Liebe Jorinde oder Warum wir einen neuen Feminismus des Miteinanders brauchen

Liebe Jorinde oder Warum wir einen neuen Feminismus des Miteinanders brauchen

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Interessanter Essay über Feminismus und welche Kreise dieser zieht bzw. ziehen muss.

. KLAPPENTEXT (Meinung ⬇️) Manche sagen: Wenn Mütter ihren Kindern antipatriarchales Wissen vermittelten, hätten wir dank der nächsten Generationen schnell Gleichberechtigung. Dass es so einfach nicht ist, davon handelt dieses Buch. Denn während junge Frauen zunehmend feministisch denken, wenden sich junge Männer verstärkt misogynem Gedankengut zu. Wie gehen wir in Familie und Gesellschaft damit um? Wie schaffen wir es, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen? Und was muss geschehen, damit Männer Verbündete werden? In ihrem ersten Sachbuch plädiert Bestsellerautorin Mareike Fallwickl für einen neuen Feminismus, der alle einschließt – und alle befreit. MEINUNG Wie es manchmal so ist, kommt alles zusammen. So war es für mich bei Mareike Fallwickl. Eine Freundin hat im Buchclub gefragt, ob Interesse an einer Lesung der Autorin besteht. Am selben Tag höre ich einen Podcast und wer wird erwähnt? Mareike Fallwickl. Da ich mich nicht getraut habe, direkt zu ihrem Roman zu greifen, habe ich meinen Start also mit diesem Essay genommen, den die Autorin auch selbst vorgelesen hat. Ich fand es sehr interessant. Denn wenn ich ehrlich bin, weiß ich nach diesem Essay, dass ich bisher den Feminismus in seiner Tiefe definitiv noch nicht verstanden habe. Ich fand es unglaublich interessant und konnte einige Blickwinkel und Probleme für mich mitnehmen. Für mich war es ein ganz interessanter "Überblick", der mir die Notwendigkeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, deutlich gezeigt hat. Meiner Meinung nach sind das anderthalb Stunden, die gut tun, sich zu nehmen, um sich dem Thema zu nähern, von mir eine Empfehlung. Und ich habe, denke ich, Mut geschöpft für die erste Seite und alles folgende von “Die Wut, die bleibt” und das Thema ganz allgemein.

Interessanter Essay über Feminismus und welche Kreise dieser zieht bzw. ziehen muss.
5

"Wir haben die Mädchen zu selbstbewussten, unabhängigen Frauen erzogen, aber wir haben den Jungs noch nicht beigebracht mit selbstbewussten, unabhängigen Frauen umzugehen."

Wieder ein Banger Buch von Mareike Fallwickl 🙂‍↕️❤️ Ich liebe, liebe, liebe ihre Bücher und besonders ihre Hörbücher! Wie sie die Wörter und Sätze betont und liest ist einfach unfassbar toll. In diesem kurzen, aber kraftvollen Buch erklärt sie warum wir einen neuen Feminismus brauchen, nämlich um die Männer die wir brauchen mit ins Boot zu holen, anstatt ihnen vor die Nase zu stoßen. Sie zeigt tolle Gründe und Optionen auf, redet über die Bär>Mann Thematik (die super dargestellt und reflektiert wurde), über Giselle Pélicot und was mir besonders gefallen hat: über ihr Buch "die Wut die bleibt". Also für alle, die ihr Buch "die Wut die bleibt" gelesen haben ist das hier ein sehr guter, ergänzender read, weil sie beschreibt was für Auswirkungen ihr Buch gehabt hat ❤️ für alle anderen trotzdem ein super Einstieg, da sie ihre Bücher einfach für jeden zugänglich macht finde ich ☺️

"Wir haben die Mädchen zu selbstbewussten, unabhängigen Frauen erzogen, aber wir haben den Jungs noch nicht beigebracht mit selbstbewussten, unabhängigen Frauen umzugehen."
5

"[...] gemeinsam etwas neues backen" Genau!!! Eine Leseempfehlung für alle.

4.5

Mareike Fallwickl liefert mit "Liebe Jorinde" ein kompaktes, aber starkes kleines Sachbuch ab – in Briefform geschrieben an ihre Freundin Jorinde, gleichzeitig adressiert an eine ganze jüngere und ältere Generation. Auf etwa 1 Std. 29 Min. Hörerlebnis gelingt ihr, was viele größere Werke nur schwer schaffen: Eine Einladung zum Nachdenken darüber, wie Feminismus nicht gegen Männer, sondern mit ihnen wirken kann. Sie plädiert für einen Feminismus, der Menschen nicht ausschließt, sondern verbindet – der sich weniger durch Schuldgefühle, sondern durch Bewusstwerdung und Empathie auszeichnet. Fallwickl stellt wichtige Fragen: Wie werden Jungen nicht ausschließlich in männliche Klischees hineingedrückt? Wie verändern wir Rollenbilder so, dass sie nicht nur für Frauen befreiend sind? Wie tragen alle Verantwortung, nicht nur Betroffene? Diese Gedanken schaffen eine Verbindung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Fazit: Liebe Jorinde ist kein Rundumschlag, kein umfassendes feministisches Handbuch – aber es muss das auch nicht sein. Es ist ein Impuls, ein Denkanstoß, freundlich und zugleich eindringlich. Ein Buch, das man nicht „wegliest“, sondern bei dem man im Kopf weiterdenkt, lange nachdem man den Brief zugemacht hat. Für mich 4,5 von 5 Sternen – vor allem, weil Fallwickl schafft, was viele wollen, aber wenige so gelungen umsetzen: einen Feminismus, der verbindet, statt spaltet.

5

Dieses Buch ist ohne Zweifel eines der wichtigsten gesellschaftspolitischen, sozialpolitischen und feministischen Werke, das ich in letzter Zeit gelesen – und gehört – habe.

„Liebe Jorinde“ von Mareike Fallwickl – ein Brief, ein Aufruf, ein Manifest für einen Feminismus des Miteinanders. Erschienen im Kjona Verlag, einem kleinen, feinen Verlag, der Bücher für die Zukunft veröffentlicht – und das merkt man hier ganz besonders. „Liebe Jorinde“ ist ein schmales, aber kraftvolles Bändchen, das ich zuerst als Hörbuch verschlungen habe – und mir anschließend sofort in Buchform gekauft habe, weil so viele Gedanken darin stecken, die ich immer wieder nachlesen und nachspüren möchte. In einem sehr persönlichen Brief an ihre Freundin erklärt Mareike Fallwickl, warum wir einen neuen Feminismus brauchen: einen, der nicht trennt, sondern verbindet. Einen Feminismus, der Miteinander denkt – und nicht nur gegen etwas kämpft. Denn ja, Männer haben in unserer Gesellschaft eine Vormachtstellung – doch sie haben sich diese nicht ausgesucht. Sie sind wie auch wir Frauen in patriarchale Strukturen hineingeboren worden. Dieses Verständnis zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Fallwickl macht eindrucksvoll deutlich: Feminismus ist kein Angriff auf Männer, sondern ein Aufruf zur gemeinsamen Veränderung. Denn Männer kommen nicht auf die Welt und wollen Frauen dominieren oder unterdrücken – sie werden durch gesellschaftliche Strukturen und Erziehung dazu gemacht. Und es reicht nicht, wenn zwei Generationen von Frauen ihre Söhne feministisch erziehen. Es braucht mehr – strukturelle, tiefgreifende Veränderung. Ein Bändchen, das ich als eines der wichtigsten Sachbücher im Regal stehen habe – und an jeder Stelle empfehlen möchte. Auch – und gerade – für Männer. Feminismus ist nichts, was ausschließt. Er bringt Vorteile – für alle. Für die Gesellschaft. Und ganz konkret auch für Männer.

Dieses Buch ist ohne Zweifel eines der wichtigsten gesellschaftspolitischen, sozialpolitischen und feministischen Werke, das ich in letzter Zeit gelesen – und gehört – habe.
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„Wir haben die Mädchen zu selbstbewussten unabhängigen Frauen erzogen, aber wir haben den Jungs noch nicht beigebracht mit selbstbewussten unabhängigen Frauen umzugehen.“

„Not all men“ (meistens ein Hinweis der Männer), wenn mal wieder ein Vergewaltigungsskandal öffentlich wird aber kein Vater würde seine Tochter zu einem fremden Mann ins Auto steigen lassen. Dieses schmale Buch hat so viel Input geliefert. Ein Buch, von dem auch Männer profitieren würden! Es zeigt die Auswirkung der patriarchalen Strukturen auf Männer und Frauen. Die Gesellschaft braucht Männer und Väter, die reflektiert, anwesend und zugewandt sind und eine aktive Rolle in der Erziehung einnehmen und es braucht eine Gesellschaft und auch Frauen, die diese Männer akzeptiert. Männer haben (wer hätte das gedacht) auch Gefühle und die müssen sie fühlen (lernen) dürfen. Das Bild der Männlichkeit, durch das Männer nicht frei sind, macht Männer und Frauen gleichermaßen zu Verlierern, es schadet uns allen.

5

Feminismus aus einer anderen Perspektive 💪🏻

Ich habe bereits „die Wut die bleibt“ und „Und alle so still“ von Mareike Fallwickl gelesen und sehr sehr geliebt. Natürlich musste ich auch das neue Buch hören 🎧 Ich liebe den Ansatz den Mareike uns dort mitgibt. Ich würde mir wünschen, dass viele männlich gelesene Personen aber auch viele Menschen dieses Buch lesen und hören. Es ist so viel wert. Wir müssen alle zusammen halten, damit sich etwas ändert ❤️😮‍💨

4.5

Ein schnell zu hörendes Werk, thematisch bleibt es an der Oberfläche, schneidet aber viele Unterthemen an. Hatte aber bei der Kürze auch nicht erwartet, dass wir hier tief in den Diskurs einsteigen.

4

Denkanstöße. WICHTIGE Denkanstöße!!

Es wäre wünschenswert, wenn dadurch Diskussionen angeregt werden. Als Schullektüre für die Oberstufe sollte es PFLICHT sein. Es sind sehr wichtige Gedankengänge, machen Lust sich noch mehr in diese Thematik einzulesen. Dazu gibt es mittlerweile einige GUTE Lektüren!!! Sobald es statt Feminismus- ECHTE GLEICHSTELLUNG wird, wird sich die Gesellschaftssteuktur verbessern. Lasst uns ALLE daran arbeiten.

Denkanstöße.  WICHTIGE Denkanstöße!!
4.5

Höchst spannend und tatsächlich mal eine neue Meinung

Das Essay / kurze Buch war wirklich sehr spannend. Das Thema Feminismus interessiert mich ja sehr aber spannend war dieses Mal, dass ich tatsächlich nicht mit der Autorin in einigen Punkten über einstimme. Dadurch hab ich aber auch nochmal neue Gedanken entwickelt und das fand ich sehr hilfreich! Was ich nur wirklich sagen muss, ja Männer sind die Opfer des Partriachats, aber sie sind auch die Erschaffung und Täter.

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