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Tage wie Salzwasser

3.8(122)
Hardcover€22.00E-Book€18.99
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About the book

"Was für ein elegantes Buch! Nie laut, nie plump. Sondern zart und doch kraftvoll. Ein Debüt, so leuchtend wie die Farben des Sommers!" Rudi Novotny, DIE ZEIT

»Tage wie Salzwasser« ist ein bewegendes Debüt über das Wesen der Liebe, Freundschaft und die Kunst des Verzeihens

Das Leben ist kausal, nur die Umstände sind selten perfekt. Dieser Gedanke kommt der Mathematikerin Atlanta, als sie tränenüberströmt in eine Radfahrerin rennt. Ihr Freund Malte hat wenige Monate zuvor eine radikale Entscheidung getroffen, und das, obwohl sie schwanger ist. Jetzt ein Unfall. Dabei wollte sie weg. Vielleicht zu jener Adresse auf Sizilien, die ihr Malte in seinem Notizbuch zurückgelassen hat? Die Frau mit dem Fahrrad, Enza, ist auch auf dem Weg nach Süden. Lieber würde sie daheim bleiben, bei ihrer Mutter, die bald sterben wird. Doch diese wünscht sich, dass Enza aufbricht, um die alten Familienbande wiederzubeleben: in Noto an der sizilianischen Ostküste. Ausgerechnet einer der Orte, die auch in Maltes Notizbuch stehen. Im strömenden Regen und auf einer alten Honda Rebel machen sich die beiden Frauen gemeinsam auf den Weg. Und plötzlich ist da ein Hauch von Leichtigkeit, vielleicht sogar Glück. Doch jeder Weg ist mehr als die Summe der Kilometer ...

Eine großartige neue Erzählstimme für die Leser*innen von Caroline Wahl, Paolo Giordano oder Anna Gavalda

Dass man am falschen Ort das Richtige finden kann, davon erzählt Sita Maria Frey einfühlsam und mit dem perfekten Timing für Sprache und Dramatik. Entstanden ist ein berührender Roadmovie, der von Franfurt über Marseille bis nach Sizilien führt.

Editions (1)

ISBN9783426564615
PublisherDroemer
Publication Date05/02/25
Pages320

Reviews & Ratings

122 ratings

27 reviews

3.8

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  • theagri
    theagri

    778 Followers

    3.0

    Atlanta, eine junge Frankfurterin Mitte dreißig, ist schwanger, als sie mit Enza, die Fahrräder repariert, zusammentreffen. Die eine hat gerade den Freund verloren, die andere sich nie von der Mutter lösen können. Beide gehen, mehr zufällig, gemeinsam auf Reise. Es fiel mir schwer, in die Geschichte hinein zu finden. Erst als Atlanta versucht, das scheinbare Geheimnis um Malte zu lösen, begann die Geschichte mich zu interessieren. Verlor mich aber teilweise wieder, da zu viele Zufälle und Ungereimtheiten. Und schwanger auf dem Motorrad?? Der Schreibstil war zunächst gewöhnungsbedürftig und ich hatte Probleme einen Zugang zu den beiden Protagonistinnen zu finden. Mir fehlte die Melodie der Sprache, die Geschichte floss nicht, wie ich es sonst mag, ineinander. Nüchtern und kühl beobachtend ließ der Schreibstil wenig Raum um eigene Bilder im Kopf zu malen. Das Buch wird vielen gefallen, die in ähnlichen Lebenssituationen sind. Leider war es nicht meins. Verlassen werden und loslassen, das müssen Atlanta und Enza lernen. Der Titel ist gut gewählt - in mehrfacher Hinsicht.

    Jul 26, 2025

  • 2.0

    Enttäuschend seicht

    Der Roman um zwei Frauen, die beide ihre eigenen Traumata als schwere Rucksäcke tragen und sich unverhofft begegnen und zusammen einen Roadtrip begehen, der genau dieses Gepäck erleichtern sollte, wollte für mich viel und hat am Ende leider nur wenig davon eingehalten. Schon nach den ersten Kapiteln wurde deutlich, dass die Geschichte insgesamt eher seicht erzählt ist und kaum Tiefgang entwickelt. Die Handlung wirkt stellenweise konstruiert, nicht sonderlich realitätsnah und bedient sich auffällig vieler Klischees, was den Lesefluss zwar leicht macht, aber kaum Raum für echtes Eintauchen oder Emotionen lässt. Die langsame und fast stagnierende Entwicklung der beiden Protagonistinnen hat mich stellenweise absolut aufgeregt. Beide verhalten sich über weite Strecken hinweg nicht ihrem Alter entsprechend, und auch am Ende des Buches bleibt dieses Problem bestehen – wirkliche Reifung oder glaubwürdige Charakterentwicklung ist kaum zu erkennen. Ein weiteres Versprechen des Buches war die Roadtrip-Atmosphäre, verbunden mit einer leichten, feelgood Stimmung. Beides habe ich hier nicht gespürt. Weder die Schauplätze, die alle eigentlich wirklich wunderschön sind, noch die Dynamik der Reise haben die typische Freiheit oder Leichtigkeit vermittelt, die man von einem Roadmovie-inspirierenden Roman erwarten würde. Stattdessen plätschert die Geschichte mit wenig Spannung dahin. Das Ende wirkt dann beinahe lieblos in einen Epilog gedrängt. Die Aufklärung wichtiger Handlungsfäden ist nur oberflächlich und in Teilen kaum einleuchtend, wodurch der Abschluss unbefriedigend bleibt. Die zusätzlich eingeflochtene Liebesgeschichte passt meiner Meinung nach überhaupt nicht ins Gesamtbild, sie wirkt eher wie ein angehängter Fremdkörper, der der ohnehin schwachen Haupthandlung noch die letzte Glaubwürdigkeit nimmt.

    Sep 10, 2025

  • minijane
    minijane

    167 Followers

    3.5

    Zwei Frauen, ein Roadtrip In dem Romandebüt „ Tage wie Salzwasser“ von Sita Maria Frey treffen zwei sehr unterschiedliche Frauen aufeinander. Die im fünften Monat schwangere Mathematikerin Atlanta ist verzweifelt, als sie vom Selbstmord ihres Freundes Malte erfährt. Um das Unfassbare zu begreifen, will sie unbedingt den Grund herausfinden. Ein Anhaltspunkt könnte ein Notizheft mit Adressen sein, dass sie findet. Schnell fasst sie den Entschluss zu diesen Menschen Kontakt aufzunehmen. Enza macht sich große Sorgen um ihre Mutter, die unheilbar krank ist. Und ausgerechnet jetzt wünscht sich diese, dass Enza die italienische Verwandtschaft ihres verstorbenen Vaters in Sizilien kennenlernen soll. Schweren Herzens schnappt sie sich die alte Honda Rebel, um die lange Reise anzutreten. Es ist eine Zufallsbegegnung, die beide Frauen zusammenführt. Atlanta drängt sich Enza mehr oder weniger auf, bis diese sich bereit erklärt die Hochschwangere auf ihrem Motorrad mitzunehmen. Es ist ein Auf und Ab mit Atlanta und Enza, und wir erfahren nach und nach ihre Geschichten. Der Roman erzählt vom Trauern und vom Abnabeln, von Freundschaft, Liebe und Neuanfang. Der rasante Erzählstil hat mir gut gefallen, auch die atmosphärischen Bilder, die die Autorin in ihrem Roman entworfen hat, waren wunderschön. Bei den Stationen ihrer Reise Freiburg, Marseille, Barcelona und Sizilien wurden alle Sinne angesprochen. Ich mochte sowohl Atlanta als auch Enza und habe gut mit ihnen mitfühlen können. Allerdings waren manche Szenen auch unglaubwürdig oder befremdlich oder für mich nicht ganz logisch. Das war schade und hat meinen Lesefluss stocken lassen. Insgesamt habe ich das Buch aber wirklich gerne gelesen. Am Ende werden alle Fäden in einem richtig schönen Epilog zusammengeführt.

    Jun 2, 2025

3 of 27 reviews

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Page-based comments

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nani_bibliophile
nani_bibliophileSep 20, 2025

Seite 220 von 320 Seiten: Ich komme immer noch nicht in die Geschichte rein…und quäle mich jetzt noch durch die letzten 100 Seiten.

Author

About Sita Maria Frey

Sita Maria Frey wurde 1983 in Mülheim an der Ruhr geboren. Nach Studium und Promotion an der Universität Freiburg und Stationen bei Rowohlt und Hanser arbeitete sie zehn Jahre für den S. Fischer Verlag. Heute lebt sie mit ihrer Familie am Zürichsee. „Tage wie Salzwasser“ ihr erster Roman

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