Tage wie Salzwasser

Tage wie Salzwasser

Hardback
3.8106

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Description

"Was für ein elegantes Buch! Nie laut, nie plump. Sondern zart und doch kraftvoll. Ein Debüt, so leuchtend wie die Farben des Sommers!" Rudi Novotny, DIE ZEIT

»Tage wie Salzwasser« ist ein bewegendes Debüt über das Wesen der Liebe, Freundschaft und die Kunst des Verzeihens

Das Leben ist kausal, nur die Umstände sind selten perfekt. Dieser Gedanke kommt der Mathematikerin Atlanta, als sie tränenüberströmt in eine Radfahrerin rennt. Ihr Freund Malte hat wenige Monate zuvor eine radikale Entscheidung getroffen, und das, obwohl sie schwanger ist. Jetzt ein Unfall. Dabei wollte sie weg. Vielleicht zu jener Adresse auf Sizilien, die ihr Malte in seinem Notizbuch zurückgelassen hat? Die Frau mit dem Fahrrad, Enza, ist auch auf dem Weg nach Süden. Lieber würde sie daheim bleiben, bei ihrer Mutter, die bald sterben wird. Doch diese wünscht sich, dass Enza aufbricht, um die alten Familienbande wiederzubeleben: in Noto an der sizilianischen Ostküste. Ausgerechnet einer der Orte, die auch in Maltes Notizbuch stehen. Im strömenden Regen und auf einer alten Honda Rebel machen sich die beiden Frauen gemeinsam auf den Weg. Und plötzlich ist da ein Hauch von Leichtigkeit, vielleicht sogar Glück. Doch jeder Weg ist mehr als die Summe der Kilometer ...

Eine großartige neue Erzählstimme für die Leser*innen von Caroline Wahl, Paolo Giordano oder Anna Gavalda

Dass man am falschen Ort das Richtige finden kann, davon erzählt Sita Maria Frey einfühlsam und mit dem perfekten Timing für Sprache und Dramatik. Entstanden ist ein berührender Roadmovie, der von Franfurt über Marseille bis nach Sizilien führt.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
320
Price
22.70 €

Author Description

Sita Maria Frey wurde 1983 in Mülheim an der Ruhr geboren. Nach Studium und Promotion an der Universität Freiburg und Stationen bei Rowohlt und Hanser arbeitete sie zehn Jahre für den S. Fischer Verlag. Heute lebt sie mit ihrer Familie am Zürichsee. „Die wilden Ecken im Garten“ ist nach „Tage wie Salzwasser“ ihr zweiter Roman

Posts

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All
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Atlanta, eine junge Frankfurterin Mitte dreißig, ist schwanger, als sie mit Enza, die Fahrräder repariert, zusammentreffen. Die eine hat gerade den Freund verloren, die andere sich nie von der Mutter lösen können. Beide gehen, mehr zufällig, gemeinsam auf Reise. Es fiel mir schwer, in die Geschichte hinein zu finden. Erst als Atlanta versucht, das scheinbare Geheimnis um Malte zu lösen, begann die Geschichte mich zu interessieren. Verlor mich aber teilweise wieder, da zu viele Zufälle und Ungereimtheiten. Und schwanger auf dem Motorrad?? Der Schreibstil war zunächst gewöhnungsbedürftig und ich hatte Probleme einen Zugang zu den beiden Protagonistinnen zu finden. Mir fehlte die Melodie der Sprache, die Geschichte floss nicht, wie ich es sonst mag, ineinander. Nüchtern und kühl beobachtend ließ der Schreibstil wenig Raum um eigene Bilder im Kopf zu malen. Das Buch wird vielen gefallen, die in ähnlichen Lebenssituationen sind. Leider war es nicht meins. Verlassen werden und loslassen, das müssen Atlanta und Enza lernen. Der Titel ist gut gewählt - in mehrfacher Hinsicht.

2

Enttäuschend seicht

Der Roman um zwei Frauen, die beide ihre eigenen Traumata als schwere Rucksäcke tragen und sich unverhofft begegnen und zusammen einen Roadtrip begehen, der genau dieses Gepäck erleichtern sollte, wollte für mich viel und hat am Ende leider nur wenig davon eingehalten. Schon nach den ersten Kapiteln wurde deutlich, dass die Geschichte insgesamt eher seicht erzählt ist und kaum Tiefgang entwickelt. Die Handlung wirkt stellenweise konstruiert, nicht sonderlich realitätsnah und bedient sich auffällig vieler Klischees, was den Lesefluss zwar leicht macht, aber kaum Raum für echtes Eintauchen oder Emotionen lässt. Die langsame und fast stagnierende Entwicklung der beiden Protagonistinnen hat mich stellenweise absolut aufgeregt. Beide verhalten sich über weite Strecken hinweg nicht ihrem Alter entsprechend, und auch am Ende des Buches bleibt dieses Problem bestehen – wirkliche Reifung oder glaubwürdige Charakterentwicklung ist kaum zu erkennen. Ein weiteres Versprechen des Buches war die Roadtrip-Atmosphäre, verbunden mit einer leichten, feelgood Stimmung. Beides habe ich hier nicht gespürt. Weder die Schauplätze, die alle eigentlich wirklich wunderschön sind, noch die Dynamik der Reise haben die typische Freiheit oder Leichtigkeit vermittelt, die man von einem Roadmovie-inspirierenden Roman erwarten würde. Stattdessen plätschert die Geschichte mit wenig Spannung dahin. Das Ende wirkt dann beinahe lieblos in einen Epilog gedrängt. Die Aufklärung wichtiger Handlungsfäden ist nur oberflächlich und in Teilen kaum einleuchtend, wodurch der Abschluss unbefriedigend bleibt. Die zusätzlich eingeflochtene Liebesgeschichte passt meiner Meinung nach überhaupt nicht ins Gesamtbild, sie wirkt eher wie ein angehängter Fremdkörper, der der ohnehin schwachen Haupthandlung noch die letzte Glaubwürdigkeit nimmt.

3.5

Zwei Frauen, ein Roadtrip In dem Romandebüt „ Tage wie Salzwasser“ von Sita Maria Frey treffen zwei sehr unterschiedliche Frauen aufeinander. Die im fünften Monat schwangere Mathematikerin Atlanta ist verzweifelt, als sie vom Selbstmord ihres Freundes Malte erfährt. Um das Unfassbare zu begreifen, will sie unbedingt den Grund herausfinden. Ein Anhaltspunkt könnte ein Notizheft mit Adressen sein, dass sie findet. Schnell fasst sie den Entschluss zu diesen Menschen Kontakt aufzunehmen. Enza macht sich große Sorgen um ihre Mutter, die unheilbar krank ist. Und ausgerechnet jetzt wünscht sich diese, dass Enza die italienische Verwandtschaft ihres verstorbenen Vaters in Sizilien kennenlernen soll. Schweren Herzens schnappt sie sich die alte Honda Rebel, um die lange Reise anzutreten. Es ist eine Zufallsbegegnung, die beide Frauen zusammenführt. Atlanta drängt sich Enza mehr oder weniger auf, bis diese sich bereit erklärt die Hochschwangere auf ihrem Motorrad mitzunehmen. Es ist ein Auf und Ab mit Atlanta und Enza, und wir erfahren nach und nach ihre Geschichten. Der Roman erzählt vom Trauern und vom Abnabeln, von Freundschaft, Liebe und Neuanfang. Der rasante Erzählstil hat mir gut gefallen, auch die atmosphärischen Bilder, die die Autorin in ihrem Roman entworfen hat, waren wunderschön. Bei den Stationen ihrer Reise Freiburg, Marseille, Barcelona und Sizilien wurden alle Sinne angesprochen. Ich mochte sowohl Atlanta als auch Enza und habe gut mit ihnen mitfühlen können. Allerdings waren manche Szenen auch unglaubwürdig oder befremdlich oder für mich nicht ganz logisch. Das war schade und hat meinen Lesefluss stocken lassen. Insgesamt habe ich das Buch aber wirklich gerne gelesen. Am Ende werden alle Fäden in einem richtig schönen Epilog zusammengeführt.

4

Schön, wie eine Liebe entsteht. Leicht und fesselnd geschrieben, mit so vielen kleinen Nebengeschichten, die in Gedanken große werden.

Schön, wie eine Liebe entsteht. Leicht und fesselnd geschrieben, mit so vielen kleinen Nebengeschichten, die in Gedanken große werden.
5

Ich vergebe nicht oft volle 5 Sterne, doch dieses Buch hat mich dermaßen gefesselt und berührt, dass 5 sogar noch zu wenig dafür wären. Sicher spielen da auch meine Erlebnisse mit Suizid, Verletzungen und Kindheit eine Rolle. Diese Gefühle überwogen jedoch nicht, wurde immer wieder aufgefangen von wunderhübschen Beschreibungen, Reiseerinnerungen und ganz viel zarter Liebe. Es ist mitten in der Nacht- ich bin noch immer ganz ergriffen von diesem außergewöhnlichen Roman.

5

Ein stilles Geschenk an die Menschlichkeit

**** Mein Eindruck **** Ein Buch mit tiefer Botschaft und bewegenden Momenten. Es wiegt schwer, ist stellenweise melancholisch, und doch voller Leben und Hoffnung. Als Leserin war ich gefordert, mir besonders zu Beginn – in den ersten Szenen und der anfänglichen Entwicklung – selbst ein Urteil zu bilden. Der Prolog ist kraftvoll und setzt gleich zu Beginn Schlüsselmomente in Bezug auf Atlanta. Fragen entstehen, und das erste Aufeinandertreffen mit Enza wirkt wie vom Schicksal geführt. Enza bleibt lange eine rätselhafte Figur; im Zentrum steht die Beziehung zwischen ihr und Atlantas Eltern sowie das Geschehen um sie herum. Der Roman kreist beständig um das menschliche Dasein, um zwischenmenschliche Verbindungen und um Themen, die in unserer modernen Welt oft in den Hintergrund treten: Mutterschaft, Verantwortung, Suizid, Selbsthilfe, Generationenkonflikte. Trotz dieser thematischen Dichte erzählt das Buch in einem ruhigen, beinahe meditativen Ton. Es geht nicht um Tempo, sondern um Tiefe. Die Figuren sind fein gezeichnet und entfalten sich behutsam – sie wachsen aneinander und miteinander, ohne je gezielt danach gesucht zu haben. Es ist ein leises, zartes Öffnen nach einer Zeit des Schmerzes. Manche Freundschaften entstehen genau im richtigen Moment – still, aber kraftvoll. Die Atmosphäre Italiens und das Ländliche bilden eher den Hintergrund; für mich hätte die Geschichte überall spielen können. Und gerade das macht ihre Botschaft so universell: Es geht um Menschlichkeit – zeit- und ortlos. **** Empfehlung **** Ein stiller, eindringlicher Roman für alle, die gerne zwischen den Zeilen lesen und sich auf leise, aber tiefgründige Geschichten einlassen möchten. Dieses Buch berührt nicht laut – aber es bleibt.

3

Ein Roman der mich nach Italien wünscht. 🇮🇹

„Tage wie Salzwasser“ ist ein richtig sommerlicher Roman. Als ein Debüt hat die Autorin hier alles richtig gemacht. Aus der Erzählperspektive verfolgen wir zwei POVs (Atlanta und Enza) in mittelmäßiger Kapitellänge. Der Schreibstil ist flüssig lesbar und ich kam wirklich sehr gut durch das Buch durch. Ich mochte die Geschichte. Mit ein paar Schockmomenten direkt am Anfang und ein paar Mal kichern mittendrin wurde ich immer weiter dazu getrieben mich nach Frankreich, Spanien und schlussendlich dann Italien zu wünschen. Die Freundschaft der beiden Frauen wuchs und wuchs. Ab und zu mal jedoch, hatte ich das Gefühl manche Szenen sind nicht ganz realistisch. Da der Roman aber in der „heutigen Welt“ spielt, fand ich das sehr schade. Dennoch, ein süßer kleiner Sommer-Roman. 🌞

Ein Roman der mich nach Italien wünscht. 🇮🇹
4

Schön, ein Debut, zwei tolle Charaktere, einer davon außergewöhnlich, Suchen nach Antworten & sich selbst, ein Roadtrip, ein fantastisches Sommerbuch! Kommt rau & zart daher! Tage wie Salzwasser … Tränen oder die Freiheit des Meeres fühlen? Lest selbst!

2.5

Klischee-Rundreise statt Roadtrip-Feeling

Um es kurz zu machen: das Buch war nicht meins. Die Figuren (besonders Atlanta und Enza) waren für mich nicht greifbar, viele ihrer Handlungen überzogen und nicht nachvollziehbar. Das Buch strotzt nur so vor Klischees, ohne wirklich Antworten auf die Fragen zu liefern, um die es eigentlich geht. Und am Ende driftet es in eine Richtung ab, bei der ich eigentlich wirklich nur noch lachen konnte, weil sie so abstrus ist. Die Geschichte hätte so viel Potenzial gehabt, wäre man sie besser angegangen. Wobei mich das Buch leider auch sprachlich nicht überzeugen konnte. Alles zu simpel und zu sehr an der Oberfläche inklusive einer absolut lapidaren Auflösung im Epilog.

Klischee-Rundreise statt Roadtrip-Feeling
4

Tolle Geschichte. Brauchte aber so meine Zeit um reinzukommen

5

Die Mathematikerin Atlanta, schwanger und vom Suizid ihres Freundes erschüttert, trifft auf Enza, die im Auftrag ihrer todkranken Mutter nach Sizilien reisen soll. Gemeinsam brechen sie auf und finden unterwegs nicht nur Antworten, sondern auch Nähe und neue Perspektiven.

5

Toller Roadmovie-Roman

Eine bewegende Geschichte über Veränderung, Verlust, Trauer und Neuanfänge.

3

Enza arbeitet in ihrem eigenen Fahrradladen und ist seit dem frühen Tod ihres Vaters eher Typ Einzelgängerin. Eine enge Bindung hat sie zu Mutter Hilde, die Krebs hat. Um sie will Enza sich jetzt kümmern, ihre Wohnung aufgeben und bei Hilde einziehen. Doch Hilde hat für ihre Tochter andere Pläne. Sie soll nach Sizilien reisen und die Familie ihres Vaters kennenlernen. Atlanta freute sich gerade noch auf die Ankunft ihres Freundes Malte mit dem einfahrenden ICE, als sie einen Anruf erhielt, in dem man ihr mitteilte, dass Malte tot aufgefunden wurde. Wie soll es nun weitergehen? Atlanta ist im fünften Monat schwanger und auch, wenn das Kind nicht geplant war, so freuten sie sich doch und planten bereits die Zukunft, oder? An einer Kreuzung stößt sie mit Enza zusammen. Einige Zeit später befinden sich die beiden einander völlig fremden Frauen gemeinsam auf einem Roadtrip nach Sizilien und da wird es für mich auch etwas unglaubwürdig. Atlanta ist im fünften Monat schwanger und drängt sich Enza für diese Reise förmlich auf, fast übergriffig - sie hat nämlich ein Notizbuch mit 4 Adressen in Freiburg, Marseille, Barcelona und letztendlich Noto, wo auch zufälligerweise die Verwandten von Enza wohnen, in Maltes Sachen gefunden. Diese Leute will sie nun besuchen, um Antworten auf Maltes Selbsttötung zu finden. Auf der anderen Seite, wer nimmt eine Schwangere für eine Reise über Tausende km auf dem Motorrad mit? ln Freiburg trifft sie Maltes Cousine, haut dann aber ab, ohne ihr zu erzählen, dass Malte tot ist, sie lässt sie die kranke Enza zurück, ohne sich zu verabschieden und fährt mit zwei fremden, kiffenden, Typen im Auto nach Marseille, in Barcelona schläft sie in einem Hauseingang…und so gab es einige weitere Szenen, die für mich in der Situation doch etwas befremdlich und nicht nachvollziehbar waren und mich beim Lesen etwas ins Stocken brachten. Das ist jedoch mein ganz persönliches Empfinden. Aber manchmal erfordern ungewöhnliche Situationen ungewöhnliche Maßnahmen . Und hier treffen zwei Frauen aufeinander, die beide Verluste erlitten haben und Antworten suchen, die die Vergangenheit und das Verhältnis zu den Eltern aufarbeiten, sich abnabeln, ihren Ängsten und ihren Sehnsüchten stellen und letztendlich das eigene Leben finden werden. Und das bringt sie nicht nur anfänglich zusammen, sondern auch im Laufe der Reise einander näher. Schön finde ich die Metapher im Titel mit dem Salzwasser. Während man im ersten Augenblick sicher an das Meer denkt, so steht es hier, meines Empfinden nach, auch für zahlreich vergossene Tränen. Ein Debütroman über Vergangenes und Neuanfänge und die innere Kraft, die uns vorantreibt.

5

Ein Buch wie ein Sommerregen auf heißem Asphalt

Manchmal stolpert man nicht nur in eine Geschichte rein – man knallt volle Kanne mittenrein, wie Atlanta in Enza. Und zack: Ich war drin. In einem Buch, das so leise daherkommt, dass es einem das Herz ganz nebenbei weichklopft. Keine plumpen Dramen, kein Kitschgewitter – sondern echte Gefühle, in Sätzen, die fast ein bisschen schmecken wie Zitronensorbet mit einem Schuss Espresso: frisch, bitter und belebend. Atlanta, Mathematikerin mit emotionalem Wackelkompass, trifft auf Enza, die lieber zu Hause bleiben würde, aber aus Liebe losfährt. Zwei Frauen, zwei gebrochene Leben – und eine alte Honda Rebel, die fast so viele Kilometer frisst wie mein Kopf beim Lesen Gedanken. Ich hab gelacht, geschluckt, geseufzt und mich dann wieder in einen Satz verliebt. Maltes geheimnisvolle Notizbuch-Orte? Großes Kino. Der Roadtrip durch halb Europa? Ein Ritt durch Schmerz, Hoffnung und Pizza Margherita. Und irgendwo zwischen Frankfurt, Marseille und dem staubigen Noto habe ich gemerkt: Dieses Buch erzählt nicht, es atmet. Sita Maria Frey schreibt, als würde sie Sonnenlicht einfrieren und zwischen die Seiten streuen. Leicht, aber mit Tiefe. Komplex, aber nicht kompliziert. Und immer wieder dachte ich: Wow, so kann man also auch über Verlust, Vergebung und Neubeginn erzählen, ohne in die Pathosfalle zu tappen. Pflichtlektüre für alle, die schon mal weglaufen wollten – und dann an einem Ort ankamen, den sie nie gesucht, aber dringend gebraucht haben.

Ein Buch wie ein Sommerregen auf heißem Asphalt
5

Eine Reise voller Gefühle

Wir lernen in diesem Buch Enza und Atlanta kenne, die sich zufällig begegnen und sich gemeinsam auf eine Reise begeben, die ihre Leben verändern wird. Das Buchcover ist sehr schön gestaltet und passt definitiv zum Inhalt des Buches. Auf dem Weg nach Italien führt uns die Geschichte an wunderbare Orte, die nicht nur schön beschrieben werden, sondern ich das Gefühl hatte an der Reise teilzunehmen. Der salzige Duft, der immer in der Luft hängt, das Treiben in den Gassen von Marseille, die pulsierenden Strassen in Barcelona und die Ankunft in Italien am Meer, ein wunderschönes Erlebnis. Sita ist mit ihrem Debüt eine wunderbare Geschichte gelungen, die mich tief berührt hat und ans Herz geht. Enza und Atlanta sind zwei ganz starke Protagonistinnen, die mit ihren inneren Konflikten zu kämpfen habe und die Gefühlswelten durcheinandergeraten, ich habe mich oft in den Gedanken wiedergefunden. Ich bin begeistert von der Intensität des Schreibstils, die Emotionen sind greifbar und so echt, dass mir hier und da auch Tränen gekommen sind. Ich glaube viele Leser*innen finden sich hier wieder, denn die Geschichte könnte auch die eigene sein. Ein Buch, in das ich so abtauchen konnte, wie schon lange nicht mehr. «Tage wie Salzwasser» ist nicht nur ein Buch, das man liest und zur Seite legt. Mich hat es tief berührt und auch nachdenklich gestimmt. Es ist so wichtig im Hier und Jetzt zu leben, den Moment geniessen und auch wahrnehmen, denn wir wissen nicht wieviel Zeit uns noch bleibt. Ein Buch über Abschiede und Neuanfänge. Ein Buch das lange in mir nachhallen wird. 𝑮𝒓𝒐𝒔𝒔𝒂𝒓𝒕𝒊𝒈, 𝒆𝒎𝒐𝒕𝒊𝒐𝒏𝒂𝒍, 𝒍𝒆𝒃𝒆𝒏𝒅𝒊𝒈 𝒖𝒏𝒅 𝒑𝒓ä𝒈𝒆𝒏𝒅!

4

Eine Geschichte über Freundschaft, Selbstfindung und starke Emotionen

Atlantas Freund hat ihr nicht viel mehr hinterlassen ausser ein Notizheft mit vier Adressen und ein Embryo in ihrem Bauch. Die Adressen führen nach Freiburg, Marseille, Barcelona und Nota. Enza führt es nach Sizilien, um ihrer kranken Mutter einen letzten Wunsch zu erfüllen. Als Atlanta und Enza aufeinandertreffen, beschließen sie eher ungeplant, gemeinsam mit dem Motorrad in den Süden zu reisen. Es beginnt eine Reise voller Emotionen, Abschied, Freundschaft und Neuanfängen. ​Meine Meinung : ​Erstmal möchte ich anmerken, dass Enzas und Atlantas Geschichte mit einem klasse Prolog beginnt und einem noch besseren Epilog endet. Aber auch dazwischen erleben wir einen inspirierenden Road-Trip mit verschiedensten Charakteren, die im Herz bleiben - hier möchte ich besonders Antonio hervorheben. ​​​​Eine Reise, die nicht unbeschwerlich ist, denn Atlanta und Enza haben beide ihre Beweggründe für die Reise und ihr eigenes Päckchen zu tragen. Es kommt zu starken Gefühlen, emotionalen Ausbrüchen und einer sich langsam entwickelnden Freundschaft der beiden Frauen, die auf dieser Reise viel über sich selbst und ihr bisheriges Leben erfahren aber auch hinterfragen. Atlanta konnte zwischendrin wirklich sehr anstrengend sein, nach und nach fällt es aber leichter, sich in sie hineinzuversetzen und so schleicht sie sich ganz unbewusst, nach und nach in die Herzen der Leser. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich sanft und schleichend eine Freundschaft, die von sensiblen Themen begleitet wird und trotz starker Emotionen stets mit einer gewissen Leichtigkeit vorgetragen wird. Der Epilog lässt nochmal an den Prolog erinnern und ist versöhnlich, auch wenn ich mir hier gerne noch etwas Tiefe bezüglich Enza und Atlanta gewünscht hätte. Aber auch so bleibt dem Leser genug Freiraum für Interpretationen, sodass sich jeder selbst seine Gedanken machen kann, wie die Wege von Enza und Atlanta weitergehen.

4

Zwei starke Frauen unterwegs auf einem Roadtrip durch halb Europa. Enza und Atlanta sind zwei skurrile Charaktere und nicht minder skurril ist ihre gemeinsame Reise. Unterhaltsame Lektüre für zwischendurch. P.S.: Das Cover finde ich etwas irreführend …

5

Wundervoll, schmerzhaft schön

TAGE WIE SALZWASSER - SITA MARIA FREY Rezensionsexemplar / 321 Seiten/ Droemer ebook/ 02.05.25 Sita hatte geschrieben, dass sie schreibt. Wie sie überhaupt in meinem Feed gelandet ist, bzw warum ich ihr folge, ich weiß es gar nicht mehr 😅 wie auch immer. Der Titel "Tage wie Salzwasser" hatte mich sofort. Das Buch landete auf meiner Wunschliste, da steht es noch immer. Umso mehr habe ich mich gefreut, als sie mich gefragt hat, ob ich ihr Buch lesen möchte. Ein Debüt. Ich liebe es. Dafür liebe ich social Media sehr. Was habe ich mich gefreut, als das Buch bei mir war. Sita schreibt leicht, flüssig, nüchtern und ernst. In anderen Passagen findet man eine Leichtigkeit, die den Ernst der Geschichte mildert. Tage wie Salzwasser ist eine Geschichte über zwei Frauen. Über das Freischwimmen in einer Zeit, in der man das nicht erwartet hat. Über eine Reise in die Freiheit, obwohl man dachte frei zu sein. Über Liebe und Freundschaft und alles dazwischen. Es geht um Mut, Loslassen, Suchen und Finden. Enza möchte sich um ihre Mutter kümmern, während Hilde völlig andere Pläne für ihre Tochter hat. Atlanta will nur wissen was Malte angetrieben hat diese Entscheidung zu treffen. Die Wege dieser unterschiedlichen Frauen kreuzen sich und ein Abenteuer der anderen Art beginnt. Komm mit auf eine Reise, wenn du Bücher magst, die jetzt stattfinden. Wenn du Bücher über starke Frauen magst. Wenn du vor schweren Themen keine Angst hast. Wenn du dir die Leichtigkeit der Jugend zurück wünscht. Wenn du das Meer liebst. Und reisen. ☆☆☆☆☆ Bis bald Eva Inhaltswarnung: Schwangerschaft, Suizid, Krankheit, Tod, Fremdenhass, Drogenkonsum »Tage wie Salzwasser« ist ein bewegendes Debüt über das Wesen der Liebe, Freundschaft und die Kunst des Verzeihens Das Leben ist kausal, nur die Umstände sind selten perfekt. Dieser Gedanke kommt der Mathematikerin Atlanta, als sie tränenüberströmt in eine Radfahrerin rennt. Ihr Freund Malte hat wenige Monate zuvor eine radikale Entscheidung getroffen, und das, obwohl sie schwanger ist. Jetzt ein Unfall. Dabei wollte sie weg. Vielleicht zu jener Adresse auf Sizilien, die ihr Malte in seinem Notizbuch zurückgelassen hat? Die Frau mit dem Fahrrad, Enza, ist auch auf dem Weg nach Süden. Lieber würde sie daheim bleiben, bei ihrer Mutter, die bald sterben wird. Doch diese wünscht sich, dass Enza aufbricht, um die alten Familienbande wiederzubeleben: in Noto an der sizilianischen Ostküste. Ausgerechnet einer der Orte, die auch in Maltes Notizbuch stehen. Im strömenden Regen und auf einer alten Honda Rebel machen sich die beiden Frauen gemeinsam auf den Weg. Und plötzlich ist da ein Hauch von Leichtigkeit, vielleicht sogar Glück. Doch jeder Weg ist mehr als die Summe der Kilometer ...  

5

Spannende und trotzdem leichte Sommerlektüre!

Ich mochte dieses Buch, da es mich an fast alle Orte zurück geführt hat, die ich in diesem und in den letzten Jahren bereist habe, sodass ich mich gut in die Umgebung hineinversetzen konnte. Auch gefiel mir die Thematisierung mit einer teilweise ungewollten Schwangerschaft und dass nicht immer alles kitschig inszeniert wurde. Die Entwicklung der Charaktere ist gut gelungen und es entsteht Schicht um Schicht ein besseres Bild der Persönlichkeiten. Und zum Glück gab es am Ende eine Erklärung und einen "okayen" Abschluss für Atlanta!

5

Wundervolles Debüt. Super schön geschrieben, starke Frauen, tolle Umsetzung. Inhaltsangabe: Krankheit, Tod, Suizid, Fremdenhass, Drogenkonsum, Schwangerschaft

3

Vielversprechend.

Das einzige, was Atlanta Sicherheit gibt, als sie ungewollt schwanger wird, ist, dass ihr Mann Malte ein wunderbarer Vater sein wird. Das einzige, was Enza Sicherheit gibt, nachdem ihr Vater vor Jahren verstorben ist, ihre enge Bindung zu ihrer Mutter Hilde. Zu Beginn der Geschichte begeht Malte Suizid. Zeitgleich schickt Hilde ihre Tochter nach Sizilien, um ihre Tante aufzusuchen. Als Enza Atlanta aus Versehen mit dem Fahrrad anfährt und die zwei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, kurze Zeit später gemeinsam auf Enzas Motorrad Richtung Italien aufbrechen, beginnt eine besondere, wundervolle Bindung. Die Handlung begann spannend und vielversprechend, nahm für ich aber zum Ende hin leider ab. Trotzdem sind die Beschreibungen von Orten in Freys Debüt herausragend. Alles in allem kein Jahreshighlight, aber ein schönes Buch für den Sommer mit etwas mehr Tiefe.

3.5

Man taucht ein, in die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden Hauptprotagonisten. Ich hätte allerdings gern noch mehr erfahren bzw. hätte gern noch tiefer gegraben, mir war es nicht immer ausreichend. Bei dem Titel hätte ich mir auch noch mehr Roadtrip und mehr Italienflair vorgestellt, es ging aber mehr um Vergangenheitsaufarbeitung. Demnach, ein sehr lesenswerter Roman.

3

„Aber das Leben ist kein mathematisches Problem, Atlanta!“

Zum Cover: Mir gefällt das Cover, trotz Mensch darauf, echt gut. Zum Inhalt: In dem Buch „Tage wie Salzwasser“ von Sita Maria Frey geht es um die Mathematikerin Atlanta, die tränenüberströmt in eine Fahrradfahrerin rennt. Atlanas Freund Malte hatte vor wenigen Monaten eine radikale Entscheidung getroffen, trotz Atlanas Schwangerschaft. Nun der Unfall, wenn sie doch einfach nur weg will. Zu der Adresse auf Sizilien, welche von Malte in seinem Notizbuch zurückgelassen wurde? Enza, die Frau auf dem Fahrrad, ist gerade auf dem Weg in den Süden. Sie würde lieber zu Hause bei ihrer Mutter bleiben, welche bald sterben wird. Aber diese wünscht sich, dass Enza aufbricht und die Familienbande wiederbelebt, an der sizilianischen Ostküste. Und dann auch noch ausgerechnet an einem der Orte, die in Maltes Notizbuch stehen. So machen sich also die beiden Frauen im strömenden Regen auf einer alten Honda Rebel zusammen auf den Weg. Und plötzlich ist da auch ein bisschen Leichtigkeit und vielleicht sogar Glück. Meine Meinung: Der Anfang, bis ich in der Geschichte war, war für mich eher etwas holprig. Die Geschichte konnte mich einfach nicht wirklich in den Bann ziehen und auch der Schreibstil war für mich nur so lala. Das war aber zum Glück nur bis ca. zur Hälfte, dann wurde es für mich besser und ich fand das Buch dann echt gut und auch spannend. Was mir dann gut an dem Schreibstil gefallen hat, war der bildhafte Stil, mit dem die Autorin alles beschrieben hat. Die zwei Frauen (Atlana und Enza) waren für mich interessante und auch spannende Charaktere, mit denen ich ab der Hälfte des Buches richtig mitgefiebert habe. Zwar waren auch da einige Szenen für mich sehr unrealistisch und unmöglich (die lange Strecke als Schwangere auf dem Motorrad ?!), aber im Großen und Ganzen fand ich es spannend. Der Epilog war wichtig und hat noch viel ausgemacht. Insgesamt ein schönes Buch über das Verlassen und Verlassenwerden, welches mich aber nicht ganz überzeugen konnte.

4.5

"Tage wie Salzwasser" erzählt die Geschichte von Atlanta, deren Freund sie schwanger zurückgelassen hat und auch die Geschichte von Enza, die eine Reise nach Sizilien antreten soll. Lieber würde sie bei ihrer Mutter in Deutschland bleiben, doch die Reise ist deren letzter Wunsch. Die beiden Frauen treffen aufeinander und irgendwie entsteht da eine ganz besondere Verbindung. Gemeinsam treten sie diese Reise nach Italien an. Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes und ich kann es gar nicht richtig in Worte fassen - man muss es einfach selbst gelesen haben. Es liest sich ein bisschen wie Caroline Wahl oder Anne Sauer und hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Es ist fast ein bisschen spannend, wie es mit diesen beiden Frauen weitergeht und ich obwohl die Themen nicht ganz leicht sind, habe ich das Buch mit einem Lächeln im Gesicht beendet. "Tage wie Salzwasser" ist eine Geschichte voller Abschiede und kleiner Abenteuer, die einem das Leben manchmal vor die Füße wirft und auf die man sich einfach einlassen muss, um Antworten für sich selbst zu finden.

2

Habe mich leider durch das Buch gequält. Bin nicht in die Geschichte reingekommen. Ich hatte das Gefühl, dass im Buch zu viele unrealistische Zufälle vorkommen. Irgendwann hat mich die Geschichte nur noch aufgeregt, da die Handlungen immer absurder wurden.

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