hörbuch eine Autorenlesung war, war es nochmal was besonderes. Man hat einfach gehört, wie sehr ihm dieses Buch am Herzen liegt. Wie es zum Ende wieder heiterer wurde. 😀 Man muss es bei so einer Geschichte ja auch irgendwie schaffen keinen Ratgeber zu schreiben, wenn man kein Experte ist, aber auch keine Seiten kreieren, die nur nach Mitleid triefen. Das wurde mehr als erreicht. Es war so echt beschrieben. Ich hab mich am Ende so sehr gefreut, dass er es aus seiner „ dunklen Wolke“ geschafft hat, weil alles eben so einfühlsam beschrieben wurde. Ein Buch, das ich wirklich nur empfehlen kann. Es kann nunmal jeden treffen, egal ob „ das Leben ja so schön ist“ oder „ die Sonne ja draußen scheint“. Ist ja eben nicht so einfach „ nicht alles zu glauben, was man denkt“.. Chapeau für diesen Mut und die Ehrlichkeit.. 5 Sterne 💫
Kurt Krömer schreibt offen über seine Depression, seine Ängste und seinen Alkoholmissbrauch. Er verschweigt auch nicht die körperlichen Folgen der Krankheit. Vieles davon, besonders das Katastrophisieren und die ständige Angst, kenne ich selbst nur zu gut. Trotz der ernsten Thematik gelingt es ihm, das Ganze mit seinem typischen Humor zu erzählen, ohne dabei die Schwere des Themas abzuschwächen. Wer verstehen will, wie sich eine Depression anfühlt, bekommt hier eine ehrliche und eindrückliche Perspektive.
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst. Worte, die jeder zumindest ein kleines bisschen beherzigen darf. Denn sind wir mal ehrlich: Jeder hat so seine Phasen im Leben, in denen einem der Kopf einfach nur Müll erzählt, der gar nicht stimmt. Alexander erzählt wirklich wunderbar, wie seine Depression abläuft, was alles dranhängt und wie er da wieder rauskommt – und das mit so schonungsloser Ehrlichkeit und so viel Herz. Auch einige seiner Lebensansichten haben mich sehr oft lächeln und zustimmend nicken lassen. Dieses Hörbuch hat mir erst bewusst gemacht, wie schmal der Grat zwischen der Arbeit als Komiker und einer Depression sein kann – und dass beides sehr wohl Hand in Hand gehen kann...
Du bist depressiv, du darfst nicht lachen!
Ich verstehe die schlechten Rezensionen nicht. Was erlauben sich manche Leute, jemanden vorzuschreiben, wie derjenige mit Depressionen umzugehen hat und wie er davon erzählen soll. Kurt Krömer aka Alexander Bojcan ist Komiker! Er hat halt seine Art, darüber zu berichten. Ihm fällt es halt leichter seine Depression scherzend und humorvoll zu erzählen. Heisst ja nicht dass er dieses Thema ins lächerliche zieht und sagt, das is bei jedem so. Ich finde es stark von ihm, generell von Menschen mit Depressionen oder anderen Mental Health Erkrankungen, sich so emotional auszuziehen! Auch mal hinter die Kunstfigur Kurt Krömer blicken zu lassen und den Leuten zeigen. „hey ich bin zwar Komiker und lustig auf der Bühne, aber eigentlich geht‘s mir ziemlich beschissen!“ Ich bin froh, dass er sich mit seiner Depression auseinandergesetzt hat und es ihm besser geht. Anderen ist das leider nicht gelungen. Bestes Beispiel Robin Williams (möge er in Frieden Ruhen♥️) Ich hab mich erschrocken, wie ähnlich meine aktuellen Symptome, zu seinen damaligen waren! Und es hilft mir ungemein sehr, dass er hier seine Story erzählt, weil man einfach merkt „hey, du bist nicht alleine, vielen geht es so und es gibt Hilfe, es gibt Orte, wo sie dir helfen können! du hast den ersten Schritt zur Hilfe doch schon gemacht“ Es gibt Hilfe, man muss nur bereit dazu sein sich helfen zu lassen! Alex, ich bin stolz auf dich! Bleib so ein toller Mensch und lass dich weiterhin nicht unterkriegen! ♥️ Ps.: Mein neues Lieblingswort ist ab jetzt „katastrophisieren“ 😅
Du darfst nicht alles glauben, was du denkst
Ich denke der Titel spricht schon für sich Allein und wenn ich könnte würde ich mehr Sterne 🌟 vergeben... Habe das Buch einfach nicht aus der Hand liegen können und so hab ich es in ca. 4,5 Stunden durchgelesen... Alexander Bajocan, wie die Kunstfigur Kurt Krömer mit bürgerlichen Namen heißt, beschreibt in einfach herrlich ehrlicher Art und Weise seinem Weg aus der Alkohlsucht und aus der Depression. Es hatte so viele gute Passagen, wo ich dachte Mensch das Kenn ich...oder oh so kann man es auch sehen ... Das Buch ist wirklich lesenswert und hilft auch Dinge aus einen anderen Blickwinkel zu sehen oder es kann einem auch wach rütteln.

Auf humorvolle Weise erzählt Alexander Bojcan von seinem Leben mit Depressionen und seinem Kampf gegen sie.
Bojcans Schreibstil ist sehr angehem zu lesen bzw. zu hören. In seinem Bruch bricht er mit dem Tabu über Depressionen zu sprechen auf und erzähl offen und ehrlich, wie es ihm ging, wie die Depressionen ihn einschränkten und wie er selbst gemerkt hat, dass es so nicht weitergehen kann. Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass er dabei bei sich bleibt. Er erwähnt seine Kinder und seine Ex-Frauen und -Freundinnen, aber wir erfahren nichts über sie. Es geht allein um Alexander Bojcans Leben. Er schreibt über seine Gefühle, Gedanken und Erfahrung mit Depressionen und gibt damit einen Einblick in die teilweise widersprüchlichen und mürbe machenden Gedankenmuster, die eine Depression mit sich bringt. Das Buch kann Betroffenen helfen und eine Stütze sein, gleichzeitig können Außenstehende ein besseres Gefühl dafür bekommen, was es heißt mit Depressionen zu leben.
Nur ganz selten passiert es mir noch, dass ich ein Buch in einem Tag lese. Bei diesem Buch konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen, obwohl der Inhalt schon harter Tobak ist. Ich hatte beim Lesen ständig das Gefühl ein Elefant sitzt auf meiner Brust und drückt mir die Luft ab. Herr Krömer hat ganz tief seine Depression blicken lassen und das ist schwer zu ertragen. Aber er hat eine Therapie gemacht und am Ende des Buches ging es ihm gut. Ich wünsche ihm von ganzem Herzen, dass das so bleibt.
Tiefgründige Themen und Worte
Ich hab das Buch von Alex aka Kurt als Hörbuch gehört, dass er selbst aufgenommen hat. Ich hatte das Gefühl dass sich dadurch meine Hör-Experience noch mehr vertieft, einfach weil man seine Stimme zu seinen runter geschriebenen Worten hatte. Natürlich sind es eher schwere Themen die er dort behandelt aber ich finde es so gut, dass er damit Raum für Depressionen gibt und sein Erfahrungen schildert, damit wirkt er auch super nahbar!
Interessant und trotz ernster Thematik manchmal amüsant!
Der Autor erzählt von seiner Depression und wie er gelernt hat mit dieser umzugehen. Die Erzählungen sind gut aufgebaut und man hört Kurt Krömer gerne zu, wie er von seinem Leben erzählt. Obwohl es so ein ernstes Buch ist, schafft er es, den Leser manchmal zum Schmunzeln zu bringen, wenn trockene Kommentare zwischengeschoben werden. Ich kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen!
Ein sehr empfehlenswertes Buch für Betroffene, für Familienangehörige aber auch für Leute die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, also eigentlich für jeden. Ich würde mir vor allem wünschen, dass Außenstehende, die noch nie mit dem Thema Depression etwas zu tun hatten, dieses Buch lesen würden, dass würde das Leben für viele Betroffene einfach machen. Es ist nicht vorstellbar wie oft man auf Unverständnis trifft im Alltag. Es ist anstrengend. Der Autor erklärt gefühlvoll und schonungslos ehrlich wie es ist depressiv zu sein, auch wenn der Autor es zunächst selbst gar nicht wusste. Ich habe das Hörbuch gehört, welches der Autor selbst eingelesen hat, und das macht das Erlebnis mit dem Buch noch persönlicher. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und konnte viel daraus mit nehmen. Ein echter Mehrwert auf dem Buchmarkt. 5 Sterne
Ein offener Einblick in psychische Erkrankungen
Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen, auch wenn es für mich kein absolutes Highlight war. Besonders interessant fand ich den offenen Umgang von Kurt Krömer mit seiner psychischen Erkrankung und wie ehrlich er seine Gedanken, Zweifel und inneren Kämpfe beschreibt. Gerade diese Einblicke machen das Buch lesenswert. Allerdings ist seine Geschichte in vielerlei Hinsicht auch ein Beispiel dafür, wie es idealerweise laufen kann/sollte. Insbesondere im Zusammenspiel mit Ärzten und therapeutischer Hilfe. Aus eigener Erfahrung und durch den Kontakt mit anderen Betroffenen weiß ich, dass psychische Erkrankungen oft eine sehr viel längere, kompliziertere und zermürbendere „Never-ending Story“ sein können. Deshalb wünsche ich dem Autor von Herzen, dass sein Gesundheitszustand auch langfristig so stabil bleibt, wie er ihn nach dem Klinikaufenthalt beschreibt. Ein Punkt, den ich kritisch sehe und wichtig finde zu erwähnen: Beim Thema Alkohol wird nicht deutlich gemacht, dass ein Alkoholentzug in Eigenregie sehr gefährlich und unter Umständen lebensbedrohlich sein kann. Hier hätte ich mir einen klaren Hinweis gewünscht, dass ein Entzug immer nur mit professioneller medizinischer Unterstützung erfolgen sollte. Insgesamt ein ehrliches, persönliches und interessantes Buch, das zum Nachdenken anregt, mit Stärken, aber auch mit ein paar Lücken, die man als Leser*in im Hinterkopf behalten sollte.
Krömer, du bist dir treu geblieben
Ich war überrascht zu sehen, wie viele schlechte Rezensionen vorhanden sind. Ich empfand das Buch als passend und super, dass er noch drauf achtete, wie er sich ,,vernünftig“ ausdrückt. Es war seine Geschichte und er hat das Herz am rechten Fleck. Es zeigte mir, wir können immer unseren Weg finden, egal wie dunkel es ist. Und das er ein Künstler ist, der ausspricht, was für ihn wichtig ist. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und fand es super, das er es selbst eingelesen hatte. An manchen Stellen merkte ich, wie ihm die Tränen gekommen sind und all das ist authentisch und spricht nur für ihn und seine tolle Entwicklung!
Super
Ich persönlich fand das Buch sehr interessant und dass er auch wirklich offen drüber gesprochen hat, welche Ärzte man sich wenden kann, um das testen zu lassen ob man eine Depression hat oder nicht dann fand ich es interessant die Klinikaufenthalt der da drüber auch berichtet habt und er hat auch drüber berichtet, wie ist denn heute geht seit er gesund ist und er hat auch über die Anzeichen da drüber gesprochen im Buch und er drüber gesprochen warum er die Depression hatte und wie die einen standen ist
Für alle die verstehen wollen, wie es ist, Depressionen zu haben. Kurt Krömer erzählt von seiner eigenen Erfahrung mit der Krankheit. Kurt Krömer aka Alexander Bojcan erzählt ehrlich aber auch teilweise humorvoll von dem Weg zu erkennen, das man krank ist und Hilfe braucht. Hilfe in Form von Therapie und Klinik. „Jeder sollte mal wirklich lernen auf sich selbst zu achten“ - Kurt Krömer, S. 188
Ein großartiges Buch, das locker und humorvoll geschrieben wurde trotz des sehr ernsten Themas und das mich so gut unterhalten konnte, weil ich mich in vielem wieder erkennen konnte. Es ist kein typisches Sachbuch, wo mit Fakten über Depressionen um sich geworfen wird. Es ist ein Tatsachenbericht über das Leben von Kurt Krömer und wie er herausgefunden hat, dass er Depressionen hat und wie er dagegen gekämpft hat. Dies schildert er mit wunderbar trockenem Humor und seine Ansichten zu verschiedenen wichtigen Themen haben mir sehr imponiert. Ein großartiger Mensch der mir in diesen 4 Stunden in denen ich das Hörbuch durchgesuchtet habe so sympathisch wurde, dass ich ihm gut und gerne noch Stunden hätte zuhören können. Das Beste ist, er hat das Buch selbst eingelesen was alles noch realer und greifbarer macht. Er zeigt sich so angreifbar und offenbart sein Innerstes, dass fand ich wahnsinnig stark und mutig, gerade auch weil ihn viele durch das Fernsehen kennen und er durch seine Stimme mehr Gehör für die unsichtbare Krankheit Depression ermöglicht. Das Buch hat mir im Hinblick auf meinen baldigen Klinkaufenthalt sehr geholfen und mir meine Unsicherheiten und Ängste genommen. Ich empfehle das Buch gerne weiter. Mir hat es so viel gegeben. Danke das sie ihre Geschichte mit uns geteilt haben und sie diese Werte vertreten. 🙌🏼
Absolut empfehlenswert.
Das Thema : Depression Ein persönlicher Bericht über eine der schwersten Erkrankungen unserer Zeit. Es gibt soo viele Menschen die garnicht wissen was mit ihnen los ist und sich nicht mal trauen über ihren Zustand zu reden. Unserer Umgebung weiß überhaupt nicht wie schwerwiegend diese Krankheit sein kann, unsere Mitmenschen können überhaupt nicht damit umgehen wenn jemand in ihrem Umkreis eine Depression hat. Ich war /bin selber betroffen, habe einiges in diesem Buch wiedererkannt und kann nur bestätigen dass so ein Klinikaufenthalt (bei dem sich alles nur um deine eigene Person dreht) absolut für jeden Menschen zu empfehlen wäre.. Danke
Autobiographischer Bericht über eine Depression
Es ist gut, wenn ein Tabuthema angesprochen wird. Kurt Krömer litt viele Jahre unerkannt an Depressionen bis er zusammen gebrochen ist und sich in einer Klinik behandeln lassen hat. Sein Bericht ist ehrlich und macht Betroffenen Hoffnung. Kleiner Kritikpunkt: er bezieht sich oft auf seine Rolle als alleinerziehender Vater, die ihn so erschöpft hat. Das ist ein Schicksal, was zig tausenden Frauen so ergeht und zwar OHNE Nanny und Ex-Partner, der die Kinder am Wochenende holt. Aber ich verstehe seine Sorge und das Problem funktionieren zu müssen, aber eigentlich nicht zu können. Das man immer wieder bis an seine Grenzen geht und darüber hinaus. Und ich finde es gut, dass ein Mann dies beschreibt in der Hoffnung, dass ihm viele Männer zuhören mögen. Ein lohnenswertes Buch, das ich als Hörbuch gehört habe und mit Kurt Krömers Stimme noch unterhaltsamer und streckenweise witzig ist. Als Erlebnisbericht auch für Menschen empfehlenswert, die mit Depressionen nichts am Hut haben.
Ein wertvoller Einblick in die Gedanken eines Depressiven
Der deutsche Komiker Kurt Krömer (bürgerlich Alexander Bojcan) erzählt in seinem Buch sehr reflektiert von seiner Depression und Alkoholsucht und davon, wie er herausfand, was so lange Zeit mit ihm anders war. Er leistet damit meiner Ansicht nach einen wirklich wertvollen Beitrag zur Depressionsaufklärung. Das Buch ist mit Witz geschrieben und vermittelt trotzdem die nötige Ernsthaftigkeit. Ich würde es jeder Person empfehlen, die selbst schon mal das Gefühl hatte, eine schwarze Wolke über dem Kopf schweben zu haben oder Menschen, in deren Umfeld jemand mit Depressionen zu kämpfen hat. Einen wichtigen Kritikpunkt an diesem Buch hab ich jedoch: Mir ist bewusst, dass der Autor hier über SEINE Geschichte schreibt, jedoch ist mir die sehr häufige Formulierung der "Heilung" ein bisschen aufgeschlagen. Er sagt, er sei geheilt und dass man Depressionen heilen könne, was zwar nicht falsch ist, jedoch kann sie jederzeit zurück kommen. (Deswegen auch ein Stern Abzug). Wäre das ein oder zwei mal gewesen, hätte ich es einfach überlesen können, jedoch trifft man in fast allen Kapiteln darauf. Ich möchte Herrn Bojcan nicht absprechen, dass er sich nach der Therapie wie ein neuer Mensch fühlt und viel besser als in seiner tief depressiven Zeit, jedoch fehlt mir hier die klare Aussage, dass es eine spät erkannte und therapiert Depression einen chronischen Verlauf annehmen kann. Trotzdem ist es wichtig, sich als Betroffene:r Hilfe zu suchen, da man selbst dann wenn es chronisch ist, einfacher aus einem neuen Schub kommt und wieder mehr Lebensqualität haben kann..
Sehr tiefgründiges Buch
Man lernt Kurt Krömer nochmals auf eine ganz andere Weise kennen. Es ist sehr interessant ihn von dieser ernsthaften Seite kennenlernen. Ich denke, dass Betroffene mit Depressionen viel Kraft auf diesem Werk ziehen können. Durch die persönlichen Erfahrungen und offenen Erzählweise bricht er super viele Grenzen und spricht ein, leider immer noch großes; Tabuthema an. Ich kann es jedem empfehlen.
Ein nicht depressives Depressionsbuch
Ich mochte das Buch, weil es recht offen und neugierig über das Thema Depressionen aufklärt. Es ist so geschrieben wie Kurt Krömer spricht, was alles sehr locker und leicht macht. Es liest sich wie viele kleine Kurzgeschichten ist aber stellenweise auch sehr durcheinander.
Ein humorvolles und gleichzeitig tiefgründiges Buch über die Erfahrungen des Autors mit Depressionen.
Krömers persönliche Gedanken und Gefühle werden offen und ehrlich dargestellt, insbesondere seine Zeit in der Tagesklinik, was das Buch zugleich berührend und authentisch macht. Es wirbt für einen offenen Umgang mit psychischen Krankheiten und bietet eine komische und liebenswerte Perspektive auf das Leben. Die Mischung aus Sarkasmus, Selbstironie und klugen Einsichten gibt dem Leser nicht nur Einblicke in Krömers Gedankenwelt, sondern regt auch dazu an, über das eigene Leben nachzudenken.
Krömi mal anders. Aber immer vor allen eins: authentisch und liebevoll.
Bin schon sehr lang großer Fan von Kurt Krömer und war auch auf einigen seiner Shows. Ich liebe seinen Humor. Umso gespannter war ich auf dieses Buch und seine Depression. Wie würde er sie beschreiben, wie geht er damit um? Sein Schreiben ist wie sein Sprechen. Einfach grandios. Anfangs hatte ich etwas „Angst“ und ich hatte ein bisschen das Gefühl er würde es ins „lächerliche“ ziehen bzw es zu lustig umschreiben. Aber so war es dann zum Glück doch nicht. Ja, es hatte trotz aller schwere der Thematik auch einige Lacher dabei- er wäre nicht Kurt Krömer wenn es nicht so wäre, und doch war es vor allem eins: die Biografie von Alexander Bojcan mit unglaublich viel Tiefgang und Ehrlichkeit und Authentizität. Ich habe es sehr geliebt. Und am Schluss des Buches angekommen dachte ich mir: Alex..Ich zieh meinen Hut vor dir. Jetzt noch mehr. Ein unglaublich liebevoller, humorvoller Mann, der an Depressionen erkrankte. Das Buch hat mich sehr gerührt. Ich kann es jedem wärmstens ans Herz legen.
Danke Alexander...
du hast der Gesellschaft so einen großen Gefallen erwiesen, in dem du deine Geschichte geteilt hast. Ich bin tief beeindruckt von dir. Ich mag deinen Humor, deine knallharte Ehrlichkeit, einfach der Mensch der du bist. Herzlichen Dank, dass du dieses tolle Buch geschrieben hast und auch dafür das du durch deinen Beruf gute Unterhaltung in mein Leben bringst.
Interessantes Buch. Ich fand es toll das man einige private Sachen über Alexander erfahren hat. Auch die Art wie er es erzählt hat, hat mir sehr gefallen. Er nimmt kein Blatt vor den Mund. Nicht zu deprimierend aber auch nicht ins lächerliche gezogen. In der heutigen Zeit braucht man sich manchmal nicht wundern wenn man depressiv wird in Angststörungen bekommt.






















































